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Warnehmungsstörung...kann mir jemand genau erklären...

21. Oktober 2014 um 9:53 Letzte Antwort: 23. Oktober 2014 um 9:52

...wie ich mir das vorzustellen habe?
Malick macht ja nun seit einigen Wochen Frühförderung...heute hätte ein Elterngespräch stattfinden sollen, wurde aber gecancelt.
Die Ergotherapeutin sagte, das er kognitiv super ist, sie aber auch festgestellt hat, das er ( besonders in der körperlichen Wahrnehmung) ganz ganz große Defizite hat.
Kann mir jemand genau erklären, gern anhand von Beispielen, was da so vor sich geht.

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21. Oktober 2014 um 10:00

Hmm
ich versuchs mal mit Beispielen.

Solche Kinder merken zB nicht, wenn ihnen kalt oder heiß ist, obwohl sie bereits alt genug dafür wären.

Sie merken zB auch nicht, wenn die Nase so sehr läuft, dass sie schon längst schnäuzen sollten / müssten.

Ich hoffe, ich habe es richtig erklärt.

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21. Oktober 2014 um 10:04
In Antwort auf avra_12579177

Hmm
ich versuchs mal mit Beispielen.

Solche Kinder merken zB nicht, wenn ihnen kalt oder heiß ist, obwohl sie bereits alt genug dafür wären.

Sie merken zB auch nicht, wenn die Nase so sehr läuft, dass sie schon längst schnäuzen sollten / müssten.

Ich hoffe, ich habe es richtig erklärt.

Achja
ich hab das jetzt auf die körperliche Wahrnehmungsstörung bezogen.

Natürlich ist die Bandbreite noch viel größer

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21. Oktober 2014 um 10:11

Großes Thema
aber grob gesagt, alles was mit unseren Sinnen und deren Verarbeitung zusammenhängt...
unsere hat auch Wahrnehmungsstörungen bspw. kann Sie ungeordnete Gegenstände nicht zählend abschätzen. wenn also 6 würfel verstreut vor ihr liegen, kann Sie nicht sagen ~5. sie muss sie erst sortieren und fängt dann an zu zählen. GANZ ausgeprägt. Wogegen Sie bei Wimmelbildern und diese Bilder, wo man mehreres erkennen kann (ich weiss nicht, wie die heissen) dort ist sie weitaus besser als der Durchschnitt, sogar sehr viel besser. DAS wäre etwas körperliches, sie kann aber auch Realität nicht von phantasie unterscheiden... das wäre eher etwas psychisches.

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21. Oktober 2014 um 10:12

Okay
ich gebe euch einige Beispiele, wie es bei ihm ist....eines davon ist für mich ganz schwer zu ertragen
so Sachen wie Schneutzen, heiss/kalt und so, sind bei ihm nicht das Thema...auch Schmerzen empfindet er.
Was halt ist, das er überall vorrennt...oder mit seinem Po nicht wirklich auf dem Stuhl sitzt....und nun...ich habe das nicht auf warnehmnung bezogen, aber heute morgen habe ich der Erzieherin von einem Vorfall gestern beim Fussball erzählt...war sehr geschockt...und sie sagte, das eine ähnliche Situation ja mal im Kiga ( einmal) passiert sei und sie daraufhin das ja angesprochen haben.
Gestern beim Fussball...Kinder waren einen Moment sich selbst überlassen...haben 2 Brüder Malick mit Bällen beschossen. Er sagte mehrfach sie sollen aufhören...haben sie nicht...da ist er sauer geworden und hat den jüngeren ( 4) geschubst....und wirklich ganz übel getreten und geboxt....der Junge lag schon am Boden und Malick hat einfach nicht aufgehört ...habe natürlich reagiert und so...aber was mich beschäftigt...die Erzieherin sagte, Malick sei nicht aggressiv und würde auch nie anfangen mit hauen...WENN er sich aber iwann entscheidet, sich zu wehren....dann merkt er nicht, wann es genug ist...sie sagt, das er es wirklich wirklich einfach nicht WARNIMMT...das habe nichts mit aggresivität seinerseits zu tun...kann nur wiedergeben, was sie sagten...und ich weiß einfach nicht, wie ich mir das vorzustellen habe und was ich tun kann.
das hat mich sehr sehr geschockt...von weitem sah es aus, wie eines dieser Prügelvideos

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21. Oktober 2014 um 10:13

Hallo Sally!
Ist die Ergotherapeutin konkreter geworden? Körperliche Wahrnehmung ist ein weites Feld...
Körperliche Wahrnehmung ist nämlich spüren (sich selbst und die Umwelt), hören, sehen, riechen, schmecken.
Bei einer körperlichen Wahrnehmungsstörung gelangen Reize, die aufgenommen werden zwar ans Gehirn weiter, werden dort aber nicht korrekt verarbeitet. Bedeutungsunterschiede von Lauten werden z.B nicht erkannt bei einer auditiven Wahrnehmungsstörung. Der Unterschied zwischen Matte und Ratte wird nicht gehört. Dem Kind wird dann "vorgeworfen", es habe nicht richtig zugehört; es war aber tatsächlich nicht in der Lage korrekt zu hören und das Gehörte zu verknüpfen.
Bei einer taktilen Wahrnehmungsstörung sieht das wieder anders aus. Reize wie Kälte, Hitze, Druck, Schmerz werden nicht oder anders wahrgenommen.

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21. Oktober 2014 um 10:17
In Antwort auf kamala_11901399

Hallo Sally!
Ist die Ergotherapeutin konkreter geworden? Körperliche Wahrnehmung ist ein weites Feld...
Körperliche Wahrnehmung ist nämlich spüren (sich selbst und die Umwelt), hören, sehen, riechen, schmecken.
Bei einer körperlichen Wahrnehmungsstörung gelangen Reize, die aufgenommen werden zwar ans Gehirn weiter, werden dort aber nicht korrekt verarbeitet. Bedeutungsunterschiede von Lauten werden z.B nicht erkannt bei einer auditiven Wahrnehmungsstörung. Der Unterschied zwischen Matte und Ratte wird nicht gehört. Dem Kind wird dann "vorgeworfen", es habe nicht richtig zugehört; es war aber tatsächlich nicht in der Lage korrekt zu hören und das Gehörte zu verknüpfen.
Bei einer taktilen Wahrnehmungsstörung sieht das wieder anders aus. Reize wie Kälte, Hitze, Druck, Schmerz werden nicht oder anders wahrgenommen.

Tilda
nein, noch nicht, sie wollte es heute weiter ausführen.
Hören und das alles klappt....was manchmal ist....selbst wenn er sich nur ganz sanft am Finger stösst, benimmt er sich, als wäre er schwer verletzt...also das auch leichter Schmerz wie starker Schmerz ist???

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21. Oktober 2014 um 10:26
In Antwort auf sonny_12697316

Tilda
nein, noch nicht, sie wollte es heute weiter ausführen.
Hören und das alles klappt....was manchmal ist....selbst wenn er sich nur ganz sanft am Finger stösst, benimmt er sich, als wäre er schwer verletzt...also das auch leichter Schmerz wie starker Schmerz ist???

Ja, genau!
Also, es ist nicht pauschal eine Schmerzunempfindlichkeit bei der taktilen Wahrnehmungsstörung, sondern eben auch eine mögliche Überempfindlichkeit!
Taktil-kinästhetische Wahrnehmungsstörungen betreffen die Bereiche Berührung, Temperatur, Schmerz, Stellung (Gleichgewicht), Bewegung, Kraft und Spannung.
Das klingt mir bei deinem Sohn eher nach so einer Wahrnehmungsstörung, aber bitte; ich bin weder Ergotherapeutin, noch habe ich deinen Sohn erlebt!! Das sag ich jetzt halb laienhaft als Lehrerin wahrnehmungsgestörter Kinder!!

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21. Oktober 2014 um 10:35
In Antwort auf kamala_11901399

Ja, genau!
Also, es ist nicht pauschal eine Schmerzunempfindlichkeit bei der taktilen Wahrnehmungsstörung, sondern eben auch eine mögliche Überempfindlichkeit!
Taktil-kinästhetische Wahrnehmungsstörungen betreffen die Bereiche Berührung, Temperatur, Schmerz, Stellung (Gleichgewicht), Bewegung, Kraft und Spannung.
Das klingt mir bei deinem Sohn eher nach so einer Wahrnehmungsstörung, aber bitte; ich bin weder Ergotherapeutin, noch habe ich deinen Sohn erlebt!! Das sag ich jetzt halb laienhaft als Lehrerin wahrnehmungsgestörter Kinder!!

Nein nein
ich bin ja dankbar...das er eine hat, ist klar...nur konkreter weiss ich einfach noch nichts.
würde das auch zu seinem Verhalten passen, wenn er losprügelt?
Oh Gott, wie furchtbar dieses Wort, und gerade ich, die immer wirklich so grossen Wert auf Gewaltlosigkeit legt...das ist für mich so unerträglich.

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21. Oktober 2014 um 10:52

Weißt du...
Ich verstehe ja, was du meinst; auch ich glaube, dass ADHS, ADS und diverse Arten der Wahrnehmungsstörung schlichtweg falsch diagnostiziert wurden. Fakt ist aber, dass den Kindern nicht damit geholfen ist, wenn erwachsene Menschen darüber spekulieren, ob seuchenhaft diagnostiziert wird. Die Eltern leiden und die Kinder sowieso, und ich kann gerade nicht nachvollziehen, was an einer Ergotherapie jetzt so falsch sein soll? Im Zweifel lernt Malick mit seinem Körper, seiner Frustration und mit den widersprüchlichen Signalen, die auf ihn einwirken besser umzugehen. Das kann doch nur gut sein, oder?

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21. Oktober 2014 um 10:53

Ich
Finde das was du beschreibst hat ganz und gar nichts mit einer warnehnungsstörung zu tun.
Kann dir jetzt aus eigener Erfahrung sagen,dass mein Sohn,wenn er sich nur minimal weh tut,man meint er stirbt gleich!
Auch wehrt oder hat er sich wenn er sich gewehrt hat,extremst gewehrt.
Sprich auch er wusste nicht wann Schluss ist.
Ich habe etliche ârzte und Dinge durch,aber das Thema warnehnungsstörung geht in ne ganz andre Richtung.

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21. Oktober 2014 um 10:56

Tief durchatmen!
Ich kann mir so gut vorstellen, wie sehr es dich geschockt hat, dass Mimchen so ausgerastet ist bzw so intensiv auf den anderen Jungen los ist und nicht aufgehört hat.

Aber soll ich dir mal was sagen?

Ich wäre als Mama auch beschämt und alles andere als begeistert. Aber ich hätte mir am Abend dann einfach mein Kind nochmal zur Brust genommen und in Ruhe darüber geredet. In der Situation direkt hast du ja schon ganz richtig gehandelt, indem du dazwischen bist.

Aber ich muss auch gestehen, dass ich dies als ein Stück weit als normal empfinde.
Er muss ja erstmal lernen, seine Kräfte richtig einzuschätzen. Er muss lernen, wann Schluss ist und vorallem muss er erstmal lernen, dass man auch ruhiger reagieren kann, wenn man geärgert wird. Die Betonung liegt hier für mich ganz klar auf "er muss es erstmal lernen" und nicht auf "er muss es schon können".

Du weißt ja, dass meine Große sprachlich wahnsinnige Defizite hatte. Oh man, was musste ich in dieser Zeit mitmachen. Sobald sie geärgert wurde, hat sie gebissen. Natürlich nicht uns, sondern immer nur Fremde. Kaum waren wir auf dem Spielplatz und ihr wurde die Schaufel geklaut, schon stürzte sie sich auf das andere Kind und verbiss sich regelrecht in ihm. Mir taten die Kinder so leid und ich habe mich echt wahnsinnig geschämt.
Anfangs war ich ständig auf dem Sprung und stand nur noch unter Strom. Irgendwann habe ich es akzeptiert und wir fanden einen Weg, damit umzugehen. Und je älter sie wurde, umso mehr bekam sie einfach auch ein Bewusstsein dafür.

LG

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21. Oktober 2014 um 10:59
In Antwort auf sonny_12697316

Nein nein
ich bin ja dankbar...das er eine hat, ist klar...nur konkreter weiss ich einfach noch nichts.
würde das auch zu seinem Verhalten passen, wenn er losprügelt?
Oh Gott, wie furchtbar dieses Wort, und gerade ich, die immer wirklich so grossen Wert auf Gewaltlosigkeit legt...das ist für mich so unerträglich.

Sally
Erstmal durchatmen!
Ich weiß nicht, ob das, was dein Sohn da gemacht hat aus Frustration passiert ist, oder aus irgendeiner verschwommenen Wahrnehmung heraus. Wie miranair oben schon sagte, könnte das doch auch stinknormale Jungskabbelei gewesen sein, und du und die Erzieherin in der KiTa reagieren da nur empfindlich; ich weiß es nicht genau!
Ich kenne aber viele Kinder, die ihre Kraft nicht dosieren können aufgrund einer Wahrnehmungsstörung.

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21. Oktober 2014 um 11:04

Miran
ja, sehe es wie du. Als die Erzieher Ergo angesprochen haben, habe ich erstmal mit dem Kia gesprochen...er sagte WENN überhaupt dann Frühförderung....haben dann ne Diagnostik gemacht....und nun geht er zur FF...seine "Therepeutin" dort ist aber gerlernte Ergotherapeutin.
Da ist schon einiges im argen bei ihm...er fällt oft, rennt wovor und so....

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21. Oktober 2014 um 11:09

Seufz
Mädels....er hat richtig drafgedroschen...mit Stollenschuhen...Fäusten und allem....und hat dabei so geweint, weil er es so ungerecht fand, das sie zu 2. auf ihn sind...das hat er die ganze Zeit betont, das sowas doch nicht geht...2 auf einen...
Abends haben wir natürlich drüber nochmal gesprochen...er schämt sich auch und sagte, er wolle nicht weh tun...aber sich wehren.
Und er hat ja Kraft....er ist gerade 5 geworden und trägt ein 6er pack 1,5 L Flaschen Wasser vom Auto ins Haus....

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21. Oktober 2014 um 11:10

Du
hast völlig recht! Überflüssige Therapien, die dazu da sind, den Beruf des Ergotherapeuten zu erhalten sind ärgerlich! Kinder, die eine bestimmte Diagnostik haben, haben eine Art Stempel! Das allerdings ist ein lediglich ein verschwindend geringer Anteil aller Fälle, die ich kenne

Kinder jedoch, die nicht therapiert werden, obwohl sie es müssten, weil die Eltern nicht wollen, dass ihr Kind "anders" ist habe ich persönlich häufiger erlebt!

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21. Oktober 2014 um 11:35

Mir
ist wichtig, das ihr wißt, das ich Malick nicht perfekt haben möchte...er ist und bleibt ein" Hans-guck-in-die-Luft" und genau das liebe ich so sehr an ihm. ABER...es gibt da einfach ein paar Dinge...nicht jetzt das draufhauen, wo es auch schmerhaft und gefährlich wird. Es tut ihm ja weh, wenn er fällt oder wovor rennt....er kann gut Fahrrad fahren...aber mit ihm durchs Dorf zu fahren....undenkbar....er würde direkt überfahren werden, weil er NULL auf den Verkehr achtet. Ich gehöre zu den Müttern, die ihren 5 jährigen (!!!!)...der in 10 Monaten in die Schule kommt...selbst an einer Dorfstrasse nicht vorlaufen lassen kann....weil er fallen würde und evtl. auf die Strasse kugeln würde. Es ist NICHT das es mich STÖRT...sondern es kann einfach wirklich gefährlich werden.
Mir ist es wichtig, ich gehöre wirklich nicht zu den Mamas, deren Kind perfekt sein muss....nein...aber ich würde ihm so gerne mehr Freiraum geben, aber das ist immer mit Gefahr verbunden. Und er selbst leidet ja auch....hier, ein Resultat von einer Tür...die in einem haus steht, indem er seit 4 Jahren lebt, und die da schon immer stand....und gegen die er am tag bestimmt 3 mal läuft...nur diesmal hatte er sich ernsthaft weh getan....das war vor 1 Woche....es sieht jetzt noch schlimmer aus...

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21. Oktober 2014 um 11:41


Nein, ich bin Lehrerin an einer Förderschule und Anders-sein sollte nicht therapiert werden, genau so wenig wie Perfektion oder der Alleskönner gewünscht sind. Ich halte auch nichts von Schablonen, in die man die Kinder presst, damit sie gesellschaftlich funktionieren.
Ich möchte nur vermeiden, dass Kindern Hilfe versagt wird, die sie vielleicht dringend zur Frustrationsbewältigung brauchen.
Und da geht es keineswegs darum, dass A. mit 3 noch keine Schleife binden kann und B. mit 7 immer noch kein Fahrrad fährt, sondern mir geht es darum, dass C. immer Ärger bekommt, weil er laut Mama und Lehrerin einfach nicht zuhört, aber keiner versteht, dass er manchmal einfach nicht hören KANN, weil alle Geräusche in seinem Kopf gleich laut klingen und ihn fast ausrasten lassen.
DARUM gehts mir!

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21. Oktober 2014 um 11:44

Bin hier schon länger
stille Mitleserin...aber manchmal schreib ich auch was, so wie jetzt. Aus Deinen Beschreibungen hab ich von Deinem Sohn folgendes Bild: eher ruhig, körperlich eher schwach...bzw. motorisch langsamer entwickelt, bei genügend Frustration aber sehr reizbar.
Ich habe kaum Erfahrungen mit therapien, nur persönliche Erziehungserfahrung. Meine große Tochter ist normal groß bis etwas kleiner, aber körperlich sehr stark. Sie spielt als einziges Mädchen mit halbwegs gleichaltrigen 5-6jährigen Jungs Fußball und beklagt sich nicht, obwohl es für meine Begriffe manchmal sehr hart zugeht. Körperlich hat sie ein ENORMES Selbstwertgefühl, und genau deswegen tickt sie auch nicht aus, sondern sagt sich...ich bin ja doch stärker als Du. Das erkenne ich nicht nur in ihrem Kitaumfeld sondern auch im Umgang mit ihrer kleinen Schwester.
Mein Tipp wäre also: mach Deinen Sohn körperlich stärker und sorge für mehr Selbstbewusstsein. Dann wird sich meiner Meinung nach nach das Aggressionspotential verringern. Hab nämlich aufgrund Deiner Schilderungen nicht das Gefühl, dass Dein Sohn von Grund auf irgendwie aggressiv wäre. Ich denke, er ist nur so, weil er sich unterlegen fühlt.

ikkebins

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21. Oktober 2014 um 11:46
In Antwort auf sonny_12697316

Mir
ist wichtig, das ihr wißt, das ich Malick nicht perfekt haben möchte...er ist und bleibt ein" Hans-guck-in-die-Luft" und genau das liebe ich so sehr an ihm. ABER...es gibt da einfach ein paar Dinge...nicht jetzt das draufhauen, wo es auch schmerhaft und gefährlich wird. Es tut ihm ja weh, wenn er fällt oder wovor rennt....er kann gut Fahrrad fahren...aber mit ihm durchs Dorf zu fahren....undenkbar....er würde direkt überfahren werden, weil er NULL auf den Verkehr achtet. Ich gehöre zu den Müttern, die ihren 5 jährigen (!!!!)...der in 10 Monaten in die Schule kommt...selbst an einer Dorfstrasse nicht vorlaufen lassen kann....weil er fallen würde und evtl. auf die Strasse kugeln würde. Es ist NICHT das es mich STÖRT...sondern es kann einfach wirklich gefährlich werden.
Mir ist es wichtig, ich gehöre wirklich nicht zu den Mamas, deren Kind perfekt sein muss....nein...aber ich würde ihm so gerne mehr Freiraum geben, aber das ist immer mit Gefahr verbunden. Und er selbst leidet ja auch....hier, ein Resultat von einer Tür...die in einem haus steht, indem er seit 4 Jahren lebt, und die da schon immer stand....und gegen die er am tag bestimmt 3 mal läuft...nur diesmal hatte er sich ernsthaft weh getan....das war vor 1 Woche....es sieht jetzt noch schlimmer aus...

Und
deswegen denke ich, dass du das genau richtig machst, wenn du zur Ergotherapie gehst. ich drücke euch, aber ganz besonders Malick die Daumen, dass ihm da geholfen wird, und er Lebensqualität zurück bekommt; denn genau darum geht es und eben nicht um den perfekten Menschen...

Ich bin übrigens ein bißchen verliebt! Dein Sohn ist, auch mit fieser Beule, ein ganz süßer Fratz!

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21. Oktober 2014 um 11:50
In Antwort auf 3snibekki

Bin hier schon länger
stille Mitleserin...aber manchmal schreib ich auch was, so wie jetzt. Aus Deinen Beschreibungen hab ich von Deinem Sohn folgendes Bild: eher ruhig, körperlich eher schwach...bzw. motorisch langsamer entwickelt, bei genügend Frustration aber sehr reizbar.
Ich habe kaum Erfahrungen mit therapien, nur persönliche Erziehungserfahrung. Meine große Tochter ist normal groß bis etwas kleiner, aber körperlich sehr stark. Sie spielt als einziges Mädchen mit halbwegs gleichaltrigen 5-6jährigen Jungs Fußball und beklagt sich nicht, obwohl es für meine Begriffe manchmal sehr hart zugeht. Körperlich hat sie ein ENORMES Selbstwertgefühl, und genau deswegen tickt sie auch nicht aus, sondern sagt sich...ich bin ja doch stärker als Du. Das erkenne ich nicht nur in ihrem Kitaumfeld sondern auch im Umgang mit ihrer kleinen Schwester.
Mein Tipp wäre also: mach Deinen Sohn körperlich stärker und sorge für mehr Selbstbewusstsein. Dann wird sich meiner Meinung nach nach das Aggressionspotential verringern. Hab nämlich aufgrund Deiner Schilderungen nicht das Gefühl, dass Dein Sohn von Grund auf irgendwie aggressiv wäre. Ich denke, er ist nur so, weil er sich unterlegen fühlt.

ikkebins

Nein
leider ist genau das Gegenteil der fall...er ist sehr gross, geht teilweise schon als fast 7jähriger durch und ist motorisch nicht in allem hinterher.
Zudem ist er sehr aktiv...und sein Selbstbewusstsein ist enorm...sodass ich manchmal mit mir kämpfe, das es wenigstens etwas weniger wird...lasse aber alles so, wie es ist.
Also wirklich genau das Gegenteil von dem, wie du ihn aufgrund von Schilderungen erlebst.

Es ist eher so, wie einige auch geschrieben haben...er ist wirklich ein "richtiger" Junge...manche würden Rabauke sagen...das finde ich auch okay.....es geht darum warzunehmen, was Schläge auch bewirken können, bzw. auch eine Grenze zu erkennen.

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21. Oktober 2014 um 11:51
In Antwort auf kamala_11901399

Und
deswegen denke ich, dass du das genau richtig machst, wenn du zur Ergotherapie gehst. ich drücke euch, aber ganz besonders Malick die Daumen, dass ihm da geholfen wird, und er Lebensqualität zurück bekommt; denn genau darum geht es und eben nicht um den perfekten Menschen...

Ich bin übrigens ein bißchen verliebt! Dein Sohn ist, auch mit fieser Beule, ein ganz süßer Fratz!

Denke ich auch...
normal klingen die Schilderungen jedenfalls nicht. Meine große 5-Jährige läuft alleine im Wohngebiet rum. Ich hab sie lange Zeit beobachtet, wie sie alleine über Straßen geht etc. Sie achtet super auf den Verkehr, fällt auch nicht hin. Das sollten 5-Jährige sowie nicht mehr. Selbst meine 1,75jährige fällt ja draußen nicht mehr hin.
Also ich würde die Förderung nutzen und es als Chance sehen.

ikkebins

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21. Oktober 2014 um 11:52

Ja
Kava, das habe ich auch schon überlegt...aber das ist im Prinzip so, seit er laufen kann. Aber in Erwägung gezogen habe ich es natürlich....seufz

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21. Oktober 2014 um 12:03
In Antwort auf sonny_12697316

Nein
leider ist genau das Gegenteil der fall...er ist sehr gross, geht teilweise schon als fast 7jähriger durch und ist motorisch nicht in allem hinterher.
Zudem ist er sehr aktiv...und sein Selbstbewusstsein ist enorm...sodass ich manchmal mit mir kämpfe, das es wenigstens etwas weniger wird...lasse aber alles so, wie es ist.
Also wirklich genau das Gegenteil von dem, wie du ihn aufgrund von Schilderungen erlebst.

Es ist eher so, wie einige auch geschrieben haben...er ist wirklich ein "richtiger" Junge...manche würden Rabauke sagen...das finde ich auch okay.....es geht darum warzunehmen, was Schläge auch bewirken können, bzw. auch eine Grenze zu erkennen.

Nur weil man groß ist,
ist man motorisch noch lange nicht geschickt. Das körperliche Selbstbewusstsein baut sich enorm früh aus! Das ist vor allem an der Körperhaltung zu erkennen. Meine Kinder liefen frei mit 11 Monaten draußen und das Laufbild veränderte sich bis zum 16.Lebensmonat so, dass es normal und selbstbewusst wirkte. Laufrad fahren kam dann auch 2 Monate später und wieder stieg das Selbstbewusstsein. Das war an der Körperhaltung deutlich zu erkennen, wie auch an dem sozialen Verhalten. Danach kam mit 20 Monaten auch das hinfallfreie Laufen und Rennen draußen...bei beiden. Sprachlich durchschnittlich, haben beide nie groß Agressionen gezeigt. Die Große und weitaus kräftigere wehr sich ohnehin lieber mit Worten. Auch mir gegenüber. Manchmal reichts mir dann auch und ich kämpfe scheinbar sichtbar mit mir und meinen Aggressionen. Bevor ich aber irgendwas mache, meint meine 5-jährige: Mama, man haut aber nicht! Und damit hat sie ALLES bisher entschärft. Sie ist eben selbstbewußt...kannn dein Sohn sowas auch?

ikkebins

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21. Oktober 2014 um 12:07

Ikke...
Ich denke, zu deiner Verteidigung, dass du wirklich nur helfen möchtest, aber glaub mir, es hilft keinem, insbesondere Sally gerade nicht, wenn du vom ausgeprägten körperlichen Selbstbewusstsein deiner 5 jährigen Tochter sprichst und ihren Sohn dann gleichzeitig als 'nicht normal' betitelst.
Ich glaube tatsächlich, dass du helfen willst, aber bitte; deine Versuche gehen gerade schief!

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21. Oktober 2014 um 12:14

Also
Mein 6jährigeb Sohn kann ich auch nicht alleine hier durchs Gebiet schlendern lassen.
Auch ich muss beim Fahrrad fahren 1000dinge brüllen ,damit er ja nicht vergisst,dass da vorne ne Strasse ist usw...
Auch das ausgeprägte Selbstbewusstsein hat meiner extrem.
Ja,meinem tut auch tatsachlich der Finger so dermaßen weh wenn er ihn nur an Haut,aber das sind andre Baustellen.
Genauso wie das drauf dreschen!
Das sind Grenzen die überschritten werden,wie mein Kinder Psychologe so schön sagt,da fehlt das Feingefühl

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21. Oktober 2014 um 12:38
In Antwort auf elswedy

Also
Mein 6jährigeb Sohn kann ich auch nicht alleine hier durchs Gebiet schlendern lassen.
Auch ich muss beim Fahrrad fahren 1000dinge brüllen ,damit er ja nicht vergisst,dass da vorne ne Strasse ist usw...
Auch das ausgeprägte Selbstbewusstsein hat meiner extrem.
Ja,meinem tut auch tatsachlich der Finger so dermaßen weh wenn er ihn nur an Haut,aber das sind andre Baustellen.
Genauso wie das drauf dreschen!
Das sind Grenzen die überschritten werden,wie mein Kinder Psychologe so schön sagt,da fehlt das Feingefühl

Mal eine Frage:
seit wann wird das denn bei Euch geübt, mit den Straßen und dem Aufpassen?
Wir haben es bei beiden ab Laufradalter geübt...also ab. 19 Monaten. Seitdem gibt es an Straßen Kommandos wie Stop, Bremsen, Schnell, Langsam, Schritt...die werden auch alle umgesetzt, seitdem sie mit 21 Monaten komplett verstanden waren. Klar, gibts auch Trotzszenen, die haben dann aber "Freiheitsberaubung" als Strafe. Das dauert dann keine Woche und meine Zwerge haben dann wieder die Kommandos befolgt. Wenn man sowas ab 1,5jahren übt, sitzt das mit 3 Jahren zum Fahrradbeginn. Vernünftiges, vorausschauendes Handeln kam dann mit 4,5...deswegen darf meine große Tochter auch Straßen im neubauwohngebiet (also Platte) selbst überqueren und auch alleine raus auf den Spielplatz. Die kleine mit 1,75 Jahren wird natürlich IMMER von Mir oder dem Papa beaufsichtigt.

ikkebins

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21. Oktober 2014 um 12:41
In Antwort auf 3snibekki

Nur weil man groß ist,
ist man motorisch noch lange nicht geschickt. Das körperliche Selbstbewusstsein baut sich enorm früh aus! Das ist vor allem an der Körperhaltung zu erkennen. Meine Kinder liefen frei mit 11 Monaten draußen und das Laufbild veränderte sich bis zum 16.Lebensmonat so, dass es normal und selbstbewusst wirkte. Laufrad fahren kam dann auch 2 Monate später und wieder stieg das Selbstbewusstsein. Das war an der Körperhaltung deutlich zu erkennen, wie auch an dem sozialen Verhalten. Danach kam mit 20 Monaten auch das hinfallfreie Laufen und Rennen draußen...bei beiden. Sprachlich durchschnittlich, haben beide nie groß Agressionen gezeigt. Die Große und weitaus kräftigere wehr sich ohnehin lieber mit Worten. Auch mir gegenüber. Manchmal reichts mir dann auch und ich kämpfe scheinbar sichtbar mit mir und meinen Aggressionen. Bevor ich aber irgendwas mache, meint meine 5-jährige: Mama, man haut aber nicht! Und damit hat sie ALLES bisher entschärft. Sie ist eben selbstbewußt...kannn dein Sohn sowas auch?

ikkebins

Ikkebins
wie darf ich den letzten Satz verstehen...kann dein Sohn das auch? das ist doch hier kein Wettkampf a la "mein Kind kann"..nein, er konnte KEIN Laufrad fahren, dafür hat er mit 3 fahrradfahren gelernt....und er ist mit 11 Monaten gelaufen und trotzdem fällt er mit 5 hin.
Er ist in der Lage hinfallfrei zu laufen, wenn es NUR ums Laufen geht...sobald er iwo HIN läuft, fällt er.
Und ich denke schon, das ich weiß, ab wann ein Kind selbstbewusst ist....aber dieses " kann dein Kind das auch", finde ich sehr deplaziert.

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21. Oktober 2014 um 12:45
In Antwort auf 3snibekki

Nur weil man groß ist,
ist man motorisch noch lange nicht geschickt. Das körperliche Selbstbewusstsein baut sich enorm früh aus! Das ist vor allem an der Körperhaltung zu erkennen. Meine Kinder liefen frei mit 11 Monaten draußen und das Laufbild veränderte sich bis zum 16.Lebensmonat so, dass es normal und selbstbewusst wirkte. Laufrad fahren kam dann auch 2 Monate später und wieder stieg das Selbstbewusstsein. Das war an der Körperhaltung deutlich zu erkennen, wie auch an dem sozialen Verhalten. Danach kam mit 20 Monaten auch das hinfallfreie Laufen und Rennen draußen...bei beiden. Sprachlich durchschnittlich, haben beide nie groß Agressionen gezeigt. Die Große und weitaus kräftigere wehr sich ohnehin lieber mit Worten. Auch mir gegenüber. Manchmal reichts mir dann auch und ich kämpfe scheinbar sichtbar mit mir und meinen Aggressionen. Bevor ich aber irgendwas mache, meint meine 5-jährige: Mama, man haut aber nicht! Und damit hat sie ALLES bisher entschärft. Sie ist eben selbstbewußt...kannn dein Sohn sowas auch?

ikkebins

Nachtrag
mir ist bewusst, das mein Kind Förderbedarf hat, was die Motorik betrifft...nichts desto trotz, schriebst du wie weit deine motorisch waren...sprachlich durchschnitt...was wieder meine Theorie untermauert, das bei Kindern entweder das eine oder das andere ausgeprägter ist. Bei meinem Sohn ist es halt das kognitive...

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21. Oktober 2014 um 12:47
In Antwort auf 3snibekki

Mal eine Frage:
seit wann wird das denn bei Euch geübt, mit den Straßen und dem Aufpassen?
Wir haben es bei beiden ab Laufradalter geübt...also ab. 19 Monaten. Seitdem gibt es an Straßen Kommandos wie Stop, Bremsen, Schnell, Langsam, Schritt...die werden auch alle umgesetzt, seitdem sie mit 21 Monaten komplett verstanden waren. Klar, gibts auch Trotzszenen, die haben dann aber "Freiheitsberaubung" als Strafe. Das dauert dann keine Woche und meine Zwerge haben dann wieder die Kommandos befolgt. Wenn man sowas ab 1,5jahren übt, sitzt das mit 3 Jahren zum Fahrradbeginn. Vernünftiges, vorausschauendes Handeln kam dann mit 4,5...deswegen darf meine große Tochter auch Straßen im neubauwohngebiet (also Platte) selbst überqueren und auch alleine raus auf den Spielplatz. Die kleine mit 1,75 Jahren wird natürlich IMMER von Mir oder dem Papa beaufsichtigt.

ikkebins

Wie geübt?
denke weder swedy, noch ich, haben das mit unseren Kindern geübt...wir sind davon ausgegangen sie lernen das von alleine??? Ist dem NICHT so?

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21. Oktober 2014 um 12:48
In Antwort auf kamala_11901399

Ikke...
Ich denke, zu deiner Verteidigung, dass du wirklich nur helfen möchtest, aber glaub mir, es hilft keinem, insbesondere Sally gerade nicht, wenn du vom ausgeprägten körperlichen Selbstbewusstsein deiner 5 jährigen Tochter sprichst und ihren Sohn dann gleichzeitig als 'nicht normal' betitelst.
Ich glaube tatsächlich, dass du helfen willst, aber bitte; deine Versuche gehen gerade schief!

....
ich dank dir, Tilda.

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21. Oktober 2014 um 12:54

Ich
weiß nicht...bevor die Diagnostik war, hat der Kia aufgrund des fallens seine Muskulutur genau angeschaut...ihn Übungen machen lassen...auf Zehenspitzen auf ner Matte laufen lassen...damit diese Dinge ausgeschlossen werden...er sagte mit der Muskulatur ist alles okay.

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21. Oktober 2014 um 13:08
In Antwort auf sonny_12697316

Wie geübt?
denke weder swedy, noch ich, haben das mit unseren Kindern geübt...wir sind davon ausgegangen sie lernen das von alleine??? Ist dem NICHT so?

Na wenn man
so wie wir, in einer Großstadt wohnt, muss man das schnellstmöglich üben. Die Gefahren sind enorm groß. Und aus meiner Erfahrung heraus: je früher man übt, desto eher ist es im Bewusstsein der Zwerge drinne. Bei uns hat das zur Folge, dass trotz Großstadtgefahren, meine Große so umsichtig draußen ist, dass sie ein normales Maß an Freiheit genießen darf. (So wie ich es z.Beispiel früher in einer Kleinstadt auch durfte) Ich gebe aber zu: ich DRILLE meine KLEINkinder bezüglich Straßenverkehr! Ansonsten dürfen sie sich frei entfalten, ABER auf der Straße haben sie ein bestimmtes von mir anerzogenes Verhalten zu zeigen, wenn das klappt, werden sie entsprechend belohnt. Meine Große ist jetzt sehr glücklich über ihre Freiheiten!

ikkebins

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21. Oktober 2014 um 13:15
In Antwort auf sonny_12697316

Ikkebins
wie darf ich den letzten Satz verstehen...kann dein Sohn das auch? das ist doch hier kein Wettkampf a la "mein Kind kann"..nein, er konnte KEIN Laufrad fahren, dafür hat er mit 3 fahrradfahren gelernt....und er ist mit 11 Monaten gelaufen und trotzdem fällt er mit 5 hin.
Er ist in der Lage hinfallfrei zu laufen, wenn es NUR ums Laufen geht...sobald er iwo HIN läuft, fällt er.
Und ich denke schon, das ich weiß, ab wann ein Kind selbstbewusst ist....aber dieses " kann dein Kind das auch", finde ich sehr deplaziert.

Es ist nicht deplaziert...
wenn es Förderbedarf untermauert. Förderung vor der Schule ist sowas gutes!!! Wenn man es bekommen kann, sollte man das tun...später wird es zeitlich und auch von der Aufnahmebereitschaft des Kindes (neben der Schule) nur schwerer.
Unser Kia hat aufgrund von Ausspracheproblemen des sch meiner damals 4jährigen Logopädie verschrieben. Wir haben uns sofort drum gekümmert. Innerhalb von 4 Sitzungen war das problem spielerisch gelöst. DAS ist doch SUPER! Nimm Förderung wahr, wenn sie Euch geboten wird. Und Vergleichende Beispiele sind wichtig, wenn Du vor dem Kia argumentieren musst, warum ihr das bezahlt kriegen sollt. Also WO GENAU liegt jetzt EUER Problem?

ikkebins

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21. Oktober 2014 um 13:16

Also
empathisch ist er total...es sind halt mittlerweile...es war mal anders...nur Situationen wo er sich wehrt...oder letztens wurde ein schwächeres Kind von stärkeren geärgert...das schwächere Kind ist sein freund und dieser wehrt sich nie...also hat malick das übernommen was ich grundsätzlich auch sehr nett finde, von ihm...nur halt die Art und Weise.
Seine Ergotherapeutin ist halt auch total super...arbeitet eher Ressourcenorientiert...und er geht gerne hin.
Hmmm....ich glaube nicht, das Mim drunter leidet....er fällt hin und steht auf...also seinem Selbstwert schadet es nicht...aber ich merke an mir schon, das meine Erziehung generell...so bin ich ja eh drauf...eher auf Stärkung des Selbstwertes liegt.

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21. Oktober 2014 um 13:19
In Antwort auf 3snibekki

Na wenn man
so wie wir, in einer Großstadt wohnt, muss man das schnellstmöglich üben. Die Gefahren sind enorm groß. Und aus meiner Erfahrung heraus: je früher man übt, desto eher ist es im Bewusstsein der Zwerge drinne. Bei uns hat das zur Folge, dass trotz Großstadtgefahren, meine Große so umsichtig draußen ist, dass sie ein normales Maß an Freiheit genießen darf. (So wie ich es z.Beispiel früher in einer Kleinstadt auch durfte) Ich gebe aber zu: ich DRILLE meine KLEINkinder bezüglich Straßenverkehr! Ansonsten dürfen sie sich frei entfalten, ABER auf der Straße haben sie ein bestimmtes von mir anerzogenes Verhalten zu zeigen, wenn das klappt, werden sie entsprechend belohnt. Meine Große ist jetzt sehr glücklich über ihre Freiheiten!

ikkebins

Das
war Ironie.

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21. Oktober 2014 um 13:21
In Antwort auf 3snibekki

Es ist nicht deplaziert...
wenn es Förderbedarf untermauert. Förderung vor der Schule ist sowas gutes!!! Wenn man es bekommen kann, sollte man das tun...später wird es zeitlich und auch von der Aufnahmebereitschaft des Kindes (neben der Schule) nur schwerer.
Unser Kia hat aufgrund von Ausspracheproblemen des sch meiner damals 4jährigen Logopädie verschrieben. Wir haben uns sofort drum gekümmert. Innerhalb von 4 Sitzungen war das problem spielerisch gelöst. DAS ist doch SUPER! Nimm Förderung wahr, wenn sie Euch geboten wird. Und Vergleichende Beispiele sind wichtig, wenn Du vor dem Kia argumentieren musst, warum ihr das bezahlt kriegen sollt. Also WO GENAU liegt jetzt EUER Problem?

ikkebins

Ikkebins
über Notwendigkeit oder nicht muss ich nicht mehr diskutieren....das ist nicht Sinn des Threads.

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21. Oktober 2014 um 13:31

Hallo
Ich habe nicht gerade Ahnung von dem Thema aber eine Sache ist mir beim Lesen aufgefallen. Das mit dem ständig wogegen Rennen und oft hinfallen. Wurde mal ein Sehtest gemacht?

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21. Oktober 2014 um 13:40
In Antwort auf noah_12558413

Hallo
Ich habe nicht gerade Ahnung von dem Thema aber eine Sache ist mir beim Lesen aufgefallen. Das mit dem ständig wogegen Rennen und oft hinfallen. Wurde mal ein Sehtest gemacht?

Ja
morgaine, das wurde im Vorfeld alles abgecheckt, damit er nicht "umsonst" FF bekommt.

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21. Oktober 2014 um 13:54
In Antwort auf sonny_12697316

Ikkebins
über Notwendigkeit oder nicht muss ich nicht mehr diskutieren....das ist nicht Sinn des Threads.

Laut Ausgangspost...
wolltest Du körperliche Wahrnehmungsstörungen erklärt haben.
Darunter versteht man: dass man seinen Körper und dessen Dimensionen nicht richtig einschätzen kann. man hat kein Gefühl, wie breit, hoch, schwer der Körper ist, wenn man z.B. durch eine Lücke muss. Wenn man auf einem seil balancieren muss, fällt man schnell runter, weil das Gleichgewicht nicht gut ausgeprägt ist. (Kennst Du Leg lines?, damit kann man super üben!) Man hat kein Gefühl für die eigene Kraftdosierung, kann meist nicht gut tanzen...kurz, im Umgang mit dem Körper fehlt einfach das Gefühl.
Später kann das unangehme Folgen in der Partnerschaft haben, wenn man auf den partner eingehen möchte, es aber dann nicht gut genug hinkriegt...Für mein Verständnis ist das auch die schwerwiegenste Folge, alles andere lässt sich im leben umgehn, ausgleichen.

ikkebins

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22. Oktober 2014 um 0:31

Meine ist 8
und fällt mindestens 1-2 die woche, heute auch wieder...
sie stolpert, rutscht aus,knickt um...keine ahnung wie sie das immer schafft. ich lauf neben oder hinter ihr...sag schon aus gewohnheit, lauf vorsichtig , es ist rutschig oder pass auf treppe und keine minute später passierts.
meiner meinung ist das nichts auffälliges oder ne krankheit...
sie passt einfach nicht auf. ich denke mal bei deinem sohn , werden es die hummeln im arxxx sein... er hat es eilig, sein kopf ist schon da wo er hin will und seine füsse kommen gar nicht so schnell nach.
ich war als kind ähnlich glaub ich, zumindest kann ich mich an einige stürze erinnern... an einem tag bin ich zb zweimal von der treppe gefallen. meine beine sind voll mit narben, auch heute noch passieren mir ständig "unfälle", wo ich denk, boa bist du ein tollpatsch.

was das schlagen angeht... ich hab meiner tochter von klein auf immer wieder gesagt, schlagen ist verboten. ich merk aber immer wieder, auch hier im forum , das schlagen zumindest wehren immer noch weitestgehend toleriert und auch den kindern so beigebracht wird. leider verstehen kinder in diesem alter den unterschied zwischen wehren und schlagen nicht immer.
grade jungs, ich seh es auf dem schulhof oft genug, schlagen,schubsen und treten gern zu. ist wohl so ein jungen ding.
inwieweit das so auffällig bei deinem jungen ist, kann ich natürlich nicht beurteilen. nur denke ich, das es jetzt schon fast zu spät ist, da jetzt groß umzuerziehen.
so wie ich dich hier erlebe, bist du eine liebende mutter, die ihrem sohn gern alle freiheit gibt. vielleicht etwas zuviel, da hätte vielleicht schon weit aus früher reagiert werden müssen. fass das jetzt bitte nicht als angriff auf.
ich denke mal mit der förderung, etwas strengeren regeln,sport wo er sich auspowern kann und mit der zeit wird das sicher besser werden.

ach ja und was sein verhalten im verkehr angeht...
wie gesagt meine tochter ist 8... da muss ich auch noch aufpassen , wie bei einer 3jährigen... sie kennt die regeln, aber sich dran halten , da hat sie immer noch schwierigkeiten.
sie ist vom verstand her sehr weit, sie ist die jüngste in ihrer klasse und kommt schulisch sehr gut mit. nur ihr sozialverhalten bereitet ihr manchmal probleme. sie ist sehr bestimmend, zugleich aber sehr empfindlich...hat einen starken willen und gerechtigkeitssinn.angst hat sie vor mücken, aber vor wirklichen gefahren überhaupt nicht... sie hasst laute geräusche und streit, ist selbst aber laut und zickt viel rum.
ich seh bei ihr jetzt nicht unbedingt handlungsbedarf bzw versuche ich so gut es geht auf sie einzuwirken. zb ihr tipps zu geben, das sie nicht immer so überschwenglich sein soll. sie will zb immer und überall dabei sein, darf nichts verpassen. da muss ich sie leider oft ausbremsen.oft interessiert sie das null und sie macht dann eh ihr ding...
naja es muss wohl auch solche kinder geben und nicht nur die leisen , stillen und gehorsamen kinder.

so wirklich rat kann ich dir nicht geben , da ich selbst auch ein kind hab, welches nicht ganz der norm entspricht.
ich bau ja drauf, das es mit dem älterwerden besser wird...obwohl... ne darüber will ich lieber jetzt nicht nachdenken. da wird sicher noch einiges auf mich zukommen.


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22. Oktober 2014 um 6:01
In Antwort auf ano100

Meine ist 8
und fällt mindestens 1-2 die woche, heute auch wieder...
sie stolpert, rutscht aus,knickt um...keine ahnung wie sie das immer schafft. ich lauf neben oder hinter ihr...sag schon aus gewohnheit, lauf vorsichtig , es ist rutschig oder pass auf treppe und keine minute später passierts.
meiner meinung ist das nichts auffälliges oder ne krankheit...
sie passt einfach nicht auf. ich denke mal bei deinem sohn , werden es die hummeln im arxxx sein... er hat es eilig, sein kopf ist schon da wo er hin will und seine füsse kommen gar nicht so schnell nach.
ich war als kind ähnlich glaub ich, zumindest kann ich mich an einige stürze erinnern... an einem tag bin ich zb zweimal von der treppe gefallen. meine beine sind voll mit narben, auch heute noch passieren mir ständig "unfälle", wo ich denk, boa bist du ein tollpatsch.

was das schlagen angeht... ich hab meiner tochter von klein auf immer wieder gesagt, schlagen ist verboten. ich merk aber immer wieder, auch hier im forum , das schlagen zumindest wehren immer noch weitestgehend toleriert und auch den kindern so beigebracht wird. leider verstehen kinder in diesem alter den unterschied zwischen wehren und schlagen nicht immer.
grade jungs, ich seh es auf dem schulhof oft genug, schlagen,schubsen und treten gern zu. ist wohl so ein jungen ding.
inwieweit das so auffällig bei deinem jungen ist, kann ich natürlich nicht beurteilen. nur denke ich, das es jetzt schon fast zu spät ist, da jetzt groß umzuerziehen.
so wie ich dich hier erlebe, bist du eine liebende mutter, die ihrem sohn gern alle freiheit gibt. vielleicht etwas zuviel, da hätte vielleicht schon weit aus früher reagiert werden müssen. fass das jetzt bitte nicht als angriff auf.
ich denke mal mit der förderung, etwas strengeren regeln,sport wo er sich auspowern kann und mit der zeit wird das sicher besser werden.

ach ja und was sein verhalten im verkehr angeht...
wie gesagt meine tochter ist 8... da muss ich auch noch aufpassen , wie bei einer 3jährigen... sie kennt die regeln, aber sich dran halten , da hat sie immer noch schwierigkeiten.
sie ist vom verstand her sehr weit, sie ist die jüngste in ihrer klasse und kommt schulisch sehr gut mit. nur ihr sozialverhalten bereitet ihr manchmal probleme. sie ist sehr bestimmend, zugleich aber sehr empfindlich...hat einen starken willen und gerechtigkeitssinn.angst hat sie vor mücken, aber vor wirklichen gefahren überhaupt nicht... sie hasst laute geräusche und streit, ist selbst aber laut und zickt viel rum.
ich seh bei ihr jetzt nicht unbedingt handlungsbedarf bzw versuche ich so gut es geht auf sie einzuwirken. zb ihr tipps zu geben, das sie nicht immer so überschwenglich sein soll. sie will zb immer und überall dabei sein, darf nichts verpassen. da muss ich sie leider oft ausbremsen.oft interessiert sie das null und sie macht dann eh ihr ding...
naja es muss wohl auch solche kinder geben und nicht nur die leisen , stillen und gehorsamen kinder.

so wirklich rat kann ich dir nicht geben , da ich selbst auch ein kind hab, welches nicht ganz der norm entspricht.
ich bau ja drauf, das es mit dem älterwerden besser wird...obwohl... ne darüber will ich lieber jetzt nicht nachdenken. da wird sicher noch einiges auf mich zukommen.


Ano
Du sprichst was ganz wichtiges an...von ganz klein auf habe ich ihn so erzogen, das er nicht haut. Da habe ich so grossen wert drauf gelegt...einfach weil ich immer im Hinterkopf hatte, das er warscheinlich mal sehr gross u d kräftig wird...wie sein vater.
Ergebnis war, das er bis er Anfang 4 war, im Kindergarten immer derjenige war...speziell von einem Kind, welches alter aber kleiner war, arg getriezt wurde. Mit 4 hat er sich noch nicht gewehrt...saß da nur und hat geweint. Und dann wurde es seinem Vater zuviel...und er hat gesagt...Wehr dich. Mir War klar, daß er es nicht differenzieren kann....tja....es ist immer und immer Thema bei uns. Lösungsmöglichkeiten etc pp.
ich stimme dir da zu...ich habe diese Haltung auch.

Freiheiten ist relativ ...was stimmt ist das er wenig bis keine Strafe bekommt...klar auch...aber da muss es schon hart kommen. Wie jetzt die Situation. ..da gab es konsequenzen.

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22. Oktober 2014 um 6:58

Wart ihr beim orthopäden?
Hallo Sally,
Verfolge deine Geschichte schon eine Weile und wollte meine Bewunderung ausdrücken.

Bei uns stand/steht ein ähnlicher verdacht im Raum: Wahrnehmungsverarbeitungsstöru ng
Unsere ist auch groß gewachsen und kräftig, ist schon immer oft hingefallen; sie hat aber deswegen wenig geweint. Im Straßenverkehr könnte ich sie auch niemals einfach so laufen/fahren lassen, sie ist auch sehr aktiv.
Das hinfallen ist besser, seit wir beim orthopäden waren, sie hatte eine leichte Innenrotation und krankengymnastik bekommen.
Sie kann ihr kräfte anderen gegenüber sehr schlecht einschätzen und reagiert oft kaum auf ein nein.
Die frühförderstelle kam in den kindergarten, weil ein Integrationsplatz im raum stand (weil sie so viel zeit in Anspruch genommen hat).
Musste mir vom Kindergarten sagen lassen, dass sie eine belastung für die Gruppe sei und sie sich es nicht zutrauen ohne ihre bezugerzieherin (die super mit ihr zurecht kommt) ganztags zu betreuen

Wir sind eh in Logopädischer Behandlung in der Frühförderstelle ( gibt es bei euch da nur Frühförderung?) und die logopädin empfahl die ergo, die jetzt auch seit zwei Monaten läuft und echt totale Wunder bewirkt (vllt ist es auch ein Entwicklungsschub, aber hauptsache es wird besser )
Ihr macht es riesigen Spaß.

Zu den "aggressionen": bei dem was in letzter zeit war, wäre es ein wunder, wenn es komplett spurlos an m. Vorrübergegangen wäre.
Ich hoffe, er kommt schnell wieder ins Gleichgewicht

Ganz liebe Grüße, lass dich nicht verrückt machen,

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22. Oktober 2014 um 7:01

Sag mal Sally100003
kennen diese ganzen Menschen Dich und Dein Kind? Nein? Warum nehmen sich dann diese ganzen Leute heraus eine Diagnose zu stellen bzw. eine Diagnose anzuzweifeln? Ich finde es legitim über solche Diagnosen geteilter Meinung zu sein. Aber zu sagen alles wäre normal und dein Kind ist "nur etwas tolpatschig" finde ich schon strange. Immerhin sind der Arzt, der die Ergo verordnete, die Ergotherapeutin, die Erzieherinnen in KiGa und DU der Ansicht, etwas stimmt nicht. Ja, natürlich können sich Menschen Irren. Hier haben aber 4 unabhängige Menschen (die dein kind sogar erlebt und gesehen haben UND AHNUNG vom Thema haben) etwas festgestellt, was dir widlfremde Menschen im I-Net, deren Qualifiaktion evtl. ist: "hab ich schon davon gehört, find ich Quatsch, sowas gibt es nicht" wegquatschen wollen.
Bitte!!! Lass Dir nichts einreden, tu was Dir wichtig ist und hinterfrage alles. Was eine Wahrnehmungsstörung ist, weisst Du ja jetzt, auf Diskussionen über Sinn und Unsinn würde ich mich (hier) nicht einlassen.

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22. Oktober 2014 um 8:22

Ich denke schon,
dass die ergotherapeutische Förderung nicht schadet. Und sicherlich ist die Förderdiagnose ja nicht aus der Luft gegriffen worden. Aber die Worte "Defizit" und "Störung" sind immer gleich so negativ und machen einem irgendwo Angst.
Klar, möchte man für sein Kind optimale Startbedingungen in allen Bereichen und dafür sind solche Fördergeschichten auch ganz toll, aber man darf nie vergessen, dass wir alle unsere Defizite, Störungen, Schwächen und Mängel haben. Diese sind ganz ganz ganz normal. Und klar, soll man sie fördern, aber nicht in Angst und Schrecken verfallen, sondern sie einfach ein Stück weit hinnehmen. Und das tut Sally bestimmt. Sie macht sich doch einfach Gedanken darüber, was noch kommen könnte oder wie es Mim einschränken könnte.
Sie erwartet hier bestimmt keine Diagnose, sondern einfach Schilderungen, wie sich solche "Wahrnehmungsstörungen" auswirken und welche Folgen sie womöglich haben.

Das Mim aggressiv sein soll, höre ich zum ersten Mal. Klar, ein 5-jähriger Junge tickt auch mal aus und reagiert auch mal körperlich, egal wie pazifistisch man ihn sonst erzogen hat.
Immer wieder muss dieses Thema "körperlicher Einsatz" ausgelotet werden. Dieses "im Notfall musst du dich wehren" finde ich nicht verkehrt, aber es ist eben ein schmaler Grat, der immer neu definiert werden muss. Und bei einem 5-jährigen brennen einfach auch mal die Sicherungen durch.
Außerdem haben Jungs einfach auch dieses "Raufgen". Sie brauchen einfach Körperlichkeit. Ich muss das auch akzeptieren, weil ich vorher eine "Mädchenmama" war und das so nicht kannte und immer genervt war von Jungs, die sich ständig irgendwie rumbalgen müssen. Meiner ist nicht ganz so, aber manchmal dann doch. Die Erzieherinnen im Kiga haben mir aber nun zum 1000.mal rückversichert, dass dieses "Kräftemessen" dazugehört und auch wichtig ist und mein Sohn eher immer der letzte ist, der dabei einsteigt, er aber sich gut an die Regeln, die sie für "Stockkämpfe" und "Balgen im Turnraum" aufgestellt haben, hält. Und obwohl sie den Kindern dafür Raum geben, gibt es "Vorfälle". Es läuft nicht immer alles friedlich. Und dann gibt es eben Kinder, die können gar nicht wirklich friedlich und die fallen für mich dann unter aggressiv und es gibt Kinder, die in seltenen Fällen mal durchticken, weil einfach alles zu viel ist. Meinetwegen geht da die Aggression mit ihnen durch, aber das ist doch normal. Wir flippen doch auch mal aus, aber wir haben eben gelernt, das zu kanalisieren. Das sollte man einem 5-jährigen noch zugestehen und ihn nicht als aggressiv abstempeln, wenn er ansonsten sehr wohl in der Lage ist, Konflikte anders zu lösen.
Klar, muss nachher über solche Vorfälle geredet werden, die sollten nicht als "normal" dem Kind gegenüber abgetan werden, weil es sich ja weiterentwickeln soll. Aber als Eltern darf man sich ruhig sagen: "Es ist normal, dass mein Kind das manchmal noch macht!" Auch wenn es erst mit 5 damit anfängt, weil es irgendwie präpubertiert und jetzt erst seinen Körper entdeckt hat oderoderoder

Waaah, ich muss arbeiten gehen und es ist auch schwierig dieses Thema schriftlich erschöpfend zu behandeln.
Ich hoffe, man versteht, worauf ich hinaus will:
Ein 5-jähriger, der in seltenen Fällen noch körperlich Konflikte löst, ist normal. Man sollte ihn zwar davon weglenken, aber ihn nicht in die aggressive Ecke stellen.
Förderung im motorischen Bereich ist auch sinnvoll, wenn es Auffälligkeiten gibt, aber diese sind auch kein Beinbruch. Vor allem nicht, wenn das kognitive funktioniert. Oftmals fördert man ja die Motorik, damit das Kognitive besser wird (z. B. Argumentation warum Kinder krabbeln sollten--> Verknüpfung beider Gehirnhälften,etc.). Also nicht verrückt machen, Förderung annehmen, aber nicht zu viel Panik schieben!

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22. Oktober 2014 um 9:08

Hmmm
also erstmal Danke an alle, die mir zutrauen auch kritisch zu hinterfragen.
Vielleicht sollte ich nochmal was erklären, für diejenigen, die vielleicht denken, ich würde eine Warnehmungsstörung vermuten...dem ist NICHT so.
Ich wurde vor ca. 6 Monaten vom Kiga angesprochen..aufgrund verschiedener Defiziete. U.a. kann er den Stift nicht richtig halten und drückt nur ganz sanft aufs Papier, so das man kaum was sieht. Malen konnte er garnicht. Das hinfallen...Balancieren kann er gut und auch Balance halten. Es gab viele "Widersprüche". DIE haben Ergo empfohlen.
Hatte dann mit dem Kia gesprochen...der ihn ganz genau untersucht hat...Muskulatur etc pp. DER sagte, er sei grundsätzlich dagegen, ohne vernünftige Abklärung, dem Kind Ergo zu verschreiben...aus genau DEM Grund, wenn es was psychomotorisches sei, brächte er eine andere Förderung. DIES können aber nur spezielle Fachleute prüfen.
Also hat er einen Termin zur Diagnostik bei einer unabhängigen Stelle bekommen...es ging ganz klar darum, das Kind NICHT von einer Therapie zur nächsten zu schicken. Dort wurde festgestellt, das er kognitiv und sprachlich und all das über dem Durchschnitt liegt, aber es so aussieht, das eine WS vorliegt...in welcher FORM konnte in der kurzen Zeit natürlich nicht festgestellt werden. Er hat dann FF empfohlen bekommen, womit der Kia happy war, weil er sagt FF sei insgesamt ganzheitlicher.
Lea...seine Ergotherapeutin, ist gerlernte Ergotherapeutin, hat aber Fortbildungen etc pp gemacht und macht jetzt FF...auch sie sagte, weil es halt ganzheitlicher ist.

Soviel zur Vorgeschichte.

Gestern das Elterngespräch fiel aus, weil sie eine Kollegin vertreten musste. Sie war aber gestern morgen im Kiga zum Gespräch. Heute früh sagte die Erzieherin, das Lea ( die sich übrigens im Vorfeld nicht den Bericht der Diagnostikstelle durchgelesen hat, um sich selbst ein Bild zu machen, was ich super finde), wohl ganz klar gesagt, das sie sich jetzt sicher sei, nachdem sie 2 Monate mit ihm arbeitet, das er eine "tiefensensible Wahrnehmungsstörung" hat. Habs mir kurz erklären lassen....es bedeutet wohl das er seinen Körper nicht spürt bzw. nicht wahrnimmt. Und alle Dinge, die so passieren, untermauern das. Das fängt an bei Treppe rauf ohne festhalten, runter mit festhalten...hinfallen...eigen e Grenzen spüren etc pp.

Also es gab ja eine Diagnose...schon vorher und ich bin einfach froh, das ich das so gemacht habe, weil es mir darum geht, Malick auch zu unterstützen und zu erleichtern.
Sowohl mein Mann, als auch mein vater, als auch ganz viele andere sagten immer " ach, fallen und raufen ist normal"...okay...im RAHMEN.
Sozial auffällig ist er übrigens nicht.

Waisenmädchen...habe heute früh auch gefragt, ob ADS/ADHS im raum steht oder er ein potentieller Kandidat ist...das wurde ganz deutlich verneint. Hatte das auch im Kopf.

Mir ging es auch darum, wirklich es erklärt zu bekommen oder vielleicht Tips, was ich zuhause machen kann und so.

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22. Oktober 2014 um 12:24

Sun
Hab dir Ne pn geschrieben.

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22. Oktober 2014 um 13:37
In Antwort auf sonny_12697316

Hmmm
also erstmal Danke an alle, die mir zutrauen auch kritisch zu hinterfragen.
Vielleicht sollte ich nochmal was erklären, für diejenigen, die vielleicht denken, ich würde eine Warnehmungsstörung vermuten...dem ist NICHT so.
Ich wurde vor ca. 6 Monaten vom Kiga angesprochen..aufgrund verschiedener Defiziete. U.a. kann er den Stift nicht richtig halten und drückt nur ganz sanft aufs Papier, so das man kaum was sieht. Malen konnte er garnicht. Das hinfallen...Balancieren kann er gut und auch Balance halten. Es gab viele "Widersprüche". DIE haben Ergo empfohlen.
Hatte dann mit dem Kia gesprochen...der ihn ganz genau untersucht hat...Muskulatur etc pp. DER sagte, er sei grundsätzlich dagegen, ohne vernünftige Abklärung, dem Kind Ergo zu verschreiben...aus genau DEM Grund, wenn es was psychomotorisches sei, brächte er eine andere Förderung. DIES können aber nur spezielle Fachleute prüfen.
Also hat er einen Termin zur Diagnostik bei einer unabhängigen Stelle bekommen...es ging ganz klar darum, das Kind NICHT von einer Therapie zur nächsten zu schicken. Dort wurde festgestellt, das er kognitiv und sprachlich und all das über dem Durchschnitt liegt, aber es so aussieht, das eine WS vorliegt...in welcher FORM konnte in der kurzen Zeit natürlich nicht festgestellt werden. Er hat dann FF empfohlen bekommen, womit der Kia happy war, weil er sagt FF sei insgesamt ganzheitlicher.
Lea...seine Ergotherapeutin, ist gerlernte Ergotherapeutin, hat aber Fortbildungen etc pp gemacht und macht jetzt FF...auch sie sagte, weil es halt ganzheitlicher ist.

Soviel zur Vorgeschichte.

Gestern das Elterngespräch fiel aus, weil sie eine Kollegin vertreten musste. Sie war aber gestern morgen im Kiga zum Gespräch. Heute früh sagte die Erzieherin, das Lea ( die sich übrigens im Vorfeld nicht den Bericht der Diagnostikstelle durchgelesen hat, um sich selbst ein Bild zu machen, was ich super finde), wohl ganz klar gesagt, das sie sich jetzt sicher sei, nachdem sie 2 Monate mit ihm arbeitet, das er eine "tiefensensible Wahrnehmungsstörung" hat. Habs mir kurz erklären lassen....es bedeutet wohl das er seinen Körper nicht spürt bzw. nicht wahrnimmt. Und alle Dinge, die so passieren, untermauern das. Das fängt an bei Treppe rauf ohne festhalten, runter mit festhalten...hinfallen...eigen e Grenzen spüren etc pp.

Also es gab ja eine Diagnose...schon vorher und ich bin einfach froh, das ich das so gemacht habe, weil es mir darum geht, Malick auch zu unterstützen und zu erleichtern.
Sowohl mein Mann, als auch mein vater, als auch ganz viele andere sagten immer " ach, fallen und raufen ist normal"...okay...im RAHMEN.
Sozial auffällig ist er übrigens nicht.

Waisenmädchen...habe heute früh auch gefragt, ob ADS/ADHS im raum steht oder er ein potentieller Kandidat ist...das wurde ganz deutlich verneint. Hatte das auch im Kopf.

Mir ging es auch darum, wirklich es erklärt zu bekommen oder vielleicht Tips, was ich zuhause machen kann und so.

Ich hoffe,
dass ihr das Elterngespräch bald nachholt. Das scheint echt wichtig für Dich zu sein.
Die Fragen kann dir Lea wirklich am Besten beantworten, auch wenn ich denke, dass dir Sunshine auch einige Dinge sagen kann.
Aber hier die Antworten sind doch größtenteils echt irrelevant.
Es liegt definitiv nicht an zu wenig Verkehrserziehung und aggressiv ist er sicher auch nicht...

Was ich unten meinte: Störung und Defizit hört sich eben so negativ an, dass man als Mutter gleich in Panik gerät. Das soll nicht heißen, dass man nicht gegensteuern soll, falls das in meinem Posting falsch rüberkam. Ich bin zwar generell immer eher der "Man muss nicht immer alles therapieren, was nicht der Norm entspricht"-Typ, aber das bedeutet nicht, dass man alles mit "Kinder fallen eben mal hin!" abtun kann und soll.
Und da nun verschiedene Stellen unabhängig voneinander etwas festgestellt haben, das du auch so annehmen kannst, ist es absolut richtig, da am Ball zu bleiben. Deine Frage, wie du ihn zu Hause unterstützen kannst, ist definitiv wichtig. Bestehe darauf, dass ihr baldmöglichst das Gespräch führen könnt.
Aber mit einem kannst du dich trösten: Es gibt sogar jemand, der ein Patent auf eine Stifthülse angemeldet hat für Menschen mit tiefensensiblen Wahrnehmungsstörungen
Mim ist also nicht der Einzige und es ist toll, wenn ihm geholfen wird!
Es ist gut, wenn man die Klippen kennt, die sich für ihn auftun könnten und Infos darüber wirst du nun bald erhalten. Sunshine kann dir da bestimmt auch schon im Allgemeinen helfen und Lea dann konkret auf Mimchen bezogen.
Ist doch super!!!!!!!!
Alles wird gut!

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22. Oktober 2014 um 15:14

?????
Ich habe doch heute morgen ganz genau geschrieben wie der weg war.
mit der feinmotorik...hmmm...da bist du die erste die das sagt....alle anderen sprechen von grobmotorik.
es ist nicht so mein Ding anderen per es die Kompetenzen abzusprechen, wenn sie vom Fach sind.

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22. Oktober 2014 um 15:21
In Antwort auf paditax

Ich hoffe,
dass ihr das Elterngespräch bald nachholt. Das scheint echt wichtig für Dich zu sein.
Die Fragen kann dir Lea wirklich am Besten beantworten, auch wenn ich denke, dass dir Sunshine auch einige Dinge sagen kann.
Aber hier die Antworten sind doch größtenteils echt irrelevant.
Es liegt definitiv nicht an zu wenig Verkehrserziehung und aggressiv ist er sicher auch nicht...

Was ich unten meinte: Störung und Defizit hört sich eben so negativ an, dass man als Mutter gleich in Panik gerät. Das soll nicht heißen, dass man nicht gegensteuern soll, falls das in meinem Posting falsch rüberkam. Ich bin zwar generell immer eher der "Man muss nicht immer alles therapieren, was nicht der Norm entspricht"-Typ, aber das bedeutet nicht, dass man alles mit "Kinder fallen eben mal hin!" abtun kann und soll.
Und da nun verschiedene Stellen unabhängig voneinander etwas festgestellt haben, das du auch so annehmen kannst, ist es absolut richtig, da am Ball zu bleiben. Deine Frage, wie du ihn zu Hause unterstützen kannst, ist definitiv wichtig. Bestehe darauf, dass ihr baldmöglichst das Gespräch führen könnt.
Aber mit einem kannst du dich trösten: Es gibt sogar jemand, der ein Patent auf eine Stifthülse angemeldet hat für Menschen mit tiefensensiblen Wahrnehmungsstörungen
Mim ist also nicht der Einzige und es ist toll, wenn ihm geholfen wird!
Es ist gut, wenn man die Klippen kennt, die sich für ihn auftun könnten und Infos darüber wirst du nun bald erhalten. Sunshine kann dir da bestimmt auch schon im Allgemeinen helfen und Lea dann konkret auf Mimchen bezogen.
Ist doch super!!!!!!!!
Alles wird gut!

Hihi
Ja..diese stifthulse hat Lea mir mal gezeigt....habe direkt den Stift zerbrochen, als ich ne andere Farbe nehmen wollte. Da weiß man woher es kommt

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