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Wenn verwandte das fremdeln des babys nicht akzeptieren

20. April 2015 um 10:13

Eigentlich ist meine Kleine ein sehr offenes Baby. Auch Fremden gegenüber z.b. beim einkaufen lacht sie alle an und zeigt ihre Spielsachen. Es ist selten das sie mal von einer fremden Person nicht angeschaut werden will.

Wenn wir aber die Familie besuchen gibt es immer dicke Tränen. Das Problem dabei ist dann das keiner der Familie sich mal zurück nimmt und sie ankommen lässt. Es wird sich direkt auf sie gestürzt, angefasst, von allen Seiten ihren Namen gerufen und versucht mir aus dem Arm zu nehmen. Jedes mal sage ich schon wenn ich zur Tür rein komme das sie bitte das Kind nicht belagern sollen und erstmal in Ruhe ankommen lassen sollen. Aber nein was die olle Mama sagt kann gerne überhört werden. Weil das Kind weint nicht wegen dem Verhalten, man ist ja die Oma, Uroma, Freundin von usw...

Ich weiß nicht was ich noch machen soll. Ich habe angst das sich ihr Verhalten negativ auf die Offenheit meiner Maus auswirkt weil sie jedes mal total verstört ist. Nicht mehr besuchen geht leider auch nicht da meinem Freund die Familie sehr wichtig ist und ich mich da schon extrem mit ihm gestritten habe. Er sagt da auch nicht viel zu. Ich finde es ja auch schön das sich alle über die Maus freuen, aber es müssen doch auch ihre Grenzen respektiert werden. Sie ist doch keine Puppe!

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20. April 2015 um 10:51

Ich würde das Thema
nochmal ganz in Ruhe und ernsthaft ansprechen! Vielleicht gibt es eine Möglichkeit wenn eure Kleine gerade Mittagsschlaf macht? Bitte alle höflich zu einem Gespräch und betone das es dir sehr wichtig ist! Erwähne vielleicht auch, dass du dir durch diese Umstände viele Gedanken vor dem nächsten Besuch machst ( weil die Kleine eben daraufhin immer verstört und irritiert ist) , du dich aber eigentlich darauf freuen möchtest.
Wie ist denn generell das Verhältnis? Ich wundere mich etwas, dass deine Meinung gar nicht für voll genommen wird... Möglich das die Familie es auch noch gar nicht richtig verstanden hat weil es noch nicht richtig angesprochen wurde!?

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20. April 2015 um 11:13

Hallo
Ich glaube, ich wäre in dieser Situation Löwenmama und würde meine Krallen ausfahren. Wenn sie es nicht verstehen, wenn du es ruhig sagst musst du wohl deutlicher werden und wenn auch das nicht hilft? Ich würde wohl einfach wieder aus der Tür gehen.
Dein Bsby kann sich noch nicht wehren, also bist du in der Pflicht...

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20. April 2015 um 11:53

Kann man so jetzt schwer beurteilen,
da man die Situation selber nicht erlebt hat.

Wie alt ist deine Tochter?

Ich selber hab auch eine Familie, die bei der Begrüßung immer einen riesen Wirbel veranstaltet, weil sie nicht wissen wohin mit ihrer Freude. Das ist mir persönlich aber lieber als das distanzierte begrüßt werden in der Schwiegerfamilie. Da hab ich immer das Gefühl, dass man gerade stört oder gerade nicht willkommen ist. Liegt aber daran, dass ich es anders kenne. Mein Mann musste sich auch erst daran gewöhnen. Er kannte es einfach noch nicht, dass eine Begrüßung auch lauter und freudiger statt findet. Vermutlich geht es deinem Freund genauso. Für ihn ist es ganz normal und er versteht nicht warum du so reagierst. Deswegen sagt er auch nichts dazu.

Ich glaube nicht, dass sich das negativ auf deine Tochter auswirken wird. Sie wird sich auch an dieses Ritual gewöhnen. Und Kinder spüren es, dass bestimmte Handlungen auf Grund von Liebe und überschwänglicher Freude geschehen und lassen sich dann auch darauf ein. Die Familie jetzt seltener zu besuchen wäre verkehrt. Es ist doch toll eine Familie zu haben, die sich regelrecht um einen reißt und der man nicht egal ist.

Wenn es aber Überhand nimmt, dann musst du natürlich auch vehementer die Grenzen aufzeigen. Dass man dich als Mutter übergeht sollte natürlich nicht sein.





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20. April 2015 um 11:54

Hallo pipa
Oh, wie ich diese Situation kenne... Die Familie meines Mannes hat haargenauso auf unseren Sohn reagiert. Kaum betraten wir gemeinsam den Raum bildete sich eine Menschentraube um uns herum. Die Köpfe verschwanden regelrecht im Kinderwagen oder der Babyschale. Mein sonst so freundlicher Sohn quittierte das mit lautem Gebrüll. Sobald ich ihn auf den Arm nahm standen schon wieder alle um ihn herum. Ständig rief jemand seinen Namen, schnalzte mit der Zunge, klatschte in die Hände oder versuchte sonst wie seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Dies endete darin, dass wir nach spätestens einer Stunde von Geburtstagen, Festen oder Besuchen gehen musste weil der kleine Mann vor lauter Überreizung schrie und sich nicht mehr beruhigen lies. Zunächst versuchten wir immer mal nett darauf hinzuweißen, dass ihm das nicht gut tut.

Leider funktionierte das nicht, sie blieben penetrant was zur Folge hatte, dass wir schon vor jedem Besuch total angespannt waren und unser Sohn schon weinte wenn er die Großeltern- und Urgroßeltern nur aus der Ferne sah oder ihre Stimmen hörte. Erklärungen weshalb er weint und warum sie bitte aufhören sollten ihn zu belagern brachten wenig. Wir sagten ihnen auch ganz deutlich, dass sie sich selbst die Freude an ihm verderben, wenn sie so weiter machen. Es war unheimlicher Stress für ihn und für uns.

Auf anderen Festen mit Freunden oder meiner Familie hatte er keine Probleme. Dort wurde er aber auch immer so lange in Ruhe gelassen bis er sich aklimatisiert hatte und von selbst Kontakt zu den Leuten aufnahm.

Am Ende hat nur geholfen, dass wir ihnen sagten wir würden nicht mehr kommen wenn sie nicht endlich aufhören ihn so sehr zu beanspruchen, wenn er deutlich zeigt, dass ihm das nicht gefällt.

Erst ernteten wir blöde Kommentare ala "Wir sind halt so, da muss er durch!" oder Erklärungen für sein weinen wie "Das ist weil es regnet". Als sie aber merkten, wir meinen das Ernst hielten sie sich daran. Und siehe da, der kleine Mann konnte sich von Besuch zu Besuch wieder mehr entspannen und ging von selbst auf sie zu. So ganz halten sie sich nicht immer daran, aber zumindest nehmen sie sich wieder zurück wenn sie merken, dass es ihm grade zu viel wird.
Ich muss manchmal selbst darüber lachen wenn wir gemeinsam zum Essen am Tisch sitzen und keiner sagt einen Ton, weil sie alle damit beschäftigt sind ihn genaustens zu beobachten.

Ich denke, dass euch hier auch ganz klar positionieren müsst. Die Familie deines Mannes schadet sich auf Dauer nur selbst. Wenn euer Kind die Besuche bei ihnen als Stress empfindet und negativ reagiert, wird sich das Festigen und es möchte später selbst nicht mehr hin. Ihr als Eltern solltet die Empfindungen eures Kindes hier ernst nehmen und seinen Wünsch nach Ruhe vertreten, solange es selbst noch nichts sagen kann.

Sprich nochmal ernsthaft mit deinem Mann, denn sie verderben sich selbst den Umgang mit eurem Baby, wenn sie seine Grenzen nicht respektieren und sie dadurch nur ein weinendes Kind sehen oder ihr gehen müsst weil es ihm zu viel ist. Ich finde es auch wichtig, dass er dich hier unterstützt und auch für euer Kind einsteht. Er sollte sich mal in die Lage eures Babys hineinversetzen. Es kommt in einen Raum, den es noch nicht gut kennt. Fremde Gerüche, Stimmen, Lichter und Geräusche strömen ungefiltert auf es ein. Bevor sich euer Kind umschauen kann um zu sehen wo es ist, wer sich im Raum befindet und wo sein sicherer Hafen ist kommen die ganzen Gesichter und Menschen auf es zu und sprechen es an von allen Seiten. Das kleine Gehirn arbeitet auf hochtouren um zu selektieren und zu verarbeitet. Bevor es das schafft kommen aber immer mehr Reize hinzu. Das Überfordert das kleine Menschlein so sehr, dass es nichts weiter tun kann außer zu weinen um zu signalisieren... Stop, es ist mir zu viel.

LG

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20. April 2015 um 12:21

Ich kenn das
nur zu gut. freude ist ja schön und gut, aber alles hat seine Grenzen.

ich hab es ganz einfach gelöst, ab ins tragetuch bevor wir irgendwo hin sind und das tuch über den kopf gezogen und ruhe war. denn in meinen 'Ausschnitt' wollte keiner grabschen erst wenn sich alle beruhigt hatten und wir lange genug da waren, hab ich den Spatz rausgeholt. wenns zu viel wurde, ab ins tuch. so haben alle schnell gemerkt wann es zu viel wurde uns 7ch musste m7ch nicht ständig rechtferigen.

lg

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20. April 2015 um 12:27
In Antwort auf claire1huxtable

Kann man so jetzt schwer beurteilen,
da man die Situation selber nicht erlebt hat.

Wie alt ist deine Tochter?

Ich selber hab auch eine Familie, die bei der Begrüßung immer einen riesen Wirbel veranstaltet, weil sie nicht wissen wohin mit ihrer Freude. Das ist mir persönlich aber lieber als das distanzierte begrüßt werden in der Schwiegerfamilie. Da hab ich immer das Gefühl, dass man gerade stört oder gerade nicht willkommen ist. Liegt aber daran, dass ich es anders kenne. Mein Mann musste sich auch erst daran gewöhnen. Er kannte es einfach noch nicht, dass eine Begrüßung auch lauter und freudiger statt findet. Vermutlich geht es deinem Freund genauso. Für ihn ist es ganz normal und er versteht nicht warum du so reagierst. Deswegen sagt er auch nichts dazu.

Ich glaube nicht, dass sich das negativ auf deine Tochter auswirken wird. Sie wird sich auch an dieses Ritual gewöhnen. Und Kinder spüren es, dass bestimmte Handlungen auf Grund von Liebe und überschwänglicher Freude geschehen und lassen sich dann auch darauf ein. Die Familie jetzt seltener zu besuchen wäre verkehrt. Es ist doch toll eine Familie zu haben, die sich regelrecht um einen reißt und der man nicht egal ist.

Wenn es aber Überhand nimmt, dann musst du natürlich auch vehementer die Grenzen aufzeigen. Dass man dich als Mutter übergeht sollte natürlich nicht sein.





@claire
Es ist irgendwie schwer die Familie zu beschreiben. Untereinander sind sie sehr kühl und distanziert. Begrüßt wird nur mit einem kurzen Händedruck, selbst die Kinder. Nur aufs Baby wird sich gestürzt. Da macht es aber mehr den Eindruck das es ein Wettkampf ist wer die meiste Aufmerksamkeit vom Baby bekommt. Aus Erzählungen von meinem Freund weiß ich das sich alle aus der Familie nicht groß um ihre Kinder geschert haben, aber jetzt wollen sie zeigen wie ach so toll sie sind. Nach dem Motto: seht alle her ich hab ein Baby auf dem Arm.
Und es hat auch nichts mit Herzlichkeit zu tun wenn jemand sich in die Babyschale häng und brüllt:" lach jetzt sofort. Das letzte Mal hast du XY auch angelacht also mach das jetzt auch bei mir sonst gibts keine Geschenke mehr!" Als ich dann der betreffenden Person dazu ein paar Takte gesagt habe wurde sich hintenrum bei meinem Freund beschwert und Daheim bekam ich zu hören man könne den Leuten nicht auf den Schlips treten.

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20. April 2015 um 12:29
In Antwort auf claire1huxtable

Kann man so jetzt schwer beurteilen,
da man die Situation selber nicht erlebt hat.

Wie alt ist deine Tochter?

Ich selber hab auch eine Familie, die bei der Begrüßung immer einen riesen Wirbel veranstaltet, weil sie nicht wissen wohin mit ihrer Freude. Das ist mir persönlich aber lieber als das distanzierte begrüßt werden in der Schwiegerfamilie. Da hab ich immer das Gefühl, dass man gerade stört oder gerade nicht willkommen ist. Liegt aber daran, dass ich es anders kenne. Mein Mann musste sich auch erst daran gewöhnen. Er kannte es einfach noch nicht, dass eine Begrüßung auch lauter und freudiger statt findet. Vermutlich geht es deinem Freund genauso. Für ihn ist es ganz normal und er versteht nicht warum du so reagierst. Deswegen sagt er auch nichts dazu.

Ich glaube nicht, dass sich das negativ auf deine Tochter auswirken wird. Sie wird sich auch an dieses Ritual gewöhnen. Und Kinder spüren es, dass bestimmte Handlungen auf Grund von Liebe und überschwänglicher Freude geschehen und lassen sich dann auch darauf ein. Die Familie jetzt seltener zu besuchen wäre verkehrt. Es ist doch toll eine Familie zu haben, die sich regelrecht um einen reißt und der man nicht egal ist.

Wenn es aber Überhand nimmt, dann musst du natürlich auch vehementer die Grenzen aufzeigen. Dass man dich als Mutter übergeht sollte natürlich nicht sein.





Vergessen
6 Monate alt

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20. April 2015 um 12:46
In Antwort auf xxmaybexx1

Hallo pipa
Oh, wie ich diese Situation kenne... Die Familie meines Mannes hat haargenauso auf unseren Sohn reagiert. Kaum betraten wir gemeinsam den Raum bildete sich eine Menschentraube um uns herum. Die Köpfe verschwanden regelrecht im Kinderwagen oder der Babyschale. Mein sonst so freundlicher Sohn quittierte das mit lautem Gebrüll. Sobald ich ihn auf den Arm nahm standen schon wieder alle um ihn herum. Ständig rief jemand seinen Namen, schnalzte mit der Zunge, klatschte in die Hände oder versuchte sonst wie seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Dies endete darin, dass wir nach spätestens einer Stunde von Geburtstagen, Festen oder Besuchen gehen musste weil der kleine Mann vor lauter Überreizung schrie und sich nicht mehr beruhigen lies. Zunächst versuchten wir immer mal nett darauf hinzuweißen, dass ihm das nicht gut tut.

Leider funktionierte das nicht, sie blieben penetrant was zur Folge hatte, dass wir schon vor jedem Besuch total angespannt waren und unser Sohn schon weinte wenn er die Großeltern- und Urgroßeltern nur aus der Ferne sah oder ihre Stimmen hörte. Erklärungen weshalb er weint und warum sie bitte aufhören sollten ihn zu belagern brachten wenig. Wir sagten ihnen auch ganz deutlich, dass sie sich selbst die Freude an ihm verderben, wenn sie so weiter machen. Es war unheimlicher Stress für ihn und für uns.

Auf anderen Festen mit Freunden oder meiner Familie hatte er keine Probleme. Dort wurde er aber auch immer so lange in Ruhe gelassen bis er sich aklimatisiert hatte und von selbst Kontakt zu den Leuten aufnahm.

Am Ende hat nur geholfen, dass wir ihnen sagten wir würden nicht mehr kommen wenn sie nicht endlich aufhören ihn so sehr zu beanspruchen, wenn er deutlich zeigt, dass ihm das nicht gefällt.

Erst ernteten wir blöde Kommentare ala "Wir sind halt so, da muss er durch!" oder Erklärungen für sein weinen wie "Das ist weil es regnet". Als sie aber merkten, wir meinen das Ernst hielten sie sich daran. Und siehe da, der kleine Mann konnte sich von Besuch zu Besuch wieder mehr entspannen und ging von selbst auf sie zu. So ganz halten sie sich nicht immer daran, aber zumindest nehmen sie sich wieder zurück wenn sie merken, dass es ihm grade zu viel wird.
Ich muss manchmal selbst darüber lachen wenn wir gemeinsam zum Essen am Tisch sitzen und keiner sagt einen Ton, weil sie alle damit beschäftigt sind ihn genaustens zu beobachten.

Ich denke, dass euch hier auch ganz klar positionieren müsst. Die Familie deines Mannes schadet sich auf Dauer nur selbst. Wenn euer Kind die Besuche bei ihnen als Stress empfindet und negativ reagiert, wird sich das Festigen und es möchte später selbst nicht mehr hin. Ihr als Eltern solltet die Empfindungen eures Kindes hier ernst nehmen und seinen Wünsch nach Ruhe vertreten, solange es selbst noch nichts sagen kann.

Sprich nochmal ernsthaft mit deinem Mann, denn sie verderben sich selbst den Umgang mit eurem Baby, wenn sie seine Grenzen nicht respektieren und sie dadurch nur ein weinendes Kind sehen oder ihr gehen müsst weil es ihm zu viel ist. Ich finde es auch wichtig, dass er dich hier unterstützt und auch für euer Kind einsteht. Er sollte sich mal in die Lage eures Babys hineinversetzen. Es kommt in einen Raum, den es noch nicht gut kennt. Fremde Gerüche, Stimmen, Lichter und Geräusche strömen ungefiltert auf es ein. Bevor sich euer Kind umschauen kann um zu sehen wo es ist, wer sich im Raum befindet und wo sein sicherer Hafen ist kommen die ganzen Gesichter und Menschen auf es zu und sprechen es an von allen Seiten. Das kleine Gehirn arbeitet auf hochtouren um zu selektieren und zu verarbeitet. Bevor es das schafft kommen aber immer mehr Reize hinzu. Das Überfordert das kleine Menschlein so sehr, dass es nichts weiter tun kann außer zu weinen um zu signalisieren... Stop, es ist mir zu viel.

LG

Musste grad lachen
Er weint weil es regnet Wie absurd!

Mein Freund versteht es schon irgendwie wie sich unsere Tochter dabei fühlt. Aber er setzt sich nicht durch. Er sagt 1x was und keiner hält sich dran. Für ihn ist das Thema dann aber erledigt weil er ja was gesagt hat. Alles weitere würde die Stimmung verderben meint er. Das wir aber ein weinendes Kind auf dem Arm haben dem alles zu viel ist, ist ihm irgendwie nicht so wirklich klar.

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20. April 2015 um 12:49
In Antwort auf pipa250

@claire
Es ist irgendwie schwer die Familie zu beschreiben. Untereinander sind sie sehr kühl und distanziert. Begrüßt wird nur mit einem kurzen Händedruck, selbst die Kinder. Nur aufs Baby wird sich gestürzt. Da macht es aber mehr den Eindruck das es ein Wettkampf ist wer die meiste Aufmerksamkeit vom Baby bekommt. Aus Erzählungen von meinem Freund weiß ich das sich alle aus der Familie nicht groß um ihre Kinder geschert haben, aber jetzt wollen sie zeigen wie ach so toll sie sind. Nach dem Motto: seht alle her ich hab ein Baby auf dem Arm.
Und es hat auch nichts mit Herzlichkeit zu tun wenn jemand sich in die Babyschale häng und brüllt:" lach jetzt sofort. Das letzte Mal hast du XY auch angelacht also mach das jetzt auch bei mir sonst gibts keine Geschenke mehr!" Als ich dann der betreffenden Person dazu ein paar Takte gesagt habe wurde sich hintenrum bei meinem Freund beschwert und Daheim bekam ich zu hören man könne den Leuten nicht auf den Schlips treten.

Ahh ok
Das sind natürlich wichtige Infos. Die Intention, die hinter einer Aktion steckt, ist entscheidend. Bei der Familie ist es anscheinend nicht die Freude, sondern die Selbstdarstellung.

In dem Fall würde ich knallharte Grenzen setzen. Der Tipp mit dem Tragetuch ist super. Die Hemmschwelle ist da auf jeden Fall größer. Glaube kaum, dass da ein anderer das Kind rauswickelt.

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20. April 2015 um 13:39
In Antwort auf pipa250

Musste grad lachen
Er weint weil es regnet Wie absurd!

Mein Freund versteht es schon irgendwie wie sich unsere Tochter dabei fühlt. Aber er setzt sich nicht durch. Er sagt 1x was und keiner hält sich dran. Für ihn ist das Thema dann aber erledigt weil er ja was gesagt hat. Alles weitere würde die Stimmung verderben meint er. Das wir aber ein weinendes Kind auf dem Arm haben dem alles zu viel ist, ist ihm irgendwie nicht so wirklich klar.

Ja, der liebe regen...
Da brauchten wir wirklich sehr starke Nerven. Ich hoffe, dein Partner unterstützt dich dennoch weiterhin dabei, euer Kind zu schützen auch wenn er keinen Streit innerhalb der Familie möchte. Das kann ich verstehen. Es werden aber sicher noch mehr Situationen kommen, indenen dein Partner seine und eure Interessen oder die seines Kindes vertreten muss. Das ist ja auch garnicht böse gemeint. Es ist doch schön, wenn sie sich über euer Baby freuen. Nur sollte die Freude nicht zu lasten eures Kindes gehen. Vorallem erst recht nicht mit dem Hintergrund, dass die Familie sich versucht zu übertrumpfen. Dieser Schuss wird für sie nach hinten los gehen, den bald wird sich euer Kind wehren, wenn es jemand gegen seinen Willen auf den Arm nehmen möchte. Sie legen grade die Grundsteine dafür, dass euer Kleines später nichts von ihnen Wissen möchte, wenn sie seine Grenzen regelmäßig übergehen.

Vielleicht ist das auch ein Ansatz, den dein Partner dazu bringt offensiver zu handeln. Wenn er möchte, dass euer Kind später gerne zu Besuch kommt oder auch mal mit der Verwandtschaft spielt, sollten sie lernen, dass das was sie tun das Gegenteil bezweckt. Wir mussten auch immer und immer wieder reden. Mein Sohn hat immernoch eine Abneigung gegen seine Urgroßeltern, die ihn so sehr bedrängt haben. Es wird besser und er weint nicht mehr wenn er sie sieht, aber er wehrt sich immernoch ganz massiv, wenn sie ihn auf den Arm nehmen möchten. Natürlich wollen sie ihn gegen seinen Willen trotzdem nehmen, aber er zeigt ihnen dann schon sehr deutlich, dass er nicht möchte mit seiner ganzen Körperkraft. Seine Großeltern haben noch die Kurve bekommen und nun geht er gerne hin.

LG

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20. April 2015 um 13:50

Ich kenne das von der Oma meines Mannes
Sobald sie meinen Sohn sieht will sie ihn immer hoch heben und halten. Darum macht er seit er laufen kann auch einen weiten Bogen um sie. Spielt er gerade und er beachtet sie nicht ruft sie dauernd seinen Namen. Das bringt ihn dauernd raus.
Aber es ist nur die Oma, da geht das noch.

Versuche es deinem Freund nochmal zu erklären. Wenn er sich nicht durch setzen will dann mach du das. Dazu muss er nur hinter dir stehen.
Es ist wirklich zuviel für ein Kind solche Dauerreize zu bekommen. Das ist auch von Kind zu Kind abhängig. Meiner schaut sich gerne alles an und geht dann erst los.
Versuch es deinem Freund einfach echt klar zu machen. Ich habe einmal beim Essen meinen Mann dauernd angesprochen. Bis er genervt war. Dann habe ich gesagt, so fühlt sich dein Kind bei deiner Oma.

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20. April 2015 um 13:55

Du hattest doch
vor ein paar Monaten schonmal einen Thread zu der lieben Verwandtschaft, als es um die Hochzeits-Nichteinladung ging, oder?

Meine mich zu erinnern, dass da einiges im Argen lag. Insofern ist es für das Kind natürlich doppelt schwierig: Die übergriffige Verwandtschaft und Deine Aversionen ihnen gegenüber, die das Kind spürt.

Ich schlage Dir vor, den Papa mehr in die Pflicht zu nehmen. Entweder setzt er sich mehr durch, oder Ihr macht es so, dass er ein paarmal ohne Dich mit der Kleinen dort zu Besuch geht, für Dich eine glaubwürdige Ausrede zurechtgelegt. Dann ist er in der Pflicht das überreizte Kind zu beruhigen - oder es klappt vielleicht besser als gedacht? Geht natürlich nur, wenn sie nicht allzu mamafixiert ist und es mit ihren Mahlzeiten machbar ist.

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20. April 2015 um 14:34
In Antwort auf waldmeisterin1

Du hattest doch
vor ein paar Monaten schonmal einen Thread zu der lieben Verwandtschaft, als es um die Hochzeits-Nichteinladung ging, oder?

Meine mich zu erinnern, dass da einiges im Argen lag. Insofern ist es für das Kind natürlich doppelt schwierig: Die übergriffige Verwandtschaft und Deine Aversionen ihnen gegenüber, die das Kind spürt.

Ich schlage Dir vor, den Papa mehr in die Pflicht zu nehmen. Entweder setzt er sich mehr durch, oder Ihr macht es so, dass er ein paarmal ohne Dich mit der Kleinen dort zu Besuch geht, für Dich eine glaubwürdige Ausrede zurechtgelegt. Dann ist er in der Pflicht das überreizte Kind zu beruhigen - oder es klappt vielleicht besser als gedacht? Geht natürlich nur, wenn sie nicht allzu mamafixiert ist und es mit ihren Mahlzeiten machbar ist.

Ja das war ich
Allerdings ging es da um meine Familie. Die ist für sich genommen schon eine Sache für sich aber dafür auch weit weg
Dieses Problem besteht bei der Familie meines Freundes. Ich fände es auch schöner wenn es besser klappen würde aber es macht halt jeder was er will.
Mein Freund ist der Typ der eher das Baby direkt an der Tür abgibt um sich schön zu unterhalten oder rauchen zu gehen. Dann hat er was davon und die anderen sehen das Baby ja nicht jeden Tag (so sein Kommentar)
Er macht es sich schön einfach und ich dürfte das ganze dann ausbaden wenn sie wieder Heim kommen. Also ist alleine los schicken keine Option.
Mamafixiert ist sie kein Stück. Der Papa ist generell interessanter und macht auch Sachen mit ihr alleine.

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20. April 2015 um 14:54


Kann dich gut verstehen.

Haben hier dasselbe Problem. Meine Schwiegereltern sind sehr offensiv. Stürzen sich auch direkt aufs Kind. Auch bei uns zu Hause. Die Maus, nicht mal 5 Monate alt, fängt dann auf meinem Arm an zu weinen. Versteckt das Gesicht.

Schwiegemutter wundert sich dann warum sie so "fremdelt"... Das Kind ist einfach total verschreckt. Bei meinen Eltern kam das noch nicht vor. Die sind allgemein etwas vorsichtiger.

Ich würde immer wieder erklären dass die Maus Zeit braucht zum Ankommen. Wenn sie dann weint, den Raum verlassen. Oder gehen. Vielleicht schnallen sie es dann irgendwann

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20. April 2015 um 21:18

Ich hatte/ habe meine Toechter
deshalb immer im Tragetuch! Da zerrt keiner so schnell dran rum und die Maus kann erstmal ankommen.
Ansonsten wuerde ich das ganz klar ansprechen! Das ist Dein Kind und wenn Du etwas nicht moechtest, dann ist Deine Ansage Gesetz!!!

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20. April 2015 um 21:38

Tragetuch
egal wie kurz der Weg ist, wenn so uneinsichtige Erwachsene drum rum sind ist das eine super Hilfe.
Das Kind hängt direkt an deiner Brust und kann sich auch verstecken wenn es zu viel wird.

Da packt dich auch so schnell keiner an. Denn die müssen dir dann ja extrem nahe kommen, besonders im Brustbereich.
Da bleiben die Köpfe und Hände der Erwachsenen etwas weiter weg

Wenn reden nix hilft, würde ich das machen. Ich bin so auf jede Familienfeier. Auch wenn es vom Parkplatz bis zur Feier nur 10meter waren. Er hat einfach arg gefremdelt und brauchte seine Zeit um alles zu beobachten, dann wollte er auch raus und die Welt erkunden, aber eben nicht gleich.

Sollen die dich doch für bekloppt halten oder als Glucke abstempeln. Wenn dein Kind mal groß genug ist um sich zu wehren werden sie das schon selbst erleben. Zum Glück sind Kleinkinder so furchtbar ehrlich.

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