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Weiterbildung.... ist das Arbeitszeit?

5. November 2012 um 20:29

Hi Mädels,

ich muss euch jetzt mal fragen wie ihr das seht.

Am 10. April 2013 ist mein erster Arbeitstag nach der Elternzeit. Dann soll ich eine neue Aufgabe übernehmen. Dafür möchte mich mein Chef vorher noch zu Weiterbildungen schicken (über VHS).
Der 1. von insgesammt 4 Lehrgängen beginnt im Januar (ich bin da ja noch in Elternzeit)
immer Di und Do von 18 - 21 Uhr..... das geht so weiter, es folgen die anderen 3 Kurse... der Letzte endet im September/Oktober 2013
das heißt ich muss ein dreiviertel Jahr lang jeden Di und Do von 18-21 Uhr die Schulbank drücken....

Jetzt wollen sie morgen meine Meinung dazu hören. Generell habe ich kein Problem mich weiterzubilden... ABER: muss ich das für lau machen? Was kann ich dafür fordern (Geld, Überstunden) oder sieht das blöd aus?
Und beginnen tue ich ja auch noch in meiner Elternzeit....

Was denkt ihr bzw. was würdet ihr machen?

Will nicht unddankbar rüberkommen....

LG

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5. November 2012 um 20:36

Nein,
ich bekomme danach nicht mehr Geld...... Zumal ich die Stelle auch machen soll und nicht das ich mich darum gerissen haben.....

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5. November 2012 um 20:37

Da sie auf dich angewiesen sind,
davon gehe ich jetzt mal aus würde ich klar überstunden oder bezahlung fordern.
habe auch eine weiterbildung gemacht, hatte damals nur 75% gearbeitet und sie wollten mir keine 100% stelle geben, habe gleich gesagt entweder sie geben mir eine volle stelle oder ich mache das nicht. und die stunden wurden mir auch alle bezahlt. also es hat geklappt..
mein freund macht auch gerade eine weiterbildung und wird auch dafür bezahlt, bzw. die stunden werden ihm angerechnet,
ich kenne es auch nicht anders.
und wenn du das noch dazu in deiner elternzeit machen musst, würde ich ganz klar entweder Überstunden oder Bezahlung fordern!

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5. November 2012 um 20:47


Ich denke mal, das hängt stark von den Gepflogenheiten deines AG ab...
Ich hab ne dreijährige Zusatzausbildung hinter mir, hab so ca. 1500 Stunden investiert und ca. 5000 (wenn man alles zusammenrechnet). Bekommen habe ich - für jedes Jahr 5 Extra-Urlaubstage. Sonst nix, nada... Im Sozialen Bereich ist das durchaus kein Einzelfall. Auch mit einer Gehaltserhöhung konnte ich danach nicht unbedingt rechnen (deswegen war ich dann auch weg dort...).
Mein Mann arbeitet bei einer grossen Firma und bekommt ALLES finanziert - Fobis, Unterbringung, und natürlich wird die tägliche Arbeitszeit angerechnet.
Ich würde mich erstmal schlau machen, wie andere in deiner Firma das so gemacht haben. Gibt es jemand der so was ähnliches absolviert hat, den du fragen kannst?
Ich geh mal davon aus, dass dein AG das Ganze finanziert - ist das sehr teuer oder eher keine grosse finanzielle Sache? Weisst du ob du danach, wenn es abgeschlossen ist, eine Gehaltserhöhung bekommst?
Kannst du die Weiterbildung nur in deiner Firma brauchen oder wäre die auch eine Investition "in dich selber"? Das find ich auch ausschlaggebend - wenn ich einen langfristigen Vorteil davon habe, gehe ich nicht davon aus, dass mir alles ersetzt wird (eben z.B. auch die investierte Zeit nicht).

Vielleicht macht es ja auch Sinn, deinen AG zuerst zu fragen, wie er sich das vorstellt mit Zeit und Geld - dann kennst du seine Ausgangsposition und kannst ggfs. verhandeln, bevor du einen (vielleicht für dich ungünstigeren) Vorschlag machst...

Tiri

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5. November 2012 um 20:54

@tirima
Leider gibt es bei uns keinen der bisher sowas gemacht hat (die scheuen sich alle )
Wie gesagt, ich habe kein Problem das zu machen, aber ein dreiviertel Jahr lang eine vom Arbeitgeber ANGEORDNETE Weiterbildung finde ich schon krass... Zumal ich gesagt habe das ich wegen meinem Kleinen nicht voll arbeiten möchte damit ich abends zeitiger zu Hause bin.....

Die Weiterbildung finanziert der Arbeitgeber (allerdings sind das Peanuts an der VHS)
Die Weiterbildung kann ich auch für andere Firmen brauchen.

Und nein, ich bekomme danach keine Gehaltserhöhung, im Gegenteil, sie haben mir ja schon gesagt das ich meinen Firmenwagen nicht wiederbekomme!!! Und zu den Lehrgängen fahre ich ja dann auch immer 50km.....

LG

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5. November 2012 um 21:36
In Antwort auf sita_12559618

@tirima
Leider gibt es bei uns keinen der bisher sowas gemacht hat (die scheuen sich alle )
Wie gesagt, ich habe kein Problem das zu machen, aber ein dreiviertel Jahr lang eine vom Arbeitgeber ANGEORDNETE Weiterbildung finde ich schon krass... Zumal ich gesagt habe das ich wegen meinem Kleinen nicht voll arbeiten möchte damit ich abends zeitiger zu Hause bin.....

Die Weiterbildung finanziert der Arbeitgeber (allerdings sind das Peanuts an der VHS)
Die Weiterbildung kann ich auch für andere Firmen brauchen.

Und nein, ich bekomme danach keine Gehaltserhöhung, im Gegenteil, sie haben mir ja schon gesagt das ich meinen Firmenwagen nicht wiederbekomme!!! Und zu den Lehrgängen fahre ich ja dann auch immer 50km.....

LG

Dann...
... würde ich Forderungen stellen!!
Wenn dein AG dich "auserkoren" hat, obwohl du es nicht unbedingt wolltest, sonst eigentlich auch niemand Lust hat, und er kaum was bezahlt - nönö, das klingt als ob er es ausnutzen möchte, einer Mutter die aus der Elternzeit zurückkommt gleich mal was zuzuschieben.
Könntest du versuchen, "höflich abzulehnen"? Sprich, mit Hinweis auf deine Elternzeit die Weiterbildung dankend an jemand anderen abzugeben?
Und 100km Fahrt in der Woche (oder sogar 200km?) auf deine Kosten, das würd ich unter diesen Umständen auch nicht hinnehmen.
Hmmm.... Ich würde mal pokern... Bis zum April bist du noch in EZ, also würde ich die Zeit bis April als Arbeitszeit angerechnet haben wollen. Ob er dich dann bezahlt oder du das als Ü-Stunden mit in deinen Job nehmen kannst, wäre mir persönlich egal. Finanziell würde ich darauf bestehen, zumindest einen Grossteil der Fahrtkosten (der gesamten Zeit) auf irgendeine Weise wieder ersetzt zu bekommen.
Ab dem Zeitpunkt, zu dem du wieder arbeitest, würde ich dann die Stunden "auf meine Kappe" nehmen und als Investition in meine berufliche Zukunft sehen.
Ich denke, so würde ich versuchen meinem AG gegenüberzutreten und dann mal abwarten was kommt.
Vielleicht ein Tip, wenn ihr euch wegen der Fahrtkosten nicht einig werden könnt: Bis zu 40 im Monat (Stand von vor ein paar Jahren, weiss die aktuelle Höhe nicht!) kann dein AG dir im Monat steuerfrei als "Sachleistung" gewähren. Also z.B. als Zuschuss zu den Kita-Kosten oder als Benzingutschein! und dein AG hätte keine versteckten Lohnnebenkosten...

Tiri

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6. November 2012 um 9:01


ich schieb mal in den Vormittag

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