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Was werdet ihr mal machen, wenn eure eltern .. ?

26. August 2016 um 20:32

Alt und pflegebedürftig werden? Nehmt ihr sie (oder einen von beiden) bei euch auf, wollen sie ins Heim oder zu hause gepflegt werden?

Inwiefern wollt und könntet ihr euch kümmern?
Ist ja auch alles immer eine Kostenfrage, schließlich wird man als Kinder ja uU auch zur Kasse gebeten.
Erzählt mal, vllt auch, wenn ihr Geschwister habt, kann es glaub ich echt zu Spannungen führen. Wie ist es bei euch? Wie wollen alle Beteiligten es im schlimmsten Fall haben?

Freu mich auf Erfahrungen, Vorstellungen und Anregungen

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26. August 2016 um 21:21

Ehrlich keine ahnung
Zum einen hoffe ich, das sie nie pflegebedürftig werden, und wenn doch, das sich die jeweiligen Partner kümmern. Ich werd es nicht machen können. Wohne 650 , bzw 850 km entfernt von meinen Eltern.

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26. August 2016 um 22:11

Hmm
Ich könnte sie nicht Pflegen (denke ich)
Meiner Mama würde ich wahrscheinlich so gut es geht helfen. Dafür würde ich auch zahlen, jedenfalls das was möglich ist. Bei meinem Vater sieht das anders aus. Die würden keinen einzigen Cent von mir sehen.
Und ich denke das meine Geschwister das auch so sehen.
Ich hoffe allerdings das es nicht soweit kommt

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27. August 2016 um 8:05

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Hoffe nicht, dass es soweit kommen wird aber ich werde meine Mutter pflegen. Werde sie auch nicht ins Heim geben. Wenn wir in ein paar Jahren ein Haus bauen, wird es direkt berücksichtigt, dass sie auch irgendwann vielleicht einziehen wird. Ich werde mich aufgrund der Arbeit nicht den ganzen Tag um sie kümmern können, da müsste dann ein Pflegedienst kommen. Meine Kindheit war zwar nicht immer schön und es gibt einiges wasich ihr immer noch übel nehme. Aber sie war immer für mich da und hat so viel für mich getan. Ich könnte sie nicht in ein Heim geben, desweitern habe ich keine Geschwister.

Mein Vater .... Ach lassen wir das Seine Freundin ist ein paar Jahre jünger als er. Hoffe er schafft es, sie nicht zu vergraulen, dann kann sie sich um ihn kümmern. Ich werde da nichts machen. Und auch nichts zahlen. Sehe ich nicht ein!

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27. August 2016 um 8:05

Nein
Werde ich nicht machen.
Am ehesten noch meine Mutter. Organisatorisch ist es aber kaum machbar. Das geht nur wenn man zu Hause ist. Ich bin sehr im Job eingespannt und habe mehr als genug zu tun.
Mein Vater auf gar keinen Fall!
Meine Schwiegereltern auch nicht. Da ist die Distanz zu groß. Und die Vorstellung meinen Schwiegervater zu waschen und zu wickeln, Da könnte ich jetzt schon brechen.

Ich bin fachlich maximal weit davon entfernt und habe erleben müssen wie die Pflege der Eltern einen Menschen kaputt machen kann. Da bin ich mir selbst nah genug und schütze mich.

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27. August 2016 um 8:25

Ja
ich wäre immer für sie da.. egal wie sie es möchten

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27. August 2016 um 8:43

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Ich denke das zu erwartende Erbe wird doch bei Pflegebedürftigen eh zuerst für Pflegeleistungen herangezogen?

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27. August 2016 um 8:44

Ich weiss noch nicht genau...
Also aufnehmen geht nicht...
Zu meiner Mutter hab ich so gut wie gar kein Verhätlnis...
Ich hab letztes Jahr einen Rundumschlag gemacht und die eltern meines Ex kontaktiert, so wie meinen Vater und meine Mutter und nachgefragt was denn dann so passieren soll....

Mein Vater und seine Frau haben alles schon geregelt was z.B Beerdigung angeht.

Meine Mutter ist auch geregelt, da sie eh betreut wird und dann da mit in den Topf fällt was zim beispiel Pflege angeht.... Da muss ich nur Papiekram erledigen z.B das ich nicht zahlen kann aber das muss ich jetzz auch schon alle zwei Jahre

Die Eltern von meinem Ex haben nichts geregelt, weiss aber das sie finanziell so darstehen das man einen Teil sicherlich bezahlen kann.
Da ging es eher daraum das ich ihnen angeboten habe, mich notariell eintragen zu lassen wenn es um Entscheidungen geht da es bei meinem Ex tagesformabhängig sein wird ob er das hinbekommt....und auch das ich unterstützen werde wo es geht z.B was die Pflege angeht.... Da sind sie sehr dankbar drüber.... Aber für mich ist es selbstverständlich, wir haben einen sehr guten Kontakt und sie unterstützen mich immens mit dem Kleinen....

Ich finde so ein offenes Gespräch im Vorfeld ist das Beste, dann weiss man woran man ist....

Achja um melnem Vater würde ich mich auch kümmern, aber zwischen uns liegen 500km da muss man dann mal schauen....

Und zu denen die nicht zahlen wollen.... So einfach ist das leider nicht, hab ich alles schon durchgemacht und das Gesetz interessiert es leoder nicht ob die Person einem am Pöppes vorbei geht.... Da zählen nur die wirtschaftlichen Verhältnisse und der Selbstbehalt....

Lg

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27. August 2016 um 8:46

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Ich wollte und könnte meine Eltern im Fall der Pflegebedürftigkeit nicht selbst pflegen (selbst berufstätig, mehrere hundert km entfernt). Meine Mutter sagt auch selbst immer wieder, dass sie uns Kindern auf keine Weise so zur Last fallen möchte.

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27. August 2016 um 8:48
In Antwort auf fussi85

Ich weiss noch nicht genau...
Also aufnehmen geht nicht...
Zu meiner Mutter hab ich so gut wie gar kein Verhätlnis...
Ich hab letztes Jahr einen Rundumschlag gemacht und die eltern meines Ex kontaktiert, so wie meinen Vater und meine Mutter und nachgefragt was denn dann so passieren soll....

Mein Vater und seine Frau haben alles schon geregelt was z.B Beerdigung angeht.

Meine Mutter ist auch geregelt, da sie eh betreut wird und dann da mit in den Topf fällt was zim beispiel Pflege angeht.... Da muss ich nur Papiekram erledigen z.B das ich nicht zahlen kann aber das muss ich jetzz auch schon alle zwei Jahre

Die Eltern von meinem Ex haben nichts geregelt, weiss aber das sie finanziell so darstehen das man einen Teil sicherlich bezahlen kann.
Da ging es eher daraum das ich ihnen angeboten habe, mich notariell eintragen zu lassen wenn es um Entscheidungen geht da es bei meinem Ex tagesformabhängig sein wird ob er das hinbekommt....und auch das ich unterstützen werde wo es geht z.B was die Pflege angeht.... Da sind sie sehr dankbar drüber.... Aber für mich ist es selbstverständlich, wir haben einen sehr guten Kontakt und sie unterstützen mich immens mit dem Kleinen....

Ich finde so ein offenes Gespräch im Vorfeld ist das Beste, dann weiss man woran man ist....

Achja um melnem Vater würde ich mich auch kümmern, aber zwischen uns liegen 500km da muss man dann mal schauen....

Und zu denen die nicht zahlen wollen.... So einfach ist das leider nicht, hab ich alles schon durchgemacht und das Gesetz interessiert es leoder nicht ob die Person einem am Pöppes vorbei geht.... Da zählen nur die wirtschaftlichen Verhältnisse und der Selbstbehalt....

Lg

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Der selbstbehalt ist aber recht großzügig ausgelegt, soweit ich weiss.

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27. August 2016 um 8:55

Also
Ich erzähl mal von uns hier. Ich bin noch jung (26) aber mache mir berufsbedingt darum viele Gedanken.
Meine Schwester ist älter als ich, ist aber klassische Hausfrau, ich hingegen bin und werde (sollte sich nichts ändern) immer mind. 30Std/Woche arbeiten gehen. Hinzu kommt, dass wenn wir Eigentum erwerben keine extra Räumlichkeiten haben werden (Kostenfaktor, da wir bauen wollen) um jemanden zu betreuen.

Heisst, unsere Lebensumstände lassen es eigentlich gar nicht wirklich zu. Natürlich würde ich alles geben, grade für meine Mama.

Ich bin drauf gekommen, weil es im Bekanntenkreis einen Fall gibt, da wurde die Uroma gepflegt von 3 Schwestern im Schichtsystem, und das über sehr viele Jahre hinweg. Diese Situationen hat zu solchen Spannungen geführt, dass das Verhältnis fast ganz in die Brüche gegangen ist.

Es konnten 3 Familien nicht mehr in den Urlaub fahren, es gab ständig Zoff, weil eine Schwester immer wollte, dass sie ins Heim geht. Die andere (das war die bestsituierteste) wollte das nicht, weil sie aufgrund des Einkommens die einzige gewesen wäre, die zur Kasse gebeten wäre.

Versteht ihr den Konflikt?

Mein Schwiegervater sagt, gebt mir ne Kugel, meine Eltern sagen, sie wollen niemandem zur Last fallen, möchten ins Heim etc
Trotzdem weiss man nie, wie es alles mal kommt.

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27. August 2016 um 8:59

Wer soll
Deiner Meinung nach das Erbe bekommen, wenn es abgelehnt wird?

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27. August 2016 um 9:10

Pflege / erbe
Das Thema war schneller als gedacht aktuell als meine Mutter an Krebs erkrankte. Ich habe 3 Geschwister. Doch ich bin die einzige mit Kind (er) und zu der Zeit in TZ beschäftigt. Wir wussten alle das es ihr zu Hause am besten gehen würde also hab ich sie gepflegt in der Zeit wo mein Vater arbeiten war. Es war eine harte zeit denn meinen Tochter war da noch sehr klein und nicht in der Kita. Arbeiten konnte ich von zu Hause aber musste alles unter einen Hut bekommen. Ich würde es aber immer wieder tun. Allerdings ist es auch ne Kostenfrage. Mein Vater musste sehr viel Geld vorstrecken. Was bei ihm kein Problem war aber denke das können nicht viele, mal eben so. Die Pflegestufe wurde erst nach 3 Monaten bewilligt. In der Zeit hat mein Vater den pflwgedienst bezahlt und auch die ganzen Zuzahlungen und Kautionen etc beim sanitätshaus. Im Heim wäre das wohl günstiger gewesen aber eben keine Option für uns.

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27. August 2016 um 9:15

Kümmern ja aber nicht um jeden
Wenn es bei meiner Mutter so weit sein sollte, dass sie Pflege benötigt hole ich sie auf jeden Fall zu mir. Und wenn sie zu hause betreut werden will, mache ich auch das. Für meine Mutter tu ich alles und wenn es Platz technisch nicht hinhaut schlaf ich eben im Wohnzimmer. Da wird es schon eine Lösung geben. Meinem Vater allerdings würde ich nicht mal die Beerdigung bezahlen, der hat nie etwas für uns getan und nie Unterhalt gezahlt. Was die Schwiegereltern angeht,die wohnen weit weg und tun auch nicht wirklich viel für ihren Sohn oder Enkelkinder. Aber sie haben viel Familie im Dorf die sich kümmern wird. Mal davon ab wollen sie ihr 1500 Seelendorf auch nicht verlassen.

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27. August 2016 um 9:22

Ich werde keinen einzigen Finger krümmen
Und durch ein Urteil von vor zwei Jahren, bin ich auch raus was das Pflegeheim etc betrifft.
Meine Mutter soll wohl angeblich COPD haben, dann kann ich ja nur hoffen das sie die Zigaretten aus dem Kopf lassen. Ansonsten hab ich nichts nettes zu sagen.
Ich will mit denen nichts zu tun haben, und schon gar nicht pflegen.

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27. August 2016 um 9:33

...
aber man hat auch kinder und für sie ist man auch zuständig.. wenn man job aufgeben muss,dann kann man kindern nichts bieten...und nach 5-10 jahren pflegen will einen Arbeitsmarkt auch nicht haben

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27. August 2016 um 9:43

In einer Sendung über häusliche Pflege und die Bedingungen dafür, hat eine Fachfrau ganz klar gesagt, dass bei problematischen Eltern-Kind Beziehungen die Pflege nicht funktionieren wird. Wenn es da schon im Vorfeld Probleme gab, wird die Beziehung durch die typischen Begleiterscheinungen wie Trotz, Aggresivität etc. bei den zu pflegenden weiter massiv belastet.
Ich kenne einige Pflegefälle und sehe, was Pflege wirklich bedeutet bei Demenz, Parkinson etc. und wer solche Fälle nicht selber kennt, hat vielleicht eine zu naive Vorstellung. Das ist nicht wie bei Kindern alles nur eine Phase und bald wird es besser und die Kleinen werden selbständiger. Es wird mit den Jahren immer anstrengender, weil immer weniger geht. Und ein Kind kommt schon allein von der Körpergröße an manche Gefahrenquellen nicht ran, ein dementer Erwachsener schon.
Ich finde die Formulierung jmd. ins Heimabschieben ganz unglücklich. Denn eigentlich ist dort Fachpersonal, die Räumlichkeiten sind entsprechend, es könnte also ideal sein. Und nur weil jmd. im Heim ist bedeutet es ja nicht, dass man ihn nicht besuchen kann, mal für einen gemeinsamen Tag oder ein Familienfest ect. die Person aus dem Heim holen kann.

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27. August 2016 um 9:46

Mein
Vater hat schon gesagt das er sich eine Pflegerin sucht bis es nicht mehr geht und dann ins Pflegeheim muss.
Was seine Frau macht ist mir relativ wurscht, soll sich ihr Sohn drum kümmern.
Ihn zum einkaufen oder zum Arzt fahren das würde ich noch machen, aber alles andere ne danke. Meine Schwester machen das nicht aber sie wohnen auch nicht wie ich mit ihm auf einem Grundstück, somit hab ich halt die A****Karte.
Mein Vater hat aber auch genug Geld und selbst wenn nicht, zur Kasse gebeten werden, würden wir nicht, dafür sind die Freibeträge zu hoch.

Schwiegers wohnen 8 km von uns weg. Mein Mann würde sicher auch öfter hinfahren und helfen aber pflegen sicher nicht. Seine Schwester auch nicht die wohnt 250 km weiter weg.

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27. August 2016 um 9:51

Ich würde gerne solange es geht selber pflegen
Wir hätten auch die Räumlichkeiten bei uns. Aber ich habe leider schon einen Mann, der innerhalb seiner Schübe (MS) pflegebedürftig ist. Gott sei Dank sind die Schübe noch sehr sehr selten und kurz. Aber wir wissen nicht wie es in zehn oder gar zwanzig Jahren, wenn auch unsere Eltern das kritische Alter erreicht haben, aussehen wird. Mein Schwiegervater will weder ins Heim noch von uns gepflegt werden. Er redet immer davon, dass er dann in den Wald geht und sich die Kugel gibt (er ist Jäger). Hoffentlich ist er bis dahin so senil, dass er den Schmarrn wieder vergessen hat. Schwiegermutter träumt davon von ihren Kindern in ihrem eigenen Haus (200km von uns weg) versorgt zu werden und mein Vater möchte auch in seinem Haus bleiben (ebenfalls 200km von uns weg), aber keine fremden Leute im Haus haben. Mit den dreien wird es später noch richtig hart. K.A. Wie wir deren Erwartungen erfüllen können. In irgendeinen sauren Apfel müssen sie dann beißen. Nur meine Mama will von sich aus ins Heim.

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27. August 2016 um 9:58
In Antwort auf waldmeisterin1

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Der selbstbehalt ist aber recht großzügig ausgelegt, soweit ich weiss.

Der vorteil ist
Das Finanzierungen etc. mit reingerechnet werden.
Bei mir z.B eine Autofinanzierung oder damals eine Küche....
Aber wenn ich das nicht mit drin gehabt hätte, hätte es passieren können das ich einen Teil abtreten müsste.... Ich beweise also jedes Zweite Jahr das ich mein komplettes Geld brauche und auch ausgebe

Allerdings weiss ich nicht in wie weit es unterschiede gibt zwischen den Sachverhalten.... Ich muss bisher den Unterhalt für meine Mutter ablehnen, die auf Grund einer psychischen Erkrankung eine ambulante Hilfestellung/Betreuung bekommt von psychiatrischen Dienst.

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27. August 2016 um 11:05

Ich könnte meine Eltern nicht aufnehmen
Unser Verhältnis ist schwierig .Ich werde durch meine krankheit vielleicht selbst pflegebedürftig sein .Mein Bruder hat auch eine Einschränkung und benötigt selbst Hilfe im Alltag. So leid es mir tut aber es wird wohl später ins Heim gehen wenn nichts mehr geht . Hoffe aber das es nich sehr lange dauert bis man darüber wirkluch nachdenken muss..

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27. August 2016 um 11:06
In Antwort auf pinkustrawberry

Ich könnte meine Eltern nicht aufnehmen
Unser Verhältnis ist schwierig .Ich werde durch meine krankheit vielleicht selbst pflegebedürftig sein .Mein Bruder hat auch eine Einschränkung und benötigt selbst Hilfe im Alltag. So leid es mir tut aber es wird wohl später ins Heim gehen wenn nichts mehr geht . Hoffe aber das es nich sehr lange dauert bis man darüber wirkluch nachdenken muss..

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*das es lange dauert natürlich

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27. August 2016 um 12:15

Laaluu
Diese Dame ist bekannt für herablassende Kommentare anscheinend auch gegenüber ihren Eltern. Übrigens Lana gibt es pflegedienste auch für Zuhause die einem Helfen !!!

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27. August 2016 um 12:24

Genau
Evey, danke!
Ich erwarte ja jetzt auch nicht von meinen Kindern, dass sie das für mich tun, nur weil ich sie geboren habe!

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27. August 2016 um 12:30

Bei kaputten verhältnissen kann man es nachvollziehen
Aber das ist schon hart ausgedrückt in der schuld stehen. Normalerweise Liebt man seine eltern abgöttisch. Und wie viele das hier sehen und denken ist es falsch. Gebunden zu sein und man hätte noch sein eigenes Leben... Natürlich hat man das! Ich bin bei meinem Vater aufgewachsen der meine Oma "Pflegte". Es geht viel mehr um das Heim das ist abschieben. Mein Vater war selbstständig meisten von 7 uhr früh bis 16 uhr arbeiten ich in der schule in der zeit war ein pflegedienst da. Es geht viel mehr um die Umgebung jeden tag vertraute Menschen um sich die man liebt.

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27. August 2016 um 12:50

Ich
pflege sie nicht. Finanzielle Hilfe könnte ich mir evtl. noch vorstellen. Meine Grosseltern haben alle bis zum Tod (teilweise mit Pflegedienst) im eigenen Haus gewohnt.

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27. August 2016 um 12:57

Ich
sehe keinen Grund, das Erbe auszuschlagen. Zumindest in unserer Familie gibt es keinen Zusammenhang zwischen finanzieller und emotionaler Zuwendung. Ersteres wird grosszügig gewährt, mit letzterem ist man geizig. So würde ich es beibehalten.

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27. August 2016 um 13:12

Ne ne so war das auch nicht gemeint!
Ich wollte hier keine Familiären vorfälle beurteilen oder vorurteilen ! Eigene Gesundheit vorausgesetzt und ein Gutes Verhältnis! Aber die Gründe wie einschränkungen und gebunden zu sein finde ich doch sehr Traurig.Dann die Aussage wozu gibt es pflegeheime... Schlimm! Zumal es dafür noch viele weitere Option gibt als das Heim

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27. August 2016 um 13:15
In Antwort auf debbiehibbelmaus

Ne ne so war das auch nicht gemeint!
Ich wollte hier keine Familiären vorfälle beurteilen oder vorurteilen ! Eigene Gesundheit vorausgesetzt und ein Gutes Verhältnis! Aber die Gründe wie einschränkungen und gebunden zu sein finde ich doch sehr Traurig.Dann die Aussage wozu gibt es pflegeheime... Schlimm! Zumal es dafür noch viele weitere Option gibt als das Heim

Sie
schrieb PflegeHILFEN

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27. August 2016 um 13:20

Ich hatte zwar keine tolle
Kindheit, aber ich würde meine Eltern pflegen.
Sie sind meine Eltern und ich liebe sie.
Meine Geschwister und ich haben schon abgesprochen, dass wenn es dazu kommen sollte, wir uns alle gemeinsam darum kümmern, ob finanziell oder eben aufnehmen.

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27. August 2016 um 13:56
In Antwort auf mikesch07

In einer Sendung über häusliche Pflege und die Bedingungen dafür, hat eine Fachfrau ganz klar gesagt, dass bei problematischen Eltern-Kind Beziehungen die Pflege nicht funktionieren wird. Wenn es da schon im Vorfeld Probleme gab, wird die Beziehung durch die typischen Begleiterscheinungen wie Trotz, Aggresivität etc. bei den zu pflegenden weiter massiv belastet.
Ich kenne einige Pflegefälle und sehe, was Pflege wirklich bedeutet bei Demenz, Parkinson etc. und wer solche Fälle nicht selber kennt, hat vielleicht eine zu naive Vorstellung. Das ist nicht wie bei Kindern alles nur eine Phase und bald wird es besser und die Kleinen werden selbständiger. Es wird mit den Jahren immer anstrengender, weil immer weniger geht. Und ein Kind kommt schon allein von der Körpergröße an manche Gefahrenquellen nicht ran, ein dementer Erwachsener schon.
Ich finde die Formulierung jmd. ins Heimabschieben ganz unglücklich. Denn eigentlich ist dort Fachpersonal, die Räumlichkeiten sind entsprechend, es könnte also ideal sein. Und nur weil jmd. im Heim ist bedeutet es ja nicht, dass man ihn nicht besuchen kann, mal für einen gemeinsamen Tag oder ein Familienfest ect. die Person aus dem Heim holen kann.


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27. August 2016 um 14:01

Keine ahnung.
Kommt drauf an, wer noch erbt, wie es denen finanziell geht, wie deren Verhältnis zu den Eltern war usw. Meine Eltern wollen gar nicht von uns gepflegt werden. Es gibt die Möglichkeit eines Pflegedienstes, der evtl. auch das Verbleiben in den eigenen vier Wänden ermöglicht. Warum sollte ich mir und meinen Eltern den Stress machen, sie hier in eine neue Umgebung holen, in eine Abhängigkeit, die garantiert zu Spannungen führen würde...

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27. August 2016 um 14:02

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Und ich finde manches hier sehr "naiv" gedacht in bezug auf die eigene Leistungsfähigkeit. Nicht jeder hat die physische und psychische Verfassung zum pflegen. Eine 50 kg Person stemmt ungeübt nicht mal eben einen 80 kg pflegebedürftigen, z.B.

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27. August 2016 um 16:05

Meine Mutter
würde ich pflegen, wenn möglich. Das ist ja zB bei Demenz schon nicht mehr ohne weiteres zu leisten, wenn sie zB noch mobil sind.
Bei meinen Schwiegereltern ebenso, wenn wir in China wären.

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27. August 2016 um 16:12

Dann frag ich dich mal...
Wie man ein oder zwei Pflegebedürftige Eltern aufnehmen soll, wenn man ne Mietwohnung hat, die eh Grad so geht von der Größe her. Man 800 km entfernt wohnt ect.pp.

Du stellst das alles so locker flockig da. Wird halt schon ne Ecke in der Bude frei sein. Man gibt seinen Beruf auf und pflegt bitte seine Eltern.

Meine ma hat schon seit je her immer gesagt, sie will weder ins heim, noch will sie aus ihrem Heimatort weg. Von uns Kindern will sie auch nicht gepflegt werden. Lieber schmeißt sie sich vor den nächsten zug.

Wir haben das mit ihrem vater, meinem Opa durch. Über mehrere Jahre jedes Wochenende 200km pendeln hin und zurück. Und zum Dank wurde man jedesmal noch vollgepampt und hat den ganzen Frust vom cholerisch verbitterten Großvater abbekommen.
In zu uns zu holen war aussichtslos. Mehrere Versuche gestartet, das er zu uns in die Nähe kommt. Wollte er nicht. Alte Bäume verpflanzt man nicht.
Mit meiner Oma ist es aktuell das gleiche Spiel.
Mit ihren 95 Jahren kraucht sie tagtäglich mit Schmerzen in die 3. Etage. Klagt ihr leid.
Mein Vater ist alle 2 Wochen dort. Seit mehrere Jahren. Jedesmal 300km hin und wieder zurück. Sie will da nicht weg.

Und ja, man ist da echt gefrustet. Man selber hat auch ein Leben. Hat familie, freunde, job. Wohnt ewig weit weg. Wie soll das gehen?
Es ist ja leider nimmer so wie früher, wo 3 Generationen im Haus gewohnt haben. Oder zumindestens im selben Dorf.

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27. August 2016 um 16:33

Ich weiß es nicht...
Das hängt von so vielen Faktoren ab. Wie ist die Wohnsituation, aus welchem Grund ist Pflege nötig etc.pp.

Es ist ein Unterschied, einen alten, gebrechlichen Menschen zu pflegen, der vielleicht nicht mehr rechtzeitig zur Toilette kommt, oder einen Demenzkranken. Ebenso wie bei stark lebenslimitierenden Krankheiten.

Daher kann ich im Moment nur sagen... meine Mutter werde ich definitiv nicht pflegen. Unser Verhältnis ist extrem schwierig.
Bei meinem Vater sieht es ganz anders aus. Da werde ich so weit wie möglich helfen.
Dennoch traue ich mir aktuell z.B. keine Pflege von stark dementen Personen zu. D.h. ich muss sehen, ob man da hineinwächst, falls es soweit kommen sollte.
Ansonsten werde ich ein gutes Heim in der Nähe suchen, so dass häufiger Kontakt definitiv gegeben ist.

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27. August 2016 um 17:13

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Ziemlich sicher eine 24stundenpflege. Heim wäre nur eine frage, wenn es finanziell nicht ginge, da hört man viel zu viel erschreckendes. Das heim in unserer nähe soll zwar vergleichsweise gut sein, aber trotzdem...

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27. August 2016 um 21:05

Hast recht, aber...
Meine Schwester arbeitet im Ausland, sie könnte sich nicht selbst um unsere Eltern kümmern. Sollte ich allerdings einmal gutes Geld haben, dann werde ich für meine Eltern (mit meiner Schwester) hoffentlich eine 24/h Pflege bezahlen können (Platz für sie zum Wohnen wäre da.). Denn ich habe auch andere Pläne. Aber das ist immer so eine Frage; "Karriere oder Familie?" - Ich jedenfalls würde nie meinen Beruf für ein Kind aufgeben, bei meinen Eltern würde ich hoffentlich für viele Besuche sorgen können.

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27. August 2016 um 21:10

Hmmm
Geld stinkt nicht Mir würde schon was dafür einfallen.

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28. August 2016 um 10:35

Ich hab nur noch eine mutter
und solange es geht, werde ich mich um sie kümmern.

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28. August 2016 um 11:35

Hhm
Kommt drauf an wie pflegeintensiv die Betreuung wäre. Ich hab mal Krankenschwester gelernt und man darf das echt nicht unterschätzen. Wenn man das 24/7 machen muss, vielleicht über Jahre, kommt man auch schnell an seine eigenen Grenzen.
Wir planen gerade unser neues Haus, und da ist ein Zimmer dabei das von mir im EG erst mal als Hobbyraum genutzt wird, wenn etwas passiert aber auch von der Größe gut als Pflegezimmer dienen könnte. Liegt aber auch daran, dass mein Mann eine chronische Krankheit hat und wir nie wissen ob er mit 60-70 noch in der Lage ist Treppen zu steigen etc. Dann wäre das unser Schlafzimmer. Bad etc ist auch im EG nochmal mot eingeplant.

Schwiegereltern haben sich jetzt eine 100qm Wohnung gekauft und auf 10 Jahre vermietet. Mit Aufzug bis zur Tür etc. so langsam fangen sie an ihr Haus auszuräumen, mit Mitte 70 steht dann der Umzug in die Wohnung an wo sie einfach nicht mehr so viel arbeit haben (kein garten usw).

Meine Eltern sind erst Anfang 50, da stehen solche Überlegungen noch nicht an. Eher die Einliegerwohnung dann für die Großeltern herzurichten wenn die nicht mehr alleine wohnen können.

Wie das mal wird muss man mit der zeit sehen. Sind drei Geschwister, also da wird sich dann eine Lösung finden.

Für meine große Schwester hab ich die Vollmacht über Patientenverfügung, Konten etc im Fall der Fälle. Sie würde dann bei einer Pflegebedürftigkeit in ein Heim wollen.

Ich selbst würde auch einen Heimplatz immer vorziehen als meinen Kindern diese 'Bürde' aufzulegen mich komplett zu pflegen.

Ist halt meine persönliche Einstellung da ich aus meinem vorherigen Beruf weiß wie anstrengend (physisch und psychisch) das sein kann.

Lg

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28. August 2016 um 12:07

...
Bei uns wurde da eigentlich noch gar nicht so wirklich drüber gesprochen.
Mein Schwiegervater ist jetzt schon ein Pflegefall, aber da kümmert sich Schwiegermutter drum. Da werden wir wohl auch nicht mehr in die Situation kommen zu überlegen, ob wir uns kümmern müssen oder nicht. Schwiegereltern haben uns anfang des Jahres das Haus überlassen und sind selbst in ein neugebautes Bungalow gezogen, was sie extra barrierefrei haben bauen lassen.
Schwiegermutter hat schon vor Jahren gesagt, dass sie im Falle des Falles ins Heim möchte. Sie hat sich zeitweise um ihre Demenzkranke Schwiegermutter gekümmert und es war die Hölle für sie. Sie sagte selbst zu uns, sowas möchte sie ihren Kindern nicht antun.

Meine Schwester hat sich jetzt fast 10 Monate um ihren krebskranken Schwiegervater gekümmert, bis er vor 4 Wochen verstarb. Vor 2 Monaten schrieb sie mir, dass sie bald nicht mehr kann und einfach fertig mit den Nerven ist. Diese Belastung war enorm. Selbst Familie mit 3 Kindern, anfang des Jahres bekam sie die Diagnose Rheuma, musste ihre Arbeit aufgeben und musste sich dann um 2 Haushalte kümmern. Sie war einfach fertig.

Wie es bei unseren Eltern sein wird, das weiß ich nicht. Wir beide zusammen würden da wohl schon ne Lösung finden. Unsere anderen 3 Geschwister - keine Ahnung. Zu zweien gibt es keinen Kontakt und mein kleiner Bruder ist zu sehr mit sich beschäftigt.
Meine Schwester hätte bei sich in der Wohnung keinen Platz um einen oder beide aufzunehmen. Ich könnte das hier wohl schon organisieren, dazu müsste dann aber wohl wer von uns in den Keller ziehen.
Ich muss aber ehrlich zugeben, ich wüsste nicht, ob ich es schaffen würde, wenn meine Eltern so pflegebedürftig wären, dass sie es nicht mehr aus dem bett schaffen. Allein schon dann der Aspekt, meine Eltern so hilflos zu sehen.

Ich finde es einen enormen Unterschied, ob ich mich um die vollgekackten windeln meines Babys oder die eines Erwachsenen kümmere. Oder ob ich nachts kein auge zu bekomme, weil mein Baby bauchweh hat, oder weil meine Mutter/mein Vater umherirrt, weil sie/er nicht weiß wo sie/er ist. Für meine Kinder habe ich mich bewusst entschieden, aber ich würde ihnen nie aufbürden wollen, dass sie sich genauso um mich kümmern, wie ich mich um sie als Baby gekümmert habe.

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28. August 2016 um 13:28

Sie würde zu mir kommen
niemals kommt sie in ein Pflege bzw Altersheim !!!!

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28. August 2016 um 13:30
In Antwort auf mimimalwieder11

Sie würde zu mir kommen
niemals kommt sie in ein Pflege bzw Altersheim !!!!

Achja....sie würde eine pflegefach frau
hier bekommen , wenn ich arbeite....

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28. August 2016 um 19:20

Ein schlechtes Verhältnis
Kommt ja nicht von ungefähr. Warum sollte man dann auch noch diesen Respekt erweisen?

Wenn deine Eltern dich in deiner Kindheit geschlagen und gedemütigt hätten, demütigungen auch ins erwachsenenalter an der Tagesordnung waren, dann würdest du diese "Eltern" dennoch pflegen?

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28. August 2016 um 19:32

Der Opa meines Mannes
Hat seine Demenzkranke Frau bis zum Tod, ganz alleine zu Hause gepflegt. Ich glaube, für ihn war es auch nicht so schwer. Also, sehr belastend schon, aber sie machte immer den anschein, als wäre ihr ihr Mann weiterhin sehr vertraut. Als der Opa dann wegen eines Oberschenkelhalsbruchs ins KH musste, sorgte sich Schwiegermutter um sie und schon nach kurzer Zeit war sie fertig mit den nerven.
Die Oma versuchte ständig weg zu laufen, lief in den Garten und suchte verzweifelt bei nachbarn um hilfe, sie würde hier gefangen gehalten werden, schlug irgendwann dann auch mal nach meiner Schwiegermutter.
Das war echt nicht leicht.

Ich könnte mir das für mich so nicht vorstellen. Bei meinen Eltern würde ich wohl versuchen, mich soweit es geht zu kümmern. Aber es kommt auch auf das Verhalten des Kranken an. Belastend ist es aber dennoch immer.

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28. August 2016 um 19:49


Ganz recht. Kenne auch Geschichten, wo die Oma trotz Demenz es noch gut schaffte, den MDK zu überzeugen, dass sie keine Hilfe braucht. Alleingelassen konnte sie natürlich trotzdem nicht sein. Ganz toll, wenn die gesamte Verwandtschaft berufstätig ist.

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28. August 2016 um 19:52

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Respekt hin oder her, wie sehen denn diese Möglichkeiten aus, wenn man berufstätig ist und nicht mal eben um die Ecke wohnt? Job aufgeben? Im alter von 50+ hoch riskant, da man nicht unbedingt wieder was neues findet. Und fürs eigene alter will man ja eigentlich auch vorsorgen, nur wie, ohne Einkommen?

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28. August 2016 um 19:56

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Was ist eigentlich mit den Herren der Schöpfung? Plant einer eurer Männer sich aktiv an der Pflege der (Schwieger-) Eltern zu beteiligen?

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28. August 2016 um 20:45

Ich schleiche seid Tagen um diesen Thread....
....denn vor diesem Thema habe ich echt Angst....

Das Problem ist, seit ich denken kann, gibt es in Meiner Familie nur Tragödien und Probleme. Meine Schwester und ich, wir können einfach nicht mehr. Wir haben keine Kraft mehr dafür. Unsere Eltern haben nie vorgesorgt, die konnten nicht mit Geld umgehen... Wir haben finanziell nichts mit auf den Weg bekommen, es gab keine Sparbücher für uns, gar nix. Unser Vater wurde navh der Wende schleichend alkoholabhängig, unsere Eltern trennten sich da waren wir 12 und 17 - ich bin die ältere. Als ich 27 und meine Schwester 21 war, starb er ohne das wir noch Kontakt hatten, die Gründe sind vielfältig und ich möchte sie Hier nicht darlegen. Lange Geschichte. Unsere Mama ist seit kurz nach der Trennung mit unserem "Stiefvater" zusammen, ich war da gerade ausgezogen, meine Schwester war 14. Sie hat keinerlei Rücksicht genommen, meine Schwester wurde ohne das mit meinem Vater verarbeitet zu haben in die nächste schwierige Situation gestoßen, witzugerweise ist der neue Mann unserer Mama ebenfalls Alkoholiker, mit Meiner Schwester jam er nicht zurecht und die nicht mit ihm. Mama hat das in Kauf genommen, hat nicht bemerkt wie ihre jüngere Tochter bulimisch wurde, Drogen nahm. Meine Schwester war so wahnsinnig kurz davor abzurutschen, ich bin so froh das unter anderem unser gutes Verhältnis ihr half das Ruder rumzureißen. Unsere Mama legt sich alles so zurecht wie ihr es passt, und damit können wir mittlerweile gut umgehen. Sie hat es auch nicht leicht, hatte vor einigen Jahren einen schweren Schlaganfall, auch das standen wir zusammen durch, wueder steckte vir aljem meine Schwester zurück. Sie war 18, lebre noch zuhause, als neibe Mama in der Reha war, drehte unser Stiefvater dermaßen durch, das er sie raus warf, sie sollte doch dann bei mir wohnen. Das Tat Sie dann auch bis meine Mama aus der Reha zurück Kam. Er schickte sie zu mir , sie hatte kaum Bekleidung, ich selbst studierte und lebre von Bafög - trittdehaven wur es irgendwie zusammen gemeistert. Aver, wieder wurde meine Schwester im Stich gelassen, Mama stand zu ihrem neuen Mann.

Und nun? Heute? Sie leben immernoch zusammen in einer großen Wohnung, er ist nun Mitte 60. Meine Mama ist 57. Sie führen ein - ohne Übertreibung - Messi Dasein. Die Wohnung ist in einem Zustand es ist furchtbar, sie haben Hund und Katze und die "Substanz" der Wohnung ist mittlerweile so kaputt, das die hinterlegte Kaution das nicht auffangen wird. Schon allein da fängt es an. Wenn er vor ihr stirbt, wovon auszugehen ist da er sich mit dem Alkohol zugrunde richtet, plus Diabetes dazu....schon alleine Mama aus der Wohnung zu bekommen, diese herzurichten... Ehrlich ich habe keine Lust mehr. Warum lässt sie uns so auflaufen? Ich bin alleinerziehend mit meinen Kindern, ohne das der Papa präsent ist. Verdiene nicht die Welt. es reicht gerade so. Meine Schwester und mein Schwager gehen viel arbeiten, haben ebenfalls einen kleinen Sohn....wir wissen schon jetzt nicht wie wir das mit der Wohnung dann machen sollen - und ja es kotzt uns an! Weil Mama völlig naiv durchs Leben rennt, für nichts Verantwortung trägt und erwartet das es dann irgendwie schon wird. Die beiden fahren übrigens mehrmals im Jahr in den Urlaub, da wäre wohl auch ne Putzfrau drin oder? Ich weiß nicht.....ich sehe mich schon mit dem Vermieter in der Wohnung stehen .... Vor den von der Katze völlig ruinierten Altbau-echtholz-isofenstern. Die sind bis aufs blanke Holz zerkratzt, das Silikon weg.....weil die Katze schon Jahre dran kratzt wenn sie auf den Balkon will. Mein Stiefvater sagte dazu als ich das mal ansprach, typisch Deutsch der Aufriss, sind nur Fenster Hauptsache sie funktionieren....er ist Engländer übrigens. Warum zur Hölle ist das später mein Problem? Wenn es weder ihn noch Mama offenbar interessiert?

Und so ist es auch beim Thema Pflege - meine Mama hat in keinster Weise finanziell vorgesorgt, sie denkt einfach nicht darüber nach! Und mittlerweile ist der Zug abgefahren, sie ist durch den Schlaganfall Berufsunfähig und bekommt die mindestrente. Es tut mir in der Seele weh, aber ich lebe mit meinen Kids in einer kleinen Wohnung, ich bin mit Arbeit und den Kindern maximal belastet. Ich könnte sie nicht pflegen. Meiner Schwester geht es ähnlich, sie hat einen anspruchsvollen job, ist endlich angekommen in ihrem Leben....

Ach... Es ist echt schwer und es macht mir Angst. Weil es nie aufhört. Ich habe das Gefühl niemals durchatmen zu können. Vielleicht ist das Leben aber einfach für jeden so? Hmmmmm .

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