Home / Forum / Mein Baby / Vorhaut-Op - 3 Jähriger

Vorhaut-Op - 3 Jähriger

20. Januar 2014 um 17:51

Hallo die Damen,

Kann mir jemand mit Erfahrung erzählen wie das so ist? Also ich meine danach, für meinen Sohn.

Muss leider gemacht werden, da seine Vorhaut vernarbt und verengt ist

Wird es ihm sehr weh tun? Beim Wickeln oder Pieseln? Er trägt noch Windeln und ich hab jetzt schon riesen angst vor dem ersten Wickeln nach der Op

Hoffe ihr könnt mir meine fragen beantworten

Danke schonmal
Lg
Anastasia

Mehr lesen

20. Januar 2014 um 18:00

Also
Meiner war keine 1.5. Er hat nach der op rumgetobt alles gemacht ) bei.uns musste.das auch gemacht werden. Windeln sind super nach m op. Ich hoffe dass deinerwindeln trägt.

Gute besserung

Lg

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

20. Januar 2014 um 18:41

Danke
Ja er trägt noch Windeln.

Mein Bruder hat es auch machen müssen und hatte schlimme schmerzen. Er war 16. Deswegen hab ich angst das es ihm genauso geht danach.

Ich denke aber das Kleinkinder das ganz anders wahrnehmen, zumindest wünsche ich es mir so

Lg

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Januar 2014 um 9:38

Darf ich fragen,
warum er vernarbt ist? Das geschieht normalerweise nur, wenn daran rumgezogen wird.
Grundsätzlich ist es so, dass nicht die Vorhaut entfernt werden sollte, sondern die Verengung. Das geht am besten mit einer Vorhautplastik, einer OP-Technik, die die Vorhaut weitet, aber erhält.
Hier gibt es eine Zusammenfassung einer Doktorarbeit, die sich mit der OP-Technik der "Triple Inzision" befasst:
http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/7108/1/diss06_077.pdf
Das nur, damit Du gerüstet bist. Denn manche Chirurgen beherrschen diese OP-Technik nicht und argumentieren dann, sie hätte sowieso keine Aussicht auf Erfolg oder führe zu unschönen kosmetischen Ergebnissen. Das Gegenteil ist der Fall!
Also hör Dich bitte um und such Dir einen Arzt, der das beherrscht, Dein Sohn wird es Dir danken.

Habt Ihr eigentlich schon eine Salbentherapie versucht? Normalerweise wird eine verengte Vorhaut, die Probleme bereitet, mit Kortisonsalbe behandelt. Die Erfolgsquote liegt bei ca. 70%. Erst wenn diese nicht anschlägt, kommt es zu einem operativen Eingriff.
In diesem Flyer der Deutschen Kinderärzte wird das erklärt:
http://www.kinderaerzte-im-netz.de/bvkj/pdf/Bvkj-com-0161_Vorhautbrosch.pdf

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Januar 2014 um 9:57

Klar darfst du fragen
Sein Kinderarzt hat ab der U6 die Vorhaut zurückgeschoben. Wäre ja ok, wenn er es vorsichtig getan hätte. Er hat aber ruckartig zurückgeschoben und das nicht sanft.. So schnell konnte ich nicht reagieren und war total Perplex.

Dann war die Vorhaut entzündet bzw eingerissen und dann ist sie zu eng zusammengewachsen.

Mittlerweile kann man gar nichts mehr bewegen, mein Sohn langt oft selbst hin und sagt das es weh tut. Auch wenn er "groß" ist, tut ihm das sehr weh.

Im übrigen habe ich die Vorhaut nie angefasst und habe meinem Sohn das überlassen. Leider war der Arzt immer schneller als ich reagieren konnte und hat da anscheinend ganze Arbeit geleistet. Ich habe ihn auch mehrmals aufgefordert die Vorhaut nicht anzufassen.

Bei dem Satz "Dann untersuchen wir mal die Hoden" hatte er die Finger an der Vorhaut....

Der Arzt wird gewechselt, über die Aok da ich leider ein Kinderarztprogramm mitgemacht hatte.

lg

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Januar 2014 um 10:06

Ach
Unser Urologe der die Op durchführen wird, beherrscht das mit der Vorhaut-Plastik und hat uns auch darüber informiert. Da kommt es ja darauf an wie sehr die Vorhaut vernarbt ist.

Während der Op wird er schauen das nur das nötigste gemacht wird und versucht die Vorhaut zu erhalten. So gut es geht...

Am liebsten würde ich dem Arzt sonst was abreißen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Januar 2014 um 10:12
In Antwort auf inlove0409

Klar darfst du fragen
Sein Kinderarzt hat ab der U6 die Vorhaut zurückgeschoben. Wäre ja ok, wenn er es vorsichtig getan hätte. Er hat aber ruckartig zurückgeschoben und das nicht sanft.. So schnell konnte ich nicht reagieren und war total Perplex.

Dann war die Vorhaut entzündet bzw eingerissen und dann ist sie zu eng zusammengewachsen.

Mittlerweile kann man gar nichts mehr bewegen, mein Sohn langt oft selbst hin und sagt das es weh tut. Auch wenn er "groß" ist, tut ihm das sehr weh.

Im übrigen habe ich die Vorhaut nie angefasst und habe meinem Sohn das überlassen. Leider war der Arzt immer schneller als ich reagieren konnte und hat da anscheinend ganze Arbeit geleistet. Ich habe ihn auch mehrmals aufgefordert die Vorhaut nicht anzufassen.

Bei dem Satz "Dann untersuchen wir mal die Hoden" hatte er die Finger an der Vorhaut....

Der Arzt wird gewechselt, über die Aok da ich leider ein Kinderarztprogramm mitgemacht hatte.

lg

Oh Mann!
Ich könnt da jedesmal so wütend werden!
So gut viele Kinderärzte Bescheid wissen, es gibt immer wieder solche Hohlbirnen, die noch auf dem "Wissenstand" der 50er Jahre praktizieren. So wie es aussieht, hat er mit seinen Methoden Einrisse in der empfindlichen Haut verursacht, die vernarbten, verhärteten und jetzt einen Eingriff unvermeidbar machen. Ich hoffe so, dass der Kleine das gut übersteht und auch nachher gut damit zurecht kommt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Januar 2014 um 10:27

Hier
Wir haben die Vorhaut operieren lassen, da war unser Sohn ca. 2,5 Jahre. Es hat zwar die ersten Tage recht schlimm ausgeschaut wegen der Fäden (die sich selbst auflösen), aber Schmerzen hatte er kaum. Nur wenn ich ihn blöd an mich gedrückt hab, hat er gemeint, es tut ihm weh. Aber er hatte weder beim Pieseln noch beim Wickeln Schmerzen.

Kinder in dem Alter stecken das viel besser weg als Jugendliche oder Erwachsene. Ein Bekannter von mir hat es als Erwachsener machen lassen und der hatte schlimme Schmerzen. Also besser jetzt als später!

Was du nicht unterschätzen solltest, ist die Narkose. Die hat mein Kleiner nicht so gut vertragen und er musste sich nach dem Aufwacher erst mal übergeben. Aber er hat sich dann ganz schnell wieder erholt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Januar 2014 um 12:38

Wir
hatten unsere Phimose im Dezember.
Die op hat nur 20 Minuten gedauert.
er hat vorher etwas zur Beruhigung bekommen. was auch gut war.
hat nach der Narkose noch 1 1/2 Std geschlafen und ist mit den Wörter wach geworden: ich hab hunger.

er hat sich nicht beschwert über schmerzen. es war alles top.
er ist 3 1/2.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Januar 2014 um 12:02
In Antwort auf aureliaborealis

Hier
Wir haben die Vorhaut operieren lassen, da war unser Sohn ca. 2,5 Jahre. Es hat zwar die ersten Tage recht schlimm ausgeschaut wegen der Fäden (die sich selbst auflösen), aber Schmerzen hatte er kaum. Nur wenn ich ihn blöd an mich gedrückt hab, hat er gemeint, es tut ihm weh. Aber er hatte weder beim Pieseln noch beim Wickeln Schmerzen.

Kinder in dem Alter stecken das viel besser weg als Jugendliche oder Erwachsene. Ein Bekannter von mir hat es als Erwachsener machen lassen und der hatte schlimme Schmerzen. Also besser jetzt als später!

Was du nicht unterschätzen solltest, ist die Narkose. Die hat mein Kleiner nicht so gut vertragen und er musste sich nach dem Aufwacher erst mal übergeben. Aber er hat sich dann ganz schnell wieder erholt.

Das glaube ich dir nicht.
Ich will nicht persönlich angreifen, ich kann nicht ganz glauben was du schreibst.

Du sagst selbst er hat "schlimm ausgehen" -- aber Schmerzen soll er kaum welche gehabt haben?

Wenn eine Wunde schlimm aussieht, dann ist das zwar kein sicheres Zeichen für extreme Schmerzen aber doch gegen Schmerzlosigkeit.

Ich weiß ja nicht, welche Operation genau vorgenommen wurde . aber bei einer Zirkumzision oder Beschneidung - umfasst die Wunde nicht nur die Schnittschnelle sondern die gesamte Eichel.

Siehe dieses Bild hier:

http://www.pflegewiki.de/wiki/Datei:Gomco-Zirkumzision.12.gif


Vielleicht sind das deine Wahrnehmungen über die Schmerzreaktionen gewesen, und die will dir nicht absprechen, aber womöglich war da auch der Willen dabei


Auch deine Mutmaßungen, dass "Kinder in dem Alter stecken das viel besser weg als Jugendliche oder Erwachsene" ist Verlaub gefährlicher Unsinn.

Kinder haben ein sehr v i e l feinfühligeres, intenstiveres Schmerzempfinden als Erwachsene - das ist wissenschaftlicher/medizinischer Konsens.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Januar 2014 um 12:18
In Antwort auf inlove0409

Ach
Unser Urologe der die Op durchführen wird, beherrscht das mit der Vorhaut-Plastik und hat uns auch darüber informiert. Da kommt es ja darauf an wie sehr die Vorhaut vernarbt ist.

Während der Op wird er schauen das nur das nötigste gemacht wird und versucht die Vorhaut zu erhalten. So gut es geht...

Am liebsten würde ich dem Arzt sonst was abreißen

Das ist wirklich ägerlich.

Da bringt mein sein gesundes! Kind zum Arzt und dann wird es durch das Unwissen des Kinderarztes so geschädigt, dass es Schmerzen hat, Entzündungen und am Ende gar noch operiert werden muss.

Das macht selbst mich wütend, nur wenn ich darüber lese.

VORSICHT BEI DEM BEGRIFF: VORHAUT-PLASTIK

Eine Vorhaut-Plastik muss von einer plastischen Zirkumzision streng unterschieden werden.

Eine Vorhautplastik wird tatsächlich überhaupt k e i n Gewebe entfernt - die Vorhaut wird nur geweitet.

Bei einer "plastischen Beschneidung" ist im Grunde genommen wie eine "normale" Beschneidung, nur dass weniger Vorhaut-Gewebe entfernt wird.
Wie viel hängt aber von der jeweiligen Technik des Operateurs ab und natürlich dem Zustand der Vorhaut.

Deine Ausführungen deuten tatsächlich darauf, dass dein Urologe mit Vorhautplastik letzteres -also eine plastische Beschneidung meint.

NARBIGE VORHAUTVERENGUNG SIND NICHT IN JEDEN FALL OPERATIONS-BEDÜRFTIG.

Selbst solche durch ärztliches verschulden entstandene, narbige Phimosen machen nicht in jedem Fall eine operative Behandlung notwendig.

Die Corticosteroid-salben die bei einer Salbenbehandlung gegen Phimose eingesetzt werden, helfen nicht nur die Vorhaut zu weiten, sondern wirken auch gegen eventuell vorhandene Narben.
Die Corticosteroid-Salben werden auch gezielt zur Narbenbehandlung eingesetzt.

Der Behandlungserfolg hängt natürlich vom Umfang der Narbenbildung ab. Darf ich fragen, wie schlimm die Narben sind?






Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Januar 2014 um 12:20

Das ist wirklich ägerlich!
Da bringt mein sein eigentlich gesundes! Kind zum Arzt und dann wird es durch das Unwissen des Kinderarztes so geschädigt, dass es Schmerzen hat, Entzündungen und am Ende gar noch operiert werden muss.

Das macht selbst mich wütend, nur wenn ich darüber lese.

Noch etwas zu der weiteren Behandlung:

VORSICHT BEI DEM BEGRIFF: VORHAUT-PLASTIK

Eine 'Vorhaut-Plastik' muss von einer 'plastischen Zirkumzision' streng unterschieden werden.

Eine Vorhautplastik wird tatsächlich überhaupt k e i n Gewebe entfernt - die Vorhaut wird nur geweitet. Gegen vorhandene Narben hilft dies nicht.

Bei einer "plastischen Beschneidung" ist im Grunde genommen wie eine "normale" Beschneidung, nur dass weniger Vorhaut-Gewebe entfernt wird.
Wie viel hängt aber von der jeweiligen Technik des Operateurs ab und natürlich dem Zustand der Vorhaut.

Deine Ausführungen deuten tatsächlich darauf, dass dein Urologe mit Vorhautplastik letzteres -also eine plastische Beschneidung meint.

NARBIGE VORHAUTVERENGUNG SIND NICHT IN JEDEN FALL OPERATIONS-BEDÜRFTIG.

Selbst solche durch ärztliches verschulden entstandene, narbige Phimosen machen nicht in jedem Fall eine operative Behandlung notwendig.

Die Corticosteroid-salben die bei einer Salbenbehandlung gegen Phimose eingesetzt werden, helfen nicht nur die Vorhaut zu weiten, sondern wirken auch gegen eventuell vorhandene Narben.
Die Corticosteroid-Salben werden auch gezielt zur Narbenbehandlung eingesetzt.

Der Behandlungserfolg hängt natürlich vom Umfang der Narbenbildung ab. Darf ich fragen, wie schlimm die Narben sind?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Januar 2014 um 12:22
In Antwort auf ines_12559054

Das glaube ich dir nicht.
Ich will nicht persönlich angreifen, ich kann nicht ganz glauben was du schreibst.

Du sagst selbst er hat "schlimm ausgehen" -- aber Schmerzen soll er kaum welche gehabt haben?

Wenn eine Wunde schlimm aussieht, dann ist das zwar kein sicheres Zeichen für extreme Schmerzen aber doch gegen Schmerzlosigkeit.

Ich weiß ja nicht, welche Operation genau vorgenommen wurde . aber bei einer Zirkumzision oder Beschneidung - umfasst die Wunde nicht nur die Schnittschnelle sondern die gesamte Eichel.

Siehe dieses Bild hier:

http://www.pflegewiki.de/wiki/Datei:Gomco-Zirkumzision.12.gif


Vielleicht sind das deine Wahrnehmungen über die Schmerzreaktionen gewesen, und die will dir nicht absprechen, aber womöglich war da auch der Willen dabei


Auch deine Mutmaßungen, dass "Kinder in dem Alter stecken das viel besser weg als Jugendliche oder Erwachsene" ist Verlaub gefährlicher Unsinn.

Kinder haben ein sehr v i e l feinfühligeres, intenstiveres Schmerzempfinden als Erwachsene - das ist wissenschaftlicher/medizinischer Konsens.

Mal sehen...
1. Mein Sohn war mit 2,5 Jahren durchaus in der Lage, mit uns zu kommunizieren. Und wenn er mir jedes Mal, wenn ich ihn frage, ob er Schmerzen hat, mit "Nein" antwortet, dann kann ich wohl davon ausgehen, dass er mich nicht anlügt. Aber das wirst du schon besser wissen.

2. Die Anästhäsistin ist eine Freundin von mir. Die hat sowohl die fachliche als auch die menschliche Erfahrung, mir eine qualifizierte Auskunft zu geben, auf was ich mich einstellen muss. Denn wir haben uns durchaus im Vorfeld umfassend informiert. Daher der Erfahrungswert, dass Kinder einen solchen Eingriff leichter wegstecken als Erwachsene. Zudem ist wissenschaftlich erwiesen, dass kindliches Gewebe schneller bzw. besser heilt als das von Erwachsenen. Mein Kind hat ein paar Stunden nach dem Aufwachen schon wieder im Spielzimmer gespielt und getobt. Und nein, ich hatte wirklich nicht den Eindruck, er würde wahnsinnig leiden.

3. Als Mutter leidet man mit seinem Kind automatisch mit und würde am liebsten die Schmerzen selbst tragen. Wenn ich schreibe, die Wunde habe "schlimm" ausgesehen, so war das mein persönlicher Eindruck, gepaart mit den Gefühlen einer Mutter. Da schaut gleich mal was schlimm aus.

Du hast deine Meinung kundgetan, was dein gutes Recht ist. Deine Aussagen treffen jedoch in diesem Fall nicht zu.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Januar 2014 um 12:25

PS: Die Triple Inzision
die hier im Thread bereits angesprochen wurde, ist eine Form von Vorhaut-Plastik!

Vorhaut-Plastik oder Vorhauterweiterunggsplastik ist der Überbegriff für diese Operationstechniken, und die hierzulande gängigste Variante ist tatsächlich die sogenannte 'Triple Inzision'

Nur damit keine Unklarheit hinsichtlich der Begrifflichkeiten besteht.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Januar 2014 um 13:37
In Antwort auf aureliaborealis

Mal sehen...
1. Mein Sohn war mit 2,5 Jahren durchaus in der Lage, mit uns zu kommunizieren. Und wenn er mir jedes Mal, wenn ich ihn frage, ob er Schmerzen hat, mit "Nein" antwortet, dann kann ich wohl davon ausgehen, dass er mich nicht anlügt. Aber das wirst du schon besser wissen.

2. Die Anästhäsistin ist eine Freundin von mir. Die hat sowohl die fachliche als auch die menschliche Erfahrung, mir eine qualifizierte Auskunft zu geben, auf was ich mich einstellen muss. Denn wir haben uns durchaus im Vorfeld umfassend informiert. Daher der Erfahrungswert, dass Kinder einen solchen Eingriff leichter wegstecken als Erwachsene. Zudem ist wissenschaftlich erwiesen, dass kindliches Gewebe schneller bzw. besser heilt als das von Erwachsenen. Mein Kind hat ein paar Stunden nach dem Aufwachen schon wieder im Spielzimmer gespielt und getobt. Und nein, ich hatte wirklich nicht den Eindruck, er würde wahnsinnig leiden.

3. Als Mutter leidet man mit seinem Kind automatisch mit und würde am liebsten die Schmerzen selbst tragen. Wenn ich schreibe, die Wunde habe "schlimm" ausgesehen, so war das mein persönlicher Eindruck, gepaart mit den Gefühlen einer Mutter. Da schaut gleich mal was schlimm aus.

Du hast deine Meinung kundgetan, was dein gutes Recht ist. Deine Aussagen treffen jedoch in diesem Fall nicht zu.

Danke für deine Antworten.
1. Zur Glaubwürdigkeit
"Und wenn er mir jedes Mal, wenn ich ihn frage, ob er Schmerzen hat, mit "Nein" antwortet, dann kann ich wohl davon ausgehen, dass er mich nicht anlügt. Aber das wirst du schon besser wissen."

-- Es tut mir leid. Ich wollte nicht andeuten, dass das was Du geschrieben hast, in jeden Fall nicht richtig nicht oder nicht stimmt, sondern das es mir schwer fällt - auf Grundlage meines Wissens und meiner Erfahrung - es zu glauben.


2. Zu der Anästhesistin:

"Die Anästhesistin ist eine Freundin von mir. Die hat sowohl die fachliche als auch die menschliche Erfahrung, mir eine qualifizierte Auskunft zu geben, auf was ich mich einstellen muss. Denn wir haben uns durchaus im Vorfeld umfassend informiert "

-- Der Erfahrungswert der Freundin, wenn sie mit mit "leichter weg stecken" die postoperative Schmerzwahrnehmung von Kindern im Vergleich zu Erwachsenen gemeint haben sollte aber im krassen Gegensatz zum wissenschaftlichen Forschung-stand u n d zu den Positionen internationaler Fachgesellschaften für Anästhesie. Das muss man ganz klar sagen.

Auch frage ich mich, wie die Anästhesistin zu diesem Erfahrungswert gekommen ist. War sie bei alle ihren Patienten für die Zeit der Abheilung zu Hause anwesend? Sicher nicht.

Aber diese Kritik richtet sich nicht gegen dich! sondern nur gegen die Aussagen der Anästhesistin.

Das Schmerzempfinden ist bei Säuglingen und Kleinkindern deutlich stärker ausgeprägt als bei Erwachsenen und nimmt mit zunehmenden Alter ab!

Wenn sie mit "leichter wegstecken" eine geringere psychische Belastung und Risiko für psychische Negativfolgen gemeint haben sollte, muss man dies aus wissenschaftlicher Warte heraus gesehen, klar vereinen.

3. "mein Kind hat ein paar Stunden nach dem Aufwachen schon wieder im Spielzimmer gespielt und getobt"

Das kann ich wiederum leichter nachvollziehen. Bei der Operation wird zusätzlich zur Narkose in der Regel ein lokales Anästhesie-verfahren angewandt - das in den ersten Stunden nach der Operation noch wirksam ist. Auch was sollte ein Kind schon anders mit sich anfangen als spielen? Traurig in der Ecke sitzen und die Wand anstarren.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Januar 2014 um 14:36

Danke für eure Antworten und Erfahrungsberichte
Wird schon werden auch wenn ich es ihm anders wünschen würde.

Ich hab mich sehr viel und ausführlich beraten lassen und auch eine zweite Meinung eingeholt. Beide Ärzte hatten die selbe Meinung und zwar das ein eingriff unumgänglich ist. Mein Sohn hat Schmerzen weil sich die Vorhaut nicht dehnen kann weil zuviele kleine Narben vorhanden sind.

Der Arzt hat ganze Arbeit geleistet und sollte mir nachts nicht über den Weg laufen.

Lg

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Januar 2014 um 17:14
In Antwort auf inlove0409

Danke für eure Antworten und Erfahrungsberichte
Wird schon werden auch wenn ich es ihm anders wünschen würde.

Ich hab mich sehr viel und ausführlich beraten lassen und auch eine zweite Meinung eingeholt. Beide Ärzte hatten die selbe Meinung und zwar das ein eingriff unumgänglich ist. Mein Sohn hat Schmerzen weil sich die Vorhaut nicht dehnen kann weil zuviele kleine Narben vorhanden sind.

Der Arzt hat ganze Arbeit geleistet und sollte mir nachts nicht über den Weg laufen.

Lg

Auch auf die Gefahr hin mir massive Kritik auszusezten
weil ich die Meinung gleich zweier Fachärzte hinterfrage:

Ich nehme an, es waren Urologen, die Möglichkeit einer Behandlung mit Salben auch angesprochen.

Wie gesagt, selbst wenn Narben vorliegen, ist eine konservative Therapie mittels Corticosteroidhaltiger Salben (Salbenbehandlung) nicht in jeden Fall auszuschließen.
Gerade wenn die Narben nur geringfügig ausgeprägt sind.

Manche Urologen können dazu neigen Salbenbehandlungen eher skeptisch gegenüberzustehen.

Der Hintergrund ist, dass diese Behandlungen relativ neu in Deutschland sind, einige Ärzte darüber wenig Erfahrung haben, zweitens Urologen o p e r a t i v tätige Ärzte sind, und drittens an einer Operation deutlich mehr verdienen als an einer konservativen Behandlung.

Kannst du möglicherweise beschreiben, wie ausgeprägt die Vernarbung ist.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Januar 2014 um 17:33
In Antwort auf ines_12559054

Auch auf die Gefahr hin mir massive Kritik auszusezten
weil ich die Meinung gleich zweier Fachärzte hinterfrage:

Ich nehme an, es waren Urologen, die Möglichkeit einer Behandlung mit Salben auch angesprochen.

Wie gesagt, selbst wenn Narben vorliegen, ist eine konservative Therapie mittels Corticosteroidhaltiger Salben (Salbenbehandlung) nicht in jeden Fall auszuschließen.
Gerade wenn die Narben nur geringfügig ausgeprägt sind.

Manche Urologen können dazu neigen Salbenbehandlungen eher skeptisch gegenüberzustehen.

Der Hintergrund ist, dass diese Behandlungen relativ neu in Deutschland sind, einige Ärzte darüber wenig Erfahrung haben, zweitens Urologen o p e r a t i v tätige Ärzte sind, und drittens an einer Operation deutlich mehr verdienen als an einer konservativen Behandlung.

Kannst du möglicherweise beschreiben, wie ausgeprägt die Vernarbung ist.

Stark gerötete Vorhaut
Sehr viele feine Narben rundumm die ca 1 cm von Oben nach Unten gehen quasi die gesamte Eichel bedecken.

Und das ist nur das was ich bei der Untersuchung beim Urologen flüchtig gesehen habe. Ich selbst schiebe meinem Sohn die Vorhaut nicht zurück, sonst könnte ich das wohl besser beschreiben.


Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Noch mehr Inspiration?
pinterest

Das könnte dir auch gefallen