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Wann habt ihr eure kinder ins eigene zimmer "ausquartiert" ???

23. April 2008 um 9:24 Letzte Antwort: 23. April 2008 um 14:07

hallo.

mein kleiner mann ist jetzt 7,5 monate und schläft von anfang an in seinem eigenen bettchen, das neben meinem bett schläft.
er schläft dort von 18 uhr - 6 uhr früh
ich und mein freund gehen so gegen 22 uhr ins bett und würden dann gerne noch etwas lesen, aber kaum haben wir licht an, wacht max auf, sieht uns und will faxen mit uns machen wir machen daraufhin sofort das licht wieder aus, aber es dauert natürlich trotzdem, bis max wieder schläft...

jetzt haben wir gestern überlegt, ob wir max nicht umquartieren. das kinderzimmer ist genau neben unserem schlafzimmer, also wenn irgendwas wäre, würden wir das sofort hören...

was meint ihr, sollen wirs mal probieren, oder denkt ihr, es ist zu früh??

lg christina und max 7,5 monate

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23. April 2008 um 9:29

Hallo
guten morgen ihr zwei
also das kannst du mir gutem ruhigen gewissen machen!!
jule hat nur die ersten tage bei mir im bett geschlafen, und dann gleich in ihrem bettchen, in ihrem zimmer!!
vom hören her könnte ich auch im keller schlafen, als mama hört man sofort wenn die mäuse sich melden!!
also dann mal los

ps: lesen , mmhhhh

lg danny & jule 6 monate

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23. April 2008 um 9:41

Morgen Christina!
Also, ich hab meine Maus schon nach 2 Wochen in ihr eigenes Zimmer gelegt. Weil ich einfach gemerkt hab, dass sie viel ruhiger schläft wie mit uns im Schlafzimmer. Da ist sie jede Stunde aufgewacht und im eigenen Zimmer kommt sie nur noch einmal in der Nacht. Ich glaube umso später man es macht, umso schwerer fällt es einem selber und dem Kind auch. Luisa kennt es dann gar net anderst.

LG Maja mit Luisa (8 Wochen)

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23. April 2008 um 9:43

Also..
..wir haben Leif von Anfang in seinem eigenen Zimmer schlafen lassen. Er hat auch nach zwei Wochen durchgeschlafen. Weiß nicht ob der Grund dafür das eigenen Zimmer von Anfang an war, aber ich fands toll so wie es war.

LG cadence4+sohnemann Leif

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23. April 2008 um 12:34

Hier dann meine Geschichte zum Thema "er wollte in seinem eigenen Bett schlafen"

Meinen ersten Sohn (im Sommer drei Jahre) habe ich die ersten sechs Wochen bei uns im Bett schlafen lassen. Da es mit dem Stillen nicht klappte und er tagsüber eh schon in seinem Zimmer schlief, habe ich ihn dann auch nachts dort schlafen lassen. Alles klappte wunderbar, er schrie nicht, kurz drauf schlief er durch.

Mit dem vierten Monat fing unser Dilemma dann an. Mein Sohn wurde zu einem extremen Mama- und Rockzipfelkind, hat ab da angefangen zu fremdeln und dies hielt ungelogen fast zwei Jahre an. Auf die Toilette gehen, duschen, alleine weggehen, alles wurde zum Drama und fast unmöglich. Beim Duschen hat er irgendwann angefangen über den Badewannenrand klettern zu wollen, nur um diese "Absperrung" zwischen uns zu überwinden. Er ist nach wie vor sehr auf mich fixiert und ich bin mir bewusst, dass es natürlich auch eine Charakterfrage ist. Manche Kinder sind halt diesbezüglich extremer als andere.

ABER...

Mittlerweile denke ich, dass dieses "auslagern" ins eigene Bett sehr dazu beigetragen hat, dass sich alles so extrem entwickelt hat. Meinen zweiten Sohn habe ich, aufgrund des Platzmangels und des Stillens, bei uns im Bett schlafen lassen und hier schläft er mit über einem Jahr immer noch. Mein Großer wollte irgendwann ebenfalls zu uns und ich wollte ihm dies nicht verwehren. Ich kann mit Bestimmtheit sagen, dass diese Fixiertheit auf mich seit dem besser geworden ist. Für mich ist das nicht unlogisch: Es gibt Kinder, die diese Nähe einfach extrem brauchen und ich habe sie ihm damals immerhin die überwiegende Zeit des Tages verwehrt, ergo hat er sie sich in den restlichen Stunden geholt und das massiv.

Ich will niemanden bekehren und es gibt sicher viele Kinder, die solche Probleme nicht haben. Ich möchte damit allerdings sagen, dass man das "alleine im Bett schlafen" nicht nur am Schreien festmachen sollte. Es gibt viele unterschiedliche Wege für Kinder zu zeigen, dass etwas nicht in Ordnung ist. Ich hätte mir viel, viel Leid erspart, wenn ich es damals anders gemacht hätte...davon bin ich mittlerweile überzeugt!
Nein, ich denke nicht, dass mein Sohn irgendeinen psychischen Schaden davongetragen hat, aber für mich (!) wäre es um einiges leichter gewesen. Mein zweiter Sohn hat diese Fixiertheit nie gehabt. Ich bin mittlerweile der Ansicht, dass ich ihm diese Nähe eben sehr viele Stunden gegeben habe und er sie somit nie einfordern musste.

Nochmals: Nein, ich will niemanden angreifen, und nein, es muss sich hier niemand rechtfertigen. Das ist einfach nur meine Erfahrung mit diesem Thema.

@jonbon: Ich finde 7,5 Monate weder zu früh noch zu spät, probieren würde ich es, wenn er nachts wach wird, könnt ihr ihn immer noch mit ins Bett nehmen.

lg
Stefanie

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23. April 2008 um 14:07

Hallo
Also ich denke es ist ganz und gar nicht zu früh!

Meine Kinder schliefen sehr früh im eigenen Zimmer.

Der kleinste schlief die ersten 3 Wochen nach der Geburt mit mir im Wohnzimmer, ich auf der Couch und er im Stubenwagen. Im Schlafzimmer war es mir zu kalt, muß dazu sagen ich hatte die ersten Tage nach dem Krankenhausaufenthalt hohes Fieber und fror ständig, darum schlief ich im eh geheizten Wohnzimmer.

Mit 3 Wochen, genau am 23.12.07 schlief Marlon dann das erste mal in seinem eigenen Zimmer und ich auch wieder im Schlafzimmer.
Es klappte Prima, ich lies Nachts seine Zimmertüre einen Spalt offen, Schlafzimmertüre war auch einen Spalt auf und das Babyphon hatte ich auch noch an, aber nur die erste Woche, dann hörte ich ihn auch so wenn was war.

Einige meinen es sei zu früh, aber ich finde dies keineswegs zu frü, denn in seinem Zimmer hat er ruhe beim schlafen und wird nicht von uns erwachsenen gestört!

Lg Sandra mit Marlon *27.11.07

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