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Wann abstillen???

18. Juni 2005 um 22:48

Hallo!

Mich würde mal interessieren wie lange ihr eure Babys gestillt habt und wie ihr abgestillt habt (schnell o. langsam). Ich würde mich über Antworten sehr freuen.

Liebe Grüße

Sassi

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19. Juni 2005 um 11:42

Zwei Kinder
Meine Tochter hat sich mit genau 9 Monaten selbst abgestillt (ab dem 4. Monat gab es Probleme wegen Saugverwirrung nachdem der KiA Fläschchen empfohlen hatte, weil sie schon sehr früh durchschlief und wir in einen "zu-schwach-zum-Trinken-und-Brust-ist-so-Anstrenge-nd-Teufelskreis" geraten waren, in dem sie abnahm. Habe sie dann aber mit einer Stillberaterin wieder zum Trinken gebracht, sie aß ab dem 6Monat auch Breie)
Mein Sohn wollte wiederum partout nichts essen! Ich habe ihn ein Jahr voll gestillt. Dann fing er urplötzlich an, normal mit uns am Tisch zu essen, Breie spie er von sich. Aber er wollte auf das Trinken bei Mama nicht verzichten und so hab ich ihn noch gestillt, bis er knapp 2,5 war.
Abstillen war bei beiden recht schnell und problemlos.
LG Phyllis

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19. Juni 2005 um 20:01

2 Jahre "gestilllt"
hallo Sassi
Ich hab mir dieselbe Frage auch schon öfters gestellt- bzw. musste sie mir stellen, weil andere mich immer wieder schief anguckten und meinten: "Na, wie lange willst du das denn noch machen?"
Mein Sohn (erstes Kind)trank schon von anfang an alle 2 Stunden an miener Brust und genoss diese Nähe extrem.Ich hatte keine Probleme damit, genügend Zeit und war mir schon von meinen vielen Geschwistern her längere Stillzeiten gewöhnt, und so stillte ich voll bis er etwa ein Jahr alt war. Ich hatte nicht den Eindruck, dass ihm was fehlen würde ernährungsmässig, was ein Check beim Arzt mir dann auch bestätigte: Aaron war ein kerngesundes Kind. Auf Anraten meiner Mütterberaterin hin (weiss nicht mehr, was ihre Argumente waren, sie leuchteten mir damals aber ein) begann ich so um 12 Monate rum mit pürriertem Gemüse etc. stillte aber nach wie vor, wenn Aaron wollte (ziemlich rasch lernte er, sich dementsprechend bemerkbar zu machen, entwickelte sogar eigen Worte dazu). Neu war da einfach, dass er bei den Familienmahlzeiten richtig mitass, statt bloss am Brot zu lutschen. Die Milch wurde da wohl schon etwas weniger.
Richtig abgestillt hab ich aber erst vor eta einem Jahr, kurz nach Aarons zweitem Geburtstag. Bis zu diesem Zeitpunkt stillte ich eigentlich va. noch nachts (es kam noch Milch) oder eher seltener tagsüber in Trost-Notfällen.
Weil ich da aber schon nicht mehr viel Milch hatte, versiegte die ohne Probleme und ganz von alleine.
Für Aaron war es allerdings anfangs gar nicht einfach, zu akzeptieren, dass mein Busen nun plötzlich nicht mehr für ihn sein sollte, und sein Weinen die ersten Nächte tat mir selber ungeheuer weh, legte sich aber nach ein paar Tagen und vielem Zureden und körperlicher Nähe.
Ich denke für mich und mein Kind war es absolut richtig diese 2 Jahre zu stillen: Aaron ist heute sehr selbstsicher und selbstständig, hat auch keine Allergien (ok. ich auch nicht...)Nervig waren bloss die Leute, die sich einmischen wollten Drum: Nur Mut und still solange es dir richtig erschient!!!! Bora36

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19. Juni 2005 um 21:43

Wie es dir gefällt...
Ich bin jetzt in der 19. Woche mit dem Stillen. Ich hatte zwischendurch immer mal Probleme, dass ich dachte, der Kleine wird nicht satt usw. Hab aber tapfer durchgehalten. Ich habe es mit zufüttern probiert, hat auch geklappt, aber letzten Endes wollte ich es nicht richtig einführen, weil ich denke, dass ist der Anfang vom Abstillen. Mein Kleiner entwickelt sich ja auch prächtig, er macht nicht den Eindruck, dass er unterernährt ist. Allerdings war er nach dem 3. Monat das 1. Mal leicht erkältet. Seit dieser Zeit schläft er nachts nicht mehr durch. Hatte ihn vorher schon bei ca. 7-8 Std. Jetzt kommt er teilweise wieder 2 x die Nacht. Ich habe ihm vorige Woche mal ein Fläschen Milch abends gemacht. Trotzdem ist er gegen 2 Uhr (zur gewohnten Zeit) wieder gekommen. Die Hebamme sagte, dass es wohl nicht am Hunger liegt. Also habe ich das mit dem Fläschen gar nicht weiter gemacht. Stillen hat ja Vor- und Nachteile, die man aber im Interesse des Kindes vernachlässigen könnte. Kommt drauf an, ob du vielleicht auch die Unabhängigkeit liebst, die man ohne das Stillen zweifellos hat. Ich denke, die o.g. Beispiele (2 Jahre stillen) sind schon die Ausnahmen. Ich versuche noch etwas durchzuhalten und denke, das sich der Kleine schon richtig bemerkbar macht, wenns nicht mehr reicht. Wird sicher nicht mehr lange dauern, da er mit 4 Mon. schon sein Geburtsgewicht verdoppelt hat (i.d.R. 6 Monate) und sicher irgendwann mehr braucht.

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20. Juni 2005 um 8:10
In Antwort auf anni825

Wie es dir gefällt...
Ich bin jetzt in der 19. Woche mit dem Stillen. Ich hatte zwischendurch immer mal Probleme, dass ich dachte, der Kleine wird nicht satt usw. Hab aber tapfer durchgehalten. Ich habe es mit zufüttern probiert, hat auch geklappt, aber letzten Endes wollte ich es nicht richtig einführen, weil ich denke, dass ist der Anfang vom Abstillen. Mein Kleiner entwickelt sich ja auch prächtig, er macht nicht den Eindruck, dass er unterernährt ist. Allerdings war er nach dem 3. Monat das 1. Mal leicht erkältet. Seit dieser Zeit schläft er nachts nicht mehr durch. Hatte ihn vorher schon bei ca. 7-8 Std. Jetzt kommt er teilweise wieder 2 x die Nacht. Ich habe ihm vorige Woche mal ein Fläschen Milch abends gemacht. Trotzdem ist er gegen 2 Uhr (zur gewohnten Zeit) wieder gekommen. Die Hebamme sagte, dass es wohl nicht am Hunger liegt. Also habe ich das mit dem Fläschen gar nicht weiter gemacht. Stillen hat ja Vor- und Nachteile, die man aber im Interesse des Kindes vernachlässigen könnte. Kommt drauf an, ob du vielleicht auch die Unabhängigkeit liebst, die man ohne das Stillen zweifellos hat. Ich denke, die o.g. Beispiele (2 Jahre stillen) sind schon die Ausnahmen. Ich versuche noch etwas durchzuhalten und denke, das sich der Kleine schon richtig bemerkbar macht, wenns nicht mehr reicht. Wird sicher nicht mehr lange dauern, da er mit 4 Mon. schon sein Geburtsgewicht verdoppelt hat (i.d.R. 6 Monate) und sicher irgendwann mehr braucht.

Welches sind denn die Nachteile...
...des Stillen? *doofguck*
Habe nie welche gesehen...

Daß Dein Sohn mit 4 Monaten sein Geburtsgewicht verdoppelt hat zeigt nicht an, daß er bald "mehr braucht", sondern, daß er optimal versorgt wird durch die Milch seiner Mutter!

Ein hohes Gewicht ist doch kein Indikator für einen Kalorienbedarf, der über das Angebot der Muttermilch hinausgeht?!? Oder irre ich?
Mein SOhn hat schon bei seiner Geburt über 5kg gewogen, mit einem Jahr,... könnte ich nachsehen, weiß ich nicht mehr genau, vielleicht 12? Es fehlte ihm gar nichts.
Soviel dazu, daß Kinder nach dem 6.Lebensmonat irgendetwas "fehlt".
Die WHO empfiehlt übrigens (nicht für die 3.Welt, es ist die offizielle Empfehlung)eine Stillzeit von 1 Jahr voll und bis zum 2. Lebensjahr oder auch länger teilweise.
LG Phyllis

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20. Juni 2005 um 9:48

Positiv denken!
Ich hoffe, ihr habt mich nicht missverstanden. Ich selbst empfinde das Stillen als positiv. Ich weiß es zu schätzen, wie mein Kind nur mit der Mumi gewachsen und sich prächtig entwickelt hat. Auch wenn ich unterwegs bin, habe ich alles dabei. Aber ich kenne auch Frauen, die ihre Unabhängigkeit schätzen, sich nicht mit ihrer neuen "Planung" nach dem Stillrhythmus des Kindes richten zu müssen. Vielleicht auch psychischen Streß haben, weil sie mit dem Stillen nicht zu rande kommen und denken, ihre Kinder werden nicht satt. Da ich nun schon im 5. Monat stille, hat sich bei mir die Milchproduktion gut eingepegelt. Ich habe keine große oder übervolle Brust, wo man ständig aufpassen muss, dass nichts ausläuft. Ich versuche, so lange wie möglich zu stillen, weil ich die Nähe zu meinem Kind genieße, weil ich ihm was Gutes geben will und weil es nicht zuletzt eine Geldfrage ist.

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20. Juni 2005 um 10:05

Die Bereitschaft der Mutter
...zu stillen ist natürlich Voraussetzung, ich höre halt immer wieder "die Milch reicht nicht", "das Kind ist jetzt so groß", "es muß mal langsam an Brei gewöhnt werden" und 1000e andere Gründe. Vielleicht sind die Frauen ja auch fehlinformiert?
Ich kann es sehr gut akzeptieren, wenn eine Frau sagt, daß sie (aus welchen Gründen auch immer) nicht mehr stillen MÖCHTE. Was ich schlecht akzeptieren kann, sind (vorgeschoben?) Gründe, in denen der Eindruck vermittelt wird, es gehe ums "Kindswohl".
LG Phyllis

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20. Juni 2005 um 11:01
In Antwort auf anni825

Positiv denken!
Ich hoffe, ihr habt mich nicht missverstanden. Ich selbst empfinde das Stillen als positiv. Ich weiß es zu schätzen, wie mein Kind nur mit der Mumi gewachsen und sich prächtig entwickelt hat. Auch wenn ich unterwegs bin, habe ich alles dabei. Aber ich kenne auch Frauen, die ihre Unabhängigkeit schätzen, sich nicht mit ihrer neuen "Planung" nach dem Stillrhythmus des Kindes richten zu müssen. Vielleicht auch psychischen Streß haben, weil sie mit dem Stillen nicht zu rande kommen und denken, ihre Kinder werden nicht satt. Da ich nun schon im 5. Monat stille, hat sich bei mir die Milchproduktion gut eingepegelt. Ich habe keine große oder übervolle Brust, wo man ständig aufpassen muss, dass nichts ausläuft. Ich versuche, so lange wie möglich zu stillen, weil ich die Nähe zu meinem Kind genieße, weil ich ihm was Gutes geben will und weil es nicht zuletzt eine Geldfrage ist.

Planung des Tages nach dem Stillrhythmus
Man richtet sich doch sowieso nach seinem Kind, Schlaf- und Trinkzeiten...
Und mit einem Säugling, den Du nicht stillst mußt Du doch noch viel mehr planen, Stillen geht überall, aber Fläschchen bereiten?
Wenn man mal ausgehen will, oder mal nen Tag unterwegs ist, kann der Babysitter doch auch Muttermilch aus dem Fläschchen geben?
LG Phyllis

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22. Juni 2005 um 15:22

Ist das ein Spiel?
Fein, ich mach mit...
hm...
Also, wenn ich das richtig verstanden habe, hatte nicht das Kind, sondern die Frau die Quaddeln... Da gehe ich erstmal von einer Lebensmittelallergie aus, allergisch gegen etwas zu sein, was der Körper selbst produziert hat...? Eigentlich unmöglich.
Ich vermute eher, diese Mutter hatte eine Abneigung gegen das Stillen, die sich dann körperlich gezeigt hat - die Haut als "Spiegel der Seele", wenn man so will.
Vielleicht hatt sie dann beim zweiten ein besseres Körpergefühl, war entspannter, ... was auch immer.
- oder hat keine Erdbeeren mehr gegesessen...
LG Phyllis

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29. Juni 2005 um 9:20

Pfefferminztee und andere Mittelchen
Hallo,

also erst einmal möchte ich zu den Beiträgen sagen, dass ich meine, man sollte aus dem Stillen keine "Religion" machen. Wer es kann und mag, ist gut, wenn nicht, auch o.k.

Ich selbst habe knapp 5 Monate gestillt, aber auch teils Fläschchen dazugegeben - weil die Milch nicht reichte. Doch, das gibt's. Trotz Hühnersuppe, Malzbier, Ingeborg Stadelmanns Spezialmilchbildungstee, Wärmekissen auf die Brust, exessivem Anlegen, Milchpumpe, Stillberatung ect. Für eine DLG-Prämierung hat es trotzdem nicht gereicht.

Trotzdem geht das Abstillen - zumindest bei mir - nicht so einfach. Ich habe es mit Pfeffermintee probiert. Das Baby war damit innerhalb von einer Woche abgestillt, es geht in die Milch über; sie hat schon den Kopf abgewendet, wenn ich meine Bluse aufknöpfte...

Der Rest ist Natur. Wenig Nachfrage, wenig Produktion. Aber es wird wohl noch eine Weile dauern, bis die Chose vorbei ist.

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5. März 2007 um 18:42

Hallo
Ich will jetzt auch anfangen mit abstillen, habe heute meiner Tochter zum ersten Mal Brei angeboten, sie hat ihn auch super genommen, sie ist jetzt 4 Monate alt und hat schon zwei Zähnchen Deshalb war mein Gedanke mal langsam anfangen mit abstillen. Nun wollte ich dich mal fragen wie du angefangen hast abzustillen, ich habe gehört, dass Pfefferminztee da sehr hilfreich bei sein soll. da Pfefferminztee abstillend wirkt.
Würde mich auf Post freuen !!

MfG

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