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Weg mit dem Kindergeld! Stattdessen ausschließlich Steuererleichterungen!

11. Februar 2018 um 12:27

Einkaufszentrum Hamburg-Billstedt am Wochenende: Dutzende zum Teil wirklich sehr junger Mütter bewegen sich mit ihren Kinderwagen durch die Verkaufspassagen, mit oftmals noch weiteren zwei bis drei dazugehörigen Kleinkindern. Dass diese jungen Frauen allesamt Kopftuch tragen, sei hier nur am Rande erwähnt und soll im Folgenden nicht näher betrachtet werden....

Wer eine Familie gründet, liebt Kinder. Davon ist grundsätzlich auszugehen. Darf man aber auch grundsätzlich davon ausgehen, dass man sich seinen Kinderreichtum auch leisten sollte?

Was, wenn es kein Kindergeld mehr gäbe? Und stattdessen die Familie eine staatliche Entlastung ausschließlich nur über Steuererleichterungen erhielte? Und zwar rechnerisch in gleichem Maße, wie es aktuell dem gestaffelten Kindergeld entspräche?

Welche Auswirkungen hätte das auf den Kinderreichtum quer durch alle sozialen Schichten? Welche Motivation bedeutete dies generell in Bezug auf das Arbeiten?

Und was bewirkte das für Wirtschaftsflüchtlinge und Asylbewerber auch im Hinblick auf den Familiennachzug? 
 

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11. Februar 2018 um 12:48

Keine. 
Das ist nur billige Polemik.
Harz4 Empfänger haben dadurch keinen Cent weniger in der Tasche, da Kindergeld zu 100% angerechnet wird.

Statt unüberlegt nach unten zu treten, sollte man vllt mal nach oben schauen. 

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11. Februar 2018 um 13:01

Ich finde dieses Thema hier vollkommen fehl am Platz.
Das du, natürlich ganz nebenbei (Sarkasmus darf erkannt werden), erwähntest, das es alles "Kopftuchträgerinnen" waren, hat natürlich keinen niederen HIntergrund.
Ich finde diesen Post lächerlich und nicht diskutierwürdig, da mir da zu viel Unwissenheit und Idiotie aufgezeigt wird.
 

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11. Februar 2018 um 13:03
In Antwort auf neolithus2

Einkaufszentrum Hamburg-Billstedt am Wochenende: Dutzende zum Teil wirklich sehr junger Mütter bewegen sich mit ihren Kinderwagen durch die Verkaufspassagen, mit oftmals noch weiteren zwei bis drei dazugehörigen Kleinkindern. Dass diese jungen Frauen allesamt Kopftuch tragen, sei hier nur am Rande erwähnt und soll im Folgenden nicht näher betrachtet werden....

Wer eine Familie gründet, liebt Kinder. Davon ist grundsätzlich auszugehen. Darf man aber auch grundsätzlich davon ausgehen, dass man sich seinen Kinderreichtum auch leisten sollte?

Was, wenn es kein Kindergeld mehr gäbe? Und stattdessen die Familie eine staatliche Entlastung ausschließlich nur über Steuererleichterungen erhielte? Und zwar rechnerisch in gleichem Maße, wie es aktuell dem gestaffelten Kindergeld entspräche?

Welche Auswirkungen hätte das auf den Kinderreichtum quer durch alle sozialen Schichten? Welche Motivation bedeutete dies generell in Bezug auf das Arbeiten?

Und was bewirkte das für Wirtschaftsflüchtlinge und Asylbewerber auch im Hinblick auf den Familiennachzug? 
 

Und wir alle, die etwas Bildung genossen haben, wissen, was Neo in deinem User-Name bedeutet. Also, verschwinde!!!!!!!!!

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11. Februar 2018 um 13:33
In Antwort auf adenin

Keine. 
Das ist nur billige Polemik.
Harz4 Empfänger haben dadurch keinen Cent weniger in der Tasche, da Kindergeld zu 100% angerechnet wird.

Statt unüberlegt nach unten zu treten, sollte man vllt mal nach oben schauen. 

Kleiner Blick auf dieses Rechenexempel gefällig? 
https://www.forium.de/alg2/output

Berechnung des Arbeitslosengeld II (im Beispiel beide Eltern Hartz-IV-Empfänger, vier Kinder, davon zwei unter 6 Jahre und zwei zwischen 6 und 13 Jahren, Warmmiete: 535 plust 100 Euro Strom)

Regelleistung Antragsteller:342 Euro
Regelleistung Partner:342 Euro
Regelleistung Kinder unter 6:438 Euro
Regelleistung Kinder 6 bis 13:502 Euro
Summe der Regelleistungen:1.624 Euro
Summe Mehrbedarf:0 Euro
Miete:400 Euro
Nebenkosten:150 Euro
Heizkosten:100 Eurominus 18%
Warmwasserzuschlag:-18 Euro
Summe Unterkunft:632 Euro
Gesamtbedarf:2.256 Euro
Nettoeinkommen:0 Euro
Freibetrag:0 Euro
Nettoeinkommen Partner:0 Euro
Freibetrag Partner:0 Euro
Sonstiges Einkommen:0 Euro
weitere absetzbare monatliche Ausgaben:0 Euro
Summe zu berücksichtigendes Einkommen:0 Euro
Anspruch Arbeitslosengeld-II: 2.256 Euro, davon 940 Euro für die vier Kinder.

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11. Februar 2018 um 13:34
In Antwort auf elisabethlilly

Ich finde dieses Thema hier vollkommen fehl am Platz.
Das du, natürlich ganz nebenbei (Sarkasmus darf erkannt werden), erwähntest, das es alles "Kopftuchträgerinnen" waren, hat natürlich keinen niederen HIntergrund.
Ich finde diesen Post lächerlich und nicht diskutierwürdig, da mir da zu viel Unwissenheit und Idiotie aufgezeigt wird.
 

Die Schilderung, auch die das Kopftuch betreffend, entspricht 1:1 der Realtiät; gestern vor Ort ebenda.

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11. Februar 2018 um 13:50
In Antwort auf neolithus2

Kleiner Blick auf dieses Rechenexempel gefällig? 
https://www.forium.de/alg2/output

Berechnung des Arbeitslosengeld II (im Beispiel beide Eltern Hartz-IV-Empfänger, vier Kinder, davon zwei unter 6 Jahre und zwei zwischen 6 und 13 Jahren, Warmmiete: 535 plust 100 Euro Strom)

Regelleistung Antragsteller:342 Euro
Regelleistung Partner:342 Euro
Regelleistung Kinder unter 6:438 Euro
Regelleistung Kinder 6 bis 13:502 Euro
Summe der Regelleistungen:1.624 Euro
Summe Mehrbedarf:0 Euro
Miete:400 Euro
Nebenkosten:150 Euro
Heizkosten:100 Eurominus 18%
Warmwasserzuschlag:-18 Euro
Summe Unterkunft:632 Euro
Gesamtbedarf:2.256 Euro
Nettoeinkommen:0 Euro
Freibetrag:0 Euro
Nettoeinkommen Partner:0 Euro
Freibetrag Partner:0 Euro
Sonstiges Einkommen:0 Euro
weitere absetzbare monatliche Ausgaben:0 Euro
Summe zu berücksichtigendes Einkommen:0 Euro
Anspruch Arbeitslosengeld-II: 2.256 Euro, davon 940 Euro für die vier Kinder.

http://www.hartziv.org/hartz-iv-und-kindergeld.html

Du machst dich lächerlich.
Und wenn du glaubst, 2256 € für eine sechsköpfige Familie sei eine besonders hohe Summe, hast du offensichtlich weder recherchiert, wie Sozialleistungen funktionieren, noch, was Kinder kosten können. 

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11. Februar 2018 um 13:50

Aber wenn es weder Geldleistungen noch anrechenbare Geldleistungen für Kinder gäbe, sondern ausschließlich Steuervergünstigungen? Das wird doch hier zur Diskussion gestellt. Die beiden ersten Beiträge der Posterinnen diskutieren am Thema vorbei... 

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11. Februar 2018 um 13:54
In Antwort auf adenin

http://www.hartziv.org/hartz-iv-und-kindergeld.html

Du machst dich lächerlich.
Und wenn du glaubst, 2256 € für eine sechsköpfige Familie sei eine besonders hohe Summe, hast du offensichtlich weder recherchiert, wie Sozialleistungen funktionieren, noch, was Kinder kosten können. 

Die Frage ist eine ganz andere: Wissen die Betroffenen vor der Familiengründung, was Kinder kosten und ob sie diese Kosten ohne auch staatliche Unterstützung tragen können? Das nennt man soziale Verantwortung.... 

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11. Februar 2018 um 13:59

Jetzt geht die Diskussion in die richtige Richtung...

Wenn jemand mit vier Kindern arbeitet, dürfte er nach diesem Vorschlag von seiner monatlichen Steuerforderung knapp 1000 Euro abziehen. Wäre das nicht eine gigantische Erleichterung?

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11. Februar 2018 um 14:03

Lass uns doch gleich das ganze Sozialsystem abschaffen.
Krebsbehandlung nur noch gegen Vorkasse.
Rente nur für die, die privat vorsorgen könnten. Dann Braut auch keiner mehr Angst haben, dass eines der 6 Blagen später nicht dafür sorgt, dass der Generationenvertragen am Laufen gehalten wird. 
Arbeitslos geworden, wegen Krankheit, oder weil der Betrieb ins Ausland verlegt wurde?
Na hoffentlich hast du genug gespart.
Behinderte? Nicht das Problem der Gesellschaft. Am Besten im Keller verstecken. 

Klingt traumhaft. 
Kann man sich auch in anderen Ländern live angucken und staunen, welche Blüten der Verzeifelung und des Egoismus das treiben kann. 

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11. Februar 2018 um 14:07

Ein Arbeitnehmer in Steuerklasse 3 und mittlerem Einkommen zahlt über 1000 € Steuern im Monat? 

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11. Februar 2018 um 14:09
In Antwort auf adenin

Lass uns doch gleich das ganze Sozialsystem abschaffen.
Krebsbehandlung nur noch gegen Vorkasse.
Rente nur für die, die privat vorsorgen könnten. Dann Braut auch keiner mehr Angst haben, dass eines der 6 Blagen später nicht dafür sorgt, dass der Generationenvertragen am Laufen gehalten wird. 
Arbeitslos geworden, wegen Krankheit, oder weil der Betrieb ins Ausland verlegt wurde?
Na hoffentlich hast du genug gespart.
Behinderte? Nicht das Problem der Gesellschaft. Am Besten im Keller verstecken. 

Klingt traumhaft. 
Kann man sich auch in anderen Ländern live angucken und staunen, welche Blüten der Verzeifelung und des Egoismus das treiben kann. 

Beinhaltet für dich der Begriff sozial nicht auch zugleich eine Verantwortlichkeit? Mach bitte einen Thread zur Krankenversicherung oder zum Generationenvertrag auf; bitte bleib hier aber beim Thema, ja?

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11. Februar 2018 um 14:10

Das Thema ist nur leider null durchdacht. 

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11. Februar 2018 um 14:17
In Antwort auf adenin

Ein Arbeitnehmer in Steuerklasse 3 und mittlerem Einkommen zahlt über 1000 € Steuern im Monat? 

Nein. Wieso?

Die Steuerklasseneinteilung könnte man übrigens auch mal überdenken.

Aber, um beim Beispiel zu bleiben: Eine Familie mit vier Kindern bei mittlerem Einkommen würde dann wohl keine Steuern zahlen müssen! 

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11. Februar 2018 um 14:20

Ich kenne deine familiäre Situation nicht. Für wie viele Kinder hast du zu sorgen? Und von welchem Geld?

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11. Februar 2018 um 14:20

Das ist immer noch weit weniger, als im Beispielfall das Kindergeld. 

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11. Februar 2018 um 14:33

Klingt eher nach gelangweiltem Troll, der einen auf wirtschaftsliberal macht.
Was triggert besser, als das Thema Kindergeld in nem Babyforum? 

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11. Februar 2018 um 14:38
In Antwort auf adenin

Klingt eher nach gelangweiltem Troll, der einen auf wirtschaftsliberal macht.
Was triggert besser, als das Thema Kindergeld in nem Babyforum? 

ne der vogel war bis letzte woche im gesellschaftsforum megapräsent, hat
sich dann aber mit viel getöse und drama für immer abgemeldet bei gofem.
weil es viel bessere anspruchsvollere foren gibt. nun ist er hier....
tja, so viel zu seinem geschwätz...kann man nicht ernst nehmen.

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11. Februar 2018 um 14:39

Bedenke: Der Staat zahlt dann aber auch kein Kindergeld! Im Falle des verdienenden Vaters von vier Kindern geht dem Staat nichts verloren. 

Was denkst du aber über die Motivation, arbeiten zu wollen, um Vergünstigungen oder Entlastungen zu bekommen? 

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11. Februar 2018 um 14:41

Das, was der Staat im Beispiel weniger einnimmt, gibt er zu gleichen Teilen aber auch nicht für Kindergeld aus.... 

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11. Februar 2018 um 14:43
In Antwort auf adenin

Klingt eher nach gelangweiltem Troll, der einen auf wirtschaftsliberal macht.
Was triggert besser, als das Thema Kindergeld in nem Babyforum? 

Beschäftige dich einfach mal im Detail mit dem Thema; vielleicht werden dir dann die erwünschten Synergien klarer.... 

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11. Februar 2018 um 14:46
In Antwort auf adenin

Klingt eher nach gelangweiltem Troll, der einen auf wirtschaftsliberal macht.
Was triggert besser, als das Thema Kindergeld in nem Babyforum? 

Wirtschaftsliberal? Ich präferiere eine soziale Planwirtschaft.... 

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11. Februar 2018 um 14:46
In Antwort auf diedara

ne der vogel war bis letzte woche im gesellschaftsforum megapräsent, hat
sich dann aber mit viel getöse und drama für immer abgemeldet bei gofem.
weil es viel bessere anspruchsvollere foren gibt. nun ist er hier....
tja, so viel zu seinem geschwätz...kann man nicht ernst nehmen.

Ein like von mir dafür! Erst mit Pauken und Trompeten und ner riesen Dramatik und großen Worten " für immer " verabschieden,  und keine drei Tage später : anderes Forum das  selbe Lied ..... warten wir ab wie lange es diesmal dauert.

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11. Februar 2018 um 14:49
In Antwort auf neolithus2

Beschäftige dich einfach mal im Detail mit dem Thema; vielleicht werden dir dann die erwünschten Synergien klarer.... 

Nein bitte, kläre mich auf. 
Ich bin als Ökonom in diesem Bereich leider so gar nicht bewandert. 
Du hingehen scheinst vor Sachverstand zu sprühen.

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11. Februar 2018 um 14:54
In Antwort auf adenin

Nein bitte, kläre mich auf. 
Ich bin als Ökonom in diesem Bereich leider so gar nicht bewandert. 
Du hingehen scheinst vor Sachverstand zu sprühen.

Als Ökonom solltest du so einen Vorschlag aber nicht als "wirtschaftsliberal" abtun; solch eine staatliche Regulierungsmaßnahme ist alles Andere als marktwirtschaftlich motiviert...

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11. Februar 2018 um 14:57
In Antwort auf neolithus2

Als Ökonom solltest du so einen Vorschlag aber nicht als "wirtschaftsliberal" abtun; solch eine staatliche Regulierungsmaßnahme ist alles Andere als marktwirtschaftlich motiviert...

Genau   

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11. Februar 2018 um 14:58

Gegen was verstößt dieser Thread? 

Es ist ein vernunftorientierter Vorschlag zur Verbesserung volkswirtschaftlicher Ausgaben im Hinblick auf mehr soziale Gerechtigkeit.

Setze ich zuviel Diskussionsniveau voraus?

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16. Februar 2018 um 13:55

Das Kindergeld wird aber doch gerade bei Sozialleistungen angerechnet, die Bezieher dieser sind also keine Nutznießer. Es ist eher die untere Mittelschicht und wie Du schon sagtest Alleinverdienerfamilen, die derzeit profitieren. Genau dieselben, die auch vom Betreuungsgeld profitieren(t)en.

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16. Februar 2018 um 18:02

Die Alg2 Sätze für Kinder liegen bei 240-316€.
Kindergeld 194-225€ wird davon komplett abgezogen.
Dh, ein dreijähriges Einzelkind in Alg2 bekommt jetzt 46€ alg2 +194€ Kindergeld.
Ohne Kindergeld bekäme es eben 240€.
Es wird nicht angerechnet bei Alg1, oder Wohngeld. Wohngeld setzt ein Mindesteinkommen voraus, zielt also auf Geringverdiener, Stunden, oä. 

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16. Februar 2018 um 18:26

du sprichst einen Stadtteil an, der für seine Sozialwohnungen bekannt ist. Wen versuchst du denn im Billstedt-Center zu treffen? Akademiker? Was genau wundert dich an dem Bild von Müttern mit Kinderwagen die Vormittags unterwegs sind?
​Ich war auch 2 Jahre in EZ und durchaus Vormittags einkaufen. Hab ich jetzt Kinder bekommen, um mehr Kindergeld zu bekommen? 
​Geh Vormittags nach Eppendorf und du siehst genau so viele Mütter mit Kindern. 

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16. Februar 2018 um 19:32
In Antwort auf bernadotte2punkt0

du sprichst einen Stadtteil an, der für seine Sozialwohnungen bekannt ist. Wen versuchst du denn im Billstedt-Center zu treffen? Akademiker? Was genau wundert dich an dem Bild von Müttern mit Kinderwagen die Vormittags unterwegs sind?
​Ich war auch 2 Jahre in EZ und durchaus Vormittags einkaufen. Hab ich jetzt Kinder bekommen, um mehr Kindergeld zu bekommen? 
​Geh Vormittags nach Eppendorf und du siehst genau so viele Mütter mit Kindern. 

Das habe ich auch nicht verstanden, was die Anwesenheit von Kopftuchträgerinnen mit Kindern jetzt direkt mit einer Schieflage im Sozialsystem zu tun hat. Ich gehe doch auch nicht sonntags in den Stadtpark, motze über die Hundebesitzer, spekuliere dass es sich um Hatz4Empfänger handelt und fordere, dass das Budget für Tierhaltung aus dem Regelsatz gestrichen wird.

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16. Februar 2018 um 20:55

Ach Ken... deinen ersten Absatz hättest du eigentlich auch komplett rauslassen können, wenn es dir wirklich nur um die reine Diskussion zum Thema Kindergeld gegangen wäre. 

Keine Ahnung, warum der Thread doch wieder da ist, aber ich werds dann jetzt mal im Auge behalten. 

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17. Februar 2018 um 0:13

Unterhalt zählt bei Wohngeld als Einkommen. Kindergeld nicht. (WoGG, bmub) 
Und erst recht nicht bei Alg1. 

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17. Februar 2018 um 9:16

Alg1 ist in dem Fall dein Einkommen. Selbstverständlich wird auf dieser Grundlage der Wohngeldanspruch berechnet, da der Anspruch und seine Höhe eben von Einkommen und Wohnkosten abhängig ist.
Kindergeld ist im WoGG, wo die zu berücksichtigen Einkommen aufgeführt sind nicht enthalten und in anderen Quellen vom Einkommen ausgeschlossen. 

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17. Februar 2018 um 10:18

Was bei solchen und ähnlichen Leistungen von manchem Amt angerechnet wird und was es eigentlich anrechnen darf, sind mitunter auch echt zwei Paar Schuhe. 
Dürfte nicht sein, passiert aber sicherlich oft genug. 

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17. Februar 2018 um 11:14
In Antwort auf neolithus2

Einkaufszentrum Hamburg-Billstedt am Wochenende: Dutzende zum Teil wirklich sehr junger Mütter bewegen sich mit ihren Kinderwagen durch die Verkaufspassagen, mit oftmals noch weiteren zwei bis drei dazugehörigen Kleinkindern. Dass diese jungen Frauen allesamt Kopftuch tragen, sei hier nur am Rande erwähnt und soll im Folgenden nicht näher betrachtet werden....

Wer eine Familie gründet, liebt Kinder. Davon ist grundsätzlich auszugehen. Darf man aber auch grundsätzlich davon ausgehen, dass man sich seinen Kinderreichtum auch leisten sollte?

Was, wenn es kein Kindergeld mehr gäbe? Und stattdessen die Familie eine staatliche Entlastung ausschließlich nur über Steuererleichterungen erhielte? Und zwar rechnerisch in gleichem Maße, wie es aktuell dem gestaffelten Kindergeld entspräche?

Welche Auswirkungen hätte das auf den Kinderreichtum quer durch alle sozialen Schichten? Welche Motivation bedeutete dies generell in Bezug auf das Arbeiten?

Und was bewirkte das für Wirtschaftsflüchtlinge und Asylbewerber auch im Hinblick auf den Familiennachzug? 
 

Ich würde das sehr als ungerecht empfinden.

Das würde ja bedeuten, dass der "deutsche" Manager mit einem Kind viel mehr Steuern zahlt als der "ausländische" Geschäftsinhaber mit vier Kindern.

Wo kämen wir denn da hin?

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18. Februar 2018 um 21:58

Hört sich so an als ob man von Kindergeld reich wird. Das sind meine ich so 180 euro höchstsatz? Das ist schon eine stange Geld, gerade für Einkommensschwache Familien, die aber genau das Geld brauchen. Wenn man denselben Betrag an Steuern zurückbekommen würde, würde das letztendlich auch nichts ändern, es hätte nur einen anderen Namen. Kindergeld wird in Deutschland auch wesentlich länger gezahlt als in den meisten anderen Ländern. Bis 25 (?), also sind hauptsächlich Schüler, Azubis und Studenten betroffen die ja in der Regel eh keine oder sehr geringe Steuern zahlen. Wovon sollen die dann 180 euro zurückbekommen wenn sie eh keine Steuern zahlen? 

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19. Februar 2018 um 11:22

Azubis, Studenten, etc können das Kindergeld direkt an sich auszahlen lassen. 

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19. Februar 2018 um 11:46
In Antwort auf neolithus2

Einkaufszentrum Hamburg-Billstedt am Wochenende: Dutzende zum Teil wirklich sehr junger Mütter bewegen sich mit ihren Kinderwagen durch die Verkaufspassagen, mit oftmals noch weiteren zwei bis drei dazugehörigen Kleinkindern. Dass diese jungen Frauen allesamt Kopftuch tragen, sei hier nur am Rande erwähnt und soll im Folgenden nicht näher betrachtet werden....

Wer eine Familie gründet, liebt Kinder. Davon ist grundsätzlich auszugehen. Darf man aber auch grundsätzlich davon ausgehen, dass man sich seinen Kinderreichtum auch leisten sollte?

Was, wenn es kein Kindergeld mehr gäbe? Und stattdessen die Familie eine staatliche Entlastung ausschließlich nur über Steuererleichterungen erhielte? Und zwar rechnerisch in gleichem Maße, wie es aktuell dem gestaffelten Kindergeld entspräche?

Welche Auswirkungen hätte das auf den Kinderreichtum quer durch alle sozialen Schichten? Welche Motivation bedeutete dies generell in Bezug auf das Arbeiten?

Und was bewirkte das für Wirtschaftsflüchtlinge und Asylbewerber auch im Hinblick auf den Familiennachzug? 
 

Tja, lieber neu-Steinzeitler, du scheinst den Unterschied nicht zu verstehen, aber macht nix. Du kannst ja FDP wählen...

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