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was tun gegen "ich fühl mich zu klein, zu schwach, zu dumm"

15. Oktober 2016 um 13:18

Schon immer hatte ich wenig Selbstvertrauen, zwischendurch war mein Selbstvertrauen stärker, aber seit ich mein Studium beendet habe, ist es wieder total im Keller- im Moment habe ich gerade so eine Krise.
Jede Kritik oder Anmerkung ( dir mir das Gefühl gibt, dass ich das eh nicht schaffe) haut mich um. Mein Appellohr für Kritik ist riesig groß , obwohl meine Mitmenschen es gar nicht böse meinen, habe ich immer das Gefühl, sie nehmen mich nicht ernst oder denken, dass ich es eh nicht schaffe.
Es nervt mich total und es macht mich auch fertig,  weil so komme ich überhaupt nicht weiter. Bei jeder Stellenausschreibung denke ich, die Anforderungen erfülle ich sowieso nicht und bewerbe mich dann auf  "kleinere" Stellen.

Geht das euch auch so? Und was kann ich dagegen tun bzw. habt ihr Tipps wie man sich stärker fühlt?

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15. Oktober 2016 um 18:34
In Antwort auf caputschino

Schon immer hatte ich wenig Selbstvertrauen, zwischendurch war mein Selbstvertrauen stärker, aber seit ich mein Studium beendet habe, ist es wieder total im Keller- im Moment habe ich gerade so eine Krise.
Jede Kritik oder Anmerkung ( dir mir das Gefühl gibt, dass ich das eh nicht schaffe) haut mich um. Mein Appellohr für Kritik ist riesig groß , obwohl meine Mitmenschen es gar nicht böse meinen, habe ich immer das Gefühl, sie nehmen mich nicht ernst oder denken, dass ich es eh nicht schaffe.
Es nervt mich total und es macht mich auch fertig,  weil so komme ich überhaupt nicht weiter. Bei jeder Stellenausschreibung denke ich, die Anforderungen erfülle ich sowieso nicht und bewerbe mich dann auf  "kleinere" Stellen.

Geht das euch auch so? Und was kann ich dagegen tun bzw. habt ihr Tipps wie man sich stärker fühlt?

Oja da kann ich dir die hand reichen..bin leider auch so...ich glaub es ist ein sehr langer prozess sich da zu ändern.. auch das mit den stellenangeboten kenn ich!!

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15. Oktober 2016 um 18:37

Ja das ist ein guter tipp, mach ich auch manchmal! 

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15. Oktober 2016 um 19:53

Danke für deine Antwort. Ich glaube, das mit der PMS habe ich auch. So kurz vor meinen Tagen habe ich immer solche Tiefs, die ich überhaupt nicht kontrollieren kann-alles ist kacke, könnte den ganzen Tag nur heulen usw. Demnächst müsste meine Periode eigentlich kommen. Ich vergesse immer, dass das eigentlich ja immer so ist und wenn sie eintritt, gehts mir und mein "Weltbild" besser.

Das mit der Rolle finde ich eine interessante Idee. Ich beobachte  das bei manchen Freunden von mir, die nach Außen hin sehr selbstsicher und souverän wirken, wenn man sie aber besser kennenlernt, merkt man, dass sie selber aber auch sehr unsicher oder unzufrieden mit sich sind- sie zeigen das nur nicht so und erhalten dementsprechend andere Reaktionen von der Umwelt, was sie wiederum ja stärkt.


 

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15. Oktober 2016 um 19:56

ja da hast du recht. Einfach ins kalte Wasser springen und schauen was passiert. Und eine Absage nicht allzu persönlich nehmen.


 

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15. Oktober 2016 um 19:56

es klingt so banal, aber genauso ist es. die einzige Chance, sich diesen Gedanken zu widersetzen, ist sie zu durchbrechen indem man einfach tut.

caputschino, ich lese dich sehr gern. du wirkst auf mich sehr differenziert und reflektiert. sowas schätze ich sehr an Menschen. Ich denke, dass es immer wieder Momente bei dir gibt, in denen du genug Ratio besitzt, um zu erkennen, was, nein dass du wert bist. Nicht weil du ein Studium hast, nicht weil du irgendeinem Schema entsprichst, nicht weil du etwas leistest, sondern weil du bist.

Es gibt einen schönen Spruch, er wirkt vielleicht abgedroschen, aber es steckt so viel wahres drin:

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden zu Worten. Achte auf deine Worte, denn sie werden zu Handlungen. Achte auf deine Handlungen, denn sie werden deine Gewohnheiten. Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter. Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.


Lass nicht zu, dass dein Fundament durch andere Menschen beeinflusst wird. Anerkennung und Kritik sind wichtig, du darfst dich aber nicht darüber definieren, weil du dann deine Selbstbestimmtheit verlierst.

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15. Oktober 2016 um 20:21

Danke. Das ist sehr schön geschrieben.
Gerade dein letzter Satz finde ich sehr wichtig für mich.

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15. Oktober 2016 um 20:42
In Antwort auf caputschino

Schon immer hatte ich wenig Selbstvertrauen, zwischendurch war mein Selbstvertrauen stärker, aber seit ich mein Studium beendet habe, ist es wieder total im Keller- im Moment habe ich gerade so eine Krise.
Jede Kritik oder Anmerkung ( dir mir das Gefühl gibt, dass ich das eh nicht schaffe) haut mich um. Mein Appellohr für Kritik ist riesig groß , obwohl meine Mitmenschen es gar nicht böse meinen, habe ich immer das Gefühl, sie nehmen mich nicht ernst oder denken, dass ich es eh nicht schaffe.
Es nervt mich total und es macht mich auch fertig,  weil so komme ich überhaupt nicht weiter. Bei jeder Stellenausschreibung denke ich, die Anforderungen erfülle ich sowieso nicht und bewerbe mich dann auf  "kleinere" Stellen.

Geht das euch auch so? Und was kann ich dagegen tun bzw. habt ihr Tipps wie man sich stärker fühlt?

Ich hatte ebenfalls eine lange Zeit lang sehr wenig Selbstvertrauen. Inzwischen bin ich zwar immer noch ein eher zurückhaltender Mensch, aber ich vertraue mittlerweile auf mein Gefühl und mache Entscheidungen nicht mehr von möglicher Kritik oder Anerkennung anderer Menschen abhängig. Das war ein langer Prozess! Wichtig für mich war es auf jeden Fall, dass ich mich ein paar Male tatsächlich selbst dazu gezwungen hatte, Dinge machen, auf die ich große Lust hatte, die mir eigentlich zu groß oder zu wagemutig erschienen. Letztlich entpuppten sich diese Dinge als sehr gute Chancen oder zumindest als interessante Erfahrungen, die ich nicht missen möchte!

Die Bewerbungszeit ist immer sehr aufregend. Ich habe das auch gerade hinter mir! Diese Ungewissheit macht mir dabei auch immer zu schaffen! ich halte es allerdings für sehr wichtig, dass man sich nicht ausschließlich auf die Stellen fokussiert, die genau auf die eigenen Qualifikationen passen. Es tut gut einmal tief in sich zu gehen und zu überlegen, was man wirklich will und was einem wichtig ist. Versuche dabei einmal auszublenden, was du glaubst, was von dir erwartet wird. Vielleicht sind es gerade die "kleineren" Stellen, von denen du dir vorstellen kannst, dass sie dir Spaß machen. Vielleicht sind es aber auch Stellen, für die du zwar nicht optimal qualifiziert bist, auf die du aber trotzdem große Lust hast. Sei einfach offen für die Chancen, die sich dir eröffnen und lasse nicht zu, dass die Angst vor Enttäuschung deine Entscheidungen beeinflusst!

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