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Was versucht ihr euren Kindern alles zu ermöglichen?

6. August 2011 um 20:02 Letzte Antwort: 6. August 2011 um 21:40

Das interessiert mich mal...

ich sitze oft hier und überlege, machst du alles erdenklich gute für deine Tochter? Geht es ihr gut so? Könnte ich ihr noch mehr bieten?

Ich meine jetzt nicht unbedingt Materiell sondern eher andere Dinge..

Ich versuche meiner Tochter so viel Liebe und Geborgenheit zu geben wie es nur geht, sie selbstständig aufzuziehen, das sie selbstbewusst und sicher ins Leben starten kann.
Ich versuche ihr soviel Förderung wie nur möglich zu bieten, damit sie ein aufgewecktes Kind wird.

Wir unternehmen viel, ich versuche ihr abwechslung zu bieten damit sie so viel wie nur möglich von der Welt sieht und vll alles erleben kann was ich bislang noch nicht konnte.

Hmm, ich sitze oft neben meiner spielenden Maus und denke, was muss ich ihr alles bieten damit sie ein glückliches Kind wird?

Ich will alles richtig machen, aber man weiß nicht immer was wirklich richtig ist.

Also bislang scheine ich alles richtig zu machen, denn meine Maus ist ein richtig aufgewecktes, neugieriges, starkes und selbstbewusstes, zuverlässiges, artiges kleines 1 Jähriges Mädchen und so unbeschreiblich süß. Sie zieht alle Blicke auf wenn wir unterwegs sind und jeder liebt sie sofort.

Was meint ihr, was wollt ihr euren Kindern alles ermöglichen? Wie stellt ihr das an?

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6. August 2011 um 21:40

...
Genau wie du, also bestimmte Werte und Fähigkeiten.

Am wichtigsten ist unabdingbare Liebe, mein Kind soll nie das Gefühl haben, dass ich es nicht liebe, nur weil er viell. mal was ausgefressen hat oder so.

Geduld, Verständnis (auch für negative Emotionen) und Aufmerksamkeit

Kommunikation lohnt sich - er soll eine gesunde Kommunikation lernen und da MÜSSEN Eltern einfach ein gutes Vorbild sein. Dazu gehört auch konstruktives Streiten Ohne Anschreien und das Lösen von Konflikten durch gegenseitigen Respekt, Verständnis und das Schließen von Kompromissen - das gilt für die Eltern (zueinander und zum Kind) und für das Kind gegenauso

Mein Kind soll ein gesundes Selbstbewusstsein haben und anderen Menschen mit Respekt begegnen, sich auch sozial einbringen können. Und dafür ist es nötig, ihm genau das vorzuleben.

Mir ist auch wichtig, dass mein Kind eine gesunde Beziehung zur Natur und seiner Umwelt entwickelt. Dass er es nicht für selbstverständlich ansieht, was die Natur so alles für die Menschen leistet und auch Tiere und Pflanzen Respekt verdienen Ich selber bin jahrelang ehrenamtliche Jugendgruppenleiterin bei den Pfadfindern gewesen und habe erfahren, wie schön es ist, wenn auch schon die Kleinsten die Natur schätzen wissen und ein Gefühl dafür entwickeln, was es heißt in einem Team zusammen zu arbeiten und gemeinsam Ziele zu verfolgen, auch wenn es anfangs unüberwindbar erscheint. Spiele in der Natur können einem Kind so viel vermitteln, leider wird das von sehr vielen Eltern unterschätzt.

Bei den materiellen Dingen ist mir nur eine Sache wichtig. Da ich das Glück habe mein Kind auf eine Privatschule geben zu können, allein aus dem Grund, dass ich dort zur Schule gegangen bin (es ist keine Schule wo man tausende von Euros zahlt - für einen Ottonormalverbraucher also auch erschwinglich ) - möchte ich natürlich für meinen Sohn dieses "Erbrecht" nutzen und ihn auch dort auf die Schule schicken. Meine eigene Erfahrung hat mir gezeigt, dass die Schule einen wesentlich pädagogischeren Ansatz zeigt und umsetzt als die staatlichen Schulen, die ich voher besuchte. Den Lehrern ist es nicht "egal" ob die Schüler mitmachen und ob sie motiviert sind. Es werden auch Unterstützungen im privaten Bereich angeboten und die Kinder werden optimal gefördert - was Selbstsändigkeit anbelang aber auch in Bezug auf soziale Kompetenzen und dies ist mir sehr wichtig.

Ich bin gerade erst 9 Tage Mami, aber ich habe einen großen Absporn, meinem Kind alles zu bieten, was ein gesundes, glückliches und lebensfrohes Kind benötigt.
Wie ich das umsetzen will... Siehe oben
Mit unabdingbarer Liebe, viiiel Geduld, viiiel Verständnis und viiiel Aufmerksamkeit meinem Kind gegenüber.
Dabei darf man nie vergessen, dass man IMMER und überall ein Vorbild für sein Kind ist.



Oh je sorry, für den langen Text.

Ganz liebe Grüße, Muckel und Fabio 9 Tage alt

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