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Welches kind (reihenfolge) würdet ihr adoptieren?

12. Juli 2005 um 11:53

hallo!

also, ich weiß nicht genau, wie ich es verständlich ausdrücken soll, aber:

mein mann und ich haben vor, irgendwann einmal ein kind zu adoptieren und 2 leibliche kinder zu bekommen (wollen also drei kinder).

jetzt (mache mir schon länger ein paar gedanken über das thema, auch wenn es noch zeit hat) meine frage:

wenn man eigene kinder bekommt und zusätzlich adoptieren will, welches kind würdet ihr adoptieren.

erst ein eigenes bekommen und dann adoptieren und dann das andere bekommen oder erst adoptieren, dann die anderen beiden leiblichen oder erst die leiblichen dann adoptieren?

versteht ihr was ich meine? ziemlich kompliziert ausgedrückt...

wenn ich erst adoptieren würde, hätte ich angst, dass ich nicht weiß, wie alles funktionert, wenn man erst ein leibliches hat und dann adoptiert, hätte ich angst, dass das leibliche kind das adoptierte irgendwie damit aufziehen könnte (klar, man muss das alles erst erklären, aber ihr wisst ja, wie kinder so sein können)...

habt ihr irgendwelche erfahrungen oder meinungen?

danke,


sommer

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12. Juli 2005 um 11:59

Was ist der Grund fur die Adoption?
Anscheinend kannst du Kinder bekommen bzw. gehst davon aus, dass du welche bekommen kannst. Warum interessierst du dich dann fuer eine Adiotion?

Die Liste adoptionswilliger Paare ist verdammt lang und das Angebot im Gegensatz dazu ziemlich gering. Du haettest noch die Moeglichkeit einer Pflegschaft, aber eine Adoption wird wohl nicht in Frage kommen.

Gruss
kratzamkopp

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12. Juli 2005 um 12:52
In Antwort auf runa_12850644

Was ist der Grund fur die Adoption?
Anscheinend kannst du Kinder bekommen bzw. gehst davon aus, dass du welche bekommen kannst. Warum interessierst du dich dann fuer eine Adiotion?

Die Liste adoptionswilliger Paare ist verdammt lang und das Angebot im Gegensatz dazu ziemlich gering. Du haettest noch die Moeglichkeit einer Pflegschaft, aber eine Adoption wird wohl nicht in Frage kommen.

Gruss
kratzamkopp

Ups, habe ich ganz vergessen zu erwähnen
mein man ist ja afrikaner und derzeit sparen wir uns geld, für unser haus dort, wollen nämlich in drei oder allerspätestens 4 jahren in sein heimatland gehen und da dann auch adoptieren, nicht in deutschland.

viele familien in afrika haben nicht die mäglichkeit zu adoptieren (wegen dem geld) und da wir da einigermaßen gut betucht wären (haus usw.), möchte ich gerne ein kind von dort adoptieren, nicht aus deutschland. dort ist das auch behördlich alles nicht so kompliziert, wie hier in deutschland...

ich möchte einfach was tun und da ich sowieso gerne viele kinder haben möchte (3 oder 4), aber mein mann eigentlich nur 2, haben wir uns darauf geeinigt, dass wir dann noch adoptieren werden, aber halt erst in ein paar jahren, wenn wir denn dann in afrika sind.

klar, ich denke schon, dass ich kinder bekommen kann und ich will natürlich nicht einem deutschen paar, die es seit jahren versuchen und sich seit jahren mit den behörden rumschlagen das kind "wegnehmen"...


sommer

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16. Juli 2005 um 18:09
In Antwort auf sommersonnestrand

Ups, habe ich ganz vergessen zu erwähnen
mein man ist ja afrikaner und derzeit sparen wir uns geld, für unser haus dort, wollen nämlich in drei oder allerspätestens 4 jahren in sein heimatland gehen und da dann auch adoptieren, nicht in deutschland.

viele familien in afrika haben nicht die mäglichkeit zu adoptieren (wegen dem geld) und da wir da einigermaßen gut betucht wären (haus usw.), möchte ich gerne ein kind von dort adoptieren, nicht aus deutschland. dort ist das auch behördlich alles nicht so kompliziert, wie hier in deutschland...

ich möchte einfach was tun und da ich sowieso gerne viele kinder haben möchte (3 oder 4), aber mein mann eigentlich nur 2, haben wir uns darauf geeinigt, dass wir dann noch adoptieren werden, aber halt erst in ein paar jahren, wenn wir denn dann in afrika sind.

klar, ich denke schon, dass ich kinder bekommen kann und ich will natürlich nicht einem deutschen paar, die es seit jahren versuchen und sich seit jahren mit den behörden rumschlagen das kind "wegnehmen"...


sommer

Oje, was habt ihr euch da vorgenommen!?!?
Da sind ja mehrere Probleme vereint!

Ihr wollt in ein anderes Land?
1. Problem.
Weißt du was das für ein Stress für die Kinder ist?

Ihr wollt ein adoptiertes Kind mit eigenen "mischen"
2. Problem
Streit und Hackordnung untereinander ist vorprogrammiert

Kind adoptieren
3. Problem
Adoptierte Kinder sind "umständlicher" als eigene. Der ganze seelische Stress, immer die Angst, die leibliche Mutter könnte es wiederhaben wollen (ok, in Afrika ausgeschlossen).
Aber die Erklärungen, die Phase wenn das Kind wissen will, woher es kommt und so weiter, kennst du das Buch "geboren 1999"?
Das ist Stress für die ganze Familie.

3 Kinder
4. Problem
3 Kinder zu bewältigen ist nicht gerade einfach, viele kommen schon mit 2 nicht klar!


Problem 1
+ Problem 2
+ Problem 3
+ Problem 4
___________

= Absolutes Chaos


Wollt ihr euch sowas wirklich antun?


Zur Reihenfolge:
Erst das adoptierte Kind, dann die beiden eigenen.
Damit das adoptierte wenigstens das Älteste ist.
(Zwecks Hackordnung)

Viele Grüße, Kroko

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18. Juli 2005 um 9:18

Genuau, du hast es richtig verstanden...
wir gehen erst nach afrika und dann werden wir kinder bekommen und möchten halt auch adoptieren. d. h. weder die eigenen noch das adoptierte land wird in deutschland wohnen...

natürlich möchte ich eigene kinder bekommen, aber warum nicht auch, wenn man die möglichkeit hat, ein kind adoptieren.

es geht doch einfach darum, dass in afrika viele familien nicht adoptieren können, da sie einfach die finanziellen mittel nicht haben, d. h. sie können es vom geld her nicht. das problem hätten wir beispielsweise nicht...

ich bin nicht der meinung, dass man kinder nur adoptieren sollte, wenn man selbst keine eigenen kinder bekommen kann. ich mag kinder halt sehr, sehr gerne und möchte halt ein bisschen liebe und fürsorge abgeben...

das wir sie dann mit unseren eigenen "mischen" finde ich nicht so schlimm, man muss es halt sowohl den eigenen als auch dem adoptieretem kind zum richtigen zeitpunkt so erklären, dass sie es verstehen und wissen, woran sie sind, ich denke dass ist auch eine sache der erziehung...

sommer

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18. Juli 2005 um 14:55
In Antwort auf runa_12850644

Was ist der Grund fur die Adoption?
Anscheinend kannst du Kinder bekommen bzw. gehst davon aus, dass du welche bekommen kannst. Warum interessierst du dich dann fuer eine Adiotion?

Die Liste adoptionswilliger Paare ist verdammt lang und das Angebot im Gegensatz dazu ziemlich gering. Du haettest noch die Moeglichkeit einer Pflegschaft, aber eine Adoption wird wohl nicht in Frage kommen.

Gruss
kratzamkopp

Warum...
soll man keine kinder adoptieren, wenn man eigene kinder bekommen kann ? dürfen denn nur elternlose paare kinder adoptieren ? wie ist es dann mit den familys, die ein kind adoptieren, weil sie gedacht haben, sie können keine kinder bekommen und dann klappts doch mit einem eigenen kind ?
klar, die liste der adoptionswilligen paare ist lang und es dauert ewig, aber hast du dich mal gefragt warum ? weil die meisten eltern nur babys wollen, keine älteren kinder. warum will niemand DIESE kinder ? warum gehen viele paare ins ausland ? bestes beispiel unser bundeskanzler !! gibt es bei uns nicht genug volle waisenhäuser ?????
der behördenwulst, der hinter so einer adoption steht, ist einfach wahnsinn ! wenn man das vereinfachen würde, wäre so manchem kind in deutschland geholfen.
aber was nützt es ihnen, wenn sich so ein verfahren über JAHRE hinzieht ??
armes deutschland !

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31. Juli 2005 um 9:55

Ich würde erst eines adoptieren
Wissen si evielleicht ist eben doch besser wenn sie erst eines adoptieren, weil ich denke das es komisch für ihre leiblichen Kinder ist wenn sie auf einmal ein Geschwisterchen beckommen das möglicherweise anders aussieht, oder es auftaucht ohne das ,,Mama einen dicken Bauch hatte". Sie sollten es sich auch genau überlegen ob sie so viele Kinder wirklich wollen. Und ausserdem können sie bei einem Adoptivkind sehen wie gut sie mit dem Kinderstress zurecht kommen und sich vorbereiten auf eine harte geburt. Und noch ein Tipp: Vernachlässigen sie nie das Adoptivkind, es kann oft dazu kommen dass Adoptivkinder sich am falschen Platz fühlen und anfangen Drogen zu nehmen.

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31. Juli 2005 um 10:03
In Antwort auf runa_12850644

Was ist der Grund fur die Adoption?
Anscheinend kannst du Kinder bekommen bzw. gehst davon aus, dass du welche bekommen kannst. Warum interessierst du dich dann fuer eine Adiotion?

Die Liste adoptionswilliger Paare ist verdammt lang und das Angebot im Gegensatz dazu ziemlich gering. Du haettest noch die Moeglichkeit einer Pflegschaft, aber eine Adoption wird wohl nicht in Frage kommen.

Gruss
kratzamkopp

Es gibt viele Gründe
Ich denke nicht das es schlecht ist Kinder zu Adoptieren auch wenn man selbst welche beckommen kann. Es gibt viele Kinder dieser Welt die keine Eltern mehr haben ode wie viele Babys werden einfach auf die Strasse gesetzt weil die Mutter zu früh schwanger geworden ist, oder bereits zu viele Kinder hat? Es ist sicherlich schwieriger ein Kind aus Deutschland oder der Schweiz selber zu adoptieren, aber ich finde man bringt der Welt einen grossen Beitrag wenn man einem armen Baby das eine schlechte Zukunft haben wird, ein schönes erfolgreiches Leben bietet! èberleg dir deine Antwort nochmals und Denke drübernach, vielleicht adoptierst du selbst mal ein Kind.

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5. August 2005 um 9:18
In Antwort auf sommersonnestrand

Genuau, du hast es richtig verstanden...
wir gehen erst nach afrika und dann werden wir kinder bekommen und möchten halt auch adoptieren. d. h. weder die eigenen noch das adoptierte land wird in deutschland wohnen...

natürlich möchte ich eigene kinder bekommen, aber warum nicht auch, wenn man die möglichkeit hat, ein kind adoptieren.

es geht doch einfach darum, dass in afrika viele familien nicht adoptieren können, da sie einfach die finanziellen mittel nicht haben, d. h. sie können es vom geld her nicht. das problem hätten wir beispielsweise nicht...

ich bin nicht der meinung, dass man kinder nur adoptieren sollte, wenn man selbst keine eigenen kinder bekommen kann. ich mag kinder halt sehr, sehr gerne und möchte halt ein bisschen liebe und fürsorge abgeben...

das wir sie dann mit unseren eigenen "mischen" finde ich nicht so schlimm, man muss es halt sowohl den eigenen als auch dem adoptieretem kind zum richtigen zeitpunkt so erklären, dass sie es verstehen und wissen, woran sie sind, ich denke dass ist auch eine sache der erziehung...

sommer

Find ich gut!
Hallo!
Finde Euren Plan prima, mein Freund und ich haben ähnliches vor. Ich finde drei Kinder überhaupt nicht zu viel, warum auch? Es gibt Familien, die viel mehr Kinder haben. Es ist halt nur nicht mehr so üblich in unserer Gesellschaft (was ich eigentlich sehr traurig finde). Ich würde vielleicht erst ein eigenes Kind bekommen. Ich glaube, dann bekommst Du besser ein Gefühl dafür, ob Du ein adoptiertes Kind wirklich genau so lieben könntest, wie Dein leibliches (denn ich finde, dass man dann keine Unterschiede machen darf!!!). Eifersüchteleien gibt es unter Geschwistern doch immer mal, egal, ob adoptiert oder leiblich oder "gemischt". Ich finde es toll, wenn ihr es Euch finanziell leisten könnt, ein Kind, das sonst vielleicht keine Chancen hätte, mit großzuziehen. Wohin nach Afrika soll es denn gehen? Keine Angts vor den, möglicherweise, schlechteren Lebensumständen dort?
LG Alex

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12. August 2005 um 17:22

Ich habe auch adoptiert...
Hallo, also ersteinmal finde ich es echt super, dass es immer mehr Leute gibt, die sich für adoptionen entscheiden.
Ich persönlich habe auch ein kind adoptiert.
Die kleine war 4 Monate alt, als ich sie aus Äthiopien abgeholt habe...zwar sehr schüchtern und abgemagert, trotzdem aber gesund...

Im großen und ganzen hatte ich mir die selben Gedanken gemacht...ich hatte auch überlegt, ob ich erst selbst ein Kind bekommen sollte oder erst adoptieren...

Naja...meine Kleine ist inzwischen 4 Jahre alt und bei mir läuft gerade die zweite Adoption...
Selber möchte ich vielleicht auch noch ein Kind, das dann aber als letztes...
Und auch nur wenn das zweite Kind sich auch so gut entwickelt wie meine Kleine jetzt...

Insgesamt spiele ich derzeit sogar mit dem Gedanken keine eigenen Kinder zu bekommen, sondern nur anderen aus der Armut zu helfen...

Aber auch wenn du dich für nur eins entscheidest, hast du sicher schon viel zur Verbesserung der Lage beigetragen...
Weißt du schon woher du eins adoptieren willst???

Wir können wenn du willst j ain Kontakt bleiben?!

Bis dann
Lara


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15. August 2005 um 15:32
In Antwort auf ulyssa_11865660

Find ich gut!
Hallo!
Finde Euren Plan prima, mein Freund und ich haben ähnliches vor. Ich finde drei Kinder überhaupt nicht zu viel, warum auch? Es gibt Familien, die viel mehr Kinder haben. Es ist halt nur nicht mehr so üblich in unserer Gesellschaft (was ich eigentlich sehr traurig finde). Ich würde vielleicht erst ein eigenes Kind bekommen. Ich glaube, dann bekommst Du besser ein Gefühl dafür, ob Du ein adoptiertes Kind wirklich genau so lieben könntest, wie Dein leibliches (denn ich finde, dass man dann keine Unterschiede machen darf!!!). Eifersüchteleien gibt es unter Geschwistern doch immer mal, egal, ob adoptiert oder leiblich oder "gemischt". Ich finde es toll, wenn ihr es Euch finanziell leisten könnt, ein Kind, das sonst vielleicht keine Chancen hätte, mit großzuziehen. Wohin nach Afrika soll es denn gehen? Keine Angts vor den, möglicherweise, schlechteren Lebensumständen dort?
LG Alex

Hallo
es geht nach benin, aber halt erst in ein paar jahren, frühestens zwei/ drei.

nein, ich habe keine angst. ich kenne ja photos, videos von seiner familie und somit auch der stadt.

wir wohnen dann ja nicht im dorf, sondern in einer großstadt. außer, dass es da keine u-bahnen gibt, ist alles "relativ" ähnlich. seine familie ist sogar teilweise besser ausgestattet als wir. haben ein großes haus, digital- und videokameras und pc und internet. das habe ich teilweise noch nicht einmal hier (pc nur bei der arbeit).

man muss den schritt einfach wagen und wenn es doch nicht klappen sollte, kann man ja immer wieder zurück!

sommer

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6. September 2005 um 9:21
In Antwort auf lara2710

Ich habe auch adoptiert...
Hallo, also ersteinmal finde ich es echt super, dass es immer mehr Leute gibt, die sich für adoptionen entscheiden.
Ich persönlich habe auch ein kind adoptiert.
Die kleine war 4 Monate alt, als ich sie aus Äthiopien abgeholt habe...zwar sehr schüchtern und abgemagert, trotzdem aber gesund...

Im großen und ganzen hatte ich mir die selben Gedanken gemacht...ich hatte auch überlegt, ob ich erst selbst ein Kind bekommen sollte oder erst adoptieren...

Naja...meine Kleine ist inzwischen 4 Jahre alt und bei mir läuft gerade die zweite Adoption...
Selber möchte ich vielleicht auch noch ein Kind, das dann aber als letztes...
Und auch nur wenn das zweite Kind sich auch so gut entwickelt wie meine Kleine jetzt...

Insgesamt spiele ich derzeit sogar mit dem Gedanken keine eigenen Kinder zu bekommen, sondern nur anderen aus der Armut zu helfen...

Aber auch wenn du dich für nur eins entscheidest, hast du sicher schon viel zur Verbesserung der Lage beigetragen...
Weißt du schon woher du eins adoptieren willst???

Wir können wenn du willst j ain Kontakt bleiben?!

Bis dann
Lara


Adoption
Hallo Lara, ich habe Ihren Beitrag gelesen und wollte wissen wie Sie das mit der Adoption hinbekommen haben. Ich und mein Mann haben bereits ein eigenes Kind und haben uns auch schon lange überlegt noch ein Kind zu adoptieren, denn es gibt ja so viele in diesen Krisengebieten die bestimmt dankbar wären eine neue Familie zu bekommen. Nun meine Frage: Funktioniert das ganz legal, oder muss man die Kinder "kaufen"? Wäre schön wenn Sie mir schreiben würden und mir ein paar informationen senden könnten wo wir uns hin wenden können. Denn ich finde es auch eine ganz tolle Idee zu den notleidenten Kindern vielleicht zu helfen. Mfg Sandra

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21. Oktober 2005 um 17:39

Hab gleichen Gedankengang
Hi!
Ich weiß, dieses Thema ist schon älter, aber ich hab den gleichen Gedankengang und möchte daher etwas dazu schreiben

ERSTEINMAL sollte man sich klar sein, ob man ein Kind aus Deutschland möchte oder auch eins aus dem Ausland. Denn wenn es aus Deutschland sein sollte, dann muss man ja auch den "richtigen Zeitpunkt" wählen um gute Chancen zu haben! Denn der Verdienst muss stimmen und natürlich auch das Alter. Über 40 ist es in Deutschland kaum möglich ein Kind zu adoptieren.

Ich hab mich zumindest dagegen entschieden, dass ich ERST ein Kind adoptiere und dann ein Eigenes bekomme. Denn ich habe Angst dass das adoptierte Kind dann irgendwie das Gefühl haben könnte, dass man das zweite "eigene" lieber hat. Natürlich, mann kann von Anfang an dagegen reden und alles versuchen, aber ich denke dieser Gedanke, dass das leibliche Kind "mehr wert" ist wird sicher irgendwann kommen.
Daher dachte ich mir, wenn schon ein leibliches "da ist" und dann ein Kind adoptiert wird, dann weiß dieses adoptierte Kind auf jeden Fall, dass man es haben wollte und nicht vielleicht mit dem eigenen "Kinderkriegen" Probleme hatte - ich weiß, das hört sich dumm an, weiß nicht wie ich es sagen soll...

Zumindest hab ich es mir mittlerweile so überlegt, dass ich jetzt ersteinmal ein Eigenes bekomme. Dann - ca. 6 Jahre später das Zweite. Und adoptieren werd' ich dann eins aus dem Ausland. Vorzugsweise aus dem spanischsprachigem Ausland, da unsere Kinder sowieso 3-sprachig aufwachsen sollen (spanisch, deutsch, türkisch). Dieses Kind werd ich dann wahrscheinlich auch erst adoptieren, wenn ich über 40 bin. Ich möchte auch kein "ganz kleines", sondern dann lieber so 3 bis 4. Diese Kinder werden ja leider bei der Adoption "vernachlässigt".
Aber bis dato ist noch vieeeel Zeit, vielleicht versuche ich es dann auch doch ersteinmal in Deutschland.

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21. Oktober 2005 um 17:58
In Antwort auf elise_12372790

Oje, was habt ihr euch da vorgenommen!?!?
Da sind ja mehrere Probleme vereint!

Ihr wollt in ein anderes Land?
1. Problem.
Weißt du was das für ein Stress für die Kinder ist?

Ihr wollt ein adoptiertes Kind mit eigenen "mischen"
2. Problem
Streit und Hackordnung untereinander ist vorprogrammiert

Kind adoptieren
3. Problem
Adoptierte Kinder sind "umständlicher" als eigene. Der ganze seelische Stress, immer die Angst, die leibliche Mutter könnte es wiederhaben wollen (ok, in Afrika ausgeschlossen).
Aber die Erklärungen, die Phase wenn das Kind wissen will, woher es kommt und so weiter, kennst du das Buch "geboren 1999"?
Das ist Stress für die ganze Familie.

3 Kinder
4. Problem
3 Kinder zu bewältigen ist nicht gerade einfach, viele kommen schon mit 2 nicht klar!


Problem 1
+ Problem 2
+ Problem 3
+ Problem 4
___________

= Absolutes Chaos


Wollt ihr euch sowas wirklich antun?


Zur Reihenfolge:
Erst das adoptierte Kind, dann die beiden eigenen.
Damit das adoptierte wenigstens das Älteste ist.
(Zwecks Hackordnung)

Viele Grüße, Kroko

Hallo?
Sag mal, hast du überhaupt schoneinmal adoptierte Kinder kennengelernt???
Oder kannst nur aus Büchern reden?

Ich kenne sehr sehr viele, die im Ausland adoptiert haben und auch in Deutschland und auch eigene haben. Da sind all diese Probleme nicht aufgetreten... Vor allem hab ich das Gefühl, dass man wirklich wenig Bezug zu seinen Kindern haben muss, damit es zu diesen Problemen kommt.
Alleine schon das mit der "Hackordnung". Also, meine Hühner haben soetwas wohl, aber alle Kinder die ich kenne nicht. Da hab ich das nur erlebt, wenn die Kinder gleichgeschlechtlich und "zu nahe beisammen" sind, also z.B. zwei Schwestern im Unterschied von 2 Jahren. Aber auch hier kann man als Eltern doch vermitteln...
Also, ich sehe die genannten Probleme nicht!

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21. Oktober 2005 um 18:04
In Antwort auf ulyssa_11865660

Find ich gut!
Hallo!
Finde Euren Plan prima, mein Freund und ich haben ähnliches vor. Ich finde drei Kinder überhaupt nicht zu viel, warum auch? Es gibt Familien, die viel mehr Kinder haben. Es ist halt nur nicht mehr so üblich in unserer Gesellschaft (was ich eigentlich sehr traurig finde). Ich würde vielleicht erst ein eigenes Kind bekommen. Ich glaube, dann bekommst Du besser ein Gefühl dafür, ob Du ein adoptiertes Kind wirklich genau so lieben könntest, wie Dein leibliches (denn ich finde, dass man dann keine Unterschiede machen darf!!!). Eifersüchteleien gibt es unter Geschwistern doch immer mal, egal, ob adoptiert oder leiblich oder "gemischt". Ich finde es toll, wenn ihr es Euch finanziell leisten könnt, ein Kind, das sonst vielleicht keine Chancen hätte, mit großzuziehen. Wohin nach Afrika soll es denn gehen? Keine Angts vor den, möglicherweise, schlechteren Lebensumständen dort?
LG Alex

Stimme Alex zu!
Ich stimme Alex voll und ganz zu.
Und ich denke auch, erstmal ein eigenes ist vielleicht am besten, so kann man auch sehen wie man "klar kommt" und auch DANN die Frage stellen, ob 3 nicht zuviel für einen wären.

Ich denke, drei Kinder können zu viel sein. Aber es kommt auf die Familie an. Man muss sich ja auch entscheiden, mann kann schlecht eine hammerharte Top- Karriere hinlegen und dann so "nebenbei" noch 3 Kinder groß ziehen. Immerhin ist dann ja auch jedes Mal eine Pause angesagt, die einem im Beruf evtl. nicht sehr weiterbringt. Aber wenn man es sich selbst zutraut und dabei auch glücklich ist, ist es auf keinen Fall zuviel!
Ich denke wichtig ist, dass man den Kindern gerecht werden kann.
Weil was einer möchte, möchten auch die Anderen... Und gerade im Zeitalter der Studiengebüren sollte gerade das finanzielle durchdacht sein!
Daher werde ich frühezeitig Sparverträge für alle Kinder anlegen, damit alle die Möglichkeit haben auch zu studieren. Und wenn sie gerne etwas Anderes machen möchten, dann können sie das Geld halt dafür verwenden (muss ja keiner studieren).
Genau da knüpfe ich bei Alex an:
Man darf keine Unterschiede machen.

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1. September 2006 um 19:57

Verstehe Dich
Hallo!

Ich und mein Mann wir denken auch darüber nach drei Kinder haben zu wollen. Wir sind der ansicht, dass es gut wäre das erste Kind zu adoptieren. Da es dadurch den Stand des ältesten hat und somit die anderen Kinders sie oder ihn mehr akzeptieren und annehmen. Er hat somit sie älteten Rechte. Bei uns stellt sich die frage, ob wir dem Kind von Anfang an "reinen Wein" einschenken sollen, so dass es nicht zu einem Großentema wird, wenn es älter wird oder wartet man am besten. Außerdem wie gehen wir, wenn das Kind bescheid weiß, mit seiner Herkunft um? Sollen wir den Kontackt zur Mutter herstellen oder soll das Kind es selber tun, wenn es den Wunsch danach äußert. das ist echt nicht so leicht.
Ich hoffe ich konnte Dir helfen.

Marokko5

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10. September 2006 um 19:50

Adoption und eigener Kinderwunsch
Hallo,
aufgrund von Erfahrungen mit adoptierten Kindern in den letzten Jahren wird bei eigenem Kinderwunsch von einer Adoption abgeraten. Die Erfahrung als ältestes Adoptivkind von leiblichen Kindern vom "Tron gestoßen" zu werden verkraften adoptierte Kinder aufgrund ihrer Vorgeschichte weggegeben worden zu sein häufig schlecht. Wenn die eigene Familienplanung abgeschlossen ist und die leiblichen Kinder aus dem gröbsten raus sind, der "Schoß der Eltern also wieder frei ist" gibt es vielleicht die Möglichkeit. Jeder sollte die eigene Motivation und seine Fähigkeit dieses Kind wirklich annehmen zu können aber überprüfen. Der Wunsch einem armen bedürftigen Kind zu helfen, das nicht bekommene leibliche Kind durch eine Adoption zu ersetzen oder den eigenen Kindern Spielgefährten zu wünschen haben sich als wenig tragfähig gezeigt.
Den eigenen Kinderwunsch zu verschweigen ist mit Blick auf das adoptierte Kind also höchst unverantwortlich. Darüber hinaus ist Adoption mit der Verpflichtung verbunden dem Kind von Anfang an seine Wurzel mitzuteilen, da der Schock über eine spätere Aufklärung in der Vergangenheit häufig das Vertrauen zu den Adoptiveltern zerstört hat.

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13. Juli 2007 um 23:01

Zuerst das leibliche
Hallo,

also ich würde zuerst ein eigenes kind bekommen, dann ein Adoptivkind und dann das zweite leibliche. Wenn schon ein Kind vielleicht sogar ein Gleichaltriges, in der Familie ist, ist es für das Adoptivkind vielleicht einfacher sich einzuleben und wenn dann nach der Eingewöhnungsphase (so nach drei-fünf Jahren) ein zweites eigenes Kind auf die Welt kommt, merkt das Adoptivkind das "seine" Familie größer wird und dann kann es zusammen mit dem großen Geschwisterkind für das kleine ein Stück verantwortung übernehmen und merkt das es dazugehört. Das große und das kleinste Kind merken auch dass die Eltern ein Kind in die Familie "geholt" haben und sehen das sie sehr sozial sind das ist denk ich für die Entwicklung wichtig.

gruß manzifant

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18. März 2009 um 19:22
In Antwort auf lara2710

Ich habe auch adoptiert...
Hallo, also ersteinmal finde ich es echt super, dass es immer mehr Leute gibt, die sich für adoptionen entscheiden.
Ich persönlich habe auch ein kind adoptiert.
Die kleine war 4 Monate alt, als ich sie aus Äthiopien abgeholt habe...zwar sehr schüchtern und abgemagert, trotzdem aber gesund...

Im großen und ganzen hatte ich mir die selben Gedanken gemacht...ich hatte auch überlegt, ob ich erst selbst ein Kind bekommen sollte oder erst adoptieren...

Naja...meine Kleine ist inzwischen 4 Jahre alt und bei mir läuft gerade die zweite Adoption...
Selber möchte ich vielleicht auch noch ein Kind, das dann aber als letztes...
Und auch nur wenn das zweite Kind sich auch so gut entwickelt wie meine Kleine jetzt...

Insgesamt spiele ich derzeit sogar mit dem Gedanken keine eigenen Kinder zu bekommen, sondern nur anderen aus der Armut zu helfen...

Aber auch wenn du dich für nur eins entscheidest, hast du sicher schon viel zur Verbesserung der Lage beigetragen...
Weißt du schon woher du eins adoptieren willst???

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Bis dann
Lara


Adoptieren
Hallo wir haben das sie schon 1 Kind Adoptiert haben können sie uns mal schreiben wir wir das anstellen müssen wir haben auch diesen gedanke aber wissen nicht wie sie würden uns sehr helfen

danke
Heike

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23. Juli 2009 um 22:13
In Antwort auf lara2710

Ich habe auch adoptiert...
Hallo, also ersteinmal finde ich es echt super, dass es immer mehr Leute gibt, die sich für adoptionen entscheiden.
Ich persönlich habe auch ein kind adoptiert.
Die kleine war 4 Monate alt, als ich sie aus Äthiopien abgeholt habe...zwar sehr schüchtern und abgemagert, trotzdem aber gesund...

Im großen und ganzen hatte ich mir die selben Gedanken gemacht...ich hatte auch überlegt, ob ich erst selbst ein Kind bekommen sollte oder erst adoptieren...

Naja...meine Kleine ist inzwischen 4 Jahre alt und bei mir läuft gerade die zweite Adoption...
Selber möchte ich vielleicht auch noch ein Kind, das dann aber als letztes...
Und auch nur wenn das zweite Kind sich auch so gut entwickelt wie meine Kleine jetzt...

Insgesamt spiele ich derzeit sogar mit dem Gedanken keine eigenen Kinder zu bekommen, sondern nur anderen aus der Armut zu helfen...

Aber auch wenn du dich für nur eins entscheidest, hast du sicher schon viel zur Verbesserung der Lage beigetragen...
Weißt du schon woher du eins adoptieren willst???

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Bis dann
Lara


Wunschadoption
hallo ich bin die irene ,ich habe dein mess.gelesen und würde mich interessieren was u.wie ihr zu dieser adoption entstanten ist.

weil wir so gerne ein kind adoptieren möchten ( auch wenn wir 2 kinder haben ) wünschen wir ein 3 kind.

andere frage: wie lange habt ihr gebraucht bis ihr das kind bekommen habt und war es kompliziert.
ich hoffe das du mir weiter helfen kannst

bis bald
irene

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3. August 2009 um 15:04

Adoption?
Hallo!

Die meisten Adoptionsvermittlungsstellen in Deutschland vermitteln keine Adoptivkinder an Eltern mit leiblichen Kindern!!!!!!!!!!!!!!!

Ich glaube, daß Ihr da eine recht naive Vorstellung von Adoption habt! Derzeit kommen ca. 12 Bewerberpaare auf ein Kind!!! Die Chancen stehen gering! Euer samaritischer Gedanke in allen Ehren, aber laßt diese geringe Chance denen, die aus gesundheitlichen Gründen niemals ein eigenes Kind bekommen können, niemals sonst, ohne Adoption, Kinderlachen im Hause hören würden!

Eine Adoption dauert mindestens 2 Jahre, mit Prüfungsdurchlauf und Ado-Anbahnungsphase. Man muß mindestens 25 Jahre sein, ca. 40 plus Alter des Kindes maximal alt sein. Finanzielles Auskommen haben, etc..

Mensch, wenns bei Euch noch "Schnackeln" kann, dann macht es doch nicht so kompliziert!!!

LG
Barney

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