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Wer bringt die Geschenke?

3. November 2007 um 11:06

Huhu,

wer bringt bei Euch die Weihnachtsgeschenke?
Christkind oder Weihnachtsmann? Oder sollen Eure Kinder wissen, daß die Geschenke von den Eltern/Großeltern stammen?

In meiner Kindheit hat das Christkind die Geschenke gebracht. In meiner Erinnerung hatte das Weihnachtsfest einen ganz besonderen Zauber, als ich noch ans Christkind geglaubt habe(und später dann mein kleiner Bruder). Allerdings ist uns auch nie irgendwie mit den himmlischen Bewohnern "gedroht" worden ("Wenn Du nicht ganz brav bist, das Christkind sieht alles und dann gibts keine Geschenke").

Würde mich interessieren wie es bei Euch war.

LG - Rubin

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3. November 2007 um 11:42

Das christkind!
Ilenia ist dieses Jahr noch zu klein für sowas, aber später wird ihr dann immer das Christkind die Geschenke bringen.

Als Kind war das bei uns auch so und ich fand das sooooo schön.
Weihnachtsmann fand ich immer blöd, unter Christkind kann sich jedes kind seine eigenen Vorstellungen machen, ich denke, das war es bei mir als Kind, was den Zauber ausmachte

Finde auch, Christkind hört sich süßer an

LG
Kathrin
mit ilenia

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3. November 2007 um 14:05

Meine Frage zielt mehr dahin ...
... ob Ihr Euren Kindern überhaupt eine Geschichte rund ums Geschenkebringen erzählt.
Was ich zum Beispiel überhaupt nicht gut finde ist, wenn den Kleinen Angst gemacht wird mit solchen Geschichten. Hier im Rheinland kommt zusammen mit dem Nikolaus z.B. der Hans Muff, der scheußlich aussieht und mit seinen Ketten rasselt. Der steckt die "bösen" Kinder auf Befehl des Nikolaus in den Sack .

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3. November 2007 um 16:46

Angie...
...jetzt ist mir einiges klar! lol


Das Wort EVANGELISMUS gibt es offiziell gar nicht im deutschen Sprachgebrauch.

Schriftlich nachweisbar ist der Weihnachtsmann erst seit 1820, aber er ist sicher die protestantisch-deutsche Version des heiligen Nikolaus, dessen Fest die katholische Kirche seit Alters her am Beginn der Adventzeit (6. Dezember) feiert und der schon im Mittelalter bei Kindern als Gabenbringer beliebt war.
Die heute handelsübliche Form des rot-weiß gekleideten dicken Rauschebarts mit Zipfelmütze schuf 1931 der Zeichner Haddon Sundblom im Auftrag von Coca Cola. Rentier "Rudolph" wurde 1939 für ein Warenhaus in den USA erfunden. Der Weihnachtsmann hat keine religiöse Bedeutung mehr und kann daher problemlos kommerziell eingesetzt werden.

Grüße

Isa

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3. November 2007 um 16:52

...
Ob jetzt Christkind, Nikolaus, Weihnachtsmann, Weihnachtswichtel oder Weihnachtsengel... es hat alles seinen Zauber für Kinder. Geheimnisse, besondere Stimmung, Überraschung, faszinierende Geschichten... eine besondere Zeit eben.

Drohen sollte man allerdings nicht. Bringt auch nichts außer Ängste. Ich musste als Kind noch ein Gedicht aufsagen wenn der Nikolaus kam. Ich hatte da echt Angst, dass der Knecht Rupprecht, der auch immer dabei war mich im Sack mitnimmt. Konnte aber damals schon

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4. November 2007 um 10:23

Schöne diskussion
bei uns kommt das CHRISTKIND zu weihnachten und der NIKOLAUS am 06. dezember.

nikolaus wird bei uns vom knecht ruprecht (dem bösen) begleitet. bei uns zuhause kommt aber nur der nikolaus.

liebe Grüße

und wer lust hat noch was zu lesen:

Quelle Wikipedia: Weihnachtsmann
Der Weihnachtsmann ist eine Symbolfigur des weihnachtlichen Schenkens. Dargestellt wird er als freundlicher alter Mann mit langem weißem Bart, roter mit weißem Pelz besetzter Kutte, Geschenkesack und Rute. Die Darstellung des dicklichen Weihnachtsmanns mit dem rot-weißen Mantel gab es schon in den 1920er Jahren und wurde ab 1931 alljährlich von dem Unternehmen Coca Cola aufgenommen und für eine Werbekampagne zur Weihnachtszeit verwendet. Damit hat Coca Cola entscheidend zur weltweiten Verbreitung des Weihnachtsmanns gesorgt. Der Tradition nach bringt er den braven Kindern an Heiligabend (bzw. in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember) Geschenke und den bösen eine Rute. Er vereinigt somit Eigenschaften des gutmütigen Sankt Nikolaus und seines verurteilenden Knechtes (Ruprecht, Krampus, Schmutzli oder im Rheinland Hans Muff).

Bereits die Darstellung des Nikolaus im weltweit verbreiteten Struwwelpeter, der 1844 entstand, ist dem heutigen Bild des Weihnachtsmannes recht ähnlich. In den 1920ern setzte sich mehr und mehr die rotweiße Robe des Weihnachtsmanns durch, wie wir sie heute oft sehen. Die New York Times schrieb 1927: Ein standardisierter Santa Claus erscheint den New Yorker Kindern. Größe, Gewicht, Statur sind ebenso vereinheitlicht wie das rote Gewand, die Mütze und der weiße Bart. Dieses Bild wurde von dem aus Schweden stammenden Grafiker und Cartoonisten Haddon Sundblom aufgegriffen, der 1931 für die Coca-Cola Company im Rahmen einer Werbekampagne den Weihnachtsmann zeichnete, mit dem Gesicht eines pensionierten Coca-Cola-Mitarbeiters. Er zeichnete jedes Jahr bis 1966 mindestens einen Weihnachtsmann für die Coca-Cola-Werbung und prägte so nachhaltig die Vorstellung dieses 'modernen' Weihnachtsmannes. Diese Werbung war so erfolgreich, dass dieses Aussehen des Weihnachtsmannes fälschlicherweise Coca-Cola zugeschrieben wird, obwohl es regional bereits mehrere Jahre vor Beginn der Werbekampagne bekannt war. Allerdings dürften die alljährlich wiederkehrenden Werbefeldzüge des Limonadenkonzerns auf jeden Fall zu seiner weltweiten Verbreitung beigetragen und dieses Bild dabei gründlich geprägt haben.


Quelle Wikipedia: Christkind
Das Christkind ist ursprünglich eine Erfindung von Martin Luther. Im Mittelalter wurden die Kinder am Nikolaustag (6. Dezember) oder am Tag der unschuldigen Kinder (28. Dezember) beschenkt; die Bescherung am Heiligabend bzw. am ersten Weihnachtsfeiertag, wie sie heute üblich ist, gab es damals noch nicht. Die Protestanten lehnten jedoch die katholischen Heiligen ab. Ein Problem war hierbei jedoch der Brauch des Schenkens am Nikolaustag, von dem auch die Protestanten nicht abrücken wollten. Luther ersetzte deshalb den Nikolaus durch das elsässische Christkind, das am 25. Dezember Geschenke verteilt. Bis 1900 war bei Katholiken das Schenken am Nikolaustag üblich. Erst danach setzte sich das evangelische Christkind zusammen mit Adventskranz und Weihnachtsbaum auch bei Katholiken durch. Gerade im protestantisch geprägten Norden Deutschlands wird seit Mitte des 20. Jahrhunderts das Christkind zunehmend vom Weihnachtsmann, der auf den amerikanischen Santa Claus zurückgeht, verdrängt.

Die Herkunft des Wortes ist nicht eindeutig belegt. Es ist fraglich, ob das Christkind mit dem neugeborenen Christus identisch ist oder die Bezeichnung auf Weihnachtsspiele zurückgeht, in denen die Christkinder zur Krippe zogen und dem Jesuskind Geschenke darbrachten. Auch wird das Christkind traditionell als Mädchen oder als Engel dargestellt.


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4. November 2007 um 23:00

Mischmasch
Bei uns kam immer das Christkind und es kommt wieder an Heiligabend. An Nikolaus kommt der Nikolaus. Gedroht wird und wurde nicht. Weiß noch wie ich oft genug wie ich geweint habe als der Nikolaus in Kaufhäusern mit seiner Rute da war. Und warum einem Kind extra Angst einflößen?

Allerdings war bei meinem Freund schon immer Tradition, dass die Kinder zum Fest etwas für die Großeltern basteln und das hat er auch bei seinem Sohn übernommen was ich sehr toll finde. Möchte das gerne mit Andreas, wenn er größer ist und unserem Ü-Ei inside auch gerne später machen. Nicht nur mich Richard.

Barbara

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5. November 2007 um 14:14

Nee,
... bei uns kam in Polen das Christkind (kann nicht mehr polnisch schreiben aber: Dzieczontko oder so...)

Wenn du genau liest, dann steht da 1820 wurde der Weihnachtsmann erwähnt. Ich schätze mal deine Oma ist noch nicht so alt.

Welche religiöse Bedeutung hat er denn deiner Meinung nach???? Außer dass er evtl davon abstammt und macnhmal "verwechselt" wird. Es ist einfach kommerz.

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