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Was soll ich tun? (Kampfhund...)

11. Januar 2009 um 9:20

Hallo!
Unsere Nachbarn haben sich einen Hund angeschafft. Angeblich ein Boxermischling! Aber ich bin doch nicht blöd... 100%ig ein Staffhordshire-Terrier-Mischli ng. Sieht zumindest extrem nach Kampfhund aus.
Ich mag Hunde wirklich gerne und bin selber mit einem aufgewachsen, aber die flößen mir echt Respekt ein. Zumal die Nachbarn nicht gut mit ihm umgehen. Gestern erst ist er über die Straße geaufen, der hat dann hinter oihm hergebrüllt und als er angelaufen kam draufgehauen. Dann wolen sie noch einen Zwinger bauen für den Hund, weil tagsüber ae unterwegs sind. Ich denke, so ein Hund braucht doch erst recht kompetente Halter! Ich hab echt Schiss, da unsere Grundstücke nicht abgetrennt sind. Ich habe schon zu meinem Mann gesagt, ich will, dass da ein Zaun hinkommt. Nicht dass der dann mal meine Tochter für ein nettes Spielzeug hält...
Mach ich mir zu Unrecht so viele Sorgen? Was so ich tun? Ganz ehrlich, ich habe auch schon drüber nachgedacht, dass der Gemeinde zu melden; denn der Hund läuft ja offiziell nicht unter "Kampfhund" und hat bestimmt auch keinen Wesenstest gemacht. Reden kann man nicht mit dem Nachbarn, is doch nur'n Boxermischling... Von wegen?! Hat jemand einen Rat?
LG
julmu

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11. Januar 2009 um 9:25

Hey
Ich hätte auch totale Angst. Tiere sind unberechenbar.
In manchen Bundesländer kann man einen Kampfhund nicht einfach so halten. Es gibt Gesetze die ein Kampfhundhalter einhalten muß.
Erkundige dich auf jeden Fall. Vielleicht muß das Tier einen Maulkorb in der Öffentlichkeit tragen.

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11. Januar 2009 um 10:43

Hallo!
Also, ich kann verstehen, dass du Angst hast, weil die Grundstücke nicht abgetrennt sind und die Nachbarn ihn schlecht behandeln. Aber echt nur deshalb.
Ich will hier keine Grundsatzdiskussion anfangen von wegen "Kampfhunden"!
Aber ein HUnd ist so wie man ihn erzieht. Das einige Hunde eine niedrigere Hemmschwelle haben zuzubeissen ist auch klar, aber dazu gehören auch Schäferhunde oder Dackel. Tut mir leid, aber so ist das nunmal.
Und das du meinst, dass es kein Boxermischling ist, kann gut sein, weil es doch aus eigener Erfahrung viele Tierärzte gibt, die da mitmachen und den Haltern quasi schriftlich geben, dass es ihrer Meinung nach bloss n Mix ist.
Ich hab z.B. ne englische Bulldogge. Sieht zwar böse aus ist aber der liebste Hund der Welt und steht nicht mal auf der Liste!!!
Sieht echt nur so aus.
Aber ich hab auch schon solche Erfahrungen machen müssen, dass einige Leute meinten das wäre ein "Kampfhund"...


Jenny

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11. Januar 2009 um 11:07

...
Ich würde es der gemeinde melden und einen wesenstest verlangen, und nen zaun bauen!!!

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11. Januar 2009 um 11:20

Also,
eigentlich ist es angebracht,wenn ein Tier angeschafft wird,es in der ersten Zeit nur an der Leine zu haben, 4.Wochen lang-ich weiß ja nicht,ob er den ausn Tierheim hat oder sonst wo-jedenfalls haben wir das immer empfolen-bin Tierarzthelferin und hab auch im Tierheim gearbeitet.Bau auf jedenfall einen Zaun! Du weißt ja nie wann er auf euer Grundstück kommt um sein Geschäft zu erledigen,bzw er immer angeleint ist und das sollten alle Hunde in den Straßen-auch die Kleinen Pfiffis die sind oft besonders bissig. Sag es ruhig der Gemeinde und die werden mit Sicherheit auf den Wesenstest bestehen und nochmal die Rasse unter die Lupe nehmen und den Besitzer auf den Umgang mit dem Hund belehren. Ich würde es ohne schlechten Gewissen tun. Lg

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11. Januar 2009 um 16:05

Mhm..
ich würd sagen,du regst dich da vllt bissi zu sehr drüber auf!
Du wirst da nicht viel machen können,wenn ein Tierarzt dem Halter bescheinigt,es ist ein Boxermischling,dann ist es für die Gemeinde auch einer,egal wie sehr der Hund nach Staff aussieht.
ich hab selbst nen großen Hund (Dobermann) und halte von der Bezeichnung KAMPFHUND überhaupt nix ein Hund is nur das,was sein Halter damit macht..selbst ein kleiner Yorkshire kann zu ner Bestie erzogen werden,klar is bei so nem kleinen Hund die Beißkraft nich so groß,wie bei nem größeren Hund!
ich geh da lieber ganz anderen Hunden aus dem Weg,die meiner Meinung nach wesentlich gefährlicher sind SCHÄFERHUNDE,aber gegen die wird ja nix unternommen

Wenn es dich beruhigt,dann lass nen Zaun ziehen..

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11. Januar 2009 um 16:34

Hallooooo!??!?!
es haben jetzt schon 100 Leute geschrieben, dass Kampfhunde gaanz lieb sein können. Jaaaa, ich kenne auch so einen. Aber darum gehts hier nicht.

Hier gehts drum, dass der vielleicht-Kampfhund vermutlich keinen Wesenstest hat, und ganz *offensichtlich* auch keine sonderlich intelligenten Besitzer.

Ich würde bei jedem Hund einen Zaun bauen lassen, und mich in diesem Fall auch auf dem Amt (keine Ahnung, welches) erkundigen, ob es möglich ist, denen einen Wesenstest "aufzudrücken".

LG

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11. Januar 2009 um 16:47

Auch ein boxer
wäre ein "kampfhund" aber es ist egal ob kampfhund oder nicht denn jeder hund kann aggresiv werden wenn man ihn so behandelt wie es deine nachbarn machen. ich hatte auch einen stafford und der war so leib und zutraulich der hätte meiner tochter nie etwas getan weil wir ihn immer gut erzogen und behandelt haben und meine nachbarn die hatten einen collie schäfer mischling und den konnte man nicht anfassen weil der so aggresiv war also es ist egal welche rasse das ist deine nachbarn würden jeden hund zu einem "kampfhund" machen wenn sie so weiter tun!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!

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11. Januar 2009 um 17:05

Hi
ich glaub machen kannst du nicht viel. im fall von tierquälerei kann man das ordnungsamt einschalten, aber bis die sich rausbequemen muss viel passieren. ich halte deine angst für überhaupt nicht übertrieben. ein tier ist nun mal ein tier und nicht 100% berechenbar. schafft euch einen sicheren zaun an (vllt mit hecke damit er nicht untergraben werden kann).
vllt wird der hund auch garnicht solange da sein. wenn man sich nicht genug kümmert, kann jeder hund zum problem werden und meist werden solche hunde dann, zumindest von verantwortungslosen haltern, schnell abgestoßen.

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11. Januar 2009 um 19:44

Ich danke euch von Herzen...
... für die vielen Meinungen, die mich wirklich bestärkt haben. Ich denke, den Zaun werden wir auf jeden Fall in Angriff nehmen - und wenn mich die Nachbarn für 'ne übertrieben ängstliche Tussi halten... Immer noch besser, als das was passiert!
Ich wollte hier auch nix gegen sogenannte Kampfhunde sagen... nur denke ich halt, dass die wirklich kompetente Besitzer brauchen, und nicht welche, die den Hund mal eben geschenkt bekommen, weil die Vorbesitzer nicht mit zurecht kommen...
Ich wünsche euch allen eine schöne Woche und
LG
julmu

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11. Januar 2009 um 21:09

dann hast was verpasst
der deutsche boxer war früher auf der kampfhundeliste und wurde auch als kampfhund gehändelt...
kuk mal da gibts n tolles lexikon über kampfhunde vom kynos verlag da steht er auch drinnen...
der verein der deutschen boxer züchter und liebhaber hat aber genug geld investiert damit die von der liste verschwinden...

unabhängig davon kann jeder hund ein "kampfhund" sein es kommt auf den halter an...

lg
leni (die selber stolze kampfhundbesitzerin ist)

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