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Wer hat Abstillerfahrung????

5. Oktober 2008 um 22:03 Letzte Antwort: 6. Oktober 2008 um 9:10

Hi!
Ihr habt mir schon oft geholfen. Ich hoffe, dass mir auch jetzt eine erfahrene Mami Rat geben kann. Ich bin kröftig am Abstillen...ich hab bis heute noch 3 Mahlzeiten gestillt. Frühmorgens, Frühstück und Nachmittagmahlzeit...jetzt hab ich die Nachmittagsmahlzeit heute auch weggelassen (hab das Gefühl zu platzen LOL) . So, damit wären es noch 2 Mahzeiten, beide am Morgen. Sie nimmt immer nur eine Seite. Das heißt, dass jede Seite nur noch einmal pro Tag gebraucht wird. Geht das denn? Kann sich mein Körper so einstellen, dass da dann noch genug Milch kommt? Dass sie nicht so weit zurück geht, bei so wenig Benutzung, dass sie nicht mehr reicht...
Und woran merke ich, dass es ihr nicht mehr reicht? Dass sie öfter Hunger hat, oder schneller?

Danke für eure Meinung ^^
Kamikaetzchen

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5. Oktober 2008 um 22:45

Hallo
Abstillerfahrung direkt nicht, aber da ich teilweise wieder arbeiten gehe habe ich ne Weile tagsüber keine MIlch mehr gegeben, aber von Spätnachmittag bis Morgen noch mehrmals gestillt. War kein Problem, weder hatte ich tasgüber platzende Brüste (trotz teilweise 12 Stunden zwischen 2 Brustentleerungen), noch nachts MIlchprobleme (wo vielleicht 4 Stunden dazwischenlagen). Der Körper hat sich angepasst. Konnte auch von heute auf Morgen bei ner Krankheit meiner Tochter auf Vollstillen umstellen. Mein Körper produziert mittlerweile wirklich nur nach Bedarf. Das kann man mehr und mal wenier am Tag sein, genug Milch habe ich immer und nur wirklich ganz selten platzende Brüste.

LG
Morgaine

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6. Oktober 2008 um 9:10

Also...
Hallo Kamikaetzchen.

Ich weiß nicht, ob ich Dir weiterhelfen kann. Ich schreibe Dir einfach mal wie's bei mir war. Nach dem 6. Monat habe ich angefangen abzustillen. Zunächst entfiel das Mittagsstillen, denn da gab es ja nun Gemüsebrei. Wir haben uns über den Abendbrei, die Vormittagsmahlzeit (die bei beiden Kindern immer sehr spartanisch ausfiel) und den Nachmittags'snack' vorgearbeitet bis ich nur noch morgens gestillt habe. Meine Kinder haben immer beide Seiten getrunken.
Sobald ich nur noch morgens gestillt habe, wurde die Milchmenge innerhalb eines Monats bei mir so wenig, dass ich irgendwann aufhören musste zu stillen, obwohl ich beide Kinder gerne bis zum Ende des ersten Lebensjahres weitergestillt hätte. Somit habe ich beide Kinder 6 Monate vollgestillt und Jonah dann igs. 9 Monate, während ich bei Sarah immerhin auf 10 Monate gekommen bin. Die verbleibenden Monate bis zum Ende des Lebensjahres habe ich mir mit Folgemilch beholfen, wobei ich da die 1er genommen habe, die meiner Meinung nach vollkommen ausreicht! Nach dem ersten Lebensjahr wurden Restbestände an Milchpulver aufgebraucht und dann gab's normale Kuhmilch.
Auf jeden Fall merkst Du, wenn die Milch weniger wird. Die Brust ist dann einfach sehr weich. Das Spannungsgefühl in der Brust vorm Stillen verschwindet. Man merkt einfach, dass DA nichts mehr ist. Meine beiden haben zu diesem Zeitpunkt morgens immer sehr nörgelig, weil sie beim Stillen nicht mehr soviel Milch 'abgreifen' konnten wie sie es sich erhofft haben. Irgendwann haben beide angefangen fast auf der Brust zu kauen und dieser Zeitpunkt war für mich dann immer der, an dem ich aufgehört habe zu stillen. Ab dann wurde keiner mehr richtig glücklich und so war Ende, obwohl ich meistens gerne gestillt habe.

Kurz: Ich denke also, dass Du sehr genau merkst, wann die Milch weniger wird und wann es Deiner Tochter nicht mehr reicht.
Ob bei Dir (!) einmal anlegen pro Tag reicht, um noch genügend Milch zu produzieren, weiß ich nicht. Ich denke, dass das sehr individuell ist - wie mit so vielen Dingen. Bei einer guten Freundin von mir hat einmal anlegen vollkommen ausgereicht, um bis zum Ende des ersten Lebensjahres zu stillen, bei mir eben nicht.

Du wirst sehen wie es bei Dir ist.

Viele Grüße!
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Findus mit Jonah (8.1.06) und Sarah (28.9.07)

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