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Wenn Urlaub nichts mit Urlaub zu tun hat...

26. Dezember 2015 um 22:41

Ich bin nach langem Streit und einer Versöhnung dieses Jahr Weihnachten und Silvester bei einem Familienmitglied um Urlaub zu machen. Nach unserem stressigen und emotionalen Jahr 2015 haben wir uns den auch total verdient. Ist auch alles schick, das Familienmitglied hat die zwei Kids ins Herz geschlossen und wir können viel unternehmen.

Tja.. Also, seit dem wir hier sind (5 Tage) schlafen die Kinder vor 24Uhr nicht mehr. Wir haben weiterhin einen geregelten und strukturierten Tagesablauf. Gemeinsames Essen, rausgehen und so weiter.
Klar, es ist eine vollkommen neue Umgebung, zumindest für meinen Sohn. Meine Tochter war hier schon öfter.
Aber natürlich zahnt der Kleine und scheint einen Wachstumsschub zu haben, ansonsten kann ich mir die 6 Flässchen am Tag/Nacht + übergutes Tischessen nicht erklären. Schlafen wurde absolut für doof erklärt, aktuell hab ich gerade einen Kleinkindpo am Gesicht. Am liebsten würde ich alles zusammen packen und wieder nach Hause fahren.

Ich hab extra jedem Kind das Lieblingskissen eingepackt, gerade mein Sohn schläft nur wenn das Stillkissen im Bett ist. Wir machen absolut das gleiche wie zu Hause aber spätestens um 5 ist die Nacht rum (die ja erst gegen halb 1 anfängt). Mittagsschlaf finden beide doof und sind immer auf Achse...

Ich mag nach Hause.... Das Familienmitglied gibt sich große Mühe. Gerade deswegen und weil das Familienmitglied schon relativ alt ist, möchte ich nächtliches Geschreie vermeiden.

Meckern auf großem Niveau... Sorry, aber trotzdem frohe Weihnachten! Das musste mal alles raus...

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27. Dezember 2015 um 8:08

Mein Kinderarzt sagte zu mir -
Kinder reagieren in einer anderen Umgebung alleine auf Gerüche schon anders .

Als ich mit meinem Sohn vom Urlaub zurückkam und im Urlaub selbst, war sein gesamter Rhythmus aus dem Ruder . Mein KA meinte damals, das wäre vollkommen normal . Babys und Kleinkinder verarbeiten die Umstellung inklusive Gerüche eben nicht . Daher sollte man sich das gut überlegen ob man sich das antut .

Es hat 2 - 3 Wochen gedauert und alles war wieder beim Alten .

Frohe Weihnachten und alles Gute !

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27. Dezember 2015 um 9:11

Das kenn
Ich von meinen beiden nur zu gut... Deshalb habe ich schon gar keine Lust mehr wegzufahren, sondern bin am liebsten daheim, um mir diesen Stress zu ersparen. Meine Töchter sind knapp drei und 17 Monate alt.
Kann sein, dass andere Kinder den Ortswechsel besser wegstecken, aber bei als die Große noch im kleinsten Babyalter war, war es schon total schwierig. Keiner nahm es so richtig ernst, es wurde immmer gesagt, dass Babys (und Kleinkinder) ja überalll gut schlafen könnten...

Ich wünsch dir gute Nerven und gutes Durchhalten -wie lange bleibt ihr denn noch?

Lg Luma

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27. Dezember 2015 um 11:20
In Antwort auf theres_12935405

Das kenn
Ich von meinen beiden nur zu gut... Deshalb habe ich schon gar keine Lust mehr wegzufahren, sondern bin am liebsten daheim, um mir diesen Stress zu ersparen. Meine Töchter sind knapp drei und 17 Monate alt.
Kann sein, dass andere Kinder den Ortswechsel besser wegstecken, aber bei als die Große noch im kleinsten Babyalter war, war es schon total schwierig. Keiner nahm es so richtig ernst, es wurde immmer gesagt, dass Babys (und Kleinkinder) ja überalll gut schlafen könnten...

Ich wünsch dir gute Nerven und gutes Durchhalten -wie lange bleibt ihr denn noch?

Lg Luma

Wir bleiben noch bis zum 2.01. hier.
Mein Mann ist auch dauerschlecht gelaunt weil wir zu viert in einem Zimmer schlafen. Ihm ist es zu warm, zu laut, die Matratze ist zu hart, das Kissen zu weich. Also bald kriege ich hier die Krise. Er legt sich dann andauernd hin und schläft tagsüber, ich sitz dann hier ebenfalls müde mit zwei sehr fitten Kindern. Also das überlege ich mir das nächste mal 3x mehr ob das so eine gute Idee ist.

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27. Dezember 2015 um 12:39

Fühl dich mal lieb gedrückt
ich verstehe dich zu gut. Wir sind dieses Jahr vom 20.-26.12. weggefahren, wollten einfach mal raus, was anderes.
Haben uns für ein auf Familien spezialisiertes Hotel entschieden und es war auch schön, aber eben auch bei weitem nicht so entspannt, wie gedacht. Kind 3 Jahre ist eben doch eher der Mama-Typ und trotz vieler vieler Angebote vor Ort, blieb Mama kaum eine ruhige Minute. Aber das Blödeste, aufs Ende hin hatten wir nun ein krankes Kind, sogar mit hohen Fieber, so dass wir vorzeitig abgereist sind. Viel Geld in den Sand gesetzt, Erholung futsch und der Haussegen zwischen uns hing auch schief, da alle angespannt waren.

Mir geht's wie den Anderen hier: ich überlege zunehmend, ob es überhaupt Sinn macht mit Kleinkindern zu urlauben. Bei uns kommt auch immer was dazwischen, selbst bei Tagesausflügen. Und wenn es nur ein MEGA Trotzanfall im Freizeitpark ist, der sich nicht mehr bändigen lässt. Mittlerweile glaube ich auch, man ist in gewohnter Umgebung am besten aufgehoben. Zumindest wenn man so ein Sensibelchen Kind hat

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27. Dezember 2015 um 14:31

Vielleicht wird es noch besser,
Das hoffe ich einfach mal für dich und drücke dir die Daumen. Als wir im Sommer mit unserem Sohn im Urlaub waren hatten wir anfangs das selbe Problem, er war total durcheinander und musste sich erst mit der neuen Situation anfreunden. Das hat ca. 4-5 Tage gedauert, dann war alles super! Unser Glück dass wir 3 Wochen insgesamt weg waren, hab mich zuerst auch gefragt wo das noch enden soll...
Er hat dann wohl einfach akzeptiert dass jetzt mal alles anders ist als zuhause (im Wohnwagen auf dem Campingplatz kann man sich noch so viel Mühe mit den Ritualen geben- es IST eben anders ) und wir hatten dann wirklich tolle Tage.

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27. Dezember 2015 um 18:22

War
bei uns ähnlich bei einer Woche Sommerurlaub. Viel zu wenig schlaf für alle Beteiligten, dadurch eine gereizte Mama und ein ständig müdes, schlecht gelauntes Kind. Ich versteh jetzt, wieso meine Eltern mit uns erst weggefahren sind als meine kleine Schwester 6 Jahre alt war. Ich will allerdings nächstes Jahr nicht ganz daheim bleiben, wir fahren aber nur 4 Tage weg und schlafen in getrennten Schlafzimmern.

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