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Was erwartet ihr als Mama noch von einer Freundschaft?

18. März 2017 um 21:25

Freundschaften bzw. Ansichten dazu verändern sich ja im Laufe der Zeit. Jetzt als Mutter mit 2 Kindern ist ein Freundschaft natürlich nicht mehr so wie im Alter mit 20 o.ä.

Ich habe nicht mehr viele Freundinnen und irgendwie frage ich mich, ob das für mich überhaupt noch richtige Freundinnen sind.
Wie sollten für euch Freundschaften sein/ablaufen, wenn ihr mitten im Leben steht und z.b. mit Kindern viel zu tun habt? Seid ihr eher der aktive Part?

Vielleicht kann mir ja mal jemand seine Gedanken dazu aufschreiben. Dann kann ich mein Gedankenkarussell vielleicht ein bisschen besser ordnen und sehe, ob ich manches womöglich zu eng sehe.

Liebe Grüße

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18. März 2017 um 22:16

Das ist auch für mich irgendwie ein leidiges Thema. Ich bin 30, Mutter von 2 noch recht jungen Kindern und wohne zudem weit weg von meinen Freundinnen.
ich sage rechtzeitig Bescheid, wenn ich in die Heimat fahre und bekomme dann immer zu hören. "Kein Problem, natürlich habe ich da Zeit"
und was ist...Tag x kommt und schon hat man plötzlich keine Zeit mehr. Dann sage ich "wir sind 1 Woche da,melde dich wenn es dir passt" und was ist? Nach einer Woche fahre ich wieder weg ohne auch nur ein Wort gehört zu haben.
das frustriert mich extrem. Ich versuche immer Zeit zu haben wenn wir in Deutschland sind.

wenn denn mal treffen statt finden sind sie schön. Aber auf Dauer kann es das trotzdem nicht sein. Das letzte treffen war im Oktober und wir waren danach im November, Dezember und Februar da. 
Das tut mir weh...

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18. März 2017 um 23:09
In Antwort auf sfsp

Freundschaften bzw. Ansichten dazu verändern sich ja im Laufe der Zeit. Jetzt als Mutter mit 2 Kindern ist ein Freundschaft natürlich nicht mehr so wie im Alter mit 20 o.ä.

Ich habe nicht mehr viele Freundinnen und irgendwie frage ich mich, ob das für mich überhaupt noch richtige Freundinnen sind.
Wie sollten für euch Freundschaften sein/ablaufen, wenn ihr mitten im Leben steht und z.b. mit Kindern viel zu tun habt? Seid ihr eher der aktive Part?

Vielleicht kann mir ja mal jemand seine Gedanken dazu aufschreiben. Dann kann ich mein Gedankenkarussell vielleicht ein bisschen besser ordnen und sehe, ob ich manches womöglich zu eng sehe.

Liebe Grüße

Dieses Thema beschäftigt mich auch gerade sehr. Früher hatte ich einen einige sehr gute Freunde, mit der Zeit wurden es immer weniger (hat sich leider auch mit der Beziehung eingeschlichen) und seitdem ich in Karenz bin (ca 20 Monate) ist es noch viel schlimmer. Ich seh natürlich noch ab und zu Leute, die mir wichtig sind aber eben eher selten und die Freundschaften sind auch nicht so eng. Meine älteste Freundin seh ich noch sehr oft, aber während ich ein Kind bekommen hab und einfach nicht mehr wie früher agieren kann, hat sie zu studieren begonnen und rrist durch die Welt, hat sehr viele Freunde und erlebt so vieles! Ich freu mich total für sie und aber auch wenns sehr egoistisch bin ich etwas traurig sie nicht mehr "allein" zu haben. Total idiotisch. Hat sie mich logischerweise ha auch nicht. Und auch mit den Freunden aus der Arbeit, es ist einfach etwas anderes wenn man sich jeden Tag sieht...

mir fehlt, dass ich nicht 100% offen reden kann, wie früher. Kinderlose Frauen verstehen oft manche Sachen nicht (ist ja verständlich) und ich merke aber auch "trivial" meine Gedanken sind im Gegensatz zu früher 

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18. März 2017 um 23:10

meine freundinnen wohnen auch weiter weg. wir besuchen uns immer mal wieder bzw. ich besuche sie :P. Mir ist es wichtig, dass wir trotz wenig Zeit und Entfernung in Kontakt bleiben. Muss nicht ständig sein, aber ein Hi, wie geht dir/euch? mal zwischendurch finde ich ganz nett. Und da ich noch die einzige mit Kindern bin ist es mir auch wichtig, dass wir gegenseitig Rücksicht nehmen auf die unterschiedlichen Lebenstile. Dass sie merken und tolerien, dass ich wenn ich da bin, nicht spontan einfach so Party machen kann und dass mit Kindern andere Regeln zu beachten sind, zb. nicht vor ihnen oder im Raum zu rauchen oder spät abends mit ihnen irgendwo hinzufahren- letzens fragte mich eine freundin ob ich ein joint rauchen möchte, als Geburtstagsgeschenk die Kinder schliefen nebenan- für mich ein absolutes nooooo goooooo. Also sprich, dass sie akzeptieren, dass ich Mama bin und meine Kinder nun mal ein Teil meines Lebens geworden sind- was sie auch tun, sie mögen alle meine Kinder, aber manche Sachen sind so fern, weil sie im Leben noch ganz woanders sind. Andersherum versuche ich auch zu ermöglichen, als Freundin da zu sein und mir Zeit zu nehmen mit ihnen auch was alleine zu unternehmen ( z.b ein par tage gemeinsamen Urlaub)

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19. März 2017 um 8:25

Ist bei mir genauso. Wir sind die Einzigen im Moment die Kinder haben, also richten sind "alle" nach uns. Aber ich richte mir auch oft ein das ich alleine mit meinen Freunden mal weg gehen und der Papa passt auf die Kids auf. 

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19. März 2017 um 8:51
In Antwort auf sfsp

Freundschaften bzw. Ansichten dazu verändern sich ja im Laufe der Zeit. Jetzt als Mutter mit 2 Kindern ist ein Freundschaft natürlich nicht mehr so wie im Alter mit 20 o.ä.

Ich habe nicht mehr viele Freundinnen und irgendwie frage ich mich, ob das für mich überhaupt noch richtige Freundinnen sind.
Wie sollten für euch Freundschaften sein/ablaufen, wenn ihr mitten im Leben steht und z.b. mit Kindern viel zu tun habt? Seid ihr eher der aktive Part?

Vielleicht kann mir ja mal jemand seine Gedanken dazu aufschreiben. Dann kann ich mein Gedankenkarussell vielleicht ein bisschen besser ordnen und sehe, ob ich manches womöglich zu eng sehe.

Liebe Grüße

Ich geb dir mal ein Beispiel. Letzte Woche wurde mir der Kindergartenplatz abgesagt. Ich bin aus allen Wolken gefallen, denn ich hatte schon eine fixe Zusage und werde das natürlich nicht so hinnehmen.

Allerdings war ich an dem Tag, als ich es erfahren habe, total neben der Spur. Hab dann mit zwei Freundinnen darüber geredet bzw. mich ausgeheult. Seitdem haben beide schon mehrmals bei mir angerufen und mich gefragt, wie es mir jetzt geht und haben Vorschläge gemacht, was ich machen könnte. Und das finde ich schön, wenn sich jemand für mich und mein Wohlbefinden interessiert.

Ich habe natürlich auch Freundschaften, die jetzt wo ich Mama bin nicht mehr so intensiv sind. Aber mit diesen Freundinnen habe ich mich einfach auseinander gelebt. Das hat nicht mal so sehr was mit den Kindern zu tun (eine meiner besten Freundinnen ist gewollt kinderlos und wird es auch bleiben) sondern einfach mit der grundsätzlichen Einstellung im Leben.  Manchmal ärgere ich mich darüber, aber ich habe ein paar wirklich gute Freundinnen und das schätze ich sehr!

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19. März 2017 um 10:16

Ich glaube aber auch das manche Mütter sich für den Nabel der Welt halten und alles muss sich jetzt um sie und das Kind drehen. Meine Freunde mögen meine Kinder, aber sie haben dann doch kein Bock permanent mich nur mit Kind zu sehen. Natürlich als meine beiden noch Babys waren und ich gestillt hab, ging es nicht anders, aber jetzt wo sie älter sind, geh ich auch gerne ohne Kind weg. Ich finde z.b. auch nicht das meine Freunde sich um meine Kids kümmern müssen wenn wir zusammen weg sind. Klar schauen sie auch mal was die machen, aber die Verantwortung liegt bei mir. Und ich kann doch genauso als Mama mein Handy in die Hand nehmen und meiner Freundin schreiben und muss nicht warten bis sie sich meldet, weil ich als Mama ja so beschäftigt bin. 

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19. März 2017 um 10:23

Finde auch, dass das nix über die freundschaft davor aussagen muss..menschen ändern sich eben im lauf des lebens u entwickeln sich in andere richtungen..dh nicht zwangsläufig, dass es vorher schlecht war,sondern die lebenssituation war eben eine andere! Zb als mutter lebe ich ein anderes leben als früher als studentin..freundinnen von mir leben aber teils eher noch ziemlich studentisch..irgendwann passt das dann eben nicht mehr so gut, kann sein, dass sich das aher wieder ändert!

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19. März 2017 um 11:12

Ich habe zwei gute Freundinnen, eine hat selbst Kinder, die andere ist noch kinderlos. Wir sind Mitte/Ende 30. 

Obwohl die kinderlose Freundin die meiste Zeit hat (auch beruflich, hat traumhafte Arbeitszeiten mit viel Zeit zwischendrin) sehe ich sie sehr selten. Etwa alle drei Monate. Nie am Wochenende, weil dann ihr Freund da ist. Dafür telefonieren wir sehr oft, mehrfach die Woche. Die Freundin mit den Kindern sehe ich häufiger, im Schnitt alle 14 Tage mehrere Stunden. Manchmal sehen wir uns auch drei Mal die Woche und dann drei Wochen gar nicht.

Da Freundschaften ein sehr leidiges Thema bei mir sind, erwarte ich von einer Freundin als aller erstes: Ehrlichkeit und Loyalität - und zwar durch und durch. Und dann natürlich ein offenes Ohr. Wenn sie schon keine Zeit zum Treffen hat, dann sollten wenigstens Telefonate drin sein. Mich muss man wegen der Kinder nicht immer besuchen, ich fahr auch selbst hin oder treffe mich gern an einem
kindgerechten Ort. Das sollte machbar sein. Ich klebe auch nicht an den Kindern, beide hängen mir nicht ununterbrochen am Rockzipfel und beschäftigen sich auch prima allein, sodass eine kinderlose Freundin auch was von mir "allein" hat. 

Mir sind viele Freunde weggebrochen. Nicht wegen der Kinder, sondern weil ich eine sehr falsche Freundin hatte, die hinter meinem Rücken Intrigen gesponnen und massiv gelogen hat. Da ich immer wollte, dass sich "alle lieb haben" habe ich alle miteinander bekannt gemacht - natürlich war die falsche Freundin immer dabei. Heute weiß ich, dass das ein Fehler war. Sie hat meine Naivität und Harmoniebedürftigkeit genutzt, um ein ganzes Netz aus Lug und Trug zu meinen Lasten zu erstellen. Natürlich hatte sie dann nach dem Bruch der Freundschaft weiterhin Kontakt zu meinen Freunden und sponn da weiter rum, sodass mir damit dann viele Freunde weggebrochen sind. Eine perfekte Lügnerin! Es trifft mich noch immer, obwohl das inzwischen ein paar Jahre her ist. Daher liegt mein Fokus wirklich auf absoluter Ehrlichkeit und Loyalität. Das ist mir wichtiger als Zeit.

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19. März 2017 um 11:23

Sehe ich anders... Eine Freundin, die sich Monate lang nicht meldet und dann plötzlich auf der Matte steht, weil die irgendwas will (und sei es nur, um eine schöne Zeit zu verbringen, weil grade kein anderer Zeit hat, die brauche ich nicht. 

Genauso wenig wie Leute, die sich alles bis zur letzten Sekunde offen lassen - um dann bei der besten Party zuzusagen. 

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19. März 2017 um 11:27

Ich finde es schwieriger, Freundschaften zu pflegen sobald ein Kind im Haus ist. Man ist zeitlich eingeschränkter was die Treffen angeht, und oft fehlt mir schlicht die Energie. 

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19. März 2017 um 11:31

Ich hab 2 beste Freunde. Mein bester Freund und ich sehen uns nahezu täglich. Meine beste Freundin ist schon seit Schultagen meine beste Freundin. Wir wohnen seit dem Abi weit auseinander, aber wir sehen uns wenns passt immer und denn ist es auch als hätten wir uns gestern gesehen. Ob nun mit oder ohne Kind.

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19. März 2017 um 12:42

Ich hatte schon immer wenige, aber dafür gute Freundschaften. Ich habe eine handvoll Freunde, zu denen ich aber auch mit Kind Kontakt halte (ich war die letzte in der Runde, die ein Kind bekommen hat. Evtl liegt es daran?). 
Natürlich ist es immer ein auf und ab und es ist mal mehr, mal weniger intensiv. Finde ich aber normal und menschlich.
Meine älteste Freundin habe ich seit fast 30 Jahren, also schon seit meiner frühesten Kindheit. Es gab auch mal Zeiträume, in denen wir uns kaum gesehen haben, aber trotzdem hielt es.
Ich bin kein Mensch, der ein riesiges Umfeld braucht. Im Gegenteil, ich bin eigentlich froh darüber als bekennende Misanthropin

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19. März 2017 um 22:17

dass meine kinder neben an waren
 

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20. März 2017 um 11:05

Toll, wie du kebst!

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20. März 2017 um 11:09
In Antwort auf umminti

Toll, wie du kebst!

Sorry, "lebst", natürlich. Tippe auf dem Handy. 

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