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Was tun bei Wutausbrüchen??

25. April 2008 um 19:06 Letzte Antwort: 26. April 2008 um 8:53

Hallo Mädels,

mein Kleiner ist nun 9 Monate alt. Er ist ein richtiger Zornigel. Wenn er was möchte und bekommt es nicht oder bekommt es weggenommen (z.B. Fernbedienung, Ladekabel etc.) schreit er wie am Spieß und hat nen richtigen Wutanfall. Manchmal kann ich ihn durch was anderes ablenken, manchmal, wenn er z.B. müde ist oder hunger hat geht das kaum...

Was macht ihr in solchen Fällen?? Hart bleiben oder seinen Willen durchsetzen lassen??

LG natalie mit adrian 17.07.07

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25. April 2008 um 19:09

Hallo
Toni ist nun 6 monate und nimmt alles was er bekommen kann,und wenn er es dann nicht darf nehme ich es ihn weg und dann schreit er wie am Spieß und ich versuche hart zu bleiben,denn das ist das beste sonst merkt er sich das und macht es immer und immer wieder

LG:Lisa+Toni Jerome

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25. April 2008 um 19:09

Hi Natalie,
wenn ich einmal NEIN gesagt habe, bleibe ich auch dabei.

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25. April 2008 um 19:13

Mach deinem
wort auch einen starken rücken, denn sonst kann er dich ja gar nicht für voll nehmen, wenn du nicht konzequent bleibst
dass du ihn aus der situation nimmst ist genau das richtige, ansonsten wenns nicht klappt, beruhig ihn, vielleicht indem du ihn umarmst und dabei festhälst. liebe grüße-noch bisschen schonfrist hab ich mit meiner 7 monatigen hexe, dies aber auch schon schafft richtig zu zicken

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25. April 2008 um 21:57

Mein monster is auch so....
hi also mein kleienr is genauso ..ich bin am verzweifeln er hat diese wutausbrüche von heut auf morgen entdeckt und jetzt sind sie schon sehr oft am tag... am schlimmsten ist es für mich wenn wir draußen sind, es ist mir richtig unangenehm weil anschrein möchte ich ihn nicht vor allem in der öffentllichkeit nicht und richtig bendigen kann man ihn auch nicht er zappelt so sehr herum dass er mir heute zb. aus der hand gerutsch ist und mit dem kopf am boden angekommen ist un dann hat er zusätzlich geheult,gott sei dank hab ich ihn nicht oben gehabt sondern nur unten in der hocke .. er hat sich gleich danach wieder ebruhigt aber die leute kukn dann immer so als wäre man gleich ne schlechte mutter , ich ätte am liebsten auch heulen können weil ich mir so machtl los vorgekomen bin . und angst macht es mir auch weil er ist grad 16 Mo. und ich hab dann angst wie es später sein wird , was wenn er so ein extrem kind wird, er ist sonst eigentlich ein ganz ruhiges kind und total freundlich und lieb aber seit er gehn kann glaubt er,er hat die welt erobert und lässt sich nichts mehr sagen. trotzdem bin ich immer noch waaaaaahnsinnig in ihn verliebt und vermisse ihn wenn er so wie jetzt schläft

Bin auf der suche nach guten Tipps!

liebe grüße

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25. April 2008 um 23:49

Ich geb mal in kürze das wieder, was ich
aus der Zeitschrift Eltern zu diesem Thema (März ausgabe)gelesen habe:

0-6 Monate: Erziehung heit hier jeden Wunsch erfüllen. In dem Alter können Sie noch nichts machen und sind auf andere angewiesen. Läßt man die Babys schreien, dann werden sie frustrierter und schreien mehr. Reagiert man sofort und ist kooperativ und einfühlsam, entwicklet sich auch das Baby so, das es nicht immer sofort schreit, sondern eines Tages zufrieden in seinem Bettchen liegt und brabbelt (und nicht nach den Eltern schreit), weil es lernt, wenn ich jemanden brauche ist Mama/ Papa bestimmt sofort da.

7-12Monate:Baby weiss jetzt, wenn mama ruft, das sie gleich da ist, dass sie dann in der Nähe ist und die Angst verlassen zu werden sinkt somit. Auch ein Ja oder Nein bekommen langsam einen Sinn. Allerdings kann es sich verbote nicht länger als 4Minuten merken, Danach ist der Satz aus dem Gedächtnis gelöscht! (das geht erst ab 2 Jahren besser). Daher sollte man dem Kind Hilfestellung geben wenn es etwas braucht (z.B. eine Rassel) aber nicht alles für den Knirps erledigen. Unzufriedenheit führt nämlich dazu, dass sie sich weiterentwickeln. Also z.B. zeigen, wo der Rassel ist aber nicht holen(können ja mittlerweile Krabbeln und sind daher mobiler). Da sie sich vieles jedoch nicht merken können sollten Dinge, die nicht in Babys hand gehören ( z.B. Fernbedienung weggeräumt werden).

13-24 monate: Da das kind jetzt ziemlich selbstständig ist, trifft es eigenständige Entscheidungen (kratzt die Mütze, zieht es sich vom Kopf runter). Es empfindet sich als Nabel der Welt und kann sich nicht in die Wünsche und Bedürfnisse anderer hineinversetzen: daher geht es davon aus, seinen willen zu bekommen.Erzeihung heißt jetzt ablenken, statt einsicht erwarten! Hat man im ersten Lebensjahr das Prinzip von Einwilligung und Kooperation geübt hat mans jetzt etwas leichter. Das Kind hat gelernt, mal habe ich Vorrang mit meinen Wünschen, mal Mama. so fällt es ihm leichter Wiederstand zu akzeptieren oder Kompromisse einzugehen. Bsp: Die Mütze muss aufgesetzt werden (wegen kälte) aber das Kind entscheiden lassen , die Blaue oder die grüne.
Wird von Kindern nicht blinder Gehorsam erwartet, sind sie eher auf Anerkennung aus. Sie lieben es von den Eltern gelobt zu werden. Deshalb ist jetzt Ablenkung und Ersatzangebot wichtige Erziehungsmittel.

25-36 Monate:Trotz großer Schritte richtung Persönlichkeitsentwicklung und das das Kind von sich als "ich" spricht , steht das Kind unter emotionalen Zwiespalt: Einerseits uneingeschränkt von den Eltern geliebt werden andererseits eigenen Standpunkt vertreten/ durchsetzen. Es braucht erst einmal ein "Nein" um in Ruhe nachzudenken, was es eigentlich möchte. Vielleicht will es ja doch einwilligen.
Trotz eines Wortschatzes von einigen tausend wörtern (eltern haben den Eindruck, das Kind versteht alles) kann das Kind langen erklärungen nicht folgen!
Erziehung heißt jetzt Grenzen setzen: Auch Eltern müssen jetzt lernen , das Kinder keine "ja sager" sind, sondern eigenständige Persönlichkeiten. Kinder verstehen mit ihren Wiedersprüchen die Welt und ihre Regeln. Deshalb sagen Sie öfter "Nein". Wie weit muss ich gehen, damit ich meinen Willen kriege? Was macht Mama richtig wütend? Wo sind sie zu Kompromissen bereit? So entdecken sie, das auch andere Wünsche und Willen haben und das man darüber verhandeln kann. Ab jetzt sind klare Ansagen angebracht. (keine Ablenkungen). Auch wenn man unbeliebt wird. Konsequenz heißt das Zauberwort. Aber 2Jährige zeigen auch Einsicht, wenn man auf halbem Wege entgegen kommt: du schläfst in deinem bett, darfst aber zu uns krabbeln, wenn es hell wird!
Eltern die so handeln, kommen mit wenigen Regeln und Verboten aus. Wo es nicht geht (im Auto muss angeschnallt werden) müssen diese klar formuliert werden. Sehr wirksam: zum Kind gehen, auf Augenhöhe begeben, anschauen, anfassen, deutlich und ernst sprechen: Wenns geht "Nein" vermeiden. Besser man sagt was das Kind tun soll und nicht was es nicht tun soll.

So , ist doch etwas lang geworden die Kurzfassung , aber das Thema ist ja wichtig. Da lohnt es sich bisschen Zeit zu investieren. Drücke allen die Daumen. (Meine Maus is noch am Anfang mit 13 Wochen)
Lg

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26. April 2008 um 8:53

Oooh danke!
Vielen Dank für eure lieben Antworten!!

Dann muss nun wohl noch die Mami lernen hart zu bleiben

LG natalie mit adrian

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