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Wenn einer sein Leben nicht auf die Reihe bekommt...

14. Juni 2014 um 22:17

Hallo
Eine Bekannte von mir hat einen Kumpel, bei dem "was nicht stimmt". Kurze Beschreibung: Mutter Alkoholikerin, mit 6 zu Pflegeeltern gekommen, keinen Schulabschluss, keine Ausbildung, von der Pflegemutter rausgeworfen (mittlerweile getrennt lebend).
Er bekommt sehr viele Hilfsangebote von seinem Umfeld...von bezahlten Hotelübernachtungen, Kostenübernahme von Lebensmittel und Klamotten bis zur Begleitung bei Behördengängen, u.a. schläft er trotzdem immer wieder nachts auf der Bank (kündigt das auch mitleiderregend an, lehnt aber Hilfsangebote ab), droht oft mit Suizid und ist anscheinend in Behandlung.

Was hat der Junge? Ich weiß, ihr seid keine Experten, aber habt ihr einen Tipp? Kann man ihm irgendwie helfen oder ist das wie bei Süchtigen...Selbsterkenntnis ist der erste Schritt? Sind das Anzeichen einer Depression oder ist meine Vermutung total falsch?

Danke fürs Lesen...und Antworten

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14. Juni 2014 um 22:32

Ok, da kann was dran sein...
Sie hat ihn letzte Woche rausgeschmissen..und seine Freunde haben ihm angeboten, bei ihnen zu schlafen oder das Hotel zu bezahlen, bis er eine Wohnung findet. Aber er lehnt das ab.....ein Freund habt ihm sogar angeboten, mit ihm zusammen draußen zu übernachten, damit er nicht alleine ist... Ich weiß jetzt auch gar nicht, wo er übernachtet, wenn es nicht draußen ist. Er sucht sich eigentlich eine Wohnung. Aber da ist er auch wieder "komisch"...es soll gleich eine Drei-Zimmer-Wohnung sein...für die er natürlich kein Geld hat.

Die tun mir da wirklich leid...weil sie sich solche Mühe geben...aber es/er scheint wirklich kompliziert zu sein....wo ich auch die Befürchtung habe, dass man da gar nicht mit den gängigen Mitteln helfen kann. Nur ihn so lassen, können/ wollen sie auch nicht.

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15. Juni 2014 um 0:33

Hi
Könnte aber aufgrind der traumatischen kindheit eine form von persönlichkeitsstörung sein. Diese suizid drohungen sprechen irgendwie dafür

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15. Juni 2014 um 0:51

Hi
Das hört sich wirklich traurig an.

Wie alt ist er denn?

Es gibt doch Streetworker, also Menschen, die solchen Jugendlichen richtig intensiv helfen und aufbauen. Vielleicht wäre so etwas eine Option.

Und dass er keine Hilfe annimmt, kann ich irgendwo verstehen. Jede Person, von der er abhängig war, hat ihn verstoßen. Wenn er nun wieder Hilfe von einer Person annimmt, muss er immer Angst haben, wieder verstoßen zu werden.

Dass da eine psychische Krankheit entstanden sein kann, glaube ich auch, soetwas kann kein Mensch, egal wie alt, mal eben so wegstecken.

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15. Juni 2014 um 21:17

Sally,
hast du auch solche Jugendliche bei dir? Was wäre denn der richtige Ansprechpartner?
Hat jemand von euch eine Idee? Vielleicht auch für seine Freunde...damit sie besser mit ihm umgehen können...gibt es da Anlaufstellen?

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15. Juni 2014 um 21:20
In Antwort auf sunshinedaughter

Sally,
hast du auch solche Jugendliche bei dir? Was wäre denn der richtige Ansprechpartner?
Hat jemand von euch eine Idee? Vielleicht auch für seine Freunde...damit sie besser mit ihm umgehen können...gibt es da Anlaufstellen?

WER
wäre der richtige Ansprechpartner...

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15. Juni 2014 um 21:26
In Antwort auf sunshinedaughter

WER
wäre der richtige Ansprechpartner...

Ich würde alle Beteiligten,
die tatsächlich interessiert sind zum sozialpsychiatrischen Dienst schicken.

Liebe Grüße,
Liam

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15. Juni 2014 um 21:27
In Antwort auf simona_12371419

Ich würde alle Beteiligten,
die tatsächlich interessiert sind zum sozialpsychiatrischen Dienst schicken.

Liebe Grüße,
Liam

->
http://www.berlin.de/ba-mitte/org/gesundheitsamt/spd.html

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15. Juni 2014 um 21:45
In Antwort auf simona_12371419

Ich würde alle Beteiligten,
die tatsächlich interessiert sind zum sozialpsychiatrischen Dienst schicken.

Liebe Grüße,
Liam

Ah ok...
Danke! Ich schau mal, ob es bei denen etwas in der Nähe gibt.

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15. Juni 2014 um 21:51

Ich will hier keine diagnose stellen weil ich mich
Bei solchen Krankheiten absolut nicht auskenne. Aber ich hatte mal eine Freundin / bekannte die hatte borderline. Und viele Verhaltensmuster waren ähnlich. Sie hat sich auch immer wichtig damit gemacht wie schlecht es ihr geht, wie schlimm ihre Familie angeblich zu ihr ist, erzählte immer wenn sie sich ritzte, wenn sie mal wieder auf einer Brücke stand und überlegt hat runter zu springen, wie sie sich in unglaublichste Beziehungen gestürzt hat,...
Ich denke sie wollte Aufmerksamkeit und Mitleid...

Wie gesagt ich bin kein Profi aber bei ihr wurde dann borderline diagnostiziert.

lg

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15. Juni 2014 um 22:08
In Antwort auf tzufit_12675656

Ich will hier keine diagnose stellen weil ich mich
Bei solchen Krankheiten absolut nicht auskenne. Aber ich hatte mal eine Freundin / bekannte die hatte borderline. Und viele Verhaltensmuster waren ähnlich. Sie hat sich auch immer wichtig damit gemacht wie schlecht es ihr geht, wie schlimm ihre Familie angeblich zu ihr ist, erzählte immer wenn sie sich ritzte, wenn sie mal wieder auf einer Brücke stand und überlegt hat runter zu springen, wie sie sich in unglaublichste Beziehungen gestürzt hat,...
Ich denke sie wollte Aufmerksamkeit und Mitleid...

Wie gesagt ich bin kein Profi aber bei ihr wurde dann borderline diagnostiziert.

lg

Hab ich auch schon gedacht.
Aber genau wie du kenne ich mich damit zu wenig aus.

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