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Was ist eure schönste Kindheitserinnerung?

22. März 2016 um 8:44 Letzte Antwort: 22. März 2016 um 15:55

Huhu Mamis,

letzens habe ich mit meiner Mami über meine Kindheit gesprochen und sie hat mich gefragt, ob es Dinge gibt, die ich Santino mit auf den Weg geben möchte oder an was ich mich schönes erinnere als ich selbst noch klein war.
Das Schönste war, das meine Mama mich jeden Abend in den Schlaf begleitet hat. Und das auch sehr lange. Es wurde eine Geschichte vorgelesen und gekuschelt. Vor dem schlafen hat meine Mami mir Küsschen gegeben und dabei immer gesagt "Schlaf schön, träum was schönes, denk an uns und behalt uns lieb". Ich werde das nie vergessen und mir wird ganz warm ums Herz bei der Erinnerung daran ich bin ihr sehr dankbar für diese wundervolle Erinnerung.
Was war es bei euch? Ich freue mich auf eure Geschichten....
Eure HappyMum

P.S.irgendwie bin ich sehr sentimental in den letzen Tagen... Hormone... Krasses Zeug

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22. März 2016 um 10:46

Ich
Bin auf einem kleinen Dorf auf dem Bauernhof groß geworden. Es war super!
Ich hab auch tolle Erinnerungen an die Feiertage.
Egal ob Ostern oder Geburtstage.

Meine Tochter wird heute zwei. Da musste ich auch wieder an meine Geburtstage denken. Ich mache es wie meine Mutter. Die Geschenke waren nicht das wichtigste, aber morgens am Geburtstag wartete immer ein "Geburtstagstisch" mit Deko und Geschenken. Bei meinen Kindern mach ich das auch sie hat ihren Tisch heut genauso bestaunt wie ich früher.....
Ich weiß auch jetzt erst zu schätzen, was sich meine Mutter immer für eine Mühe zu Feiertagen und Geburtstagen gemacht hat, damit mein Bruder und ich schöne Tage hatten

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22. März 2016 um 12:43

Ich
Hatte auch eine tolle Kindheit.

Bin mit drei Schwestern und viele Cousinen groß geworden.
Wohnen auf dem Dorf der Stall mit vielen Tieren unter unserem Haus.
Ich War viel mit den Pferden unterwegs bis zu 3 mal am tag.
Habe einen Hund bekommen und war viel in der Natur unterwegs.

Möchte das meinen Kindern auch ermöglichen wohnen fast genauso nur werde ich nicht alles verraten was die Mama alles so getrieben hat.

Denke an vieles Schöne zurück.

Lg

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22. März 2016 um 13:49

Ich hatte jetzt eine Spaziergangrunde Zeit nachzudenken...
...und tatsächlich sind mir ein paar Dinge eingefallen.

Beim fernsehen lag ich immer sehr gerne bei meinem Papa auf dem Bauch. Das war immer so schön kuschelig (er hat einen recht großen Bauch )

Mein Papa hatte einen kleinen Raum zum basteln und handwerkeln und ich liebte es ihm dabei zuzusehen.

Eine der ganz wenigen schönen Erinnerungen, die ich mit meiner Mama verbinde, waren unsere Ausflüge in den Britzer Garten. Wir wohnten damals nicht weit weg und waren im Sommer recht häufig dort. Am liebsten auf dem Wasserspielplatz mit den Schleusen .

Mein Opa besuchte uns meistens 1x in Jahr am zweiten Weihnachtsfeiertag. Eine der wenigen Gelegenheiten, wo die ganze Familie abends nicht vor dem Fernseher saß, sondern zusammen Gesellschaftsspiele spielte.

Ein paar Jahre lang besuchte ich 1x die Woche einen Mädchenkreis der evangelischen Kirche. Dort unternahmen wir ganz tolle Sachen: Ausflüge in die Natur, Zelten, Schatzsuchen, Bastelnachmittage, gemeinsam kochen... Alles Dinge, die ich von Zuhause nicht kannte. Auch wenn ich heute mit der Kirche nichts mehr am Hut habe, bin ich sehr dankbar für diese Zeit und denke gerne daran zurück!

Ich war auch ein paar Jahre lang im Faustballverein. Ich war zwar eine lausige Spielerin, aber ich ging trotzdem sehr gerne dort hin, vor allem im Sommer, wenn wir draußen spielten.

Das war es so im wesentlichen, was mir eingefallen ist. Leider ist es so, dass meine Eltern sich wenig Zeit nahmen sich intensiv mit uns Kindern zu beschäftigen. Bei uns gab es keine Gute-Nacht-Geschichten oder sonstige Rituale. Mahlzeiten wurden fast ausschließlich vor dem Fernseher eingenommen. Intensive Gespräche gab es ebenfalls nicht.
Trotzdem empfand ich meine Kindheit nicht als schlimm - höchstens als etwas einsam. Durch meine Schüchternheit fiel es mir auch schwer Freundschaften zu knüpfen und aus meiner Passivität (die mir ja vor allen durch meine Mutter vorgelebt wurde) auszubrechen.

Letztlich ist aus mir trotzdem ein recht fröhlicher und zufriedener Mensch geworden. Allerdings arbeite ich intensiv daran meinen Kindern deutlich mehr Zuwendung und Herzenswärme zu schenken, damit sie später nicht ganz so lange nachdenken müssen, wenn man sie nach ihren schönsten Kindheitserinnerungen fragt.

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22. März 2016 um 14:40
In Antwort auf casey_11887674

Ich hatte jetzt eine Spaziergangrunde Zeit nachzudenken...
...und tatsächlich sind mir ein paar Dinge eingefallen.

Beim fernsehen lag ich immer sehr gerne bei meinem Papa auf dem Bauch. Das war immer so schön kuschelig (er hat einen recht großen Bauch )

Mein Papa hatte einen kleinen Raum zum basteln und handwerkeln und ich liebte es ihm dabei zuzusehen.

Eine der ganz wenigen schönen Erinnerungen, die ich mit meiner Mama verbinde, waren unsere Ausflüge in den Britzer Garten. Wir wohnten damals nicht weit weg und waren im Sommer recht häufig dort. Am liebsten auf dem Wasserspielplatz mit den Schleusen .

Mein Opa besuchte uns meistens 1x in Jahr am zweiten Weihnachtsfeiertag. Eine der wenigen Gelegenheiten, wo die ganze Familie abends nicht vor dem Fernseher saß, sondern zusammen Gesellschaftsspiele spielte.

Ein paar Jahre lang besuchte ich 1x die Woche einen Mädchenkreis der evangelischen Kirche. Dort unternahmen wir ganz tolle Sachen: Ausflüge in die Natur, Zelten, Schatzsuchen, Bastelnachmittage, gemeinsam kochen... Alles Dinge, die ich von Zuhause nicht kannte. Auch wenn ich heute mit der Kirche nichts mehr am Hut habe, bin ich sehr dankbar für diese Zeit und denke gerne daran zurück!

Ich war auch ein paar Jahre lang im Faustballverein. Ich war zwar eine lausige Spielerin, aber ich ging trotzdem sehr gerne dort hin, vor allem im Sommer, wenn wir draußen spielten.

Das war es so im wesentlichen, was mir eingefallen ist. Leider ist es so, dass meine Eltern sich wenig Zeit nahmen sich intensiv mit uns Kindern zu beschäftigen. Bei uns gab es keine Gute-Nacht-Geschichten oder sonstige Rituale. Mahlzeiten wurden fast ausschließlich vor dem Fernseher eingenommen. Intensive Gespräche gab es ebenfalls nicht.
Trotzdem empfand ich meine Kindheit nicht als schlimm - höchstens als etwas einsam. Durch meine Schüchternheit fiel es mir auch schwer Freundschaften zu knüpfen und aus meiner Passivität (die mir ja vor allen durch meine Mutter vorgelebt wurde) auszubrechen.

Letztlich ist aus mir trotzdem ein recht fröhlicher und zufriedener Mensch geworden. Allerdings arbeite ich intensiv daran meinen Kindern deutlich mehr Zuwendung und Herzenswärme zu schenken, damit sie später nicht ganz so lange nachdenken müssen, wenn man sie nach ihren schönsten Kindheitserinnerungen fragt.

Wow...
Sag doch bin sentimental *schnief* das berührt mich sehr was du schreibst toll, das du für deine Kinder da bist! Alles liebe euch!

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22. März 2016 um 15:55

Achhh soooo viel
deine Geschichte ist meiner ähnlich...meine Eltern haben sich dabei abgewechselt...ich durfte bei meinen Eltern schlafen..... Dann die immer wieder positiven Worte ..das ich es schaffe...das sie stolz sind....das sie mir immer geholfen haben wenn es zB ärger in der Schule gab. Meine Eltern hatten verdammt wenig Geld....manchmal gab es Tagelang nur Nudeln mit Ketchup....aber wir haben jeden Tag ihre volle Power ihrer Liebe zu spüren bekommen....wir waren nur 1x zusammen im Urlaub....aber sie haben auch mit wenig Geld dafür gesorgt das wir unvergessliche Ausflüge hatten. Und wenn es nur Zeit mit den Eltern im Garten war, sie uns angeschaukelt haben bis einem Flau im Bauch wurde. Selbst gemachter Obstsalat im Garten auf einer Decke....danach Haare flechten und Kuscheln.....DAS ist Kindheit für mich

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