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Forum / Mein Baby

Was würdet ihr eurem Kind raten???

Letzte Nachricht: 28. Mai 2019 um 18:23
G
grazia_12329395
26.05.19 um 15:19
In Antwort auf alicja_11908487

Es stimmt nicht, dass frühet Babys ohne Narkose operiert wurde; abgesehen in Fällen, bei denn sie. die damal ca 50 mal riskanter als heute war, ausgeprochen lebensgefährtich gewesen wäre. Kannst die Quelle deiner Information nennen (wenn es dir nicht zu viel Arbeit macht).

Ein Beispiel: Wenn Babys einen zu engen Tränenkanal hatten, wurde der bis zu einem bestimmten Alter OHNE Narkose durchstochen! Das erzählte mir unsere Kinderärztin. Glaube nicht, dass sie sich sowas ausdachte!

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M
m`iri_11973943
26.05.19 um 16:09
In Antwort auf sxren_18247537

Und deswegen sollte man seinem Kind beibringen jemanden zu decken der Scheiße gebaut hat??

Wo genau hab ich das geschrieben ? Lern lesen dann meckern. Ich gab zu bedenken, speziell für Eltern, dass Kinder Freundschaften sehr ernst nehmen und der Sohn der te hat so gehandelt wie manch erwachsener nicht in der Lage ist zu handeln. Ohne Fass aufmachen.

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V
vasili_13653870
26.05.19 um 16:54
In Antwort auf grazia_12329395

Ein Beispiel: Wenn Babys einen zu engen Tränenkanal hatten, wurde der bis zu einem bestimmten Alter OHNE Narkose durchstochen! Das erzählte mir unsere Kinderärztin. Glaube nicht, dass sie sich sowas ausdachte!

Das wollte ein Arzt bei mir tun. Zum Glück hat meine Mutter das nicht zugelassen. Danach ist sie mit uns nicht mehr zum Kinderarzt gegangen, sondern nur noch zu ihrem Hausarzt und der war ein richtig guter Arzt und Mensch. 

 

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S
sxren_18247537
26.05.19 um 17:16
In Antwort auf alicja_11908487

Damit wird er zum Petzer and Aussenseiter. Bitte tut ihm das ntcht an!

ja immer schön zum Mitläufer erziehen  ist besser ne? 

vor allem wenn es um verbotene Dinge geht

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G
grazia_12329395
26.05.19 um 17:30
In Antwort auf vasili_13653870

Das wollte ein Arzt bei mir tun. Zum Glück hat meine Mutter das nicht zugelassen. Danach ist sie mit uns nicht mehr zum Kinderarzt gegangen, sondern nur noch zu ihrem Hausarzt und der war ein richtig guter Arzt und Mensch. 

 

Gut so von ihr  
Meine Kinderärztin riet mir davon ab, eben weil es ohne Narkose gemacht worden wäre - das ist weniger als 9 Jahre her!

Ich hab es bei meiner Tochter also auch nicht machen lassen. Später, als es unter Narkose gemacht worden wäre, ließ ich es auch noch nicht zu, Narkosen sind ja auch nicht ohne. Der Augenarzt sagte, sie machen es ungern bei Kindern unter 2 Jahren, ich wartete noch etwas länger und massierte ihren Tränenkanal. Meine Geduld wurde belohnt: Mit 2 Jahren und 5 Monaten war es dann erledigt und ihr Tränenkanal war von alleine auf gegangen/genug geweitet. Bis dahin sorgte ich dafür, dass ihr Auge sauber gemacht/gehalten wurde, wenn sie morgens mit grüngelben Schleim am Auge aufwachte.

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S
siors_12315136
26.05.19 um 21:31

Gar nix würde ich meinem Sohn raten. Zur Lehrerin würde ich gehen und fragen, wie sie darauf kommt, im Klassenzimmer Streichhölzer liegen zu lassen. Laut Brandschutzverordnung darf man auch an Weihnachten nurmehr LED- Lichter haben... da wäre ich humorlos, aber nicht in Bezug auf 8-Jährige, die nicht weiter denken, als ihre Nasenspitze lang ist, sondern in Bezug auf verantwortungslose Lehrkräfte, die offensichtlich keine Ahnung von ihren dienstlichen Vorschriften haben.

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S
siors_12315136
26.05.19 um 22:53

Mag sein, aber dann würd ich sie gleich zweimal anpfeifen, ehrlich gesagt! Ich wüsste jetzt nicht, in welchem Fach, außer Chemie/Physik, beides nicht Vomksschulrelevant, man Streichhölzer für Unterrichtszwecke braucht und wenns wegen privater Dinge wie Rauchen ist, empfinde ich das als noch sehr viel schlimmer! Und ich bin selbst Lehrerin, aber das würde mir im Leben nicht passieren!

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I
illtyd_18233579
27.05.19 um 17:13
In Antwort auf grazia_12329395

Ein Beispiel: Wenn Babys einen zu engen Tränenkanal hatten, wurde der bis zu einem bestimmten Alter OHNE Narkose durchstochen! Das erzählte mir unsere Kinderärztin. Glaube nicht, dass sie sich sowas ausdachte!

Vielerorts werden auch heute noch männliche Babies ohne Betäubung beschnitten.

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M
m`iri_11973943
27.05.19 um 17:20
In Antwort auf illtyd_18233579

Vielerorts werden auch heute noch männliche Babies ohne Betäubung beschnitten.

Ach je dieser Thread nimmt jetzt echt absonderliche zuege an. Wie kann man vergleiche ziehen zwischen verbotenen Lagerfeuern und Beschneidung ohne Betäubung 🤦‍♀️ Sorry nachdem was ich alles schon tolles von dir gelesen habe hätte ich dir einen differenzierteren Beitrag zugetraut. Du tust ja do als hätte der Junge die Schule abgefackelt

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heuel1
heuel1
27.05.19 um 18:47
In Antwort auf m`iri_11973943

Ach je dieser Thread nimmt jetzt echt absonderliche zuege an. Wie kann man vergleiche ziehen zwischen verbotenen Lagerfeuern und Beschneidung ohne Betäubung 🤦‍♀️ Sorry nachdem was ich alles schon tolles von dir gelesen habe hätte ich dir einen differenzierteren Beitrag zugetraut. Du tust ja do als hätte der Junge die Schule abgefackelt

Nee @cathi ganz so ist es nicht.

wenn ein User weiter oben so einen saublöden Kommentar lässt, dass früher dies und jenes so oder so war... dann bringe ich schon gerne mal so einen, sagen wir, drastischen Vergleich.

zündeln ist und bleibt gefährlich. Es geht 99 mal gut und beim 100.mal eben leider nicht. Wir fahren unsere kostbaren Kinder im sichersten Kindersitz durch die Gegend, aber wenn solch ein blödsinn gemacht wird, ist alles halb so wild.

man muss jetzt nicht mit fetten Sanktionen um sich schlagen, aber ich finde schon dass die Jungs wissen sollten dass sie „aufgeflogen“ sind. 
Die Sache unter den Teppich kehren , weil „früher“ Lagerfeuer mit 6/7 Jahren gemacht worden seien, ist einfach der falsche Weg.
früher war halt nicht alles besser. Heute hat kaum jemand einen Ofen  zum heizen, aber jeder Jugendliche ein Smartphone. Wie schnell ist dann eine „Mutprobe“ oder irgendwas saublödes zur Selbstdarstellung online um cool zu sein. Da liegt doch der Schwerpunkt... irgendwie.

heute ist es ein dummer Jungenstreich, morgen ist es schief gegangen.

wie eine Lehrkraft Zündhölzer liegen lassen kann, ist noch ein anderes Thema. Schon deshalb hätte ich wahrscheinlich das Gespräch gesucht. Sie sollte schon wissen welche Konsequenz aus der Nachlässigkeit entstanden ist. 

Ebenso dass ihre Schützlinge einander erpressen.

Damit macht man kein Fass auf, sondern auf Baustellen im Umgang miteinander aufmerksam.

wie dem auch sei, das Problem wurde gut gelöst. Dass es so einen Kummerkasten gibt, wusste ich natürlich nicht. Eine prima Idee.
wichtig ist, DASS das Problem gelöst wurde und nicht, wie jeder Scheiß den Kinder so bauen, unter den Teppich gekehrt wird.
wie oft heißt es denn... ACH... das sind doch KINDER... bla bla..
Verantwortungsbewusstsein =null.
in der Sache könnte jemand zu Schaden kommen, wenn’s schiefgeht...
da hört für mich der Spaß halt auf.



 

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Kannst du deine Antwort nicht finden?

heuel1
heuel1
27.05.19 um 20:16

Tjaaaa... auch wenn ich Gefahr laufen würde wieder „ein Fass aufzumachen“

eine EINPRÄGSAME Konsequenz für zündelnde Kinder? Ein Treffen mit einem Brandopfer ist definitiv EINPRÄGSAM.
das soll aber nicht heißen, dass ich das meinem Sohn, wäre er einer der Jungen gewesen, unmittelbar aufgebrummt hätte.
Aber ein sehr langes Gespräch hätte bei uns zu Hause definitiv statt gefunden 

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I
illtyd_18233579
27.05.19 um 20:53
In Antwort auf m`iri_11973943

Ach je dieser Thread nimmt jetzt echt absonderliche zuege an. Wie kann man vergleiche ziehen zwischen verbotenen Lagerfeuern und Beschneidung ohne Betäubung 🤦‍♀️ Sorry nachdem was ich alles schon tolles von dir gelesen habe hätte ich dir einen differenzierteren Beitrag zugetraut. Du tust ja do als hätte der Junge die Schule abgefackelt

So einen Vergleich hatte ich nie gezogen, sondern auf die "Nebendiskussion" über ohne Narkose behandelte Babies reagiert.

Es liegt mir fern, den von Dir anheimgestellten Vergleich zu ziehen.


Was die Sache mit dem Jungen und dem Streichholz angeht, das nicht er selbst, sondern der Klassenkamerad in seiner Albernheit angezündet und herumgewedelt hatte, finde ich Gefahrenbewusstsein zwar löblich, aber ich frage mich, warum er meinte, wegen eines Streichholzes, das ein anderer angezündet hatte, ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Das ist Fremdschämen. Fremdschämen ist ungesund.

In dem Alter hätte ich einen Teufel getan, wegen so etwas zu meiner Mom zu rennen. Sie hatte genug echte Sorgen. Entweder es wäre mir schlicht wurscht gewesen, weil ich es albern und bedauernswert gefunden hätte, dass schon das verwegene Anreissen eines Streichholzes für jemanden einen Kick darstellt, oder ich hätte den Streichholzanzünder selbst eingenordet wenn ich der Ansicht gewesen wäre, dass er der Mühe wert ist. Es ist nämlich auch ungesund, sich in seinem Wunsch nach Freundschaft von der Meinung von Mitschülern, deren Verhalten man albern bis gefährlich findet, abhängig zu machen.

Mich deucht, dem Jungen, der "gepetzt" hat, ging es auf einer in diesem Alter weitgehend noch unbewussten, nichts desto trotz aber längst vorhandenen Ebene gar nicht so sehr um die Gefahr, die man in ein einzelnes brennenden Streichholz hineinprojizieren kann. Ich vermute, er hat keinen allzu tollen Platz in der Rangordnung. Und wollte deshalb Macht ausüben und seinen Status verbessern, indem er auf eine seiner Meinung nach von den Erwachsenen akzeptierte Weise den Cop macht und auf dem Verstoß des anderen herumreitet und zeigt, dass er besser als der andere weiss, was richtig und was falsch ist.
Und schon bevor er zu seiner Mutter gegangen ist, wusste er, dass er, wenn die Sache Wellen schlägt, bei den "Freunden" unbeliebt (bzw noch unbeliebter) werden und von ihnen als Petzliese abgestempelt werden könnte, weil die ja schliesslich kontern würden, und die Tour des Petzliesenvorwurfs sich hervorragend eignet, auf Gefährdungen des eigenen Status im Gefüge, die von Vorwürfen von Fehlverhalten ausgehen, zu parieren, ohne auf die in den Vorwürfen angesprochene Sachverhalte tatsächlich eingehen (und dabei wahrscheinlich verlieren) zu müssen.

Er scheint sich jedenfalls vor seinen "Freunden", insbesondere demjenigen, der das Streichholz anhgezündet hatte, auch zu fürchten, denn ansonsten wäre er direkter vorgegangen und hätte den albernen Zündler selbst eingenordet oder offen gefordert, dass der eingenordet werden soll, anstatt erst zu "petzen" und dann aber doch darum zu bitten, dass keiner bestraft werden möge.

Überhaupt frage ich mich, ob denn heutzutzage die Schulen so feuergefährlich gebaut sind, oder ob die Leute ihre Jacken jetzt mit Schiessbaumwolle ausfüttern, oder was da los ist, dass da gleich so dermaßen am Rad gedreht und Aktionismus veranstaltet und weiss Gott wie aufgearbeitet wird.

Zu meiner Schulzeit, die wirklich noch nicht lange her ist, gabs in den Klassenräumen übrigens meist in der Ecke ein Waschbecken, um den Schwamm fürs Tafelputzen nassmachen zu können und dergleichen. Also eine hervorragende Löschwasserquelle, die wir auch ab und zu genutzt haben wenn mal wieder jemand im Papierkorb/Mülleimer ein Profilierungsfeuerchen gemacht hatte, das nicht gleich wieder von alleine ausgehen wollte. 
Im Waschbecken selbst wurde auch ab und zu gezündelt, zB diese rauen Zellstoff-Einmalhandtüchlein angebrannt, oder die Schulhefte von zu mobbenden Klassenkameraden angekokelt, eben weil im Waschbecken zur Not schnell gelöscht hätte werden können.
Da gabs in der Grundschule mehrere Kinder, die von Papi mit einem Zippo-Feuerzeug beschenkt auf die Menschheit losgelassen worden waren, und damit allerlei Experimente anstellten.
Unter anderem das Experiment, wie lange es dauert bis der körperlich schwächere und weniger gut angesehene Klassenkamerad, der vor einem sitzt, es merkt, dass man ihm grade ein paar Haare ankokelt oder die Flamme unter die Sitzfläche seines Stuhls hält, die sich dadurch erwärmt.
Statt mich aufzuregen wenn ich so etwas sehe, und vor lauter schlechtem Gewissen über den Anblick nicht mehr schlafen zu können, hab ich halt ab und zu solchen Leuten den tropfend durchnässten Tafelschwamm unter anderem auf die Hände und die züngelnden Flämmlein geklatscht.
Wenn ich mich zu Schulzeiten über jedes auf dem Schulgelände in meiner Sichtweite aufblitzende Flämmlein echauffiert hätte, hätte ich vermutlich nicht mal bis zur Mittelstufe überlebt, sondern wäre vorher an Magengeschwüren gestorben.

Dem Buben, der das Streichholz angezündet hat, hätte ich anstelle des Erzehungspersonals halt direkt einen Rüffel gegeben, damit er sich auch wirklich angesprochen fühlt, und ihm erklärt, dass er so etwas nicht machen kann wenn eine ganze Herde anderer Kinder dabei ist, weil, wie man möglicherweise auch an ihm selbst sieht, bei Menschen, die herdenweise auftreten, immer auch Idioten dabei sind, die alles in eine Katastrophe überführen können.

Und genau das hätte ich auch derjenigen Lehrkraft erklärt, die die Streichhölzer so verlockend hingelegt hatte. Und ihr erklärt, dass es ja schliesslich zu ihrem Job als Lehr- und somit gegenüber den Schülern auch Führungskraft gehört, jederzeit mit der Dummheit (und sonstigen Abgründen) der sie umgebenden und durch sie zu führenden Mitmenschen zu rechnen.

Außerdem frage ich mich, ob die Lehrerinnen heutzutage nicht mehr in der Lage sind, sich bei ihren kindlichen Schülern durchzusetzen ohne andere Kinder zu instrumentalisieren.

Womit mein Standpunkt mal wieder wirklich bis zur Seekrankheit erörtert wäre.

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illtyd_18233579
27.05.19 um 20:57
In Antwort auf heuel1

Nee @cathi ganz so ist es nicht.

wenn ein User weiter oben so einen saublöden Kommentar lässt, dass früher dies und jenes so oder so war... dann bringe ich schon gerne mal so einen, sagen wir, drastischen Vergleich.

zündeln ist und bleibt gefährlich. Es geht 99 mal gut und beim 100.mal eben leider nicht. Wir fahren unsere kostbaren Kinder im sichersten Kindersitz durch die Gegend, aber wenn solch ein blödsinn gemacht wird, ist alles halb so wild.

man muss jetzt nicht mit fetten Sanktionen um sich schlagen, aber ich finde schon dass die Jungs wissen sollten dass sie „aufgeflogen“ sind. 
Die Sache unter den Teppich kehren , weil „früher“ Lagerfeuer mit 6/7 Jahren gemacht worden seien, ist einfach der falsche Weg.
früher war halt nicht alles besser. Heute hat kaum jemand einen Ofen  zum heizen, aber jeder Jugendliche ein Smartphone. Wie schnell ist dann eine „Mutprobe“ oder irgendwas saublödes zur Selbstdarstellung online um cool zu sein. Da liegt doch der Schwerpunkt... irgendwie.

heute ist es ein dummer Jungenstreich, morgen ist es schief gegangen.

wie eine Lehrkraft Zündhölzer liegen lassen kann, ist noch ein anderes Thema. Schon deshalb hätte ich wahrscheinlich das Gespräch gesucht. Sie sollte schon wissen welche Konsequenz aus der Nachlässigkeit entstanden ist. 

Ebenso dass ihre Schützlinge einander erpressen.

Damit macht man kein Fass auf, sondern auf Baustellen im Umgang miteinander aufmerksam.

wie dem auch sei, das Problem wurde gut gelöst. Dass es so einen Kummerkasten gibt, wusste ich natürlich nicht. Eine prima Idee.
wichtig ist, DASS das Problem gelöst wurde und nicht, wie jeder Scheiß den Kinder so bauen, unter den Teppich gekehrt wird.
wie oft heißt es denn... ACH... das sind doch KINDER... bla bla..
Verantwortungsbewusstsein =null.
in der Sache könnte jemand zu Schaden kommen, wenn’s schiefgeht...
da hört für mich der Spaß halt auf.



 

Sicher ist Zündeln brandgefährlich.

Aber der Schulweg und die Schule selbst birgt ja noch viel mehr Risiken und Gefahren.

Trotzdem werden die Kinder gezwungen, tagtäglich den Schulweg zurückzugehen und diesen Hort aller nur denkbaren menschlichen Abgründe für viele Stunden aufzusuchen. 
 

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I
illtyd_18233579
27.05.19 um 21:02

> Nur was ist in dem Fall eine wirklich gute und einprägsame Konsequenz für die Jungs?

Eine Watschn und danach ein eingehender Blick auf ein Foto von Niki Lauda. 

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I
illtyd_18233579
28.05.19 um 13:24

Aber an ihm konnte man die Auswirkungen von Feuer sehen.

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I
illtyd_18233579
28.05.19 um 14:39

Eine weitere sinnvolle Konsequenz wäre in Deutschland vielleicht, den Kindern, die ja über sieben Jahre alt sind, zu erklären, dass sie sich im Irrtum befinden wenn sie glauben, dass immer die Eltern für von Kindern angerichtete Schäden haften, und alles für sie zum Guten regeln können, und dass es, wenn Kinder, die über sieben Jahre alt sind, Brände verursachen, auch dazu kommen kann, dass die Richterin/der Richter entscheidet, dass die Kinder selbst für die Feuerwehrkosten und Schäden und so weiter haften, bzw dass die Richterin/der Richter auch entscheiden kann, dass Geschädigte einen Schadenersatzanspruch nicht an Eltern sondern direkt an die Kinder haben, was wiederum bedeuten kann, dass schon im Kindesalter vorgezeichnet ist, dass ein Kind, das großen Schaden verursacht hat, sein Leben lang abzahlen darf und finanziell keinen Fuß auf den Boden bringen wird:



Und hier geht es darum, dass ein Zehnjähriger, der beim Spielen mit einem Achtjährigen ein Feuerzeug dabeihatte und damit eine große Scheune mit Pferdeboxen abgefackelt und einen Schaden von 800 000 Euro verursacht hat, von der Klägerin auf Schadenersatz in Anspruch genommen werden kann:



Wohlgemerkt: Nicht die Eltern des beklagten Jungen, sondern der Junge selbst ist auf Schadenersatz in Anspruch genommen.

So etwas kann recht unlustig werden wenn man keine reichen Eltern hat, die geneigt sind, aus Gutherzigkeit zu helfen, und auch nicht im Lotto gewinnt und deshalb, sobald man alt genug dazu ist, von jedem Geld, das man verdient, Schadenersatz abzahlen darf anstatt sich davon was leisten zu können.

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devota1977
devota1977
28.05.19 um 16:06

Zwickmühle - für ALLE.

Wo fängt Offenheit an und Loyalität auf? Bei einem Streichholz oder locker drüber hinweg sehen?
Klar sollte Ihm sein, das es Falsch war. 
Klar ist aber auch - Er hat den "Druck" und möglicherweise das Stigma des Verräters

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I
illtyd_18233579
28.05.19 um 18:15

Haftungsrecht ist halt schon eine (un)lustige Sache.

Grade wer Kinder hat, tut gut daran, die Rechtslage und damit die Fallstricke und die über ihm und seinen Kindern hängenden Damoklesschwerter zu kennen. Aber auch, um zu verhindern, dass er in Fällen abgezockt wird und zahlt, in denen er das gar nicht müsste.

Man geht in der deutschen Rechtsprechung übrigens davon aus, dass Kinder ab einem Alter von sieben Jahren unter Umständen durchaus die Konsequenzen ihrer Handlungen _hinreichend_ bedenken können:

BGB § 828 Minderjährige

(1) Wer nicht das siebente Lebensjahr vollendet hat, ist für einen Schaden, den er einem anderen zufügt, nicht verantwortlich.
(2) Wer das siebente, aber nicht das zehnte Lebensjahr vollendet hat, ist für den Schaden, den er bei einem Unfall mit einem Kraftfahrzeug, einer Schienenbahn oder einer Schwebebahn einem anderen zufügt, nicht verantwortlich. Dies gilt nicht, wenn er die Verletzung vorsätzlich herbeigeführt hat.
(3) Wer das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, ist, sofern seine Verantwortlichkeit nicht nach Absatz 1 oder 2 ausgeschlossen ist, für den Schaden, den er einem anderen zufügt, nicht verantwortlich, wenn er bei der Begehung der schädigenden Handlung nicht die zur Erkenntnis der Verantwortlichkeit erforderliche Einsicht hat.


Ginge man davon aus, dass Kinder und Jugendliche generell die Konsequenzen von ihnen begangener Handlungen nicht hinreichend bedenken können, wäre in Absatz 3 der Umstand, nicht die erforderliche Einsicht zu haben, nicht zur Bedingung für das Nicht-Verantwortlich-Sein für andern zugefügte Schäden erklärt, sondern § 828 könnte schlicht und einfach lauten:

Wer nicht das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat, ist für einen Schaden, den er einem anderen zufügt, nicht verantwortlich.

Aber so lautet er nun mal nicht, und vor allem Absatz 3 macht ihn für Leute, die glauben, dass Kinder niemals haften bzw dass niemals Schadenersatzansprüche direkt an Kinder gestellt werden können, zu einem möglichen Fallstrick.

Wäre der Junge beim Zündeln zB durch das Leertrinken von Schnapsflaschen, von deren Existenz die Aufsichtspflichtigen nichts wussten, stockbesoffen gewesen, wäre seine Trunkenheit vielleicht ein Umstand gewesen, mittels dessen sich hätte begründen lassen, dass er bei Begehung der schädigenden Handlung nicht die zur Erkenntnis der Verantwortlichkeit erforderliche Einsicht hatte... 



In einem Focus-Artikel vom 18. Juli 2016, unter <> , wird unter der Unterschrift "Unter welchen Bedingungen Kinder haftbar sind" der Fall mit dem Jungen, der die Scheune mit abgefackelt hat, in einfacheren Worten dargestellt.

In diesem Focus-Artikel wird netterweise auch gleich mit folgenden Worten auf § 197 BGB aufmerksam gemacht:

Damit wären wir beim nächsten Irrtum: Nur, weil Kindern in der Regel nicht genug Geld zur Verfügung steht, um ihr Schuld aus eigener Tasche zu begleichen, müssen nicht automatisch die Eltern zahlen. Hat ein Gericht in seinem Urteil das Kind zu Schadensersatz verpflichtet, kann der junge Täter 30 Jahre lang dafür herangezogen werden, sobald er selber Geld verdient (§ 197 BGB).

Im Grunde genommen läuft es darauf hinaus, dass im Fall der abgebrannten Scheune dem zur Tatzeit fast zehnjährigen Jungen die Einsichtsfähigkeit und Schuldfähigkeit bei Tatbegehung zugesprochen wurde, die notwendig ist, um die Gefahren des Tuns zu überschauen, und dass allen übrigen Beteiligten zugesprochen wurde, ihre Aufsichts- und Sorgfaltspflichten, sofern bestehend, nicht verletzt zu haben, sodass also Ansprüche an den Jungen als Verursacher selbst zu richten sind, weil bei niemandem sonst ein eigenes Verschulden vorliegt aufgrund dessen sie/er haftbar wäre.

Das nette dabei ist: Unter 

erfährt man:

Die Klägerin ist mit ihrem Ehemann in zweiter Ehe verheiratet.
Der achtjährige Junge, der beim Abfackeln der Scheune ebenfalls dabei war, gegen den aber keine Ansprüche erhoben wurden, ist ihr eigener Sohn aus erster Ehe.
Der Ehemann der Klägerin ist mit der Klägerin ebenfalls in zweiter Ehe verheiratet. 
Der beklagte zehnjährige Junge ist sein Sohn aus erster Ehe. Die Klägerin hatte zunächst versucht, die Mutter des Jungen (also die Exfrau ihres Mannes) zu verklagen...
Das sieht für mich so aus, als ob die Klägerin von ihrer Feruerversicherung zur Klage -äh- angehalten worden wäre.

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I
illtyd_18233579
28.05.19 um 18:23
In Antwort auf illtyd_18233579

Eine weitere sinnvolle Konsequenz wäre in Deutschland vielleicht, den Kindern, die ja über sieben Jahre alt sind, zu erklären, dass sie sich im Irrtum befinden wenn sie glauben, dass immer die Eltern für von Kindern angerichtete Schäden haften, und alles für sie zum Guten regeln können, und dass es, wenn Kinder, die über sieben Jahre alt sind, Brände verursachen, auch dazu kommen kann, dass die Richterin/der Richter entscheidet, dass die Kinder selbst für die Feuerwehrkosten und Schäden und so weiter haften, bzw dass die Richterin/der Richter auch entscheiden kann, dass Geschädigte einen Schadenersatzanspruch nicht an Eltern sondern direkt an die Kinder haben, was wiederum bedeuten kann, dass schon im Kindesalter vorgezeichnet ist, dass ein Kind, das großen Schaden verursacht hat, sein Leben lang abzahlen darf und finanziell keinen Fuß auf den Boden bringen wird:

http://feuerwehr-schmallenberg.de/wp-content/uploads/2016/12/Haftung.pdf

Und hier geht es darum, dass ein Zehnjähriger, der beim Spielen mit einem Achtjährigen ein Feuerzeug dabeihatte und damit eine große Scheune mit Pferdeboxen abgefackelt und einen Schaden von 800 000 Euro verursacht hat, von der Klägerin auf Schadenersatz in Anspruch genommen werden kann:

http://www.juraexamen.info/bgh-keine-berucksichtigung-gesetzlich-vermuteten-verschuldens-bei-%C2%A7-254-bgb/

Wohlgemerkt: Nicht die Eltern des beklagten Jungen, sondern der Junge selbst ist auf Schadenersatz in Anspruch genommen.

So etwas kann recht unlustig werden wenn man keine reichen Eltern hat, die geneigt sind, aus Gutherzigkeit zu helfen, und auch nicht im Lotto gewinnt und deshalb, sobald man alt genug dazu ist, von jedem Geld, das man verdient, Schadenersatz abzahlen darf anstatt sich davon was leisten zu können.

Ich schrieb:

Und hier geht es darum, dass ein Zehnjähriger, der beim Spielen mit einem Achtjährigen ein Feuerzeug dabeihatte

Korrektur: Zehn und acht Jahre alt waren sie zum Zeitpunkt als die Gerichtsentscheidung erging.
Zur Tatzeit waren sie offenbar neun (fast zehn) und sieben Jahre alt.

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