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Wer arbeitet Vollzeit ? Wie kommt ihr zurecht?

6. Oktober 2014 um 14:14

Hallo Mädels,

eigentlich könnte alles so toll sein...

Aus gesundheitlichen Gründen (Kind krank) musste ich einige Jahre daheim bleiben und nun bin ich schon zu lange raus, um an meinem alten Beruf anzuknüpfen.

Jetzt habe ich die Möglichkeit eine Umschulung zu machen. Vom Prinzip her ist das wie ein 6er im Lotto. Jedoch müssen meine Kinder dadurch ganztags in die Betreuung gehen.

Ich war so überzeugt von allem. Ich habe einen ganz tollen Krippenplatz bekommen und die Zusage für einen Ganztagesplatz im Kindergarten für meine Große. Bisher geht sie nur bis mittags.
Und jetzt wo es ernst wird, wo ich alles unterschreiben muss, krieg ich Panik.
Packen die Kinder das? Vorallem meine Große. Sie wären beide ja doch täglich 8 Stunden in Betreuung.
Packe ich das? Finde ich die Zeit zum lernen und werde ich nebenbei noch den Kindern gerecht?

Es mag egoistisch klingen, aber ich möchte halt auch endlich was für mich tun. Ich will und muss auch Geld verdienen und das wäre eben die Chance, dass ich einen Abschluss in dem Bereich erhalte, wo ich mich langfristig auch sehe. Ohne Abschluss hat man leider keine Chance (ich bewerbe mich schon seit Monaten).

Es würde lediglich um 2 Jahre gehen. Einerseits klingt das wie nichts, weil die Zeit eh so schnell vergeht und andererseits klingt es ewig.

Ich muss aber doch auch voran kommen und vorallem den Kindern ein Vorbild sein. Ich bin einfach nicht dafür gemacht, nur Hausfrau zu sein.

Puh, jetzt wurde es doch lang. Wie funktioniert es denn bei euch? Sind die Kinder glücklich im Kindergarten oder gibt es öfters Probleme?

Ich muss dazu sagen, dass ich mich alleine um die Kinder kümmere und sie dadurch nicht eher heim könnten.

VG und danke fürs lesen!

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6. Oktober 2014 um 17:44

Huhi
Ich gehe seit September vollzeit arbeiten. Es ist eine Ausbildung von 2 Jahren im öffentlichen dienst und gerade jetzt am anfang habe ich viel zu lernen. Mein Mann macht das selbe, er ist ein jahr vorraus. Ich glaube für mich war die Umstieg schlimmer als für meinen sohn. Er ist 5 Jahre alt und ich war immer für ihn da ab 14:30. Habe bisher immer nur halbtags gearbeitet.

Die Omas holen ihn nun um 16 Uhr im wechsel von Kiga ab.
Es viel mir die ersten 2 Wochen sehr schwer plötzlich soviel verantwortung abgeben zu müssen und mehr an mich zu denken. Auch ich hatte angst, dass das allea nicht klaplen könnte immerhin haben mein Mann und ich jetzt beide eine 45std woche. Aber es klappt. Die Wochenenden werden nun ganz intensiv für unseren Sohn genutzt. Ich bin sehr glücklich diesen Schritt gemacht zu haben. Ich habe 5 Jahre beruflich zurückgesteckt und das war nun meine Chance endlich etwas anzufangen mit Zukunft. So eine Chance sollte man nutzen und ich freue mich sehr auf mein Arbeitsleben. Es wird nicht immer leicht sein Vollzeitjob und Mamasein unter einen Hut zu bekommen, erst recht wenn man noch Zeit zum lernen investieren muss, aber es ist definitv machbar, wenn man nur will und alles gut organisiert.

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8. Oktober 2014 um 16:47

Danke
für eure Antworten.

Sicherlich spielt auch ein wenig "Angst" oder eher "Respekt" vor der eigenen Entscheidung mit. Es ist ja schließlich doch ein riesen Schritt für mich.

Aber wenn ich daran denke, dann merke ich, wie ich wieder voller Elan an alles ran gehe und wie sehr ich mich darauf freue.

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