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Was habt ihr für Erwartungen an eure Jungs und Mädchen ?

30. Oktober 2013 um 9:19

Angelehnt an den Thread mit dem Mädchenwunsch möchte ich gern wissen, ob an den Wunsch nach einem bestimmten Geschlecht auch noch andere rollenbezogene Erwartungen geknüpft sind (was ich stark vermute, warum sonst sich ausdrücklich einen Jungen oder Mädchen wünschen??).

Also an alle die sich ein bestimmtes Geschlecht gewünscht haben:

Erwartet ihr, dass eure Jungs wild und abenteuerlustig sind, Autos, Fußball und Dinos mögen? "Jungsfarben" tragen, cool sind und sportlich, später Interesse an Mädchen haben, gut in Mathe sind, etc?

Und sollen eure Mädchen Rosa mögen und Pferde? Süß und ruhig sein, singen und tanzen, gefühlvoll sein und mit Puppen spielen? Vom Prinzen träumen?

Was tut ihr, wenn sich eure Kinder anders entwickeln und eure Erwartungen unerfüllt bleiben?

Ich finde es schrecklich wenn man seinen Kindern künstliche, starre Gechlechteridentitäten aufdrücken will nur weil man sich einen "richtigen Jungen" oder ein "richtiges Mädchen" gewünscht hat. Oder wenn man sich einen bestimmten Lifestyle erträumt (Soccer-Mom/Balettmami etc) und sich dementsprechend auf ein Geschlecht festlegt.

Ich kenne solche Leute zu genüge und würde das Phänomen gern besser verstehen....

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30. Oktober 2013 um 9:28

Irgendwie
kehrt sich das bei mir um...ich habe keine konkreten "Erwartungen" an meine Kinder, das klingt so nach Druck nachdem unsere Tochter ein richtiger Wirbelwind ist, der total auf Autos, Bagger und alles, was "Tütataaaaa!" macht, steht und für die kuscheln oft nur notwendiges Übel ist, wärs ganz schön, wenn unser Kleiner vielleicht ein bisschen verschmuster ist aber wenn nicht, dann eben nicht, dann hab ich zwei Rabauken, die hier alles verwüsten

Ansonsten "erwarte" ich nur, dass sie gesund und glücklich sind und ich mich so wenig wie möglich um sie sorgen muss.

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30. Oktober 2013 um 9:36

Waas?
Sie wollte die einzige Frau in der Familie bleiben ? Was steckt bloß hinter sowas, frag ich mich... für mich ein absurder Gedankengang

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30. Oktober 2013 um 9:42

Gar keine..
Bin ja noch keine Mama, erst in ca 10 Wochen und bekomme ein Mädchen. Hab schon im anderen Threat zugegeben, dass ich mich sehr über das Outing gefreut habe, wobei ein kleiner Jungs-Schatz mein Herz genauso zum hüpfen gebracht hätte. Das einzige, was mich wirklich einen Tick mehr freuen ließ, war die Tatsache, dass ich mich einfsch daran erinnert habe als ich ein kleines Mädchen war und was meine Mama da so alles mit mir unternommen hat. So sah ich mich dann eben mit meiner kleinen Tochter.
Es war wirklich einzig und alleine die Vorstellungskraft, mit einem Jungen konnte ich mir mich nicht vorstellen.
Und wenn es einer geworden wäre (oder vielleicht sogar noch wird) wäre die Freude auch riesig, dann wäre es eben eine große Spannung

P.S. Pferde lieben sollte mein Kind so oder so, geschlechtsunabhängig, es wird wohl oder übel viel Zeit mit Mama am Stall verbringen. Aber wenn es das nicht mag, auch ok

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30. Oktober 2013 um 10:06

Ich würde lügen...
...wenn ich sagen würde "ist mir egal was sie macht, hauptsache sie ist Glücklich"
Habe gewisse Erwartungen an sie, die ich ihr aber nicht direkt aufdrücke.
Würde meine Tochter später Spass dran haben auf der Strasse rumzulungern und anderen Schaden (und eben auch sich selbst), wäre ich sehr enttäuscht...vor allem
von mir und meiner Erziehung.
Welche Farben, Spielzeuge sie bevorzugt ist mir egal, aber nicht wie sie sich entwickelt. Natürlich möcjte ich, dass sich mein Kind in eine gute Ricjhtung entwickelt.

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30. Oktober 2013 um 10:09

Also ich habe auch Erwartungen an meine Kinder
nämlich, dass sie weltoffene, soziale, respektvolle und ehrliche Erwachsene werden. Wenn es nicht so wird und sie zB Nazis werde wäre ich schwer enttäuscht. Ich denke aber nicht dass sowas einfach so passiert.

Diese Art von Erwartungen an soziale Qualitäten und Menschlichkeit finde ich vollkommen in Ordnung und auch wichtig. Sowas meinte ich aber in diesem Thread gar nicht. Auch nicht das Glück oder Unglück dass ihnen im Leben widerfahren könnte (Stichwort Drogen/Obdachlosigkeit) etc.

Was ich hier meine sind Erwartungen was Geschlechterrollen betrifft. Davon habe ich keine. Im Gegenteil, es macht mich innerlich richtig bös wenn Leute meiner Tochter einreden wollen, wie sie sich als Mädchen zu verhalten hat.

Unsere Große war nie ein Klischee-Mädchen. Sie mag Puppen und Prinzessinen-Kram, aber sie interessiert sich auch wahnsinnig für Dinos und sammelt sie. Sie ist wild und laut und sammelt gern Insekten und Würmer auf. Sie klettert gern und macht sich schmutzig.
Früher mochte sie alle Farben, ständig war eine andere ihre Lieblingsfarbe. Aber die Großeltern und im Kindergarten hat man ihr eingeredet, dass Rosa, Lila und Gelb und Glitzer für Mädchen ist und alle andere für Jungs. Und das kurze Haare nur für Jungs sind. Das finden wir echt schade mit anzusehen, wie ihre Individualität nach und nach zu Gunsten von Stereotypen umgeformt wird.

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30. Oktober 2013 um 10:29

Da stellt sich die frage...
...was ist eigentlich die typische Männer/Frauen Rolle.
Vor ein paar Jahren wurde von einem
Mann erwartet, dass er arbeitet, ein Haus baut und die Familie ernährt.
Eine Frau sollte früh heiraten, Kinder in die Welt setzen...eine gute Hausfrau, Ehefrau und Mutter sein.
Das würde ich meiner Tochter zum Beispiel gar nicht vermitteln wollen.

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30. Oktober 2013 um 10:29

Unsere Kinder haben auch geschlechtsneutrale Namen
aber das war mehr Geschmackssache als eine ideologische Entscheidung ^^

Ich finde auch nicht das man das biologische Geschlecht eines Kindes verleugnen muss. Solange man daraus keine starren Erwartungen an Verhalten und Vorlieben ableitet! Diese sind nämlich größtenteils konstruiert und nicht natürlich angelegt.

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30. Oktober 2013 um 11:38

Schwieriges Thema.
Ich bin klar pro geschlechterspezifischer Erziehung.
Heißt nicht, dass ich erwarte, dass ein Mädchen rosa liebt und Glitzer toll findet.
Heißt aber, dass ich einem Jungen keinen Rock zum Anziehen kaufen würde, keine rosa Strumpfhosen etc.

Ich sage meinem Kind auch welches Geschlecht es hat.

Geschlechterlos zu erziehen ist für mich falsch.
(Provokant könnte man sogar sagen- kindswohlgefährdent)

Ich glaube, wenn man das Kind so sein lässt wie es ist, also laut oder leise, mutig oder ängstlich.....dann ist alles gut.
Man kann aus einer Ronja Räubertochter keine Babytussi machen und aus einem sensiblen Jungen keinen Raufbold.

LG

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30. Oktober 2013 um 11:42

Ne
ich möchte meine Tochter nicht in irgendwas reinzwingen. Sie besitzt ehrlich gesagt kaum rosa Sachen. Ja sie hat sogar blaue Sachen Von der Oma hat sie schon ein paar Puppen bekommen, ich werde ihr zu Weihnachten einen Bagger und Autos schenken. Am besten spielt sie einfach mit allem Querbeet. Soll sie selber entscheiden.
Der kleine Bruder einer früheren Arbeitskollegin stand total auf Hello Kitty. Man sollte das alles nicht so verallgemeinern.

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30. Oktober 2013 um 11:53

Ja, geschlechttypisches Verhalten ist fast ausschließlich erworben
und NICHT angeboren. Das ist für viele schwer zu glauben, weil sie meinen ihr Kind neutral zu erziehen und nirgendwo reinzupressen. Aber in Wahrheit findet die Beeinflussung sehr subtil statt, oft unbewusst. Und man erzieht sein Kind ja auch nicht alleine, sondern es lernt von dem was es sieht und erfährt, im Kindergarten, unterwegs in der Stadt, aus Büchern, im Fernsehen, etc.

Das fängt im Babyalter an. Die Eltern sind durch ihre Sozialisation vorgeprägt, völlig unbewusst sprechen Eltern im Durchschnitt mehr mit Töchtern, kuscheln sie mehr, lächeln mehr. Mit Jungs wird mehr getobt, man spricht sie mit festerer Stimme an. Auch die Spitznamen und alle Adjektive die man in Bezug auf sein Kind verwendet (mein kleine Rabauke/ kleine Prinzessin/ Frechdachs/ kleiner Mann/ Maus/...) prägen unterbewusst das Selbstbild des Kindes. Mit der Wahl der Kleidung geht es weiter und die Zahl der Einflüss und ihre Wechselwirkung verstärken sich immer mehr ohne dass einem das bewusst ist.

Das ist nicht schlimm! Es ist wichtig sich das klar zu machen, dass man als Gesellschaft die Geschlechterrollen künstlich geschaffen hat. Es gibt also kein "richtig" und "falsch" in Bezug auf männliches oder weibliches Verhalten. Da es auch einfach keine natürliche Veranlagung zu diesem oder jenen Geschlechtklischee gibt.

Das wäre ja auch unlogisch, schließlich hat sie idealisiertes Geschlechterverhalten im Wandel der Zeit stark verändert. Es gab Zeiten da trugen Männer Kleid und Strumpfhosen, oder die Farbe rot. Frauen trugen blau. Es gab Zeiten da waren die schönen Künste und "feinen" Aspekte des Lebens den Männern vorbehalten. Es gab Zeiten wo Männer wie Frauen sich schminkten und rasierten.
Was ist denn dann nun angeboren und in den Genen? Veranlagung ändert sich nicht über wenige Jahrtausende hinweg.

Plump gesagt: Es gibt kein Hello-Kitty-Gen das nur Mädchen haben Die eigentliche Macht ist nicht das Erbgut, sondern Marketing, Zeitgeist und Ideologie.

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30. Oktober 2013 um 11:57

Neee
ich hab so gesehen keine geschlechtsspezifischen erwartungen an mein mädel. Sie ist so wie sie ist. Mal mädchenhaft mit prinzessinnen Kleid und krönchen. Mal mit augenklappe und piratenschwert in der hand.

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30. Oktober 2013 um 12:14

Ich
Akzeptiere dass, was meine Tochter möchte! Sie ist auf der einen Seite dass typische Prinzesschen, dass Filly Pferde liebt. Auf der anderen spielt sie im Kindergarten nur mit Jungs, tobt und sitzt kaum mal ruhig. Sie hat genauso viele Autos und Bagger und spielt aber auch gern mit Puppen.

Wenn wir zum Einkaufen gehen darf sie mitbestimmen, was sie kaufen möchte. Ihr Schrank ist somit quitschbunt (von dunkelblau, rosa bis gelb).

Wenn die Jungs bei ihr sind spielen sie genau so gerne mit Ihren Fillys und Puppen.

Mittlerweile versuche ich mich wirklich zurückzuhalten und sie selber entscheiden zu lassen. Sie darf gerne ein Kittyshirt tragen, auch wenn es mir nicht gefällt. Genau so schimpfe ich nicht, wenn ich die nach dem Kindergarten nicht mehr vor Matsch und voller Schneckenhäuschen in den Taschen identifizieren kann Sie ist so eine tolle Mischung und so ein aktives Kind und darf sein wie sie es möchte!

Und dass fussbalbegeisterte Papas ihren Jungs das eher ans Herz legen, ist doch auch normal ich würde aber auch einem Jungen nicht nur Mädchenkleidung anziehen.

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30. Oktober 2013 um 12:46

Ganz im Gegenteil
ich habe geschlechtsspezifisch gar keine Erwartungen an meine Kinder. Wenn unsere große eine fussballspielende Ronja Räubertochter wird, kann ich damit genauso gut leben, als wenn sie sabbernd vor ihren Boyband Postern sitzt und nach Pferd riecht.
Bei unserem Kleinen genau das selbe. Vielleicht würde ich erst irritiert sein, wenn er plötzlich zum Ballett will, aber auch das wäre für mich ok, solange er dahinter steht.
Mir ist wichtig, dass meine Kinder die Möglichkeit haben ihre Persönlichkeit, Vorlieben und Geschmäcker selbst zu entdecken und zu entwickeln, ohne dabei in Schubladen gesteckt zu werden.

Unabhängig davon erwarte ich aber grundlegende Dinge, wie ein gewisses Maß an Benimm, Sauberkeit und Höflichkeit etc. Sie müssen dafür nicht den Knigge auswendig runterbeten können, aber eben grundlegende Dinge beherrschen. Also geht meine Erwartung lediglich dahin, dass die beiden einen gefestigten Charakter haben.

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30. Oktober 2013 um 12:54
In Antwort auf pupsigel

Schwieriges Thema.
Ich bin klar pro geschlechterspezifischer Erziehung.
Heißt nicht, dass ich erwarte, dass ein Mädchen rosa liebt und Glitzer toll findet.
Heißt aber, dass ich einem Jungen keinen Rock zum Anziehen kaufen würde, keine rosa Strumpfhosen etc.

Ich sage meinem Kind auch welches Geschlecht es hat.

Geschlechterlos zu erziehen ist für mich falsch.
(Provokant könnte man sogar sagen- kindswohlgefährdent)

Ich glaube, wenn man das Kind so sein lässt wie es ist, also laut oder leise, mutig oder ängstlich.....dann ist alles gut.
Man kann aus einer Ronja Räubertochter keine Babytussi machen und aus einem sensiblen Jungen keinen Raufbold.

LG

Hm geschlechtslos erziehen, was meinst du damit?
Ich schildere mal meine Sicht anhand beispielhafter Aussagen bzw Antworten die im Gespräch mit einem Kind fallen könnten:


"Du bist ein Mädchen. Mädchen haben eine Scheide, Jungs haben einen Penis."
"Ja, die meisten Männer und Jungs mögen sich nicht schminken und Röcke tragen. Aber wenn sie wollen dürfen sie natürlich schon."


"Pink ist für Mädchen"
"Nein, das Spielzeug/Kleidungsstück kannst du nicht haben, das ist für Mädchen/Jungen"
"Oh wie schön du in dem neuen Kleid aussiehst, ein RICHTIGES kleines Mädchen"
"Du wolltest doch nen Prinzessinengeburtstag machen, lad doch lieber die Lisa ein und nicht den Max. Dann könnt ihr nen richtigen Mädelstag machen!"

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30. Oktober 2013 um 13:09

Allerdings!
Das liegt auch an den Eltern stark... Ich erlebe es zum Beispiel im Gespräch im Kindergarten oft wie stolz Eltern von ihren wilden Mädchen erzählen die mit dem Bagger spielen etc, die Jungsmamas sagen dafür ungern laut dass ihre Kleinen gerne mit den Puppen den Schwester spielen. Oder beim Thema Nagellack. Der ist irgendwie total beliebt im Moment. Wir machen da nicht mit, das gibts nur an Karneval. Andere Eltern geben dem Wunsch dagegen nach und malen den Kleinen die Nägel an. Aber nur die Mädchen haben ihn auch in der Öffentlichkeit noch drauf.

Keinen störts wenn ein Mädchen "Jungsklamotten" trägt, andersum bricht die Hölle los. "Männliche" Mädechen wecken bei vielen Assoziationen wie: "Stark. Tough. Powerfrau. Pippi Langstrumpf etc". Aber "weibliche" Jungs verbinden viele mit "Schwach. Opfer. Tuntig. Peinlich."

Das ist vielleicht etwas überspitzt formuliert, aber meine Beobachtungen kommen nicht von ungefähr. Sie stützen sich auf eine jahrelange Beschäftigung mit dem Thema, ich habe zu dem Thema schon für mein Studium geforscht. Viele bestätigen meinen Eindruck, denn eigentlich muss man dafür gar kein Buch lesen sondern nur wachen Blickes durchs Leben gehen ^^

Ich finds toll zu sehen dass hier manche von euch den Geschlechterdifferenzierungswa hn ähnlich kritisch sehen wie ich

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30. Oktober 2013 um 15:05

Nein
Jetzt da ich einen jungen habe (und nicht mein wunsch mädchen...blödsinn ) seh ich das ganz locker. Er darf machen was er will. Ob er nun rosa lieber mag als blau, gern mit puppen spielt (wär mir eh recht, davon hab ich noch so viele)...ist mir alles echt egal solange er glücklich ist. Auch das mit dem frauen oder männer lieben...mein gott...beeinflussen kann man das sowieso nicht ich will das er die freiheiten hat, die ich auch hatte (ich fand dinos irgendwann viel cooler als puppen )

Es gibt nur ein paar dinge, die ich selbst auch gemacht habe, die definitiv nicht schlecht sind und die ich von beiden geschlechtern erwartet hätte: einen sport machen, ein instrument spielen und eine gute ausbildung zu machen das erwarte ich einfach und das will ich meinen kind im besten ausmaß ermöglichen

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30. Oktober 2013 um 19:46

Warum
sind einige denn immer so, ja fast aggressiv, und sagen scheiß rosa, scheiß Glitzer bla bla? Versteh ich ehrlich gesagt nicht... Lasst doch die Kinder mögen was sie wollen! Ich kenne viele Leute, aber niemand ist da dabei, der aus seinem Mädchen ne Prinzessin machen will und ich kenne auch niemanden, der aus seinem Jungen unbedingt n Fußballer machen will eigentlich sind hier alle ziemlich normal... Jungs dürfen auch in der Kinderküche spielen und Mädchen spielen auch Auto.

Ich selbst war auch kein typisches Mädchen, war im Kindergarten nur mit Jungs befreundet.. Trotzdem habe ich mir ein Mädchen gewünscht, hat aber nix damit zu tun dass ich sie in irgendeine Richtung drücken will, sie kann machen was sie will.

Naja und die ersten 2 Jahre kann ich ihr ja anziehen was ich will

Lg

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30. Oktober 2013 um 21:25

Keine Erwartungen
Denen sie nicht gerecht werden können...schon gar nicht werde ich sie in eine Schublade stecken....sie sollen glücklich sein...

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31. Oktober 2013 um 1:05

Hey
ich hab nen jungen (monentan 2,5 jahre alt) und bekomme eine Tochter (im März ist ET)

an meinen sohn hab ich komischerweise null erwartungen, auch nie gehabt. wenn er fußball spielen will, kann er das gerne, football kann er bei uns in der stadt spielen, basketball weil er sehr groß ist ect.
er ist aber auch der typische junge, autos, klettern, im dreck spielen ect. er umgibt sich gern mit mädchen, an jungs hat er eher weniger interesse.

bei meiner tochter allerdings wünsche ich mir das anti-mädchen. Ich selbst kann mit pink, hello kitty, emily erdbeer, fillyelfen ect nuuuuuuull anfangen. ich hab nicht die kreativität um barbie zu spielen, ich kann mir nicht vorstellen, vor einer Bühne zu sitzen und mein mädchen im Tütü zu sehen.
Reiten wäre natürlich toll, oder schwimmen als hobby, oder ein Musikinstrument.
klar kann sie alles tun, was sie will, ich unterstütze sie, aber haben würde ich gern was anderes
ich hab auch zb kein teil mit hello kitty für sie gekauft und alle angewiesen, mir/ihr ja nix zu schenken, wo das katzenfieh drauf ist

lg alice (22ssw mit hannah, noah ist 2,5)

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1. November 2013 um 12:44
In Antwort auf jera_12294467

Hm geschlechtslos erziehen, was meinst du damit?
Ich schildere mal meine Sicht anhand beispielhafter Aussagen bzw Antworten die im Gespräch mit einem Kind fallen könnten:


"Du bist ein Mädchen. Mädchen haben eine Scheide, Jungs haben einen Penis."
"Ja, die meisten Männer und Jungs mögen sich nicht schminken und Röcke tragen. Aber wenn sie wollen dürfen sie natürlich schon."


"Pink ist für Mädchen"
"Nein, das Spielzeug/Kleidungsstück kannst du nicht haben, das ist für Mädchen/Jungen"
"Oh wie schön du in dem neuen Kleid aussiehst, ein RICHTIGES kleines Mädchen"
"Du wolltest doch nen Prinzessinengeburtstag machen, lad doch lieber die Lisa ein und nicht den Max. Dann könnt ihr nen richtigen Mädelstag machen!"

Es gibt Bestrebungen, sogar Kindergärten, die völlig
geschlechtslos erziehen, heißt, den Kindern wird ihr biologisches Geschlecht nicht gesagt und alle Kinder werden gleich behandelt.
Die Mütter ziehen den Jungs bewusst Röcke an, so dass sie nicht in die "Jungsrolle" gedrängt werden, die Kinder bekommen Unisexnamen etc.

Das ist für mich ein absolutes no go.

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1. November 2013 um 13:06

Erwartungen, hm..
Keine und hätte ich bei einem Mädchen auch nicht gehabt. Hauptsache er ist bzw. wird glücklich

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1. November 2013 um 13:23


Die einzigen Erwartungen die ich an meine Kinder habe: dass sie empathische, hilfsbereite und tolerante Menschen werden. Was ich mir für sie wünsche ist eine große Portion Selbstvertrauen. Das ist alles.

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