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Vorschulkinder was sollten sie können

14. Juni 2018 um 20:27

Hallo
meine Tochter 5 kommt im Sommer 2019 in die Schule. Wir haben auch eine Wunschschule wo die Chancen recht groß sind angekommen zu werden.
Jetzt kommt das Thema Schule unter uns Eltern natürlich auch häufig zur Sprache und es wird auch von vielen erzählt was die Kinder auch können.
z.B meine Tochter kann bis 20 zählen, Mama, Papa ihren und den Namen des Bruders schreiben. Zahlen lesen klappt noch nicht so gut aber es ist auch nur freiwillig wenn sie mal wieder Schule spielen will an ihrer Tafel.
Jetzt war ich gerade bei einer Freundin wo der Sohn gleich alt ist, der lernt jetzt die Uhr. Ein anderer kann bis 100 zählen.
Eine Mutter macht jeden Nachmittag Vorschulhefte (Vorbereitung für die Hausaufgaben)
ich bin ja der Meinung das wenn mein Kind was wissen will dann zeig ich es ihr aber die Zeit sollte sie doch jetzt noch genießen.

Wie ist das denn wenn die Kids in die Schule kommen, wie weit ist es vorteilhaft schon vorher was zu können.
Lesen, schreiben, rechnen
Ich bin eigentlich der Meinung das sie das mit Beginn der Ersten Klasse lernen durch die Schule und nachmittags zuhause mit den Eltern 
Oder hat sich das so maßgeblich verändert?
Ist es nicht so das wenn man zuviel vorwegnimmt, sich die Kids langweilen?

 

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17. Juni 2018 um 9:32

übrigens: Ich glaube man sollte allgemein einen Gang runterschalten.
Es geht "nur" um den Schuleintritt. Nichts weiter!
Da müssen gewisse Fertigkeiten vorhanden sein, aber so eine große Sache ist es dann auch wieder nicht.

Sollte das Kind keine Schleife binden können, kein Schwimmabzeichen haben oder noch nicht schwimmen können, nicht Fahrradfahren können, Uhr lesen, Weiß ich wieviele Zeichen erkennen, oder oder oder was auch immer, ist das alles kein Beinbruch.


Mein kleiner Bruder konnte sehr viel von dem hier aufgezählten nicht. Der war immer sehr gut in der Schule und galt als hochbegabt. Sprich, man kann dem Kind antrainieren, was man will, das ändert dann aber im Zweifelsfall gar nichts an der schulischen Karriere
Blödestensfalls langweilt sich das Kind gleich zu Beginn und verpasst den Anschluss...

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16. Juni 2018 um 0:58
In Antwort auf friesenherz

Hallo
meine Tochter 5 kommt im Sommer 2019 in die Schule. Wir haben auch eine Wunschschule wo die Chancen recht groß sind angekommen zu werden.
Jetzt kommt das Thema Schule unter uns Eltern natürlich auch häufig zur Sprache und es wird auch von vielen erzählt was die Kinder auch können.
z.B meine Tochter kann bis 20 zählen, Mama, Papa ihren und den Namen des Bruders schreiben. Zahlen lesen klappt noch nicht so gut aber es ist auch nur freiwillig wenn sie mal wieder Schule spielen will an ihrer Tafel.
Jetzt war ich gerade bei einer Freundin wo der Sohn gleich alt ist, der lernt jetzt die Uhr. Ein anderer kann bis 100 zählen.
Eine Mutter macht jeden Nachmittag Vorschulhefte (Vorbereitung für die Hausaufgaben)
ich bin ja der Meinung das wenn mein Kind was wissen will dann zeig ich es ihr aber die Zeit sollte sie doch jetzt noch genießen.

Wie ist das denn wenn die Kids in die Schule kommen, wie weit ist es vorteilhaft schon vorher was zu können.
Lesen, schreiben, rechnen
Ich bin eigentlich der Meinung das sie das mit Beginn der Ersten Klasse lernen durch die Schule und nachmittags zuhause mit den Eltern 
Oder hat sich das so maßgeblich verändert?
Ist es nicht so das wenn man zuviel vorwegnimmt, sich die Kids langweilen?

 

Mal von „Anforderungen“ der Schule abgesehen, war mir wichtig, dass meine Kinder meine Handynummer auswendig kennen, einigermaßen gut schwimmen und die Schuhe binden können.
Uhr so richtig lesen finde ich schwierig...bzw fiel das auch meinem eigentlich kognitiv recht weiten Sohn schwer, das System wirklich vollständig zu verstehen. Er hat allerdings auch jetzt, Ende der 4. Klasse, einige Kinder in der Klasse, die keine analogen Uhren lesen können und kein Bronzeabzeichen beim Schwimmen haben.

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21. Juni 2018 um 13:51
In Antwort auf bella171903

Puh, wenn ich mir das so durchlese und mit meiner Schulzeit vergleiche ... dann hätte ich wahrscheinlich erst mit 12 in die Schule gekonnt. Die Anforderungen finde ich schon teils sehr hoch, wundert mich aber nicht beim heutigen Leistungsdruck. Ich glaube ich konnte als Erstklässlerin bis 15 zählen, weder schreiben noch irgendetwas lesen. 
Wenn ich höre: "die meisten können dies nicht, xy Anzahl Kinder müssen die erste Klasse wiederholen", ja tut mir Leid, da hat der Lehrer aber seinen Job auch nicht richtig gemacht. Irgendwo muss auch mal schluss sein mit "das muss man zuhause lernen". Wenn 6 (?) Kinder die Klasse nicht schaffen, dann ist da was beim Lehrer im argen. Und wenn die Kinder die Aufgabe nicht richtig verstehen, dann muss das in der Schule geübt werden und der Lehrer sich vielleicht mal Gedanken machen weshalb so viele Schüler ihn/sie nicht verstehen. Bei 2 oder 3 kann man noch sagen: okay, nicht zugehört, ging zu schnell etc. Auch das mit dem aufschreiben der Aufgaben. Vielleicht haben die Kinder die Aufgabe verstanden, können die Rechensachen aber nicht im Kopf lösen und um irgendwie mitzukommen, schreiben sie die dann halt auf. 
Es ist auch komisch das hier immer nur die Mütter von: "Mein Kind kann eine Schere perfekt halten" und "Luise kriegt immer Sternchen im Heft" schreiben. 
Es kann nicht sein, dass Kinder schon in der Grundschule getrimmt werden und ja ich finde das hat schon was von trimmen. Ich halte es keinem vor wenn er nur versucht sein Kind durch das vorgegebene Raster zu bekommen und es vorzubereiten aber man sollte sich doch wirklich mal gedanken machen ob das System so richtig ist. Ich finde es nicht. 

Getrimmt? Weil Kinder nen Füller halten sollen, einen Satz bilden und 17 minus 9 rechnen sollen?

Schon mal überlegt, dass das eine Chance für das Kind sein soll? Bei uns ist es üblich, dass Kinder zurückgestellt und nicht einfach durch die Jahre gedrückt werden. Eine Klasse besteht aus 22 bis 24 Kinder. Es wird extra eine vierte erste Klasse aufgemacht, damit auch die Nachholen Platz haben. Du siehst...jede erste Klasse hat bei uns Nachholer. Es liegt also nicht an der Kompetenz der Lehrerin, die schon sehr viele Jahre in diesem Beruf erfolgreich arbeitet. Früher wurden diese Kinder bei uns einfach mitgenommen. Da gab sich dann kaum ein Lehrer mehr Mühe, wenn sie es nicht verstanden haben. Die wurden dann eben auf die Förderschule geschickt nach der 4. Klasse. Hatte ich 3 Kandidaten die auf die Förderschule mussten.
Das will man bei uns umgehen. Man gibt den Kindern die Chance sich zu entwickeln. Braucht das Kind noch Zeit? Dann bekommt es diese noch ein Jahr. In der 2. Klasse werden sie auf Lrs getestet. Sind sie auffällig, dann kommen sie in eine von drei LRS Klassen und werden intensiv gefördert. Haben sie sich nach 2 Jahren positiv entwickelt, dann gehen sie ganz normal in die 4. Klasse und dann auf die Oberschule oder das Gym. 
Von einer Freundin der Sohn hat dieses Glück genossen. Der geht nach 2 Jahren Lrs-Klasse und das eine Jahr 4. Klasse aufs Gym. Die Kinder bekommen Zeit sich zu entwickeln. Zu meiner Zeit wäre der Junge durchgezogen worden und wäre dann auf die Förderschule gekommen. Wie würde da seine Zukunft aussehen? Jetzt geht er aufs Gym. 

Was ist da besser? Hauptsache pünktlich die Schule verlassen oder länger machen und mehr Möglichkeiten haben? 
Ich halte nichts davon andere Kinder mitzuschleifen. 
Was ist denn, wenn die Lehrerin es jeden Tag 5x erklärt. Dann fallen sie noch mehr im Stoff zurück und was ist dann mit den anderen Kindern, die keine Probleme haben? Die sitzen dann nach dem Schulwechsel da und haben Probleme, weil der Stoff einfach nicht im Ansatz geschafft wurde, weil die Lehrerin Hannah und Martin jeden Tag intensiv betreuen musste bis sie es kapiert haben. 

Also wenn das die Ansichten üblicher Schulen ist, dann bin ich froh, dass mein Sohn auf diese Schule mit diesen Möglichkeiten geht. Die Schule macht den Lehrplan nicht...sie machen nur das Beste daraus, damit auch jeder Schüler profitieren kann. 

Wir haben auch 3 Nachholer aus dem Jahr zuvor in der Klasse und da sagen die Eltern jetzt auch, dass es das Beste ist, was den Kindern passieren konnte.
Vielleicht sollte man es mal von der Seite sehen und nicht auf die Lehrer schipfen.

Ich bin übrigens eine Mutter, deren Kind die Schere noch nicht richtig halten konnte und weiss daher sehr gut wie problematisch das in der Schule ist. Mein Sohn hat seine Probleme mit der Motorik und er muss eben üben, dass er das hinbekommt. Es lohnt sich auch. Würde er das nicht schaffen, dann wäre er noch nicht so weit und ich wäre froh, wenn man ihn nicht durch die Klassenstufen prügeln würde, weil die Entwicklung einfach noch nicht so weit ist. 
Es ist aber natürlich einfach, wenn man dem Lehrer die Schuld geben kann statt sich einzugestehen, dass das Kind einfach noch nicht so weit ist. 

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14. Juni 2018 um 21:01

Die Kinder sollten sich alleine, in einer angemessenen Zeit, an- und ausziehen können. Schuhe binden ist von Vorteil, aber bei Klettverschluss-Schuhen inzwischen auch kein Muss mehr. Sie sollten möglichst eine vernünftige Stifthaltung haben und mit einer Schere umgehen können. Sie sollten sich für eine gewisse Zeit konzentrieren können. Sie sollten soweit selbstständig sein, dass sie eine Tasche selber einpacken können (im Kindergarten gut mit dem Turnbeutel zu üben... sie sollten selbstständig daran denken, was sie mitnehmen müssen). Sie sollten sich von Bezugspersonen trennen können. Sie sollten kleine Aufgaben selber übernehmen können und sich für etwas verantwortlich fühlen (das kann man bspw. damit üben, dass das Kind die Aufgabe hat die Blumen zu gießen oder auch einfach nur für wirkliche Ordnung in einem bestimmten Bereich seines Zimmers zu sorgen <- da bietet sich der Schreibtisch an!).

...

Ich weiß allerdings nicht, ob wirklich alle Mütter da so hinterher sind. Mein Sohn wurde mit 6 eingeschult (und wurde im November dann gleich 7) und konnte auch die Uhr, bis sonstwo zählen, auch Plusrechnen und Großbuchstaben lesen. Aber das hat er sich alles selbst beigebracht. Da hatte ich keine Aktien dran. Besonders geholfen hat ihm das glaube ich nicht. Er ist gut in der Schule, aber das sind andere, die das vorher nicht konnten, auch!
 

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14. Juni 2018 um 22:23

Ja es ist schon Wahnsinn, wan man heute bei der Einschulung schon alles können muss/soll. Ich wurde 1986 eingeschult und konnte weder lesen noch schreiben. Dafür war die Schule ja da.

Trotzdem ist das Niveau heute ja nicht besser, kann man aus jeder Pisa-Studie herauslesen. Wir haben in der Firma Azubis, die können nicht mal ihre Muttersprache sauber, aber stolz darauf, 3 andere Sprachen "zu können". Wenn ich aber sage "ruf in Genf an und frag mal, was die für einen Feuerlöscher haben", dann ist Land unter.

Meine Tochter wird auch 2019 eingeschult. Man muss dazu sagen, sie wächst zweisprachig auf, also ich lerne ihr alle Zahlen etc. in beiden Sprachen. Sie erkennt Zahlen und teilweise Buchstaben, kann ihren Namen schreiben und spricht grammatikalisch korrekte Sätze. Ob sie bis zur Einschulung rechnen kann, weiss ich noch nicht, aber es wird sie nicht an der Einschulung hindern

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14. Juni 2018 um 23:38
In Antwort auf alphabetiker

Die Kinder sollten sich alleine, in einer angemessenen Zeit, an- und ausziehen können. Schuhe binden ist von Vorteil, aber bei Klettverschluss-Schuhen inzwischen auch kein Muss mehr. Sie sollten möglichst eine vernünftige Stifthaltung haben und mit einer Schere umgehen können. Sie sollten sich für eine gewisse Zeit konzentrieren können. Sie sollten soweit selbstständig sein, dass sie eine Tasche selber einpacken können (im Kindergarten gut mit dem Turnbeutel zu üben... sie sollten selbstständig daran denken, was sie mitnehmen müssen). Sie sollten sich von Bezugspersonen trennen können. Sie sollten kleine Aufgaben selber übernehmen können und sich für etwas verantwortlich fühlen (das kann man bspw. damit üben, dass das Kind die Aufgabe hat die Blumen zu gießen oder auch einfach nur für wirkliche Ordnung in einem bestimmten Bereich seines Zimmers zu sorgen <- da bietet sich der Schreibtisch an!).

...

Ich weiß allerdings nicht, ob wirklich alle Mütter da so hinterher sind. Mein Sohn wurde mit 6 eingeschult (und wurde im November dann gleich 7) und konnte auch die Uhr, bis sonstwo zählen, auch Plusrechnen und Großbuchstaben lesen. Aber das hat er sich alles selbst beigebracht. Da hatte ich keine Aktien dran. Besonders geholfen hat ihm das glaube ich nicht. Er ist gut in der Schule, aber das sind andere, die das vorher nicht konnten, auch!
 

Dem gibt es nichts hinzuzufügen, hast alle "Anforderungen" gut beschrieben. 

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15. Juni 2018 um 7:23

Bei uns an der Schule war es ganz normal, dass die Kinder noch mit den Fingern gerechnet haben. Erst Mitte zweites Halbjahr erste Klasse wurde es langsam abtrainiert. 

Beinuns mussten sie weder rechnen noch schreiben können. Halt das ganz normale was ebend allgemein ist. Stift gut halten, schere schneiden, selber an und ausziehen... Geistig und emotional bereit... Ect. 

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15. Juni 2018 um 7:58

Also mein großer kommt jetzt im August in die Schule, wir hatten grade diese Woche die Einschulungsuntersuchung. 
Namen schreiben, ja, aber das können quasi alle aus seiner Kita Gruppe. Sonst müsste er bis 20 zählen, aber nicht rechnen. 
Worte im Sinne von Lückentexten aber halt mit Bildern, ergänzen und Farben benennen. 
Hörtest und Sehtest sowieso, hüpfen, vorwärts und rückwärts auf einem Strich laufen. 
Dann gab es noch einen Konzentrationstest, wo er aus ähnlichen Symbolen innerhalb einer Minute möglichst viele bestimmte rausstreichen sollte. 
Also es ging eher um das große Ganze, nicht um Drtails, die sie in der Schule eh noch lernen. 
Ansonsten noch alleine an und umziehen, alleine auf Toilette, auch beim großen Geschäft usw. 

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15. Juni 2018 um 13:02
In Antwort auf friesenherz

Hallo
meine Tochter 5 kommt im Sommer 2019 in die Schule. Wir haben auch eine Wunschschule wo die Chancen recht groß sind angekommen zu werden.
Jetzt kommt das Thema Schule unter uns Eltern natürlich auch häufig zur Sprache und es wird auch von vielen erzählt was die Kinder auch können.
z.B meine Tochter kann bis 20 zählen, Mama, Papa ihren und den Namen des Bruders schreiben. Zahlen lesen klappt noch nicht so gut aber es ist auch nur freiwillig wenn sie mal wieder Schule spielen will an ihrer Tafel.
Jetzt war ich gerade bei einer Freundin wo der Sohn gleich alt ist, der lernt jetzt die Uhr. Ein anderer kann bis 100 zählen.
Eine Mutter macht jeden Nachmittag Vorschulhefte (Vorbereitung für die Hausaufgaben)
ich bin ja der Meinung das wenn mein Kind was wissen will dann zeig ich es ihr aber die Zeit sollte sie doch jetzt noch genießen.

Wie ist das denn wenn die Kids in die Schule kommen, wie weit ist es vorteilhaft schon vorher was zu können.
Lesen, schreiben, rechnen
Ich bin eigentlich der Meinung das sie das mit Beginn der Ersten Klasse lernen durch die Schule und nachmittags zuhause mit den Eltern 
Oder hat sich das so maßgeblich verändert?
Ist es nicht so das wenn man zuviel vorwegnimmt, sich die Kids langweilen?

 

Deine Tochter sollte eins können, neugirig sein, auf das lernen. Uhr wäre nicht schlecht, ist aber kein muss, Schleife wäre gut, was wichtig ist das sie sich konzentrieren kann, das sie sich schnell auf neue Situationen einlassen kann, denn Schule ist kein Kindergarten, da müssen die Kinder alleine zurechtkommen, die Lehrer führen die Kinder nicht mehr von A nach B.

Nein ein Kind muss nicht lesen können oder rechnen, das ist von der Lehrern gat nicht erwünscht, zumindestens bei uns in Brandenburg.

Höre nicht auf andere Eltern und lasse Dein Mädchen noch ein Kind sein, der Schulstress kommt schnell genug und damit der Druck.

Mein Sohn geht in die 4 Klasse bald 5 .

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15. Juni 2018 um 19:27
In Antwort auf emmasmamma

Bei uns an der Schule war es ganz normal, dass die Kinder noch mit den Fingern gerechnet haben. Erst Mitte zweites Halbjahr erste Klasse wurde es langsam abtrainiert. 

Beinuns mussten sie weder rechnen noch schreiben können. Halt das ganz normale was ebend allgemein ist. Stift gut halten, schere schneiden, selber an und ausziehen... Geistig und emotional bereit... Ect. 

Ja genau deswegen wurde hier der Kindergarten obligatorisch gemacht. Dass Kinder bei der Einschulung so "einfache" Sachen wie eine Schere oder den Stift richtig halten. Traurig.

Und Schuhe binden muss man vor der Pubertät auch nicht können, da es bis Gr. 38 Klettverschlüsse gibt.

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15. Juni 2018 um 21:59

Seltsamerweise wird sich immer sehr auf die kognitiven Fähigkeiten konzentriert.
Die bringen die meisten 5 Jährigen und teilweise jüngere Kinder schon mit.
Ich behaupte mal mein 4-Jähriger wäre kognitiv schon so weit, aber Schule ist dann schon anstrengend und verlangt viel Disziplin ab und da wäre er noch nicht so weit.
Ausschneiden kann er ziemlich gut, wo er noch scheitern würde ich wahrscheinlich Zeichnen und die schönste Schrift hätte er damit auch nicht, aber die Stifthaltung ist korrekt...

Für die Schule braucht es weit mehr. Alphabetiker hat es schon gut genannt. Und wichtig ist "Sitzfleisch", lange genug konzentieren können und sie müssen auch mit einem gewissen Leistungsdruck umgehen können - den Punkt sollte man nicht ganz vergessen.


Zumindest Zahlen lernen, machen die im KiGa meines Sohnes auch. Ich persönlich bin da jetzt nicht so dafür.
Er rechnet anscheinend dort auch schon, denn er kann Rechnungen im Zahlenraum bis 10 in etwa durchführen. Dabei auch ganz kleine Multiplikationen. Ich weiß nie, wie er es macht, wenn man ihn etwas fragt, denkt er nach und sagt dann ohne an den Fingern abzuzählen die Antwort. Ich kann nur vermuten, dass die das fleißig üben

Momentan interessiert er sich auch sehr für die Uhrzeit. Aber man merkt, dass er da noch nicht ganz dahintersteigt.


Ich konnte bei Schuleintritt maximal (wenn überhaupt bis 20 zählen, rechnen gar nichts und nichts außer meinem Namen schreiben. Aus mir ist auch etwas geworden und ich lernte alles ganz normal in der Schule.

Schuhe binden finde ich aber schon gut als Vorschul und Schulstartkind. Einfach, weil es eine sehr wichtige feinmotorische Sache ist. Ich war da auch ein Spätzünder, habe es aber noc kurz vor der Schule dann kapiert.

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15. Juni 2018 um 22:03

Achso: Die beste Vorbereitung für die Schule als Eltern ist für mich persönlich tägliches Vorlesen. Und auch mal über das Vorgelesene sprechen oder ein wenig nachfragen beim Kind.

Das bringt imo mehr, als so Übungen und Krampf... Das fördert die Lust auf's Lesen lernen und sehr stark die Konzentrationsfähigkeit, erweitert den Sprachschatz, die Kinder lernen Ansichten oder auch Sachthemen kenne, es ist wunderbare Qualitätszeit mit den Kinder und und und

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16. Juni 2018 um 0:58
In Antwort auf friesenherz

Hallo
meine Tochter 5 kommt im Sommer 2019 in die Schule. Wir haben auch eine Wunschschule wo die Chancen recht groß sind angekommen zu werden.
Jetzt kommt das Thema Schule unter uns Eltern natürlich auch häufig zur Sprache und es wird auch von vielen erzählt was die Kinder auch können.
z.B meine Tochter kann bis 20 zählen, Mama, Papa ihren und den Namen des Bruders schreiben. Zahlen lesen klappt noch nicht so gut aber es ist auch nur freiwillig wenn sie mal wieder Schule spielen will an ihrer Tafel.
Jetzt war ich gerade bei einer Freundin wo der Sohn gleich alt ist, der lernt jetzt die Uhr. Ein anderer kann bis 100 zählen.
Eine Mutter macht jeden Nachmittag Vorschulhefte (Vorbereitung für die Hausaufgaben)
ich bin ja der Meinung das wenn mein Kind was wissen will dann zeig ich es ihr aber die Zeit sollte sie doch jetzt noch genießen.

Wie ist das denn wenn die Kids in die Schule kommen, wie weit ist es vorteilhaft schon vorher was zu können.
Lesen, schreiben, rechnen
Ich bin eigentlich der Meinung das sie das mit Beginn der Ersten Klasse lernen durch die Schule und nachmittags zuhause mit den Eltern 
Oder hat sich das so maßgeblich verändert?
Ist es nicht so das wenn man zuviel vorwegnimmt, sich die Kids langweilen?

 

Mal von „Anforderungen“ der Schule abgesehen, war mir wichtig, dass meine Kinder meine Handynummer auswendig kennen, einigermaßen gut schwimmen und die Schuhe binden können.
Uhr so richtig lesen finde ich schwierig...bzw fiel das auch meinem eigentlich kognitiv recht weiten Sohn schwer, das System wirklich vollständig zu verstehen. Er hat allerdings auch jetzt, Ende der 4. Klasse, einige Kinder in der Klasse, die keine analogen Uhren lesen können und kein Bronzeabzeichen beim Schwimmen haben.

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16. Juni 2018 um 23:23

Wichtig ist, dass das Kind vorallem in die Schule WILL.

wir haben auf folgende Dinge geachtet:
- fit im Straßenverkehr 
- silbenklatschen
- Reimen können (auch Nonsenswörter)
- anlauten können
- Ziffern erkennen (bis 12)
- Seepferdchenabzeichen
- alles selbstständig an und ausziehen können (auch Reißverschlüsse, hosenknöpfe, Handschuhe, Mützen, Badeanzug, Badehauben, Zopf binden).... einige Kinder konnten einige dieser Dinge bis schulstart und auch in der ersten Klasse noch immer nicht!
- sich zurecht finden in neuer Umgebung 
- rechts und links, unter, neben, hinter ect unterscheiden 
- Mengen bis 6 sicher simultan erfassen.
- sozial gefestigt sein (Auseinandersetzungen selbstständig regeln können z. B.)
- Schleife binden 
- einigermaßen gut malen können
- schwungübungen
- zählen bis 20 ( auch rückwärts)
- Uhr lesen (analog, volle und halbe Stunde)
( ist übrigens bei uns in der 1. klasse schon Unterrichtsstoff ... 3 Uhr pm = 15 Uhr...oder: es ist 6 Uhr morgens... 2 Stunden später muss Mama arbeiten... wann arbeitet Mama?)

das alles war uns bis schulstart wichtig 


das richtige rechnenLERNEN würde ich dem Kind selbst nicht bei bringen. Da kann man so viel falsch machen. Das ist ein unglaublich komplexer Prozess... 
lernt es das Kind von sich aus... wunderbar 
aber aktiv vorgreifen... das würde ich lassen 

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16. Juni 2018 um 23:56

Achso...

spielregeln sollten eingehalten werden können, und das Kind sollte auch mal verlieren können 

absprachen en sollten eingehalten werden können 

andere ausreden lassen können 

ordnung halten

dinge anderer respektieren 

gut sehen können ( augenarzt )

konzentrieren können

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17. Juni 2018 um 9:21
In Antwort auf heuel1

Achso...

spielregeln sollten eingehalten werden können, und das Kind sollte auch mal verlieren können 

absprachen en sollten eingehalten werden können 

andere ausreden lassen können 

ordnung halten

dinge anderer respektieren 

gut sehen können ( augenarzt )

konzentrieren können

Also ernsthaft: verlieren können? - da dürften aber viele Kinder nicht in die Schule 
Das können einige Erwachsene noch nicht.

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17. Juni 2018 um 9:32

übrigens: Ich glaube man sollte allgemein einen Gang runterschalten.
Es geht "nur" um den Schuleintritt. Nichts weiter!
Da müssen gewisse Fertigkeiten vorhanden sein, aber so eine große Sache ist es dann auch wieder nicht.

Sollte das Kind keine Schleife binden können, kein Schwimmabzeichen haben oder noch nicht schwimmen können, nicht Fahrradfahren können, Uhr lesen, Weiß ich wieviele Zeichen erkennen, oder oder oder was auch immer, ist das alles kein Beinbruch.


Mein kleiner Bruder konnte sehr viel von dem hier aufgezählten nicht. Der war immer sehr gut in der Schule und galt als hochbegabt. Sprich, man kann dem Kind antrainieren, was man will, das ändert dann aber im Zweifelsfall gar nichts an der schulischen Karriere
Blödestensfalls langweilt sich das Kind gleich zu Beginn und verpasst den Anschluss...

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17. Juni 2018 um 11:16
In Antwort auf kreuzunge

Also ernsthaft: verlieren können? - da dürften aber viele Kinder nicht in die Schule 
Das können einige Erwachsene noch nicht.

Verlieren und ein "Nein" akzeptieren muss man als Kind lernen. Dass dies eben NICHT alle lernen, sieht man wie von dir beschrieben an vielen Erwachsenen.

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17. Juni 2018 um 11:19
In Antwort auf kreuzunge

übrigens: Ich glaube man sollte allgemein einen Gang runterschalten.
Es geht "nur" um den Schuleintritt. Nichts weiter!
Da müssen gewisse Fertigkeiten vorhanden sein, aber so eine große Sache ist es dann auch wieder nicht.

Sollte das Kind keine Schleife binden können, kein Schwimmabzeichen haben oder noch nicht schwimmen können, nicht Fahrradfahren können, Uhr lesen, Weiß ich wieviele Zeichen erkennen, oder oder oder was auch immer, ist das alles kein Beinbruch.


Mein kleiner Bruder konnte sehr viel von dem hier aufgezählten nicht. Der war immer sehr gut in der Schule und galt als hochbegabt. Sprich, man kann dem Kind antrainieren, was man will, das ändert dann aber im Zweifelsfall gar nichts an der schulischen Karriere
Blödestensfalls langweilt sich das Kind gleich zu Beginn und verpasst den Anschluss...

Wie viele Kinder können bis 100 zählen, also einfach die Zahlenfolge auswendig gelernt? Haben aber kein echtes Verständis dafür.

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17. Juni 2018 um 11:30

Also ich sage nicht, dass Kinder nicht verlieren lernen müssen.
Ich meine nur, warum ist das genau zum Schuleintritt auf einmal wichtig?

Mein Sohn kann schon ziemlich gut verlieren - schon immer finde ich sogar. ABER er hat ansonsten keine so tolle Frustrationstoleranz, finde ich. Und die wäre ja wichtig.
Sprich, das sagt eventuell genau gar nichts aus...

Ein "Nein" akzeptieren ist auch so eine Sache. Da ist schon mal der Unterschied, wer das sagt. Bei mir akzeptiert er es weniger, im KiGa anscheinend klaglos.


Das mit dem Zählen stimmt total. Die Kinder sagen das auf und haben keine Idee davon. Wie wenn ein Kleinkind zählen beginnt. Da haben die Anfangs auch absolut keine Idee davon. Erst nach und nach merkt man von welchen Mengen sie überhaupt eine Vorstellung haben.

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17. Juni 2018 um 12:28

Für den Sportunterricht und allgemeine Mannschaftsspiele ist das echt wichtig. Welches Kind will im neuen klassenverband schon als „ich kann nicht verlieren zicke“ verschrien sein? 
Die Kinder müssen sich dann viel allein behaupten und Lehrer helfen dann eher wenig, solche Auseinandersetzungen zu klären.

schwimmen sollte unsere Tochter z.B. Können, weil wir es a) ungemein wichtig finden, es b) Schwimmunterricht gibt bei uns und c) sie sonst mit ausgeblasenen Schwimmflügeln zur Schule hätte gehen müssen. 

Ja, wir haben auch wert auf kognitive Fähigkeiten gelegt, aber viel mehr eigentlich auf Selbstständigkeit. Heute geht sie schon kleine Dinge selber einkaufen und ist damit die einzige in ihrer Klasse, die das DARF und sich auch traut. Das gibt ihr Selbstsicherheit, die sie auch braucht

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17. Juni 2018 um 12:32
In Antwort auf heuel1

Für den Sportunterricht und allgemeine Mannschaftsspiele ist das echt wichtig. Welches Kind will im neuen klassenverband schon als „ich kann nicht verlieren zicke“ verschrien sein? 
Die Kinder müssen sich dann viel allein behaupten und Lehrer helfen dann eher wenig, solche Auseinandersetzungen zu klären.

schwimmen sollte unsere Tochter z.B. Können, weil wir es a) ungemein wichtig finden, es b) Schwimmunterricht gibt bei uns und c) sie sonst mit ausgeblasenen Schwimmflügeln zur Schule hätte gehen müssen. 

Ja, wir haben auch wert auf kognitive Fähigkeiten gelegt, aber viel mehr eigentlich auf Selbstständigkeit. Heute geht sie schon kleine Dinge selber einkaufen und ist damit die einzige in ihrer Klasse, die das DARF und sich auch traut. Das gibt ihr Selbstsicherheit, die sie auch braucht

Achso.... sie ist bald 7 und geht noch in die erste Klasse 

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17. Juni 2018 um 12:37

Das mit dem Verlieren können ist aber auch eine Charakterfrage. Wie gesagt, bei meinem Sohn ist das gar kein Thema, aber ich sehe das jetzt nicht als Verdienst meiner Erziehung. Das kann ein Kind besser, ein anderes schlechter.
Außerdem um ein Mobbingopfer zu werden, braucht es wirklich mehr, als mal beim Völkerball zu zicken...


Ich meine auch allgemein solche - langen - Listen sind ja so ein typisches "Erstgeborenen" Thema. Da zählt man dann unterbewusst auch gerne auf, wo das eigene Kind so seine Stärken hat. Bei den weiteren Kindern wird man da nicht mal einen Gedanken verschwenden... Die gehen einfach.

Es steht später auch nicht im Lebenslauf: Konnte zu Schulstart *Litanei*

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17. Juni 2018 um 13:43
In Antwort auf kreuzunge

Das mit dem Verlieren können ist aber auch eine Charakterfrage. Wie gesagt, bei meinem Sohn ist das gar kein Thema, aber ich sehe das jetzt nicht als Verdienst meiner Erziehung. Das kann ein Kind besser, ein anderes schlechter.
Außerdem um ein Mobbingopfer zu werden, braucht es wirklich mehr, als mal beim Völkerball zu zicken...


Ich meine auch allgemein solche - langen - Listen sind ja so ein typisches "Erstgeborenen" Thema. Da zählt man dann unterbewusst auch gerne auf, wo das eigene Kind so seine Stärken hat. Bei den weiteren Kindern wird man da nicht mal einen Gedanken verschwenden... Die gehen einfach.

Es steht später auch nicht im Lebenslauf: Konnte zu Schulstart *Litanei*

Bei solch detaillierten Listen fragt mich sich spontan, ob es um ein Kind oder ein Projekt geht.

Es geht auch nicht darum, dass ich die einzelnen Punkte als unwichtig empfinde, aber warum das gerade zu Schulbeginn sein muss?

 

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17. Juni 2018 um 13:49
In Antwort auf lori1223

Bei solch detaillierten Listen fragt mich sich spontan, ob es um ein Kind oder ein Projekt geht.

Es geht auch nicht darum, dass ich die einzelnen Punkte als unwichtig empfinde, aber warum das gerade zu Schulbeginn sein muss?

 

genau so meine ich das.
Ich will echt nicht sagen, dass Schwimmen lernen z.B. für mich nicht wichtig ist. Aber wenn ein Kind das z.B mit 7 oder auch erst mit 9 lernt, wo ist das Problem? Zur Schule schwimmen muss wohl kein Kind, oder doch?

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17. Juni 2018 um 13:58

Dazu noch ein Schmankerl.

Bei uns gibt es im KiGa einen Skikurs. Ihr glaubt nicht, wieviele Eltern ihre Kinder, da extra vorher schon trainierten dafür. Nur, damit das Kind dort nicht als Anfänger hin muss.

Wir ließen unseren Sohn auf seinen Wunsch hin teilnehmen. Allerdings haben wir uns um nichts vorher gekümmert.  Er zeigte dann dermaßen Ehrgeiz, dass er am Ende besser fuhr als andere Kinder, die schon mindestens das zweite Jahr Ski fuhren. Einfach, weil es ihm Spaß machte.


Ich meine, wenn Eltern schon bei so einer Lapalie teilweise so ein Thema draus machen.... und ich bin jetzt echt nicht gerade die Lässigkeit in Person, aber ich versuche ein bisschen Maß und Ziel zu halten.

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17. Juni 2018 um 14:06
In Antwort auf kreuzunge

Dazu noch ein Schmankerl.

Bei uns gibt es im KiGa einen Skikurs. Ihr glaubt nicht, wieviele Eltern ihre Kinder, da extra vorher schon trainierten dafür. Nur, damit das Kind dort nicht als Anfänger hin muss.

Wir ließen unseren Sohn auf seinen Wunsch hin teilnehmen. Allerdings haben wir uns um nichts vorher gekümmert.  Er zeigte dann dermaßen Ehrgeiz, dass er am Ende besser fuhr als andere Kinder, die schon mindestens das zweite Jahr Ski fuhren. Einfach, weil es ihm Spaß machte.


Ich meine, wenn Eltern schon bei so einer Lapalie teilweise so ein Thema draus machen.... und ich bin jetzt echt nicht gerade die Lässigkeit in Person, aber ich versuche ein bisschen Maß und Ziel zu halten.

Tja, die Kinder meines Vorgesetzen warn im Urlaub in der Skischule, am letzten Tag dann nachmittags das Skirennen. Erzählt er mir, er hätte da morgens noch mit den Kindern "trainiert" und es hätte sich auch gelohnt. Ich konnte mich grade noch so knapp beherrschen

Einerseits sollen sie verlieren lernen, andererseits wird doch von solche Eltern suggestiert, dass man eigentlich nicht zu verlieren hat.

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17. Juni 2018 um 14:10

Nicht vergessen, der Zweite ist der erste Verlierer

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17. Juni 2018 um 14:14
In Antwort auf kreuzunge

genau so meine ich das.
Ich will echt nicht sagen, dass Schwimmen lernen z.B. für mich nicht wichtig ist. Aber wenn ein Kind das z.B mit 7 oder auch erst mit 9 lernt, wo ist das Problem? Zur Schule schwimmen muss wohl kein Kind, oder doch?

Für die Schule ist Schwimmen erstmal unwichtig, aber für's Leben umso mehr  

Fraglich auch, was man unter "Schwimmen können" versteht. Ich hatte gerade vor 2 Wochen eine riesen Diskussion mit der Schwimmschule meiner Tochter, die sie nicht in den nächsthöheren Kurs lasse wollte, weil sie zu jung wäre. Für mich ist aber wichtig, dass sie kontinuierlich dran bleibt, meinetwegen kann sie eine Stufe auch mehrmals machen. Fakt ist aber, dass man, um eine Bahn von 25 m zu schwimmen, gewisse körperliche Voraussetzungen braucht (Grösse, Kraft, Muskulatur), die man halt erst ab einem gewissen Alter hat.

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17. Juni 2018 um 18:55

Ich find's gut. Auch wenn es oft nervt. Das heißt, dass er normal entwickelt ist.

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17. Juni 2018 um 19:10

Nicht mehr wie vor 10, 20 oder 50 Jahren. Gibt genug Erwachsene jedes Alters. die nicht verlieren können.

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17. Juni 2018 um 22:48

Danke für die vielen Antworten
Also verlieren kann meine Tochter schon mal besser mal schlechter. Ich find es persönlich auch wichtig, da ich aber dieses rumgezoecke absolut nicht haben kann wenn sie mal verliert.
sie hat kurz vor ihrem 5Geburtstag das Seepferdchen gemacht. Sie wollte unbedingt und hat tierischen Spaßbeim schwimmen. (Mehr mit Papa als mit mir, da ich die 25 m immer wieder verlange, Seepferdchen heißt ja nicht das sie sicher schwimmen)
Ich finde sie soll die Zeit noch genießen und dann hört man was ander Kinder könne, was davon alles stimmt steht noch auf einem anderen Blatt geschrieben.
danke nochmal.

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18. Juni 2018 um 9:11

Ja vor allem spielt es ja auch eine Rolle, mit welchem Alter das Kind zur Schule kommt. Manche kommen ja schon mit 5 3/4 hin, andere wiederum sind schon 7 Jahre. Das macht natürlich viel aus, gerade kognitiv und vom emo-sozialen Verhalten.

Meine Tochter ist mit frischen 6 zur Schule gekommen, ist die jüngste in der Klasse und konnte zur Einschulung weder Uhr noch besonders gut verlieren können (um mal 2 Beispiele aufzugreifen), deswegen zickt sie trotzdem nicht beim Sport, wenn mal was nicht klappt. Woanders sind die Kinder doch meistens eh viel handzahmer. Leistungstechnisch bewegt sie sich im oberen Drittel. Also viel Punkte sind bestimmt kein muss, um gut durch die Grundschulzeit zu kommen.

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19. Juni 2018 um 20:38

Also mal ganz ehrlich, mit fünf kann deine Kleine schon sehr sehr viel.
Mein Großer ist jetzt 8, wird bald 9, und natürlich macht man sich Gedanken, aber jetzt sprech ich aus Erfahrung, tief durchatmen, ganz entspannt bleiben, das läuft alles von gaaaanz allein. Er hat eine affinität zu Zahlen und das haben wir spielerich mit ihm geübt, aber nur, weil ER das wollte. Ich hab ihn Kind sein lassen, denn der ernst kommt noch früh genug. Sie sollen gar nicht zu viel können, das sagen die Schulen selbst. Sie sollen ihren Namen schreiben können, wissen wo sie wohnen und das wars. Vieles lernen die Kinder zu Hause falsch und sei es nur die aussprache der Buchstaben und dann muss das wieder gelöscht werden und das ist mal richtig schwierig - und schließlich werden Lehrer dafür bezahlt unseren Kindern etwas bei zu bringen. Wo kommen wir denn da hin, wenn wir alle ihnen ihren Job weg nehmen???
Die Uhr muss sie auch noch nicht kennen, das lernen sie in der Schule, außer sie will früher.

Wie gesagt, wir sind da ganz entspannt und heben nicht mit dem Helikopter ab und dennoch gehört er zu den besten seiner Klasse. Vergleiche nicht, denn die Kinder, die jetzt schon so viel können, sind die Kinder, die sich in der ersten und vielleicht zweiten Klasse langweilen und dann auf einmal einbrechen im Unterricht, weil sie mit dem Stoff nicht hinterher kommen. Zuerst Hochbegabt, dann gelangweilt und dann vollkommen überfordert.
Alles wird gut, mach dir keinen Stress. Ich würde einfach immer sagen: meine Kleine kann genug, jetzt soll sie erst mal noch nur spielen und die Kindeheit genießen.

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20. Juni 2018 um 12:34
In Antwort auf friesenherz

Hallo
meine Tochter 5 kommt im Sommer 2019 in die Schule. Wir haben auch eine Wunschschule wo die Chancen recht groß sind angekommen zu werden.
Jetzt kommt das Thema Schule unter uns Eltern natürlich auch häufig zur Sprache und es wird auch von vielen erzählt was die Kinder auch können.
z.B meine Tochter kann bis 20 zählen, Mama, Papa ihren und den Namen des Bruders schreiben. Zahlen lesen klappt noch nicht so gut aber es ist auch nur freiwillig wenn sie mal wieder Schule spielen will an ihrer Tafel.
Jetzt war ich gerade bei einer Freundin wo der Sohn gleich alt ist, der lernt jetzt die Uhr. Ein anderer kann bis 100 zählen.
Eine Mutter macht jeden Nachmittag Vorschulhefte (Vorbereitung für die Hausaufgaben)
ich bin ja der Meinung das wenn mein Kind was wissen will dann zeig ich es ihr aber die Zeit sollte sie doch jetzt noch genießen.

Wie ist das denn wenn die Kids in die Schule kommen, wie weit ist es vorteilhaft schon vorher was zu können.
Lesen, schreiben, rechnen
Ich bin eigentlich der Meinung das sie das mit Beginn der Ersten Klasse lernen durch die Schule und nachmittags zuhause mit den Eltern 
Oder hat sich das so maßgeblich verändert?
Ist es nicht so das wenn man zuviel vorwegnimmt, sich die Kids langweilen?

 

Eigentlich müssen sie nicht viel können. Bei der Schuluntersuchung musste mein Sohn Mengen auf den ersten Blick erkennen. Also es waren auf einem Blatt 4 blaue Bälle und 6 gelbe Bälle und er musste sagen, welche Farbe überwiegt und das ohne zu zählen. 10 Seiten in 20 Sekunden. Er musste bestimmen, was links, recht vor und dahinter ist. Bis 10 zählen. Aus 30 lachende und traurige Gesichter musste er in einer Minute die traurigen Gesichter markieren. Er musste auf einem Bein stehen und Dreisprung machen. Ansonsten eben der Hör- und Sehtest und die körperliche Untersuchung. Das war es. 

Ich finde es in unserer Region viel zu wenig, was die Kinder können müssen.

Wenn ich mir die Klasse von meinem Sohn anschaue...Katastrophe hoch 10. 

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20. Juni 2018 um 13:16
In Antwort auf carpe3punkt0

Eigentlich müssen sie nicht viel können. Bei der Schuluntersuchung musste mein Sohn Mengen auf den ersten Blick erkennen. Also es waren auf einem Blatt 4 blaue Bälle und 6 gelbe Bälle und er musste sagen, welche Farbe überwiegt und das ohne zu zählen. 10 Seiten in 20 Sekunden. Er musste bestimmen, was links, recht vor und dahinter ist. Bis 10 zählen. Aus 30 lachende und traurige Gesichter musste er in einer Minute die traurigen Gesichter markieren. Er musste auf einem Bein stehen und Dreisprung machen. Ansonsten eben der Hör- und Sehtest und die körperliche Untersuchung. Das war es. 

Ich finde es in unserer Region viel zu wenig, was die Kinder können müssen.

Wenn ich mir die Klasse von meinem Sohn anschaue...Katastrophe hoch 10. 

Habe mir jetzt mal alles durchgelesen. Hier wurden Dinge aufgezählt, die ich auch als unwichtig empfinde.

Die Kinder müssen nicht bis 50 zählen können. Das bringt gar nichts, wenn sie es nicht verstehen. Mein Sohn konnte das Alphabet. Da kräht kein Hahn nach...das fragt keiner ab, ob er das in der richtigen Reihenfolge kann, denn das ist unwichtig. 

Ein Kind muss verstehen können, wenn es in die Schule kommt. Es muss verstehen können, was der Lehrer von ihm will und das können ganz viele Kinder nicht. Das ist ein ganz grosses Problem bei uns in der Klasse. 
Seit dem 2. Halbjahr gibt es bei uns den Mathe-Wettkampf. Ein Zettel mit 5 Spalten. Eine Spalte hat 10 Zeilen. Der Lehrer sagt die 10 Aufgabe und die Kinder sollen das Ergebnis aufschreiben. Die meisten kriegen das nicht hin. Sie schreiben die Aufgabe mit hin und kommen dementsprechend nicht hinterher. Die haben es in dem halben Jahr noch nicht verstanden. Und so ist das allgemein im Unterricht. Die Lehrer schaffen den Stoff nicht, weil die Kinder nicht verstehen, was die Lehrer von ihnen wollen. 
Da gibt es so viele Beispiele für. Das ist ganz ganz heftig bei uns.

Bei uns ist die Motorik auch ganz wichtig. Schreibschrift wird bei uns ab der 1. Klasse parallel gelernt. Die Kinder schaffen es nicht mal eine Schere richtig zu halten. Vom Füller wollen wir erst gar nicht anfangen zu sprechen. 
Hausaufgabe am Montag: 4 kurze Sätze Schreibschrift abschreiben. Nur abschreiben. Die Hortnerin hat die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Nach 30 Minuten hat sie die Kinder begnadigt, weil die Konzentration vollkommen weg war und nur die Hälfte geschafft war. 
Mein Sohn hat es auch nicht so mit der Motorik. Schreibschrift ist für ihn auch nicht leicht und das wird auch geübt, aber selbst er hat den Text nach 10 Minuten geschafft. 

Beim letzten Elternabend hat die Lehrerin auch gesagt, dass sie ganz viele leistungsschwache Kinder in der Kinder hat. In der 1. Klasse. So schlimm, dass sie den Stoff der 1. Klasse nicht geschafft hat. 6 wiederholen die erste Klasse, weil sie diese Kinder nicht mitschleifen kann. Das ist nicht gut für diese Kinder und auch nicht für den Rest der Klasse. 
Es gab richtig böse Gespräche, weil die Eltern das nicht verstehen wollen, dass das Kind wiederholen soll "Ist doch nur die erste Klasse.". 

Deswegen kann ich schon verstehen, dass viele auf die "Fähigkeiten" der Kinder achten, weil Stift halten, Schuhe binden und mit der Schere umgehen viel über die Motorik aussagt und da mangelt es bei vielen ganz ganz sehr.

Selbst die Sprache ist furchtbar. Viele können noch nicht mal einen ganzen Satz bilden. Da sind schon 4-5 Wort Sätze schwierig. 

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20. Juni 2018 um 14:27

Ich melde mich noch mal zu Wort, ich glaube man hat meine „Liste“ leicht fehlinterpretiert.

ich hab mein Kind nicht „trainiert“.
vieles davon wurde schon im Kindergarten im vorschuljahr geübt und spielerisch gezeigt. Das Reimen und silbenkatschen. 
Die Uhr lernte sie an einem Nachmittag, eigentlich von selbst. Einmal zeigen und verstanden.
schleife binden ebenfalls. Die schönen „unkitschigen“ Schuhe, so wie sie sie möchte, gibts halt nur zum binden. 10 x geübt, fertig.

einzig beim schwimmen.... ja da haben wir wirklich drauf geachtet... weil ich mein schulstart-Kind nicht noch mit aufgeblasenen Schwimmflügeln im Sportbeutel zur Schule schicken wollte. So viel Platz ist in dem Täschchen auch nicht. Den schwimmkurs wollte ich ihr nach Schulschluss nicht noch aufs Auge drücken. Und die Empfehlung beim ersten elternsprechtag war ganz klar, dass es sehr gut wäre, wenn es die Kinder bald lernen.

die Anforderungen sind echt nicht ohne. Mit meiner Schulzeit längst nicht mehr vergleichbar. Nächste Woche soll meine Tochter eine buchvorstellung halten. Eine kurze Inhaltsangabe selbst verfassen...

das HSU Heft gibt es regelmäßig mit nach Hause... „lernen“ steht dabei. 

Heißt... ich würde das Kind schon „vorbereiten“ ohne Druck und ohne Zwang. Es ist eh schon viel, was auf die Kinder einprasselt... dann finde ich persönlich es nicht schlecht, wenn sie das ein oder andere schon können, gesehen oder gehört haben. 

Übrigens wird bei uns jeder mitgeschliffen... ob’s verstanden wurde oder nicht 

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20. Juni 2018 um 16:04

Meiner hat wie gesagt kein Problem mit Verlieren.
Aber... ich sehe es eben generell (nicht auf mein Kind unbedingt bezogen) so, dass man nicht so eine große Sache zum Schulstart machen sollte.
Kinder lernen auch noch nach der Einschulung weiter.


Bei uns lernen die Kinder übrigens schon im letzten KiGa Jahr spätestens schwimmen. Ergo - mich betrifft das nicht mal, wenn ich alles schleifen lassen wollte.

Ich finde die Anforderungen auch nicht härter - evt. ist dies nur Erwartungshaltung der Eltern.
Diese kleinen Präsentationen, die sie nun schon so früh machen können, finde ich so toll. Und damit ist ein Kind doch auch nicht gleich überfordert, wenn sie es von Anfang an lernen.
Das ist eines der wichtigesten Dinge der ganzen Schulzeit! Präsentieren und Reden können braucht man in JEDEM Beruf.
Ergo eine der besten Änderungen jetzt überhaupt für mich!

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20. Juni 2018 um 16:09

Mein Sohn ist auch einer von sehr wenigen (in Klasse 2) der eine Schleife binden kann. Früher wurde den Kindern das noch im Kindergarten beigebracht...
Das bleibt glaube ich so ein bisschen auf der Strecke, weil es so wenige Schuhe zum binden gibt. Die meisten haben doch noch Klettverschlüsse. Meiner müsste es Lernen, weil er Fussballschuhe binden muss. Vielleicht hätten wir das sonst auch verschwitzt, wer weiß... auf jeden Fall ist das schon nichts mehr, was auffallen würde....

In der Klasse meines Sohnes ist glaube ich eines der größten Probleme, dass sich viele Kinder nicht an die kleinsten Regeln halten können. Also zuhören, ausreden lassen, einfach sich mal zurückhalten können. Und leise zu arbeiten. Er hat sich schon so oft beschwert, dass es sehr laut ist. Aber die Lehrerin ist jetzt keine, die das so einfach hinnimmt. Die ist schon autoritär und kann sich auch durchsetzen... aber trotzdem ist das immer wieder ein Problem.

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20. Juni 2018 um 16:30
In Antwort auf alphabetiker

Mein Sohn ist auch einer von sehr wenigen (in Klasse 2) der eine Schleife binden kann. Früher wurde den Kindern das noch im Kindergarten beigebracht...
Das bleibt glaube ich so ein bisschen auf der Strecke, weil es so wenige Schuhe zum binden gibt. Die meisten haben doch noch Klettverschlüsse. Meiner müsste es Lernen, weil er Fussballschuhe binden muss. Vielleicht hätten wir das sonst auch verschwitzt, wer weiß... auf jeden Fall ist das schon nichts mehr, was auffallen würde....

In der Klasse meines Sohnes ist glaube ich eines der größten Probleme, dass sich viele Kinder nicht an die kleinsten Regeln halten können. Also zuhören, ausreden lassen, einfach sich mal zurückhalten können. Und leise zu arbeiten. Er hat sich schon so oft beschwert, dass es sehr laut ist. Aber die Lehrerin ist jetzt keine, die das so einfach hinnimmt. Die ist schon autoritär und kann sich auch durchsetzen... aber trotzdem ist das immer wieder ein Problem.

Aber ich verstehe das mit den Regeln nicht.

So etwas lernen die Kinder doch auch im KiGa! Zumindest bei uns gibt es immer im Kreis sitzen etc. und dann müssen die Kinder leise sein etc.
Mir ist nicht ganz klar, wie ein Schulkind da so neben der Spur sein kann, das fällt ja schon in den Entwicklungsgesprächen auf.
So etwas finde ich dann schon sehr wichtig. Aber verstehen kann ich das nicht...

Auch Ausschneiden und Stifthaltung. Für so etwas ist das Kiga auch da, das wird bei uns auch immer in den Gesprächen besprochen und die Kinder werden entsprechend gefördert und gefordert.
Ich habe z.B. beim letzten Gespräch gejammert, dass meiner nicht gerne und schlecht zeichnet und es kam, dass es altersentsprechend ist und er perfekte Stifthaltung mit 4 hat. Außerdem, dass jederzeit ein Schub kommen könnte... gut, an den glaubte ich nicht, aber einige Wochen später, war der dann tatsächlich

Andere Sachen wiederum sind imo eher Larifari...

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20. Juni 2018 um 16:37
In Antwort auf kreuzunge

Aber ich verstehe das mit den Regeln nicht.

So etwas lernen die Kinder doch auch im KiGa! Zumindest bei uns gibt es immer im Kreis sitzen etc. und dann müssen die Kinder leise sein etc.
Mir ist nicht ganz klar, wie ein Schulkind da so neben der Spur sein kann, das fällt ja schon in den Entwicklungsgesprächen auf.
So etwas finde ich dann schon sehr wichtig. Aber verstehen kann ich das nicht...

Auch Ausschneiden und Stifthaltung. Für so etwas ist das Kiga auch da, das wird bei uns auch immer in den Gesprächen besprochen und die Kinder werden entsprechend gefördert und gefordert.
Ich habe z.B. beim letzten Gespräch gejammert, dass meiner nicht gerne und schlecht zeichnet und es kam, dass es altersentsprechend ist und er perfekte Stifthaltung mit 4 hat. Außerdem, dass jederzeit ein Schub kommen könnte... gut, an den glaubte ich nicht, aber einige Wochen später, war der dann tatsächlich

Andere Sachen wiederum sind imo eher Larifari...

Ja, das stimmt. Wundert mich auch. Und wir leben auch nicht im Brennpunkt. Dörflich gemischt halt 😁
Ich weiß auch nicht, woran das liegt. Aber dieses Problem hat nicht nur diese Klasse... hm...

Stifthaltung... ja... hehe... zum Glück könnten die ihm das im Kindergarten beibringen. Meine eigene Stifthaltung ist komplett falsch. Aber ich schreibe trotzdem ausdauernd und leserlich 😁

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20. Juni 2018 um 18:58
In Antwort auf alphabetiker

Ja, das stimmt. Wundert mich auch. Und wir leben auch nicht im Brennpunkt. Dörflich gemischt halt 😁
Ich weiß auch nicht, woran das liegt. Aber dieses Problem hat nicht nur diese Klasse... hm...

Stifthaltung... ja... hehe... zum Glück könnten die ihm das im Kindergarten beibringen. Meine eigene Stifthaltung ist komplett falsch. Aber ich schreibe trotzdem ausdauernd und leserlich 😁

Naja, bei uns ist auch das Thema, wenn ich etwas sage, ist das was ganz anderes, als wenn die Erzieherin etwas sagt.
Ich habe das Gefühl, ich sage/zeige etwas gefühlt 1000mal mit so lala Effekt, aber sagt/zeigt es die Erzieherin einmal, wird es sofort angenommen

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20. Juni 2018 um 20:37
In Antwort auf kreuzunge

Aber ich verstehe das mit den Regeln nicht.

So etwas lernen die Kinder doch auch im KiGa! Zumindest bei uns gibt es immer im Kreis sitzen etc. und dann müssen die Kinder leise sein etc.
Mir ist nicht ganz klar, wie ein Schulkind da so neben der Spur sein kann, das fällt ja schon in den Entwicklungsgesprächen auf.
So etwas finde ich dann schon sehr wichtig. Aber verstehen kann ich das nicht...

Auch Ausschneiden und Stifthaltung. Für so etwas ist das Kiga auch da, das wird bei uns auch immer in den Gesprächen besprochen und die Kinder werden entsprechend gefördert und gefordert.
Ich habe z.B. beim letzten Gespräch gejammert, dass meiner nicht gerne und schlecht zeichnet und es kam, dass es altersentsprechend ist und er perfekte Stifthaltung mit 4 hat. Außerdem, dass jederzeit ein Schub kommen könnte... gut, an den glaubte ich nicht, aber einige Wochen später, war der dann tatsächlich

Andere Sachen wiederum sind imo eher Larifari...

Wenn die Kita da Einfluss nimmt. 
Wir waren da ein bisschen enttäuscht. So sehr wir das offene Konzept gemocht haben, so haben wir es auch teilweise gehasst. Bei uns haben sie das Gleichgewicht nicht gefunden. Es wurde mehr Zeit in freies Spiel, backen in der eigenen Küche, Experimente im eigenen Labor investiert. Gebastelt und gemalt wurde kaum...das war mehr freiwillig als alles andere. Mein Sohn hat also nie gemalt oder gebastelt, weil das nicht so seins ist. Daheim war das nicht aufzuholen, weil er eher der Typ "Gruppenzwang unter Kindern" ist.
So viel wie er in dem einen Jahr Schule gemalt und gebastelt hat, hat er in seinem ganzen Leben nicht gebastelt.

Und was die Regeln angeht...da fangen unsere Hortner auch bei Null an. 
Mir ist nach dem einen Jahr auch massiv aufgefallen, was mein Sohn für Rückschritte gemacht hat. Nicht bei den Regeln, aber bei den Essmanieren und bei der Sprache. Teilweise muss ich 3x nachfragen, weil er schnell oder nicht in ganzen Sätzen oder irgendein durcheinander redet. Was ich am berichtigen bin, das ist nicht normal. Da hat er als Kindergartenkind besser gesprochen. 

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20. Juni 2018 um 21:04
In Antwort auf carpe3punkt0

Wenn die Kita da Einfluss nimmt. 
Wir waren da ein bisschen enttäuscht. So sehr wir das offene Konzept gemocht haben, so haben wir es auch teilweise gehasst. Bei uns haben sie das Gleichgewicht nicht gefunden. Es wurde mehr Zeit in freies Spiel, backen in der eigenen Küche, Experimente im eigenen Labor investiert. Gebastelt und gemalt wurde kaum...das war mehr freiwillig als alles andere. Mein Sohn hat also nie gemalt oder gebastelt, weil das nicht so seins ist. Daheim war das nicht aufzuholen, weil er eher der Typ "Gruppenzwang unter Kindern" ist.
So viel wie er in dem einen Jahr Schule gemalt und gebastelt hat, hat er in seinem ganzen Leben nicht gebastelt.

Und was die Regeln angeht...da fangen unsere Hortner auch bei Null an. 
Mir ist nach dem einen Jahr auch massiv aufgefallen, was mein Sohn für Rückschritte gemacht hat. Nicht bei den Regeln, aber bei den Essmanieren und bei der Sprache. Teilweise muss ich 3x nachfragen, weil er schnell oder nicht in ganzen Sätzen oder irgendein durcheinander redet. Was ich am berichtigen bin, das ist nicht normal. Da hat er als Kindergartenkind besser gesprochen. 

Ach jetzt geht mir ein Licht auf.... kein kleines Licht.... ein ganzes lampenstudio....
thema Sprache ist bei uns GENAU das selbe! Jetzt kann ich mir so ungefähr vorstellen, warum mein Kind solchen gauderwelsch von sich gibt.

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20. Juni 2018 um 21:12

Ja genau... ich bin das gewesen...
da hats mir fast die Schuhe ausgezogen... 
Mütter sollen zum Fönen und Badehauben aufsetzen kommen... 

einmal hat wohl eine Mama meiner Tochter helfen wollen und ihre Aussage „nein danke, ich kann es selber“ gekonnt überhört. Da war tochterkind schon sehr angefressen.

Dass Haare gefönt werden müssen und badehaubenpflicht besteht, wissen wir Eltern nicht erst seit 2 Tagen vor schulstart. Ich verstehe null, warum man sowas nicht zu Hause üben kann...

bei uns wurde den vorschulkindern im kiga Noch beim schuhe an und ausziehen geholfen. Und der Rucksack wurde auch von Mama getragen.

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20. Juni 2018 um 21:31
In Antwort auf carpe3punkt0

Wenn die Kita da Einfluss nimmt. 
Wir waren da ein bisschen enttäuscht. So sehr wir das offene Konzept gemocht haben, so haben wir es auch teilweise gehasst. Bei uns haben sie das Gleichgewicht nicht gefunden. Es wurde mehr Zeit in freies Spiel, backen in der eigenen Küche, Experimente im eigenen Labor investiert. Gebastelt und gemalt wurde kaum...das war mehr freiwillig als alles andere. Mein Sohn hat also nie gemalt oder gebastelt, weil das nicht so seins ist. Daheim war das nicht aufzuholen, weil er eher der Typ "Gruppenzwang unter Kindern" ist.
So viel wie er in dem einen Jahr Schule gemalt und gebastelt hat, hat er in seinem ganzen Leben nicht gebastelt.

Und was die Regeln angeht...da fangen unsere Hortner auch bei Null an. 
Mir ist nach dem einen Jahr auch massiv aufgefallen, was mein Sohn für Rückschritte gemacht hat. Nicht bei den Regeln, aber bei den Essmanieren und bei der Sprache. Teilweise muss ich 3x nachfragen, weil er schnell oder nicht in ganzen Sätzen oder irgendein durcheinander redet. Was ich am berichtigen bin, das ist nicht normal. Da hat er als Kindergartenkind besser gesprochen. 

Also bei den Tischmanieren hatten wir auch Probleme. Mein Sohn hat sich da auch einiges abgeschaut.

Wir haben auch offenes Konzept, aber sie schauen zum Glück auch ausreichend, dass die Kinder eben mal malen und basteln. Mein Sohn ist da nämlich auch jemand, der das nur in der Gruppe macht. Zu Hause habe ich nach etlichen Versuchen (ich war zuerst voller Enthusiasmus, weil ich mich so auf gemeinsames Basteln gefreut hatte) aufgegeben. Daher bin ich froh, dass die so gut geschaut haben.

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21. Juni 2018 um 0:32

Puh, wenn ich mir das so durchlese und mit meiner Schulzeit vergleiche ... dann hätte ich wahrscheinlich erst mit 12 in die Schule gekonnt. Die Anforderungen finde ich schon teils sehr hoch, wundert mich aber nicht beim heutigen Leistungsdruck. Ich glaube ich konnte als Erstklässlerin bis 15 zählen, weder schreiben noch irgendetwas lesen. 
Wenn ich höre: "die meisten können dies nicht, xy Anzahl Kinder müssen die erste Klasse wiederholen", ja tut mir Leid, da hat der Lehrer aber seinen Job auch nicht richtig gemacht. Irgendwo muss auch mal schluss sein mit "das muss man zuhause lernen". Wenn 6 (?) Kinder die Klasse nicht schaffen, dann ist da was beim Lehrer im argen. Und wenn die Kinder die Aufgabe nicht richtig verstehen, dann muss das in der Schule geübt werden und der Lehrer sich vielleicht mal Gedanken machen weshalb so viele Schüler ihn/sie nicht verstehen. Bei 2 oder 3 kann man noch sagen: okay, nicht zugehört, ging zu schnell etc. Auch das mit dem aufschreiben der Aufgaben. Vielleicht haben die Kinder die Aufgabe verstanden, können die Rechensachen aber nicht im Kopf lösen und um irgendwie mitzukommen, schreiben sie die dann halt auf. 
Es ist auch komisch das hier immer nur die Mütter von: "Mein Kind kann eine Schere perfekt halten" und "Luise kriegt immer Sternchen im Heft" schreiben. 
Es kann nicht sein, dass Kinder schon in der Grundschule getrimmt werden und ja ich finde das hat schon was von trimmen. Ich halte es keinem vor wenn er nur versucht sein Kind durch das vorgegebene Raster zu bekommen und es vorzubereiten aber man sollte sich doch wirklich mal gedanken machen ob das System so richtig ist. Ich finde es nicht. 

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21. Juni 2018 um 11:21
In Antwort auf bella171903

Puh, wenn ich mir das so durchlese und mit meiner Schulzeit vergleiche ... dann hätte ich wahrscheinlich erst mit 12 in die Schule gekonnt. Die Anforderungen finde ich schon teils sehr hoch, wundert mich aber nicht beim heutigen Leistungsdruck. Ich glaube ich konnte als Erstklässlerin bis 15 zählen, weder schreiben noch irgendetwas lesen. 
Wenn ich höre: "die meisten können dies nicht, xy Anzahl Kinder müssen die erste Klasse wiederholen", ja tut mir Leid, da hat der Lehrer aber seinen Job auch nicht richtig gemacht. Irgendwo muss auch mal schluss sein mit "das muss man zuhause lernen". Wenn 6 (?) Kinder die Klasse nicht schaffen, dann ist da was beim Lehrer im argen. Und wenn die Kinder die Aufgabe nicht richtig verstehen, dann muss das in der Schule geübt werden und der Lehrer sich vielleicht mal Gedanken machen weshalb so viele Schüler ihn/sie nicht verstehen. Bei 2 oder 3 kann man noch sagen: okay, nicht zugehört, ging zu schnell etc. Auch das mit dem aufschreiben der Aufgaben. Vielleicht haben die Kinder die Aufgabe verstanden, können die Rechensachen aber nicht im Kopf lösen und um irgendwie mitzukommen, schreiben sie die dann halt auf. 
Es ist auch komisch das hier immer nur die Mütter von: "Mein Kind kann eine Schere perfekt halten" und "Luise kriegt immer Sternchen im Heft" schreiben. 
Es kann nicht sein, dass Kinder schon in der Grundschule getrimmt werden und ja ich finde das hat schon was von trimmen. Ich halte es keinem vor wenn er nur versucht sein Kind durch das vorgegebene Raster zu bekommen und es vorzubereiten aber man sollte sich doch wirklich mal gedanken machen ob das System so richtig ist. Ich finde es nicht. 

In Deutschland gibt es ja keine Kiga-Pflicht, da kann ich mir gut vorstellen, wie viele Kinder da mit schlechten Deutschkenntnissen eingeschult werden. Dann noch die hohe Anzahl pro Klasse. Da hat der Lehrer keine Chance und dann wiederholen halt 6 Kinder die Klasse. Besser die 1. wiederholen, als jahrelang mitgeschleppt zu werden.
 

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21. Juni 2018 um 12:58
In Antwort auf lori1223

In Deutschland gibt es ja keine Kiga-Pflicht, da kann ich mir gut vorstellen, wie viele Kinder da mit schlechten Deutschkenntnissen eingeschult werden. Dann noch die hohe Anzahl pro Klasse. Da hat der Lehrer keine Chance und dann wiederholen halt 6 Kinder die Klasse. Besser die 1. wiederholen, als jahrelang mitgeschleppt zu werden.
 

Nee... Das hat glaube ich wenig damit zu tun. Habe gerade erst gelesen, dass 96 % der 5jährigen einen Kindergarten besuchen...

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21. Juni 2018 um 13:51
In Antwort auf bella171903

Puh, wenn ich mir das so durchlese und mit meiner Schulzeit vergleiche ... dann hätte ich wahrscheinlich erst mit 12 in die Schule gekonnt. Die Anforderungen finde ich schon teils sehr hoch, wundert mich aber nicht beim heutigen Leistungsdruck. Ich glaube ich konnte als Erstklässlerin bis 15 zählen, weder schreiben noch irgendetwas lesen. 
Wenn ich höre: "die meisten können dies nicht, xy Anzahl Kinder müssen die erste Klasse wiederholen", ja tut mir Leid, da hat der Lehrer aber seinen Job auch nicht richtig gemacht. Irgendwo muss auch mal schluss sein mit "das muss man zuhause lernen". Wenn 6 (?) Kinder die Klasse nicht schaffen, dann ist da was beim Lehrer im argen. Und wenn die Kinder die Aufgabe nicht richtig verstehen, dann muss das in der Schule geübt werden und der Lehrer sich vielleicht mal Gedanken machen weshalb so viele Schüler ihn/sie nicht verstehen. Bei 2 oder 3 kann man noch sagen: okay, nicht zugehört, ging zu schnell etc. Auch das mit dem aufschreiben der Aufgaben. Vielleicht haben die Kinder die Aufgabe verstanden, können die Rechensachen aber nicht im Kopf lösen und um irgendwie mitzukommen, schreiben sie die dann halt auf. 
Es ist auch komisch das hier immer nur die Mütter von: "Mein Kind kann eine Schere perfekt halten" und "Luise kriegt immer Sternchen im Heft" schreiben. 
Es kann nicht sein, dass Kinder schon in der Grundschule getrimmt werden und ja ich finde das hat schon was von trimmen. Ich halte es keinem vor wenn er nur versucht sein Kind durch das vorgegebene Raster zu bekommen und es vorzubereiten aber man sollte sich doch wirklich mal gedanken machen ob das System so richtig ist. Ich finde es nicht. 

Getrimmt? Weil Kinder nen Füller halten sollen, einen Satz bilden und 17 minus 9 rechnen sollen?

Schon mal überlegt, dass das eine Chance für das Kind sein soll? Bei uns ist es üblich, dass Kinder zurückgestellt und nicht einfach durch die Jahre gedrückt werden. Eine Klasse besteht aus 22 bis 24 Kinder. Es wird extra eine vierte erste Klasse aufgemacht, damit auch die Nachholen Platz haben. Du siehst...jede erste Klasse hat bei uns Nachholer. Es liegt also nicht an der Kompetenz der Lehrerin, die schon sehr viele Jahre in diesem Beruf erfolgreich arbeitet. Früher wurden diese Kinder bei uns einfach mitgenommen. Da gab sich dann kaum ein Lehrer mehr Mühe, wenn sie es nicht verstanden haben. Die wurden dann eben auf die Förderschule geschickt nach der 4. Klasse. Hatte ich 3 Kandidaten die auf die Förderschule mussten.
Das will man bei uns umgehen. Man gibt den Kindern die Chance sich zu entwickeln. Braucht das Kind noch Zeit? Dann bekommt es diese noch ein Jahr. In der 2. Klasse werden sie auf Lrs getestet. Sind sie auffällig, dann kommen sie in eine von drei LRS Klassen und werden intensiv gefördert. Haben sie sich nach 2 Jahren positiv entwickelt, dann gehen sie ganz normal in die 4. Klasse und dann auf die Oberschule oder das Gym. 
Von einer Freundin der Sohn hat dieses Glück genossen. Der geht nach 2 Jahren Lrs-Klasse und das eine Jahr 4. Klasse aufs Gym. Die Kinder bekommen Zeit sich zu entwickeln. Zu meiner Zeit wäre der Junge durchgezogen worden und wäre dann auf die Förderschule gekommen. Wie würde da seine Zukunft aussehen? Jetzt geht er aufs Gym. 

Was ist da besser? Hauptsache pünktlich die Schule verlassen oder länger machen und mehr Möglichkeiten haben? 
Ich halte nichts davon andere Kinder mitzuschleifen. 
Was ist denn, wenn die Lehrerin es jeden Tag 5x erklärt. Dann fallen sie noch mehr im Stoff zurück und was ist dann mit den anderen Kindern, die keine Probleme haben? Die sitzen dann nach dem Schulwechsel da und haben Probleme, weil der Stoff einfach nicht im Ansatz geschafft wurde, weil die Lehrerin Hannah und Martin jeden Tag intensiv betreuen musste bis sie es kapiert haben. 

Also wenn das die Ansichten üblicher Schulen ist, dann bin ich froh, dass mein Sohn auf diese Schule mit diesen Möglichkeiten geht. Die Schule macht den Lehrplan nicht...sie machen nur das Beste daraus, damit auch jeder Schüler profitieren kann. 

Wir haben auch 3 Nachholer aus dem Jahr zuvor in der Klasse und da sagen die Eltern jetzt auch, dass es das Beste ist, was den Kindern passieren konnte.
Vielleicht sollte man es mal von der Seite sehen und nicht auf die Lehrer schipfen.

Ich bin übrigens eine Mutter, deren Kind die Schere noch nicht richtig halten konnte und weiss daher sehr gut wie problematisch das in der Schule ist. Mein Sohn hat seine Probleme mit der Motorik und er muss eben üben, dass er das hinbekommt. Es lohnt sich auch. Würde er das nicht schaffen, dann wäre er noch nicht so weit und ich wäre froh, wenn man ihn nicht durch die Klassenstufen prügeln würde, weil die Entwicklung einfach noch nicht so weit ist. 
Es ist aber natürlich einfach, wenn man dem Lehrer die Schuld geben kann statt sich einzugestehen, dass das Kind einfach noch nicht so weit ist. 

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21. Juni 2018 um 15:10
In Antwort auf lori1223

In Deutschland gibt es ja keine Kiga-Pflicht, da kann ich mir gut vorstellen, wie viele Kinder da mit schlechten Deutschkenntnissen eingeschult werden. Dann noch die hohe Anzahl pro Klasse. Da hat der Lehrer keine Chance und dann wiederholen halt 6 Kinder die Klasse. Besser die 1. wiederholen, als jahrelang mitgeschleppt zu werden.
 

Nur weil es keine Pflicht gibt, heißt es ja nicht, dass die Kinder alle zu Hause sind. Ich kenne kein Kind was mit 4 aufwärts nicht in die Kita geht. Zumal das letzte Jahr (Vorschuljahr) auch kostenfrei ist. Daran kann’s also nicht liegen.

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21. Juni 2018 um 15:21
In Antwort auf missesq

Nur weil es keine Pflicht gibt, heißt es ja nicht, dass die Kinder alle zu Hause sind. Ich kenne kein Kind was mit 4 aufwärts nicht in die Kita geht. Zumal das letzte Jahr (Vorschuljahr) auch kostenfrei ist. Daran kann’s also nicht liegen.

Bei uns nicht. Ich habe bis zum letzten Jahr bezahlt. 

Die Frage ist aber, ob das Kind einen Platz bekommt. Wenn man nicht schon ein Geschwisterkind hat, dann ist es hier verdammt schwierig einen Platz zu bekommen. Mein Sohn kam mit viel Glück in die Kita als er 4 war. Vorher musste er zum Tagesvater. 
Ich kenne genug Kinder, die nie in die Kita gegangen sind, weil es keine Plätze gab. 

Hortplätze gibt es noch weniger, obwohl es viele Kinder schon allein wegen der Entwicklung nötig hätten. Hier kriegen aber nicht mal alle arbeitenden Eltern einen Hortplatz für die Kinder. 
 

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