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Wenn nur einer adoptieren will

24. November 2013 um 12:49

Hallo zusammen! Ich hoffe hier nützliche tipps zu bekommen....nach jahrelanger Kinderwunschtherapie und etlichen übungszyklen,bin ich nun an dem Punkt wo eine weitere Behandlung ein großes Risiko für mich birgt und ich auch einfach psychisch nicht mehr kann. Nun zum eigentlichen Thema.Ich könnte mir sehr gut vorstellen ein kind zu adoptieren. Es ist irgendwie auch meine letzte Hoffnung auf ein Kind. Mein Mann allerdings möchte nicht adoptieren und das bricht mir das Herz. Gehts jemand hier ähnlich? ich leide sehr darunter keine Kinder zu haben. Ich liebe meinen Mann,wünsche mir aber wirklich sehr Kinder...ich habe das gefühl das mich beides auf dauer nicht glücklich macht...kann mir da jemand helfen<?

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24. November 2013 um 17:10

--
Reden, reden, reden...
Warum will er nicht adoptieren, wenn er doch eigene Kinder will?
Sucht die Wurzel des Übels und arbeitet gemeinsam daran!

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24. November 2013 um 18:48

Lunaaa
er sagt er hätte angst keinen Bezug aufbauen zu können und immer daran zu erinnern das es nicht seins ist...er ist total stur und man kann nur sehr schwer mit ihm reden.

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26. November 2013 um 20:40

...
Vieleicht gibt es ja ein Verein bei euch in der Nähe für Adoeltern. Da könntest du mit deinem Mann eine Veranstaltung besuchen, so das er Adofamilien und die Kinder mal kennenlernt. Das könnte seine Ängste etwas abbauen...

Ansonsten ist es natürlich enorm wichtig dass ihr beide hinter dieser Entscheidung steht! Die Kinder haben alle ein Beziehungsabbruch hinter sich und haben irgendwo leibliche Eltern und ihre Wurzeln. Das muss man genauso mit annehmen können wie das Kind selber.

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27. November 2013 um 12:47


keine Vermittlungsstelle wird euch ein Kind vermitteln , wenn es nicht beide wollen. Das würde wahrscheinlich nur schief gehen.

Wir haben seit 3,5 Jahren unsere Tochter, sie war 1 Tag alt als wir sie das erste Mal gesehen haben.
Da war sofort das Gefühl, bei uns beiden, da, dass ist uns Kind.

Man muss da auch ehrlich sein. Die vo JA meinte, es muss einem das Herz aufgehen, wenn es das nicht tut ist es das falsche Kind zu den Eltern.
Also man kann auch noch "nein" sagen, wenn man das Baby sieht.


Vielleicht ist dein Mann noch nicht so weit?
Du schienst dich von dem Gedanken ein leibliches Kind zu haben verabschiedet zu haben. Vielleicht dein Mann noch nicht. Auch das braucht Zeit.

Die Angst, dass er keine Beziehung zu einem adoptieren Kind aufbauen könnte... naja, man muss ja auch sagen es gibt leibliche Eltern die , warum auch immer, keine Beziehung zu ihrem Kind aufbauen können.

Es hört sich so an als brauche er Zeit, vielleicht auch Zeit sich vom Wunsch "ein leibliches Kind" zuverabschieden.

Ich liebe unseren Sonnenschein überalles un dkann mir nicht vorstellen, dass ich ein leibliches Kind mehr lieben würde.
Was wir nicht zusammen hatten war die Schwangerschaft , die Geburt und ein Tag. Da wir sie ja einen Tag nach der Geburt das erste Mal sahen.

Wir haben den Namen, den sie von ihrer leiblichen Mutter bekommen hat als Zweitname stehen lassen, sie weiß dass sie eine Bauchmama und Bauchpapa (Bauchpapa stammt von ihr) hat, aber sie weiß dass wir ihre Eltern sind. Das sie hier zu Hause ist, das sie hier von allen so geliebt wird wie sie ist.
Wenn sie später mal ihre Mutter suchen will, werden wir sie dabei unterstützen, denn das sind ihre Wurzeln.
Aber ich muss sagen Angst dass wir sie verliere hab ich nicht, weil dann glaub ich haben wir all die Jahre was falsch gemacht und man hätte wohl dann einen mehr schlechten Kontakt zu seinem Kind.


Was ihr machen könnt ist reden reden und reden.
Wovor hat man Angst, welche Bedenken, Sorgen, Befürchtungen hat man etc.


Und lass dich nicht abschrecken von deinem sturen Ehemann, meiner hat es auch nicht so mit reden und ist recht stur.
Wenn ich dann teils alleine hier sas, hab ich eben angefangen das was mich beschäftigt, was ich fühle aufzuschreiben und habe ihm dann den Brief gegeben und sieh da man konnte dann doch über Ängste, Sorgen was auch immer reden, wovor kein dran kommen war.

Vielleicht ein Weg?

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27. November 2013 um 13:08
In Antwort auf kleene0907


keine Vermittlungsstelle wird euch ein Kind vermitteln , wenn es nicht beide wollen. Das würde wahrscheinlich nur schief gehen.

Wir haben seit 3,5 Jahren unsere Tochter, sie war 1 Tag alt als wir sie das erste Mal gesehen haben.
Da war sofort das Gefühl, bei uns beiden, da, dass ist uns Kind.

Man muss da auch ehrlich sein. Die vo JA meinte, es muss einem das Herz aufgehen, wenn es das nicht tut ist es das falsche Kind zu den Eltern.
Also man kann auch noch "nein" sagen, wenn man das Baby sieht.


Vielleicht ist dein Mann noch nicht so weit?
Du schienst dich von dem Gedanken ein leibliches Kind zu haben verabschiedet zu haben. Vielleicht dein Mann noch nicht. Auch das braucht Zeit.

Die Angst, dass er keine Beziehung zu einem adoptieren Kind aufbauen könnte... naja, man muss ja auch sagen es gibt leibliche Eltern die , warum auch immer, keine Beziehung zu ihrem Kind aufbauen können.

Es hört sich so an als brauche er Zeit, vielleicht auch Zeit sich vom Wunsch "ein leibliches Kind" zuverabschieden.

Ich liebe unseren Sonnenschein überalles un dkann mir nicht vorstellen, dass ich ein leibliches Kind mehr lieben würde.
Was wir nicht zusammen hatten war die Schwangerschaft , die Geburt und ein Tag. Da wir sie ja einen Tag nach der Geburt das erste Mal sahen.

Wir haben den Namen, den sie von ihrer leiblichen Mutter bekommen hat als Zweitname stehen lassen, sie weiß dass sie eine Bauchmama und Bauchpapa (Bauchpapa stammt von ihr) hat, aber sie weiß dass wir ihre Eltern sind. Das sie hier zu Hause ist, das sie hier von allen so geliebt wird wie sie ist.
Wenn sie später mal ihre Mutter suchen will, werden wir sie dabei unterstützen, denn das sind ihre Wurzeln.
Aber ich muss sagen Angst dass wir sie verliere hab ich nicht, weil dann glaub ich haben wir all die Jahre was falsch gemacht und man hätte wohl dann einen mehr schlechten Kontakt zu seinem Kind.


Was ihr machen könnt ist reden reden und reden.
Wovor hat man Angst, welche Bedenken, Sorgen, Befürchtungen hat man etc.


Und lass dich nicht abschrecken von deinem sturen Ehemann, meiner hat es auch nicht so mit reden und ist recht stur.
Wenn ich dann teils alleine hier sas, hab ich eben angefangen das was mich beschäftigt, was ich fühle aufzuschreiben und habe ihm dann den Brief gegeben und sieh da man konnte dann doch über Ängste, Sorgen was auch immer reden, wovor kein dran kommen war.

Vielleicht ein Weg?

Danke dir
Danke für die tollen worte...und es macht mir mut...vll hast du recht und er ist noch nicht soweit...Frauen sind da auch anders glaub ich...wie lange habt ihr gewartet? Kannst du mir mehr erzählen? Wusstet ihr von ihrer leiblichen Mutter und wie sie in der Schwangerschaft zu dem kind und sich selbst war?

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28. November 2013 um 22:23

Hallo...
ich bin schon einen schritt weiter und gerade dabei die unterlagen auszufüllen und geprüft zu werden... mein mann und ich ziehen zwar an einem strang, doch verstehen kann ich dich zugut!

adoption ist ein sehr sensibles thema welches man nicht übers knie brechen kann... es braucht zeit... und davon jede menge!
wir haben angefangen zu lesen... es gibt ein tolles buch von sam jolig mit dem namen : mein weg zum herzkind, wir haben gelesen was das zeug hält... und uns so tiefer mit der materie beschäftigt!
der nächste schritt war ein adoptionsvorbereitungkurs, er brachte uns viele neue denkansätze und half uns zu verstehen was eine adoption bedeutet!
als 3. schritt haben wir uns beim jugendamt gemeldet und an einer infoveranstaltung teilgenommen.
erst dann stand unsere entscheidung : ja, wir möchten adoptieren... mit all den tücken...mit all dem leid... mit all den freuden!

...denn eines ist sicher: erst wenn du deinen leiblichen kinderwunsch verarbeitet hast kannst du dich einer adoption stellen... ein adoptiertes kind wird immer eine geschichte und somit eine leibliche familie haben... es wird nie als ersatz zu leiblichen kindern dienen...natürlich kann man sie genauso lieben...doch es werden nie die eigenen gene sein!

vll kannst du deinen mann ja so ein stück näher an das thema führen?! gib ihm zeit... gib dir zeit... informiert euch... sprecht mit gleichgesinnten... so fält es ihm auch leichter sich zu öffnen!
solltest du noch fragen haben oder adressen benötigen meld dich ruhig... ich stehe gern mit rat und tat zur seite!
LG

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