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Wenn man sagen würde was man denkt ..... (kein Baby-Thema, trotzdem ein Roman)

12. November 2008 um 22:58

Moin,

habt, hattet, oder kennt ihr das auch - Schüchternheit.

Ich denke viel, rede manchmal auch während ich noch denke, oder bevor ich nachdenke. Das ist dann aber nicht immer nett - dafür aber ungeschoren ehrlich.
(meist tut es mir leid, wenn es mal wieder passiert ist)

Nach außen bin ich meist das liebe Schaf, daß keinen Streß haben will, während ich innerlich vor Wut fast platze.
Aber Streß mit meinen Mitmenschen will ich wirklich nicht oft haben. Und man ist ja höflich und hält sich was zurück.

Ich brauche ewig, bis ich mich mal ungezwungen natürlich geben kann.
Nicht jetzt bei Männern (da eher weniger), aber wenn ich Frauen, also potentielle Kumpellinen kennenlerne. Selbst wenn ich sie schon länger kenne, bin ich schon oft bitterböse auf die Nase gefallen, wenn ich mich dann doch mal durchgerungen habe, meine ehrliche Meinung kund zu tun.

Beispiel:
Ich wollte nicht weiter als Ausrede fürs Fremdgehen herhalten, weil ich Fremdgehen ansich einfach nur scheiße und unehrlich finde.
Zack - Freundschaft im Arsch

Ich habe u.A. meine Meinung über unzulässige Tierbehandlung ausgesprochen.
Zack - "Freundschaft" (eigentlich war sie nie eine wirkliche) im Arsch.

Das Problem ist weiter - ich will diesen Menschen am liebsten nie mehr begegnen. Ich weiß, daß es zur Aussprache kommen würde.
Zuhause weiß ich genau was ich wie sagen würde, doch in der Realität sieht das meist anders aus. Es ist, als würde mich der Mut, zu meiner eigenen Meinung zu stehen, verlassen.

Im letzten Fall ist es so, daß eine Bekanntschaft über längere Zeit geführt wurde.
Die Person hat aber etwas getan, was gegen all meine Prinzipien verstößt. Eigentlich auch gegen die Prinzipien der Person, aber so ist es halt wenn man mit zweierlei Maß misst. Was der andere tut ist völlig daneben, macht man gleiches jedoch selber, ist vollstes Verständnis entgegenzubringen.

Da dritte involviert waren, habe ich mich drum bemüht, daß diese keinen Schaden erleiden. Dafür habe ich mir Beleidigungen der Bekannten eingefangen.
Gut, wenn man dann schon beleidigt wurde, kann man auch leise sagen, daß man das gesamte Verhalten zum Vorfall unakzeptabel findet.

Nun bin ich so bekloppt und meide Orte, an denen ich auf diese Person stoßen könnte.
Obwohl ich nie eine enge Freundschaft zu ihr hatte. Ich möchte nur weiterem Streß aus dem Weg gehen.

Wisst ihr was ich gerne hätte?
Ein bischen mehr selbstvertrauen.

Aber wie stellt man sowas an?

Ist es eigentlich möglich eine Freundschaft zu einer Frau zu haben und trotzdem seine ehrliche Meinung sagen kann?
Meine Freunde sind meist männlich. Viele davon sind schwul.

Die Frauen die ich bisher kennengelernt habe waren meist die echten Kerle.

Ich meine, ich finde es ja gut, wenn man nicht in der Tussi Liga spielt, doch gehören wüste Beschimpfungen gegen alles und jeden auch nicht zum guten umgangston.

Ist ein bissi wirr geschrieben, aber ich hoffe ihr könnt mich verstehen.

LG
(ach ja, mein vorheriges Pseudo war Aros81)


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12. November 2008 um 23:12

Nur ganz kurz
Mir geht es auch so...

Man überlegt sich zuHause einen richtig richtig guten Text zusammen
und dann steht man der Person gegenüber und weiß gar nicht mehr, mit was man anfangen soll...

Ich kenne diese Schüchternheit sehr gut - jedoch nur Mädels gegenüber.
Mit Männern (damals Jungs) bin ich super gut zurecht gekommen (habe auch 2 ältere Brüder)

Keine Ahnung woran es liegt
Wollte Dir dies nur mitteilen und ein wenig Selbstvertrauen zuschicken

LG

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12. November 2008 um 23:49


sag ich doch - bissi wirr geschrieben.
Hätte ich ausgeholt und "unwirr" geschrieben, dann hättet ihr aber was zu lesen.

Ich nenne trotzdem nochmal ein Beispiel.

Eine Frau, Bekannte, sagt, daß sie Hass gegen ihre eigene Tochter empfindet.
Sie sagt es mehrfach und zeigt es auch zu jeder Gelegenheit.
Irgendwann sagt man mal, daß man auch sieht, daß die Person regelrechten Hass empfindet und sagt, daß dies auf kurz oder lang gesehen schädlich für das Kind ist.
Dafür wird man dann als falsche Schlange bezeichnet und das eigene Kind wird ebenfalls als dummes Blag betitelt.

(das gehasste Kind ist allerdings nicht die dritte involvierte Person, die ich oben angesprochen habe. Das ist eine Geschichte für sich)

Trotzdem - ich habe die Person ja nicht belehrt oder gar beschimpft (ist gar nicht meine Art). Ich habe ihre Worte quasi wiederholt und hinzugefügt, daß ich selber so ein Verhalten nicht gutheißen kann.

Trotzdem will ich keinen Streß.
Das ist irgendwie paradox.

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