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was haltet ihr davon ???

20. Oktober 2010 um 14:52 Letzte Antwort: 21. Oktober 2010 um 8:42

Habe den folgenden Text gegoogelt...macht man das so???


""Seit Anfang des Jahres haben wir unseren Junior. Macht riesig Spaß mit ihm.
Schon vor der Geburt machten wir uns Gedanken über die richtige Erziehung, hier: Beibringung des richtigen Schlafrhythmus. Wir hatten schon von einigen Bekannten über Probleme beim Schlafen des Kindes gehört. Uns wurde das Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" empfohlen. Ich kann es nur weiterempfehlen. Wir haben die Tipps von Anfang an praktiziert - und unser Kind schläft nachts durch, praktisch nach 2-3 Wochen. Definition Durchschlafen: von ca. 22.30 Uhr bis ca. 6 Uhr morgens. Meist schläft unser Junior jedoch länger: mind. 8 Std, doch auch über 9 sind keine Seltenheit (und das schon mit 2-3 Monaten), der Rekord sind ca. 10 Std. Nachts aufwachen kommt so gut wie gar nicht vor. Ganz selten. Man weiß natürlich nicht, ob es an den Methoden lag, oder auch mit Veranlagung des Kindes ist. Wir sind aber überzeugt, dass es an unseren Methoden lag.

Unsere Methoden, von Geburt an, nach Entlassung im Krankenhaus:
Der Grundgedanke:
Das Baby muss möglichst schnell wissen, dass es nachts dunkel und leise ist und tagsüber hell und lauter. Die Nacht ist zum Schlafen da.

Verhalten Tagsüber:
Wenn das Kind schläft, spätestens nach 3-4 Stunden wecken um es zu füttern. Tagsüber sind wir auch nicht besonders leise. Bei uns läuft sehr oft das Radio (Zimmerlautstärke), auch wenn unser Baby schläft. Viele andere machen, es so, dass das Kind tagsüber zum schlafen in einen ruhigen Raum kommt. Wir sind der Meinung, dass es Wissen muss dass Tag ist, und damit lauter und heller als nachts - auch wenn das Baby schläft.
Grundsätzlich kann das Baby schlafen wann, wo und wie viel es will und somit braucht. Nur nach der bestimmten Zeit wird es eben sanft geweckt (meistens wacht aber unser Junior von selbst auf).
Verhalten Abends:
Um 22 Uhr wird er geweckt (zu 99% schläft er zwischen 20 und 21 Uhr ein). Diese Uhrzeit ist die einzige richtig feste Uhrzeit zur Nahrungsaufnahme. Alle anderen Zeiten variieren leicht von Tag zu Tag, abhängig vom Aufwachen des Kindes, vom Hunger über den Tag und einfach wie es am geschicktesten ist zu Stillen (z.B. beim Autofahren oder Einkaufen oder so ist es ungeschickt, dann wird eben früher oder später gestillt: das sehen wir überhaupt nicht eng, sondern ganz locker - das einzig feste ist eben, wie gesagt, die 22 Uhr Nahrung).
Also Punkt 22 Uhr (manchmal ist es auch später, möglichst nur um wenige Minuten - 15 Minuten, in Ausnahmefälle, wenn wir z.B. mal fort sind, kann es auch schon kurz vor 23 Uhr sein) wird unser Junior geweckt. Bei gedämpften Licht wird er ohne zu sprechen und sonstige Geräusche gewickelt und danach gestillt. Bei diesem Stillen haben wir eine Spieluhr mit einem Gute Nacht Lied. Diese Spieluhr wird nur bei diesem letzten Stillen gespielt - sonst nie (wir haben noch andere Spieluhren). Wenn er ausgetrunken hat (ca. 22.30 Uhr) kommt er ins Bett, und Licht aus. Fertig bis zum nächsten Morgen.

Verhalten Nachts:
Falls das Baby nachts aufwacht: nicht mit ihm sprechen, möglichst nicht wickeln (manchmal gehts nicht anderes, aber dann ruhig und zügig machen), nur bei gedämpften Licht. Entweder nur Schnuller rein oder eben Stillen bzw. Fläschchen geben. Wichtig: leise und wenig Licht.
Die Methoden klingen zwar alles ziemlich hart: das Baby teilweise mitten im Schlaf zu wecken (also nicht rütteln, sondern natürlich sanft, streicheln, aus dem Bett nehmen, ...), aber es ist sehr gut. Wir machen das auch nicht aus egoistischen Gründen, damit wir eine ruhige Nacht haben. Der Hauptgrund ist, das Baby von Anfang an an einen gesunden Schlafrhythmus zu gewöhnen. Je schneller das das Baby lernt, umso besser kommt es zu recht: mit sich und seiner Umwelt. Das Baby muss lernen, dass man nachts schläft, dass es nachts ruhig und dunkel ist. Je früher desto besser - insbesondere für das Baby.
Wenn mal etwas besonderes vorfällt (z.B. Krankheit des Kindes) werden wir von dieser harten Linie selbstverständlich abweichen."""





bringt man einem baby wirklich einen Rythmus bei?? meine maus ist jetzt 6 wochen...

lg anna

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20. Oktober 2010 um 15:24


ich weiß nicht...
ich hab nicht so einen strengen rhytmus da rein gebracht, sondern hab's von der kleinen abhängig gemacht...
anfangs hat sie den beschriebenen rhytmus einfach von alleine entwickelt...

...wenn sie nachts aufwacht, bin ich auch eh zu müde um mit ihr zu sprechen... leg sie einfach an zum stillen und sie schläft dann im normal fall auch wieder ein.

ihr rhytmus hat sich allerdings jetzt auch schon ein paarmal geändert. abhängig davon, dass sie sich ja auch verändert... anfangs ist sie um 23:00 ca müde gewesen... dann ganz lange so um 21:00 und jetzt ist sie um 19:30 meisstens fix und alle... liegt ja auch daran, dass die kleinen sich immer mehr bewegen und anders essen usw...

...jetzt haben wir krankheit und die ersten zahnungsschmerzen hinter uns...und alles war wieder ganz anders für einige wochen

...ich würde das persönlich nicht so streng handhaben und ich würde meine kleine auch nicht zum essen wecken! ich denke babys brauchen ihren schlaf, so wies kommt! ausserdem lässt sich meine auch gar nicht wecken..sanft meine ich...dann kneift sie einfach die augen zu und ignoriert mich...wenn ich es lauter mache, schreit sie wie am spieß!

also, wenn man einfach abends mit den kleinen ins bett geht und morgens aufsteht, denke ich dass sie ganz natürlich einen tag-nacht rhytmus lernen... ich würd da nicht so dogmatisch ran... aber jedem das seine

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20. Oktober 2010 um 15:56


Ich halte nicht so viel davon ein Baby zu wecken, um ihm dadurch den Tag/Nacht-Rhythmus bei zu bringen. Jedes Baby braucht unterschiedlich lange, um die Sachen, die es erlebt hat, wenn es wach war, zu verarbeiten. Und man verarbeitet solche Sachen nun mal im Schlaf. Natürlich kann es auch Mal vorkommen, dass man das Baby wecken muss, weil man einen Termin hat, aber das sollte eher die Ausnahme sein.
Das man Nachts ruhiger ist und keine Stadionbelichtung anmacht, ist sinnvoll. Das mit der Spieluhr abspielen, immer wenn das Baby abends ins Bett geht, klappt bei uns auch gut. Aber Babys lernen den Rhythmus auch, wenn sie nicht ständig geweckt werden.

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20. Oktober 2010 um 20:42

Hallo
Ich denke, das kann funktionieren, mit dem richtigen Kind. es gibt sicher Kinder denen man so einen guten Schlaf "beibringen" kann. Solange das Kind dabei nicht schreien gelassen wird oder alleine finde ich auch nichts dran auszusetzen. Ich weiß aus eigener Erfahrung wie wichtig guter Schaf ist. Ich selber schlafe nämlich mega-schlecht.
Aber bei Kindern, die gerade am Anfang sehr viel Körperkontakt brauchen und nur auf Mama oder Papa schlafen hat man damit sicher keinen Erfolg. Jedenfalls nicht ohne dem Kind zu schaden.

LG
Morgaine

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20. Oktober 2010 um 22:40


bin da geteilter meinung. ich halte vom wecken gar nichts. babys sollen schlafen wann sie es wollen. es gibt kinder die auch ohne methode von anfang an durchschlafen. es gibt kinder die von anfang an einen (einigermaßen) trink rhythmus haben.

was ich gut finde:
das die personen einen unterschied zwischen tag und nacht machen. das ist auch in ordnung. irgendwie müssen kinder auch den unterschied lernen. obs bei babys klappt ist mal dahin gestellt. das man sich tags über normal bewegt ist auch ok. man muss nicht super leise sein. die meisten kinder schlafen besser am tag wenn was drumherum los ist, so merken sie, das sie nicht alleine sind.
das in der nacht alles ruhiger gemacht wird ist auch ok. und nachts wickeln tu ich auch nicht. am anfang hab ich es gemacht. aber bevor ich 1-2 std wach bin lass ich das wickeln. dann stille ich lieber und kann nach vielleicht 10 minuten auch wieder weiter schlafen.

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21. Oktober 2010 um 7:38


ich finde das alles in allem gut und wir haben es ziemlich genauso gemacht.
wir haben mit 6 wochen angefangen ben zu bestimmten zeiten zu wecken für das nachtfläschchen.erst um 24 uhr wenn wir ins bett sind,dann immer früher und er hat immer länger durchgehalten.

bin mir auch immer unsicher ob es an unseren methoden lag oder ob ben von sich aus ein guter schläfer ist.ihm war es zum bsp auch egal wieviel er getrunken hat am abend.mal hat er mit 40ml pre durchgeschlafen mal mit 100ml...

ich glaube da kommt beides zusammen: der charakter des kindes und die methoden...

carina

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21. Oktober 2010 um 8:42


wir haben das auch so ähnlich gemacht, also die punkte.
- unterschied tag und nacht
- nachts (wenn möglich) nicht wickeln
- möglichst die gleiche zeit um mit dem schlafenritual anzufangen
- baby allein schlafen lassen
unser sohn hat ab 8 wochen "durchgeschlafen", zuerst 6 - 7 jetzt 11 - 12 stunden

ABER, ich hätte mein baby zum füttern nie geweckt. und außerdem ist halt die frage ob es wirklich an der methode liegt, wann das baby durchschläft oder ob es nicht viel mehr am kind selbst liegt. ich glaube es gibt einfach solche und solche kinder. denjenigen die schon bereit sind durchzuschlafen kann man mit diesen methoden ein wenig helfen, aber diejenigen die einfach länger dafür brauchen, die bringt man auch mit diesen methoden nicht dazu.

außerdem finde ich den anspruch ganz schön krass dass ein kind gleich durchschlafen soll. baby sind halt babys - dass damit auch unruhige nächte verbunden sind, das weiß man bevor man sie bekommt.

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