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Waldorfpädagogik - was haltet ihr davon?? geeignet für sensible kids??

18. Januar 2013 um 22:16

ich mache mir schon darüber gedanken, auf welche schule ich meine jüngste schicken werde.
für die große, sind wir extra in dem bezirk geblieben, da die schule auf die sie gehen wird, einen besonders guten ruf und ein vielfältiges angebot hat.

nun mache ich mir gedanken um mein ehemaliges schreibaby, welches ein absolut sensibles kind ist.
aufgrund ihres charakters schicke ich sie auch in einen anderen kindergarten -vorerst-

nun grübel ich, waldorfschule, ja oder nein..
mein mann hält absolut nichts davon, würde sie am liebsten auf unsere katholische mädchenschule schicken - ich war zwei jahre auf dieser und muss sagen, nein niemals- der druck, der auf diesen kindern liegt, ich will nicht, dass es mein sensibelchen kaputt macht.

ne staatliche schule kommt auch ungern in frage...ich habs gefühl es lauern nur gefahren.
die eine schule, die 2 km weiter weg ist, wäre ok, ich hätte kein gutes gefühl, da die kinder dort komisch sind
(13 jähriges schulkind steck kleinkind stock in den hintern und filmt es...und lauter so kinder sind dort)

andere schule, die noch in frage kommt hat 5 klassen in der stufe und ist mir einfach zu groß..größtenteils sind die lehrer auch nicht das gelbe vom ei ( mein jüngerer bruder wurde dort von zwei lehrern gemobbt und am ohr gezogen, ihm glaubte natürlich keiner...wurde beleidigt und als idiot betittelt...)

und dann gibts also noch die eine schule, in der kinder ihren namen tanzen und körbchen flechten....allerdings gehen die dort wohl gezielt auf die bedürfnisse, der kinder ein..

ich weiß, es ist zu früh, mein kind entwickelt sich noch...vll ändert sie sich, vll auch nicht...


lange rede, kurzer sinn...

gibts hier jemanden, der sich damit besser auskennt??
wir hatten damals in der ausbildung nur kurz das thema..ist auch schon 5 jahre her



ooh, ich seh grad..ist ja en furchtbar langer text geworden....danke fürs lesen !!!

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18. Januar 2013 um 22:27

Mh ja
inwiefern??
wir basteln, malen viel...reden viel...ich geh auf die bedürfnisse meiner kinder ein...gibt nicht viel fernsehn...

nächste woche ist meine nachbarin mal bei mir zu besuch, sie hat kurse dort, ich werd das gespräch mal mit ihr suchen...
bloß hats mir heut in den fingern gekribbelt


ja finanziell muss ich sagen, gehts eigentlich..mir gehts darum, das mein kind nicht untergebuttert wird und sich entfalten kann

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18. Januar 2013 um 22:42

Ich hab halt auch angst
irgendwas falsch zu machen.
ich sehe zum beispiel wie sie in 16 jahren sein könnte...da wir son sensibelchen auch in der familie haben..und um ihn siehts nicht sehr gut aus...

ichhab halt das absolute negativbeispiel...und ich hoffe nur das beste für sie

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18. Januar 2013 um 22:46

Bloss nicht!!
Jeh mehr man sich darüber informiert (und ich meine keine Werbeprospekte von der Schule), um so mehr erfährt man, was für ein Irrsin dahinter steckt.
Du hast ja noch Zeit, dann bestell Dir doch mal ein paar Bücher darüber. Findest Du bei Amazon zum Beispiel.
Wenn Du erstmal da Drin steckst wird Dir ordentlich das Gehirn gewaschen. Mann könnte es schon fast mit Sekten ähnlichem Gedankengut vergleichen.

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18. Januar 2013 um 22:49

Ich danke dir
für deine sehr ausführliche antwort !
ich werde mir darüber noch mal genau den kopf zerbrechen, denn einiges trifft zu, anderes wieder nicht so.
ich glaube ich muss meiner tochter einfach die nächsten vier jahre, die zeit geben, auszureifen.

mal schauen..ich möchte zb auch nicht, das sie hinterherhinkt, nur weil sie auf einer waldorfschule war..hach..es ist immer schwierig, die richtigen entscheidungen zu treffen...
war ja schon mit der kita nicht sehr einfach

danke noch mal, lg

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18. Januar 2013 um 22:50
In Antwort auf maamam

Bloss nicht!!
Jeh mehr man sich darüber informiert (und ich meine keine Werbeprospekte von der Schule), um so mehr erfährt man, was für ein Irrsin dahinter steckt.
Du hast ja noch Zeit, dann bestell Dir doch mal ein paar Bücher darüber. Findest Du bei Amazon zum Beispiel.
Wenn Du erstmal da Drin steckst wird Dir ordentlich das Gehirn gewaschen. Mann könnte es schon fast mit Sekten ähnlichem Gedankengut vergleichen.

Uii
das hört sich ja nicht sehr schön an.
danke auch dir, für deine meinung

lg

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18. Januar 2013 um 22:51


Gibt nen guten hoxilla-podcast dazu, der beschreibt genau meine erfahrungen damit.
Google den mal, hör ihn an und entscheide dann!

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18. Januar 2013 um 22:53

..wenn wirklich gute Pädagogen am Werk sind.
Es sind ja meist nicht mal Pädagogen, sondern Hans und Franz, die einen Waldorfbildungskurs mitgemacht haben.

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18. Januar 2013 um 22:56

Waldorf ist nicht schlecht
Ich finde es schön, dass du dir Gedanken darüber machst. Ob es für ein sensibles Kind gut ist oder nicht, kann ich nicht sagen. Ich kann dir aber nur von meiner Erfahrung erzählen.

Durch das Lernen ohne Noten gibt es eindeutig weniger Streß. Da man auch nicht sitzen bleiben kann, hat so jedes Kind ohne Druck die Chance innerhalb seiner Möglichkeiten zu Lernen.
Das bringt aber einiges an Arbeit für die Lehrer mit sich. Sie müssen halt ein breiteres Spektrum auch an Wissenständen ausgleichen. Bei mir an der Schule muss ich sagen, war das wirklich von den Lehrern gut gemacht. Kommt aber aus Gesprächen mit Schülern anderer Schulen echt auf die Lehrer an.

Zusätzlich muss man bedenken, dass das Fernbleiben von Druck und Noten, gegen Ende der Schulzeit, dann ein Problem mit sich. Weil gerade die, die ins Abitur gehen wollen, bekommen dann mit einem relativen Sprung eine Menge an Druck. Plötzlich muss man sich den gleichen Anforderungen stellen, wie alle anderen Gymnasiasten stellen. Das kann man dann nur mit viel Disziplin ausgleichen.

Trotzdem muss ich sagen, das ich mich an der Waldorfschule gut aufgehoben gefühlt habe. Ich bin zum Halbjahr der 7. Klasse dorthin gewechselt. Und auf keiner Schule vorher hab ich eine so gute Klassengemeinschaft erlebt wie dort. Mit jeder Klasse wurde es fester und am Ende im Abi hat jeder jedem geholfen, damit nur ja keiner durchfällt.
Das gibt es sicher auch auf anderen Schulen, aber zumindest in meinem außerschulischem Freundeskreis klang es nie so fest wie bei uns.

Bei uns an der Schule fand ich es auch bemerkenswert, wie die Lehrer direkt auf uns Schüler zukamen. Sie waren immer zum Reden für uns da, kamen aber auch auf uns zu, wenn sie merkten, das etwas nicht stimmte. Man konnte immer offen mit Ihnen reden und gerade, wenn man etwas schulisches nicht verstanden hatte, haben sie meistens eine zusätzliche Stunde nach Schulschluss sich auch nochmal mit uns hingesetzt.

Alles in allem ist es eine tolle Schulart. Ich werde meine Tochter dann, in einigen Jahren selber dort Einschulen.
Was aber wichtig ist, dass man schauen sollte mit zunehmendem Jahr, welche Neigungen ein Kind hat. Ist es nicht Sprachbegabt, sollte man z.B. sehen, dass es irgendwann wechselt. Waldorfschulen sind nämlich leider vom Staat gezwungen Englisch und Französisch in mündliche Abi zu nehmen.
Aber für die ersten Jahre ist es für die Kinder deutlich entspannter, als an der Staatschule, wie ich es bei meinen kleinen Geschwistern feststellen konnte.

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18. Januar 2013 um 22:56

Ohja,
meine Schwester steckt da mittendrin und es ist nicht mal ansatzweise möglich mit ihr darüber zu sprechen.

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18. Januar 2013 um 22:59
In Antwort auf maamam

..wenn wirklich gute Pädagogen am Werk sind.
Es sind ja meist nicht mal Pädagogen, sondern Hans und Franz, die einen Waldorfbildungskurs mitgemacht haben.


Das ist Unsinn.
Auch die Lehrer an der Waldorfschule, brauchen ein Studium zum Lehrer. Der Kurs zum Waldorflehrer muss zusätzlich dazu dann noch gemacht werden.
Warum das so ist? Sonst könnte man keinerlei Abschlüsse dort ablegen. Irgendwie logisch wa?

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18. Januar 2013 um 23:01
In Antwort auf sumselsum

Waldorf ist nicht schlecht
Ich finde es schön, dass du dir Gedanken darüber machst. Ob es für ein sensibles Kind gut ist oder nicht, kann ich nicht sagen. Ich kann dir aber nur von meiner Erfahrung erzählen.

Durch das Lernen ohne Noten gibt es eindeutig weniger Streß. Da man auch nicht sitzen bleiben kann, hat so jedes Kind ohne Druck die Chance innerhalb seiner Möglichkeiten zu Lernen.
Das bringt aber einiges an Arbeit für die Lehrer mit sich. Sie müssen halt ein breiteres Spektrum auch an Wissenständen ausgleichen. Bei mir an der Schule muss ich sagen, war das wirklich von den Lehrern gut gemacht. Kommt aber aus Gesprächen mit Schülern anderer Schulen echt auf die Lehrer an.

Zusätzlich muss man bedenken, dass das Fernbleiben von Druck und Noten, gegen Ende der Schulzeit, dann ein Problem mit sich. Weil gerade die, die ins Abitur gehen wollen, bekommen dann mit einem relativen Sprung eine Menge an Druck. Plötzlich muss man sich den gleichen Anforderungen stellen, wie alle anderen Gymnasiasten stellen. Das kann man dann nur mit viel Disziplin ausgleichen.

Trotzdem muss ich sagen, das ich mich an der Waldorfschule gut aufgehoben gefühlt habe. Ich bin zum Halbjahr der 7. Klasse dorthin gewechselt. Und auf keiner Schule vorher hab ich eine so gute Klassengemeinschaft erlebt wie dort. Mit jeder Klasse wurde es fester und am Ende im Abi hat jeder jedem geholfen, damit nur ja keiner durchfällt.
Das gibt es sicher auch auf anderen Schulen, aber zumindest in meinem außerschulischem Freundeskreis klang es nie so fest wie bei uns.

Bei uns an der Schule fand ich es auch bemerkenswert, wie die Lehrer direkt auf uns Schüler zukamen. Sie waren immer zum Reden für uns da, kamen aber auch auf uns zu, wenn sie merkten, das etwas nicht stimmte. Man konnte immer offen mit Ihnen reden und gerade, wenn man etwas schulisches nicht verstanden hatte, haben sie meistens eine zusätzliche Stunde nach Schulschluss sich auch nochmal mit uns hingesetzt.

Alles in allem ist es eine tolle Schulart. Ich werde meine Tochter dann, in einigen Jahren selber dort Einschulen.
Was aber wichtig ist, dass man schauen sollte mit zunehmendem Jahr, welche Neigungen ein Kind hat. Ist es nicht Sprachbegabt, sollte man z.B. sehen, dass es irgendwann wechselt. Waldorfschulen sind nämlich leider vom Staat gezwungen Englisch und Französisch in mündliche Abi zu nehmen.
Aber für die ersten Jahre ist es für die Kinder deutlich entspannter, als an der Staatschule, wie ich es bei meinen kleinen Geschwistern feststellen konnte.

Schön
es mal aus der perspektive einer ehemaligen schülerin zu sehen.
was gab es so als fächer? wie sah dein stundenpan so aus?
da du ja "so spät" gewechselt bist, kannst du ja quasi nen vergleich ziehen.

danke auch dir, lg

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18. Januar 2013 um 23:02
In Antwort auf ling2punkt0


Gibt nen guten hoxilla-podcast dazu, der beschreibt genau meine erfahrungen damit.
Google den mal, hör ihn an und entscheide dann!

Werd ihn mir ansehen
vielen dank für den tipp

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18. Januar 2013 um 23:05
In Antwort auf sumselsum


Das ist Unsinn.
Auch die Lehrer an der Waldorfschule, brauchen ein Studium zum Lehrer. Der Kurs zum Waldorflehrer muss zusätzlich dazu dann noch gemacht werden.
Warum das so ist? Sonst könnte man keinerlei Abschlüsse dort ablegen. Irgendwie logisch wa?

...
meine nachbarin ist krankenschwester und hat dort auch kurse..
allerdings bastelt sie dort und hilft bei der nachmittagsbetreuung

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18. Januar 2013 um 23:21
In Antwort auf madamxmerveilleux

Schön
es mal aus der perspektive einer ehemaligen schülerin zu sehen.
was gab es so als fächer? wie sah dein stundenpan so aus?
da du ja "so spät" gewechselt bist, kannst du ja quasi nen vergleich ziehen.

danke auch dir, lg

Auskünfte gibt es jederzeit
Also Unterrichtsmäßig gibt es das selbe, wie an einer staatlichen Schule auch.
Du hast Mathe, Deutsch, Biologie usw.

Ein Unterschied ist, das Englisch und Französisch ab der 1. Klasse unterrichtet wird. Von der 1. - 3. aber nur rein spielerisch. Ab der 4. dann mit Vokabeln und ab der 5. kommt dann die Grammatik.

Dann gibt es Unterschiede im Tagesplanablauf. Es gibt eine Hauptunterrichtsepoche in dieser Schulform. Hm wie beschreibe ich das.
die ersten 2 Stunden des Tages ist diese Hauptunterrichtsepoche. In diesem Unterricht ist die Klasse komplett zusammen. Alle 3 Wochen ungefair hast du da ein festes Unterrichtsfach. Also 3 Wochen Mathematik, 3 Wochen Deutsch, 3 Wochen Biologie in den höhren Klassen usw.
Dieses hat auf jeden Fall den Vorteil, dass man so 3 Wochen lang wirklich in den ersten 2 Stunden fest am Thema ist.
In den Unterrichten danach, ist man zumeist in 2 Gruppen geteilt. Am anfang einfach nur, um die Klasse zu teilen. Später dann wird es auch nach Grund und Aufbaukurs aufgeteilt.

Dafür hat die Schulform auch Fächer, welche man an anderen schulen zumindest seltener findet.
Handarbeit, Gartenbau, Werken, Kupferschmieden, Goldschmieden.
Und natürlich Eurythmie. Das Fach, welches die meisten Vorurteile hat.
Ja wir könnten rein theoretisch unseren Namen tanzen. Praktisch geht es aber gar nicht darum.
Wir hatten 2 mal die Woche eine Stunde darin. Zwischenzeitlich fanden wir es alle sehr nervig und doof ussw. Aber gegen Ende, merkten wir, dass das doch ganz schön war. Man kam aus diesen festen Fächern, wo man viel Gedankenkraft brauchten raus. Du konntest dich bewegen, konntest den Kopf mal etwas ausschalten und wenn man einen guten Lehrer hat, dann macht der auch mal was neueres mit den Schülern.

Hm ich glaub das war es erstmal grob

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18. Januar 2013 um 23:29


Rein theoretisch ist es Rudolf Steiner.

Praktisch wird aber nicht nach ihm mehr gelehrt, zumindest nicht an den schulen, die ich persönlich kenne. Also seine erziehungsweisen werden dort nicht umgesetzt mehr. Es gibt zwar so art Vorträge bei uns an der Schule immer. Aber keiner der Lehrer wendet das an.

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19. Januar 2013 um 0:10
In Antwort auf ling2punkt0


Gibt nen guten hoxilla-podcast dazu, der beschreibt genau meine erfahrungen damit.
Google den mal, hör ihn an und entscheide dann!

Boah,
auf der Seite gibt es ja viele interessante Themen. Frag mich nur, wann ich mir die alle mal anhören kann.

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19. Januar 2013 um 0:13

Ich glaub
Montessori ist eine ganz andere Richtung und wohl gar nicht so verkehrt, aber da wollte ich mich auch noch mal drüber informieren.

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19. Januar 2013 um 10:03

Maddyy hat recht
es kommt wirklich auf die waldorf schule selbst drauf an.
Was die lehrer daraus machen.
Es basiert auf rudolf steiner.
Allerdings ist das von schule zu schule verschieden.
Die grund gedanken der waldorfpädagogik sind super. Leider werden sie nicht immer an den w. Schulen so umgesetzt.
Ich selbst bkn von der 6. Bis zur 11. Schulstufe dahin gegangen und es hat mir, im nachhinein betrachtet sehr für meine persönlichkeits entwicklung geholfen. Es werden die stärken an den kindern gefördert, welche das kind zeigt und nicht einfach drübergefahren.
Allerdings gab es auch paar lehrer, die waren völlig daneben.
Schau dir am besten die schule an, oder lass dir berichten wie es dort zugeht.
In der oberstufe in eine andere schule wechseln ist auch schwer, da man mit dem anderen system als schüler erst mal klar kommen muss.
Für fleissige schüler ist die waldorfschule gut.
Die faulen haben dort das paradies, tun sich dann aber sehr schwer für weitere bildungswege.
Hab ich beobachtet

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19. Januar 2013 um 15:04

Hm, abwägen!
hi, ich finde es sehr schön, dass du dir Gedanken über die schulische Zukunft deines Kindes macht. Gibt leider viel zu wenige Elternteile, die sich wirklich darüber informieren.
MIch würde interessieren wo du herkommst? Deine Schilderungen der Situationen an der Schule klingen ja schon ziemlich heftig! Zudem wäre es interessant zu wissen, wie alt dein Kind ist?! Gerade wenn es noch sehr jung ist, machst du dir vielleicht viel zu viele Gedanken, weil sich die Sitaution noch grundlegend ändern kann.
Aus meinem Bekannteskreis (Lehrer) kann ich dir sagen, dass es einige gibt, die ihre Kinder auf nichtstaatliche Schulen schicken, da sie finden, dass das einzelne Kind in der Menge untergehen kann. Diese schicken ihre Kinder aber auch nicht auf reformpädagogische, sondern auf Schulen von privaten Trägerschaften.
Aus Erfahrung kann ich dir berichten, dass es Kindern, die , aus was für Gründen auch immer, von reformpädagogischen an "normale" Schulen wechseln, extrem schwer fallen kann sich anzupassen und mitzukommen. Es gibt Fälle in denen die Kinder zu "verweichlicht" scheinen, um im normalen Schulsystem zu bestehen. Nun sollte man abwägen, ob ein leichterer Schulstart sinnvoller als ein leichterer Start ins Berufsleben, ist....

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19. Januar 2013 um 17:38

Nix halte ich da von.
Tu deinem Kind einen Gefallen und melde es nicht an einer Waldorfschule an.
Die allermeisten Waldorfschulen sind Schrott und die, die gut sind bereiten die Kinder meist nicht gut genug auf das Leben in der Gesellschaft vor.

LG

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19. Januar 2013 um 19:10
In Antwort auf ap25ukyh

Hm, abwägen!
hi, ich finde es sehr schön, dass du dir Gedanken über die schulische Zukunft deines Kindes macht. Gibt leider viel zu wenige Elternteile, die sich wirklich darüber informieren.
MIch würde interessieren wo du herkommst? Deine Schilderungen der Situationen an der Schule klingen ja schon ziemlich heftig! Zudem wäre es interessant zu wissen, wie alt dein Kind ist?! Gerade wenn es noch sehr jung ist, machst du dir vielleicht viel zu viele Gedanken, weil sich die Sitaution noch grundlegend ändern kann.
Aus meinem Bekannteskreis (Lehrer) kann ich dir sagen, dass es einige gibt, die ihre Kinder auf nichtstaatliche Schulen schicken, da sie finden, dass das einzelne Kind in der Menge untergehen kann. Diese schicken ihre Kinder aber auch nicht auf reformpädagogische, sondern auf Schulen von privaten Trägerschaften.
Aus Erfahrung kann ich dir berichten, dass es Kindern, die , aus was für Gründen auch immer, von reformpädagogischen an "normale" Schulen wechseln, extrem schwer fallen kann sich anzupassen und mitzukommen. Es gibt Fälle in denen die Kinder zu "verweichlicht" scheinen, um im normalen Schulsystem zu bestehen. Nun sollte man abwägen, ob ein leichterer Schulstart sinnvoller als ein leichterer Start ins Berufsleben, ist....

Hallo,
ich bin grad nur kurz online, und werde dir morgen noch mal per pn schreiben, wo genau ich herkomme und wieso die schulen hier absolut ungeeignet erscheinen.
meine kleinste ist übrigens 2
lg dankesehr !!

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19. Januar 2013 um 19:12

Ja
es kommt immer auf die lehrer...schüler, umsetzungen, vorraussetzungen an.
ich weiß, dass leider nicht jede schule gleich ist.
vielen dank für deine antwort
lg u schönen abend

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19. Januar 2013 um 19:12
In Antwort auf pupsigel

Nix halte ich da von.
Tu deinem Kind einen Gefallen und melde es nicht an einer Waldorfschule an.
Die allermeisten Waldorfschulen sind Schrott und die, die gut sind bereiten die Kinder meist nicht gut genug auf das Leben in der Gesellschaft vor.

LG

Ja das
sind auch unsere bedenken, dass die kinder nicht gut genug auf den rest des lebens vorbereitet werden...deswegen versuche ich jetzt schon genügend infos zu bekommen

danke auch dir für deine antwort
lg

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19. Januar 2013 um 19:13


wie bescheuert !!!

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19. Januar 2013 um 19:14

Ja so
ist das bei jeder schule...
es kommt auf lehrer, schüler, konzepte usw an.
und unsere schulen hier sind leider alle, wie soll ich sagen...extrem schlecht oder extrem anspruchsvoll...uuah, schwierig alles

lg und danke für deinen beitrag

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19. Januar 2013 um 19:16
In Antwort auf redfortune

Maddyy hat recht
es kommt wirklich auf die waldorf schule selbst drauf an.
Was die lehrer daraus machen.
Es basiert auf rudolf steiner.
Allerdings ist das von schule zu schule verschieden.
Die grund gedanken der waldorfpädagogik sind super. Leider werden sie nicht immer an den w. Schulen so umgesetzt.
Ich selbst bkn von der 6. Bis zur 11. Schulstufe dahin gegangen und es hat mir, im nachhinein betrachtet sehr für meine persönlichkeits entwicklung geholfen. Es werden die stärken an den kindern gefördert, welche das kind zeigt und nicht einfach drübergefahren.
Allerdings gab es auch paar lehrer, die waren völlig daneben.
Schau dir am besten die schule an, oder lass dir berichten wie es dort zugeht.
In der oberstufe in eine andere schule wechseln ist auch schwer, da man mit dem anderen system als schüler erst mal klar kommen muss.
Für fleissige schüler ist die waldorfschule gut.
Die faulen haben dort das paradies, tun sich dann aber sehr schwer für weitere bildungswege.
Hab ich beobachtet

Ja ich hab
halt auch nur angst, das sie mir was ertählen, was eig nicht so ist.
unsere kita hier im dorf, erzählt einem auch das gelbe vom ei...wie die kinder hier meiner meinung nach seelisch misshandelt werden...weil sie grob angefasst und in nem nicht netten ton herumkommandiert werden bekomm ich nur zufällig mit..die meisten eltern sind aber nicht meiner meinung...vll wollen sie es einfach nicht wahr haben oder ich bin ein wenig zu sensibel.-.-

lg und auch danke dir für deine antwort

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19. Januar 2013 um 19:18
In Antwort auf sumselsum

Auskünfte gibt es jederzeit
Also Unterrichtsmäßig gibt es das selbe, wie an einer staatlichen Schule auch.
Du hast Mathe, Deutsch, Biologie usw.

Ein Unterschied ist, das Englisch und Französisch ab der 1. Klasse unterrichtet wird. Von der 1. - 3. aber nur rein spielerisch. Ab der 4. dann mit Vokabeln und ab der 5. kommt dann die Grammatik.

Dann gibt es Unterschiede im Tagesplanablauf. Es gibt eine Hauptunterrichtsepoche in dieser Schulform. Hm wie beschreibe ich das.
die ersten 2 Stunden des Tages ist diese Hauptunterrichtsepoche. In diesem Unterricht ist die Klasse komplett zusammen. Alle 3 Wochen ungefair hast du da ein festes Unterrichtsfach. Also 3 Wochen Mathematik, 3 Wochen Deutsch, 3 Wochen Biologie in den höhren Klassen usw.
Dieses hat auf jeden Fall den Vorteil, dass man so 3 Wochen lang wirklich in den ersten 2 Stunden fest am Thema ist.
In den Unterrichten danach, ist man zumeist in 2 Gruppen geteilt. Am anfang einfach nur, um die Klasse zu teilen. Später dann wird es auch nach Grund und Aufbaukurs aufgeteilt.

Dafür hat die Schulform auch Fächer, welche man an anderen schulen zumindest seltener findet.
Handarbeit, Gartenbau, Werken, Kupferschmieden, Goldschmieden.
Und natürlich Eurythmie. Das Fach, welches die meisten Vorurteile hat.
Ja wir könnten rein theoretisch unseren Namen tanzen. Praktisch geht es aber gar nicht darum.
Wir hatten 2 mal die Woche eine Stunde darin. Zwischenzeitlich fanden wir es alle sehr nervig und doof ussw. Aber gegen Ende, merkten wir, dass das doch ganz schön war. Man kam aus diesen festen Fächern, wo man viel Gedankenkraft brauchten raus. Du konntest dich bewegen, konntest den Kopf mal etwas ausschalten und wenn man einen guten Lehrer hat, dann macht der auch mal was neueres mit den Schülern.

Hm ich glaub das war es erstmal grob

Danke
dir für deine sehr ausführliche antwort.
genau das hat mich wirklich sehr interessiert

jetzt heißt es abwarten und dann demnächst schulen ins visier nehmen, wenn ich fragen hab, darf ich mich sicherlich melden

lg und einen schönen abend

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19. Januar 2013 um 20:04

Meine Tochter...
...geht seit September auch auf eine Waldorfschule und wir sind superglücklich!!! Die Schulen unterscheiden sich untereinander sehr...unsere ist eine gesunde Mischung zwischen Waldorf und "normaler". Wir haben in unserer Stadt noch eine Waldorfschule- die ist echt Hardcore und da hätte ich sie nie hingeschickt!
Wir sind nicht dje typischen Waldorfeltern und leben daheim auch nicht diese Art der Pädagogik aus...aber die Schulform ist super und wir stehen voll dahinter! Unsere Tochter ist auch sehr sensibel...seit sie in dieser Schule ist blüht sie auf, traut sich mehr zu und wird offener. Es ist einfach ein sehr liebevoller und respektvoller Umgang mit den Kinder...den habe ich so in der Regelschule nichtmal im Ansatz erlebt!

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19. Januar 2013 um 20:19

Ich bin
auf ein Waldorfinternat gegangen... so richtig mit Zusammenleben in Wohngruppen, Obst und Gemüse selbst anbauen, etc

Über Waldorf sind auch ganz viele Vorurteile im Umlauf. Man würde dort nichts lernen, man würde nicht genug aufs Leben vorbereitet werden, alle sind total abgehoben, man würde nur seinen Namen tanzen... aber das ist eigentlich nciht immer so. Sicher gibt es Familien, die diese ganze Pädagogik richtig leben und daher wie nicht von dieser Welt scheinen.

Aber ich kann sagen, dass es mir sehr gut getan hat. Bevor mich meine Eltern dorthin geschickt haben, war ich sehr schlecht in der Schule und kam mit meinem damaligen Gymnasium gar nicht klar. Dann war ich 6 Jahre auf der Waldorfschule und meine Leistungen sind kontinuierlich bessergeworden. Der Lehrplan orientiert sich in den höheren Stufen an den Lehrplänen des jeweiligen Bundeslandes und man kann auch an Prüfungen zu anerkannten Schulabschlüssen teilnehmen. Ich habe so Mittlere Reife und Abitur gemacht. Mein Abitur sogar mit einem guten 1er-Schnitt und danach habe ich ohne Probleme Medizin studiert! Ich finde also, dass man durchaus aufs "wahre Leben" außerhalb des eigenen Sprengels vorbereitet wird.


Man hat in der Oberstufe viele Praktika, man lernt von der 1. Klasse an eine Fremdsprache, zusätzlich beschäftigt man sich mit musischen, künstlerischen und naturwissenschaflichen Dingen... es ist im Gegensatz zu dem, was man als Außenstehender denkt, doch eine sehr breite Ausbildung und durchaus realitätsnah.

Meine Mutter war übrigens Pädagogin und lange Zeit Lehrerin, ich denke, sie hat durchaus die Vergleiche ziehen können.

Sicherlich, der Druck in der Oberstufe ist schon sehr heftig, aber was ich so von meinem Mann und von Freunden kenne, ist das in "normalen" Schulen nicht anders.

Allerdings ist das auch nicht für jedes Kind etwas, viele brauchen auch ein wenig mehr Struktur. Es gibt auch noch ein paar andere Konzepte, ich finde z. B. auch das Jenaplan-Konzept interessant...

LG Eva

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19. Januar 2013 um 20:57

Du musst voll und ganz hinter der konzeption stehen...
ausserdem wird von den eltern viel engagement verlangt! d.h. dienste, basteln...und sich drücken ist da nicht ^^
erkundige dich gut, es muss zu dir und deiner familie passen, dann ist es das richtige
lg mala

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19. Januar 2013 um 21:56
In Antwort auf madamxmerveilleux

Danke
dir für deine sehr ausführliche antwort.
genau das hat mich wirklich sehr interessiert

jetzt heißt es abwarten und dann demnächst schulen ins visier nehmen, wenn ich fragen hab, darf ich mich sicherlich melden

lg und einen schönen abend


Ja darfst du jederzeit. sofern es dann in meiner Macht steht, werde ich auch antworten

Wie viele andere schon sagten. Lass dir mit der Entscheidung Zeit und vorallem schau dir die Waldorfschule bei euch direkt an. Was anderes kann man dir da nicht raten. Ihr müsst euch einfach damit auch wohlfühlen am Ende.

Alles Gute

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