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Was bedeutet für euch persönlich Rassismus?

23. Mai 2014 um 22:33

Ich wollte es schon damals machen...als das Thema diskutiert wurde..habs dann doch nicht gemacht.

Aber weil es jetzt wieder darum geht...
Schreibt mal eure eigene Definition auf!
Vielleicht können wir dadurch ein paar Missverständnisse aufklären...

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23. Mai 2014 um 22:37

Rassismus...
ganz knapp gesagt - für mich der schluss von einer ethnischen zugehörigkeit auf individuelle eigenschaften. klassisches beispiel: 'die polen klauen' oder 'die deutschen sind pünktlich'. besonders schlimm sind natürlich einstellungen ersten typs, weil die hass und diskriminierung schüren. natürlich kann ein pole dieb sein. aber nicht, weil er pole ist, sondern weil er ein schlechter oder verzweifelter oder sonst was für ein mensch ist.

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23. Mai 2014 um 22:40
In Antwort auf kantasgutsein

Rassismus...
ganz knapp gesagt - für mich der schluss von einer ethnischen zugehörigkeit auf individuelle eigenschaften. klassisches beispiel: 'die polen klauen' oder 'die deutschen sind pünktlich'. besonders schlimm sind natürlich einstellungen ersten typs, weil die hass und diskriminierung schüren. natürlich kann ein pole dieb sein. aber nicht, weil er pole ist, sondern weil er ein schlechter oder verzweifelter oder sonst was für ein mensch ist.


So empfinde ich das auch.

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23. Mai 2014 um 22:41

Rassismus
ist für mich das abwerten von bestimmten Gruppen.
Ob nun gegenüber homosexuellen, bestimmten Völkergruppen oder Menschen mit anderer Glsubensrichtung.

Auch das pauschalisieren von Merkmalen dieser Gruppen
Alle homosexuelle haben HIV
Alle Polen klauen Autos
Moslems sind Terroristen
naja und so weiter



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23. Mai 2014 um 22:45

Rassismus
ist das bewusste Ausgrenzen von Menschen anderer Ethnie, Staatsangehörigkeit, Hautfarbe, etc.
So wie es Kantas beschreibt.
Aber Rassismus beginnt schon viel früher. Die Grenzen sind fließend und wenn einer so denkt wie von Kantas beschrieben, dann ist ja schon Hopfen und Malz verloren.
Für mich muss auch das latent rassistische Denken aus dem Kopf. Auch dieses "Ich hab ja nichts gegen Ausländer, aber....."
Jaaaa, es gibt verschiedene Kulturen und es gibt Dinge, die findet man in der einen Kultur vielleicht nicht so toll, dafür hat sie andere Vorzüge.
Was für mich einfach schon nicht geht ist dieses Denken: "Uns Deutschen nimmt einer was weg!"
Ich hab's vorhin in einem anderen Thread geschrieben:

"Für mich sind solche Leute gefährlicher als eine gesamte NPD. Die wird schön überwacht, aber nicht die Köpfe, die ihren Kindern so einen Mist rüberbringen.
Was gibt uns das Recht, darüber zu entscheiden, wer was in Deutschland darf oder nicht?
Nur das Glück der Geburt im richtigen Zeitalter und Breitengrad?
Dieses Glück, dass wir hier in Wohlstand und Frieden leben, das haben wir uns nicht verdient, es ist uns einfach nur beschieden worden.
Ich bin so froh darüber, dass ich meine Kinder spielen lassen kann, dass sie fast alles haben, was sie sich wünschen und dass es mein Luxusproblem ist zu sagen: "Neee, das kannst du nicht haben!", während andere Eltern wirklich überlegen müssen, wie sie ihre Kinder die nächsten Tage am Leben erhalten. Sei es, weil kein Essen da ist oder weil ihre Heimat minenverseucht ist.
Diese Eltern ticken und fühlen nicht anders als wir. Sie empfinden die gleiche Liebe für ihr Kind.

Welches Recht haben wir, über sie zu urteilen oder ihnen die Teilhabe in Deutschland zu verwehren?
Das Recht der Geburt???????????
Nein, nur Glück! Ich bin jeden Tag dankbar dafür, dass ich heute hier lebe und nicht vor 70 Jahren hier oder heute woanders. Und das sollten wir alle sein und aus dieser Dankbarkeit heraus ein bißchen Empathie aufbringen."


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23. Mai 2014 um 22:46

Rassismus ist für mich
- aktiv feindlich Handlungen gegenüber Ausländern oder Aussiedlern oder einfach in einem anderen Bundesstaat lebende Menschen (Ossi-Wessi)

-Jeder mensch hat seine eigene Meinung zu diesem Thema, nur man sollte allen Menschen gegenüber respektvoll sein.

- ich behandle meine Mitmenschen genauso wie ich auch behandelt werden möchte

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23. Mai 2014 um 22:47

Der oberbegriff ist
offiziell glaub ich "gruppenbezogene menschenfeindlichkeit", das spaltet sich dann in sowas wie homophobie, sexismus, rassismus auf.

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23. Mai 2014 um 22:48

Jegliches
Ausgrenzen, diffamieren und unterdrücken einer Rasse...vorverurteilen aufgrund einer Abstammung

Das fängt bei dem Wort kannacke an und endet beim töten.

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23. Mai 2014 um 22:51

Ich schließe mich kantas an
Man kann einen Menschen dumm finden, aber nicht alle seine Landsleute.

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23. Mai 2014 um 23:00

Das
Ausgrenzen von Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Rasse oder Religion.
Parolen wie "Alle Ausländer liegen nur dem Staat auf der Tasche" oder Plattitüden wie "Die kommen nur hier her um den Sozialstaat auszunutzen", ohne zu wissen, wie es wirklich ist. Das alles natürlich als "Meinungsäußerung" gemeint, aber das ist doch nichts als Beschönigung.
Ich hasse es auch, dass man als dumm und unwissend hingestellt wird, wenn man diese Meinungen nicht teilt und einfach ablehnt.

Wisst ihr, ich bin ja echt alt. Ich habe als Gastarbeiterkind selbst oft genug Diskriminierung erlebt. Mir wurde gesagt, ich sei doch sowieso ein dummes Einwandererkind, ich könnte eh nichts. Meine Eltern sind dumm, meine Familie, wir sollen doch wieder dahin zurück wo wir herkamen. Ich habe in den frühen 90ern die ganzen Anschläge mitbekommen. Rostock, Solingen, Mölln, Hoyerswerda. Das Entsetzen darüber, "Schrei nach Liebe", all das. Ich finde es erschreckend, dass es sowas, wenn auch in anderer Form, wieder gibt. Dieser Fremdenhass erschüttert mich einfach und ich frage mich, warum so viele in ihrem Denken einfach noch so beschränkt sind. Man sollte doch meinen, dass wir in den letzten Jahren dazu gelernt haben. Aber stattdessen fühlt sich alles nach Rückwärtsentwicklung an. Das ist für mich einfach sehr traurig. Ich dachte, wir hätten das hinter uns. Scheinbar nicht. Das ist einfach ganz schlimm für mich.

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24. Mai 2014 um 11:34

...
Weil sie es in ihren Ländern viel schlechter haben? Schon mal darüber nachgedacht?
Sie wechseln doch nicht aus Spass an der Freunde aus ihrer Heimat nach Deutschland. Das hat Gründe. So einfach fällt das den Leuten auch nicht, weil sie oft einen Grossteil der Familie zurücklassen müssen.

Warum meckern sie denn über Dtl? Vielleicht, weil es einfach verdammt grosse kulturelle Unterschiede sind. Man wächst mit etwas auf und sieht es natürlich als normal an. Wenn man dann in ein Land kommt, indem die Kultur eine ganz andere ist, dann ist so eine Reaktion eigentlich normal. Besonders, wenn man aus einem Land kommt, das sehr viele Traditionen in seiner Kultur hat.
Ich schaue auch manchmal so , wenn ich manche Sachen aus anderen Ländern sehr. Liegt aber nicht daran, dass ich rassistisch oder nicht weltoffen bin...ich kannte es einfach nicht und ist für mich kulturelles Neuland oder einfach schwer zu verstehen, weil ich einfach mit andren Normen aufgewachsen bin.
Wenn man dann mit gewissen Normen und Werten aufgewachsen ist, dann fällt es einem schwer, wenn man mit anderen Normen konfrontiert wird.
Es geht doch darum, dass man sich integriert und nicht assimiliert. Jeder sollte die Person sein, die er ist und sich nicht bis zum Maximalen anpassen.

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24. Mai 2014 um 11:47

Das gibt und gab es auch
bei Deutschen. Das ist doch kein Problem der Nationalität.

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24. Mai 2014 um 11:54

.
Rassismus ist für mich etwas schlimmes. Ich hasse dieses Gerede die bösen Ausländer, die kriegen alles, bla bla bla.
Für mich sind alle Menschen gleich, völlig egal woher sie kommen.
Ich hab auch mit Menschen anderer Nationalität in DE schlechte Erfahrumg gemacht genauso wie mit deutschen. Sehe auch da keinen Umterschied, weil viele ja sagen Ausländer sind automatisch assi und schlechte Menschen vom Charakter her.
Ich beneide zB bei Menschen türkischer Herkunft den Familienzusammenhalt. Find das Klasse. Oder indische Familien, hab mal ne Hochzeit gesehen. Das war so toll da waren so viele Menschen und so super klasse schöne Kleider haben die getragen, dass war wahnsinn!
Ich esse ja auch Döner oder türkische Gebäke, ne Freundin von mir macht immer so leckere Teilchen mit Käse und Peterling gefüllt. Die steht da wirklich ne ganze Nacht und backt hunderte solche Teile für die Familie. Sowas gibts bei uns leider gar nicht

Ich schweife ab....

Rassismus ist für mich etwas, dass es heute nicht mehr zu geben bräuchte! Wir leben so fortgeschritten, wir müssten es alle besser wissen!

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24. Mai 2014 um 11:56

Rassismus
gibt es in jedem Land, nicht nur in Deutschland.
Und nicht nur Deutsche sind es, sondern auch Menschen aus anderen Ländern, egal ob zu gewandert oder im Heimatland lebend.

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24. Mai 2014 um 11:57

Hab nichts gegen
Wenn sie mit der Zuversicht nach Deutschland kommen um ein besseres Leben zu führen und sich eine Zukunft aufbauen

Mich ärgert nur wenn sie sich nicht benehmen können und man sich als deutscher in Deutschland schämen muss

Kennt ihr die Geschichte in Bayern mit dem Kreuz an der schule was abgenommen werden sollte sowas grenzt auch schon an Rassismus

Wir haben direkt gegenüber unserer Wohnung sowas wie eine Moschee sie können ja gerne alle machen aber ich habe das Gefühl sie sind auf Provokation aus denn an ruhezeiten und Feiertage sowie Sonntage haben sie kein Interesse und machen sich erst recht bemerkbar
Wo bei uns allen ruhe ist
Kann mich aber auch täuschen

Am schlimmsten finde ich sind die jungen Leute die in Deutschland geboren wurden aber deren Eltern noch ihr Heimatland kennen
Sie haben keine Ahnung wie gut sie es haben wissen es aber nicht zu schätzen

Traurig

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24. Mai 2014 um 12:01

Noch was vergessen
Das heißt nicht das ich alle über einen Kamm schere so mein ich das nicht

Leider fallen den Leuten immer nur die schlechten Seiten und Dinge auf und nicht das gute
Egal aus welcher Nation

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24. Mai 2014 um 12:05
In Antwort auf regina_12295977

Hab nichts gegen
Wenn sie mit der Zuversicht nach Deutschland kommen um ein besseres Leben zu führen und sich eine Zukunft aufbauen

Mich ärgert nur wenn sie sich nicht benehmen können und man sich als deutscher in Deutschland schämen muss

Kennt ihr die Geschichte in Bayern mit dem Kreuz an der schule was abgenommen werden sollte sowas grenzt auch schon an Rassismus

Wir haben direkt gegenüber unserer Wohnung sowas wie eine Moschee sie können ja gerne alle machen aber ich habe das Gefühl sie sind auf Provokation aus denn an ruhezeiten und Feiertage sowie Sonntage haben sie kein Interesse und machen sich erst recht bemerkbar
Wo bei uns allen ruhe ist
Kann mich aber auch täuschen

Am schlimmsten finde ich sind die jungen Leute die in Deutschland geboren wurden aber deren Eltern noch ihr Heimatland kennen
Sie haben keine Ahnung wie gut sie es haben wissen es aber nicht zu schätzen

Traurig

Wad ist
an der sache mit dem kreuz in der schule rassistisch? es herrscht in deutschland eine trennung von staat und religion, daher ist es nur richtig, in staatlichen schulen religiöse symbole in den klassenräumen zu entfernen. lehrer können von mirbaus ihr kreuzkettchen oder ein kopftuch tragen, solange die religiöse einstellung nicht zur diskriminierung bestimmter schüler führt. ein kreuz im klassenzimmer hat für mich aber noch mal eine andere bedeutung.

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24. Mai 2014 um 12:16
In Antwort auf regina_12295977

Hab nichts gegen
Wenn sie mit der Zuversicht nach Deutschland kommen um ein besseres Leben zu führen und sich eine Zukunft aufbauen

Mich ärgert nur wenn sie sich nicht benehmen können und man sich als deutscher in Deutschland schämen muss

Kennt ihr die Geschichte in Bayern mit dem Kreuz an der schule was abgenommen werden sollte sowas grenzt auch schon an Rassismus

Wir haben direkt gegenüber unserer Wohnung sowas wie eine Moschee sie können ja gerne alle machen aber ich habe das Gefühl sie sind auf Provokation aus denn an ruhezeiten und Feiertage sowie Sonntage haben sie kein Interesse und machen sich erst recht bemerkbar
Wo bei uns allen ruhe ist
Kann mich aber auch täuschen

Am schlimmsten finde ich sind die jungen Leute die in Deutschland geboren wurden aber deren Eltern noch ihr Heimatland kennen
Sie haben keine Ahnung wie gut sie es haben wissen es aber nicht zu schätzen

Traurig

Naja
Aber umgedreht machen es die Deutschen nicht anders. Z.B das Thema Weihnachten.
Bei den Christen heisst es überwiegend "Die sind in Deutschland, also haben sie auch Weihnachten zu feiern.". Wer sich nett ausdrückt, der sagt "Die armen Kinder. Alle Kinder feiern Weihnachten und die muslimischen Kinder dürfen das nicht.".
Warum denn? Warum lässt man den Menschen nicht ihre Kultur? Diese armen Kinder halten sich deswegen gar nicht für arm. Die interessiert das nicht mal. Sie haben dafür das Zuckerfest und andere Feierlichkeiten. Warum sollten sich diese Menschen also dem anpassen? Denen fehlt doch nichts.

Zumal es bei unseren beiden Beispielen noch einen grossen Unterschied gibt. Wer hat es denn entschieden, dass das Kreuz abgenommen werden soll? Die deutsche Gemeinde oder die muslimische?
Das sind die Deutschen, die diese Entscheidungsgewalt haben....als Zeichen, dass auch eine andere Religion angenommen wird. Finde ich auch leicht übertrieben, aber wer wird dafür verantwortlich gemacht? Die Religion, für die es gemacht wird, obwohl die gar nichts dafür können.

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24. Mai 2014 um 12:44

Hmm
Eigentlich mag ich nichts zu solchen themen sagen, weil man hier gleich sofort bei einem einzigen falschen wort als rassist bezeichnet wird...

für mich ist rassismus, wenn sich jemand über einen anderen menschen negativ äußert, der anderer herkunft ist/eine andere religion ausübt oder oder oder. Dazu gehört auch das aufhetzen, lautstarke äußerungen in der öffentlichkeit und gewalt...

wenn jetzt aber jemand zb sagt: mein türkischer nachbar tut dies und jenes, dann ist das für mich kein rassismus...
Auch was äußerungen zu hartz4 betrifft, nur weil man es in einem beispiel mit einer familie nennt, die aus einem anderen land stammt, heißt es ja nicht gleich, dass man es gut heißt, wenn deutsche das system ausbeutet...

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24. Mai 2014 um 13:53
In Antwort auf carpe3punkt0

Naja
Aber umgedreht machen es die Deutschen nicht anders. Z.B das Thema Weihnachten.
Bei den Christen heisst es überwiegend "Die sind in Deutschland, also haben sie auch Weihnachten zu feiern.". Wer sich nett ausdrückt, der sagt "Die armen Kinder. Alle Kinder feiern Weihnachten und die muslimischen Kinder dürfen das nicht.".
Warum denn? Warum lässt man den Menschen nicht ihre Kultur? Diese armen Kinder halten sich deswegen gar nicht für arm. Die interessiert das nicht mal. Sie haben dafür das Zuckerfest und andere Feierlichkeiten. Warum sollten sich diese Menschen also dem anpassen? Denen fehlt doch nichts.

Zumal es bei unseren beiden Beispielen noch einen grossen Unterschied gibt. Wer hat es denn entschieden, dass das Kreuz abgenommen werden soll? Die deutsche Gemeinde oder die muslimische?
Das sind die Deutschen, die diese Entscheidungsgewalt haben....als Zeichen, dass auch eine andere Religion angenommen wird. Finde ich auch leicht übertrieben, aber wer wird dafür verantwortlich gemacht? Die Religion, für die es gemacht wird, obwohl die gar nichts dafür können.

Hallo
Ob je man Weihnachten feiern will, oder nicht, kann jeder für sich entscheiden.
Ich persönlich habe es mitbekommen, dass die Kinder von Familien, die nicht christlich sind, zu Weihnachten Plätzchen backen wollen, die Ostereier suchen wollen u.s.w.
Warum also sollen solche Sachen aus Rücksicht auf andere Religionen eingestellt werden?
Ich empfand eine Diskussion hier zu Fasching auch recht seltsam. Es ging um das Thema Fleisch am Aschermittwoch. Wenn andere Religionen toleriert werden, muss ich die eigene doch auch respektieren können. Und wenn jemand kein Fleisch essen will an diesem Tag, ist es sein Recht. Einige hier sagten, man solle doch tolerant sein und Fleisch essen. Wenn es einem nicht passe, solle das Kind doch zu Hause bleiben und nicht in die Kita gehen.
Aber da fängt m.M. Rassismus auch an. Eine Tradition der katholischen Christen wird runtergespielt und als nicht wichtig beurteilt. Und das von so toleranten Gofem-Mamas.

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24. Mai 2014 um 13:58

Meine Definition
Ohne auf Wikipedia nach zu lesen oder die vorherigen Beiträge:

Rassismus ist FÜR MICH: wenn ich jemanden auf Grund seiner Rasse, also seiner Abstammung, diskriminiert, angefeindet oder gequält wird. Wenn das Recht auf Menschenwürde nicht gewährt wird. Damit meine ich die Würde und die Freiheit.

Jeder Mensch ist für mich gleich und hat die gleichen Grundbedürfnisse. Egal welche Hautfarbe man hat, welche Sprache man spricht, was man glaubt und welche Bildung man hat.

Rassismus hat FÜR MICH nichts mit Migration zu tun. Migration hängt für mich mit Integration zusammen, nicht mit Heimat. Integration ist eine Chance / Möglichkeit. Wer die Türe nicht öffnet, darf sich nicht beschweren, wenn diese nicht aufgeht - allerdings sollte die Tür schon aufgesperrt sein.
Migration kann also nicht nur von einer Seite ausgehen.

Ähm... Ob ich rassistisch bin? Nein.
Aber ich finde, dass nicht jeder Patriot Rassist ist. Es gibt soviele Menschen, die Schwingen große Reden, auf die ich garnicht groß eingehe, weil der Inhalt leer ist
Im Endeffekt würden sie keinem Menschen aus anderer Herkunft verletzen oder diskriminieren - sondern schweigen oder helfen, wenn es drauf ankommt.

Rassismus fängt FÜR MICH also an, wenn mein Gegenüber aktiv Menschen nach ihrer Herkunft in Klassen einteilt und dementsprechend behandelt.
Mein Gegenüber, weil ich das nicht so mache.

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24. Mai 2014 um 14:56
In Antwort auf tina19755

Hallo
Ob je man Weihnachten feiern will, oder nicht, kann jeder für sich entscheiden.
Ich persönlich habe es mitbekommen, dass die Kinder von Familien, die nicht christlich sind, zu Weihnachten Plätzchen backen wollen, die Ostereier suchen wollen u.s.w.
Warum also sollen solche Sachen aus Rücksicht auf andere Religionen eingestellt werden?
Ich empfand eine Diskussion hier zu Fasching auch recht seltsam. Es ging um das Thema Fleisch am Aschermittwoch. Wenn andere Religionen toleriert werden, muss ich die eigene doch auch respektieren können. Und wenn jemand kein Fleisch essen will an diesem Tag, ist es sein Recht. Einige hier sagten, man solle doch tolerant sein und Fleisch essen. Wenn es einem nicht passe, solle das Kind doch zu Hause bleiben und nicht in die Kita gehen.
Aber da fängt m.M. Rassismus auch an. Eine Tradition der katholischen Christen wird runtergespielt und als nicht wichtig beurteilt. Und das von so toleranten Gofem-Mamas.

Ich erinnere mich
Das war doch auch das Thema bei dem Karfreitag-Thread. Da gab es doch auch die Diskussion, warum kein Fleisch, aber Fisch....es sind auch Lebewesen.
Das ist dann aber meist Unwissen. Frage mal einen, ob er den Grund dafür nennen kann. Wenn sie das wüssten, dann würden sie nicht so einen Beitrag schreiben.
Dieses Unwissen fördert die ganzen Vorurteile...gegen jedes Volk und gegen jede Religion, aber nicht jeder übt das gleich als Rassist aus. Deswegen finde ich es falsch, wenn man jeden, der einfach keine Ahnung hat, Rassismus vorwirft.
Da kommt dann noch Desinteresse dazu. Warum mit andere Menschen und ihre Religionen auseinander setzen, wenn sie doch im eigenen Land fremd sind oder man auch mit der Religion im eigenen Land nichts am Hut hat? Auch hier im Forum gibt es ganz viele User, die keine Ahnung von den Religionen haben und zwar von gar keiner. Ich bin auch kein Profi beim Christentum, weil ich nicht viel von unserer Kirche halte. Ich grinse auch über die Zeugen Jehovas, aber das liegt daran, dass ich mich mit dem Thema beschäftigt habe und mir so eine Meinung dazu bilden kann.
Viele bilden sich aber "ihre" Meinung von Erzählungen und diese sind auch nicht immer wahr. Deswegen entstehen solche Beiträge. Das ist für mich nicht unbedingt Rassismus. Unwissenheit schadet der eigenen Person am meisten, denn sie zeigt anderen Menschen, wie dumm diese Person eigentlich ist.

Wenn man das aufs Forum bezieht, dann ist diese Doppelmoral doch bekannt und wer in einem Karfreitag-Thread poltert, den kann ich aber auch nicht bei einem "Wir sind gegen Rassismus."-Thread wirklich ernst nehmen.


Zum Thema Weihnachten nochmal. Ja, es gibt auch Kinder, die das gern teilweise praktizieren würden und sicherlich kommt auch nicht jeder Familie dem nach, aber wie würde denn ein überzeugter Christ denn reagieren, wenn das eigene Kind plötzlich das Zuckerfest feiern möchte? Das kommt auf die Person an und wie liberal sie eingestellt ist.

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24. Mai 2014 um 16:06
In Antwort auf carpe3punkt0

Ich erinnere mich
Das war doch auch das Thema bei dem Karfreitag-Thread. Da gab es doch auch die Diskussion, warum kein Fleisch, aber Fisch....es sind auch Lebewesen.
Das ist dann aber meist Unwissen. Frage mal einen, ob er den Grund dafür nennen kann. Wenn sie das wüssten, dann würden sie nicht so einen Beitrag schreiben.
Dieses Unwissen fördert die ganzen Vorurteile...gegen jedes Volk und gegen jede Religion, aber nicht jeder übt das gleich als Rassist aus. Deswegen finde ich es falsch, wenn man jeden, der einfach keine Ahnung hat, Rassismus vorwirft.
Da kommt dann noch Desinteresse dazu. Warum mit andere Menschen und ihre Religionen auseinander setzen, wenn sie doch im eigenen Land fremd sind oder man auch mit der Religion im eigenen Land nichts am Hut hat? Auch hier im Forum gibt es ganz viele User, die keine Ahnung von den Religionen haben und zwar von gar keiner. Ich bin auch kein Profi beim Christentum, weil ich nicht viel von unserer Kirche halte. Ich grinse auch über die Zeugen Jehovas, aber das liegt daran, dass ich mich mit dem Thema beschäftigt habe und mir so eine Meinung dazu bilden kann.
Viele bilden sich aber "ihre" Meinung von Erzählungen und diese sind auch nicht immer wahr. Deswegen entstehen solche Beiträge. Das ist für mich nicht unbedingt Rassismus. Unwissenheit schadet der eigenen Person am meisten, denn sie zeigt anderen Menschen, wie dumm diese Person eigentlich ist.

Wenn man das aufs Forum bezieht, dann ist diese Doppelmoral doch bekannt und wer in einem Karfreitag-Thread poltert, den kann ich aber auch nicht bei einem "Wir sind gegen Rassismus."-Thread wirklich ernst nehmen.


Zum Thema Weihnachten nochmal. Ja, es gibt auch Kinder, die das gern teilweise praktizieren würden und sicherlich kommt auch nicht jeder Familie dem nach, aber wie würde denn ein überzeugter Christ denn reagieren, wenn das eigene Kind plötzlich das Zuckerfest feiern möchte? Das kommt auf die Person an und wie liberal sie eingestellt ist.

Aber
Rassismus entsteht aus Unwissenheit und Intoleranz, also sind solche Aussagen ein Anflug von Rassismus.

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24. Mai 2014 um 17:05

Gegenfrage
was ist falsch daran eine Bevölkerungsgruppe zu verachten in denen im Jahre 2014 noch immer kleine Mädchen / Frauen Zwangsverheiratet, verstümmelt werden, sämtliche Rechte abgesprochen bekommen.... In denen Frauen unterdrückt werden. Der Christliche Glaube nicht toleriert wird (siehe präsenter fall) . Das sind nur ein paar Beispiele. Möchte es auch garnicht weiter ausführen.

Ich persönlich bin patriotisch eingestellt und ja genau diese Menschen die an dem obigen Festhalten verachte ich zutiefst. Sorry aber ich kein Jüngling Respekt entgegenbringen wenn dieser von Ehre labert aber sein eigenes Land durch massiv schlimmen Verhalten, Straftaten und der gleichen in den Dreck zieht.... Wenn ihr meint ich sei dann rassistisch denkt das. Aber denkt mal darüber nach... Ein Funken Wahrheit ist dran. Speziell das mein erster Absatz betrifft.

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24. Mai 2014 um 17:09
In Antwort auf tina19755

Aber
Rassismus entsteht aus Unwissenheit und Intoleranz, also sind solche Aussagen ein Anflug von Rassismus.

Finde ich nicht
Rassismus ist Dummheit, aber nicht jede Dummheit ist Rassismus.
Wenn ich einfach keine Ahnung und trotzdem ein Mitteilungsbedürfnis habe und sage "Mach doch einfach...den einen Tag kannst du auch tolerant sein und das Fleisch essen.", dann bin ich kein Rassist...dann bin ich einfach dumm bzw intolerant den Christen gegenüber. Dann habe ich keinen Plan von der Materie. Es müsste ja jeder, der sich mit den Religionen nicht auskennt und trotzdem dazu den Mund aufmacht, ein Rassist sein.
Da muss man auch wieder unterscheiden. Wenn man von dem Wort Rassismus bei Religionen ausgeht, dann gibt es nur Rassismus zwischen den Religionen. Durch den religiösen Rassismus will die eine Religion eine andere Religion vom eigenen Glauben überzeugen. Wenn ich aber keiner Religion angehöre, dann ist das kein religiöser Rassismus sondern Intoleranz.
Wenn ich sage, dass ein Kind mal einen Tag ne Ausnahme machen soll, dann sagt man ja nicht "Deine Religion ist Scheisse...wechsel zu uns.". Man ist einfach intolerant, aber nicht rassistisch.

Deswegen finde ich das mit dem Kreuz auch nicht rassistisch, weil es aus den eigenen Reihen kam. Man wollte Toleranz einer anderen Religion gegenüber zeigen und niemanden auf die andere Seite ziehen.

Deshalb habe ich auch etwas dagegen, wenn zu schnell das Wort "Rassist" fällt...es ist oft unbegründet.

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24. Mai 2014 um 17:21
In Antwort auf tearsdontlie87

Gegenfrage
was ist falsch daran eine Bevölkerungsgruppe zu verachten in denen im Jahre 2014 noch immer kleine Mädchen / Frauen Zwangsverheiratet, verstümmelt werden, sämtliche Rechte abgesprochen bekommen.... In denen Frauen unterdrückt werden. Der Christliche Glaube nicht toleriert wird (siehe präsenter fall) . Das sind nur ein paar Beispiele. Möchte es auch garnicht weiter ausführen.

Ich persönlich bin patriotisch eingestellt und ja genau diese Menschen die an dem obigen Festhalten verachte ich zutiefst. Sorry aber ich kein Jüngling Respekt entgegenbringen wenn dieser von Ehre labert aber sein eigenes Land durch massiv schlimmen Verhalten, Straftaten und der gleichen in den Dreck zieht.... Wenn ihr meint ich sei dann rassistisch denkt das. Aber denkt mal darüber nach... Ein Funken Wahrheit ist dran. Speziell das mein erster Absatz betrifft.

Man hat nichts dagegen,
wenn du diese Menschen verachtest, die das so ausleben. Ich habe etwas dagegen, wenn du diese Bevölkerungsgruppe verachtest.
Das Problem ist, dass du von einer Gruppe redest. Es ist nicht die Bevölkerungsgruppe, die diese Sachen macht...es sind einzelne Menschen aus dieser Bevölkerungsgruppe, die das machen.
Du verurteilst damit diese ganze Gruppe, was aber nicht in Ordnung ist. Ich will doch auch nicht Nazi genannt werden, weil ich Deutsche bin. Ich gehöre auch zu einer Bevölkerungsgruppe, die u.a. aktiv rassistisch sind, aber deswegen bin ich kein Rassist.

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24. Mai 2014 um 17:26

....
Was verstehst du denn unter "integrieren"?

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24. Mai 2014 um 19:06

Ich finde das thema wirklich schwierig,
Trotzdem habe ich das gefühl, dass man gern vorschnell als rassist betitelt wird wenn man sich kritisch äussert.

Und ja, ich finde, dass die nationalität manchmal schon einen unterschied macht. Das mag jetzt auch wieder rassistisch klingen, aber so ist es nicht gemeint.
Aber ein stück weit muss ich mich nunmal auch in meiner kultur einschränken, wenn ich in ein land mit anderer kultur ziehe, aus welchem grund auch immer.

Wenn ich als deutscher nach indien ziehe, kann ich nicht erwarten, dass ich rindfleisch bekomme. Es gehört eben zur landeskultur dass kühe dort nicht geschlachtet werden, da kann ich mich nicht hinstellen und schreien alle inder wären rassisten, weil ich kein rindersteak essen kann.

Oder nach china ziehen und den menschen dort verbieten affenhirn oder hühnerfüsse zu servieren, nur weil ich es ekelhaft finde. Es gehöt dort zur esskultur und das muss ich akzeptieren wenn ich dort leben will. Dann muss ich eben was anderes essen!

In deutschland wird aber gern geschrien, wenn in öffentlichen einrichtungen schweinefleisch zum speiseplan gehört, man müsse schliesslich rücksicht nehmen auf die muslimischen kinder.

Ja, muss man, deshalb muss ich aber schweinefleisch nicht komplett vom speiseplan ausschliessen. Solang das essen getrennt serviert wird, sollte das kein problem sein, dann gibt es an dem tag eben kein fleisch für diese kinder...
Am nächsten tag gibts dann wieder fisch oder geflügel und das problem ist vom tisch...

Mein kind isst auch nicht alles und muss dann eben sehen, was für sie in ordnung ist.

Klar darf jeder seine kultur für sich beibehalten, aber manchmal muss man eben kompromissbereit sein.

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24. Mai 2014 um 19:18

...
Woher nimmst du denn das Wissen, dass das gemacht wird, weil sich Menschen mit einem anderen Glauben beschweren?

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24. Mai 2014 um 19:19

Wie unten
schon gesagt: kruzifixe in einrichtungen mit kirchlicher trägerschaft gerne, in staatlichen einrichtungen haben sie nichts verloren.

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24. Mai 2014 um 19:43

Richtig,
In der türkei dürfen in staatlichen einrichtungen bzw. Staatsbedienstete kein kopftuch tragen.

Hier in deutschland wird aber wieder den deutschen "nazis" nachgeschrien, weil man einer lehrerin nicht gestattet in der schule kopftuch zu tragen oder es im polizeidienst verbietet.

Und das ist schlicht und ergreifend frech!

Im gegesatz zu türkischen schulen, ist es hier in deutschland schülerinnen erlaubt, ein kopftuch zu tragen...

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24. Mai 2014 um 20:08

Das gibt es schon,
abet du kennst auch die Auflagen, oder?

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24. Mai 2014 um 21:00

So sehe ich das auch
Aber man muss als erwachsene frau eben auch akzeptieren, dass ein kopftuch im berufsalltag eben nicht überall angebracht ist und auf die heimische kultur in dem land in dem man lebt, befremdlich wirkt.

Nur weil ich freizügig rumlaufen kann, heisst das noch lange nicht, dass ich das in anderen ländern mit anderen kulturen auch kann.
Das muss jeder mensch respektieren und sich dahin gehend anpassen.
Ich kann schliesslich auch nicht in arabische länder auswandern, dort halb nackt rumlaufen und mich diskriminiert fühlen, weil ich für mein handeln eingebuchtet werde.
Das ist dort zum teil so üblich und logische konsequenz. Dort schreit dann aber auch keiner was von rassismus, sondern empfindet es als gerecht, "weils dort eben so ist".

Von uns deutschen erwartet man aber, es allen recht zu machen und unsere kultur anzupassen.
Und das passt für mich nicht zusammen.

Für das was hier in deutschland mal passiert ist, trägt in unserer generation und den folgenden keiner eine schuld. Unsere pflicht ist es nur, die augen nicht zu verschliessen und sorge dafür zu tragen, dass so etwas grausames nie wieder passieren kann.
Nicht aber unsere kultur und unser land gänzlich aufzugeben und anzupassen.

Denn auch wenn es wieder gemein klingt, aber NIEMAND ist verpflichtet hier zu leben. Weder der deutsche mit deutschen wurzeln, dem seine multikulturellen mitbürger nicht passen, noch der ausländische mitbürger oder der deutsche mit ausländischen wurzeln.

Jeder hat eine wahl und wenn es in meiner heimat für mich bedeutet, qualen zu leiden, verfolgt zu werden etc. dann nehme ich die chance in einem anderen land ein besseres leben zu führen gern an, nehme ein bisschen heimat im herzen mit und beginne von vorn, auch wenn das bedeutet mich ein bisschen einschränken zu müssen.

Viele menschen die hier nach deutschland kommen durften, sind unendlich dankbar dafür.
Aber einigen fehlt diese dankbarkeit leider.

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24. Mai 2014 um 21:36

Luminara
In Bayern sind sie streng katholisch wer da nicht jeden Sonntag im die Kirche geht ist ungern gesehen
Und da gehört auch ein Kreuz an den Schulen weil die Schulen ebenfalls katholisch sind
Solche Einrichtungen gibt es überall deshalb.
Auf dieser katholischen schule waren Kinder mit islamischen glauben und fühlten sich von dem Kreuz beleidigt und sie wollten das es abkommt aber das wurde nicht genehmigt.

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24. Mai 2014 um 22:19
In Antwort auf regina_12295977

Luminara
In Bayern sind sie streng katholisch wer da nicht jeden Sonntag im die Kirche geht ist ungern gesehen
Und da gehört auch ein Kreuz an den Schulen weil die Schulen ebenfalls katholisch sind
Solche Einrichtungen gibt es überall deshalb.
Auf dieser katholischen schule waren Kinder mit islamischen glauben und fühlten sich von dem Kreuz beleidigt und sie wollten das es abkommt aber das wurde nicht genehmigt.

Da
bayern zur brd gehört, nehme ich an, dass auch da die trennung von kirche und staat gelten sollte. wenn bayern dies versäumt, kann auch kein moslem oder jude was dafür. und weshalb es erstrebenswert ist, zu einer konfession fast schon "gezwungen" zu werden, erschließt sich mir ehrlich gesagt auch nicht.

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24. Mai 2014 um 22:28

Da geht's doch schon wieder los hier...
Warum wird sich überhaupt darüber aufgeregt, dass jemand mit Kopftuch in die Schule kommen will?

Das ist ein geringer Prozentsatz der Türken, die auf solche Ideen kommen. Ich stehe absolut hinter dem Kopftuchverbot so wie ich auch hinter dem Kruzifix-Verbot stehe.

Aber das war eine einzelne Frau, hinter der vielleicht 2,3 Gleichgesinnte und nachher noch 200 Mitläufer standen.

So wie es hier aber ausgedrückt wird, sind alle Türken frech, weil eine von ihnen auf die Idee gekommen ist, dass sie mit Kopftuch Schüler unterrichten will.

Sie steht doch nicht für alle muslimischen Menschen in Deutschland. Nicht einmal ansatzweise.

Und natürlich getraut sich kein Deutscher in Indien auf Rindfleisch zu pochen. Denn welcher Deutsche wandert nach Indien aus, weil er es dort besser hat?
Nur der, der eh so viel Kohle hat, dass er sich sein Rindfleisch einfach einfliegen lässt.
Ihr müsst mal den Unterschied begreifen zwischen "Wir bauen doch auch keine Kirchen in der Türkei". Warum solltet ihr auch? Seit ihr seit Generationen dorthin ausgewandert? Ist dort eure neue Heimat geworden?
Neee, nur ein billiges Urlaubsland, oder?
Abgesehen davon findet man in der Türkei sehr viele Kirchen im Verhältnis zur christlichen Bevölkerung. Eindeutig mehr als Moscheen im Verhältnis zur Anzahl der Muslime in Deutschland...

Das, was immer wieder mit "Frechheit" angeprangert wird, weil sich ein, zwei, drei Menschen ein paar extreme Ideen ausgedacht haben, ist nichts anderes als das Bild der Deutschen auf Mallorca, die sich morgens um 5 den Wecker stellen, um die Liegestühle blockieren zu können.

Ich gehe davon aus, dass ihr auch nicht zu den Deutschen gehört, oder?
Mich k.o.t.z.en diese Verallgemeinerungen total an und ich finde sie extrem gefährlich. Das ist einfach nur Bildzeitungsniveau.

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24. Mai 2014 um 22:31
In Antwort auf padmaaaxxx

Da geht's doch schon wieder los hier...
Warum wird sich überhaupt darüber aufgeregt, dass jemand mit Kopftuch in die Schule kommen will?

Das ist ein geringer Prozentsatz der Türken, die auf solche Ideen kommen. Ich stehe absolut hinter dem Kopftuchverbot so wie ich auch hinter dem Kruzifix-Verbot stehe.

Aber das war eine einzelne Frau, hinter der vielleicht 2,3 Gleichgesinnte und nachher noch 200 Mitläufer standen.

So wie es hier aber ausgedrückt wird, sind alle Türken frech, weil eine von ihnen auf die Idee gekommen ist, dass sie mit Kopftuch Schüler unterrichten will.

Sie steht doch nicht für alle muslimischen Menschen in Deutschland. Nicht einmal ansatzweise.

Und natürlich getraut sich kein Deutscher in Indien auf Rindfleisch zu pochen. Denn welcher Deutsche wandert nach Indien aus, weil er es dort besser hat?
Nur der, der eh so viel Kohle hat, dass er sich sein Rindfleisch einfach einfliegen lässt.
Ihr müsst mal den Unterschied begreifen zwischen "Wir bauen doch auch keine Kirchen in der Türkei". Warum solltet ihr auch? Seit ihr seit Generationen dorthin ausgewandert? Ist dort eure neue Heimat geworden?
Neee, nur ein billiges Urlaubsland, oder?
Abgesehen davon findet man in der Türkei sehr viele Kirchen im Verhältnis zur christlichen Bevölkerung. Eindeutig mehr als Moscheen im Verhältnis zur Anzahl der Muslime in Deutschland...

Das, was immer wieder mit "Frechheit" angeprangert wird, weil sich ein, zwei, drei Menschen ein paar extreme Ideen ausgedacht haben, ist nichts anderes als das Bild der Deutschen auf Mallorca, die sich morgens um 5 den Wecker stellen, um die Liegestühle blockieren zu können.

Ich gehe davon aus, dass ihr auch nicht zu den Deutschen gehört, oder?
Mich k.o.t.z.en diese Verallgemeinerungen total an und ich finde sie extrem gefährlich. Das ist einfach nur Bildzeitungsniveau.

Und jaaa,
genau das ist für mich unter anderem auch eine Schattierung von Rassismus.

Wenn man nicht dazu in der Lage ist, zu differenzieren. Zwischen "Ich will nicht, dass eine Frau mit Kopftuch unsere Kinder unterrichtet" und "alle Muslime sind frech und wollen auch in den staatlichen Schulen mit Kopftuch unterrichten, obwohl wir unsere Kruzifixe abhängen müssen"
sollte man doch ganz klar unterscheiden können.
Aber das können viele nicht. Hier nicht und im Real-Life auch nicht. Da muss man sich dann wiederum nicht wundern, wenn man als Nazi beschimpft wird...

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24. Mai 2014 um 22:31

Als ich zur Schule ging,
Hing in jeder Klasse noch ein Kreuz. Es wurde auch gebetet und niemand hat es gestört. Wo kein Kläger, da kein Richter...
Der Religionsunterricht war rk. Für Andersgläubige wär der Unterricht freiwillig.

Jetzt hat sich die Zeit gewandelt und die Welt ist auch in Bayern bunter geworden (trotz absoluter Mehrheit der CSU).
Es ist mir persönlich egal, ob da ein Kreuz hängt oder nicht. Jeder soll glauben was ihn erfüllt... Allerdings sollte und darf niemand erwarten, dass sich andere dem Glauben unterordnen oder Konsequenzen tragen, die sie nicht tragen wollen.

Das gilt aber für jede Konfession, für jeden Menschen und für jede Volksgruppe.

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24. Mai 2014 um 22:34
In Antwort auf regina_12295977

Luminara
In Bayern sind sie streng katholisch wer da nicht jeden Sonntag im die Kirche geht ist ungern gesehen
Und da gehört auch ein Kreuz an den Schulen weil die Schulen ebenfalls katholisch sind
Solche Einrichtungen gibt es überall deshalb.
Auf dieser katholischen schule waren Kinder mit islamischen glauben und fühlten sich von dem Kreuz beleidigt und sie wollten das es abkommt aber das wurde nicht genehmigt.

Kullakrümel
So ein Quatsch! Komme auch aus Bayern, hier wird überhaupt niemand schief angeschaut wenn er am Sonntag nicht in die Kirche geht. Wenn dann gehen eh nur alte Leute dahin.

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24. Mai 2014 um 23:22

Für mich bedeutet es...
Wenn man etwas auf religions Zugehörigkeit, nationalität oder auch Behinderung zieht....
Ich finde und glaube auch das wo und als was man geboren wird alles Schicksal ist...
Ich verabscheue alle die es nach über 70 Jahren immer noch nicht verstanden haben... Was war da los? 5 Millionen ermordete , wie geht das, warum hat niemand geholfen, vorallem wie könnten das Menschen tun? Kinder töten, mütter, Väter und Großeltern!?

Ich kann padma sehr gut verstehen und wünsche mir das so etwas nie nie wieder passiert...

Das schlimme ist das damalsbdie wenigsten wussten was da wirklich los war!

Ich schäme mich übrigens zu tiefst für meinen Urgroßvater der meinen auf Grund der Geschichte obwohl er in den 80 Er wohl eines besseren belegt sein sollte meinen namen sarah verabscheut hat!

Man sollte auch heute daran denken und Hass gegen irgendwelche völkergruppen etc. Tunlichst vermeiden, ihr hättet Glück und würdet hier geboren das kann doch anderen nicht verwärr bleiben !?




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24. Mai 2014 um 23:30

In der türkei gibt es aber auch genauso
Christen wie hier.
Und hier haben wir auch genügend metzgereien, die schwein kategorisch ausschliessen, weil sie sich mit ihrem
Angebot hauptsächlich an muslimische kunden richten.

Man... Das sind einfache beispiele, wer will findet an allem irgendwas zu meckern oder widerlegen!
Das hier alles aber auch wirklich alles auf die goldwaage gelegt wird!

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24. Mai 2014 um 23:41

Aber da ist doch gerade der springende punkt!!!
Nur siehst du es nicht, weil du zwanghaft jedem der sich in irgendeiner form kritisch äussert, braunes gedankengut unterstellen willst!

Das was genannt wurde waren einzelfälle und niemand hat das auf die breite masse bezogen und verallgemeinert! Das hat nichts mit rassismus zu tun!

Was politisch gefährlich ist, sind extreme, aber nicht nur die rechte seite!

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24. Mai 2014 um 23:54
In Antwort auf yve98

Aber da ist doch gerade der springende punkt!!!
Nur siehst du es nicht, weil du zwanghaft jedem der sich in irgendeiner form kritisch äussert, braunes gedankengut unterstellen willst!

Das was genannt wurde waren einzelfälle und niemand hat das auf die breite masse bezogen und verallgemeinert! Das hat nichts mit rassismus zu tun!

Was politisch gefährlich ist, sind extreme, aber nicht nur die rechte seite!

Ive
Dem kann ich nur zustimmen. Gut geschrieben.

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24. Mai 2014 um 23:57

Sally
Warum darf man sich nicht kritisch äußern? Auf das Beispiel von Ive bezogen.

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25. Mai 2014 um 0:56

Mich stört das Rassismus
hier viel an der Religion festgemacht wird. Für mich hat das weniger mit der zugehörigen Religion zu tun. Rassismus gab es leider schon immer, lange vor Nazi Deutschland.

Was war denn mit den vielen Menschen die versklavt wurden. Die nur aufgrund einer Andersartigkeit als minderwertige Menschen gesehen wurden. Die sehr viel Leid ertragen mussten. Bzw gibt es das ja in anderen Ländern noch heute!
Rassismus ist kein Deutsches Problem. Das gibt es in jeder Gesellschaft und in jedem Land der Erde und kommt am Ende nur durch Vorurteile!

Und jede Kultur hat gegenüber einer anderen schlechte Vorurteile und leider wird sich daran auch nichts andern.

Es ist traurig aber so ist es nun mal. Wenn jeder Mensch seine Vorurteile ablegen würde und jeden anderen Menschen bedingungslos tolerieren würde hätten wir den Weltfrieden.

Und ich denke das mit Sicherheit schon jeder einzelne von euch schon einmal schlecht über eine andere Kultur, Religion und generell "andersartigen" Menschen gedacht haben.

Braunes Gedankengut geht auf jeden Fall überhaupt nicht aber der alltägliche Rassismus geht nicht nur von rechtsgerichteten Personen aus.

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25. Mai 2014 um 1:12

Natürlich!
Ich habe nichts verstanden...

Du offensichtlich auch nicht! Zumindest nicht von all dem was ich geschrieben habe.

Und sorry aber das was padma hier gerade betreibt ist fanatisch und genau das was sie so anprangert, nämlich intolerant.

Damit will ich nicht sagen dass man rassismus tolerieren soll, aber hier im thread wurde nichts rassistisches geäussert und von padma trotzdem nicht toleriert.
Sie hat nur auf lächerliche weise zu verstehen gegeben, dass sie auf alles eine antwort hat und jede noch so frei gewählte metapher widerlegen will.

Nicht jeder der von sich selbst glaubt und es nach aussen vorgibt ist tolerant und das hier ist ein paradebeispiel dafür.

Gute nacht und einen schönen sonntag!

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25. Mai 2014 um 2:59
In Antwort auf junimalu

Mich stört das Rassismus
hier viel an der Religion festgemacht wird. Für mich hat das weniger mit der zugehörigen Religion zu tun. Rassismus gab es leider schon immer, lange vor Nazi Deutschland.

Was war denn mit den vielen Menschen die versklavt wurden. Die nur aufgrund einer Andersartigkeit als minderwertige Menschen gesehen wurden. Die sehr viel Leid ertragen mussten. Bzw gibt es das ja in anderen Ländern noch heute!
Rassismus ist kein Deutsches Problem. Das gibt es in jeder Gesellschaft und in jedem Land der Erde und kommt am Ende nur durch Vorurteile!

Und jede Kultur hat gegenüber einer anderen schlechte Vorurteile und leider wird sich daran auch nichts andern.

Es ist traurig aber so ist es nun mal. Wenn jeder Mensch seine Vorurteile ablegen würde und jeden anderen Menschen bedingungslos tolerieren würde hätten wir den Weltfrieden.

Und ich denke das mit Sicherheit schon jeder einzelne von euch schon einmal schlecht über eine andere Kultur, Religion und generell "andersartigen" Menschen gedacht haben.

Braunes Gedankengut geht auf jeden Fall überhaupt nicht aber der alltägliche Rassismus geht nicht nur von rechtsgerichteten Personen aus.

...
Man hat sich hier einfach auf den religiösen Rassismus "festgelegt", weil daraus eine Diskussion entstand....irgendwo auf den ersten 3 Seiten fing es an.
Es wird nunmal in kulturellen und religiösen Rassismus aufgeteilt. Der kulturelle Rassismus ist allerdings nicht so präzise wie der religiöse Rassismus. Beim religiösen Rassismus werden die Rassen genau aufgeteilt, was beim kulturellen Rassismus nicht passiert...da verschwimmen die Grenzen.
Natürlich geht der kulturelle Rassismus bis in die Antike, aber das sehe ich noch nicht mal unbedingt als Rassismus. Kasten gab es schon immer, aber diese Menschen wurden eher willkürlich ausgesucht und wurden, weil sie arm waren, verkauft und versklavt. Wenn man danach geht, dann sind wir alle Rassisten...wer hat denn noch nie einen blöden Spruch über H4 Empfänger gebracht?
So wirklich von Rassismus kann man erst im späten Griechenland reden, als blonde Menschen als minderwertig eingestuft wurden.
Danach kam erst die Hautfarbe mit den Versklavungen ins Spiel.

Was ist denn kultureller Rassismus?
Ich finde es falsch, dass man hier kulturellen Rassismus als Ausländerfeindlichkeit bezeichnet...das liest man immer wieder. Das stimmt aber nicht. Wenn man mal von den deutschen Rechtsextremisten ausgeht, dann kann man nicht von Ausländerfeindlichkeit sprechen. Sie machen Unterschiede beim Aussehen und nicht bei der Nationalität. Sie haben sich auf den südländischen Typ eingeschossen, denn der hat dunkle Haare und einen dunkleren Teint. Hat man mal was davon gehört, dass die NPD etwas gegen blonde Schweden hat? Haben sie nicht, weil diese "Rasse" ihnen ähnelt. Dagegen hat es ein Deutscher, der eher südländisch aussieht, schwer in ihren Reihen.
Im 3. Reich gab es ja nicht nur Antisemitismus...da wurde auch auf die Gene geachtet...es musste blond und blauäugig sein.

Im religiösen Rassismus grenzt sich das klar ab, deswegen wird das Thema auch häufiger diskutiert. Beim kulturellen Rassismus kann man nicht genau sagen, wo es denn nun anfängt und wie es sich genau definiert.

Wenn man es genau nimmt, dann sind wir hier alle Rassisten...wenn man mal vom religiösen Rassismus wegkommt. Wir stecken hier die Leute auch in Schubladen...in Rassen. Wir teilen hier täglich in Rassen ein und haben sogar Eigenschafen und Antipathie für diese Rassen entwickelt: Rassismus.
Da gibt es die Alleinerziehenden: die Emanzen, die dem Kindsvater das Geld aus der Tasche ziehen, die stillenden Mütter: die Egoisten, die damit nur ihre eigenen Bedürfnisse stillen, die Flaschenmütter: die Faulen, die ihren Kinder den besten Start verwehren, die Vollzeitmütter: die Glucken, die ihren Kindern keinen Freiraum geben, die arbeitenden Mütter: auch Egoisten, die sich keine Kinder anschaffen hätten sollen, die sexuell weniger aktiven Frauen: verklemmte Hausmütterchen, die sich nicht wundern brauchen, wenn ihre Männer sie betrügen, die sexuell aktiven Frauen: Sch*mp*n, denn Sex ist zur Fortpflanzung gedacht oder sie denken es sich nur aus. Das könnte ich ewig so weiter schreiben.
Wir leben auch in unterschiedlichen Schichten und Rassen. Man sollte damit sensibler umgehen, denn wenn man mal den üblichen Rassismus ausblendet, dann ist Rassismus immer anwesend.

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25. Mai 2014 um 8:12
In Antwort auf carpe3punkt0

...
Man hat sich hier einfach auf den religiösen Rassismus "festgelegt", weil daraus eine Diskussion entstand....irgendwo auf den ersten 3 Seiten fing es an.
Es wird nunmal in kulturellen und religiösen Rassismus aufgeteilt. Der kulturelle Rassismus ist allerdings nicht so präzise wie der religiöse Rassismus. Beim religiösen Rassismus werden die Rassen genau aufgeteilt, was beim kulturellen Rassismus nicht passiert...da verschwimmen die Grenzen.
Natürlich geht der kulturelle Rassismus bis in die Antike, aber das sehe ich noch nicht mal unbedingt als Rassismus. Kasten gab es schon immer, aber diese Menschen wurden eher willkürlich ausgesucht und wurden, weil sie arm waren, verkauft und versklavt. Wenn man danach geht, dann sind wir alle Rassisten...wer hat denn noch nie einen blöden Spruch über H4 Empfänger gebracht?
So wirklich von Rassismus kann man erst im späten Griechenland reden, als blonde Menschen als minderwertig eingestuft wurden.
Danach kam erst die Hautfarbe mit den Versklavungen ins Spiel.

Was ist denn kultureller Rassismus?
Ich finde es falsch, dass man hier kulturellen Rassismus als Ausländerfeindlichkeit bezeichnet...das liest man immer wieder. Das stimmt aber nicht. Wenn man mal von den deutschen Rechtsextremisten ausgeht, dann kann man nicht von Ausländerfeindlichkeit sprechen. Sie machen Unterschiede beim Aussehen und nicht bei der Nationalität. Sie haben sich auf den südländischen Typ eingeschossen, denn der hat dunkle Haare und einen dunkleren Teint. Hat man mal was davon gehört, dass die NPD etwas gegen blonde Schweden hat? Haben sie nicht, weil diese "Rasse" ihnen ähnelt. Dagegen hat es ein Deutscher, der eher südländisch aussieht, schwer in ihren Reihen.
Im 3. Reich gab es ja nicht nur Antisemitismus...da wurde auch auf die Gene geachtet...es musste blond und blauäugig sein.

Im religiösen Rassismus grenzt sich das klar ab, deswegen wird das Thema auch häufiger diskutiert. Beim kulturellen Rassismus kann man nicht genau sagen, wo es denn nun anfängt und wie es sich genau definiert.

Wenn man es genau nimmt, dann sind wir hier alle Rassisten...wenn man mal vom religiösen Rassismus wegkommt. Wir stecken hier die Leute auch in Schubladen...in Rassen. Wir teilen hier täglich in Rassen ein und haben sogar Eigenschafen und Antipathie für diese Rassen entwickelt: Rassismus.
Da gibt es die Alleinerziehenden: die Emanzen, die dem Kindsvater das Geld aus der Tasche ziehen, die stillenden Mütter: die Egoisten, die damit nur ihre eigenen Bedürfnisse stillen, die Flaschenmütter: die Faulen, die ihren Kinder den besten Start verwehren, die Vollzeitmütter: die Glucken, die ihren Kindern keinen Freiraum geben, die arbeitenden Mütter: auch Egoisten, die sich keine Kinder anschaffen hätten sollen, die sexuell weniger aktiven Frauen: verklemmte Hausmütterchen, die sich nicht wundern brauchen, wenn ihre Männer sie betrügen, die sexuell aktiven Frauen: Sch*mp*n, denn Sex ist zur Fortpflanzung gedacht oder sie denken es sich nur aus. Das könnte ich ewig so weiter schreiben.
Wir leben auch in unterschiedlichen Schichten und Rassen. Man sollte damit sensibler umgehen, denn wenn man mal den üblichen Rassismus ausblendet, dann ist Rassismus immer anwesend.

Genau das ist das was ich meine
Und jetzt ohne was beschönigen zu wollen aber hier wird immer nur von deutschen Nazis gesprochen aber was ist mit den radikalen Islamisten hier in Deutschland? Die ihren Rassismus unter dem Deckmäntelchen des "heiligen Krieges" ausleben. Bei denen sind doch Menschen mit anderer Religion auch "minderwertig" aber über die regt sich hier komischerweise keiner auf. Über radikale die die komplette westliche Welt in Angst versetzen.

Es gibt nunmal Überfall "solche" und solche und jeder Mensch kann sich entscheiden wo er zugehören möchte. Und leider haben der Radikale Islam und das Nazitum recht viel gemeinsam. Kleine schwache Seelen, die nicht viel erreicht haben im leben, von diesem auch gebeutelt wurden und viel Frust haben werden von denen "aufgefangen".

Diese tollen Redner haben auf alles eine Antwort und für jeden Unmut einen schuldigen. Da wird nicht über Politik geredet und das diese an den Problem schuld sein könnte, nein es sind die "bösen" Ausländer oder die "böse" westliche Welt. Und diese Gruppierung finde ich persönlich genau so schlimm!

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25. Mai 2014 um 9:03

Rassismus
ist für mich das anfeinden, herabwürdigen, verurteilen von Menschen anderer Hautfarbe, anderer Religionszugehörigkeit, anderer Kultur oder anderer sexueller Orientierung.
Menschen als minder wertig anzusehen oder sich bzw. Menschen bestimmter Herkunft, Ansehen etc. als etwas wertvolleres anzusehen oder als überlegen.

Rassismus ist ein globales Problem, dass in jedem Land bzw. Bevölkerungsgruppe vorkommt. Ich finde allerdings das wir in Deutschland besonders dafür sensibilisiert sein müssen aufgrund unserer Geschichte.

Und wer glaubt, Geschichte könne sich nicht wiederholen, weil die Bevölkerung daraus lernt, der irrt. Darum ist es wichtig aktiv zu sein, die Augen nicht zu verschließen.

Rassismus wird es immer geben, dagegen kann man nichts machen. Man kann aber seine Haltung gegenüber den dummen rassistischen Aussagen kundtun und viel leicht eine Person erreichen, dir die darüber nachdenkt und ihr Meinung vielleicht überdenkt. Das wäre schon ein großer Erfolg, aber leider wird es immer Rassismus geben.

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25. Mai 2014 um 11:47
In Antwort auf junimalu

Genau das ist das was ich meine
Und jetzt ohne was beschönigen zu wollen aber hier wird immer nur von deutschen Nazis gesprochen aber was ist mit den radikalen Islamisten hier in Deutschland? Die ihren Rassismus unter dem Deckmäntelchen des "heiligen Krieges" ausleben. Bei denen sind doch Menschen mit anderer Religion auch "minderwertig" aber über die regt sich hier komischerweise keiner auf. Über radikale die die komplette westliche Welt in Angst versetzen.

Es gibt nunmal Überfall "solche" und solche und jeder Mensch kann sich entscheiden wo er zugehören möchte. Und leider haben der Radikale Islam und das Nazitum recht viel gemeinsam. Kleine schwache Seelen, die nicht viel erreicht haben im leben, von diesem auch gebeutelt wurden und viel Frust haben werden von denen "aufgefangen".

Diese tollen Redner haben auf alles eine Antwort und für jeden Unmut einen schuldigen. Da wird nicht über Politik geredet und das diese an den Problem schuld sein könnte, nein es sind die "bösen" Ausländer oder die "böse" westliche Welt. Und diese Gruppierung finde ich persönlich genau so schlimm!

Ich finde eigentlich,
dass es genau umgedreht ist....zumindest in Deutschland.
Für die meisten ist doch jeder Ausländer, der ein bisschen südländisch aussieht, ein Selbstmordattentäter. Bei Nazis kann man das schlecht sagen, weil die meisten immer noch glauben, dass Nazis Springerstiefel und Glatze tragen. So ist es ja nicht...die Mode ist schon lange out. Die richtigen Nazis sind extrem intelligente Köpfe, die u.a. in Anzug und Krawatte in Führungspositionen sitzen.
Diese Blindheit sieht man auch bei der Polizei. Bei uns wird auf 7 kontrollierte Personen gerade mal eine Person kontrolliert, die deutscher Staatsbürger ist. Es wird mehr auf die "ausländische Gefahr" geachtet...was imtern im eigenen Land läuft, das interessiert nicht wirklich.
Wenn man mal den Vergleich zieht, dann zeigt sich eigentlich, dass man die Gefahr unterschätzt. In Deutschland gibt es etwa 20000 Rechtsextremisten...davon werden etwa 10000 als gewaltbereit eingestuft.
Nimmt man jetzt mal die Salafisten, dann gibt es davon etwa 4000 Stück in Deutschland...davon werden ungefähr100 Personen als eventuelle Attentäter eingestuft.

Versteh mich nicht falsch...ich finde jede radikale Aktivität schlimm, aber man sieht den ausgewählten Feind grösser, als er eigentlich ist. Der richtige Feind ist unser deutscher Nachbar, der immer freundlich grüsst, unser netter Versicherungsvertreter, der immer ein offenes Ohr hat und eventuell sogar der eigene Chef, der immer besonders familienfreundlich ist.
Ausländer stellt man immer unter Generalverdacht, aber beim eigenen Landsmann kommt man erst gar nicht auf die Idee.

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