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Wann ist ein Kind eurer Meinung nach "verzogen"?

9. September um 21:21

Hallo,

heute schreibe ich auch mal wieder und habe auch gleich eine Frage bzw. Stoff für viel Diskussion. DieFrage seht ihr bereits im titel.

Kurz zur erklärung: Mein sohn ist 4Jahre alt und ich bin z.t. eine sehr unsichere Mama, habe immer Angst, etwas falsch zu machen und lasse mich deswegen auch von anderen sehr schnell verunsichern. Da mein Sohn als Baby lange Zeit sehr krank war und wir große Ängste hatten, ob er überhaupt überleben wird, habe ich schon manchmal das Gefühl, dass ich ihn in der Zeit danach ein wenig zu sehr verhätschelt habe. Dazu kommt, dass ich selbst als Kind sehr autoritär erzogen wurde und ich finde, dass mir das eher geschadet als geholfen hat und ich die fehler meiner Eltern nicht wiederholen möchte.

Nun haben wir ein pärchen im Freundeskreis, das mir immer wieder (mehr oder weniger deutlich) sagt, dass unser Kind total verzogen sei. Einerseits ärgert und verletzt mich das, auf der anderen Seite frage ich mich dann immer, ob nicht vielleicht doch was dran ist. :/ Dazu kommt, dass ich mich da inzwischen total unsicher fühle. Immer, wenn sie da sind, geben sie mir das Gefühl, mich beweisen zu müssen, wenn mein Sohn einen schlechten Tag hat und motzt, werfen sie sich so vielsagende Blicke zu, dann erzählen sie mirGeschichten über Freunde, deren Kind ja sooo gut erzogen sei (im Gegensatz zu meinem) etc., sodass ich mich inzwischen jedes Mal schlecht fühle, wenn ich sie sehe. Ich habe immer das Gefühl, mein Sohn müsste sich jetzt besonders gut benehmen und irgendwie macht er das dann extra nicht, so kommt es mir vor.

Mich interessiert jetzt mal eure Meinung.

Wann findet ihr, dass ein kind verzogen ist (auch alter dazu schreiben, denn es ist ja immer altersabhängig)?

Was findet ihr zu lasch und was zu zu streng bei der Erziehung?




Falls es noch interessiert hier unten zur Erklärung was bei uns z. b. immer wieder Thema ist:

Mir ist wichtig:
- bitte, danke, hallo, tschüß und entschuldigung sagen (macht er auch, manchmal muss man ihn daran erinnern, aber denke das ist normal)
- Nicht hauen, schlagen, beleidigen, treten o. ä. keine steine werfen (find ich selbstverständlich)
- andere (auch tiere) werden mit respekt behandelt, keine tauben jagen etc.
- beim essen nicht rumhampeln und am Tisch sitzen bleiben, bis alle fertig sind (ausnahmen sind Familienfeiern, wo man stundenlang sitzt)
- Naja, halt so selbstverständlichkeiten; bei anderen leuten schuhe ausziehen, nicht alles anfassen (auch im laden nicht), fragen, bevor man sich etwas nimmt etc.

Was bei besagtem Pärchen immer wieder Stoff für Diskussionen führt:
- Er kann nicht alleine einschlafen, ich bleibe bei ihm bis er schläft. Er weint sonst ewig und schreit "Mama", ich mag ihn gar nicht alleine lassen. Da heißt es dann immer "Das muss er aber langsam lernen!" und das ärgert mich. Muss er das? Bin ich zu gluckig?
- Sobald er motzig ist, ist er "schlecht erzogen" - Ja, er ist halt manchmal motzig und findet alles doof, tu ich auch...
- Manchmal haben wir auch "Ich will aber!" Geschrei. Ich rede mit ihm und erkläre, warum etwas nicht geht und werde schief angeschaut, dass ich mich "auf Diskussionen einlasse"
- Er redet gern dazwischen. Das versuche ich schon, ihm abzugewöhnen, aber das ist gar nicht so einfach.

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10. September um 6:05

Hm, klingt für mich nicht verwöhnt, er ist 4. Das mit dem Einschlafen ist doch echt eure Sache und alle anderen Dinge sind für nen 4 jährigen total normal. Was sagen die Erzieherinnen im Kindergarten denn?
Und besagtes Paar hat wahrscheinlich keine Kinder? Denen wünsche ich dann mal so richtig willensstarke Kinder und dazu ein paar schlaflose Nächte . Mal schauen wie konsequent sie dann immer bleiben

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10. September um 6:05

Hm, klingt für mich nicht verwöhnt, er ist 4. Das mit dem Einschlafen ist doch echt eure Sache und alle anderen Dinge sind für nen 4 jährigen total normal. Was sagen die Erzieherinnen im Kindergarten denn?
Und besagtes Paar hat wahrscheinlich keine Kinder? Denen wünsche ich dann mal so richtig willensstarke Kinder und dazu ein paar schlaflose Nächte . Mal schauen wie konsequent sie dann immer bleiben

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10. September um 8:39

Für mich klingt das alles total normal. Ich lasse selbst meine 6-Jährige noch nicht allein einschlafen, weil sie so gerne mit mir kuschelt. Sie quatscht ebenfalls noch gerne dazwischen und wenns ie schlecht gelaunt ist, ja dann ist sie schlecht gelaunt.

Deine Freunde sind wohl noch kinderlos. Und haben anscheinend keine Ahnung von Kindern. Ich würde mir von Kinderlosen Kommentare verbieten. Und da dir der Kontakt nicht gut zu tun scheint würde ich den eben auch ganz lassen. Du machst das schon richtig und gut mit deinem Kind und brauchst dir das nicht gefallen zu lassen.


LG.

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10. September um 9:04

Kontakt abbrechen ist schwierig, weil wir mit denen sehr eng verbunden sind (Kollegen meines Mannes und über ein paar ecken verwandt), wir sehen uns zwangsläufig immer. Nein, sie haben keine Kinder und wollen auch keine.

Ich weiß schon auch, dass es sich als kinderlose leicht redet aber trotzdem ärgert es mich immer total. 

Ihre beispiele von "gut erzogenen" kindern aus ihrem Bekanntenkreis sind immer so sachen, wo Kinder total dressiert sind in meinen Augen und/oder Angst vor ihren Eltern haben. Als Beispiel wird dann angeführt:

"Die kinder von XY quatschen nie dazwischen, die müssen sich melden, bevor sie reden!" (echt so gesagt worden) - Ich finde das total krass, sowas will ich eigentlich gar nicht oder ist das normal??? Ich möchte schon, dass mein Sohn irgendwann aufhört, dazwischenzuquatschen, aber er soll doch lernen, wie man sich in einen Gesprächsfluss einfügt und nicht dann erst reden, wenn er die "Erlaubnis" hat. Finde das total schrecklich, oder sehe ich das falsch??

Anderes Beispiel eines "gut erzogenen" Kindes: Kind (selbes Alter) verschüttet versehentlich sein Glas, Vater schimpft total und haut sofort diverse Drohungen raus (noch einmal und wir gehen nach hause, Fernsehverbot etc.), Kind total beschämt und eingeschüchtert und entschuldigt sich tausendmal.

Zum Vergleich: Wenn meinem Sohn sowas passiert (Glas verschüttet, neulich erst passiert) sagt er von alleine Entschuldigung. Ich sage, ist nicht so schlimm, wisch es bitte auf und pass nächstes Mal besser auf.

Da wurde ich auch angepflaumt, wie viel ich ihm durchgehen lasse, weil ich sage, ist nicht so schlimm... 

Naja, und dann halt immer das mit seiner Laune. Meistens ist es, wenn er so Schübe hat, dann ist er tagelang motzig und mault an allem rum, das wird natürlich gar nicht gern gesehen. Da müssen wir ihn besser erziehen.

Mein Mann nimmt das alles überhaupt nicht ernst und belächelt dieses Pärchen, aber mich trifft es jedesmal total, es ärgert mich einfach so sehr.

Im Kindergarten kamen noch keine Beschwerden diesbezüglich, er ist ein ganz normales Kind.

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10. September um 9:09

Und dann bilden sie sich immer ein, SIE müssten jetzt die Erziehungsarbeit für mich übernehmen.  

Wenn sie dann z. B. zum Essen bei uns sind und mein Sohn sagt was, belehren Sie ihn: "Du musst dich erst melden, bevor du redest!" 

Ich dann: "Äh, nein, das muss er garantiert nicht." 

Und schon haben wir Diskussion, ich würde ihn zu sehr verziehen, ihm alles durchgehen lassen usw.

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10. September um 9:29

Die spinnen doch. Unverschämt. Dann sollen sie sich auch zuvor melden, wenn sie reden wollen. Ich würde denen auch sagen, dass mein Kind das nicht muss. Sind ja nicht in der Schule. Ihr seid eine Familie. Schlimm....Kind muss sich melden. Bei sowas brauchen die Eltern sich nicht wundern, wenn ihre Kinder nicht zu ihnen kommen, wenn sie Sorgen,Ängste oder Probleme haben. Da gewöhnen sie sich doch ab sich mitzuteilen. Krass

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10. September um 12:20

Ich finde verwöhnt voll ok,solange das Kind einen respektvollen Umgang mit anderen hat. 

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10. September um 12:51
In Antwort auf strawberrycheesecake

Kontakt abbrechen ist schwierig, weil wir mit denen sehr eng verbunden sind (Kollegen meines Mannes und über ein paar ecken verwandt), wir sehen uns zwangsläufig immer. Nein, sie haben keine Kinder und wollen auch keine.

Ich weiß schon auch, dass es sich als kinderlose leicht redet aber trotzdem ärgert es mich immer total. 

Ihre beispiele von "gut erzogenen" kindern aus ihrem Bekanntenkreis sind immer so sachen, wo Kinder total dressiert sind in meinen Augen und/oder Angst vor ihren Eltern haben. Als Beispiel wird dann angeführt:

"Die kinder von XY quatschen nie dazwischen, die müssen sich melden, bevor sie reden!" (echt so gesagt worden) - Ich finde das total krass, sowas will ich eigentlich gar nicht oder ist das normal??? Ich möchte schon, dass mein Sohn irgendwann aufhört, dazwischenzuquatschen, aber er soll doch lernen, wie man sich in einen Gesprächsfluss einfügt und nicht dann erst reden, wenn er die "Erlaubnis" hat. Finde das total schrecklich, oder sehe ich das falsch??

Anderes Beispiel eines "gut erzogenen" Kindes: Kind (selbes Alter) verschüttet versehentlich sein Glas, Vater schimpft total und haut sofort diverse Drohungen raus (noch einmal und wir gehen nach hause, Fernsehverbot etc.), Kind total beschämt und eingeschüchtert und entschuldigt sich tausendmal.

Zum Vergleich: Wenn meinem Sohn sowas passiert (Glas verschüttet, neulich erst passiert) sagt er von alleine Entschuldigung. Ich sage, ist nicht so schlimm, wisch es bitte auf und pass nächstes Mal besser auf.

Da wurde ich auch angepflaumt, wie viel ich ihm durchgehen lasse, weil ich sage, ist nicht so schlimm... 

Naja, und dann halt immer das mit seiner Laune. Meistens ist es, wenn er so Schübe hat, dann ist er tagelang motzig und mault an allem rum, das wird natürlich gar nicht gern gesehen. Da müssen wir ihn besser erziehen.

Mein Mann nimmt das alles überhaupt nicht ernst und belächelt dieses Pärchen, aber mich trifft es jedesmal total, es ärgert mich einfach so sehr.

Im Kindergarten kamen noch keine Beschwerden diesbezüglich, er ist ein ganz normales Kind.

Das Problem seid ihr. Du und dein Mann. Darüber müsst ihr Euch erst einmal klar werden.

Warum lasst ihr zu, dass Ihr und Euer Kind so behandelt werden?

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10. September um 13:50
In Antwort auf strawberrycheesecake

Hallo,

heute schreibe ich auch mal wieder und habe auch gleich eine Frage bzw. Stoff für viel Diskussion. DieFrage seht ihr bereits im titel.

Kurz zur erklärung: Mein sohn ist 4Jahre alt und ich bin z.t. eine sehr unsichere Mama, habe immer Angst, etwas falsch zu machen und lasse mich deswegen auch von anderen sehr schnell verunsichern. Da mein Sohn als Baby lange Zeit sehr krank war und wir große Ängste hatten, ob er überhaupt überleben wird, habe ich schon manchmal das Gefühl, dass ich ihn in der Zeit danach ein wenig zu sehr verhätschelt habe. Dazu kommt, dass ich selbst als Kind sehr autoritär erzogen wurde und ich finde, dass mir das eher geschadet als geholfen hat und ich die fehler meiner Eltern nicht wiederholen möchte.

Nun haben wir ein pärchen im Freundeskreis, das mir immer wieder (mehr oder weniger deutlich) sagt, dass unser Kind total verzogen sei. Einerseits ärgert und verletzt mich das, auf der anderen Seite frage ich mich dann immer, ob nicht vielleicht doch was dran ist. :/ Dazu kommt, dass ich mich da inzwischen total unsicher fühle. Immer, wenn sie da sind, geben sie mir das Gefühl, mich beweisen zu müssen, wenn mein Sohn einen schlechten Tag hat und motzt, werfen sie sich so vielsagende Blicke zu, dann erzählen sie mirGeschichten über Freunde, deren Kind ja sooo gut erzogen sei (im Gegensatz zu meinem) etc., sodass ich mich inzwischen jedes Mal schlecht fühle, wenn ich sie sehe. Ich habe immer das Gefühl, mein Sohn müsste sich jetzt besonders gut benehmen und irgendwie macht er das dann extra nicht, so kommt es mir vor. 

Mich interessiert jetzt mal eure Meinung.

Wann findet ihr, dass ein kind verzogen ist (auch alter dazu schreiben, denn es ist ja immer altersabhängig)?

Was findet ihr zu lasch und was zu zu streng bei der Erziehung?




Falls es noch interessiert hier unten zur Erklärung was bei uns z. b. immer wieder Thema ist:

Mir ist wichtig:
- bitte, danke, hallo, tschüß und entschuldigung sagen (macht er auch, manchmal muss man ihn daran erinnern, aber denke das ist normal)
- Nicht hauen, schlagen, beleidigen, treten o. ä. keine steine werfen (find ich selbstverständlich)
- andere (auch tiere) werden mit respekt behandelt, keine tauben jagen etc.
- beim essen nicht rumhampeln und am Tisch sitzen bleiben, bis alle fertig sind (ausnahmen sind Familienfeiern, wo man stundenlang sitzt)
- Naja, halt so selbstverständlichkeiten; bei anderen leuten schuhe ausziehen, nicht alles anfassen (auch im laden nicht), fragen, bevor man sich etwas nimmt etc.

Was bei besagtem Pärchen immer wieder Stoff für Diskussionen führt:
- Er kann nicht alleine einschlafen, ich bleibe bei ihm bis er schläft. Er weint sonst ewig und schreit "Mama", ich mag ihn gar nicht alleine lassen. Da heißt es dann immer "Das muss er aber langsam lernen!" und das ärgert mich. Muss er das? Bin ich zu gluckig?
- Sobald er motzig ist, ist er "schlecht erzogen" - Ja, er ist halt manchmal motzig und findet alles doof, tu ich auch...
- Manchmal haben wir auch "Ich will aber!" Geschrei. Ich rede mit ihm und erkläre, warum etwas nicht geht und werde schief angeschaut, dass ich mich "auf Diskussionen einlasse"
- Er redet gern dazwischen. Das versuche ich schon, ihm abzugewöhnen, aber das ist gar nicht so einfach.

 

die frage ist ja:
wie verhält er sich wenn du ihm sagst dass etwas nicht geht?  vermutlich wird er dann motzig?

macnhmal motzig oder viell. fast immer motzig wenn deine freunde gerade da sind?

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10. September um 14:02
In Antwort auf jasmin7190

die frage ist ja:
wie verhält er sich wenn du ihm sagst dass etwas nicht geht?  vermutlich wird er dann motzig?

macnhmal motzig oder viell. fast immer motzig wenn deine freunde gerade da sind?

Das kommt immer ganz auf seine Stimmung an.

Manchmal sagt er einfach nur "schade" und damit ist das Thema abgehakt.

Manchmal fängt er an, sich aufzuführen und rumzuschreien.

Ich bin dann aber so, dass ich eigentlich immer erst versuche, ihm zu erklären, warum etwas nicht geht. Wenn dann immer noch keine ruhe ist, sage ich schon auch, die diskussion ist jetzt hier beendet. Und wenn dann immer noch keine ruhe ist und er einen totalen Tobsuchtsanfall bekommt (kommt auch vor), stecke ich ihn in sein Zimmer und sage, er kann wieder kommen, wenn er sich beruhigt hat.

Wenn ich jetzt so drüber nachdenke habe ich das gefühl, dass er selbst sich unwohl fühlt, wenn unsere Bekannten da sind. Ich glaube, er merkt das, dass die stimmung dann komisch ist und versucht extra, grenzen auszutesten. Er macht dann oft sachen, die er sonst eigentlich nicht macht.

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10. September um 14:05
In Antwort auf gala_18509715

Das Problem seid ihr. Du und dein Mann. Darüber müsst ihr Euch erst einmal klar werden.

Warum lasst ihr zu, dass Ihr und Euer Kind so behandelt werden?

Wie genau meinst du das? Ich sage ja ganz deutlich, dass ich das für mich nicht richtig finde (z. B. mund verbieten)

Was würdest du konkret anders machen?

Wenn ich es ihnen sage, sagen sie idr nix mehr. Sie sagen mir auch nicht immer ins Gesicht, dass mein Kind schlecht erzogen ist, sie lassen es eher so unauffällig durchblicken.

"Ach übrigens, XYs Kinder sind soooo gut erzogen! Die quatschen nie dazwischen!"

Ja, was soll ich dazu sagen? Kann ihnen ja schlecht verbieten, über XYs Kinder zu erzählen.

Kontakt reduzieren ist wie gesagt schwierig, gezwungermaßen sehen wir sie bei firmenfeiern, familienfesten etc.

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10. September um 14:13
In Antwort auf strawberrycheesecake

Wie genau meinst du das? Ich sage ja ganz deutlich, dass ich das für mich nicht richtig finde (z. B. mund verbieten)

Was würdest du konkret anders machen?

Wenn ich es ihnen sage, sagen sie idr nix mehr. Sie sagen mir auch nicht immer ins Gesicht, dass mein Kind schlecht erzogen ist, sie lassen es eher so unauffällig durchblicken.

"Ach übrigens, XYs Kinder sind soooo gut erzogen! Die quatschen nie dazwischen!"

Ja, was soll ich dazu sagen? Kann ihnen ja schlecht verbieten, über XYs Kinder zu erzählen.

Kontakt reduzieren ist wie gesagt schwierig, gezwungermaßen sehen wir sie bei firmenfeiern, familienfesten etc.

Ihr Verhalten zeigt ganz deutlich, dass sie Euch nicht respektieren. Auch diese "Nebenbei"-Bemerkungen. Ich würde solche Leute tatsächlich mundtot machen und ihnen deutlich (nicht nebenbei) sagen, dass mich die Meinung von Kinderlosen nicht interessiert, weil sie sich nie mit den verschiedenen Altersphasen eines Kindes auseinandersetzen mussten. Dass es mir scheissegal ist, was sie über mein Kind denken, sie sich also jegliche Kommentare sparen können und das doch bei anderen Eltern machen sollen.

Bist du dich denn sicher, dass sie das nur bei Euch machen und nicht auch bei anderen Eltern?

Und mal anders gefragt: WIe oft seht ihr dieses Paar denn wirklich? Firmenfeiern und Familienfeiern sind ja nicht jedes Wochenende.

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10. September um 18:28
In Antwort auf strawberrycheesecake

Wie genau meinst du das? Ich sage ja ganz deutlich, dass ich das für mich nicht richtig finde (z. B. mund verbieten)

Was würdest du konkret anders machen?

Wenn ich es ihnen sage, sagen sie idr nix mehr. Sie sagen mir auch nicht immer ins Gesicht, dass mein Kind schlecht erzogen ist, sie lassen es eher so unauffällig durchblicken.

"Ach übrigens, XYs Kinder sind soooo gut erzogen! Die quatschen nie dazwischen!"

Ja, was soll ich dazu sagen? Kann ihnen ja schlecht verbieten, über XYs Kinder zu erzählen.

Kontakt reduzieren ist wie gesagt schwierig, gezwungermaßen sehen wir sie bei firmenfeiern, familienfesten etc.

ihnen klar sagen dass sie sich nicht in die Erziehung einmischen sollen

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10. September um 18:29
In Antwort auf strawberrycheesecake

Das kommt immer ganz auf seine Stimmung an.

Manchmal sagt er einfach nur "schade" und damit ist das Thema abgehakt.

Manchmal fängt er an, sich aufzuführen und rumzuschreien.

Ich bin dann aber so, dass ich eigentlich immer erst versuche, ihm zu erklären, warum etwas nicht geht. Wenn dann immer noch keine ruhe ist, sage ich schon auch, die diskussion ist jetzt hier beendet. Und wenn dann immer noch keine ruhe ist und er einen totalen Tobsuchtsanfall bekommt (kommt auch vor), stecke ich ihn in sein Zimmer und sage, er kann wieder kommen, wenn er sich beruhigt hat.

Wenn ich jetzt so drüber nachdenke habe ich das gefühl, dass er selbst sich unwohl fühlt, wenn unsere Bekannten da sind. Ich glaube, er merkt das, dass die stimmung dann komisch ist und versucht extra, grenzen auszutesten. Er macht dann oft sachen, die er sonst eigentlich nicht macht.

ist auch gut dass du da so konsequent bist

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10. September um 21:02
In Antwort auf strawberrycheesecake

Hallo,

heute schreibe ich auch mal wieder und habe auch gleich eine Frage bzw. Stoff für viel Diskussion. DieFrage seht ihr bereits im titel.

Kurz zur erklärung: Mein sohn ist 4Jahre alt und ich bin z.t. eine sehr unsichere Mama, habe immer Angst, etwas falsch zu machen und lasse mich deswegen auch von anderen sehr schnell verunsichern. Da mein Sohn als Baby lange Zeit sehr krank war und wir große Ängste hatten, ob er überhaupt überleben wird, habe ich schon manchmal das Gefühl, dass ich ihn in der Zeit danach ein wenig zu sehr verhätschelt habe. Dazu kommt, dass ich selbst als Kind sehr autoritär erzogen wurde und ich finde, dass mir das eher geschadet als geholfen hat und ich die fehler meiner Eltern nicht wiederholen möchte.

Nun haben wir ein pärchen im Freundeskreis, das mir immer wieder (mehr oder weniger deutlich) sagt, dass unser Kind total verzogen sei. Einerseits ärgert und verletzt mich das, auf der anderen Seite frage ich mich dann immer, ob nicht vielleicht doch was dran ist. :/ Dazu kommt, dass ich mich da inzwischen total unsicher fühle. Immer, wenn sie da sind, geben sie mir das Gefühl, mich beweisen zu müssen, wenn mein Sohn einen schlechten Tag hat und motzt, werfen sie sich so vielsagende Blicke zu, dann erzählen sie mirGeschichten über Freunde, deren Kind ja sooo gut erzogen sei (im Gegensatz zu meinem) etc., sodass ich mich inzwischen jedes Mal schlecht fühle, wenn ich sie sehe. Ich habe immer das Gefühl, mein Sohn müsste sich jetzt besonders gut benehmen und irgendwie macht er das dann extra nicht, so kommt es mir vor. 

Mich interessiert jetzt mal eure Meinung.

Wann findet ihr, dass ein kind verzogen ist (auch alter dazu schreiben, denn es ist ja immer altersabhängig)?

Was findet ihr zu lasch und was zu zu streng bei der Erziehung?




Falls es noch interessiert hier unten zur Erklärung was bei uns z. b. immer wieder Thema ist:

Mir ist wichtig:
- bitte, danke, hallo, tschüß und entschuldigung sagen (macht er auch, manchmal muss man ihn daran erinnern, aber denke das ist normal)
- Nicht hauen, schlagen, beleidigen, treten o. ä. keine steine werfen (find ich selbstverständlich)
- andere (auch tiere) werden mit respekt behandelt, keine tauben jagen etc.
- beim essen nicht rumhampeln und am Tisch sitzen bleiben, bis alle fertig sind (ausnahmen sind Familienfeiern, wo man stundenlang sitzt)
- Naja, halt so selbstverständlichkeiten; bei anderen leuten schuhe ausziehen, nicht alles anfassen (auch im laden nicht), fragen, bevor man sich etwas nimmt etc.

Was bei besagtem Pärchen immer wieder Stoff für Diskussionen führt:
- Er kann nicht alleine einschlafen, ich bleibe bei ihm bis er schläft. Er weint sonst ewig und schreit "Mama", ich mag ihn gar nicht alleine lassen. Da heißt es dann immer "Das muss er aber langsam lernen!" und das ärgert mich. Muss er das? Bin ich zu gluckig?
- Sobald er motzig ist, ist er "schlecht erzogen" - Ja, er ist halt manchmal motzig und findet alles doof, tu ich auch...
- Manchmal haben wir auch "Ich will aber!" Geschrei. Ich rede mit ihm und erkläre, warum etwas nicht geht und werde schief angeschaut, dass ich mich "auf Diskussionen einlasse"
- Er redet gern dazwischen. Das versuche ich schon, ihm abzugewöhnen, aber das ist gar nicht so einfach.

 

Na ja wie du deine Erziehung handhabst ist deine/eure Sache. Ich machte/mache bei meinen vieren (2-13) nie so lange Schlafbegleitung und diskutiere auch nicht alles aus. Ich sage es und dann Basta. Ob sie damit einverstanden sind und wie sich sich aufführen ist dann was anderes.

Was viel schlimmer ist, wie du dich von solchen Dappschädeln verunsichern lässt.
Ob mit oder ohne Kind, auf die Art gehts nicht.
Das tät ich denen sagen. Sie können ihre Meinung gerne auf eine Rolle Klopapier schreiben und damit den Hintern abwischen.

Wo bleibt denn deren gute Erziehung? Hast du sie nach ihrer Meinung gefragt? Nein oder?
Dann Klappe halten und hinsetzen.

Mach das doch nicht mit. Egal wie gut ihr die kennt, sie sind Arschlöcher und damit fertig.
Liest sich übrigens so, als würden sie diese Kinder gar nicht alle kennen. Die haben nur gemerkt wie sie dich damit ärgern können. Und du lässt es dir gefallen.

Dann ist damit jetzt Schluß und du antwortest ihnen mal ein bissel anders. Was meinst du wie schnell die aufhören damit.
 

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10. September um 21:05
In Antwort auf obrombeerstrauch0

Na ja wie du deine Erziehung handhabst ist deine/eure Sache. Ich machte/mache bei meinen vieren (2-13) nie so lange Schlafbegleitung und diskutiere auch nicht alles aus. Ich sage es und dann Basta. Ob sie damit einverstanden sind und wie sich sich aufführen ist dann was anderes.

Was viel schlimmer ist, wie du dich von solchen Dappschädeln verunsichern lässt.
Ob mit oder ohne Kind, auf die Art gehts nicht.
Das tät ich denen sagen. Sie können ihre Meinung gerne auf eine Rolle Klopapier schreiben und damit den Hintern abwischen.

Wo bleibt denn deren gute Erziehung? Hast du sie nach ihrer Meinung gefragt? Nein oder?
Dann Klappe halten und hinsetzen.

Mach das doch nicht mit. Egal wie gut ihr die kennt, sie sind Arschlöcher und damit fertig.
Liest sich übrigens so, als würden sie diese Kinder gar nicht alle kennen. Die haben nur gemerkt wie sie dich damit ärgern können. Und du lässt es dir gefallen.

Dann ist damit jetzt Schluß und du antwortest ihnen mal ein bissel anders. Was meinst du wie schnell die aufhören damit.
 

Verwöhnt ist übrigens nicht passend gesagt. Das ist etwas anderes.
Wenn dann versuch allgemein einfach hinter dem zu stehen wie du bist und was du tust. Kinder merken es schnell wenn man verunsichert ist. Genau so wie sie Spannung spüren und dann noch schneller aufdrehen wie normal

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12. September um 20:09
In Antwort auf strawberrycheesecake

Hallo,

heute schreibe ich auch mal wieder und habe auch gleich eine Frage bzw. Stoff für viel Diskussion. DieFrage seht ihr bereits im titel.

Kurz zur erklärung: Mein sohn ist 4Jahre alt und ich bin z.t. eine sehr unsichere Mama, habe immer Angst, etwas falsch zu machen und lasse mich deswegen auch von anderen sehr schnell verunsichern. Da mein Sohn als Baby lange Zeit sehr krank war und wir große Ängste hatten, ob er überhaupt überleben wird, habe ich schon manchmal das Gefühl, dass ich ihn in der Zeit danach ein wenig zu sehr verhätschelt habe. Dazu kommt, dass ich selbst als Kind sehr autoritär erzogen wurde und ich finde, dass mir das eher geschadet als geholfen hat und ich die fehler meiner Eltern nicht wiederholen möchte.

Nun haben wir ein pärchen im Freundeskreis, das mir immer wieder (mehr oder weniger deutlich) sagt, dass unser Kind total verzogen sei. Einerseits ärgert und verletzt mich das, auf der anderen Seite frage ich mich dann immer, ob nicht vielleicht doch was dran ist. :/ Dazu kommt, dass ich mich da inzwischen total unsicher fühle. Immer, wenn sie da sind, geben sie mir das Gefühl, mich beweisen zu müssen, wenn mein Sohn einen schlechten Tag hat und motzt, werfen sie sich so vielsagende Blicke zu, dann erzählen sie mirGeschichten über Freunde, deren Kind ja sooo gut erzogen sei (im Gegensatz zu meinem) etc., sodass ich mich inzwischen jedes Mal schlecht fühle, wenn ich sie sehe. Ich habe immer das Gefühl, mein Sohn müsste sich jetzt besonders gut benehmen und irgendwie macht er das dann extra nicht, so kommt es mir vor. 

Mich interessiert jetzt mal eure Meinung.

Wann findet ihr, dass ein kind verzogen ist (auch alter dazu schreiben, denn es ist ja immer altersabhängig)?

Was findet ihr zu lasch und was zu zu streng bei der Erziehung?




Falls es noch interessiert hier unten zur Erklärung was bei uns z. b. immer wieder Thema ist:

Mir ist wichtig:
- bitte, danke, hallo, tschüß und entschuldigung sagen (macht er auch, manchmal muss man ihn daran erinnern, aber denke das ist normal)
- Nicht hauen, schlagen, beleidigen, treten o. ä. keine steine werfen (find ich selbstverständlich)
- andere (auch tiere) werden mit respekt behandelt, keine tauben jagen etc.
- beim essen nicht rumhampeln und am Tisch sitzen bleiben, bis alle fertig sind (ausnahmen sind Familienfeiern, wo man stundenlang sitzt)
- Naja, halt so selbstverständlichkeiten; bei anderen leuten schuhe ausziehen, nicht alles anfassen (auch im laden nicht), fragen, bevor man sich etwas nimmt etc.

Was bei besagtem Pärchen immer wieder Stoff für Diskussionen führt:
- Er kann nicht alleine einschlafen, ich bleibe bei ihm bis er schläft. Er weint sonst ewig und schreit "Mama", ich mag ihn gar nicht alleine lassen. Da heißt es dann immer "Das muss er aber langsam lernen!" und das ärgert mich. Muss er das? Bin ich zu gluckig?
- Sobald er motzig ist, ist er "schlecht erzogen" - Ja, er ist halt manchmal motzig und findet alles doof, tu ich auch...
- Manchmal haben wir auch "Ich will aber!" Geschrei. Ich rede mit ihm und erkläre, warum etwas nicht geht und werde schief angeschaut, dass ich mich "auf Diskussionen einlasse"
- Er redet gern dazwischen. Das versuche ich schon, ihm abzugewöhnen, aber das ist gar nicht so einfach.

 

Lass mich raten, deine Freunde sind kinderlos  
Du machst das schon gut und richtig.

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13. September um 3:16

Ich bin Erzieherin und selbst noch kinderlos😅
Ich finde dein Kind vom Verhalten her, wie jedes andere. Jede Familie hat eine andere Erziehung,  was auch gut ist,  jeder muss selbst seinen Erziehungsstil herausfinden. Ich finde es eher traurig,  dass diese Leute euch so schlecht machen. Das Kind ist immer noch ein Kind,  und das darf man nie vergessen. Ein Mensch muss noch sein ganzes Leben arbeiten und "gehorsam" sein.  Grundregeln sind wichtig und auch Konsequenz.
Und das dein Sohn dann in deren Gegenwart so "abdreht" ganz normal,  er merkt ja das es um ihn geht und man ihn schlecht macht bzw euch Eltern.
Schmunzel das nächste mal einfach darüber und sei stolz auf dein Kind, dass es ein Kind sein darf und einen eigenen Willen hat. 

Ich würde versuchen den Umgang mit ihnen zu reduzieren. Oder spiegelt einfach deren Verhalten zurück,  das bringt manchmal Wunder. 

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13. September um 11:52
In Antwort auf strawberrycheesecake

Hallo,

heute schreibe ich auch mal wieder und habe auch gleich eine Frage bzw. Stoff für viel Diskussion. DieFrage seht ihr bereits im titel.

Kurz zur erklärung: Mein sohn ist 4Jahre alt und ich bin z.t. eine sehr unsichere Mama, habe immer Angst, etwas falsch zu machen und lasse mich deswegen auch von anderen sehr schnell verunsichern. Da mein Sohn als Baby lange Zeit sehr krank war und wir große Ängste hatten, ob er überhaupt überleben wird, habe ich schon manchmal das Gefühl, dass ich ihn in der Zeit danach ein wenig zu sehr verhätschelt habe. Dazu kommt, dass ich selbst als Kind sehr autoritär erzogen wurde und ich finde, dass mir das eher geschadet als geholfen hat und ich die fehler meiner Eltern nicht wiederholen möchte.

Nun haben wir ein pärchen im Freundeskreis, das mir immer wieder (mehr oder weniger deutlich) sagt, dass unser Kind total verzogen sei. Einerseits ärgert und verletzt mich das, auf der anderen Seite frage ich mich dann immer, ob nicht vielleicht doch was dran ist. :/ Dazu kommt, dass ich mich da inzwischen total unsicher fühle. Immer, wenn sie da sind, geben sie mir das Gefühl, mich beweisen zu müssen, wenn mein Sohn einen schlechten Tag hat und motzt, werfen sie sich so vielsagende Blicke zu, dann erzählen sie mirGeschichten über Freunde, deren Kind ja sooo gut erzogen sei (im Gegensatz zu meinem) etc., sodass ich mich inzwischen jedes Mal schlecht fühle, wenn ich sie sehe. Ich habe immer das Gefühl, mein Sohn müsste sich jetzt besonders gut benehmen und irgendwie macht er das dann extra nicht, so kommt es mir vor. 

Mich interessiert jetzt mal eure Meinung.

Wann findet ihr, dass ein kind verzogen ist (auch alter dazu schreiben, denn es ist ja immer altersabhängig)?

Was findet ihr zu lasch und was zu zu streng bei der Erziehung?




Falls es noch interessiert hier unten zur Erklärung was bei uns z. b. immer wieder Thema ist:

Mir ist wichtig:
- bitte, danke, hallo, tschüß und entschuldigung sagen (macht er auch, manchmal muss man ihn daran erinnern, aber denke das ist normal)
- Nicht hauen, schlagen, beleidigen, treten o. ä. keine steine werfen (find ich selbstverständlich)
- andere (auch tiere) werden mit respekt behandelt, keine tauben jagen etc.
- beim essen nicht rumhampeln und am Tisch sitzen bleiben, bis alle fertig sind (ausnahmen sind Familienfeiern, wo man stundenlang sitzt)
- Naja, halt so selbstverständlichkeiten; bei anderen leuten schuhe ausziehen, nicht alles anfassen (auch im laden nicht), fragen, bevor man sich etwas nimmt etc.

Was bei besagtem Pärchen immer wieder Stoff für Diskussionen führt:
- Er kann nicht alleine einschlafen, ich bleibe bei ihm bis er schläft. Er weint sonst ewig und schreit "Mama", ich mag ihn gar nicht alleine lassen. Da heißt es dann immer "Das muss er aber langsam lernen!" und das ärgert mich. Muss er das? Bin ich zu gluckig?
- Sobald er motzig ist, ist er "schlecht erzogen" - Ja, er ist halt manchmal motzig und findet alles doof, tu ich auch...
- Manchmal haben wir auch "Ich will aber!" Geschrei. Ich rede mit ihm und erkläre, warum etwas nicht geht und werde schief angeschaut, dass ich mich "auf Diskussionen einlasse"
- Er redet gern dazwischen. Das versuche ich schon, ihm abzugewöhnen, aber das ist gar nicht so einfach.

 

Deine Freunde haben keine Kinder, oder? Lass dich nicht verunsichern! Wer selber keine Kinder hat, hat keine Ahnung!

Ich bin inzwischen der Meinung, jede Mama gibt ihr bestes, so wie es ihr eben möglich ist. 

So wie du das machst machst du es richtig und gut. Dein Sohn klingt für mich nicht übermäßig verhätschelt, sondern ganz normal. 

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14. September um 14:30
In Antwort auf strawberrycheesecake

Hallo,

heute schreibe ich auch mal wieder und habe auch gleich eine Frage bzw. Stoff für viel Diskussion. DieFrage seht ihr bereits im titel.

Kurz zur erklärung: Mein sohn ist 4Jahre alt und ich bin z.t. eine sehr unsichere Mama, habe immer Angst, etwas falsch zu machen und lasse mich deswegen auch von anderen sehr schnell verunsichern. Da mein Sohn als Baby lange Zeit sehr krank war und wir große Ängste hatten, ob er überhaupt überleben wird, habe ich schon manchmal das Gefühl, dass ich ihn in der Zeit danach ein wenig zu sehr verhätschelt habe. Dazu kommt, dass ich selbst als Kind sehr autoritär erzogen wurde und ich finde, dass mir das eher geschadet als geholfen hat und ich die fehler meiner Eltern nicht wiederholen möchte.

Nun haben wir ein pärchen im Freundeskreis, das mir immer wieder (mehr oder weniger deutlich) sagt, dass unser Kind total verzogen sei. Einerseits ärgert und verletzt mich das, auf der anderen Seite frage ich mich dann immer, ob nicht vielleicht doch was dran ist. :/ Dazu kommt, dass ich mich da inzwischen total unsicher fühle. Immer, wenn sie da sind, geben sie mir das Gefühl, mich beweisen zu müssen, wenn mein Sohn einen schlechten Tag hat und motzt, werfen sie sich so vielsagende Blicke zu, dann erzählen sie mirGeschichten über Freunde, deren Kind ja sooo gut erzogen sei (im Gegensatz zu meinem) etc., sodass ich mich inzwischen jedes Mal schlecht fühle, wenn ich sie sehe. Ich habe immer das Gefühl, mein Sohn müsste sich jetzt besonders gut benehmen und irgendwie macht er das dann extra nicht, so kommt es mir vor. 

Mich interessiert jetzt mal eure Meinung.

Wann findet ihr, dass ein kind verzogen ist (auch alter dazu schreiben, denn es ist ja immer altersabhängig)?

Was findet ihr zu lasch und was zu zu streng bei der Erziehung?




Falls es noch interessiert hier unten zur Erklärung was bei uns z. b. immer wieder Thema ist:

Mir ist wichtig:
- bitte, danke, hallo, tschüß und entschuldigung sagen (macht er auch, manchmal muss man ihn daran erinnern, aber denke das ist normal)
- Nicht hauen, schlagen, beleidigen, treten o. ä. keine steine werfen (find ich selbstverständlich)
- andere (auch tiere) werden mit respekt behandelt, keine tauben jagen etc.
- beim essen nicht rumhampeln und am Tisch sitzen bleiben, bis alle fertig sind (ausnahmen sind Familienfeiern, wo man stundenlang sitzt)
- Naja, halt so selbstverständlichkeiten; bei anderen leuten schuhe ausziehen, nicht alles anfassen (auch im laden nicht), fragen, bevor man sich etwas nimmt etc.

Was bei besagtem Pärchen immer wieder Stoff für Diskussionen führt:
- Er kann nicht alleine einschlafen, ich bleibe bei ihm bis er schläft. Er weint sonst ewig und schreit "Mama", ich mag ihn gar nicht alleine lassen. Da heißt es dann immer "Das muss er aber langsam lernen!" und das ärgert mich. Muss er das? Bin ich zu gluckig?
- Sobald er motzig ist, ist er "schlecht erzogen" - Ja, er ist halt manchmal motzig und findet alles doof, tu ich auch...
- Manchmal haben wir auch "Ich will aber!" Geschrei. Ich rede mit ihm und erkläre, warum etwas nicht geht und werde schief angeschaut, dass ich mich "auf Diskussionen einlasse"
- Er redet gern dazwischen. Das versuche ich schon, ihm abzugewöhnen, aber das ist gar nicht so einfach.

 

Denke auch, wenn ihr den Kontakt nicht gänzlich abbrechen wollt, dann solltet ihr eurem Kind und Dir zu liebe zumindest versuchen die Besuche zu reduzieren oder versuchen euch eher zu treffen, wenn das Kind nicht da oder schon im Bett ist. 

Weiss dein Mann, wie unangenehm diese besuche bzw. deren Kommentare für dich sind? Kannst du ihn nicht bitten, da mal ne Ansage zu machen? 

Wobei ich schon denke, dass es wichtig ist, dass du lernst für dich und dein Kind auch selbst einzustehen. Sag bei der nächsten Situation, dass du Dir künftig ungefragte Erziehungstipps nicht anhören willst. Sag ihnen, dass es euer Kind ist und ihr zu eurem Umgang mit dem Kind steht und sie sich zurück halten sollen. Da eure grundsätzliche Haltung zur Erziehung auch einfach zu verschieden ist. Und wenn dann immer noch keine Ruhe herrscht, sag ihnen wo ihre gute Erziehung denn geblieben ist, wenn sie sich als Gast das Recht raus nehmen euch und eure Erziehung so grundsätzlich und das auch noch vor dem Kind in frage zu stellen. 

Niemand macht alles perfekt und das ist auch nicht nötig. Wichtig ist meiner Meinung nur, dass Kinder bedingungslos geliebt werden und doch die nötigen Grenzen gesetzt werden und das scheint doch bei euch durchaus der Fall zu sein. 

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15. September um 7:46
In Antwort auf strawberrycheesecake

Hallo,

heute schreibe ich auch mal wieder und habe auch gleich eine Frage bzw. Stoff für viel Diskussion. DieFrage seht ihr bereits im titel.

Kurz zur erklärung: Mein sohn ist 4Jahre alt und ich bin z.t. eine sehr unsichere Mama, habe immer Angst, etwas falsch zu machen und lasse mich deswegen auch von anderen sehr schnell verunsichern. Da mein Sohn als Baby lange Zeit sehr krank war und wir große Ängste hatten, ob er überhaupt überleben wird, habe ich schon manchmal das Gefühl, dass ich ihn in der Zeit danach ein wenig zu sehr verhätschelt habe. Dazu kommt, dass ich selbst als Kind sehr autoritär erzogen wurde und ich finde, dass mir das eher geschadet als geholfen hat und ich die fehler meiner Eltern nicht wiederholen möchte.

Nun haben wir ein pärchen im Freundeskreis, das mir immer wieder (mehr oder weniger deutlich) sagt, dass unser Kind total verzogen sei. Einerseits ärgert und verletzt mich das, auf der anderen Seite frage ich mich dann immer, ob nicht vielleicht doch was dran ist. :/ Dazu kommt, dass ich mich da inzwischen total unsicher fühle. Immer, wenn sie da sind, geben sie mir das Gefühl, mich beweisen zu müssen, wenn mein Sohn einen schlechten Tag hat und motzt, werfen sie sich so vielsagende Blicke zu, dann erzählen sie mirGeschichten über Freunde, deren Kind ja sooo gut erzogen sei (im Gegensatz zu meinem) etc., sodass ich mich inzwischen jedes Mal schlecht fühle, wenn ich sie sehe. Ich habe immer das Gefühl, mein Sohn müsste sich jetzt besonders gut benehmen und irgendwie macht er das dann extra nicht, so kommt es mir vor. 

Mich interessiert jetzt mal eure Meinung.

Wann findet ihr, dass ein kind verzogen ist (auch alter dazu schreiben, denn es ist ja immer altersabhängig)?

Was findet ihr zu lasch und was zu zu streng bei der Erziehung?




Falls es noch interessiert hier unten zur Erklärung was bei uns z. b. immer wieder Thema ist:

Mir ist wichtig:
- bitte, danke, hallo, tschüß und entschuldigung sagen (macht er auch, manchmal muss man ihn daran erinnern, aber denke das ist normal)
- Nicht hauen, schlagen, beleidigen, treten o. ä. keine steine werfen (find ich selbstverständlich)
- andere (auch tiere) werden mit respekt behandelt, keine tauben jagen etc.
- beim essen nicht rumhampeln und am Tisch sitzen bleiben, bis alle fertig sind (ausnahmen sind Familienfeiern, wo man stundenlang sitzt)
- Naja, halt so selbstverständlichkeiten; bei anderen leuten schuhe ausziehen, nicht alles anfassen (auch im laden nicht), fragen, bevor man sich etwas nimmt etc.

Was bei besagtem Pärchen immer wieder Stoff für Diskussionen führt:
- Er kann nicht alleine einschlafen, ich bleibe bei ihm bis er schläft. Er weint sonst ewig und schreit "Mama", ich mag ihn gar nicht alleine lassen. Da heißt es dann immer "Das muss er aber langsam lernen!" und das ärgert mich. Muss er das? Bin ich zu gluckig?
- Sobald er motzig ist, ist er "schlecht erzogen" - Ja, er ist halt manchmal motzig und findet alles doof, tu ich auch...
- Manchmal haben wir auch "Ich will aber!" Geschrei. Ich rede mit ihm und erkläre, warum etwas nicht geht und werde schief angeschaut, dass ich mich "auf Diskussionen einlasse"
- Er redet gern dazwischen. Das versuche ich schon, ihm abzugewöhnen, aber das ist gar nicht so einfach.

 

Oh wie ich das mag wenn kinderlose Ehepaare/ Freunde einem Tipps geben wollen
Die sollen erstmal selbst welche bekommen, dann können sie mitreden! Dein Kind ist ultranormal! Ich habe da sganze hier dreimal und die Beschreibung ist genau das, was ich immer mit kinderlosen Leuten erlebe.

Dazwischenreden finde ich allerdings eine wirkliche unsitte, aber melden weil man was sagen möchte auch! Es gibt Situationen oder Gespräche/ Diskusionen da soll sich ein Kind nicht einmischen und dazwischenreden, aber in diesen Situationen sollte ein Kind auch nicht anwesend sein. Also dürfte es auch kein Problem geben mit dazwischenreden. Wenn Kinder im Raum sind, hat man halt nichts "wichtiges" zu klären oder bezieht diese mit ein. Jemanden, egal wie alt, nicht in ein Gespräch einzubeziehen und seine Meinung anzuhören ist schlimmer wie dazwischenreden! Außerdem ist er erst 4. Das  sieht nochmal anders aus mit 8 oder 9. Dann sollten Sie gelernt haben die Sitution einzuschätzen ob und wann sie was sagen.
An deiner Stelle würde ich das mit Humor nehmen und ihnen sagen, dass "diese Freunde" sich auch melden sollen wenn sie reden wollen und vor allem bevor sie aufstehen usn auf Klo gehen....ganz wie in der Schule halt

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15. September um 11:20

Immer diese dummen Kommentare von kinderlosen.kriege da jedesmal die krise.sollrn erstmal ein Kind kriegen und dann Mal gucken ob sie es besser machen !!
jedes kind ist anders.heutzutage dürfen kinder auch nicht mehr kinder sein.echt schlimm.und sobald sie anders sibf haben sie irgendwelche Volkskrankheiten.

ich würde den kontakt zu denen nur noch auf nötigste beschränken und wenn dann wieder schlaue Sprüche kommen,mal fragen wann sie kinder kriegen und es besser machen..

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15. September um 13:51
In Antwort auf strawberrycheesecake

Hallo,

heute schreibe ich auch mal wieder und habe auch gleich eine Frage bzw. Stoff für viel Diskussion. DieFrage seht ihr bereits im titel.

Kurz zur erklärung: Mein sohn ist 4Jahre alt und ich bin z.t. eine sehr unsichere Mama, habe immer Angst, etwas falsch zu machen und lasse mich deswegen auch von anderen sehr schnell verunsichern. Da mein Sohn als Baby lange Zeit sehr krank war und wir große Ängste hatten, ob er überhaupt überleben wird, habe ich schon manchmal das Gefühl, dass ich ihn in der Zeit danach ein wenig zu sehr verhätschelt habe. Dazu kommt, dass ich selbst als Kind sehr autoritär erzogen wurde und ich finde, dass mir das eher geschadet als geholfen hat und ich die fehler meiner Eltern nicht wiederholen möchte.

Nun haben wir ein pärchen im Freundeskreis, das mir immer wieder (mehr oder weniger deutlich) sagt, dass unser Kind total verzogen sei. Einerseits ärgert und verletzt mich das, auf der anderen Seite frage ich mich dann immer, ob nicht vielleicht doch was dran ist. :/ Dazu kommt, dass ich mich da inzwischen total unsicher fühle. Immer, wenn sie da sind, geben sie mir das Gefühl, mich beweisen zu müssen, wenn mein Sohn einen schlechten Tag hat und motzt, werfen sie sich so vielsagende Blicke zu, dann erzählen sie mirGeschichten über Freunde, deren Kind ja sooo gut erzogen sei (im Gegensatz zu meinem) etc., sodass ich mich inzwischen jedes Mal schlecht fühle, wenn ich sie sehe. Ich habe immer das Gefühl, mein Sohn müsste sich jetzt besonders gut benehmen und irgendwie macht er das dann extra nicht, so kommt es mir vor. 

Mich interessiert jetzt mal eure Meinung.

Wann findet ihr, dass ein kind verzogen ist (auch alter dazu schreiben, denn es ist ja immer altersabhängig)?

Was findet ihr zu lasch und was zu zu streng bei der Erziehung?




Falls es noch interessiert hier unten zur Erklärung was bei uns z. b. immer wieder Thema ist:

Mir ist wichtig:
- bitte, danke, hallo, tschüß und entschuldigung sagen (macht er auch, manchmal muss man ihn daran erinnern, aber denke das ist normal)
- Nicht hauen, schlagen, beleidigen, treten o. ä. keine steine werfen (find ich selbstverständlich)
- andere (auch tiere) werden mit respekt behandelt, keine tauben jagen etc.
- beim essen nicht rumhampeln und am Tisch sitzen bleiben, bis alle fertig sind (ausnahmen sind Familienfeiern, wo man stundenlang sitzt)
- Naja, halt so selbstverständlichkeiten; bei anderen leuten schuhe ausziehen, nicht alles anfassen (auch im laden nicht), fragen, bevor man sich etwas nimmt etc.

Was bei besagtem Pärchen immer wieder Stoff für Diskussionen führt:
- Er kann nicht alleine einschlafen, ich bleibe bei ihm bis er schläft. Er weint sonst ewig und schreit "Mama", ich mag ihn gar nicht alleine lassen. Da heißt es dann immer "Das muss er aber langsam lernen!" und das ärgert mich. Muss er das? Bin ich zu gluckig?
- Sobald er motzig ist, ist er "schlecht erzogen" - Ja, er ist halt manchmal motzig und findet alles doof, tu ich auch...
- Manchmal haben wir auch "Ich will aber!" Geschrei. Ich rede mit ihm und erkläre, warum etwas nicht geht und werde schief angeschaut, dass ich mich "auf Diskussionen einlasse"
- Er redet gern dazwischen. Das versuche ich schon, ihm abzugewöhnen, aber das ist gar nicht so einfach.

 

Ich finde ihr macht alles richtig. Verzogen wäre für mich zb wenn daa Kind andere hauen würde oder frech wäre und die Eltern nichts sagen würden...

Wir haben zb Momentan ein Familiembett. War nicht geplant. Aber der Kleine schläft nunmal einfach viel besser bei uns und wir somit auch. Aber verwöhnen wir ihn jetzt dadurch zu sehr? Äääh nein. Er braucht die Nähe nun mal und so kommen wir wenigstens alle drei zum schlafen. Ganz erlich, lass dir bloss nichts einreden

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