Home / Forum / Mein Baby / warum nehmen so wenige Männer den Nachnamen der Frau an?

warum nehmen so wenige Männer den Nachnamen der Frau an?

8. Dezember 2016 um 12:08

Ein gemeinsamer Nachname und wenn die Kinder auch denselben Nachnamen wie die Eltern haben ist für viele Familien immer noch sehr wichtig. Kann ich auch nachvollziehen. In meinem Umfeld heiraten nun einige und Frauen nehmen den Namen ihres Mannes an, aus Liebe und weil sie einen gemeinsamen Namen wichtig finden- Verbundenheit, istunkomplizierter usw.
Und wenn man sich überlegt- warum ist das so? Dann: weil es sicher ist wer die Mutter ist, aber nicht wer der Vater ist. Den Namen vom Mann anzunehmen wäre so: Ja, du bist der Vater, du gehörst dazu. Und früher wurden die Geschäfte und Berufe ja auch vom Vater auf den Sohn übertragen, da war es ja auch wichtig, dass sie denselben Namen haben.

Aber ich frage mich: warum nicht andersherum? Ist es nicht dasselbe, wenn der Mann den Namen von der Frau annimmt? Dann haben auch alle denselben Namen? Und der Mann gehört ebenfalls zur Familie. Es ist dann einfach nur matriliniear.

Ich finds einfach nur komisch, wenn gleichaltrige den Namen ihres Mannes annehmen. Ja es ist schön, klassisch und traditionell und ein Zeichen des Vetrauens und der Liebe usw.usw.
Aber symbolisch drückt das doch ganz schön viel aus- das zeigt mir, dass viele Frauen, auch wenn sie sagen- das ist doch nur ein Name- sich doch auch nach alten Mustern, Rollenbildern sehnen, vllt diese Konstellation: ich bzw. wir gehören zu dem Mann auch positiv sehen

Oder wie seht ihr das? Und wären eure Männer bereit gewesen euren Namen anzunehmen?


 

Mehr lesen

8. Dezember 2016 um 12:20
In Antwort auf caputschino

Ein gemeinsamer Nachname und wenn die Kinder auch denselben Nachnamen wie die Eltern haben ist für viele Familien immer noch sehr wichtig. Kann ich auch nachvollziehen. In meinem Umfeld heiraten nun einige und Frauen nehmen den Namen ihres Mannes an, aus Liebe und weil sie einen gemeinsamen Namen wichtig finden- Verbundenheit, istunkomplizierter usw.
Und wenn man sich überlegt- warum ist das so? Dann: weil es sicher ist wer die Mutter ist, aber nicht wer der Vater ist. Den Namen vom Mann anzunehmen wäre so: Ja, du bist der Vater, du gehörst dazu. Und früher wurden die Geschäfte und Berufe ja auch vom Vater auf den Sohn übertragen, da war es ja auch wichtig, dass sie denselben Namen haben.

Aber ich frage mich: warum nicht andersherum? Ist es nicht dasselbe, wenn der Mann den Namen von der Frau annimmt? Dann haben auch alle denselben Namen? Und der Mann gehört ebenfalls zur Familie. Es ist dann einfach nur matriliniear.

Ich finds einfach nur komisch, wenn gleichaltrige den Namen ihres Mannes annehmen. Ja es ist schön, klassisch und traditionell und ein Zeichen des Vetrauens und der Liebe usw.usw.
Aber symbolisch drückt das doch ganz schön viel aus- das zeigt mir, dass viele Frauen, auch wenn sie sagen- das ist doch nur ein Name- sich doch auch nach alten Mustern, Rollenbildern sehnen, vllt diese Konstellation: ich bzw. wir gehören zu dem Mann auch positiv sehen

Oder wie seht ihr das? Und wären eure Männer bereit gewesen euren Namen anzunehmen?


 

Mein Mann hat meinen Nachnamen angenommen. Da gab es nicht so einen Aufwand wie du ihn grade schreibst. Uns war es schlicht egal welchen Namen wir am Ende haben. Hauptsache wir sind eine Familie. Letztendlich durfte er entscheiden und er hat sich für meinen Namen entschieden. Unseren Namen. Wäre es ihm aber wichtig gewesen, hätte ich seinen Namen angenommen. Ist doch nur ein Name. Und wenn es ihm viel bedeuten hätte, warum nicht ?!

2 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

8. Dezember 2016 um 12:23

Puh, also ich glaube nicht dass mein Mann meinen Namen angenommen hätte, allerdings mag ich seinen Namen und hatte damit für mich keine Schwierigkeiten.
was mir allerdings viel schwerer fiel (und auch heute noch) war, meinem Sohn meinen Nachnamen "wegzunehmen" und den neuen zu geben. Er war damals 16 Monate alt.
irgendwie fühlte sich das so an, als würde er jetzt weniger auf meine Familienseite gehören, sondern mehr zur Schwiegeleltern-Seite, das fand ich wirklich schlimm.

mein Vater hatte übrigens mehr an meiner Namensänderung  zu knabbern als ich

zum thema, ich kenne einige Kollegen, die den Namen der Frau angenommen haben, so extrem selten ist es also nicht mehr, wenn auch mehrheitlich noch anders...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

8. Dezember 2016 um 12:43
In Antwort auf caputschino

Ein gemeinsamer Nachname und wenn die Kinder auch denselben Nachnamen wie die Eltern haben ist für viele Familien immer noch sehr wichtig. Kann ich auch nachvollziehen. In meinem Umfeld heiraten nun einige und Frauen nehmen den Namen ihres Mannes an, aus Liebe und weil sie einen gemeinsamen Namen wichtig finden- Verbundenheit, istunkomplizierter usw.
Und wenn man sich überlegt- warum ist das so? Dann: weil es sicher ist wer die Mutter ist, aber nicht wer der Vater ist. Den Namen vom Mann anzunehmen wäre so: Ja, du bist der Vater, du gehörst dazu. Und früher wurden die Geschäfte und Berufe ja auch vom Vater auf den Sohn übertragen, da war es ja auch wichtig, dass sie denselben Namen haben.

Aber ich frage mich: warum nicht andersherum? Ist es nicht dasselbe, wenn der Mann den Namen von der Frau annimmt? Dann haben auch alle denselben Namen? Und der Mann gehört ebenfalls zur Familie. Es ist dann einfach nur matriliniear.

Ich finds einfach nur komisch, wenn gleichaltrige den Namen ihres Mannes annehmen. Ja es ist schön, klassisch und traditionell und ein Zeichen des Vetrauens und der Liebe usw.usw.
Aber symbolisch drückt das doch ganz schön viel aus- das zeigt mir, dass viele Frauen, auch wenn sie sagen- das ist doch nur ein Name- sich doch auch nach alten Mustern, Rollenbildern sehnen, vllt diese Konstellation: ich bzw. wir gehören zu dem Mann auch positiv sehen

Oder wie seht ihr das? Und wären eure Männer bereit gewesen euren Namen anzunehmen?


 

Wir haben beide unsere Namen behalten. Für mich hatte es etwas mit "Identität" zu tun - konnte mich überhaupt nicht damit anfreunden einen anderen Nachnamen zu haben. Ihm erging es ähnlich - hinzu kam noch sein "männliches Ego" Und ich denke hier ist auch der Grund, weshalb viele Männer sich nicht vorstellen können den Namen der Frau anzunehmen. Und ich kann mir vorstellen, dass viele Frauen in diesem Punkt nachgiebiger - weil es zum einen noch normal ist, dass sie seinen Namen annimmt - und zum anderen kann ich mir vorstellen, dass vielen Frauen der Wunsch nach einem gleichen Namen als Symbol für die Ehe wichtiger ist als den Männern.
​In meinem Bekanntenkreis gibt es übrigens mehr Ehepaare mit dem alten Modell (Frau nimmt den Namen an) und nur ein Paar, wo der Mann den Namen der Frau angenommen hat. Mit dem Entschluss beide Nachnamen zu behalten stehen wir sehr einsam auf weiter Flur

​Etwas schwieriger wurde bei uns übrigens die Diskussion wegen dem Nachnamen des Kindes. Doch da seinem ausländischer Nachname zu 99,9% mit hochgezogenen Augenbrauen und hilflosen Blicken begegnet wird, haben wir uns für meinen Nachnamen entschieden. Dafür stammt der Vorname des Kindes aus seiner Familie - was letztendlich zu einem irgendwie symbolischen Namen geführt hat - der Nachname stammt aus meiner und der Vorname aus seiner Familie

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

8. Dezember 2016 um 13:05
In Antwort auf caputschino

Ein gemeinsamer Nachname und wenn die Kinder auch denselben Nachnamen wie die Eltern haben ist für viele Familien immer noch sehr wichtig. Kann ich auch nachvollziehen. In meinem Umfeld heiraten nun einige und Frauen nehmen den Namen ihres Mannes an, aus Liebe und weil sie einen gemeinsamen Namen wichtig finden- Verbundenheit, istunkomplizierter usw.
Und wenn man sich überlegt- warum ist das so? Dann: weil es sicher ist wer die Mutter ist, aber nicht wer der Vater ist. Den Namen vom Mann anzunehmen wäre so: Ja, du bist der Vater, du gehörst dazu. Und früher wurden die Geschäfte und Berufe ja auch vom Vater auf den Sohn übertragen, da war es ja auch wichtig, dass sie denselben Namen haben.

Aber ich frage mich: warum nicht andersherum? Ist es nicht dasselbe, wenn der Mann den Namen von der Frau annimmt? Dann haben auch alle denselben Namen? Und der Mann gehört ebenfalls zur Familie. Es ist dann einfach nur matriliniear.

Ich finds einfach nur komisch, wenn gleichaltrige den Namen ihres Mannes annehmen. Ja es ist schön, klassisch und traditionell und ein Zeichen des Vetrauens und der Liebe usw.usw.
Aber symbolisch drückt das doch ganz schön viel aus- das zeigt mir, dass viele Frauen, auch wenn sie sagen- das ist doch nur ein Name- sich doch auch nach alten Mustern, Rollenbildern sehnen, vllt diese Konstellation: ich bzw. wir gehören zu dem Mann auch positiv sehen

Oder wie seht ihr das? Und wären eure Männer bereit gewesen euren Namen anzunehmen?


 

Also in meinem Umfeld ist es nix Besonderes mehr, dass der Mann den Namen der Frau annimmt.

Mein Mann hat meinen Namen angenommen, weil er besser passte.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

8. Dezember 2016 um 13:10

Meiner hätte auch meinen angenommen, er hätte auch keine Probleme damit gehabt dass es ein asiatischer Name ist. 
Ich habe mich aber dagegen entschieden, eben wegen der Firma und weil ich wollte, dass unsere Kinder und auch er den Nachnamen nicht 100mal diktieren müssen

Ich kenne aber mittlerweile viele die den Namen der Frau annehmen. 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

8. Dezember 2016 um 13:40
In Antwort auf caputschino

Ein gemeinsamer Nachname und wenn die Kinder auch denselben Nachnamen wie die Eltern haben ist für viele Familien immer noch sehr wichtig. Kann ich auch nachvollziehen. In meinem Umfeld heiraten nun einige und Frauen nehmen den Namen ihres Mannes an, aus Liebe und weil sie einen gemeinsamen Namen wichtig finden- Verbundenheit, istunkomplizierter usw.
Und wenn man sich überlegt- warum ist das so? Dann: weil es sicher ist wer die Mutter ist, aber nicht wer der Vater ist. Den Namen vom Mann anzunehmen wäre so: Ja, du bist der Vater, du gehörst dazu. Und früher wurden die Geschäfte und Berufe ja auch vom Vater auf den Sohn übertragen, da war es ja auch wichtig, dass sie denselben Namen haben.

Aber ich frage mich: warum nicht andersherum? Ist es nicht dasselbe, wenn der Mann den Namen von der Frau annimmt? Dann haben auch alle denselben Namen? Und der Mann gehört ebenfalls zur Familie. Es ist dann einfach nur matriliniear.

Ich finds einfach nur komisch, wenn gleichaltrige den Namen ihres Mannes annehmen. Ja es ist schön, klassisch und traditionell und ein Zeichen des Vetrauens und der Liebe usw.usw.
Aber symbolisch drückt das doch ganz schön viel aus- das zeigt mir, dass viele Frauen, auch wenn sie sagen- das ist doch nur ein Name- sich doch auch nach alten Mustern, Rollenbildern sehnen, vllt diese Konstellation: ich bzw. wir gehören zu dem Mann auch positiv sehen

Oder wie seht ihr das? Und wären eure Männer bereit gewesen euren Namen anzunehmen?


 

Mein Mann hätte auch meinen Namen angenommen,  aber zum einen mag ich meinen Namen nicht besonders und zum andren bin ich in der Hinsicht sehr altmodisch  für mich wäre gar nix anderes in Frage gekommen als seinen Namen anzunehmen. Aber das gilt nur für mich persönlich,  soll jeder machen wie er mag 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

8. Dezember 2016 um 13:47

Wir haben es typisch italienisch gemacht: dort behält jeder nach der Hochzeit seinen Nachnamen. Meinen schönen Nachnamen gibt man so schnell auch nicht her

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

8. Dezember 2016 um 14:50
In Antwort auf caputschino

Ein gemeinsamer Nachname und wenn die Kinder auch denselben Nachnamen wie die Eltern haben ist für viele Familien immer noch sehr wichtig. Kann ich auch nachvollziehen. In meinem Umfeld heiraten nun einige und Frauen nehmen den Namen ihres Mannes an, aus Liebe und weil sie einen gemeinsamen Namen wichtig finden- Verbundenheit, istunkomplizierter usw.
Und wenn man sich überlegt- warum ist das so? Dann: weil es sicher ist wer die Mutter ist, aber nicht wer der Vater ist. Den Namen vom Mann anzunehmen wäre so: Ja, du bist der Vater, du gehörst dazu. Und früher wurden die Geschäfte und Berufe ja auch vom Vater auf den Sohn übertragen, da war es ja auch wichtig, dass sie denselben Namen haben.

Aber ich frage mich: warum nicht andersherum? Ist es nicht dasselbe, wenn der Mann den Namen von der Frau annimmt? Dann haben auch alle denselben Namen? Und der Mann gehört ebenfalls zur Familie. Es ist dann einfach nur matriliniear.

Ich finds einfach nur komisch, wenn gleichaltrige den Namen ihres Mannes annehmen. Ja es ist schön, klassisch und traditionell und ein Zeichen des Vetrauens und der Liebe usw.usw.
Aber symbolisch drückt das doch ganz schön viel aus- das zeigt mir, dass viele Frauen, auch wenn sie sagen- das ist doch nur ein Name- sich doch auch nach alten Mustern, Rollenbildern sehnen, vllt diese Konstellation: ich bzw. wir gehören zu dem Mann auch positiv sehen

Oder wie seht ihr das? Und wären eure Männer bereit gewesen euren Namen anzunehmen?


 

Also wir haben, genau aus dem Grund, zwei verschiedene Nachnamen obwohl wir verheiratet sind  

Ich finde es, genauso wie er auch, total doof aber es gab keine Einigung.
Er hat dieses typische Muster "Frau muss den NN ablegen" im Kopf und ich möchte seinen Namen nicht tragen weil ich von seiner Familie abgelehnt und nicht akzeptiert werde. 

Und jaa, vielleicht völlig Banane aber genauso Banane ist die Argumentation "gehört sich so"

Unsere Kinder tragen übrigens meinen NN!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

8. Dezember 2016 um 17:32

Finde ich auch schade, ich kenne so viele Frauen, die einen wunderschönen Nachnamen hatten, ihn aber abgegeben haben, weil "Als Frau den Namen des Mannes nicht annehmen, das geht ja gar nicht" oder "Ich häng nicht an meinem Namen".
Bei uns hat sich die Frage nicht gestellt. Mein Nachname heißt übersetzt "von Blume", den tauscht man nicht einfach so gegen einen sperrigen, urbayrischen Nachnamen, der gefühlt nur aus Konsonanten besteht Aber mein Mann wollte den aber behalten (warum nur?) und so haben wir jetzt verschiedene Nachnamen. Komischerweise haben damit immer nur die anderen Probleme

2 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

8. Dezember 2016 um 18:24

Ich bin das 2te Mal verheiratet und hab beides Mal den Namen vom Mann angenommen, weil ich nen stink normalen Namen hatte und meine beiden Männer auch^^ Hätte mein Mann irgendnen ausländischen Namen hätte ich auch drauf bestanden meinen zu behalten und die Kids kriegen auch meinen. Entweder nimmt er ihn auch oder heißt eben anders. 
So wars mir eigentlich völlig egal. 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

8. Dezember 2016 um 20:02
In Antwort auf caputschino

Ein gemeinsamer Nachname und wenn die Kinder auch denselben Nachnamen wie die Eltern haben ist für viele Familien immer noch sehr wichtig. Kann ich auch nachvollziehen. In meinem Umfeld heiraten nun einige und Frauen nehmen den Namen ihres Mannes an, aus Liebe und weil sie einen gemeinsamen Namen wichtig finden- Verbundenheit, istunkomplizierter usw.
Und wenn man sich überlegt- warum ist das so? Dann: weil es sicher ist wer die Mutter ist, aber nicht wer der Vater ist. Den Namen vom Mann anzunehmen wäre so: Ja, du bist der Vater, du gehörst dazu. Und früher wurden die Geschäfte und Berufe ja auch vom Vater auf den Sohn übertragen, da war es ja auch wichtig, dass sie denselben Namen haben.

Aber ich frage mich: warum nicht andersherum? Ist es nicht dasselbe, wenn der Mann den Namen von der Frau annimmt? Dann haben auch alle denselben Namen? Und der Mann gehört ebenfalls zur Familie. Es ist dann einfach nur matriliniear.

Ich finds einfach nur komisch, wenn gleichaltrige den Namen ihres Mannes annehmen. Ja es ist schön, klassisch und traditionell und ein Zeichen des Vetrauens und der Liebe usw.usw.
Aber symbolisch drückt das doch ganz schön viel aus- das zeigt mir, dass viele Frauen, auch wenn sie sagen- das ist doch nur ein Name- sich doch auch nach alten Mustern, Rollenbildern sehnen, vllt diese Konstellation: ich bzw. wir gehören zu dem Mann auch positiv sehen

Oder wie seht ihr das? Und wären eure Männer bereit gewesen euren Namen anzunehmen?


 

Vielleicht, weil es sich aus der Tradition heraus so eingebürgert hat, dass die Frau den Namen des Mannes übernimmt? Zumindest in den meisten Fällen.
Bei uns hat sich diese Frage gar nicht gestellt. Ich habe einen ausländischen Nachnamen und übernahm einfachheitshalber ( da wir in Deutschland leben) den deutschen Namen meines Mannes. Unterschiedliche Namen kämen für mich nicht in Frage, weil ich es schön finde, als Familie auch nur einen Nachnamen zu tragen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

8. Dezember 2016 um 21:36
In Antwort auf caputschino

Ein gemeinsamer Nachname und wenn die Kinder auch denselben Nachnamen wie die Eltern haben ist für viele Familien immer noch sehr wichtig. Kann ich auch nachvollziehen. In meinem Umfeld heiraten nun einige und Frauen nehmen den Namen ihres Mannes an, aus Liebe und weil sie einen gemeinsamen Namen wichtig finden- Verbundenheit, istunkomplizierter usw.
Und wenn man sich überlegt- warum ist das so? Dann: weil es sicher ist wer die Mutter ist, aber nicht wer der Vater ist. Den Namen vom Mann anzunehmen wäre so: Ja, du bist der Vater, du gehörst dazu. Und früher wurden die Geschäfte und Berufe ja auch vom Vater auf den Sohn übertragen, da war es ja auch wichtig, dass sie denselben Namen haben.

Aber ich frage mich: warum nicht andersherum? Ist es nicht dasselbe, wenn der Mann den Namen von der Frau annimmt? Dann haben auch alle denselben Namen? Und der Mann gehört ebenfalls zur Familie. Es ist dann einfach nur matriliniear.

Ich finds einfach nur komisch, wenn gleichaltrige den Namen ihres Mannes annehmen. Ja es ist schön, klassisch und traditionell und ein Zeichen des Vetrauens und der Liebe usw.usw.
Aber symbolisch drückt das doch ganz schön viel aus- das zeigt mir, dass viele Frauen, auch wenn sie sagen- das ist doch nur ein Name- sich doch auch nach alten Mustern, Rollenbildern sehnen, vllt diese Konstellation: ich bzw. wir gehören zu dem Mann auch positiv sehen

Oder wie seht ihr das? Und wären eure Männer bereit gewesen euren Namen anzunehmen?


 

Mein mann  hätte ihn lieber angenommen.
War für mich  aber von Anfang  an  klar. Finde sein Name  auch schöner.

Bei  meiner Schwester ist  es andersherum. Er hat den Namen  angenommen  weil sie seinen  nicht  wollte. Grund er War schon  verheiratet  und sie wollte  nicht  so heißen  wie seine  ex 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

8. Dezember 2016 um 21:45
In Antwort auf arabia53

Mein mann  hätte ihn lieber angenommen.
War für mich  aber von Anfang  an  klar. Finde sein Name  auch schöner.

Bei  meiner Schwester ist  es andersherum. Er hat den Namen  angenommen  weil sie seinen  nicht  wollte. Grund er War schon  verheiratet  und sie wollte  nicht  so heißen  wie seine  ex 

Ups  hätte ihn nie angenommen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

8. Dezember 2016 um 22:37

Das ich meinen Nachnamen ändere stand nie zur Debatte.
Ich mag ihn und möchte ihn nicht hergeben, das weiß mein freund aber so recht akzeptieren will er es noch nicht.
Das jeder seinen Namen behält steht nicht zu Wahl also muss er meinen Namen annehmen oder es wird nicht geheiratet. Seinen will ich nämlich definitiv nicht haben da er mir nicht gefällt. 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Dezember 2016 um 7:20

Da ich mir mit meinem Nachnamen über zwanzig Jahre doofe Sprüche anhören musste, war ich ziemlich froh den eher seltenen namen meines Mannes annehmen zu können 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Dezember 2016 um 9:05
In Antwort auf caputschino

Ein gemeinsamer Nachname und wenn die Kinder auch denselben Nachnamen wie die Eltern haben ist für viele Familien immer noch sehr wichtig. Kann ich auch nachvollziehen. In meinem Umfeld heiraten nun einige und Frauen nehmen den Namen ihres Mannes an, aus Liebe und weil sie einen gemeinsamen Namen wichtig finden- Verbundenheit, istunkomplizierter usw.
Und wenn man sich überlegt- warum ist das so? Dann: weil es sicher ist wer die Mutter ist, aber nicht wer der Vater ist. Den Namen vom Mann anzunehmen wäre so: Ja, du bist der Vater, du gehörst dazu. Und früher wurden die Geschäfte und Berufe ja auch vom Vater auf den Sohn übertragen, da war es ja auch wichtig, dass sie denselben Namen haben.

Aber ich frage mich: warum nicht andersherum? Ist es nicht dasselbe, wenn der Mann den Namen von der Frau annimmt? Dann haben auch alle denselben Namen? Und der Mann gehört ebenfalls zur Familie. Es ist dann einfach nur matriliniear.

Ich finds einfach nur komisch, wenn gleichaltrige den Namen ihres Mannes annehmen. Ja es ist schön, klassisch und traditionell und ein Zeichen des Vetrauens und der Liebe usw.usw.
Aber symbolisch drückt das doch ganz schön viel aus- das zeigt mir, dass viele Frauen, auch wenn sie sagen- das ist doch nur ein Name- sich doch auch nach alten Mustern, Rollenbildern sehnen, vllt diese Konstellation: ich bzw. wir gehören zu dem Mann auch positiv sehen

Oder wie seht ihr das? Und wären eure Männer bereit gewesen euren Namen anzunehmen?


 

Mein Mann hat meinen Namen angenommen. Hauptsächlich, weil ich seinen nicht annehmen wollte und ich ja auch ein Kind mitgebracht habe. Ich wollte unbedingt, dass wir als Familie den gleichen Nachnamen haben und eine Namensänderung beim Großen wäre nicht soo einfach geworden.
Außerdem ist mein Name einfacher als sein Geburtsname und für ihn war es gar kein Problem. Mein Schwiegervater war allerdings dann doch etwas geschockt, als der Standesbeamte verkündete, wie wir dann jetzt beide heißen werden. Damit hat er selber mal den Namen der Frau angeommen (war mehrmals verheiratet).
In meinem Umfeld ist es übrigens inzwischen eher selten geworden, dass die Frau ihren Namen aufgibt. Bei meiner Arbeit haben fast alle Männer nach der Hochzeit ihren Namen geändert. Scheint also nicht grundsätzlich selten zu sein
 

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Dezember 2016 um 13:38
In Antwort auf caputschino

Ein gemeinsamer Nachname und wenn die Kinder auch denselben Nachnamen wie die Eltern haben ist für viele Familien immer noch sehr wichtig. Kann ich auch nachvollziehen. In meinem Umfeld heiraten nun einige und Frauen nehmen den Namen ihres Mannes an, aus Liebe und weil sie einen gemeinsamen Namen wichtig finden- Verbundenheit, istunkomplizierter usw.
Und wenn man sich überlegt- warum ist das so? Dann: weil es sicher ist wer die Mutter ist, aber nicht wer der Vater ist. Den Namen vom Mann anzunehmen wäre so: Ja, du bist der Vater, du gehörst dazu. Und früher wurden die Geschäfte und Berufe ja auch vom Vater auf den Sohn übertragen, da war es ja auch wichtig, dass sie denselben Namen haben.

Aber ich frage mich: warum nicht andersherum? Ist es nicht dasselbe, wenn der Mann den Namen von der Frau annimmt? Dann haben auch alle denselben Namen? Und der Mann gehört ebenfalls zur Familie. Es ist dann einfach nur matriliniear.

Ich finds einfach nur komisch, wenn gleichaltrige den Namen ihres Mannes annehmen. Ja es ist schön, klassisch und traditionell und ein Zeichen des Vetrauens und der Liebe usw.usw.
Aber symbolisch drückt das doch ganz schön viel aus- das zeigt mir, dass viele Frauen, auch wenn sie sagen- das ist doch nur ein Name- sich doch auch nach alten Mustern, Rollenbildern sehnen, vllt diese Konstellation: ich bzw. wir gehören zu dem Mann auch positiv sehen

Oder wie seht ihr das? Und wären eure Männer bereit gewesen euren Namen anzunehmen?


 

Uns war und ist ein gemeinsamer Name auch wichtig und ich habe den Namen meines Mannes angenommen bzw.habe einen Doppelnamen.

Mein Mann hätte auch gerne meinen Namen angenommen, allerdings hat er schon einen Sohn mit seinem Nachnamen und das machte die Sache kompliziert. Denn es schaute so aus für meinen Stiefsohn:

Mein Mann heisst "Müller"
Sohn heisst "Müller"
Mutter des Sohnes heisst "Mayer"
Halbbruder Mütterlichseits heisst "Schmidt"
Und wenn nun mein Mann "Kunze" wie ich hieße, wäre das irgendwie blöd geworden

So sind wir nun eine Familie, ich heisse sozusagen Müller-Kunze, mein Mann, sein Sohn und unsere gemeinsamen Söhne alle Müller und was die anderen (Mutter des Sohnes plus Anhang) machen ist uns Wurst

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Dezember 2016 um 13:53
In Antwort auf caputschino

Ein gemeinsamer Nachname und wenn die Kinder auch denselben Nachnamen wie die Eltern haben ist für viele Familien immer noch sehr wichtig. Kann ich auch nachvollziehen. In meinem Umfeld heiraten nun einige und Frauen nehmen den Namen ihres Mannes an, aus Liebe und weil sie einen gemeinsamen Namen wichtig finden- Verbundenheit, istunkomplizierter usw.
Und wenn man sich überlegt- warum ist das so? Dann: weil es sicher ist wer die Mutter ist, aber nicht wer der Vater ist. Den Namen vom Mann anzunehmen wäre so: Ja, du bist der Vater, du gehörst dazu. Und früher wurden die Geschäfte und Berufe ja auch vom Vater auf den Sohn übertragen, da war es ja auch wichtig, dass sie denselben Namen haben.

Aber ich frage mich: warum nicht andersherum? Ist es nicht dasselbe, wenn der Mann den Namen von der Frau annimmt? Dann haben auch alle denselben Namen? Und der Mann gehört ebenfalls zur Familie. Es ist dann einfach nur matriliniear.

Ich finds einfach nur komisch, wenn gleichaltrige den Namen ihres Mannes annehmen. Ja es ist schön, klassisch und traditionell und ein Zeichen des Vetrauens und der Liebe usw.usw.
Aber symbolisch drückt das doch ganz schön viel aus- das zeigt mir, dass viele Frauen, auch wenn sie sagen- das ist doch nur ein Name- sich doch auch nach alten Mustern, Rollenbildern sehnen, vllt diese Konstellation: ich bzw. wir gehören zu dem Mann auch positiv sehen

Oder wie seht ihr das? Und wären eure Männer bereit gewesen euren Namen anzunehmen?


 

Für viele wird es Tradition sein den Namen des Mannes anzunehmen, andere wollen einfach nur ihren Nachnamen los werden und für andere ist es wiederum einfach nur eine Egosache mit dem Nachnamen.

Wenn wir in ferner Zukunft heiraten wird mein Freund meinen Namen annehmen.
Zum einen hängt er nicht an seinen Nachnamen und ist froh wenn er ihn los ist und zum anderen klingt mein Nachname schöner und lässt sich leichter aussprechen.
Selbst wenn man den Nachnamen meines Freundes buchstabiert kommen oft die dämlichsten Variationen raus...

Bei uns in der Umgebung ist es noch ungewöhnlich den Namen der Frau anzunehmen. Bisher haben alle Freunde und Bekannte den Namen des Mannes angenommen.
Wir rechnen schon mit blöden Kommentare, wenn wir heiraten aber das ist uns pups.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Dezember 2016 um 14:12
In Antwort auf caputschino

Ein gemeinsamer Nachname und wenn die Kinder auch denselben Nachnamen wie die Eltern haben ist für viele Familien immer noch sehr wichtig. Kann ich auch nachvollziehen. In meinem Umfeld heiraten nun einige und Frauen nehmen den Namen ihres Mannes an, aus Liebe und weil sie einen gemeinsamen Namen wichtig finden- Verbundenheit, istunkomplizierter usw.
Und wenn man sich überlegt- warum ist das so? Dann: weil es sicher ist wer die Mutter ist, aber nicht wer der Vater ist. Den Namen vom Mann anzunehmen wäre so: Ja, du bist der Vater, du gehörst dazu. Und früher wurden die Geschäfte und Berufe ja auch vom Vater auf den Sohn übertragen, da war es ja auch wichtig, dass sie denselben Namen haben.

Aber ich frage mich: warum nicht andersherum? Ist es nicht dasselbe, wenn der Mann den Namen von der Frau annimmt? Dann haben auch alle denselben Namen? Und der Mann gehört ebenfalls zur Familie. Es ist dann einfach nur matriliniear.

Ich finds einfach nur komisch, wenn gleichaltrige den Namen ihres Mannes annehmen. Ja es ist schön, klassisch und traditionell und ein Zeichen des Vetrauens und der Liebe usw.usw.
Aber symbolisch drückt das doch ganz schön viel aus- das zeigt mir, dass viele Frauen, auch wenn sie sagen- das ist doch nur ein Name- sich doch auch nach alten Mustern, Rollenbildern sehnen, vllt diese Konstellation: ich bzw. wir gehören zu dem Mann auch positiv sehen

Oder wie seht ihr das? Und wären eure Männer bereit gewesen euren Namen anzunehmen?


 

Ich war froh, den Namen meines Mannes annehmen zu können. Meinen Geburtsnamen musste ich immer buchstabieren, obwohl nur 4 Buchstaben und trotzdem wurde er immer falsch verstanden und geschrieben. Jetzt haben wir alle einen sehr wohlklingenden Namen den jeder sofort versteht.

Es ist doch nur ein Name. Ich fühle mich deshalb jetzt auch nicht anders. Wenn einer meiner Söhne mal den Namen seiner Frau annehmen will, ist er deshalb ja auch nicht weniger mein Sohn.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Dezember 2016 um 14:20

Aber warum darf ein Mann explizit wollen, dass die Kinder seinen Nachnamen tragen, und alle finden es okay - aber bei einer Frau ist es dann wieder so ein "nerviges Emanzending" und warum ist man dann gleich eine zweite Alice Schwarzer? Warum heißt es dann, "du hast dich aber durchgesetzt", obwohls ggf eine Entscheidung von Frau und Mann war? Für manche Frauen ist ihr Nachname nicht nur ein Wort im Ausweis, sondern Teil der Identifikation- der Wunsch, den weiterzugeben ist doch völlig legitim.Wie bei einem Mann auch

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Dezember 2016 um 14:21
In Antwort auf santigoldi

Aber warum darf ein Mann explizit wollen, dass die Kinder seinen Nachnamen tragen, und alle finden es okay - aber bei einer Frau ist es dann wieder so ein "nerviges Emanzending" und warum ist man dann gleich eine zweite Alice Schwarzer? Warum heißt es dann, "du hast dich aber durchgesetzt", obwohls ggf eine Entscheidung von Frau und Mann war? Für manche Frauen ist ihr Nachname nicht nur ein Wort im Ausweis, sondern Teil der Identifikation- der Wunsch, den weiterzugeben ist doch völlig legitim.Wie bei einem Mann auch

Oh schade, der Alice Schwarzer-Beitrag ist weg... hm, jetzt wirkt mein Beitrag wie aus de Zusammenhang gerissen... tjaja 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Dezember 2016 um 17:07

Ich hab auch den Namen meines Mannes, aber einfach, weil sein Nachname besser zu meinem Vornamen passt als sein Vorname zu meinem Mädchennamen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
total ot: Honorar bekommen, keine Arbeit
Von: caputschino
neu
28. Mai 2017 um 11:20
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram