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Wenn ihr euch selbst als Kind begegnen könntet....

18. Juli 2016 um 23:02

wenn ihr, groß und erwachsen wie ihr seid, in die Zeit zurückreisen könntet, was würdet ihr euch selbst sagen?

Hattet ihr große Sorgen? Ging es euch gut?
Und an die, wo es nicht so schön hatten, wie könnte diese Begegnung verlaufen?Was würdet ihr anders machen?

Oder würdet ihr euch nur leise daneben stellen, neben eure Mütter und Väter, einmal mit den Erwachsenen Augen alles noch mal erleben?

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18. Juli 2016 um 23:20

Och ja
ich auch. Obwohl er so schwierig war. Aber er war mein Papa. Und ich weiß er konnte es einfach nicht immer besser machen.

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18. Juli 2016 um 23:21

Das ist sehr schön
gut dass er nicht alleine geblieben ist. Wahrscheinlich sollte es so sein.

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18. Juli 2016 um 23:50

Ich
Würde mir sagen das ich meine Eltern immer liebevoll und Respektvoll behandeln soll. Das ich sie schätzen muss so lang sie noch da sind. Ich habe meine Eltern mit 23 Jahren innerhalb von 6 Monaten verloren und sie viel zu wenig geschätzt, fast gar nicht, alles war selbstverständlich und dann habe ich mich in der Pubertät auch noch so Respektlos ihnen gegenüber verhalten das wird mein Leben lang an mir nagen

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18. Juli 2016 um 23:54

"tu was! werd nicht so wie ich jetzt bin!"
Es gebe so vieles zu sagen....
"Heirate nicht den ersten Idioten der dich vermeintlich gut behandelt"
"Werde nicht fett, mache Sport und bewege dich"
"Suche dir Freunde und habe ein freudvolles Leben"
"Schnapp dir 2010 deine große Liebe ehe eine andere ihn nimmt, denn sie wird er nie verlassen, auch wenn er erkennt, dass sie nicht zueinander gehören und du die Richtige bist"

Mir würde noch viel mehr einfallen. Irgendwie besteht mein Leben nur aus Fehlern. Der einzige Lichtblick: meine Kinder.
Wie ich auch immer sage: Ich habe dem Himmel 2 Engel gestohlen und dafür werde ich jeden Tag bestraft

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19. Juli 2016 um 2:43

Ich würde zu mir sagen
Streng dich mehr an in der Schule ,mach dir nicht zu viele Sorgen und sei Stark es werden noch harte aber auch sehr schöne Zeiten kommen !

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19. Juli 2016 um 6:08

Beobachten...
würde ich. Letztlich verlief mein Leben ziemlich glatt. Aber ich habe eine sehr ambivalente Erinnerung an meine Kindheit. Ich würde gerne sehen, wie es wirklich war.

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19. Juli 2016 um 8:15

Ich würde zu mir sagen...
" Pass besser in der schule auf. Du bist nicht dumm, nur faul. Und werd nicht später irgendwas... Geh zum Gala Bau. Jetzt findest du es doof... In 30 Jahren wirst du es lieben. Und Verlass dich nie auf Kerle. "

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19. Juli 2016 um 9:28

..
genau mein thema

seitdem ich meine kinder habe sehe ich meine eltern bzw meine kindheit ganz anders..

die rolle als oma und opa liegt Ihnen aber

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19. Juli 2016 um 9:43

Ich würde
Nur mich ermahnen dankbarer zu sein, mehr Selbstbewusstsein zu haben und nicht so früh mit Jungs anzufangen. Das hätte mir einiges erspart, was mich noch heute "schädigt"

Im großen und ganzen würde ich nichts ändern. Ich hatte eine schöne Kindheit und liebevolle Eltern die sowohl streng sein als auch mit mir spielen konnten

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19. Juli 2016 um 10:24

Ich würde mich ermutigen
mehr aus mir herauszugehen, mich durchzusetzen und nicht immer klein beizugeben. Ich war viel zu duckmäuserisch.

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19. Juli 2016 um 11:01

Oh, ich hätte mir schon einiges zu sagen...
Ich wäre gerne eine erwachsene Ansprechpartnerin für mein kindliches Selbst. Ich würde mir Mut machen selbstbewusster zu sein und mich nicht so sehr zu verkriechen. Vor allem mit 14/15, als meine Eltern sich trennten, hätte ich soooooo sehr jemanden gebraucht, mit dem ich sprechen kann und der mir, als unabhängige, moralische Instanz, hilft Entscheidungen zu treffen. Und mit 16, nach dem Tod meiner Mutter... Ich glaube schon, dass vieles leichter zu ertragen gewesen wäre, wenn ich jemanden zum reden gehabt hätte. Ich hätte vielleicht früher wieder ins Leben zurück gefunden und nicht wertvolle Jahre damit verschwendet mich vor der Welt zu verstecken.

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19. Juli 2016 um 11:13

Oh je
Von welchem Alter reden wir hier?
Ich würde mich in die Arme nehmen. Sagen, dass ich eines Tages frei sein werde von den emotionalen Misshandlungen. Dass es nicht in Ordnung ist, niemand das darf. Dass ich richtig bin, so wie ich bin, nicht etwa krank, weil ich leide, wo mir eingeredet wird, ich hätte es so gut.
Ich würde anderen Erwachsenen drum herum sagen, dass sie für mich da sein sollen, da sie doch sehen, was los ist.
Sie haben sich entschuldigt, als ich schon erwachsen war...

Ich würde mich stark machen. An meiner Seite bleiben.

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19. Juli 2016 um 11:27

Danke
Ich habe eine lange Therapie gemacht, und es gab ja auch gute Menschen in meinem Leben, und ich bin heute in Frieden damit. Aber meine Kindheit und Jugend waren halt echt Scheisse...

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19. Juli 2016 um 12:09

Ich würde mir sagen
das mein Vater derjenige ist, der alles verpasst, nicht ich.
Dass er mich irgendwo aber trotzdem ein klitzekleines bißchen liebt, obwohl er sich nicht um mich kümmert und dass er eben krank ist und es deswegen nicht kann und will.

Und ich würde mir sagen, dass der blöde Alexander aus meiner Klasse eben jetzt schon das "Kleine-Männer-Sydrom" hat und vorsorglich schonmal an mir übt, andere zu mobben damit er sich selbst größer und toller fühlt. Was mich nicht davon abhalten sollte, ihm einfach eine reinzuhauen und nicht immer Schiss zu haben!

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19. Juli 2016 um 12:11
In Antwort auf gruenspan

Oh je
Von welchem Alter reden wir hier?
Ich würde mich in die Arme nehmen. Sagen, dass ich eines Tages frei sein werde von den emotionalen Misshandlungen. Dass es nicht in Ordnung ist, niemand das darf. Dass ich richtig bin, so wie ich bin, nicht etwa krank, weil ich leide, wo mir eingeredet wird, ich hätte es so gut.
Ich würde anderen Erwachsenen drum herum sagen, dass sie für mich da sein sollen, da sie doch sehen, was los ist.
Sie haben sich entschuldigt, als ich schon erwachsen war...

Ich würde mich stark machen. An meiner Seite bleiben.

Mann Grün...
da rollen mir beim Lesen schon die Tränen runter.
Kein Kind sollte sich so fühlen und so allein dastehen!!!

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19. Juli 2016 um 12:29

Ich würde wegschauen und gehen
In meiner Kindheit lief einiges nicht rund. Meine Eltern sind bessere Grosseltern als Eltern.
Ich würde es nicht nochmal sehen wollen. Ich würde nur zu mir sagen "Alles wird gut. Es geht vorbei und das hier gehört zu deinem Weg. Mache das was du für richtig hältst. Du wirst deswegen mehrfach auf die Nase fallen, aber genau das beeinflusst deinen Weg und irgendwann kommst du an und alles ist gut.".

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19. Juli 2016 um 12:41

Ich würde eher gerne zurück reisen
Und meiner mutter ins gewissen reden und ihr sagen was sie falsch macht ! Ihr tipps geben was sie besser machen könnte

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19. Juli 2016 um 13:05

Wenn ich...
.die Zeit zurückdrehen könnte, aber mit dem Wissensstand von heute, dann würde ich von zu Hause abhauen und meine Eltern anzeigen. Anzeigen weil mein Vater mir als Kind die Nase gebrochen hat und meine Mutter daneben stand und zu sah. Er mich nicht nur körperlich sondern auch seelisch gebrochen hat. Aber wie in dem Fall ein paar Beiträge unter mir, alle haben es gesehen und weggeschaut. Es gibt kaum was schlimmeres als Kind nicht ernst genommen zu werden.

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19. Juli 2016 um 13:21

Zeiten vergehen..
Schon gut. Ich habe gelernt damit abzuschliessen. Hin und wieder kocht dann eine innerliche Wut auf. Den Kontakt habe ich übrigens abgebrochen.

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19. Juli 2016 um 14:40

Wenn ich mir selbst als Kind begegnen würde...
In Gedanken kann ich es und tue es, immer und immer öfter. Was würde ich machen, bzw. was mache ich? Was sage ich?

Ich sage diesem Kind, das immernoch in mir wohnt, dass ich ihm beistehe, mit all den Verletzungen klar zu kommen, die es im Laufe des Lebens ertragen hat, wenn auch erst nachträglich. Dass es gut ist, so wie es ist, dass alles gut wird. Dass es stark ist, dass es mutig ist. Und vor allem sage ich diesem Kind immer wieder, dass die wenigsten Dinge, die es verletzt haben, wirklich absichtlich geschehen sind, sondern oftmals durch "erwachsene" Menschen, die selbst noch stark mit ihrem inneren Kind zu kämpfen haben und mit ihren eigenen Verletzungen noch nicht durch sind.

Und meist sage ich mir selbst in diesen Momenten, dass wäre dieses Kind anders gewesen, dass dann all das tolle, das ich heute erleben darf, nie geschehen wäre.

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20. Juli 2016 um 21:42

Eure
Antworten sind so rührend, liebevoll und auch traurig. Aber sehr interessant.

Ja ich frage auch, ob ich anders geworden wäre wenn ich es leichter gehabt hätte.

Ich hätte mir gesagt ich bräuchte nicht so viel Angst zu haben vor dem Leben, dass es sich aber auch lohnen kann anders zu sein.
Denn dadurch weckt man viele wunderbare verborgene Talente in einem.
So manche dunkle Stunde, hätte ich schon gerne verbannt aus meinem Leben,es hat zuviel zerstört.

Meinem Vater hätte ich auch gerne vor mehr Leid bewahrt, aber ich befürchte sein Schicksal war einfach vorbestimmt.
Und meiner Mama zuflüstern,dass sie die tollste und stärkste Mama ist, die ich kenne.

Ich würde allen in meiner Familie über die Haare streichen,und sie fest drücken.Auch mich, in einer kleineren jüngeren Ausgabe.

@Grünspan: Es wäre die Zeit, wo du am meisten Hilfe gebraucht hättest, wobei es für dich ja offensichtlich so schlimm gewesen sein muss, dass man sich fragt,wann wäre das gewesen .

Zeitreisen, können wir nicht,aber vielleicht kommt uns öfter das kleine Kind in uns besuchen.
Wir bemerken es nur nicht immer.
Für die wo es sehr schwer hatten, wie Lilawolken und andere. Viel Glück und Frieden für euch.


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10. August 2016 um 13:29
In Antwort auf lilawolke85

Wenn ich...
.die Zeit zurückdrehen könnte, aber mit dem Wissensstand von heute, dann würde ich von zu Hause abhauen und meine Eltern anzeigen. Anzeigen weil mein Vater mir als Kind die Nase gebrochen hat und meine Mutter daneben stand und zu sah. Er mich nicht nur körperlich sondern auch seelisch gebrochen hat. Aber wie in dem Fall ein paar Beiträge unter mir, alle haben es gesehen und weggeschaut. Es gibt kaum was schlimmeres als Kind nicht ernst genommen zu werden.

Lilawolke....
da hast auch du in deiner Jugend Leid und Schmerz erfahren müssen. Mir wurde zwar nicht das Nasenbein gebrochen, dafür wurde mir lange über die Zeit des Teenageralters hinaus der nackte Hintern verdroschen bis er oftmals brannte ! Mit fast 15 war die Schonfrist vorbei, wo ich die Hiebe im Arbeitszimmer meines Stiefvaters bezog. Irgendwann kam der Tag, an dem ich auf mein Zimmer geschickt wurde, um mich dort komplett nackt auszuziehen , während meine Stiefschwestern schon vor der Zimmertür jubelten und sich freuten , gleich ihren großen Stiefbruder barfuß bis zum Hals zu sehen und wie er sich geniert .
Wie habe ich es gehasst, wenn ich dann gebückt und mit gestrecktem Hintern vor meinen Stiefschwestern 'in Position' ging bis mein Stiefvater die Pobacken rot werden ließ und sie mich verhöhnten und auslachten !
Sehr bald fand auch meine Mutter Gefallen an dieser Methode und drehte mir dann das Ohr so lange um, bis ich Anstalten machte mich meiner Kleidung zu entledigen. So bekam ich oftmals schon nachmittags eine Kostprobe auf das, was mir dann am Abend noch mal blühte. Besonders gehasst habe ich dann die Beschämung, indem ich so splitterfasernckt wie ich war in der Ecke stehen musste. Natürlich zur Freude meiner Stiefschwestern.
Ich habe mir immer jedes Wort, jede Antwort bei meinen Eltern, jede Handlung, das was ich zu meinen Stiefschwestern sagte, genau überlegen müssen, damit ich am Ende nicht nacktärschig und gebückt vor der Couch oder in der Ecke stand!

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10. August 2016 um 21:09


Ich würde wohl weinen und mich in den Arm nehmen Ich würde dafür sorgen, dass ich bei meinem Großvater aufwachsen könnte. Und ich würde dafür sorgen, dass ich niemal wieder zu meinem Vater muss.
Meine Mutter hat es ja nie böse gemeint .... aber als Mutter hat sie einige Jahre lang leider total versagt
Ich würde mir sagen, dass ich großartig bin und stark, auch wenn das nie jemand sagt. Und ich würde mir sagen, dass ich, egal was kommt, durchhalten soll. Denn irgendwann wird es sich lohnen.

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10. August 2016 um 22:11

.
Ich danke Allen hier für Eure so so tief berührenden und mutigen Worte .. Ich erkenne und fühle jetzt was Mir so sehr fehlt ... die Liebe .... Gottes Schutz und Segen Euch Allen immerdar. .. Liebe Grüsse

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11. August 2016 um 11:35

Ich hätte die ersten Jahre erstmal
beobachtet, würde mich sehr interessieren wie es wirklich war, wie meine Eltern in diesen Jahren so waren, wie ich war. Habe da diffuse, ambivalente Erinnerungen. Dann würde ich vllt auch verstehen warum ich so bin wie ich bin.

Meinem ICH mit 12, 13 Jahren hätte ich viel Mut zugesprochen und das die Zukunft voll toll wird

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