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Wenn das Leben...

27. Februar 2014 um 20:21 Letzte Antwort: 27. Februar 2014 um 22:15

nicht so läuft, wir ihr es geplant habt.

ich wollte immer mit 30 die familienplanung mit zwei kindern abgeschlossen haben. jetzt werd ich dieses jahr schon 29, mein vierjähriger ist immer noch einzelkind. auch mein mann wünscht sich ein zweites kind. aber in letzter zeit frag ich mich, ob das überhaupt noch was wird. ich werd dieses jahr mit dem studium fertig, muss erstmal nen job finden, ins berufsleben einsteigen oder eventuell promovieren, das ist vor allem in meiner "branche" nicht mal schnell gemacht. mein kleiner wird ja auch immer älter, so nen großen abstand wollte ich nie für geschwisterkinder.

in meiner aktuellen situation würde ein zweites kind meine kräfte vermutlich auch übersteigen. wer weiß, wie lange das noch so bleibt. es ist nicht so, dass mich das ganze totunglücklich macht, aber es gibt schon immer wieder momente, in denen es mich ein bisschen wehmütig macht, dass es nicht so läuft, wie ich immer gern gehabt hätte.

was tut ihr, wenn ihr merkt, dass eure lebensplanung nicht aufgeht? einfach alle pläne über bord werfen und abwarten, was auf euch zukommt? oder akzeptieren, dass es jetzt eben so ist und beispielsweise das kind einzelkind bleibt?

schönen abend euch allen.

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27. Februar 2014 um 20:38

Ich kann dich echt verstehen,
meine Liebe. Ich bin noch viel jünger, ich weiß und hab noch mehr Spielraum, beziehe mich also mal allein auf die über den Haufen geworfenen Pläne.
Meine werden immer mal wieder generalüberholt.

Ich setze mir immer zuerst meine Prioritäten.
Was ist mir wirklich wichtig und vor Allem, warum?
Was kann ich, was trau ich mir zu?
Welche Grenzen habe ich und was würde ich bereuen?

Willst du promovieren?
Was ist dir wichtiger, ein 2. Kind, oder die Promotion?
Würdest du dir zutrauen beides zu schaffen?
Wäre es denkbar das Kind danach zu bekommen?

Wenn du nicht promovieren willst:
Kannst du damit leben noch 1-2 Jahre zu warten, mit einem Kind?

Was sind jeweils die Vorteile der Promotion, überwiegen sie denn den Nachteilen, für dich persönlich?

Ist es für dich "schlimmer" einen großen Altersunterschied zu haben, als ein Einzelkind? (bisschen doof formuliert)

Auf jeden Fall musst du doch jetzt keine Nägel mit Köpfen machen. Wenn du dich jetzt entscheidest, erstmal kein Kind zu bekommen, heißt das ja nicht, dass du dir in 5 Jahren nicht doch denkst, dass der Altersunterschied nicht so schlimm ist. Und auch wenn du jetzt ein Kind bekommst, stehen dir die Türen offen, auch wenn die Türschwellen vermutlich etwas höher sind.
Es ist nur wichtig, womit du wirklich glücklich bist.
Nicht nicht-totunglücklich, sondern was dich wirklich zufrieden und glücklich werden lässt, was keine Reue hinterlässt, was du für dich entscheidest, ohne gesellschaftliche Anerkennung, oder so etwas mit einzubeziehen.

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27. Februar 2014 um 20:39

Mh...
Auch ich hab mir gewünscht mit 25-30 verheiratet zu sein, Häuschen , Hund und 2 Kinder .....

Geheiratet und 1. Kind mit 36 ... Hatte einen Blasensprung bei 21 6. laut Ärzten dürfte unsere Tochter eigentlich nicht leben ..... Sie wird jetzt 4 und ist die grosse Liebe meines Lebens.....
Es fällt mir so schwer den Umstand zu akzeptieren dss sie Einzelkind bleibt.... Nochmal schaffe ich es aber nicht .......

Ich versuche es so zu akzeptieren und denke mir ich brauche nur ein Kind verwöhnen , Urlaub z.b .....

Lg

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27. Februar 2014 um 20:43

Hmm...
meine Lebensplanung ist bisher voll aufgegangen.

Würde es das nicht-würd ich alle Pläne über Bord schmeißen und das tun, was für mich am wichtigsten ist
bzw. nicht später nachgeholt werden kann.

Familienplanung hat bei mir oberste Priorität

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27. Februar 2014 um 20:43

Mmh
schwierig.

Einen wirklich sinnvollen Rat, habe ich nicht.

Bei mir ist es, im Prinzip, das gleiche Problem. Ich hätte wahnsinnig gerne ein 3. Kind in ein paar Jahren und würde gerne in einem kleinen Häuschen wohnen.
So war der Plan.

Die Realität: Wir können uns, weder ein drittes Kind, noch das Haus leisten. Wir haben beide eine sehr gute Ausbildung, jedoch ist die Bezahlung im Gesundheitswesen halt einfach ein Witz. Oder besser formuliert: eine bodenlose Frechheit!

Die laufenden Kosten für ein drittes Kind könnten wir uns schon leisten, aber die damit verbundenen Anschaffungen, wie neues Auto und eben mehr Wohnraum, nicht.

Das nagt enorm an mir. Mein Mann hat die Wohnung in der wir wohnen, vor Jahren gekauft. Dadurch ist es uns nicht möglich uns räumlich zu vergrößern, denn das würden wir nicht finanzieren können.

Ich hoffe einfach, dass ich mich mit der Zeit damit abfinden kann. Ich bin im Großen und Ganzen zufrieden mit meinem Leben, aber das mein Plan bzw. viel mehr mein Lebenstraum nicht machbar ist, macht mich traurig.

Lg

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27. Februar 2014 um 20:51

Hallo
Genau das selbe Chaos habe ich auch in meinem Kopf ....ich schließ bald das Studium ab Junior ist 4 geworden und unser plan war ok dann jetzt nummer 2 und ich starte dann wenn nr 2 in der kita ist neu ins berufsleben weil ich auch nichtmehr lange warten wollte mit nr 2 nunja hat auch direkt geklappt aber endete dann 2 mal in einer FG

jetzt ist das thema abgehakt und ich habe unfreiwiilig ein einzelkind weil bis ich dann beruflich wieder ne pause machen kann ist der große so alt das man 2 einzelkinder hat und das will ich nicht abgesehen davon habe ich auch gesundheitliche einschränkungen bei denen mal nicht weiss obs dann so weit später nochmal klappt bzw ob es überhauptnoch funktioniert

bin sehr traurig darüber aber ich kann nichtmehr weiter machen noch mal so ein erlebnis macht die seele nicht mit .... und wie sagt man wenn man zum leben ja sagt muss man auch dann ja sagen wenn das leben nein sagt

LG

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27. Februar 2014 um 20:59

Ich formuliere es mal hart und betone gleich zu Anfang, dass
ich es in keinster Weise böse meine.
Aber vielleicht helfen dir "klare Worte" weiter...

Das ist kein "NIcht Aufgehen von Lebensplänen", sondern das ist (zumindest momentan) maximal ein "zeitliches Verschieben von Lebenswünschen" und das ist Jammern auf sehr hohem Niveau.
Wenn du keine Kinder mehr bekommen könntest und du immer zwei wolltest, DAS wäre ein Schicksal, bei dem man sagen könnte " hier geht eine Lebensplanung nicht wie gewünscht auf". Aber du hast doch noch alle Chance, eben nur nicht in dem Zeitfenster, das du dir vorgestellt hast.
Das ist kein Drama.
Fokusier deinen Blick mehr auf das Positive, verharre nicht bei dem, was nicht klappt.

Dann bekommst du eben mit 33 noch ein Kind und bist dabei promoviert und hast schon Berufserfahrung.
Oder du bekommst bald noch ein Kind und bist erst mit 35 Dr. phil.
Oder, oder, oder....

Bleib flexibel in deinen Gedanken und deinem Tun und vergiss nicht, dass du noch ganz viele Chancen hast.

Ich wünsch dir alles Liebe.

Pupsigel

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27. Februar 2014 um 21:01

Wenn du Gott zum lachen bringen willst...
... erzähl ihm deine Pläne.

Ich glaube, das passiert jedem immer wieder, dass etwas nicht so klappt, wie man will. Ich wollte in dem Alter, in dem ich jetzt bin, auch schon 2 Kinder und auf jeden Fall ein Eigenheim haben.

Gut, das 2. Kind ist unterwegs, aber das mit dem Eigenheim wird noch 2-3 Jahre dauern und um das überhaupt zu verwirklichen müssen wir unseren Lebensmittelpunkt gute 45 min nach Norden verlegen, was ich eigentlich nie wollte.

Die Pläne über Bord werfen... das ist finde ich ein sehr negativer Ausdruck. Die Pläne bzw. die eigenen Erwartungen ans Leben anpassen, das ist der "Schlüssel zum Glück".

Es kommt wie es kommt und alles hat seinen Sinn, auch wenn sich dieser nicht immer sofort erschließt.

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27. Februar 2014 um 21:02

Kantas
Mal davon abgesehen, dass ich eigentlich nie einen konkreten Lebensplan hatte, sind in den letzten zwei Jahren einige Dinge doch anders gelaufen, als ich es mir vorgestellt hatte. Gerade wenn man irgendwie festgefahren und verzwickt ist, halte ich es für sehr wichtig, dass man sich selber wieder eicht. Man muss sich selbst fragen, was einem das Wichtigste ist... welches Gefühl einen leiten sollte und welches es letztendlich tatsächlich tut... Es kann einem durchaus passieren, dass man ziemlich verblendet in eine ganz "falsche" Richtung läuft... und das gar nicht merkt, einfach weil man seinem Plan hinterher hechtet...
Also, lange Rede, kurzer Sinn- eiche Dich und erfühle Deine Wünsche...und sei mutig genug, sie zu Deiner Gegenwart zu machen!

Liebe Grüße!

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27. Februar 2014 um 21:07

Wisst ihr,
sicherlich habt ihr recht und sicherlich schreit mich da auch die perfektionistin in mir ziemlich an. aber gerade das mit dem altersabstand ist für mich halt echt ein problem. das liegt sicherlich auch an meiner eigenen biografie, andere haben es vielleicht anders erlebt. meinen bruder und mich trennen fünf jahre und wir hatten nie etwas gemeinsam, haben auch heute kaum ein verhältnis zueinander, obwohl wir uns recht ähnlich sind.
er kam in die schule, ich in die pubertät. er kam in die pubertät, ich zog zu hause aus...wir hatten nie großartige berührungspunkte und das wollte ich für mein kind nie. vielleicht sind wir da auch ein blöder einzelfall, keine ahnung...

und ja klar, heute sind die mütter tendenziell älter als früher und man ist mit 35 noch jung, ich hab mich halt nur nie so gesehen. vielleicht vergleiche ich mich da auch zu sehr mit meiner mutter, hab ihr vorbild zu sehr übernommen...für mich ist es auf jeden fall schwierig, flexibel zu bleiben bei sowas

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27. Februar 2014 um 21:26

Danke
für deine worte. ich hab natürlich nicht alles in meinem leben haarklein durchgeplant, falls das jetzt so klang. aber ich muss auch gestehen, dass ich jemand bin, dem es angst macht, nicht wenigstens eine grobe idee zu haben und es mir eben deshalb dementsprechend schwer fällt, das locker zu nehmen. ich schrieb es ja oben schon: flexibilität ist leider nicht so meine stärke
aber klar, du hast recht, mein verstand weiß das auch, meine angst leider nicht. da bleibt mir vermutlich nix weiter, als das zu trainieren.

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27. Februar 2014 um 21:26

Das Leben ist eben machmal....
Ich wollte früher nie Kinder.
Jetzt habe ich zwei und bin verrückt nach ihnen

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27. Februar 2014 um 21:33

An dem Punkt war ich auch mal
Ich wollte auch zwei Kinder mit relativ kleinen Altersunterschied...aber das leben hatte offenbar andere Pläne mit uns
Nach drei langen Jahren Kinderwunschbehandlung inklusive drei Inseminationen und einer ICSI, die leider alle erfolglos blieben, hatten wir uns entschieden, dass es dann wohl bei einem Kind bleiben wird! Ich hab mich voll in meinen Job reingekniet, war sehr erfolgreich und und und... Irgendwann kam es bei mir zur betriebsbedingten Kündigung wegen Schließung und da stand ich nun
So war das ja nicht geplant-wir hatten uns gerade ein Haus gekauft und waren eigentlich auf beide Gehälter angewiesen! Und dann kam es noch besser: Gerade als ich einen neuen Job in Aussicht hatte und nur noch meine Unterschrift auf dem Vertrag fehlte....tatatataaaa: SCHWANGER obwohl man uns immer gesagt hatte, es würde sehr wahrscheinlich auf natürlichem weg nicht klappen, dürften wir es ein zweites mal erleben
Unser großer war zu dem Zeitpunkt auch schon sieben und ich hab mir auch viele Gedanken wegen dem Altersabstand gemacht! Sicher ist es schöner für die Kinder wenn sie näher aneinander liegen, aber ganz ehrlich sooo schlimm ist es nun auch wieder nicht! Der große liebt den kleinen heiß und innig- umgekehrt genau so abwarten wie das Verhältnis zwischen den beiden später ist, ich bin da sehr optimistisch!!!!
Bei uns war es dann so, dass ich vollkommen ungeplant nochmals schwanger geworden bin als der kleine gerade mal neun Monate alt war...so hätte ich das niemals geplant und überhaupt waren eigentlich nur zwei Kinder vorgesehen! Aber wie das leben so spielt wir haben uns riesig gefreut und waren voller Vorfreude auf unser leben mit drei Söhnen!
Aber auch hier hatte das Schicksal einen anderen plan mit uns...mein dritter Sohn wurde letztes Jahr tot geboren
Jetzt bin ich gerade dabei mein leben wieder neu zu sortieren und neue Pläne zu schmieden in beruflicher Hinsicht! Ob was draus wird? Ich weiß es nicht!
Was ich damit sagen will: Pläne sind schön und gut, aber manchmal hat das Schicksal was anders für einen vorgesehen!
Was will dein Herz? Nicht der verstand!!!
Das ist für mich das entscheidende!
Alles Gute und liebe Grüsse,

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27. Februar 2014 um 21:35

Ja, da
hast du auf jeden fall recht. zwei während des studiums wären für mich auch nicht in frage gekommen. ich habs mir einfach selbst versaut, dadurch, dass ich so lange nicht den mut hatte, mein erstes studium zu schmeissen.

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27. Februar 2014 um 21:38
In Antwort auf kora_11888120

Kantas
Mal davon abgesehen, dass ich eigentlich nie einen konkreten Lebensplan hatte, sind in den letzten zwei Jahren einige Dinge doch anders gelaufen, als ich es mir vorgestellt hatte. Gerade wenn man irgendwie festgefahren und verzwickt ist, halte ich es für sehr wichtig, dass man sich selber wieder eicht. Man muss sich selbst fragen, was einem das Wichtigste ist... welches Gefühl einen leiten sollte und welches es letztendlich tatsächlich tut... Es kann einem durchaus passieren, dass man ziemlich verblendet in eine ganz "falsche" Richtung läuft... und das gar nicht merkt, einfach weil man seinem Plan hinterher hechtet...
Also, lange Rede, kurzer Sinn- eiche Dich und erfühle Deine Wünsche...und sei mutig genug, sie zu Deiner Gegenwart zu machen!

Liebe Grüße!

Ich
glaub, das ist mein problem. ich will ein zweites kind, nicht heut, aber wenn ich stabiler bin. gleichzeitig möchte ich eben auch beruflich was reißen. beides wird aber nicht gleichzeitig in gleichem maß realisierbar sein. vielleicht regelt es sich ja selbst und ich bekomm gar keinen job und bin "gezwungen" die zeit mit nem kind zu füllen

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27. Februar 2014 um 21:44
In Antwort auf louise_878553

An dem Punkt war ich auch mal
Ich wollte auch zwei Kinder mit relativ kleinen Altersunterschied...aber das leben hatte offenbar andere Pläne mit uns
Nach drei langen Jahren Kinderwunschbehandlung inklusive drei Inseminationen und einer ICSI, die leider alle erfolglos blieben, hatten wir uns entschieden, dass es dann wohl bei einem Kind bleiben wird! Ich hab mich voll in meinen Job reingekniet, war sehr erfolgreich und und und... Irgendwann kam es bei mir zur betriebsbedingten Kündigung wegen Schließung und da stand ich nun
So war das ja nicht geplant-wir hatten uns gerade ein Haus gekauft und waren eigentlich auf beide Gehälter angewiesen! Und dann kam es noch besser: Gerade als ich einen neuen Job in Aussicht hatte und nur noch meine Unterschrift auf dem Vertrag fehlte....tatatataaaa: SCHWANGER obwohl man uns immer gesagt hatte, es würde sehr wahrscheinlich auf natürlichem weg nicht klappen, dürften wir es ein zweites mal erleben
Unser großer war zu dem Zeitpunkt auch schon sieben und ich hab mir auch viele Gedanken wegen dem Altersabstand gemacht! Sicher ist es schöner für die Kinder wenn sie näher aneinander liegen, aber ganz ehrlich sooo schlimm ist es nun auch wieder nicht! Der große liebt den kleinen heiß und innig- umgekehrt genau so abwarten wie das Verhältnis zwischen den beiden später ist, ich bin da sehr optimistisch!!!!
Bei uns war es dann so, dass ich vollkommen ungeplant nochmals schwanger geworden bin als der kleine gerade mal neun Monate alt war...so hätte ich das niemals geplant und überhaupt waren eigentlich nur zwei Kinder vorgesehen! Aber wie das leben so spielt wir haben uns riesig gefreut und waren voller Vorfreude auf unser leben mit drei Söhnen!
Aber auch hier hatte das Schicksal einen anderen plan mit uns...mein dritter Sohn wurde letztes Jahr tot geboren
Jetzt bin ich gerade dabei mein leben wieder neu zu sortieren und neue Pläne zu schmieden in beruflicher Hinsicht! Ob was draus wird? Ich weiß es nicht!
Was ich damit sagen will: Pläne sind schön und gut, aber manchmal hat das Schicksal was anders für einen vorgesehen!
Was will dein Herz? Nicht der verstand!!!
Das ist für mich das entscheidende!
Alles Gute und liebe Grüsse,

Erstmal
mein beileid. das ist sicherlich eine der schlimmsten erfahrungen, die man als mutter machen kann.

zum thema: vielleicht brauch ich auch mal so ein total unvorhersehbares lebensereignis, um festzustellen, dass man auch sowas meistern kann und das gar nicht so dramatisch ist wie es erstmal den anschein macht. grad macht mir dein text schon beim lesen unbehagen

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27. Februar 2014 um 21:50
In Antwort auf kantasgutsein

Erstmal
mein beileid. das ist sicherlich eine der schlimmsten erfahrungen, die man als mutter machen kann.

zum thema: vielleicht brauch ich auch mal so ein total unvorhersehbares lebensereignis, um festzustellen, dass man auch sowas meistern kann und das gar nicht so dramatisch ist wie es erstmal den anschein macht. grad macht mir dein text schon beim lesen unbehagen

Das war nicht meine Absicht
Du sollst dich nicht unbehaglich fühlen
Wollte dir nur den Ratschlag geben auf dein Herz zu hören wenn es dir sagt: zweites Kind, dann höre darauf und warte nicht ab!!!!
Du scheinst mir eine starke Frau zu sein und ich glaube du würdest beides, also Promotion und Kinder gut meistern

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27. Februar 2014 um 21:50

Ich
Schaue dann auf das gute in meinem leben,versuche das positive daran zu sehen!
Wenn das nicht gelingt überlege ich wo meine Prioritäten liegen!
Ich mußte mich kürzlich zwischen Traumjob und Familienleben,jedenfalls ein entspanntes,entscheiden!

Es hat ja eventuell auch Vorteile wenn ein Kind schon groß ist,man kann beiden Kindern in der anfangsZeit viel Aufmerksamkeit geben!

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27. Februar 2014 um 21:58


Ich finde, alle Pläne über den Haufen werfen und es auf sich zukommen lassen klingt schon ganz gut. Denn es kommt ja meistens alles anders, als man es sich für sein Leben so vorgestellt hat. Und letztendlich wirds dann doch oft "perfekt". Ich hatte mir das auch alles immer so schön ausgemalt. Mit 30 verheiratet, 2 Kinder, im Eigenheim. Doch dann war ich plötzlich mit 26 schwanger...erfuhr das auch noch nachdem ich von meinem damaligen Freund getrennt war. Damit war meine Planung ja eh schon hinüber. Ich wohnte noch bei Mutti (und Papi ), war schwanger und ohne Kerl. So hatte ich mir das absolut nicht vorgestellt! Nun bin ich 30, habe noch 8 Tage bis zum ET von meinem zweiten Kind und habe doch noch -so denke ich- den Mann fürs Leben gefunden. Ne Hochzeit steht erstmal nicht an und ein Eigenheim sowieso nicht. Das ist wahrscheinlich nichtmal in 10 Jahren realisierbar...wenn überhaupt. Trotzdem sind wir sehr glücklich und ich könnte mir keine schönere Familie vorstellen.

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27. Februar 2014 um 22:15

Ich
hab zuerst acht semester la för.derschulen studiert und wusste eigentlich schon relativ zeitig, dass das meine kräfte übersteigt. aber ich war jung, wollte meine eltern nicht enttäuschen, das übliche halt. jetzt studiere ich philo. leistungsdruck verspür ich durchs umfeld aber nicht, ich weiß nicht mal, was für leistungen meine kommilitonen ablegen. das ist eher ein druck, der aus mir selbst heraus kommt. dieses gefühl, sich selbst nie genug zu sein. minikleine fortschritte mache ich diesbezüglich, aber es ist schwierig, eingefahrene denkstrukturen zu ändern. das ganze hängt auch viel mit meiner psychischen erkrankung zusammen.

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