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Was ist für euch Lebensqualität?

11. Dezember 2018 um 11:47

Letztens habe ich von einer Studie gelesen, nach der Studenten eher auf Essen, als auf ihr Smartphone verzichten würden. Der andere Thread hat mich daran erinnert. 

Da die anderen zwei Threads aber ja gerade so ausarten, stelle ich meine Frage mal gesondert.

Mich würde interessieren, was euch im Alltag/ Leben wichtig ist - Wo liegen eure Prioritäten (materiell und ideell)? Was macht für euch Lebensqualität aus?

Vielleicht ist das ja auch ein guter Ansatz, um herauszufinden, an welchen Ecken man sparen kann (wenn man das möchte).

Ich fange mal an.

Sehr wichtig ist mir:
 Gutes Essen
 Nachhaltigkeit (dadurch spart man übrigens auch ganz automatisch)
 Meine Hobbys: Bücher (Ich lese sehr viel und darauf möchte ich nicht verzichten, aber inzwischen leihe ich nur noch in der Bibliothek. Das kostet nur 15 Euro im Jahr und ist sehr viel besser für die Umwelt)
Sport (darauf kann und will ich auch nicht verzichten, in dem Fall könnte man aber gucken, ob es evtl. günstigere Angebote gibt als diejenigen, die man wahrnimmt)
 Regelmäßige Unternehmungen mit der Familie (mindestens am Wochenende, nach Möglichkeit öfter; auch da kann man nach günstigen Ausflugszielen schauen)
 Bildung (daran würde ich nicht sparen)
 Sicherheit (Versicherungen etc., man kann aber immer nach günstigeren Varianten gucken)
 Selbstverwirklichung (ich bin selbständig nebenbei und wäre auch bereit, viel Geld da reinzustecken)

Nicht wichtig ist mir:
 Fernsehen (mMn Verblödung, das Geld kann ich mir sparen)
 Statussymbole (Smartphone, dickes Auto, Markenkleidung o. ä., empfinde ich als unnötig und Verschwendung)
 Urlaub im Ausland - Empfinde ich selbst tatsächlich meistens als extrem stressig, kann aber nachvollziehen, wenn das jemandem wichtig ist
 Putzen und Haushalt - Ist halt ein notwendiges Übel wenn man nicht im Dreck leben will, aber mehr als nötig mache ich da nicht.

Wie ist das bei euch? Worauf legt ihr sehr viel Wert, worauf weniger? Woran möchtet/ könntet ihr nicht sparen, weil das für euch eine enorme Einschränkung eurer Lebensqualität bedeuten würde?





 

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Top 3 Antworten

12. Dezember 2018 um 23:08

Neben den Basics wie Gesundheit, ein Dach überm Kopf, die Familie, etc, das zähl ichnicht alles nochmal extra auf:
Lebensqualität bedeufrt für mich u.a. nicht sparen zu müssen! Ja, klingt jetzt extrem materialistisch, aber so isses gar nicht gemeint. Ich bin extrem arm aufgewachsen, mein Mann auch. Jeder cent musste extra rumgedreht werden, an Essen gab es teils monatelang nur Kartoffeln oder Schwarzbrot, keine neuen Klamotten, Spielzeuge, Schuksachen, ständig leben von Kontoeingang zu Kontoeingang... daraus haben wir uns rausgearbeitet und darauf bin ich sehr stolz. Ich kann mir leisten was ich will, ich kann mir jederzeit zum Essen kaufen was ich will, ich muss nicht ständig aufs Konto schauen,mein Auto kommt über den TÜV, ich kann den Kindern ihre Klassenfahrten bezahlen, die Kinder sind bei ihrem Hobby frei, wir können utlsub machen und ich kann jederzeit einen frischen Eimer Wasser zum Putzen nehmen ich gönne mir gerne mal ein wenig Luxus, genieße das, es einfach machen zu können und ja, das ist für mich Lebensqualität. Ich fand es als immer sehr belastend, ständig mit der Geldnot konfrontiert zu werden. Dass das nun anders ist, haben wir uns sehr vedient und deshalb genieße ich das so sehr. Ich rechne meiner Mutter hoch an, dass sie uns durchgebracht, aber das wie, nein das möchte ich nicht mehr so in dem Ausmaße erleben. Und davon hängt auch noch so viel mehr ab und ist keine reine materielle Gier.

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12. Dezember 2018 um 22:50
In Antwort auf lilith

Billig ist nicht automatisch schlechter. 
Und gerade von dem ganzen Bio-Wahn würde ich mich nicht blenden lassen. 

ich hab im Reformhaus mal eine Bio Zucchini aus Israel gesehen  das fällt mir auch wirklich nichts mehr zu ein. 

5 LikesGefällt mir

11. Dezember 2018 um 12:11

Dann fange ich mal an:

Lebensqualität ist in erster Linie unsere Gesundheit. Wir haben leider die Erfahrung gemacht, daß eben nicht alle Kinder gesund zu Welt kommen. Auch wenn es kein dauerhafter Schaden war, so war es eine sehr sehr anstrengende Zeit, das möchte ich nicht nochmal erleben. 

Als zweites die Familie. Wir verstehen uns sehr gut mit unseren Eltern und Geschwistern, mit Streit in der Familie könnte ich nur sehr schlecht leben. So etwas holt einen immer wieder ein. 

Weiter geht es mit einem schönen Dach über dem Kopf, ein zu Hause in dem ich mich wohl fühle. Das bringt uns direkt zum nächsten Punkt, eine zufriedenstellende Arbeitsstelle. Diese muss mit der Familie zu vereinbaren sein. 

Gute Freunde sind wichtig. Zum Reden, Feiern, Sorgen abladen. 

On top kommt dann das Finanzielle. Geld erleichtert vieles und nimmt Sorgen. Wir leben nicht in Saus und Braus, aber können uns einiges leisten, wie zb Urlaube, schöne Kleidung, 2 Autos, essen gehen usw. 

Nicht wichtig ist das neueste Handy, der größte TV, das dickste Auto, teurer Schmuck etc. 

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11. Dezember 2018 um 12:14
In Antwort auf sommerkind1-1

Dann fange ich mal an:

Lebensqualität ist in erster Linie unsere Gesundheit. Wir haben leider die Erfahrung gemacht, daß eben nicht alle Kinder gesund zu Welt kommen. Auch wenn es kein dauerhafter Schaden war, so war es eine sehr sehr anstrengende Zeit, das möchte ich nicht nochmal erleben. 

Als zweites die Familie. Wir verstehen uns sehr gut mit unseren Eltern und Geschwistern, mit Streit in der Familie könnte ich nur sehr schlecht leben. So etwas holt einen immer wieder ein. 

Weiter geht es mit einem schönen Dach über dem Kopf, ein zu Hause in dem ich mich wohl fühle. Das bringt uns direkt zum nächsten Punkt, eine zufriedenstellende Arbeitsstelle. Diese muss mit der Familie zu vereinbaren sein. 

Gute Freunde sind wichtig. Zum Reden, Feiern, Sorgen abladen. 

On top kommt dann das Finanzielle. Geld erleichtert vieles und nimmt Sorgen. Wir leben nicht in Saus und Braus, aber können uns einiges leisten, wie zb Urlaube, schöne Kleidung, 2 Autos, essen gehen usw. 

Nicht wichtig ist das neueste Handy, der größte TV, das dickste Auto, teurer Schmuck etc. 

Das finde ich eine sehr schöne Antwort. Das mit der Gesundheit kann ich gut verstehen. Ich glaube, oft merkt man das nur, wenn man wirklich mal lange krank war oder jemanden in der Familie hat, der lange krank war. Ich hoffe, dass es euch jetzt allen wieder gut geht.

Den Rest kann ich auch so unterschreiben.

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11. Dezember 2018 um 14:06

Auch bei mir ist Platz 1 die Gesundheit der ganzen Familie. Denn darauf ist alles aufgebaut. Ist man krank (oder ein Kind) und man wird arbeitsunfähig, fällt das ganze Gerüst zusammen. Damit verbunden wichtig:

- Mit der Gesundheit verbunden ist qualitativ hochwertiges Essen. Das hat auch, aber nicht nru mit Geld zu tun. Keine Süssgetränke, wenig Süsskram, kein Fertigessen, eigener Garten etc. Wir stecken auch Geld in Nahrungsergänzungemittel, ich hab weder Lust auf einen Mangel (der irgendwann krank macht), noch auf Müdigkeit den ganzen Winter über.

- Wenn wir fit und gesund sind, sind wir privat und beruflich leistungsfähiger. Ich bin als teilzeitarbeitende Mutter 0 angreifbar, weil ich selber max. 1 Krankheitstag pro Jahr habe und in 5 Jahren noch nie mit einem Arztzeugnis gewedelt habe, um wegen eines Kindes Daheim zu bleiben (da zieh ich einfach Überstunden ein).

- Zeit mit den Kindern, weil sie einfach so unglaublich schnell gross werden und mit jedem Jahr mehr ihr "eigenes" Leben haben.

- Bildung! Auch wichtig, wenn man Kinder im Lebenslauf stehen hat. Ich nutz jede Gelegenheit, einen Kurs zu besuchen, sei es für meinen Arbeitsbereich oder auch mal was Neues. Ich bin aber von Natur aus wissbegierig. Ausserdem möchte ich mit meinen Kinder die Hausaufgaben machen können und zwar in allen Fächern.

- Reisen. Ich liebe es einfach, vor den Kindern eher weit weg, jetzt halt in Europa.

- Einen kurzen Arbeitsweg ohne Stau.

- Unser Zuhause.

- Gute Schuhe für alle. Unsere Füsse tragen uns durch's Leben.

Nicht so wichtig:

- Mein Auto. Ist zwar neu gekauft, hat aber so viel gekostet wie bei anderen alleine die Felgen.
- Auswärts essen. Ich kann kochen nehme ins Büro auch meist was von Daheim mit.
- Neue Klamotten. Da ich nur 3x die Woche arbeite, brauche ich davon nicht Unmengen und hab mehr als genug.
- Neustes Handy, Laptop, TV etc. Wir haben alles und auch nicht "alt", aber muss halt nicht immer das Neuste sein.

 

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11. Dezember 2018 um 17:40

Mir ist Essen auch extrem wichtig. Man ist, was man isst.
Ich staune auch immer, wenn die Leute sich hier teilweise in den Threads überbieten, wie billig sie essen. Und das nicht mal, weil sie es finanziell müssen.

Danach ist mir Freizeit wichtig.

Alles was dir nicht wichtig ist, sehe ich ähnlich.

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11. Dezember 2018 um 18:40

nicht materiell:  

Zeit mit meinem Partner und meiner Familie verbringen  

mit meinem Kater im Bett kuscheln

einen job zu haben der mich erfüllt



materiell:

mindestens 1 x die Woche gut essen gehen

Reisen!!!!  
1 HauptUrlaub im Jahr mit 3 Wochen ... und der Rest kurze Trips  
...
und dabei nicht aufs Geld schauen zu müssen

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11. Dezember 2018 um 19:24
In Antwort auf lori1223

Auch bei mir ist Platz 1 die Gesundheit der ganzen Familie. Denn darauf ist alles aufgebaut. Ist man krank (oder ein Kind) und man wird arbeitsunfähig, fällt das ganze Gerüst zusammen. Damit verbunden wichtig:

- Mit der Gesundheit verbunden ist qualitativ hochwertiges Essen. Das hat auch, aber nicht nru mit Geld zu tun. Keine Süssgetränke, wenig Süsskram, kein Fertigessen, eigener Garten etc. Wir stecken auch Geld in Nahrungsergänzungemittel, ich hab weder Lust auf einen Mangel (der irgendwann krank macht), noch auf Müdigkeit den ganzen Winter über.

- Wenn wir fit und gesund sind, sind wir privat und beruflich leistungsfähiger. Ich bin als teilzeitarbeitende Mutter 0 angreifbar, weil ich selber max. 1 Krankheitstag pro Jahr habe und in 5 Jahren noch nie mit einem Arztzeugnis gewedelt habe, um wegen eines Kindes Daheim zu bleiben (da zieh ich einfach Überstunden ein).

- Zeit mit den Kindern, weil sie einfach so unglaublich schnell gross werden und mit jedem Jahr mehr ihr "eigenes" Leben haben.

- Bildung! Auch wichtig, wenn man Kinder im Lebenslauf stehen hat. Ich nutz jede Gelegenheit, einen Kurs zu besuchen, sei es für meinen Arbeitsbereich oder auch mal was Neues. Ich bin aber von Natur aus wissbegierig. Ausserdem möchte ich mit meinen Kinder die Hausaufgaben machen können und zwar in allen Fächern.

- Reisen. Ich liebe es einfach, vor den Kindern eher weit weg, jetzt halt in Europa.

- Einen kurzen Arbeitsweg ohne Stau.

- Unser Zuhause.

- Gute Schuhe für alle. Unsere Füsse tragen uns durch's Leben.

Nicht so wichtig:

- Mein Auto. Ist zwar neu gekauft, hat aber so viel gekostet wie bei anderen alleine die Felgen.
- Auswärts essen. Ich kann kochen nehme ins Büro auch meist was von Daheim mit.
- Neue Klamotten. Da ich nur 3x die Woche arbeite, brauche ich davon nicht Unmengen und hab mehr als genug.
- Neustes Handy, Laptop, TV etc. Wir haben alles und auch nicht "alt", aber muss halt nicht immer das Neuste sein.

 

Ich hab eine Frage zu dienem Punkt "Hausaufgaben machen in allen Fächern":
Bis zu welcher Klasse?
Ich habe z.B. Mathe irgendwann ab Klasse 12 halt so gar nicht mehr verstanden.
Oder meine Tochter lernt nun Spanisch. Ich lerne irgendwie mit, damit ich Vokabeln z.B. abfragen kann, aber das klingt mir trotzdem wie ein recht hoch gestecktes Ziel.

 

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11. Dezember 2018 um 19:59
In Antwort auf zweigestreifte_quelljungfer

Ich hab eine Frage zu dienem Punkt "Hausaufgaben machen in allen Fächern":
Bis zu welcher Klasse?
Ich habe z.B. Mathe irgendwann ab Klasse 12 halt so gar nicht mehr verstanden.
Oder meine Tochter lernt nun Spanisch. Ich lerne irgendwie mit, damit ich Vokabeln z.B. abfragen kann, aber das klingt mir trotzdem wie ein recht hoch gestecktes Ziel.

 

Ich sag mal während der obligatorischen Schulzeit (also 11 Jahre).

Englisch ist bei uns ab der 3. Klasse Pflicht (mögen die meisten weil cool), ab der 6. dann Französisch (hassen die meisten weil nicht cool und eher schwierig) und je nach Schule kann man Italienisch als Freifach nehmen.

Es könnte schwerig werden bei Fächern wie Physik/Chemie, da muss ich evtl. auf den Papa zurückgreifen. Wir teilen uns da glücklicherweise die "Begabungen".

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11. Dezember 2018 um 21:14

was mir wichtig ist (und jetzt grad einfält) 
​Freiheit: zu denken und zu sagen was ich fühle, so zu sein wie ich bin, zu lieben wen ich will, meinen Glauben zu leben, meine Arbeit zu wählen, zu reisen wohin ich will.
​Gesundheit: Das Schicksal meinte es in den letzten Jahren nicht ganz gut mit uns, das lehrt einen viel und beginnt das Leben wieder mehr zu schätzen. Hier haben 2 von 4 eine uneingeschränkte Gesundheit. Ich bete, dass das Zahlenverhältnis nicht schlimmer wird.
​Dankbarkeit: ich empfinde es manchmal als Gabe sein Leben zu schätzen und glücklich zu sein für das was man hat, weil ich viele Leute kennengelernt habe die unglücklich sind. Ich bin dankbar für jeden Tag und für so vieles in meinem Leben. Das macht glücklicher was wiederum gesünder macht.
​Familie und Freunde: wir haben eine große Familie und sehr gute Freunde. Es ist immer jemand da auf den man sich verlassen kann. Feste werden gefeiert und häufig kommt Besuch. Ich liebe Geselligkeit. Glücklicherweise haben auch alle eine ähnliche politische Einstellung. 
​Reisen: hat absolute Priorität. Ich leide unter Fernweh und würde krank werden, wenn ich in einem Jahr mal nicht wegfahre. Es muss aber nicht zwingend immer ins Ausland gehen. Hauptsache eine andere Landschaft erleben und mal raus aus den eigenen 4 Wänden.
​Meine Kinder: sind überhaupt das größte Geschenk, dass ich bekommen konnte.
​Arbeit: ich habe glücklicherweise nie selbst erfahren wie es ist arbeitslos zu sein. Ich stelel es mir wirklich schlimm vor. Damit meine ich nicht die Eltern- oder Erziehungszeit, sondern eine ungeplante Arbeitslosigkeit.
​Zeit: Ich liebe es Zeit zum vertrödeln zu haben. Das ist für mich absoluter Luxus. Einfach mal dasitzen und nichts tun. Einen guten Tee genießen, oder sinnlos in einem Mütterforum zu schreiben. 

Nicht so wichtig:
​Neue Dinge: Ich habe ein gebrauchtes Handy, einen gebrauchten Fernseher ( auf dem nur öffentlich rechtliche Sender laufen, weil ich kein Geld fürs Fernsehen ausgeben will, ich guck liebr DVDs) ein uraltes Auto und ein noch älteres Haus. 
​Schmuck: ich habe 2 Schmuckstücke die ich täglich trage. Das wars. 
​Preise,Titel, Auszeichnungen: ich weiß was ich kann, ich mag mich nicht mit etwas rühmen oder aushängen. 


​so, ich hab bestimmt noch was vergessen. 

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11. Dezember 2018 um 21:19
In Antwort auf strawberrycheesecake

Letztens habe ich von einer Studie gelesen, nach der Studenten eher auf Essen, als auf ihr Smartphone verzichten würden. Der andere Thread hat mich daran erinnert. 

Da die anderen zwei Threads aber ja gerade so ausarten, stelle ich meine Frage mal gesondert.

Mich würde interessieren, was euch im Alltag/ Leben wichtig ist - Wo liegen eure Prioritäten (materiell und ideell)? Was macht für euch Lebensqualität aus?

Vielleicht ist das ja auch ein guter Ansatz, um herauszufinden, an welchen Ecken man sparen kann (wenn man das möchte).

Ich fange mal an.

Sehr wichtig ist mir:
 Gutes Essen
 Nachhaltigkeit (dadurch spart man übrigens auch ganz automatisch)
 Meine Hobbys: Bücher (Ich lese sehr viel und darauf möchte ich nicht verzichten, aber inzwischen leihe ich nur noch in der Bibliothek. Das kostet nur 15 Euro im Jahr und ist sehr viel besser für die Umwelt)
Sport (darauf kann und will ich auch nicht verzichten, in dem Fall könnte man aber gucken, ob es evtl. günstigere Angebote gibt als diejenigen, die man wahrnimmt)
 Regelmäßige Unternehmungen mit der Familie (mindestens am Wochenende, nach Möglichkeit öfter; auch da kann man nach günstigen Ausflugszielen schauen)
 Bildung (daran würde ich nicht sparen)
 Sicherheit (Versicherungen etc., man kann aber immer nach günstigeren Varianten gucken)
 Selbstverwirklichung (ich bin selbständig nebenbei und wäre auch bereit, viel Geld da reinzustecken)

Nicht wichtig ist mir:
 Fernsehen (mMn Verblödung, das Geld kann ich mir sparen)
 Statussymbole (Smartphone, dickes Auto, Markenkleidung o. ä., empfinde ich als unnötig und Verschwendung)
 Urlaub im Ausland - Empfinde ich selbst tatsächlich meistens als extrem stressig, kann aber nachvollziehen, wenn das jemandem wichtig ist
 Putzen und Haushalt - Ist halt ein notwendiges Übel wenn man nicht im Dreck leben will, aber mehr als nötig mache ich da nicht.

Wie ist das bei euch? Worauf legt ihr sehr viel Wert, worauf weniger? Woran möchtet/ könntet ihr nicht sparen, weil das für euch eine enorme Einschränkung eurer Lebensqualität bedeuten würde?





 

Für mich ganz ehrlich,

solange ich nicht gesund bin hat für mich nichts Qualität.
Mit Herzfehler, Morbus Crohn, Rheumatoide Arthritis, regelmäßigen Regenbogenhautentzündungen (kein Sehen mehr möglich) und kleineren nebensächlichkeiten ist es manchmal echt schwer, Qualität im Leben zu haben.
Wenn man nur 2-5 Tage ausser Gefecht ist, ist es ok.
Aber wenn man länger Ko ist, dann helfen die Kids auch nicht viel um die Situation zu verbessern.
Man fühlt sich eher schlechter, weil man Ihnen zu dem Zeitpunkt nicht viel bieten kann. 
Auch alles andere ist einem egal. Der schönste Zeitpunkt ist dann auch wenn der Schmerz nachlässt, oder man endlich wieder alleine auf Toilette laufen kann. Oder der Rollstuhl wieder in den Keller verfrachten kann.

Zum Glück sind das nur so 10-12 Wochen im Jahr. Es gab schon schlimmere Jahre.
Mein Mann und Eltern sind dann immer für mich und die Kids da.
In der restlichen Zeit lege ich dann halt viel mehr Wert auf Reisen und Ausflüge mit der Familie.
Aber gleichzeitig auch Zeit für mich (Baden am Abend mit E-Book, Tennis wenn möglich)
Auch meine Arbeit (1x die Woche) möchte ich auf keinen Fall missen.
Würde gerne mehr gehen aber dann sind die Schübe schneller wieder da...

Gutes Essen und kein Hungern. (Hungern ist auch fiese Sache)
Und Schlafen ist für mich Qualität. 

Was ich nicht brauche sind Fernseh, Handy, Sky, netflix und co. Lieber ein Buch.
Auch bin ich niemand der gerne shoppen geht, für die Kids ja aber ansonsten nicht freiwillig. 
Schmuck brauch ich auch nicht mehr. ( bis zum Einbruch)

Tja wenn ich nicht gerade wieder 2 Wochen flachgelegen hätte und gerade erst wieder auf dem Weg der Besserung, hätte ich hier nicht so drauf geantwortet.
Eigentlich sehe ich das Leben gar nicht negativ, und bin echt glücklich und zufrieden. Nur wenn man gerade mal wieder so miese Zeiten durchmacht, dann sind die Erinnerungen zu frisch als man diese ignorieren kann.
Weiß auch gerade nicht wirklich, ob die Antwort so toll ist. Aber naja jetzt ist sie einmal getippt.

Bin jetzt aber zuversichtlich, dass ich es Weihnachten schaffe mein geplantes Essen zu kochen.  


LG Jenni
 

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12. Dezember 2018 um 21:41

Lebensqualität 
Ich werde bestimmt einiges vergessen 

Als erstes Gesundheit 
Wir haben in den letzten Jahren soviel leid gesehen bei uns in der Famile und Freundeskreis das wir unsere Gesundheit wirklich zu schätzen wissen wenigstens unser ist Zustand ( leider sind wir auch nicht 100%)

Zeit mit der Familie, als wichtigsten wir vier aber auch mit unseren Eltern und Geschwistern

Keine Sorgen, seit 5Jahren plagen uns immer irgendwelche Sorgen, Gesundheit, Job, Gesundheit... Mal einfach ohne Sorgen wäre wirklich schön. Es ist z.B das dritte Jahr in Folge das uns Weihnachten versaut wurde.

Eigenheim, ja das ist für mich Lebensqualität, auch wenn ich schon in Miete gewohnt habe ist mir mein Eigenheim wichtig.

Unsere Hobbys ausführen können 
Mein Mann die Fotografie und seine Sport 
Meine Tochter ihr Handball 
Mein Sohn dann später was er möchte 

Ausflüge wir vier, nichts teures aber gemeinsam was machen

1 bis 2x im Jahr Ostfriesland und wenn es nur ein langes WE ist

es fehlt bestimmt noch was

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12. Dezember 2018 um 22:37
In Antwort auf kreuzunge

Mir ist Essen auch extrem wichtig. Man ist, was man isst.
Ich staune auch immer, wenn die Leute sich hier teilweise in den Threads überbieten, wie billig sie essen. Und das nicht mal, weil sie es finanziell müssen.

Danach ist mir Freizeit wichtig.

Alles was dir nicht wichtig ist, sehe ich ähnlich.

Billig ist nicht automatisch schlechter. 
Und gerade von dem ganzen Bio-Wahn würde ich mich nicht blenden lassen. 

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12. Dezember 2018 um 22:50
In Antwort auf lilith

Billig ist nicht automatisch schlechter. 
Und gerade von dem ganzen Bio-Wahn würde ich mich nicht blenden lassen. 

ich hab im Reformhaus mal eine Bio Zucchini aus Israel gesehen  das fällt mir auch wirklich nichts mehr zu ein. 

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12. Dezember 2018 um 23:08

Neben den Basics wie Gesundheit, ein Dach überm Kopf, die Familie, etc, das zähl ichnicht alles nochmal extra auf:
Lebensqualität bedeufrt für mich u.a. nicht sparen zu müssen! Ja, klingt jetzt extrem materialistisch, aber so isses gar nicht gemeint. Ich bin extrem arm aufgewachsen, mein Mann auch. Jeder cent musste extra rumgedreht werden, an Essen gab es teils monatelang nur Kartoffeln oder Schwarzbrot, keine neuen Klamotten, Spielzeuge, Schuksachen, ständig leben von Kontoeingang zu Kontoeingang... daraus haben wir uns rausgearbeitet und darauf bin ich sehr stolz. Ich kann mir leisten was ich will, ich kann mir jederzeit zum Essen kaufen was ich will, ich muss nicht ständig aufs Konto schauen,mein Auto kommt über den TÜV, ich kann den Kindern ihre Klassenfahrten bezahlen, die Kinder sind bei ihrem Hobby frei, wir können utlsub machen und ich kann jederzeit einen frischen Eimer Wasser zum Putzen nehmen ich gönne mir gerne mal ein wenig Luxus, genieße das, es einfach machen zu können und ja, das ist für mich Lebensqualität. Ich fand es als immer sehr belastend, ständig mit der Geldnot konfrontiert zu werden. Dass das nun anders ist, haben wir uns sehr vedient und deshalb genieße ich das so sehr. Ich rechne meiner Mutter hoch an, dass sie uns durchgebracht, aber das wie, nein das möchte ich nicht mehr so in dem Ausmaße erleben. Und davon hängt auch noch so viel mehr ab und ist keine reine materielle Gier.

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12. Dezember 2018 um 23:11

Lebensqualität it für mich, dass ich in Frieden und Ruhe mein Kind grossziehen kann. Damit meine ich jetzt nicht Frieden im Sinne von keinen Krieg sondern, dass halt alles in Ordnung ist. Wir leben hier total schön auf dem Land, haben Platz für unsere Tiere, es sieht nicht immer ordneltich und 100%sauber aus (soviel Land kann ich als arbeitende AE garnicht maintainen), aber uns ist das egal. Ich hol mir ein Ei von der Hilde aus dem Stall, blicke über weite Landschaft, hüpfe im Sommer in meinen Pool, atme Landluft. fahre morgens nur 10min zr Arbeit, mein Auto ist relativ neu und macht keine Sperenzchen, mein Kind ist gesund und gut in der Schule. Ich komme klar. Geld haben wir genug aber nciht viel, das wäre noch ein Thema...Aber man kann nicht alles haben. 
Ich bin herzkrank, aber nach dem heissen Sommer gehts mir jetzt im Winter ganz gut, sterben werd ich davon auch nicht. Könnte jetzt jammern ja, mach ich aber nicht.

Ich würde gern öfter Urlaub machen und mir mehr leisten können, aber naja, wenn man auf Malle wohnt, kommt man auch ohne Urlaub klar.

Im Supermarkt schau ich im Normalfall nicht aufs Geld, egal ob es jetzt um Bio oder Naschzeug geht, das ist mir wichtig. Einfach das essen zu können, worauf man Lust hat. Toll.

Jetzt, nach dem ich das alles so hingeschrieben habe, merke ich, dass ich doch eigtl ein sehr gutes Leben habe. Ist einem manchmal ja nict so bewusst...

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12. Dezember 2018 um 23:40
In Antwort auf lilith

Billig ist nicht automatisch schlechter. 
Und gerade von dem ganzen Bio-Wahn würde ich mich nicht blenden lassen. 

Wo schrieb ich etwas von Bio???

Qualität hat ihren Preis. Und mir persönlich ist auch wichtig, dass Menschen, die die Lebensmittel herstellen fair bezahlt werden.
Daher kaufe ich z.B. nur bauernfaire Milch.

Obst und Gemüse kaufe ich am liebsten direkt beim Bauern (die meisten nicht bio!). Und frischer bekommt man es auch nirgends.

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12. Dezember 2018 um 23:41

Achso und was man so an Obst und Gemüse z.B. im Bio-Supermarkt teilweise sieht, darüber breite ich den Mantel des betretenen Schweigens.

Allerdings ein wirklich gutes Stück Käse, entsprechend gereift etc. Hat einfach seinen Preis.
Aber ja, man kann auch dieses Pulver in Tüten kaufen. Schmeckt für mich zwar nicht nach dem, was es soll, aber man kann es essen...

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13. Dezember 2018 um 10:37
In Antwort auf bernadotte2punkt0

was mir wichtig ist (und jetzt grad einfält) 
​Freiheit: zu denken und zu sagen was ich fühle, so zu sein wie ich bin, zu lieben wen ich will, meinen Glauben zu leben, meine Arbeit zu wählen, zu reisen wohin ich will.
​Gesundheit: Das Schicksal meinte es in den letzten Jahren nicht ganz gut mit uns, das lehrt einen viel und beginnt das Leben wieder mehr zu schätzen. Hier haben 2 von 4 eine uneingeschränkte Gesundheit. Ich bete, dass das Zahlenverhältnis nicht schlimmer wird.
​Dankbarkeit: ich empfinde es manchmal als Gabe sein Leben zu schätzen und glücklich zu sein für das was man hat, weil ich viele Leute kennengelernt habe die unglücklich sind. Ich bin dankbar für jeden Tag und für so vieles in meinem Leben. Das macht glücklicher was wiederum gesünder macht.
​Familie und Freunde: wir haben eine große Familie und sehr gute Freunde. Es ist immer jemand da auf den man sich verlassen kann. Feste werden gefeiert und häufig kommt Besuch. Ich liebe Geselligkeit. Glücklicherweise haben auch alle eine ähnliche politische Einstellung. 
​Reisen: hat absolute Priorität. Ich leide unter Fernweh und würde krank werden, wenn ich in einem Jahr mal nicht wegfahre. Es muss aber nicht zwingend immer ins Ausland gehen. Hauptsache eine andere Landschaft erleben und mal raus aus den eigenen 4 Wänden.
​Meine Kinder: sind überhaupt das größte Geschenk, dass ich bekommen konnte.
​Arbeit: ich habe glücklicherweise nie selbst erfahren wie es ist arbeitslos zu sein. Ich stelel es mir wirklich schlimm vor. Damit meine ich nicht die Eltern- oder Erziehungszeit, sondern eine ungeplante Arbeitslosigkeit.
​Zeit: Ich liebe es Zeit zum vertrödeln zu haben. Das ist für mich absoluter Luxus. Einfach mal dasitzen und nichts tun. Einen guten Tee genießen, oder sinnlos in einem Mütterforum zu schreiben. 

Nicht so wichtig:
​Neue Dinge: Ich habe ein gebrauchtes Handy, einen gebrauchten Fernseher ( auf dem nur öffentlich rechtliche Sender laufen, weil ich kein Geld fürs Fernsehen ausgeben will, ich guck liebr DVDs) ein uraltes Auto und ein noch älteres Haus. 
​Schmuck: ich habe 2 Schmuckstücke die ich täglich trage. Das wars. 
​Preise,Titel, Auszeichnungen: ich weiß was ich kann, ich mag mich nicht mit etwas rühmen oder aushängen. 


​so, ich hab bestimmt noch was vergessen. 

Du klingst so unfassbar sympathisch! Kann das so für mich unterschreiben.

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13. Dezember 2018 um 13:33
In Antwort auf lilith

Billig ist nicht automatisch schlechter. 
Und gerade von dem ganzen Bio-Wahn würde ich mich nicht blenden lassen. 

keine ahnung wieso so viele frauen das teure Bio zeugs so hypen ???
denken sie leben dadurch gesünder

Preisfalle pur...   naiv zu denken dass das immer besser ist

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13. Dezember 2018 um 13:34
In Antwort auf kreuzunge

Achso und was man so an Obst und Gemüse z.B. im Bio-Supermarkt teilweise sieht, darüber breite ich den Mantel des betretenen Schweigens.

Allerdings ein wirklich gutes Stück Käse, entsprechend gereift etc. Hat einfach seinen Preis.
Aber ja, man kann auch dieses Pulver in Tüten kaufen. Schmeckt für mich zwar nicht nach dem, was es soll, aber man kann es essen...

teilweise ja....

und MEIST sehr gute qualität die dem Bio Schei** nix nachsteht aber die hälfte kostet!

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