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Wann habt ihr angefangen zu ferbern?

14. Januar 2012 um 12:27

Hallo zusammen,
ich bin total verzweifelt. Meine Tochter ist nun 6 Monate alt und ich bin von anfang an mindestens 5 Mal in der Nacht aufgestanden, zeitweise sogar stündlich. Im Moment hat es sich eingependelt auf 6-7 Mal. ICH KANN EINFACH NICHT MEHR. Rückblick: Schwangerschaft verlief wunderschön, Geburt per Kaiserschnitt Vollnarkose (wg. Gerinnungswerten und SL), Milcheinschuss verspätet, hatte von anfang an Stillprobleme musste auch zufüttern. Habe totzdem nicht aufgegeben. Jetzt: Stillen, mittags Gläschen, abends Flasche. Meine Tochter war ein Schreibaby und hat bis zu ihrem 5. Monat bis zu 6 Stunden geschrien. Ja, nicht geweint sondern geschrien. Jeder der ein Schreibaby hatte, weiß was ich meine. Da sie den schwierigen Start hatte, habe ich mich auf alles eingelassen, was sie ansatzweise zufrieden macht. Sprich Tragetuch + Tragesack + Tragetasche je nachdem. Beim Stillen einschlafen lassen, herumtragen, singen, Familienbett. Mein Mann hat vor lauter Verzweiflung sogar eine Schaukel gebaut wo ich sie reinlegen konnte. Wir sind Autogefahren, im Babywagen spazieren gefahren, den Ostheopathen und 3 Hebammen um Rat gefragt. Zu uns: wir führen eine glückliche Ehe, und unsere Tochter war ein Wunschkind, keine Geschwister (dazu wird es auch nicht kommen ). Ich bin mit meinem Latein am Ende. Ich bin so verzweifelt, dass wir nun ferbern wollen. Die Schreiphase hat sie überwunden seit sie 5 Monate alt ist. Jetzt bitte keine Beiträge wie "unser Baby hat durchgeschlafen wir hatten keine Probleme". Das kann ich nicht mehr hören. Meine Frage ist, wie lange soll ich noch abwarten. Im Buch steht ja frühestens mit 6 Monaten. Einerseits bin ich am Ende mit meiner Kraft (vielleicht könnte ich länger durchhalten aber die Schreiphase hat mich alle Reserven gekostet) andererseits überlege ich, ob es noch zu früh ist. Wann habt ihr geferbert - und habt ihr es langfristig bereut?

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14. Januar 2012 um 18:56

Ferbern
Blöde Frage: was ist ferbern ? Kenn ich nicht, vielleicht zum Glück. Ich habe und hatte bei meinen beiden Kindern ähnliche Probleme. War und bin (zur Zeit ist das Kleine 3 Monate) ziemlich am Ende. Was für dich vielleicht hilfreich sein könnte und womit ich z.Teil arbeite. Durchschlafkur von Anna Wahlgren (google mal ihre Homepage) da steht ein Durchschlafleitfaden drin. Viel Glück.

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14. Januar 2012 um 20:21


bitte bitte bitte ferber dein kind nicht

wenn sie aufgehört hat zu schreien, dann wird sie wieder anfangen und es potenzieren.

hier mal ne seite, wo du auch erfahrungsberichte nachlesen kannst.

ferbern.de

ich kann mir gut vorstellen, wie anstrengend und zermürbend ein schreibaby sein kann. und auch ich würde vieles versuchen. nur eben auf keinen fall ferbern!!! das urvertrauen wird dadurch komplett zerstört. ferbern kann massive bindungsstörungen hervorrufen, da dass kind in grenzenlose panik versetzt wird und todesangst hat.
ich schicke euch mal einen kurztext von dr. rüdiger posth, kinderpsychologe und autor des buches "vom urvertrauen zum selbstvertrauen"
und hoffe, ihr lasst es bleiben. ihr habt meinen größten respekt, dass ihr das aushaltet!

"Säuglinge sollten grundsätzlich überhaupt nicht allein einschlafen, und das tun auch die wenigsten. Weil das aber Erwachsene aus verschiedenen Gründen ablehnen und anders haben wollen, haben sie Schlafkonditionierungsprogramm e entwickelt, die darauf basieren, dass der schreiende Säugling ohne direkten Elternkontakt (vor Erschöpfung) einschläft. Vorgegeben als Rechtfertigung für diese unethische Vorgehen werden Erziehungsaspekte angeführt. Ein Kind müsse sich früh dran gewöhnen, auf diese Weise zu schlafen, sonst würde es später seine Eltern immer dazu zwingen, an seinem Bett zu sitzen. Das ist aber mitnichten der Fall. Aus Gründen der Sicherheit für die eigenen Person und aufgrund einer angeborenen Angst vor dem Alleinsein und Verlassensein, brauchen der Säuglng und das Kleinkind Eltern-Kontakt beim Einschlafen und Erwachen, zunächst mit unmittelbarer Körpernähe und ab dem 2. Lebensjahr zunehmend mit Blick- und Hörkontakt. Im dritten Lebensjahr genügt dann der Rufkontakt. Es gehört zu den elterlichen Aufgaben beim Großziehen eines Kindes, diesen natürlichen Bedingungen Rechnung zu tragen. Andernfalls ist die psychische Gesundheit des Kindes gefährdet. "

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14. Januar 2012 um 21:07
In Antwort auf mali_11969606


bitte bitte bitte ferber dein kind nicht

wenn sie aufgehört hat zu schreien, dann wird sie wieder anfangen und es potenzieren.

hier mal ne seite, wo du auch erfahrungsberichte nachlesen kannst.

ferbern.de

ich kann mir gut vorstellen, wie anstrengend und zermürbend ein schreibaby sein kann. und auch ich würde vieles versuchen. nur eben auf keinen fall ferbern!!! das urvertrauen wird dadurch komplett zerstört. ferbern kann massive bindungsstörungen hervorrufen, da dass kind in grenzenlose panik versetzt wird und todesangst hat.
ich schicke euch mal einen kurztext von dr. rüdiger posth, kinderpsychologe und autor des buches "vom urvertrauen zum selbstvertrauen"
und hoffe, ihr lasst es bleiben. ihr habt meinen größten respekt, dass ihr das aushaltet!

"Säuglinge sollten grundsätzlich überhaupt nicht allein einschlafen, und das tun auch die wenigsten. Weil das aber Erwachsene aus verschiedenen Gründen ablehnen und anders haben wollen, haben sie Schlafkonditionierungsprogramm e entwickelt, die darauf basieren, dass der schreiende Säugling ohne direkten Elternkontakt (vor Erschöpfung) einschläft. Vorgegeben als Rechtfertigung für diese unethische Vorgehen werden Erziehungsaspekte angeführt. Ein Kind müsse sich früh dran gewöhnen, auf diese Weise zu schlafen, sonst würde es später seine Eltern immer dazu zwingen, an seinem Bett zu sitzen. Das ist aber mitnichten der Fall. Aus Gründen der Sicherheit für die eigenen Person und aufgrund einer angeborenen Angst vor dem Alleinsein und Verlassensein, brauchen der Säuglng und das Kleinkind Eltern-Kontakt beim Einschlafen und Erwachen, zunächst mit unmittelbarer Körpernähe und ab dem 2. Lebensjahr zunehmend mit Blick- und Hörkontakt. Im dritten Lebensjahr genügt dann der Rufkontakt. Es gehört zu den elterlichen Aufgaben beim Großziehen eines Kindes, diesen natürlichen Bedingungen Rechnung zu tragen. Andernfalls ist die psychische Gesundheit des Kindes gefährdet. "

Hallo Bassmädchen
Danke für deinen Zuspruch, den Link werde ich mir gleich mal anschaun. Bei dem Kurztext musste ich glatt heulen. Ich habe mich oft gefragt wo ich war als der liebe Gott die "normalen Babys" verteilt hat.
Ich werde mir das Buch "vom Urvertrauen zum Selbstvertrauen" besorgen. Hoffe das stärkt mich damit ich noch eine Weile die Zähne zusammenbeißen kann.
Ich will mein Kind ja gar nicht dazu bringen durchzuschlafen. Ich kann es gar nicht erwarten von so einem kleinen Wesen welches in so kurzer Zeit so eine enorme Entwicklung durchmacht. Aber durch die Nächte bin ich so erschöpft, dass ich auch tagsüber nicht die nötige Kraft aufbringe für so ein besonders liebesbedürftiges Baby wie meine Tochter eben ist.
Sie ist vor einer halben Stunde eingeschlafen... mal schaun wie es heute wird. Daumendrück

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14. Januar 2012 um 21:20
In Antwort auf nereus_12961210

Hallo Bassmädchen
Danke für deinen Zuspruch, den Link werde ich mir gleich mal anschaun. Bei dem Kurztext musste ich glatt heulen. Ich habe mich oft gefragt wo ich war als der liebe Gott die "normalen Babys" verteilt hat.
Ich werde mir das Buch "vom Urvertrauen zum Selbstvertrauen" besorgen. Hoffe das stärkt mich damit ich noch eine Weile die Zähne zusammenbeißen kann.
Ich will mein Kind ja gar nicht dazu bringen durchzuschlafen. Ich kann es gar nicht erwarten von so einem kleinen Wesen welches in so kurzer Zeit so eine enorme Entwicklung durchmacht. Aber durch die Nächte bin ich so erschöpft, dass ich auch tagsüber nicht die nötige Kraft aufbringe für so ein besonders liebesbedürftiges Baby wie meine Tochter eben ist.
Sie ist vor einer halben Stunde eingeschlafen... mal schaun wie es heute wird. Daumendrück


für dich wäre wahrscheinlich sogar das buch "das 24 stunden baby" von william sears noch besser. da gehts um den umgang mit anspruchsvollen kindern.
und wenn sie schläft, dann leg dich doch dazu

alles alles gute und weiterhin viel kraft

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15. Januar 2012 um 12:44

Hallo 21angie12
Ja das kenne ich. Da denkt man wenn sie jetzt pflegeleicht ist, was mache ich denn wenn sie in das anstrengende Alter kommt? Wie alt ist ist dein Sohn und wie lange musstest du durchhalten?

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15. Januar 2012 um 17:01
In Antwort auf nereus_12961210

Hallo 21angie12
Ja das kenne ich. Da denkt man wenn sie jetzt pflegeleicht ist, was mache ich denn wenn sie in das anstrengende Alter kommt? Wie alt ist ist dein Sohn und wie lange musstest du durchhalten?

Hallo
also das buch von anna wahlgreen find ich genauso bedenklich wie ferbern..
dazu hier mal als beispiel: http://forum.gofeminin.de/forum/bebeestla/__f69251_bebeestla--shock-shock-ANNA-WAHLGREN-ich-bin-schockiert.html

bzgl. deinem problem wegen viel schreien.. hast du schonmal einen ostheopathen mit deinem baby aufgesucht? kann nämlich auch mit schmerzen zusammenhängen (aufgrund von verspannungen, blockaden etc). da hat mir meine hebamme erzählt, dass das bei einigen schreikindern nach wenigen sitzungen viel viel besser geworden oder sogar weggegangen ist!!!!!!!!!!

vielleicht ist das bei deinem baby auch so? probiers doch mal aus!

wünsche dir jedenfalls alles gute

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15. Januar 2012 um 23:32
In Antwort auf romola_12062050

Hallo
also das buch von anna wahlgreen find ich genauso bedenklich wie ferbern..
dazu hier mal als beispiel: http://forum.gofeminin.de/forum/bebeestla/__f69251_bebeestla--shock-shock-ANNA-WAHLGREN-ich-bin-schockiert.html

bzgl. deinem problem wegen viel schreien.. hast du schonmal einen ostheopathen mit deinem baby aufgesucht? kann nämlich auch mit schmerzen zusammenhängen (aufgrund von verspannungen, blockaden etc). da hat mir meine hebamme erzählt, dass das bei einigen schreikindern nach wenigen sitzungen viel viel besser geworden oder sogar weggegangen ist!!!!!!!!!!

vielleicht ist das bei deinem baby auch so? probiers doch mal aus!

wünsche dir jedenfalls alles gute

Motzbrocken
Also mein Problem ist ja gar nicht mehr das Schreien. Das hat sie mit 5 Monaten überstanden. Und ja wir waren 3x beim Ostheopaten ich habe aber keinen Unterschied gemerkt, nur dass ich 200,- EUR ärmer war Das mit dem Schreien habe ich nur erwähnt damit mich die Mamis die meinen Text lesen Verständnis haben dass ich mir überlege mit dem Ferbern das Schalfproblem zu lösen. Schlafproblem lautet bei mir ca. 7 Mal nachts aufwachen, trösten, stillen, schnuller usw. damit sie wieder einschläft. Er wäre ein Traum "nur" 3x in der Nacht wach zu werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie in der Nacht wg. Blockaden aufwacht denn tagsüber ist sie verspielt und will auch bespielt werden. Lt. Ferber sollen die Babys die alleine einschlafen können, es angeblich automatisch schaffen weiterzuschlafen wenn sie zwischendurch aus der tiefschlafphase aufwachen. Kann aber halt auch nach hinten losgehen wie ich schon mehrfach gelesen habe und dann bin ich richtig verratzt.

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28. Januar 2012 um 22:32

Hallo jane89mum
Ich glaube deine Situation von damals trifft am ehesten auf mich zu. Sie wacht wirklich nur auf um an der Brust zu nuckeln. Manchmal trinkt sie auch ein wenig. Meistens will sie nur beruhigt werden. Wie war das bei dir mit dem Abstillen. Ich habe ein wenig die Befürchtung, dass es extrem stressig wäre da ich früher wie heute auch tagsüber noch das Stillen zur Beruhigung nutze. Schnuller nimmt sie nicht. Ach ja und pucken muss ich sie auch. Akzeptiert sie auch. Ansonsten ist an Schlaf gar nicht zu denken, weil sie sich immer im Gesicht reibt und erst recht aufwacht. Also das pucken setzte ich schon mal um. Es könnte also echt sein, dass sie besser schläft sobald ich abstille. Bitte bitte antworte mir bei gelegenheit mal wg. folgenden Fragen:
- wie und wann sind seine Schlafzeiten + Dauer?
- ist dein sohn schon immer vielschläfer etc. gewesen oder hat sich sein schlafverhalten allgemein geändert mit dem abstillen ( ich glaube nämlich, dass meine tochter gerne mehr schlafen würde und somit viieel ausgeglichener wäre wenn sie auch einen erholsamen schlaf bekommen würde)
- schläft er Mittags und abends ohne einschlafhilfe ein?
- habt ihr ein einschlafritual?
- wann bekommt dein sohn die abendmahlzeit und wieviel
Zeit ist zwischen schlafengehen und letzte mahlzeit
bzw. schläft er noch während dem trinken ein? Es heißt ja immer dass die letzte mahlzeit eine stunde zurückliegen muss...
- nimmst du ihn aus dem bett wenn er nachts aufwacht oder
- trinkt er nur ein paar schluck wasser?
- wie lange hat es gedauert zwischen abstillen und durchschlafen
- wie hast du abgestillt
- und last but not least: war es für deinen sohn arg schlimm als du abgestillt hast? wie viele tage hat er nach der brust verlangt etc. ?
viele grüße

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28. Januar 2012 um 22:37

Noch was
sorry du hast ja schon gesagt, dass ihr ein abendritual habt: wie sieht dieser aus + hälst du feste schlafzeiten ein + weckst du ihn wenn er z.b. nachmittags zu lange schlafen sollte?+ hatte deiner in der stillzeit auch schwierigkeiten in den schlaf zu finden oder war es "nur" das häufige aufwachen? Sorry ich habe tausend fragen aber ich habe einfach das gefühl dass deine damalige situation ziemlich gut auf meine maus zutrifft.

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5. Februar 2012 um 0:03

Hallo
Bitte nicht ferbern und erst recht nicht Anna Wahlgren!
Dazu ein Link:

http://besucherritze.npage.de/

Schau dir unter dem Menüpunkt "zum Buch" die Artikel "Leseprobe ein kleiner Selbstversuch" und "Bloß nicht Anna Wahlgren" an.

Ich kann deine Situation sehr gut verstehen, auch unser Sohn war sehr anstrengend. Aus diesem Grund habe ich angefangen mich mit dem Thema zu beschäftigen. Schreienlassen ist definitiv keine Alternative! Damit kannst du deine Beziehung zu dem Kind nachhlaltig schädigen. Eine wirkliche Patentlösung wirst du sicher nicht finden. Aber ich habe einen Trost für dich: Es wird besser! Vielleicht kannst du dir Unterstützung suchen (Babysitter, Oma/Opa, Tagesmutter, andere Eltern....)?
Ich wünsche dir viel Kraft und eine ruhige Nacht

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20. April 2012 um 11:35

Jetzt funktionierts
Hallo zusammen,
wollte nach einigen Monaten Feedback geben für alle die so lieb waren mir zu antworten. Und auch für alle Mamis die in der gleichen Situation sind wie ich.

Kopf hoch an alle schlaflosen Mamis. Wer Tipps oder Fragen hat kann sich gerne melden. Inzwischen bin ich Babyschlafexpertin

Das ständige aufwachen hat sich gelegt, als ich folgende Sachen befolgt habe:
morgens immer zur gleichen Zeit wecken. Auch beim Mittagsschlaf lasse ich nicht mehr zu, dass sie den verpassten Nachtschlaf nachholt. Im Detail sieht das bei mir so aus:

8:00 Uhr aufstehen
11-12:30 Uhr 1. Tagesschläfchen
15:30 - 17:00 Uhr 2. Tagesschläfchen
21:00 Uhr Nachtruhe

Bei den Schlafzeiten gebe ich immer +- 20 Minuten Puffer und achte auf Müdigkeitsanzeichen. Dann zügig zum Enschlafritual übergehen.

Einschlafritual immer gleich:
Wickeln
Zimmer abdunkeln
auf dem Schaukelstuhl wiegen und Einschlaflied singen
ins Bett legen ein bissi knuffen (liebt sie)
Gutenachtkuss und raus

Die Tatsache, dass ich nachts nicht mehr gestillt habe hat sehr viel geholfen. Sie bekam nur noch Milch aus der Flasche welches ich nach und nach mit Wasser verdünnt und reduziert habe, bis ich es ganz abgesetzt habe. Heute hat sie nur noch selten nachts Hunger. Das sehe ich aber meist schon kommen weil sie entweder kränkelt oder tagsüber zu aufgedreht war zum essen - das holt sie dann Nachts nach.

Ich habe sie auch nicht mehr zu mir geholt sondern saß nur noch bei ihr am Bettchen und habe sie gestreichelt. Außnahmen erlaubt

Ich habe auch sofort mit jeder Einschlafhilfe wie Flasche rumtragen etc. aufgehört.

Ohne weinen ging es natürlich nicht. Ich habe auch dann das Zimmer verlassen wenn sie (noch) geweint hat. Allerdings immer nur kurz. Wenn sie richtig geweint hat bin ich zu ihr rein, bei quengeln habe ich länger gewartet. Bin einige Minuten bei ihr geblieben. Egal ob sie sich beruhigt hat oder nicht, ich bin nach einigen Minuten wieder raus. Dieses Pingpongspiel hat lange gedauert. Heute quengelt sie nur noch ein wenig und schläft dann meist von selbst ein. Ansonsten gehe ich halt noch mal zu ihr rein.

Seit etwa drei Wochen hat sie einen geordneten Schlaf:
21 Uhr ins bett. Dann wacht sie zwischen 4-6 uhr auf und Bekommt die Flasche. Dann schläft sie noch bis ca. 8 Uhr und der Tag kann beginnen. Diese Nacht hat sie sogar von 21 uhr bis 7:30 Uhr DURCHGESCHLAFEN. Das macht sie auch ab und an Hätte mir das jemand im Januar gesagt, hätte ich ihn ausgelacht

Viele Grüße
Sibel & Baby Elif (die gerade schläft hihi)



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20. April 2012 um 14:15
In Antwort auf nereus_12961210

Jetzt funktionierts
Hallo zusammen,
wollte nach einigen Monaten Feedback geben für alle die so lieb waren mir zu antworten. Und auch für alle Mamis die in der gleichen Situation sind wie ich.

Kopf hoch an alle schlaflosen Mamis. Wer Tipps oder Fragen hat kann sich gerne melden. Inzwischen bin ich Babyschlafexpertin

Das ständige aufwachen hat sich gelegt, als ich folgende Sachen befolgt habe:
morgens immer zur gleichen Zeit wecken. Auch beim Mittagsschlaf lasse ich nicht mehr zu, dass sie den verpassten Nachtschlaf nachholt. Im Detail sieht das bei mir so aus:

8:00 Uhr aufstehen
11-12:30 Uhr 1. Tagesschläfchen
15:30 - 17:00 Uhr 2. Tagesschläfchen
21:00 Uhr Nachtruhe

Bei den Schlafzeiten gebe ich immer +- 20 Minuten Puffer und achte auf Müdigkeitsanzeichen. Dann zügig zum Enschlafritual übergehen.

Einschlafritual immer gleich:
Wickeln
Zimmer abdunkeln
auf dem Schaukelstuhl wiegen und Einschlaflied singen
ins Bett legen ein bissi knuffen (liebt sie)
Gutenachtkuss und raus

Die Tatsache, dass ich nachts nicht mehr gestillt habe hat sehr viel geholfen. Sie bekam nur noch Milch aus der Flasche welches ich nach und nach mit Wasser verdünnt und reduziert habe, bis ich es ganz abgesetzt habe. Heute hat sie nur noch selten nachts Hunger. Das sehe ich aber meist schon kommen weil sie entweder kränkelt oder tagsüber zu aufgedreht war zum essen - das holt sie dann Nachts nach.

Ich habe sie auch nicht mehr zu mir geholt sondern saß nur noch bei ihr am Bettchen und habe sie gestreichelt. Außnahmen erlaubt

Ich habe auch sofort mit jeder Einschlafhilfe wie Flasche rumtragen etc. aufgehört.

Ohne weinen ging es natürlich nicht. Ich habe auch dann das Zimmer verlassen wenn sie (noch) geweint hat. Allerdings immer nur kurz. Wenn sie richtig geweint hat bin ich zu ihr rein, bei quengeln habe ich länger gewartet. Bin einige Minuten bei ihr geblieben. Egal ob sie sich beruhigt hat oder nicht, ich bin nach einigen Minuten wieder raus. Dieses Pingpongspiel hat lange gedauert. Heute quengelt sie nur noch ein wenig und schläft dann meist von selbst ein. Ansonsten gehe ich halt noch mal zu ihr rein.

Seit etwa drei Wochen hat sie einen geordneten Schlaf:
21 Uhr ins bett. Dann wacht sie zwischen 4-6 uhr auf und Bekommt die Flasche. Dann schläft sie noch bis ca. 8 Uhr und der Tag kann beginnen. Diese Nacht hat sie sogar von 21 uhr bis 7:30 Uhr DURCHGESCHLAFEN. Das macht sie auch ab und an Hätte mir das jemand im Januar gesagt, hätte ich ihn ausgelacht

Viele Grüße
Sibel & Baby Elif (die gerade schläft hihi)



Hi Sibel
Erstmal herzlichen Glückwunsch dazu, dass sich eure Situation entspannt hat. Ich möchte dich hier auch nicht verunsichern, weil du ja offensichtlich eine gute Lösung für euch gefunden hast. Trotzdem schicke ich hier mal einen Link zu einem Artikel, der vielleicht zum Nachdenken anregt. Andere Blickwinkel einzunehmen kann ja nie schaden

http://kinderverstehen.de/images/Schlaf_Renz-Polster_290909.pdf

Liebe Grüße!

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13. Mai 2012 um 21:38

Bitte nicht ferbern!
Bitte ferber dein kind nicht. Die ferbermethode ist erst für kinder ab 12 monaten gedacht. Und die kinder schreien lassen macht auch kein sinn.das mit dem durchschlafen ansich ist ein reifungsprozess der bei jedem kind anders ist. Versuch es doch mal mit einem schnuffeltuch oder einem kleinen kuscheltier.

Lg

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28. August 2012 um 8:51
In Antwort auf nereus_12961210

Jetzt funktionierts
Hallo zusammen,
wollte nach einigen Monaten Feedback geben für alle die so lieb waren mir zu antworten. Und auch für alle Mamis die in der gleichen Situation sind wie ich.

Kopf hoch an alle schlaflosen Mamis. Wer Tipps oder Fragen hat kann sich gerne melden. Inzwischen bin ich Babyschlafexpertin

Das ständige aufwachen hat sich gelegt, als ich folgende Sachen befolgt habe:
morgens immer zur gleichen Zeit wecken. Auch beim Mittagsschlaf lasse ich nicht mehr zu, dass sie den verpassten Nachtschlaf nachholt. Im Detail sieht das bei mir so aus:

8:00 Uhr aufstehen
11-12:30 Uhr 1. Tagesschläfchen
15:30 - 17:00 Uhr 2. Tagesschläfchen
21:00 Uhr Nachtruhe

Bei den Schlafzeiten gebe ich immer +- 20 Minuten Puffer und achte auf Müdigkeitsanzeichen. Dann zügig zum Enschlafritual übergehen.

Einschlafritual immer gleich:
Wickeln
Zimmer abdunkeln
auf dem Schaukelstuhl wiegen und Einschlaflied singen
ins Bett legen ein bissi knuffen (liebt sie)
Gutenachtkuss und raus

Die Tatsache, dass ich nachts nicht mehr gestillt habe hat sehr viel geholfen. Sie bekam nur noch Milch aus der Flasche welches ich nach und nach mit Wasser verdünnt und reduziert habe, bis ich es ganz abgesetzt habe. Heute hat sie nur noch selten nachts Hunger. Das sehe ich aber meist schon kommen weil sie entweder kränkelt oder tagsüber zu aufgedreht war zum essen - das holt sie dann Nachts nach.

Ich habe sie auch nicht mehr zu mir geholt sondern saß nur noch bei ihr am Bettchen und habe sie gestreichelt. Außnahmen erlaubt

Ich habe auch sofort mit jeder Einschlafhilfe wie Flasche rumtragen etc. aufgehört.

Ohne weinen ging es natürlich nicht. Ich habe auch dann das Zimmer verlassen wenn sie (noch) geweint hat. Allerdings immer nur kurz. Wenn sie richtig geweint hat bin ich zu ihr rein, bei quengeln habe ich länger gewartet. Bin einige Minuten bei ihr geblieben. Egal ob sie sich beruhigt hat oder nicht, ich bin nach einigen Minuten wieder raus. Dieses Pingpongspiel hat lange gedauert. Heute quengelt sie nur noch ein wenig und schläft dann meist von selbst ein. Ansonsten gehe ich halt noch mal zu ihr rein.

Seit etwa drei Wochen hat sie einen geordneten Schlaf:
21 Uhr ins bett. Dann wacht sie zwischen 4-6 uhr auf und Bekommt die Flasche. Dann schläft sie noch bis ca. 8 Uhr und der Tag kann beginnen. Diese Nacht hat sie sogar von 21 uhr bis 7:30 Uhr DURCHGESCHLAFEN. Das macht sie auch ab und an Hätte mir das jemand im Januar gesagt, hätte ich ihn ausgelacht

Viele Grüße
Sibel & Baby Elif (die gerade schläft hihi)



Hallo!
Finde es toll das es bei euch so super geklappt hat! Jeder der kein Schreibaby hatte kann nicht verstehen, dass man irgendwann nicht mehr kann.

Ich habe das gleiche Problem mit meinem Sohn. Er war 9 Monate Schreibaby. Er ist jetzt 12 Monate. Und bei uns läuft es momentan so. Er wird bis zu 4 mal nachts wach, wo er nur mit Flasche wieder einschläft.

aufstehen 4.00 uhr oder 4.30 uhr
1. Tagesschläfchen 8.30 - 10.00 Uhr
2. Tagesschläfchen 13.00 - 14.30 Uhr
18.30 Uhr Nachtruhe

Unser Problem ist das frühe Erwecken. Er beendet ohne Flasche früh die Nacht um 4 Uhr oder 4.30 Uhr. Gebe ich ihm allerdings um 4 Uhr oder 4.30 Uhr auch eine Flasche schläft er weiter.

Hast Du noch ein paar Tips für mich? Wie lange hat es denn bei euch gedauert bis es geklappt hat?

Wäre für jeden Rat dankbar! Ich kann echt auch nicht mehr.

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28. August 2012 um 8:53
In Antwort auf nereus_12961210

Jetzt funktionierts
Hallo zusammen,
wollte nach einigen Monaten Feedback geben für alle die so lieb waren mir zu antworten. Und auch für alle Mamis die in der gleichen Situation sind wie ich.

Kopf hoch an alle schlaflosen Mamis. Wer Tipps oder Fragen hat kann sich gerne melden. Inzwischen bin ich Babyschlafexpertin

Das ständige aufwachen hat sich gelegt, als ich folgende Sachen befolgt habe:
morgens immer zur gleichen Zeit wecken. Auch beim Mittagsschlaf lasse ich nicht mehr zu, dass sie den verpassten Nachtschlaf nachholt. Im Detail sieht das bei mir so aus:

8:00 Uhr aufstehen
11-12:30 Uhr 1. Tagesschläfchen
15:30 - 17:00 Uhr 2. Tagesschläfchen
21:00 Uhr Nachtruhe

Bei den Schlafzeiten gebe ich immer +- 20 Minuten Puffer und achte auf Müdigkeitsanzeichen. Dann zügig zum Enschlafritual übergehen.

Einschlafritual immer gleich:
Wickeln
Zimmer abdunkeln
auf dem Schaukelstuhl wiegen und Einschlaflied singen
ins Bett legen ein bissi knuffen (liebt sie)
Gutenachtkuss und raus

Die Tatsache, dass ich nachts nicht mehr gestillt habe hat sehr viel geholfen. Sie bekam nur noch Milch aus der Flasche welches ich nach und nach mit Wasser verdünnt und reduziert habe, bis ich es ganz abgesetzt habe. Heute hat sie nur noch selten nachts Hunger. Das sehe ich aber meist schon kommen weil sie entweder kränkelt oder tagsüber zu aufgedreht war zum essen - das holt sie dann Nachts nach.

Ich habe sie auch nicht mehr zu mir geholt sondern saß nur noch bei ihr am Bettchen und habe sie gestreichelt. Außnahmen erlaubt

Ich habe auch sofort mit jeder Einschlafhilfe wie Flasche rumtragen etc. aufgehört.

Ohne weinen ging es natürlich nicht. Ich habe auch dann das Zimmer verlassen wenn sie (noch) geweint hat. Allerdings immer nur kurz. Wenn sie richtig geweint hat bin ich zu ihr rein, bei quengeln habe ich länger gewartet. Bin einige Minuten bei ihr geblieben. Egal ob sie sich beruhigt hat oder nicht, ich bin nach einigen Minuten wieder raus. Dieses Pingpongspiel hat lange gedauert. Heute quengelt sie nur noch ein wenig und schläft dann meist von selbst ein. Ansonsten gehe ich halt noch mal zu ihr rein.

Seit etwa drei Wochen hat sie einen geordneten Schlaf:
21 Uhr ins bett. Dann wacht sie zwischen 4-6 uhr auf und Bekommt die Flasche. Dann schläft sie noch bis ca. 8 Uhr und der Tag kann beginnen. Diese Nacht hat sie sogar von 21 uhr bis 7:30 Uhr DURCHGESCHLAFEN. Das macht sie auch ab und an Hätte mir das jemand im Januar gesagt, hätte ich ihn ausgelacht

Viele Grüße
Sibel & Baby Elif (die gerade schläft hihi)



Achso
habt ihr die eine Flasche nach dem ferbern dann eingeführt oder es bei der einen Flasche immer gelassen?

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28. August 2012 um 15:26
In Antwort auf vanya_12838914

Achso
habt ihr die eine Flasche nach dem ferbern dann eingeführt oder es bei der einen Flasche immer gelassen?

Flasche
es ist ja so: ein Kind genauso wie wir erwachsene wacht mehrmals in der Nacht auf, wenn er gerade von einer Schlafphase in die nächste "springt". Und genau in diesen kurzen aufwachphasen heißt es lt. Ferber sucht es entweder die Einschlafhilfe (in eurem Fall die Flasche) oder es checkt quasi dass keine Gefahr droht, dass alles in Ordnung ist, dass alles so ist wie er es erwartet und schläft weiter. Wenn das Kind mit der Flasche einschläft, erwartet es beim Aufwachen die gleiche Situation. Trifft sie aber nicht an, weil er sie ja schon ausgetrunken hatte. Also verlangt er wieder danach. Deshalb sollte die Flasche nach und nach abgewöhnt werden. Bein Einschlafen sowie beim nächtlichen aufwachen. Keine Angst die fehlenden Nährstoffe die er dann nachts nicht mehr bekommt holt er sich dann tagsüber. Meine Tochter ist ein prima esser seit sie durchschläft.

Ich kann dir nur sagen: kauf die das Buch "jedes Kind kann schlafen lernen". Bilde dir selbst ein Urteil. In diesem Buch gibt es viele Infos zum Schlafverhalten und viele Beispiele. du wirst dich in einem der Beispiele bestimmt wiederfinden. Du musst sowieso nach bestimmten Kriterien deinen Sohn beobachten und festhalten. So erkennst du ob es nicht vielleicht andere Gründe für sein Verhalten gibt. Dann kommt erst die Umsetzung. Und das Schreien lassen vor dem so viele abraten ist erst die letzte Instanz. - ich habe es gemacht und es hat nach 4 Tagen eine deutliche Verbesserung gegeben.

Eine liebevolle Mutter deren Belastbarkeit noch nicht ausgeschöpft ist, wird die Methode sowieso nicht durchziehen können. Daran kannst du auch erkennen, ob du wirklich "genug" gelitten hast, oder ob du noch Reserven hast um deinem Sohn sein Schlafprozedere zu gewähren. Mich hat das gesund/e (gewordene) Schlafverhalten meiner Tochter von Medikamenten bewahrt.

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28. August 2012 um 15:30
In Antwort auf vanya_12838914

Achso
habt ihr die eine Flasche nach dem ferbern dann eingeführt oder es bei der einen Flasche immer gelassen?

Sorry die Antwort auf die Flasche:
die Flasche frühmorgens hat sie irgendwann selbst aufgegeben. Das hat glaube ich was damit zu tun gehabt, dass sie sich mit der Beikost soviel Energie geholt hat, dass sie die Flasche einfach nicht mehr gebraucht hat. Falls dein Sohn wirklich wegen Hunger aufwacht, was ja sein kann, dann schick mir doch mal Größe/Gewicht/Alter und was und vor allem welche Mengen er tagsüber isst.

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28. August 2012 um 15:58
In Antwort auf vanya_12838914

Hallo!
Finde es toll das es bei euch so super geklappt hat! Jeder der kein Schreibaby hatte kann nicht verstehen, dass man irgendwann nicht mehr kann.

Ich habe das gleiche Problem mit meinem Sohn. Er war 9 Monate Schreibaby. Er ist jetzt 12 Monate. Und bei uns läuft es momentan so. Er wird bis zu 4 mal nachts wach, wo er nur mit Flasche wieder einschläft.

aufstehen 4.00 uhr oder 4.30 uhr
1. Tagesschläfchen 8.30 - 10.00 Uhr
2. Tagesschläfchen 13.00 - 14.30 Uhr
18.30 Uhr Nachtruhe

Unser Problem ist das frühe Erwecken. Er beendet ohne Flasche früh die Nacht um 4 Uhr oder 4.30 Uhr. Gebe ich ihm allerdings um 4 Uhr oder 4.30 Uhr auch eine Flasche schläft er weiter.

Hast Du noch ein paar Tips für mich? Wie lange hat es denn bei euch gedauert bis es geklappt hat?

Wäre für jeden Rat dankbar! Ich kann echt auch nicht mehr.

So und jetzt nochmal kurz zu dieser Mail
abgesehen davon, dass ich zu dem Buch geraten habe, könnte ich mir folgendes vorstellen: Dein Sohn schläft ganze 13 Stunden am Tag und (mit Unterbrechungen) 10 Stunden in der Nacht. Das ist Prima! Leg ihn doch erst um 20:00 Uhr ins bett dann steht er erst um 6:00 Uhr auf und das wäre doch auch für dich besser. Er braucht wohl nachts nicht länger als 10 Stunden. Man kann deinem Knirps nicht vorwerfen, dass er zu früh aufwacht. Er geht eher zu früh ins Bett

Da er um 4:00 im moment weiterschläft wenn er die Flasche bekommt solltest du mal den Schlafbedarf ermitteln stundenmäßig.

ich würde es so aufteilen (bei 13 Stunden Schlafbedarf):
21:00 bis 6:00 Uhr Abendschlaf
10:00 bis 11:30 Mittag
15:30 bis 17:00 MIttag

oder einen einzigen Mittagsschlaf von 11:00 bis 14:00 Uhr. Je nachdem wie es für deinen Sohn passt - auch mit dem Essen. am Anfang heißt es dann aber auch, dass du ihn Mittags aufweckst wenn er "verschlafen" (+- 20 Minuten) sollte damit er rechtzeitig wieder müde ist. Wenn der Rhytmus erst mal drin ist, wird er ganz von selbst aufwachen. Bau auch einen Puffer von +-20 Minuten ein in der du beobachtest wann die Müdigkeitsanzeichen kommen. Morgens würde ich ihn so lange schlafen lassen wie er will - dann musst du MIttags entweder verschieben oder den zweiten Mittagsschlaf ausfallen lassen. Der Nachtschlaf darf sich ja ruhig dauerhaft verlängern.


Dann sollte er die Einschlafhilfe nach der er jedes mal verlangt aufgeben. Das heißt verdünnen und reduzieren. Bei Protest gibt es halt nur noch Wasser - ist auch besser für die Zähne. Tipp von meiner Seite: er ist alt genug. Wenn du die Flasche sofort ganz absetzt, hast du zwar zwei drei Höllennächte, aber er wird sich die Nährstoffe - falls er diese überhaupt zusätzlich braucht - tagsüber holen. Dann dauert es nicht so lange. Und verhungern wird er garantiert nicht. Ich weiß, dass ich mich sehr hart anhöre aber ich hatte ein SChreibaby so wie du und wenn jemand einen Monat lang auf nur 4 Stunden Schlaf mit Unterbrechungen kommt dann sucht er händeringend nach einem Ausweg. - das nur so am Rande für alle die mich lynchen wollen Bevor du das mit der Flasche umsetzt, solltest du das Buch komplett gelesen haben. Denn er wird garantiert weinen und protestieren. Wie du damit umgehst => Buch! Ich kann hier nur einen Bruchteil dessen anschneiden was man darin liest und beachten sollte.

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28. August 2012 um 17:38
In Antwort auf ryana_12118904

Hi Sibel
Erstmal herzlichen Glückwunsch dazu, dass sich eure Situation entspannt hat. Ich möchte dich hier auch nicht verunsichern, weil du ja offensichtlich eine gute Lösung für euch gefunden hast. Trotzdem schicke ich hier mal einen Link zu einem Artikel, der vielleicht zum Nachdenken anregt. Andere Blickwinkel einzunehmen kann ja nie schaden

http://kinderverstehen.de/images/Schlaf_Renz-Polster_290909.pdf

Liebe Grüße!

Sorry
ich dachte ich habe dir geantwortet. Habe eben gesehen, dass dem nicht so ist . Hab mir den Link angesehen. Danke dafür. Dass ich beim ersten diesen Weg nehmen musste heißt natürlich nicht, dass ich beim zweiten den "goldenen" Weg nicht gehen werde. Es ist natürlich immer besser sich zuerst nach den Bedürfnissen des Kindes zu richten. das was ich letztendlich als die Lösung gesehen habe ist die letzte Alternative. Denke, dass wolltest du mir damit auch sagen. Viele Grüße

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29. August 2012 um 8:52
In Antwort auf nereus_12961210

Sorry die Antwort auf die Flasche:
die Flasche frühmorgens hat sie irgendwann selbst aufgegeben. Das hat glaube ich was damit zu tun gehabt, dass sie sich mit der Beikost soviel Energie geholt hat, dass sie die Flasche einfach nicht mehr gebraucht hat. Falls dein Sohn wirklich wegen Hunger aufwacht, was ja sein kann, dann schick mir doch mal Größe/Gewicht/Alter und was und vor allem welche Mengen er tagsüber isst.

Danke für deine ausführlichen Antworten!
Also er wird in einer Woche 12 Monate alt und ist ca. 78 cm groß und wiegt 9,5 kg.
Also diese Nacht habe ich ihm mal gleich beim ersten Mal eine Flasche gegeben statt Tee. Das war gegen 22:30 Uhr. Die hat er auch innerhalb von 10 Minuten weggetrunken 210 ml und hat sofort weitergeschlafen. Dann kam er wieder um 2:45 Uhr die hat er nur so dahingetrunken. Ist dabei auch nicht eingeschlafen, sondern war dann ca. 1:30 wach (ich glaube, dass war, weil wir eine Mücke im Zimmer hatten , denn als ich diese glücklicherweise erledigt hatte, hat er gleich geschlafen; vielleicht schwirrte sie die ganze Zeit bei ihm rum und hat ihn gestört beim Einschlafen) und hat dann bis 5:40 Uhr geschlafen. Geschlafen hat er gestern um 18:20 Uhr.

Also ich glaube schon, dass die erste Flasche Hunger ist. Nur die zweite scheint kein Hunger zu sein. Da schafft ernur nicht den Absprung alleine. Er schläft ja sonst auch alleine ein, dass ist ja das Komische!

Er ißt

7:30 Uhr Früstück eine ganze Scheibe Brot mit Käse oder Wurst
10:00 Uhr bißchen Obst und halbe Reiswaffel
11:30 Uhr 220g Glas Mittagsbrei
15:00 Uhr meist halbe Banane und entweder noch eine Reiswaffel oder halbes Milchbrötchen
17:30 Uhr eine ganze Scheibe Brot mit Käse oder Wurst
18:15 Uhr Milchflasche soviel er will

und dann geht er 18:30 Uhr ohne Flasche ins Bett und schläft auch super ein.

5:30 als Aufstehzeit ist für mich ja OK in Bezug auf wieder Arbeiten gehen!

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29. August 2012 um 9:00
In Antwort auf vanya_12838914

Danke für deine ausführlichen Antworten!
Also er wird in einer Woche 12 Monate alt und ist ca. 78 cm groß und wiegt 9,5 kg.
Also diese Nacht habe ich ihm mal gleich beim ersten Mal eine Flasche gegeben statt Tee. Das war gegen 22:30 Uhr. Die hat er auch innerhalb von 10 Minuten weggetrunken 210 ml und hat sofort weitergeschlafen. Dann kam er wieder um 2:45 Uhr die hat er nur so dahingetrunken. Ist dabei auch nicht eingeschlafen, sondern war dann ca. 1:30 wach (ich glaube, dass war, weil wir eine Mücke im Zimmer hatten , denn als ich diese glücklicherweise erledigt hatte, hat er gleich geschlafen; vielleicht schwirrte sie die ganze Zeit bei ihm rum und hat ihn gestört beim Einschlafen) und hat dann bis 5:40 Uhr geschlafen. Geschlafen hat er gestern um 18:20 Uhr.

Also ich glaube schon, dass die erste Flasche Hunger ist. Nur die zweite scheint kein Hunger zu sein. Da schafft ernur nicht den Absprung alleine. Er schläft ja sonst auch alleine ein, dass ist ja das Komische!

Er ißt

7:30 Uhr Früstück eine ganze Scheibe Brot mit Käse oder Wurst
10:00 Uhr bißchen Obst und halbe Reiswaffel
11:30 Uhr 220g Glas Mittagsbrei
15:00 Uhr meist halbe Banane und entweder noch eine Reiswaffel oder halbes Milchbrötchen
17:30 Uhr eine ganze Scheibe Brot mit Käse oder Wurst
18:15 Uhr Milchflasche soviel er will

und dann geht er 18:30 Uhr ohne Flasche ins Bett und schläft auch super ein.

5:30 als Aufstehzeit ist für mich ja OK in Bezug auf wieder Arbeiten gehen!

Achso
Und ich habe das Gefühl, dass ihm das was er nachts schläft nicht reicht. Denn er ist immer müde. Und wir hatten es ja auch schon, dass er nachts 11 Stunden oder 11,5 geschlafen hat und da war er meiner Meinung nach ausgeschlafen.

Habt ihr gleich auf nur noch eine Flasche umgestellt gehabt oder hattet ihr auch noch zwei?

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29. August 2012 um 15:52
In Antwort auf vanya_12838914

Achso
Und ich habe das Gefühl, dass ihm das was er nachts schläft nicht reicht. Denn er ist immer müde. Und wir hatten es ja auch schon, dass er nachts 11 Stunden oder 11,5 geschlafen hat und da war er meiner Meinung nach ausgeschlafen.

Habt ihr gleich auf nur noch eine Flasche umgestellt gehabt oder hattet ihr auch noch zwei?

Also
dann scheint das einzige was ihn Am Durchschlafen hindert (bzw. daran länger zu schlafen) ja die zweite, dritte Flasche zu sein damit er den Absprung in den Schlaf wieder schafft. Und wie du schon selbst gemerkt hast trinkt er die nicht aus Hunger. Wenn er diese Einschlafhilfe nicht mehr braucht, schläft er vielleicht auch länger - ich weiß nicht.

Das mit der Flasche die wir noch hatten....da habe ich experimentiert...
Also meine Tochter brauche früher auch mehrmals die Flasche. Als ich mit dem Schlaftraining begonnen habe, habe ich die Milch nach und nach komplett abgesetzt und mit Wasser ersetzt und auch das Wasser reduziert. Sie hat dann tagsüber mehr gegessen. Irgendwann hat sie ganz ohne Milch/Wasser 8-9 Stunden durchgeschlafen. Dann begann der Tag für uns. Ich hatte die Flasche also erstmal komplett abgesetzt.

Ich habe aber gemerkt, dass sie bis zum 1. Mittagsschlaf knatschig war. (So wie bei deinem Sohn?) Also habe ich probiert ihr frühmorgens wenn sie aufwacht noch im Bett doch mal Milchflasche zu geben. Als sie dann weitergeschlafen hat, war für mich klar: sie möchte eigenlich länger schlafen ist aber zu hungrig dafür. Da 1xmal aufstehen in der Nacht tragbar für mich war habe ich es dann dabei belassen. Irgendwann hat sie auch auf diese Mahlzeit verzichtet.





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30. August 2012 um 21:35

Vorher
Bitte erstmal diesen Text lesen:

http://besucherritze.npage.de/zum-buch/leseprobe-ein-kleiner-selbstversuch.html

da bekommt man eine Idee davon, wie sich ein Kind beim Ferbern fühlt

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31. August 2012 um 14:38
In Antwort auf ulrica_12375252

Vorher
Bitte erstmal diesen Text lesen:

http://besucherritze.npage.de/zum-buch/leseprobe-ein-kleiner-selbstversuch.html

da bekommt man eine Idee davon, wie sich ein Kind beim Ferbern fühlt

Sehr interessant
dann schlage ich Ihnen mal diesen Selbstversuch vor:

Sagen sie ihrem Partner, dass er aus vollem Hals schrein soll, egal was um ihn herum passiert. Und das bitte drei mal am Tag für 2 Stunden. Am Stück, ohne Unterbrechung. So und jetzt kommen sie ins Spiel: Nehmen sie Ihren Partner in den Arm tragen sie ihn in den Wohnung herum. Da er ihr Leben ist bleiben sie so ruhig wie möglich. Singen sie ihm leise was ins Ohr. Umarmen sie ihn geben sie ihm ihre ganze Liebe denn sie glauben daran, dass er ihre positive Energie spüren wird. Genau so verbringen sie ihre Tage 6 Monate lang. Zwischendrin schläft ihr Partner in ihren Armen. Das geht Tag und Nacht so. Sie haben inzwischen ihr Leben auf Stillstand geschaltet, da sie zu nichts mehr in der Lage sind.

Schlafen sie 8 Monate lang im Durchschnitt 4 Stunden. Aber das bitte nicht am Stück! Pah was haben denn sie gedacht? Natürlich mit Unterbrechungen. Sagen wir eine halbe Stunde Mittags, eine halbe Stunde nachmittags und 1+1 Stunde in der Nacht den ihr Partner wacht immer noch 6 mal auf um gefüttert zu werden. Nach etwa 6 Monaten stehen sie unter Dauermedikation weil ihr Körper allmählich kapituliert und sie dauernd krank sind. Ihr Arzt empfiehlt ihnen Entspannungsübungen eine gesunde Ernährung. Alles nur telefonisch denn wie sollten sie mit ihrem Schreienden Parnter denn im Wartezimmer warten? Nebenher fängt ihr Partner aber wieder an zu schreinen. Also legen sie auf und gehen zu ihm hin. Sie wiegen ihren Partner und heulen sich die Seele aus weil sie keine Kraft haben. Der Arzt muss wohl am telefon die Verzweiflung gespürt haben denn er erkundigt sich am nächsten Tag nach dem Wohlbefinden.Was machen sie falsch? Sie haben doch jahrelang dafür gekämpft, sie möchten ihrem Partner ihr Leben geben aber niemand, niemand weiß wie man diese Situation lösen kann. Mehrere Hebammen, Schreiklinik, Eltern, Freunde, Großeltern, Ärzte....

So könnte ich ihnen noch Seite für Seite schreiben....

So sieht es bei den Müttern aus die ferbern. Glauben sie die machen das aus Spaß an der Freude?

Vor gar nicht langer Zeit kam in den Nachrichten, dass jemand sein Kleinkind aus dem Fenster warf. Was für ein Psychopat hätte ich früher gesagt.

Nehmen wir mal an diese Person ist minderjährig, alleinstehend, hat finanzielle Probleme, das Kind war nicht gewollt, hat keine Familie die ihr den Rücken frei hällt geschweige den ein soziales Netzwerk welches sie auffängt.

Wenn dieser Person das widerfährt wie ich oben beschrieben habe, dann bringe ich Mitgefühl auf und wünsche ich ihr von ganzem Herzen Kraft, Geduld und Hoffnung statt sie zu verurteilen.

Ich verstehe daher nicht, dass man einfach so einen Link senden kann um Eltern die keinen Ausweg mehr sahen ein schlechtes Gewissen zu machen. Im übrigen habe ich die Zeit für diese Mail gefunden weil meine Tochter sich in ihr Bett gekuschelt hat und noch mindestens eine Stunde schlafen wird um mit mir danach im Regen spazieren zu gehen. So ich muss jetzt auf um unser Mittagsessen zu kochen.

Ade

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