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Was würdet ihr tun?Nachbarskind

12. März 2009 um 7:33 Letzte Antwort: 12. März 2009 um 8:58

Hallo mädels

brauche mal eure meinung...

ich gucke mir das jetzt genau ein jahr an bzw höre es mir an die nachbarin über mir ist 22/23 hat eine kleine süsse tochter die müsste jetzt wohl 2/3 sein...

und von morgens bis abens ist das mädchen nur am schreien wirklich nur am schreien heute nacht bin ich von ihrem schreien wach geworden sie hat so bitterlich geweint die mutter meint nur ooooojhhhhhhhhhh man ey .....

und die mutter schreit ihre tochter nur an sie brüllt richtig anstatt ihre tochter vernünftig was zu erkläen oder gar mal zu trösten bekommt das mädchen immernoch oben einen drauf ich kanns mir nicht mehr mit anhören heute nacht konnte ich danach nicht mehr schlafen weil es mich beschäftigt hat!

ich mein wie soll das mädchen auch schlafen nachts das kann sie doch nich alles verarbeiten soviel geschimpfe mir rereist es die seele!!

was würdet ihr tun sie ansprechen oder jugendamt!obwohl ich denke das dass jugendamt nichts machen wrde

lg

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12. März 2009 um 7:48


nein also so bewusst nichts gehört das sie geschlagen wird...aber die mutter ist einfach überfordert mit ihr denke ich...egal was das mädchen sagt aua zb sagt die mutter aua??ich gib dir gleich mal aua...

aber ich würde ihr das nicht unterstellen wollen das sie sie schlägt!

habe überlegt heute hoch zu gehen und mal vorsichtig zu fragen was bei ihr immer los ist ich werde morgens von ihr geweckt am tage höre ich nur sie ich schlafe ein mit dem geschrei und wache nachts auf von dem gebrüll das zehrt echt an den nerven!und es ist noch nichtmal hellhörig hier!!denke aber das es wohl nichts ändern wird...oh man mir tut das mädchen sooooo leid nur wird sie angebrüpllt alles ist falsch was sie macht...

aber was soll sie wol daran ändern ob sie vllt mal nachdenkt das ihre erzieungsmethode so nicht gehen??

oder vllt hat sie ne simple erklärung wieso weshalb warum???aber eigtl gibt es doch nichts wo man sein kind den ganzen tag nur anbrüllt oder?????

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12. März 2009 um 7:52


Hallo,

sowas ist immer schwierig ... ich hatte auch mal so einen Fall in der Nachbarschaft. Frau (ca. 30 /35) hat in rascher Folge 2 Jungs bekommen + Hausbau und wohl auch offensichtlicher Geldmangel... Sie hat die Kinder NUR angeschrieen und geschlagen ... und der ältere war natürlich laut (weinen etc.) .. und hat dafür dann nochmal eine bekommen ...

Jedes zureden half gar nichts. Die halbe Nachbarschaft hat immer wieder mal was gesagt, angesprochen; mit dem Vater geredet, mit den Großeltern geredet .. es halft einfach nichts. Ich denke, da hat niemand dann so richtig die Verantwortung übernommen.

Das ist eben auch das große Problem .. die große Frage. Wo hört die Eigenverantwortung auf? Wo gibt es Grenzen und wann und vorallem wer springt dann ein und setzt Grenzen?

Ich finde diese Thematik SEHR schwierig... und weiß mir auf sowas auf keinen Rat. Das Ding ist eben, dass wohl die meisten Mütter a) sich selbst so unter Druck setzen "alles richtig zu machen und eine gute Mutter zu sein" und sich wahrhaftig vor den Kopf gestossen werden, wenn sie dann von einer Außenperson genau auf das angesprochen werden, was sie selbst schon wissen oder nur vermuten ... und b) gibt es natürlich auch die super gut funktionierende Leugnung .. "ist schon alles richtig so, manche Kinder sind halt anstrengend"
Beide Seiten habe ich erlebt .. und bei beiden Seiten ist es schwer ein"greifen" zu können ...

Ich versuche immer ein Gemisch aus 2 Möglichkeiten zu machen:
1. das freundliche, vorsichtige Kennenlernen
2. leichte, nicht-offensichtliche Manipulation ... (hört sich hart an, ist aber echt nicht ganz so schlimm ... )

zu 1. Die Mutter ist ja noch ziemlich jung, vielleicht auch recht unbeholfen und unsicher. Lad sie doch mal zum Kaffee ein ... oder zum gemeinsamen Spazierenfahrenn ... oder zum Spielen auf dem Spielplatz / Wald etc. ...
Oder biete ihr deine Hilfe an:
Einkaufen etc ..

zu 2. Kinder weinen in der Nacht; das ist eine offensichtliche Tatsache ... das machen alle mal.
Da kann man also ziemlich gut ins Gespräch kommen.
à la "mensch, unsere Kinder hatten heute nacht mal wieder ihre Weinphase .. ich mach das immer so und so .. wie machen Sie / wie machst du das denn immer ... ?"

Zum Jugendamt würde ich nicht gleich gehen ... sicher wäre das eine klasse Möglichkeit, wenn dieser Weg reibungslos funktionieren würde. Leider ist das aber - in Deutschland - nicht der Fall. Also lässt man das lieber gleich bleiben .... die sind gut, wenn es darum geht, hinter dem Schreibtisch eine bürokratische Figur zu machen ... aber das hilft einem bei einem Kind, das unter schwierigen Bedingungen aufwachsen muss, echt nicht weiter ...

Alles Gute,
Alamea

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12. März 2009 um 8:58

Huhu
Hallo!

Ich denke auch, du solltest vorsichtig mit ihr ins Gespräch kommen.

Wenn das nichts hilft, bitte unbedingt ans JA oder Polizei wenden und nicht gleich von vorne rein sagen, dass bringt eh nichts. Sicher, manche Soz.Päds/Beamten machen ihren Job gut, andere weniger, deswegen muss man sich aber nicht gleich im Vorfeld geschlagen geben, wenn reden mit der Mutter nichts mehr bringt. Das JA MUSS tätig werden, besonders nach all diesen gruseligen Fällen. Sollte es schwierig auf dem Amt werden, erwähne mal dezent den neuen 8a SGBVIII und das berühmte Kindeswohl, dann müssen sie was tun.

Ich finde, wir Privatpersonen müssen ebenso tätig werden, dass verstehe ich unter Bürgerpflicht und Verantwortung, besonders Kindern gegenüber. Sicher ist das alles sehr heikel, wer weiß, was da wirklich los ist. Aber es hilft nichts, weiter nur zuzukucken, bitte aktiv werden! DIR geht es mit der Situation ja auch nicht gut, die Kleine leidet und die Mutter bestimmt auch und du wirst deines Lebens bestimmt nicht froh, wenn was passieren sollte.

Viel Erfolg!

Sternin

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