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Was meint ihr: Kann man es vermeiden, ein 15 Monate altes Kind zu heben? (Achtung: sehr lang!)

23. August 2010 um 17:49 Letzte Antwort: 24. August 2010 um 13:19

Hallo,

ich hatte vor 1,5 Wochen eine OP. Es geht mir zwar schon wieder gut und ich fühle mich zu 90% auch wieder fit. Aber sowohl die Ärzte im KKH als auch mein HA empfehlen mir, am besten 4-6 Wochen nicht schwerer als 5kg zu heben. Da ich nun einen 15 Monate alten Sohn hab, ist das natürlich nicht so einfach - so ein kleines Kind MUSS man einfach regelmäßig hochheben. (Ins Bett, raus aus dem Bett, in den Hochstuhl, raus aus dem Hochstuhl, in den KiWa, raus aus dem KiWa, da wir zwei Stockwerke haben auch Treppe rauf und runter, usw.) Er läuft auch gerade erst seit 2,5 Wochen, also auch noch nicht so richtig fest...

Hatte vom Arzt schon eine Haushaltshilfe (also meinen Mann) über die KK beantragt bekommen, eben mit der Begründung, dass ich mein Kind nicht heben kann. (Die KK hat auch keine Probleme gemacht.) Dies geht bis Ende der Woche. Heute war ich nun beim HA (der Antrag bisher ging über seine Vertretung, weil er bis letzte Woche im Urlaub war). Der meinte, also zumindest die nächste Woche würde er es auf jeden Fall befürworten, dass mein Mann noch zu Hause bleibt, weil dann wenigstens 3,5 Wochen rum wären und die Gefahr eines Narbenbruchs nicht mehr so groß. Er sagte auch, dass halt in den ersten 4 Wochen schon noch öfter vorkommt, dass eine Narbe wieder aufgeht wenn man sich nicht schont. Und das würde bedeuten, dass ich nochmal operiert werde, wieder ins KKH muss und mich danach wohl wirklich schonen müsste...

Wir haben jetzt einerseits das Problem, dass die KK nur für maximal 4 Wochen meinen Mann bezahlt, danach müsste eine "richtige" Haushaltshilfe kommen, also eine fremde Frau. Durch Untersuchungen vor der OP und den KKH-Aufenthalt wär mein Mann bis Ende der Woche insgesamt 17 Tage zu Hause gewesen, das heißt, dass wir eigentlich nur noch 3 Tage zur "Verfügung" hätten.
Gleichzeitig ist der Arbeitgeber meines Mannes auch alles andere als begeistert, wenn er noch länger ausfällt...

Es ist ja auch nicht so, dass er den Kleinen die ganze Zeit betreuen oder mich pflegen muss. Ich kann ja fast alles mit dem Kleinen machen, also spielen usw. und das was im Haushalt schwerer ist, das könnten wir abends machen, wenn er nach der Arbeit heimkommt.
Irgendwie ist es schon doof, dass wir beide die ganze Zeit nur da sind um den Kleinen zu betreuen, dazu braucht man eigentlich nicht zwei Personen rund um die Uhr. Aber ich kann die Hilfe, die ich bräuchte, nicht einfach auf ein paar Stunden begrenzen.
Würde eine Haushaltshilfe kommen, was soll die dann den ganzen Tag tun? Herumsitzen, bis man mal das Kind wieder hochheben muss?

Es geht nur um dieses ständige Hochheben. Und das ist halt immer wieder im Tagesablauf notwendig.

Wir überlegen jetzt die ganze Zeit hin- und her, ob es möglich ist, das Heben zu umgehen.
Also am Bett könnten wir die Gitterstäbe immer rausmachen, wenn es ins Bett reinsoll bzw. dann wieder raus (dauerhaft rausmachen wollen wir sie noch nicht, weil er dann gar nicht im Bett bleiben würde). In den KiWa kann er über meine Knie reinklettern und auch selber raus, wenn er will. Wickeln kann man notfalls auf dem Boden und Händewaschen meinetwegen an der Badewanne.
Wo uns allerdings keine Lösung einfällt ist der Hochstuhl. Dort kann er auf keinen Fall selber rein bzw. wieder runter und da er täglich fünf Mahlzeiten hat, von denen vier in die Arbeitszeit meines Mannes (also alles außer Abendessen) fallen würde, ist das schon ein Problem.
Außerdem gibt es halt mit einem Kleinkind auch Situationen, die unvorhergesehen sind, also Stürze oder einfach mal Weinen, so die Kleinen auf den Arm müssten. Mal ganz zu schweigen davon, dass er sich schlimmer verletzt, da würde ich sicher nicht nachdenken, ob ich ihn hochhebe, da handelt man ohne nachzudenken... Und auch die Situationen, wo er etwas macht, was er nicht soll (z. B. 120mal nacheinander auf den Schrank klettern), da MUSS ich ihn hochheben oder wenn er nicht mit mir kommen will, da wirft er sich auf den Boden, da bleibt einem meist auch nichts anderes übrig, als ich hochzuheben...

Was meint ihr, ist es möglich zu vermeiden, ein so kleines Kind hochzuheben?

LG
Judit

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23. August 2010 um 19:24

...
Hmmmm,

naja, wenn mein Kind denn sitzenbleiben würde, aber wenn er nicht angeschnallt ist, rennt er nur in der Gegend herum...

Wie gesagt, das größte Problem sehe ich darin, wenn etwas "ungeplantes" passiert...

Mein Mann verlässt das Haus um ca. halb sieben und kommt um fünf Uhr wieder heim...

LG
Judit

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23. August 2010 um 19:59

Hmmmm
Ich weiß irgendwie nicht...

Finde es halt mit einer HH-Hilfe schwierig, weil die erstens das Kind nicht kennt (und mein Sohn sie eben auch nicht) udn außerdem würde ich mir doof vorkommen, wenn sie kommt und dann womöglich sogar den Haushalt macht, wenn ich eigentlich fast alles selber machen könnte... Nur eben nichts Schweres heben...

Tagesmutter geht schlecht, weil man da doch das Kind auch erst an die "fremde" Person gewöhnen müsste - bis er ergewöhnt wäre, bin ich ja schon wieder fit. Und es gibt ja auch keinen Grund, den Kleinen in der fremden Umgebung zu haben die ganze Zeit... Außerdem ist es sicher auch nicht so leicht, jemanden auf die Schnelle zu finden.

Das mit der Arbeit meines Mannes haben wir auch schon überlegt. Aber das Problem ist halt: Ich kann den Kleinen zwar größtenteils versorgen, aber ich bräuchte halt STÄNDIG jemanden, der im Notfall sofort helfen kann...

Naja, ich hoffe, es kommen noch mehr Meinungen, vielleicht hat jemand DEN Tipp!

Danke dir aber schon für deine Antwort!

LG
Judit

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23. August 2010 um 20:09


Und wie wäre es, wenn ihr die Babyschale auf den Boden stellt, du ihn anschnallst und ihr einen Essplatz improvisiert? Nur ausnahmsweise und übergangsweise

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23. August 2010 um 20:13


Naja, für den Notfall, dass er irgendwo hochklettern will, könntest du dich ja wirklich schonen, Haushalt Haushalt sein lassen und solche Situationen schon im Vorfeld vermeiden, bevor man ihn irgendwo runterheben muss. Wenn es dir unangenehm ist, würde ich es wirklich so probieren. Zudem hätte die Haushaltshilfe dann etwas zu tun, wenn sie kommt Und du wüsstest auf der anderen Seite, dass 2-3 Std jemand da ist, oder gleich kommen wird.

Gute Besserung!

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23. August 2010 um 20:17
In Antwort auf lata_12773586


Und wie wäre es, wenn ihr die Babyschale auf den Boden stellt, du ihn anschnallst und ihr einen Essplatz improvisiert? Nur ausnahmsweise und übergangsweise


Naja, das wär vor ein Monaten noch gegangen. Aber mittlerweile will der junge Mann SELBER essen, das geht nur mit "Tisch", selbst so sieht es aus wie im Saustall danach...

Aber danke für die Idee!

LG
Judit

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23. August 2010 um 20:18
In Antwort auf lata_12773586


Naja, für den Notfall, dass er irgendwo hochklettern will, könntest du dich ja wirklich schonen, Haushalt Haushalt sein lassen und solche Situationen schon im Vorfeld vermeiden, bevor man ihn irgendwo runterheben muss. Wenn es dir unangenehm ist, würde ich es wirklich so probieren. Zudem hätte die Haushaltshilfe dann etwas zu tun, wenn sie kommt Und du wüsstest auf der anderen Seite, dass 2-3 Std jemand da ist, oder gleich kommen wird.

Gute Besserung!


Hmmm,

ich verstehe nicht so recht, wie du das meinst? Wie soll ich vermeiden, dass er irgendwo hochklettern will?

Judit

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23. August 2010 um 20:30


huhuu
uhii das ist echt nen bissle doof
hab hier noch nen paar vorschläge:

oma, opa, freundin, tante oder oder fragen, kann dann ja auch abwechselt sein, dann ist nochmehr familenhalt gegeben für die zeit (was für deinen kleinen sicher toll wäre) und dir ist geholfen.

notfalls kannst du auf den treppen sitzent runterrobben (sieht zwar mächtig doof aus, wäre aber vielleicht ne notfalls lösung)

hochstuhl: würde ich auch einen kleine stuhl+ tisch kaufen und notfalls am stuhl ein schal dranmachen, damit er fest ist und nicht ständig aufsteht.

wenn er weint oder sich verletzt hat würde ich auf den boden gehen und ihn dort trösten und in den arm nehmen.

hoffe konnte vllt etwas helfen

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23. August 2010 um 20:31
In Antwort auf blablabla174


Hmmm,

ich verstehe nicht so recht, wie du das meinst? Wie soll ich vermeiden, dass er irgendwo hochklettern will?

Judit


Mh, direkt hingehen, ablenken und weg"locken" ?

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23. August 2010 um 20:34
In Antwort auf lata_12773586


Mh, direkt hingehen, ablenken und weg"locken" ?


Ähhhhm,

darf ich fragen, wie alt dein Kind ist? (Ist nicht böse gemeint.) Oder vielleicht ist dein Kind auch nur leichter ablenkbar. Meiner lässt sich durch NICHTS von seinen Plänen ablenken!

LG
Judit

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23. August 2010 um 20:35

Hmmmmm
Hallo,

das ist doch mal eine klare Aussage... Ich befürchte auch, dass es nicht vermeidbar ist...

LG
Judit

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23. August 2010 um 20:38
In Antwort auf avra_12274545


huhuu
uhii das ist echt nen bissle doof
hab hier noch nen paar vorschläge:

oma, opa, freundin, tante oder oder fragen, kann dann ja auch abwechselt sein, dann ist nochmehr familenhalt gegeben für die zeit (was für deinen kleinen sicher toll wäre) und dir ist geholfen.

notfalls kannst du auf den treppen sitzent runterrobben (sieht zwar mächtig doof aus, wäre aber vielleicht ne notfalls lösung)

hochstuhl: würde ich auch einen kleine stuhl+ tisch kaufen und notfalls am stuhl ein schal dranmachen, damit er fest ist und nicht ständig aufsteht.

wenn er weint oder sich verletzt hat würde ich auf den boden gehen und ihn dort trösten und in den arm nehmen.

hoffe konnte vllt etwas helfen

Hmmm
Danke für deine Antwort...

Ja, meistens klappt es ja ohne Herumtragen, aber nur wenn er mitkommen WILL - was leider nicht immer der Fall ist...

Familie ist nicht so einfach, außer meiner Schwiegermutter hab ich hier niemanden, der einspringen würde, aber die ist erstens halbtags berufstätig, außerdem würde ich wahnsinnig werden, wenn ich sie die ganze Zeit um mich herum hätte...

LG
Judit

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23. August 2010 um 22:11

Bei mir war das so,
dass ich 7 Monate nach KS wieder schwanger war und meine Tochter nicht hochheben sollte, da sie schwerer als 5 kg war (zu dem Zeitpunkt 8kg)
Das hat sich natürlich nicht vermeiden lassen.

Nach dem 2. KS war meine Große dann 16 Monate alt und 13 kg schwer. Sie konnte laufen, aber wie schon beschrieben, ins Bett heben, auf den Wickeltisch, in den Hochstuhl auf den Schoß usw.

Mein Mann war genau 3 Wochen zuhause und ab da hab ich den Laden trotz Op und der AUfforderung 6 WOchen höchstens 5 KG zu heben selbst geschmissen. Hab sie natürlich nicht Stundenlang rumgetragen, aber halt da wo s nötig war.

PS, hast du keinen Treppenhochstuhl an dem du vorne den Bügel wegnehmen kannst ? dann kann er selbst raufsteigen. Wickeln kann man auch auf dem Boden.

LG und gute Besserung

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24. August 2010 um 13:19

Danke
Hallo,

danke nochmal für die Antworten...

Wir haben heute Vormittag versucht, so zu tun, als ob mein Mann mir nicht helfen könnte, also geschaut, ob ich alles OHNE Heben machen könnte.
Naja, bis aufs Essen gings ganz gut. Schlimm ist halt auch, wenn er gewickelt werden soll, es aber nicht will und sich auf den Boden schmeißt, da MUSS ich ihn hochheben...

Mit der Krankenkasse haben wir auch telefoniert. Der Antrag (der unser HA heute ausfüllt) würde geprüft werden, aber die Dame meinte, dass ich vermutlich doch nur für ca. zwei Stunden einen HH-Hilfe bekommen würde - sie musste zwar zugeben, dass das eigentlich unrealistisch ist, aber zum "Herumsitzen" wird halt keine Frau den ganzen Tag hergeschickt...

Es ist halt blöd, weil ich mich eigentlich fit fühle, aber doch Angst habe, dass etwas passieren kann...

Mal sehen, was letztendlich dabei rauskommt...

LG
Judit

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