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Welche Details pber ihre Herkunft sollten Eltern ihren adoptierten Kindern wann sagen?

28. April 2012 um 1:21

ich würde gerne die Meinung von adoptierten Kindern wissen, wann sollten Eltern ihren Kindern welche Details über die biologischen Eltern erzählen? Mir wurde vom Jugendamt geraten bestimmte Details nicht vor dem 18. Geburtstag zu erzählen da das Kind darunter leiden könnte oder es versehentlich in der Schule erzählen und diskriminiert werden könnte. Andererseits lese ich hier im Forum immer wieder die Enttäuschung adoptierter Kinder dass ihre Eltern sie 'angelogen ' hätten. Nun, ich werde zwar nicht lügen aber ich befürchte dass das 'nicht sagen' auch eine Form der Lüge oist, während das verfrühte Erzählen aller Details tatsächlich auch zu Diskrimierung führen kann.

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28. April 2012 um 8:44

...
Also solch eine Empfehlung haben wir vom JA nicht bekommen. Madame wächst damit auf , finde es ist ihr gutes Recht.
Sie wird bald zwei und sie wird lernen das sie noch eine Bauchmama hat. Da wir der Bauchmama auch Briefe schreiben (liegen beim JA) vielleicht malt sie ihr ws und wenn sie will kann sie ihr schrriben.
Wir gehen sehr offen damit um und das bisher sehr positiv.
Alles was unausgesprochen bleibt merken die kiddies.
Und den richtigen Zeitpunkt gibt es nicht .
Und warim soll ich meinem Kind was erst mit 18 Jahten erzählen , wenn es mit 16 jahren rechtlich übers JA Kontakt zu den leiblichen Eltern machen kann?

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28. April 2012 um 20:39
In Antwort auf kleene0907

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Also solch eine Empfehlung haben wir vom JA nicht bekommen. Madame wächst damit auf , finde es ist ihr gutes Recht.
Sie wird bald zwei und sie wird lernen das sie noch eine Bauchmama hat. Da wir der Bauchmama auch Briefe schreiben (liegen beim JA) vielleicht malt sie ihr ws und wenn sie will kann sie ihr schrriben.
Wir gehen sehr offen damit um und das bisher sehr positiv.
Alles was unausgesprochen bleibt merken die kiddies.
Und den richtigen Zeitpunkt gibt es nicht .
Und warim soll ich meinem Kind was erst mit 18 Jahten erzählen , wenn es mit 16 jahren rechtlich übers JA Kontakt zu den leiblichen Eltern machen kann?

Damit würde ich aber gegen die Empfehlung des JA handeln...
ich wollte nochmal klarstellen, es geht nicht darum zu Verschweigen dass er adoptiert ist, sondern es geht um Details über den biologischen Vater. In unserem Fall dürfen Kinder erst mit 18 ihre Akte öffnen und auch wir haben keine Möglichkeit, selbst wenn wir wollen, vorher Kontakt zur biologischen Mutter herzustellen. Der Vater ist namentlich unbekannt aber es stehen einige Details über ihn in der Akte die wir auch wissen. Meiner Ansicht nach ist es nichts Schlimmes aber das JA hat recht wenn es sagt dass die Gesellschaft einfach sehr spießig sein kann und es für unseren Kleinen sicherlich einfacher ist wenn er diese Details nicht aus Versehen im Kindergarten rumposaunt. Ich verstehe auch dass ich meinem Kind nicht alle Details auf die Nase binden muss aber wenn er älter wird und genauer nachfragt möchte ich auch vermeiden zu lügen. Und der Tipp vom JA zu sagen der Vater ist unbekannt ist zwar keine Lüge aber ich finde ab einem gewissen Alter hat er, wenn er explizit fragen sollte, ein Recht auf ehrliche Antworten. Nur, dass JA hat uns davon abgeraten und ich folge im Allgemeinen den Tipps der Sozialarbeiter.

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29. April 2012 um 10:30
In Antwort auf lita_12726786

Damit würde ich aber gegen die Empfehlung des JA handeln...
ich wollte nochmal klarstellen, es geht nicht darum zu Verschweigen dass er adoptiert ist, sondern es geht um Details über den biologischen Vater. In unserem Fall dürfen Kinder erst mit 18 ihre Akte öffnen und auch wir haben keine Möglichkeit, selbst wenn wir wollen, vorher Kontakt zur biologischen Mutter herzustellen. Der Vater ist namentlich unbekannt aber es stehen einige Details über ihn in der Akte die wir auch wissen. Meiner Ansicht nach ist es nichts Schlimmes aber das JA hat recht wenn es sagt dass die Gesellschaft einfach sehr spießig sein kann und es für unseren Kleinen sicherlich einfacher ist wenn er diese Details nicht aus Versehen im Kindergarten rumposaunt. Ich verstehe auch dass ich meinem Kind nicht alle Details auf die Nase binden muss aber wenn er älter wird und genauer nachfragt möchte ich auch vermeiden zu lügen. Und der Tipp vom JA zu sagen der Vater ist unbekannt ist zwar keine Lüge aber ich finde ab einem gewissen Alter hat er, wenn er explizit fragen sollte, ein Recht auf ehrliche Antworten. Nur, dass JA hat uns davon abgeraten und ich folge im Allgemeinen den Tipps der Sozialarbeiter.

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Das ist mir zu blindes vertrauen an die Sachbearbeiterin.
Stell dir doch mal vor wie er sich fühlt? Jahre lang zu hören der vater ist unbekannt und dann ist er 18und dann wisst ihr auf einmal was über den Vater? Da kommt man sich doch verarscht vor. Und ich würde als kknd die Frage stellen was ihr sonst noch wisst und nicht erzählt habt.
Da ist das Vertrauen schneller weg als du gucken kannst.
In Deutschland darf man ab 16 Jahren in seine Akte beim JA einblick erhalten.

Bei unserer Tochter ist der Vater auch angeblich unbekannt und das was wir wissen ist nicht sehr positiv . und nem kindergartenkind erzählt man ja es ja auch andrrs als einem teeny.

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29. April 2012 um 13:01
In Antwort auf kleene0907

...
Das ist mir zu blindes vertrauen an die Sachbearbeiterin.
Stell dir doch mal vor wie er sich fühlt? Jahre lang zu hören der vater ist unbekannt und dann ist er 18und dann wisst ihr auf einmal was über den Vater? Da kommt man sich doch verarscht vor. Und ich würde als kknd die Frage stellen was ihr sonst noch wisst und nicht erzählt habt.
Da ist das Vertrauen schneller weg als du gucken kannst.
In Deutschland darf man ab 16 Jahren in seine Akte beim JA einblick erhalten.

Bei unserer Tochter ist der Vater auch angeblich unbekannt und das was wir wissen ist nicht sehr positiv . und nem kindergartenkind erzählt man ja es ja auch andrrs als einem teeny.

Stimmt, es geht wohl darum was man in welchem alter erzählt
also erstmal nur grobe Details und dann die Einzelheiten später.

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29. April 2012 um 17:22
In Antwort auf lita_12726786

Stimmt, es geht wohl darum was man in welchem alter erzählt
also erstmal nur grobe Details und dann die Einzelheiten später.


Unsere Tochter (Adoptiert) wird diesen Sommer 2 Jahre. Bisher weiß sie sicherlich nix damit anzu fangen,wenn ich sage sie hat noch eine Bauchmama. Aber wir finden sie soll damit aufwachsen.
Irgentwann kommen doch die Fragen.
Wie wollt ihr denn reagieren, wenn euer Kind fragt? "Bin ich auch in deinem Bauch gewesen?"


Ich finde es wichtig, dass die Kinder von anfang an die Wahrheit wissen, aber immer so dass es das KInd auch versteht, sprich altersgerecht. Und das ist ja auch bei jedem Kind wieder unterschiedlich wann es was versteht und dann auch verarbeiten kann.

ich kann dir nur raten, geht damit offen um. Nicht dass man es der ganzen Welt erzählen soll, aber eurem Kind gegenüber.

Was soll denn mal werden, wenn er sich nach seinen leiblichen Eltern erkundigt oder sie gar kennenlernen will?

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30. April 2012 um 2:15
In Antwort auf kleene0907


Unsere Tochter (Adoptiert) wird diesen Sommer 2 Jahre. Bisher weiß sie sicherlich nix damit anzu fangen,wenn ich sage sie hat noch eine Bauchmama. Aber wir finden sie soll damit aufwachsen.
Irgentwann kommen doch die Fragen.
Wie wollt ihr denn reagieren, wenn euer Kind fragt? "Bin ich auch in deinem Bauch gewesen?"


Ich finde es wichtig, dass die Kinder von anfang an die Wahrheit wissen, aber immer so dass es das KInd auch versteht, sprich altersgerecht. Und das ist ja auch bei jedem Kind wieder unterschiedlich wann es was versteht und dann auch verarbeiten kann.

ich kann dir nur raten, geht damit offen um. Nicht dass man es der ganzen Welt erzählen soll, aber eurem Kind gegenüber.

Was soll denn mal werden, wenn er sich nach seinen leiblichen Eltern erkundigt oder sie gar kennenlernen will?

Antwort
Nein, dass er erst nach der Geburt zu uns gekommen ist erzählen wir von Anfang an, dass er noch ne biologische Mama hat, die auch das Beste für ihn wollte, dass wir uns ihn so gewünscht haben und dass Gott ihn zu uns geschickt hat und so.

Seine Mutter kann er natürlich mit 18 (vorher ist es hier verboten ich wohne nicht in Deutschland) kennenlernen, da helfen wir ihm auch. Seinen Vater wird er wohl nie kennenlernen können da die Mutter seinen Namen nicht angegeben hat und keinen Kontakt mehr zu ihm hat, es sei denn sie ermöglicht es ihm.

Aber es gibt halt Details (die ich hier im INternet nicht erzählen möchte) über den Vater die mein Mann auf Rat des JA selbst seinen eigenen Eltern verschwiegen hat. Ich glaube mittlerweile wir fragen einfach nochmal einen Psychologen wenn er im Schulalter ist wie wir es am besten sagen. Das komische dabei ist dass weder ich noch mein Mann diese Vorurteile der Gesellschaft je geteilt haben. Daher ist es auch schwierig für mich, weil ich persönlich eigentlich überhaupt kein Problem gesehen habe bevor die Sozialarbeiterin mir klarmachte, dass wir einige Dinge nicht dann sagen können wenn's halt für uns und unseren Klienen passt sondern auch an die Reaktionen der Gesellschaft denken müssen.

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29. Januar 2018 um 21:25

Wieso gräbst du alte Threadleichen aus??? Mach doch bitte einen neuen auf. 

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