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Was tun, wenn Kleinkind nicht zu Papa will?

30. Oktober 2016 um 14:20

Ich fühle mich gerade etwas hilflos. Im Mai habe ich mich von meinem Mann getrennt und bin mit meiner Tochter (3 1/4) ausgezogen. Seitdem holt er sie immer sonntags für 4 Stunden zu sich. In letzter Zeit sagt sie immer öfter, dass sie nicht zu ihm möchte. Ich versuche das auch erst zu nehmen und frage sie, warum sie nicht will. Meist antwortet sie, dass Papa immer so viel mit ihr meckert. 
Ich werde ihm das auf jeden Fall nochmal so sagen, vermute aber, dass er sofort in die Defensive gehen und mir die Schuld an ihrer Ablehnung geben wird. 
Die beiden hatten noch nie ein sehr enges Verhältnis, da er sich auch immer ziemlich wenig um sie gekümmert hat. Ich denke, dass es hilfreich wäre, wenn er sie regelmäßig alle zwei Wochen für das komplette Wochenende hätte, da ins Bett bringen, gemeinsame Mahlzeiten einnehmen etc. eine andere Basis schaffen als man sie bei diesen "Kurzbesuchen" aufbauen kann. Das will er jedoch nicht, vermutlich auch, weil er verhindern möchte, dass ich abends weggehen und evtl. jemanden kennen lernen könnte...
Naja, langer Rede kurzer Sinn: Hat jemand einen Rat, wie man diese verkorkste Situation verbessern könnte? Mir tut halt vor allem meine Tochter leid, weil ich sie praktisch zwinge, ihn zu besuchen, aber auch für ihn ist es ja hart, immer wieder ins Gesicht gesagt zu bekommen "ich will nicht zu Dir"!

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31. Oktober 2016 um 13:25

Meine ist mittlerweile 6,5 Jahre. DerPapa ist also vor 2 Jahren ausgezogen.
Hier gibt es keine festen Wochenende, wenn dann ist sie von Freirag abend bis Sonntag abend bei ihm.
Zum einen würde ich so ein geschiss "nur mal ein paar Stunden "  nicht mitmachen.
Sondern ein ganzes Wochenende .
Und das andere ist, deine Tochter ist zu klein um ihn selber zu sagen warum sie nicht will, also bis du ihr Sprachrohr.
Sag es ihm. Vernünftig.
Er muss was raus machen 
Und sollte er anfangen das läge ab dir, bleib cool.
Er kümmert sich nur dürftig nicht du.
Meine will oftmals auch nicht, weil Papa verspricht und nix davon macht.
Er muss damit lebeb, dass sie sagt "Papa lügt!" 
Ich bestärke das nicht , aber  ich entschuldige das nicht.
Und wenn sie nicht will, dann muss sie auch nicht 
Er will nämlich auch nicht immer... letztes Mal hatte er erst nach 3 Monaten wieder Zeit fürs Kind....
 

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31. Oktober 2016 um 18:18

Danke schon mal für Eure Antworten. 
Unser Verhältnis ist eher angespannt, da er die Trennung nicht akzeptieren will... Momentan redet er nur das Nötigste mit mir.
Ich bin leider oft schnell genervt von ihm, da er meine Grenzen nicht respektiert, mich zum Beispiel zum Abschied küssen will etc. Diese Ablehnung meinerseits bekommt meine Tochter natürlich auch mit. 

Wenn wir in den letzten Monaten etwas gemeinsam unternommen haben, ist er stets in alte Gewohnheiten zurückgefallen: Er überlässt mir das Kind und ist halt irgendwie dabei. Da das schon immer so war, orientiert sie sich eben auch an mir, was er dann wiederum als Ablehnung deutet und als Argument nimmt, warum er so wenig mit ihr macht. 
Aber Ihr habt recht, ich werde ihn demnächst mal "auf den Pott setzen" und ihm klar machen, dass ER für ein besseres und vertrauensvolleres Verhältnis zu seiner Tochter sorgen muss, zum Beispiel durch längere Besuchszeiten, bei denen er sie auch ins Bett bringt oder gemeinsam mit ihr isst, da es sonst irgendwann zu spät ist.
Ich hoffe, das wird mit der Zeit.

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1. November 2016 um 23:45

schwierig!
Ich finde ja dieses ein We oder gar nur jedes zweite einfach grausam viel zu wenig!

ICh habe damals mit meinem Ex sofort 50/50 gemacht.

Er ist genauso der Papa wie du die Mama und es gibt keinen Grund, dass das Kind auf einmal von 100% Papa haben auf 10% zurückfahren muss. 
Seine Pflicht ist es nicht bloss zu zahlen! Er ist Vater und muss sich auch kümmern.

Bei uns hat jeder ein Wochenende und die Wochentage werden auch aufgeteilt. So hat jeder sein Kind 3 oder 4 tage die Woche. Soll er sehen, wie es ist, sie morgens in den Kindi zu schaffen, ihr essen zu kochen, sie ins Bett zu bringen.
Ich finde, mann sollte immer erst diese Lösung anstreben. Nicht nur Mamas können 50 oder 70% stellen belegen, damit man sich ums Kind kümmern kann. Ein Mann schafft das auch.
Sonst kann man einfach eine Vater-Tochter Beziehung voll vergessen.

Und netter Nebeneffekt: Man hat auch mal Zeit für sich und kann auch beruflich etwas weiter treten, was ja finanziell auch wichtig ist!


Er muss sich entscheiden: Entweder Sonntags 4h und sein Kind entfremdet sich immer mehr, oder er macht mehr, viel viel mehr!!! 
Ich denke, du als Mama bist hier auch etwas in der Pflicht, ihn dazu zu animieren, im Sinne deiner Tochter.
 

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2. November 2016 um 17:23
In Antwort auf vanessaworth

schwierig!
Ich finde ja dieses ein We oder gar nur jedes zweite einfach grausam viel zu wenig!

ICh habe damals mit meinem Ex sofort 50/50 gemacht.

Er ist genauso der Papa wie du die Mama und es gibt keinen Grund, dass das Kind auf einmal von 100% Papa haben auf 10% zurückfahren muss. 
Seine Pflicht ist es nicht bloss zu zahlen! Er ist Vater und muss sich auch kümmern.

Bei uns hat jeder ein Wochenende und die Wochentage werden auch aufgeteilt. So hat jeder sein Kind 3 oder 4 tage die Woche. Soll er sehen, wie es ist, sie morgens in den Kindi zu schaffen, ihr essen zu kochen, sie ins Bett zu bringen.
Ich finde, mann sollte immer erst diese Lösung anstreben. Nicht nur Mamas können 50 oder 70% stellen belegen, damit man sich ums Kind kümmern kann. Ein Mann schafft das auch.
Sonst kann man einfach eine Vater-Tochter Beziehung voll vergessen.

Und netter Nebeneffekt: Man hat auch mal Zeit für sich und kann auch beruflich etwas weiter treten, was ja finanziell auch wichtig ist!


Er muss sich entscheiden: Entweder Sonntags 4h und sein Kind entfremdet sich immer mehr, oder er macht mehr, viel viel mehr!!! 
Ich denke, du als Mama bist hier auch etwas in der Pflicht, ihn dazu zu animieren, im Sinne deiner Tochter.
 

Du hast sicherlich Recht mit dem was du schreibst, aber man kann keinen zwingen sich ums Kind zu kümmern.
Und ich finde es auch schlimm die Kinder zu zwingen zum Papa (in dem Fall) zu müsse.

Mein Ex Mann wundert sich ja auch immer wieder aufs neue (und das mittlerweile über 1,5 Jahre) , dass unsere Tochter teils nicht zu ihm will.
Er will aber auch nicht verstehen, dass man nciht nur Versprechungen machen kann und nix davon umsetzt.
Genauso hat er für sich und Kind in diesem Jahr 1 Woche Urlaub eingeplant.
Den restliche Urlaub verbringe er eben mit seiner Freundin.
Das kann ich als Mamadoof finden oder was auch immer, er würde s nicht ändern.
Also warum soll ich mich aufregen?
Ihn animieren das anders zu machen,w as er eh nicht macht?
Dann soll er damit leben, dass seine Tochter keine Beziehung zu ihm hat. Denn Ich kann mich nicht auch noch um seinen Popo kümmern.


Wobei hier von meiner Seite schon klare Ansagen kommen.

 

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2. November 2016 um 18:38

Ich glaube, ich sagte animieren und nicht zwingen.

ich hab in meinem Fall gut reden, Annas Papa wollte es auch so und daher war das keine Frage.

Wiegesagt, vielleicht ein ruhiges Gespräch und diese Punkte mal
aufzählen, dann machts evtl Klick!
Ein Erwachsener wird ja sicher schlussfolgern können, dass sein Desinteresse eben Desinteresse bei seiner Tochter auslöst...
 

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2. November 2016 um 22:23

Ich persönlich würde mir da ja gar keine Gedanken drum machen. Wenn dein Kind nicht will, dann will es nicht und dann würde ich es auch nicht zwingen. Wenn er von 168 Stunden die Woche nur 4 lächerliche Stunden für sein Kind übrig hat, dann darf er sich nicht wundern, dass sie wenig Bezug zu ihm hat und deshalb eben nicht hin will. 

Wenn er dir vorwirft, dass du sie manipulierst, dann würde ich ihm sagen: "Wenn du deinem Kind nicht entgegen kommen und (mehr) Zeit mit ihm verbringen willst, dann darfst du dich nicht wundern, wenn dein Kind das auch nicht will und ebenso wenig Lust auf Zeit mit dir hat."

Lass dir da nix negatives einreden. Dein Ex ist selbst Schuld. 

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3. November 2016 um 10:30
In Antwort auf kamasaki

Ich fühle mich gerade etwas hilflos. Im Mai habe ich mich von meinem Mann getrennt und bin mit meiner Tochter (3 1/4) ausgezogen. Seitdem holt er sie immer sonntags für 4 Stunden zu sich. In letzter Zeit sagt sie immer öfter, dass sie nicht zu ihm möchte. Ich versuche das auch erst zu nehmen und frage sie, warum sie nicht will. Meist antwortet sie, dass Papa immer so viel mit ihr meckert. 
Ich werde ihm das auf jeden Fall nochmal so sagen, vermute aber, dass er sofort in die Defensive gehen und mir die Schuld an ihrer Ablehnung geben wird. 
Die beiden hatten noch nie ein sehr enges Verhältnis, da er sich auch immer ziemlich wenig um sie gekümmert hat. Ich denke, dass es hilfreich wäre, wenn er sie regelmäßig alle zwei Wochen für das komplette Wochenende hätte, da ins Bett bringen, gemeinsame Mahlzeiten einnehmen etc. eine andere Basis schaffen als man sie bei diesen "Kurzbesuchen" aufbauen kann. Das will er jedoch nicht, vermutlich auch, weil er verhindern möchte, dass ich abends weggehen und evtl. jemanden kennen lernen könnte...
Naja, langer Rede kurzer Sinn: Hat jemand einen Rat, wie man diese verkorkste Situation verbessern könnte? Mir tut halt vor allem meine Tochter leid, weil ich sie praktisch zwinge, ihn zu besuchen, aber auch für ihn ist es ja hart, immer wieder ins Gesicht gesagt zu bekommen "ich will nicht zu Dir"!

Und wenn du ihm irgendwelche Aktivitäten vorschlägst, von denen du weisst, dass sie deiner Tochter gefallen? Damit sie auch mal ein Erfolgserlebnis zusammen haben?

Ansonsten habe ich auch keine Lösung, wenn er so ist, wie du sagst. Ich würde die Zeit in der aktuellen Situation auch nicht ausdehnen. Solange er so auf dich fokaliesiert ist, wird das das Verhältnis zu seiner Tochter eher noch verschlechtern

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