Forum / Mein Baby

Was soll ich tun? Ich bin so am ende...

19. Dezember 2020 um 13:47 Letzte Antwort: 26. Dezember 2020 um 11:07

Guten Tag , ich hab lang überlegt ob ich hier schreiben soll. Ich habe seit langem  Angst und Panikatörungen. Da ich grad wirklich im Abgrund stehe und nicht mehr weiter weiß. War auch schon bei jedem Arzt da ich richtige Todesängste habe nicht allein raus kann nicht einkaufen. Rein gar nichts . Mein Arzt hilft mir auch nicht wirklich. Ich habe gelesen das es dafür  Kliniken gibt ? Sollte ich  in eine Mutter Kind kur gehen ? ich traue mich einfach nicht alleine zu sein ... kann ich irgendwie die Angst nicht überwinden..... ich bin zum hausarzt gegangen hab ihn alles geschildert aber er nimmt mich nicht ernst.. er spielt es runter sagt ja ist normal du bist eine Mutter du bist schlaflos. Ich habe dann zu ihm gesagt ist das normal das man psychisch und körperlich schon unzählige male mit schmerzen und Panik den Notarzt gerufen hat und nur noch auf dem Boden lag und gedacht hat okay jetzt sterbe ich. Und diese woche ist es schon 2 mal der notarzt gekommen die haben mich ins KH gebracht alles getestet alle werte gut aber ich weiß das es mir nicht gut geht. Manche tage lieg ich nur dran und kann nicht aufstehen. Ich habe Angst rauszugehen... ich habe angst unter menschen zu sein. Nichts klappt mehr weder einkaufen noch spazieren gehen die einfachsten dinge sind für mich sowas von schwer zu bewältigen. Meine tochter ist 11 monate alt und langsam merkt sie das es mami nicht gut geht sie kommt und umarmt mich wenn ich wieder so meine Phasen habe. Ich weiß nicht mehr weiter... ich suche mir ein anderen Hausarz ich kann sehr oft mit der kleinen nicht allein sein weil dann die panik noch schlimmer ist vor dem was wenn ich jetzt ohnmächtig werde und meine Tochter ganz allein ist und so weiter es ist jeden tag ein kampf! Freunde? Habe ich keine mehr haben sich alle von mir abgewendet weil ich so schwierig bin und komisch geworden ... ich bin nicht komisch ich kämpfe nur jeden tag ums so hart es auch klingt ums überleben.  Ich war schon beim internist beim Mrt beim Magenspiegelung bluttest alles okay ... aber ich weiß das ich einfach nicht mehr kann wenn ich jetzt nicht was tue werde ich nicht mehr da raus kommen. Ich habe wirklich sehr lange es ausgehalten weil ich Angst hatte das Menschen mich verurteilen eine schlechte mutter zu sein oder eine verrückte... ich habs dann erst vor wochen dem hausarzt und mein mann erzählt... wenn ich dann im internette die "Super Moms" sehe bei denen alles glatt läuft dann hab ich das Gefühl das ich völlig versagt habe und eine schlechte Mutter bin.... Ich war auch schon beim physiotherapie hat mir nicht geholfen ...

Gibt es hier Mütter denen es genauso ging? Oder hat jemand Tipps für mich? 

Ich bin so verzweifelt... 
 

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20. Dezember 2020 um 21:03

Wurde bei dir schon mal die Schilddrüse untersucht? Habe selber Hashimoto und bin auch in speziellen Schilddrüsenforen unterwegs. Dort schildern einige ganz ähnliche Panikattacken und Erschöpfungszustände. Vllt ist das auch bei dir des Rätsels Lösung? Dazu könntest du zu einem Endokrinologen oder Nuklearmediziner gehen, weil die mehrere Blutwerte kontrollieren können. Viel Glück und auch Ausdauer beim Arzt suchen! 

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26. Dezember 2020 um 11:07

Ich habe leider auch schon die Erfahrung gemacht, dass es sehr schwierig ist, einen vernünftigen Ansprechpartner zu finden, wenn es einem psychisch nicht gut geht. Einerseits wird man mit körperlichen Leiden gerne als "psychosomatisch" abgestempelt, wenn die Ärzte keine Ursachen finden, andererseits ist es sehr schwierig, einen Therapieplatz zu bekommen.

Wann hat das denn bei Dir angefangen? Kannst Du Dich an einen Auslöser erinnern? Hattest Du sowas früher schon mal oder ist das komplett neu?

Wenn alles Körperliche abgeklärt ist (evtl. wirklich nochmal zu einem anderen Arzt), kannst Du Dich zwecks Therapiemöglichkeiten auch an Deine Krankenkasse wenden. Ich weiß zwar nicht, bei welcher Kasse Du bist, aber bei der AOK z. B. sind die wirklich überraschend freundlich und informieren sehr gut über die Möglichkeiten, die man hat.

Dann gibt es noch die Möglichkeit, Dich an Beratungsstellen für Familien zu wenden (z. B. Caritas).

Oder mal mit dem Frauenarzt reden, wenn der Hausarzt unfähig ist? Gerade, wenn es evtl. doch hormonell bedingt ist, kennt der sich da vielleicht auch besser aus.
 

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