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Vorteile einer integrativen Kita?

1. August 2012 um 12:21 Letzte Antwort: 9. August 2012 um 22:06

Ich sehe mir am Montag eine integrative Kita an. Meine Tochter (18 Monate) soll dort ggf. ab Anfang 2013 die Krippe besuchen.

Welche Vorteile (außer das akzeptieren von Menschen die "anders" sind) hat so eine Einrichtung?

Gibt es z.B. mehr Betreuer? Werden die nicht kranken/behinderten/entwicklungsverzögerten Kinder entsprechend ihrer Fähigkeiten gefördert?

LG

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1. August 2012 um 13:03


Keiner?

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1. August 2012 um 17:34

Also
bei uns gibt es mehr erzieher und die "anderen" kinder werden natürlich auch speziell gefördert.
ich kann bisher nichts negatives berichten.

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1. August 2012 um 17:46


Meine Kleine geht auch ab 2014 in eine integrative Kita. Die haben dort mehr Betreuer und es kommt jede Woche eine Logopädin, die auch die anderen Kinder betreut und sie haben eine Sauna, gehen einmal die Woche in die Bibo, machen zusammen mind. 2x die Woche Ausflüge, die Kinder können, müssen aber nicht zu Mittag schlafen. Also für mich war es der beste Kindergarten den ich mir angeschaut habe.
Ich freue mich jetzt schon drauf und finde es klasse, dass die Kinder zusammengeführt werden und dadurch hoffentlich zusätzlich lernen einen guten Umgang zu haben und niemanden auszugrenzen. Ich werde sie so erziehen und da finde ich es gut, dass das im Kindergarten auch so ist. dort sind ja auch Kinder, die einfach nur ein Hörgerät benutzen müssen...

LG

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9. August 2012 um 19:22

Ich schiebe das nochmal
hoch um kein Doppelposting zu machen. Ich habe mich auch für eine integrative Gruppe entschieden, weil mir der Platz angeboten wurde und noch ein Mädchen dort fehlte, dass kein I-Kind ist. Ich finde das eigentlich alles ganz toll und bin gespannt, allerdings kommen aus meinem Umfeld viele negative meinungen so nach dem Motto meine Tochter würde dann auch nicht gut auf die Schule vorbereitet werden, weil ja alles viel langsamer geht... Ich denke das ist Unsinn. Hat jemand Erfahrungen? LG

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9. August 2012 um 20:32

Ich war
damals, also vor gut 30 Jahren das Versuchskaninchen und das einzige nichtbehinderte Kind unter den Behinderten. Oben in der Kita waren die nichtbehinderten Kindet, wo ich auch erst war, unten dann die geistig als auch körperlich Beh. Den Garten habe alle gemeinsam zum Spielen genutzt. Ich fand es toll in der beh. Gruppe. Es gab mehr Erzieherinnen, es wurde mehr geturnt und gebastelt. Meine Freunde oben wollten mich ständig besuchen. Später wurden die Gruppen dann gemischt. Es war das erste Modellprojekt und wenn es möglich ist, möchte ich meine Jungs auch in eine I-Kita geben. Es müssen dort ja dann mehr Erzieherinnen sein und die Gruppen sind kleiner.
Ich wurde anscheinend gut gefördert, wobei da m. E. auch viel das persönliche Umfeld mitspielt, denn ich habe Abi und ein Studium absolviert.

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9. August 2012 um 21:09


super Beitrag. Danke!!!

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9. August 2012 um 22:04

Hm
Ich habe jetzt noch nicht so die Erfahrung damit weil meine Kinder erst ab september in die Kita gehen.
Meine Tochter wird eines der Regelkinder sein und mein Sohn ein , ich sag jetzt mal , gefördertes Kind weil er das Down Syndrom hat.

Im moment sind wir in der Eingewöhnung, aber diese Kita hat eben eine Heilpädagogin die auch zu meinem Sohn kommt und dann schaut wo noch defizite sind zb is ja meist bei diesen Kindern ein schwacher Muskeltonus, und ihm dann dabei hilft diese zu bewältigen(ich hoffe ich drücke mich richtig aus)

Im Moment ist er wohl das einzige Kind mit Down Syndrom, aber die Leitung hat selber eine Tochter mit DS, was mir das ganze direkt sehr sympathisch machte.

Ich hoffe ich konnte helfen

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9. August 2012 um 22:06
In Antwort auf an0N_1236324299z

Ich schiebe das nochmal
hoch um kein Doppelposting zu machen. Ich habe mich auch für eine integrative Gruppe entschieden, weil mir der Platz angeboten wurde und noch ein Mädchen dort fehlte, dass kein I-Kind ist. Ich finde das eigentlich alles ganz toll und bin gespannt, allerdings kommen aus meinem Umfeld viele negative meinungen so nach dem Motto meine Tochter würde dann auch nicht gut auf die Schule vorbereitet werden, weil ja alles viel langsamer geht... Ich denke das ist Unsinn. Hat jemand Erfahrungen? LG

Hallo,
ich arbeite in einer integrativen einrichtung . Es gibt dort bei weitem nicht sooo viele behinderte kinder bzw ist es ganz unterschiedlich wer ein "I" Kind ist und wer nicht. Auch kinder mit einer Wahrnehmungstörung zb. können " I" kinder sein. Wir haben aktuell 6 Kiga gruppen und glaub 6 ca. "I" Kinder - also nicht "wild ".
Ganz im gegenteil deine Tochter bekommt trotzdem ihre schulvorbereitende Förderung und profitiert von dem ganzen Personal (sprachtherapeuten ,Heilpädagogen ) das nicht nur Auge auf das " I Kind " haben sondern auf alle So können evt. Schwächen schneller bemerkt werden . auch wenn die INtegrationskinder zum fördern rausgenommen werden , passiert das meistens nicht alleine sondern es werden auch die anderen Kinder mitgenomme. Sozusagen wird deine Tochter öfters gefördert . Auch Ausflüge machen diese Einrichtunge trotzdem. Wir machen sehr viele Ausflüge ,gehen im Winter einmal die Woche schlittschuhlaufen, schwimmen etc...
Auf alle fälle eine tolle Entscheidung

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