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Wenn beide Vollzeit arbeiten-

Letzte Nachricht: 10. Juni 2010 um 19:16
09.06.10 um 21:11

Hey Mädels,

wenn beide Elternteile Vollzeit arbeiten, wie macht man das dann eigentlich?!

Ich stelle mir das fast unmöglich vor, aber vielleicht gibt es ja hier Familien, in denen das gut läuft?

Ich frage mich, wenn beide mindestens 10h außer Haus sind (Arbeitszeit+Pausen+Fahrtzeit) , wann werden dann Dinge wie Kochen, Putzen, Waschen, Einkaufen erledigt? Eins davon, okay....aber alles? Schließlich will man ja auch noch die zwei bis drei Stunden, die man mit seinem Kind hat, auskosten? Und am Wochenende wollen Verwandtschaft und Freunschaften oder einfach man selber gepflegt werden...

Mir graut es schon vor September, wenn es bei uns soweit ist.... kein Plan, wie das laufen soll.

Wer fährt dieses Modell, wie funktioniert das?

Beste Grüße

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09.06.10 um 21:39

Was frage ich überhaupt....
...vermutlich haben Mütter solcher Familien um diese Uhrzeit noch einen Berg voll Arbeit zu erledigen.

Au weh.

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09.06.10 um 22:28


Also leider bin ich auch gerade erst mit der Wäsche fertig geworden und das mit Vollzeit zu Hause, aber einer 10,5 Monate alten Krabbelmaus, die keine Sekunde aus den Augen gelassen werden kann.

Ich frage mich auch, wie es ab Oktober werden soll, beide gehen arbeiten und ich weiss noch nichtmal wie es wird, wenn die Kita um halb sechs schließt, ich bis sechs arbeite und mein Mann womöglich im Stau steht und nicht pünktlich Feierabend machen kann.

Wie machen das Familien mit zwei und mehr Kindern?

Hut ab....

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09.06.10 um 22:42

Man bzw. Frau
wächst an den Aufgaben

Bin jetzt wo ich wieder fast Vollzeit arbeiten gehe mit 2 Kindern viel besser organisert wie vorher. Irgendwie fluppt es. Ich putze, wische und fege halt meistens abends wenn die Kinder im Bett bzw. in ihren Zimmern sind. Gesaugt wird schnell zwischen anziehen und Frühstück. Gekocht wird abwechselnd, aber meistens mein Mann. Wir machen jeden Tag etwas. Die Wäsche läuft so nebenbei. Mein Mann stellt frühs (gegen 4.15) bevor er zur Arbeit geht die Wäsche an und ich hänge sie dann gegen 6 schnell noch auf bevor ich um 6.30 die Kinder ausm Bett schmeiße. Meine Arbeit beginnt um 8 und und endet um 16 Uhr. Nach dem Abendbrot machen wir ALLE klar Schiff. Die Kinder sind spätestens um 8 im Bett und dann haben wir in der Regel auch Feierabend nachdem wir schnell noch gefegt und evtl gewischt haben. Wir sind unter der Woche recht straff organisert, dafür haben wir fast immer das ganze Wochenende für uns.

LG Sonne

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09.06.10 um 22:59

Ist heftig, aber funktioniert....
Hi,

irgendwie denkt man nur darüber nach, wenn man wirklich mal danach gefragt wird ...

mein mann und ich arbeiten vollzeit. ich bin bereits 8 wochen nach der geburt unserer tochter wieder angefangen zu arbeiten, weil ich eine leitungsfunktion habe und niemand meinen job machen "konnte". Andererseits habe ich mich auch sehr géfreut, wieder arbeiten zu gehen.

unsere tochter wird bald zwei. seit ihrer achten lebenswoche ist unser aller tagesablauf von vorne bis hinten durchorganisiert. wir haben einen krippenplatz, eine tagesmutter, eine putzfrau, einen gärtner und eine babysitterin für den fall, dass mal am WE was anliegt. hört sich jetzt selbst für mich etwas krass an. aber wie gesagt, ich denke selten darüber nach. unserer kleinen geht es sehr gut. sie kommt so groß und genießt die zeit mit uns - und auch mit ihrer tagesmutter!

Ganz ehrlich: finanziell (vor allem steuerlich) wäre es wohl besser, ich würde schön zuhause bleiben. aber ich wäre totunglücklich. und mein kind wahrscheinlich auch. Und das war für mich und meine entscheidung ausschlaggebend.

weil ich selbst beruflich damit zu tun habe, liegt es mir sehr am herzen, junge frauen und mich zu motivieren, auf eigenen beinen zu stehen, ihren kids ein gutes, verantwortungsbewusstes vorbild zu sein, in die rente einzuzahlen (egal, was irgendwann kommt - das weiß niemand von uns).

LG
Nachti


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09.06.10 um 23:03
In Antwort auf

Ist heftig, aber funktioniert....
Hi,

irgendwie denkt man nur darüber nach, wenn man wirklich mal danach gefragt wird ...

mein mann und ich arbeiten vollzeit. ich bin bereits 8 wochen nach der geburt unserer tochter wieder angefangen zu arbeiten, weil ich eine leitungsfunktion habe und niemand meinen job machen "konnte". Andererseits habe ich mich auch sehr géfreut, wieder arbeiten zu gehen.

unsere tochter wird bald zwei. seit ihrer achten lebenswoche ist unser aller tagesablauf von vorne bis hinten durchorganisiert. wir haben einen krippenplatz, eine tagesmutter, eine putzfrau, einen gärtner und eine babysitterin für den fall, dass mal am WE was anliegt. hört sich jetzt selbst für mich etwas krass an. aber wie gesagt, ich denke selten darüber nach. unserer kleinen geht es sehr gut. sie kommt so groß und genießt die zeit mit uns - und auch mit ihrer tagesmutter!

Ganz ehrlich: finanziell (vor allem steuerlich) wäre es wohl besser, ich würde schön zuhause bleiben. aber ich wäre totunglücklich. und mein kind wahrscheinlich auch. Und das war für mich und meine entscheidung ausschlaggebend.

weil ich selbst beruflich damit zu tun habe, liegt es mir sehr am herzen, junge frauen und mich zu motivieren, auf eigenen beinen zu stehen, ihren kids ein gutes, verantwortungsbewusstes vorbild zu sein, in die rente einzuzahlen (egal, was irgendwann kommt - das weiß niemand von uns).

LG
Nachti


Ach ja...
und bei mir sieht es häufig aus wie bei hempels unterm sofa. das lernt man mit der zeit auch, dass man nicht zu 100% perfekt sein kann ... DAS musste ich aber wirklich erstmal lernen!

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10.06.10 um 9:20

Geht schon
Putzen: Putzfrau
Aufräumen: zwischendurch, möglichst wenig Unordnung entstehen lassen
Kochen: während der Woche gar nicht
Waschen: das geht ja nun wirklich zwischendurch
Bügeln: macht Mann meist Nachts
Einkaufen: kann man ja auch schnell mit Kind machen, ansonsten Samstags

WE unternehmen wir etwas oder arbeiten im Garten

LG

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10.06.10 um 18:43

Ohje...
Erstmal danke für eure Antworten!

Es scheint ja, als würde es ohne Putzfrau schwer werden, ihr habt ja eigentlich alle eine.
Kommt für uns leider nicht infrage, mein Partner macht eine unbezahlte Umschulung und ich bekomme als wissenschaftliche Mitarbeiterin nur eine halbe Stelle bezahlt und muss eine volle, am besten noch mehr, arbeiten.

Man wird wohl Kompromisse eingehen müssen und das auf ganzer Linie. Denn eigentlich möchte ich schon, dass jeden Tag frisch gekocht wird und sauber soll es auch sein.... .

Schade, ich dachte es wäre einfacher....

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10.06.10 um 19:16

Krasses Modell!
Nur zum Verständnis:
Wenn ihr beide etwa 60h fahrt, und dann jeder die halbe Woche frei hat, dann arbeitet ihr die andere halbe Woche durch?!
Es interessiert mich, da es in meinem Job auch auf eine 60h Woche hinausläuft.

Jedenfalls Hut ab vor euch!

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