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WER HAT ERFAHRUNG MIT VOJTA KG

8. März 2006 um 12:04

Hallo an alle,
Ich mache mit meiner Tochter nun seit 8 Monaten Vojta gegen ihre Skoliose am Rücken, gestern beim Kinderarzt sagte mir dieser das sie noch weiter KG bekommen muss da noch eine Schiefstellung vorhanden sei, ich kann aber nicht mehr dieses schreiende Kind, das bricht mir mein Herz.
Habt ihr eventuell Erfahrung wie lange soetwas dauert bis der Rücken gerade wird und vorallem schreien eure Kinder (babys) auch so.
Liebe Grüsse

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8. März 2006 um 12:28

Hallo
Ich bin Kinderkrankenschwester und kenne die Methode von den KGs in der Klinik.
Wie lange sowas dauert, weiß ich leider nicht. Aber bei Vojta schreien ALLE Kinder. Wie mir erklärt wurde, haben sie dabei aber keine Schmerzen. Es ist halt nur extrem anstrengend.
Kann man die Behandlung denn nicht mit irgendwelchen anderen Übungen beschleunigen?

LG Flauschi

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8. März 2006 um 12:51
In Antwort auf svana_12919543

Hallo
Ich bin Kinderkrankenschwester und kenne die Methode von den KGs in der Klinik.
Wie lange sowas dauert, weiß ich leider nicht. Aber bei Vojta schreien ALLE Kinder. Wie mir erklärt wurde, haben sie dabei aber keine Schmerzen. Es ist halt nur extrem anstrengend.
Kann man die Behandlung denn nicht mit irgendwelchen anderen Übungen beschleunigen?

LG Flauschi

Leider nein
Zumindest weiss ich das nicht, sie hat keine Fehlstellung auch von der Bewegung keine Einschränkung, steht schon seit 3 wochen auf den beinen hat recht früh angefangen zu krabeln, mein Problem ist einfach das ich die Übungen auch mit ihr machen muss und das aber óft nicht kann weil die unsicherheit kommt, mach ich es richtig etc...
kennst du keine andere Methode?

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8. März 2006 um 13:07
In Antwort auf merla_11856715

Leider nein
Zumindest weiss ich das nicht, sie hat keine Fehlstellung auch von der Bewegung keine Einschränkung, steht schon seit 3 wochen auf den beinen hat recht früh angefangen zu krabeln, mein Problem ist einfach das ich die Übungen auch mit ihr machen muss und das aber óft nicht kann weil die unsicherheit kommt, mach ich es richtig etc...
kennst du keine andere Methode?

Keine,
die so wirksam ist.
Wenn du unsicher bist, übe immer wieder mit der KG zusammen! Lass dir bestätigen, dass du es richtig machst. Vielleicht gewinnst du dadurch mehr Sicherheit. Gegen das Schreien wirst du aber nicht viel machen können.
Mir hat übrigens eine unserer KGs mal von ihrem Vojta-Kurs berichtet, dass der Lehrer es an ihr demonstriert hat. Lass dir doch von der KG mal zeigen, wie es sich am eigenen Körper anfühlt. Ich finde, das sollte möglich sein.

LG Flauschi

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8. März 2006 um 14:18

Hallo
ich habe mal ein pflegkind betreut die musste das 4 jahre machen ,die kinder weinen weil man ihnen da denn willen bricht man drückt ja auf einen bestimmten punkt um eine reaktion zu bekommen die ,die kinder vielleicht gtarnicht wollen.mir tat das auch immer so leid doch ich habe mich damls kundig gemacht das ist eine sehr gute therapiemaßnahme auch wenn man nur noch heulen könnte.

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8. März 2006 um 18:15
In Antwort auf jamie_12964431

Hallo
ich habe mal ein pflegkind betreut die musste das 4 jahre machen ,die kinder weinen weil man ihnen da denn willen bricht man drückt ja auf einen bestimmten punkt um eine reaktion zu bekommen die ,die kinder vielleicht gtarnicht wollen.mir tat das auch immer so leid doch ich habe mich damls kundig gemacht das ist eine sehr gute therapiemaßnahme auch wenn man nur noch heulen könnte.

Wenn man es so sehen möchte...
Ich würde es anders beschreiben.
Durch bestimmte Druckpunkte löst man bestimmte Bewegungsmuster aus. Ganz entfernt vergleichbar mit Reflexzonen-Massage. Naja, wirklich nur ganz entfernt. Aber so kann man es sich vorstellen.

LG Flauschi

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9. März 2006 um 8:58

Hallo
Ich übe und übe mit der Physiotherapeutin, aber ich bin so unsicher mit den Übungen meine Kleine wehrt sich sehr stark und entwickelt solche Kräfte...wahnsinn, ich weiss auch das es sein muss aber irgenwie ist es immer ganz schlimm.
Wie lange turnst du schon mit den beiden?

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9. März 2006 um 10:41
In Antwort auf merla_11856715

Hallo
Ich übe und übe mit der Physiotherapeutin, aber ich bin so unsicher mit den Übungen meine Kleine wehrt sich sehr stark und entwickelt solche Kräfte...wahnsinn, ich weiss auch das es sein muss aber irgenwie ist es immer ganz schlimm.
Wie lange turnst du schon mit den beiden?

Hallo,
das mag einem das Herz brechen, wenn die Kleinen beim Turnen so schreien, aber bitte haltet durch. Ich hab meine Skoliose erst später so richtig entwickelt (und meine Tochter ist mit fünf jetzt leider auch so weit).

Leider habe ich mich vor der KG oft gedrückt und mußte dann - als ich schon erwachsen war - am Rücken operiert werden und bekam eine Stange in den Rücken. Dort waren auch viele Teenies unterwegs, bei denen schon früher eingegriffen werden mußte. Das war keine schöne Geschichte, obwohl die OP bei mir ganz gut verlaufen ist. Aber so einen Eingriff sollte man den Kindern wenn irgendmöglich ersparen.

Je früher man dagegen etwas tut, umso besser. Leider kenn ich mich mit den Behandlungsmöglichkeiten heutzutage überhaupt nicht aus, so daß ich keine Alternativen nennen kann. Heute bin ich mit meiner Großen beim Kinderarzt, mal sehen, was er uns empfehlen wird.

Ich wünsch Euch (wmöglich auch bald uns) gute Nerven und baldige Besserung.

Liebe Grüße von Eskulia

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9. März 2006 um 10:53
In Antwort auf ally_12110301

Hallo,
das mag einem das Herz brechen, wenn die Kleinen beim Turnen so schreien, aber bitte haltet durch. Ich hab meine Skoliose erst später so richtig entwickelt (und meine Tochter ist mit fünf jetzt leider auch so weit).

Leider habe ich mich vor der KG oft gedrückt und mußte dann - als ich schon erwachsen war - am Rücken operiert werden und bekam eine Stange in den Rücken. Dort waren auch viele Teenies unterwegs, bei denen schon früher eingegriffen werden mußte. Das war keine schöne Geschichte, obwohl die OP bei mir ganz gut verlaufen ist. Aber so einen Eingriff sollte man den Kindern wenn irgendmöglich ersparen.

Je früher man dagegen etwas tut, umso besser. Leider kenn ich mich mit den Behandlungsmöglichkeiten heutzutage überhaupt nicht aus, so daß ich keine Alternativen nennen kann. Heute bin ich mit meiner Großen beim Kinderarzt, mal sehen, was er uns empfehlen wird.

Ich wünsch Euch (wmöglich auch bald uns) gute Nerven und baldige Besserung.

Liebe Grüße von Eskulia

Und ich dir
Und ich wünsche dir auch viel Erfolg und hoffe es ist für deine Tochter nicht zu spät

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9. März 2006 um 15:00

Re.
Wenn ich die Beiträge hier so lese wird mir ganz komisch, ich weiss nicht was ich davon halten soll und wie sich meine Tochter danach entwickelt, ich hoffe nicht das sie davon einen knacks bekommt. Ehrlichgesagt halte ich das auch nicht mehr lange aus.

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9. März 2006 um 16:57
In Antwort auf merla_11856715

Und ich dir
Und ich wünsche dir auch viel Erfolg und hoffe es ist für deine Tochter nicht zu spät

Wir auch
Wir machen auch die Therapie. 19 Termine haben wir schon hinter uns. Obs was bringt kann ich nicht sagen.
Ich habe manchmal das Gefühl dass es für mich Schlimmer ist als für meine kleine. Ja, sie Schreit und Weint auch aber die Therapeutin macht das so Super. Sie versucht Spiel und Spaß mit rein zubringen.

Die "Bauchlage" geht bei ihr gar nicht. So sehr Wehrt sich sich.

Zu meiner Überraschung musste ich die letzten Tage feststellen dass meine kleine (7 Monate) Anstallten macht zu Krabbeln. Sie schiebt sich mit beiden Beinen gleichmäßig nach vorne . Vielleicht doch ein Erfolg? .

Hier eine Gute Page zum Thema:
http://www.kiss-kid.de/seiten/auffaelligkeiten.htm-l

Viel Erfolg und alles Gute
Anni

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9. März 2006 um 17:58

@mama2411
Nochmal mein Tipp:

Sag der Therapeutin, dass sie es mal bei DIR machen soll, damit du weisst, wie es sich für deine Kleine anfühlt.

Und entscheide dann, ob du abbrichst oder weitermachst.

Vielleicht ist es ja gar nicht so schlimm. ???

LG Flauschi

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9. März 2006 um 23:13

Oh Mann
wenn ich das hier so lese, bin ich heilfroh, dass mein Kleiner die KG so locker überstanden hat. Er hatte mit 6 Monaten eine Kopf-Schieflage, die wir dann ca.2Monate behandelt haben. Dann war der Kopf wieder gerade.Geweint hat er dabei nur sehr selten, eher geächzt und gestöhnt, weil er sich so doll angestrengt hat. Unsere KG war auch eine gaanz liebe, er hat immer gelächelt, wenn er sie sah und sie hat ihn auch viel mit Spielsachen bei Laune gehalten. Keine Ahnung, wie das bei Euch so ist(war), aber ich kann darüber nichts negatives sagen. Auch die Übungen für Zuhause ließ er sich gefallen, vor allem, weil er es liebte, nackelig unter der Wärmelampe zu strampelnWechselt doch die Krankengym.,vielleicht hilft das? LG Bine

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30. Mai 2007 um 13:12

Nicht den Mut verlieren
Hallo,

bei mir wurde früher auch Vojta gemacht und ich kann nur sagen mir hat es wahnsinnig viel gebracht. Ich habe eine angeborene querschnittlähmung. Geturnt haben wir aber auch wegen meiner Skoliose (60 Grad). Ich denke das wichtigste ist es am Ball zu bleiben und das Kind wärend und anch der Therapie zu beobachten. Wie schreit es? Angst? Schmerz? Wut? Enttäuschung? Solange keine Angst und kein Schmerz dabei sind ist es meiner Meinung nach in Ordnung. Wichtig ist es finde ich auch dem Kind mit einem festen Ritual zu zeigen wenn das turnen vorbei ist.

Ich hoffe und wünsche euch das ihr durchhaltet

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29. August 2007 um 21:10
In Antwort auf saraid_11898411

Wir auch
Wir machen auch die Therapie. 19 Termine haben wir schon hinter uns. Obs was bringt kann ich nicht sagen.
Ich habe manchmal das Gefühl dass es für mich Schlimmer ist als für meine kleine. Ja, sie Schreit und Weint auch aber die Therapeutin macht das so Super. Sie versucht Spiel und Spaß mit rein zubringen.

Die "Bauchlage" geht bei ihr gar nicht. So sehr Wehrt sich sich.

Zu meiner Überraschung musste ich die letzten Tage feststellen dass meine kleine (7 Monate) Anstallten macht zu Krabbeln. Sie schiebt sich mit beiden Beinen gleichmäßig nach vorne . Vielleicht doch ein Erfolg? .

Hier eine Gute Page zum Thema:
http://www.kiss-kid.de/seiten/auffaelligkeiten.htm-l

Viel Erfolg und alles Gute
Anni

Wenn ihr zweifel an vojta habt, kommen diese nicht von Ungefähr
Also ich hab mich jetzt extra für diesen Beitrag angemeldet. Ich bin sonst nicht auf dieser Seite und ich habe auch kein Kind mit Vojta Therapie. Ich bin eins, allerdings schon erwachsen (25J und männlich).
Zuerst mal... die Therapie funktioniert. Hier hört man ja schon viel Gutes darüber wie sie Leuten mit Haltungschäden helfen konnte usw. Bei mir wurde im Alter von 4 Wochen eine Bewegungsstörung Diagnostiziert und das ganze wurde dann auch mit mir gemacht.

Tja, aber man sollte sich da nichts vormachen: Auch wenn die Therapie ihren nutzen hat, bringt ein Kind, das schon in einem so jungen Alter so gequält wurde, niemals die gleichen Erfahrungen mit ins Leben, wie ein Kind das, sagen wir mal, etwas mehr Nettigkeit und Ruhe erfahren hat. Kinder brauchen eine Liebe auf die sie sich verlassen können und das wird hier unmöglich gemacht. Das gilt insbesondere, wenn die Übungen wirklich in der empfohlenen Häufigkeit durchgeführt werden (3-4 mal am Tag) und dann auch noch von den eigenen Eltern, meist der eigenen Mutter. Das ganze ist eine Vertrauensfrage und das Kind erlebt gerade seine erste zwischenmenschliche Beziehung.

Ich habe weiter oben gelesen, dass eine Mutter hier Angst hatte, dass ihr Kind später einen

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29. August 2007 um 21:12
In Antwort auf leif_12331362

Wenn ihr zweifel an vojta habt, kommen diese nicht von Ungefähr
Also ich hab mich jetzt extra für diesen Beitrag angemeldet. Ich bin sonst nicht auf dieser Seite und ich habe auch kein Kind mit Vojta Therapie. Ich bin eins, allerdings schon erwachsen (25J und männlich).
Zuerst mal... die Therapie funktioniert. Hier hört man ja schon viel Gutes darüber wie sie Leuten mit Haltungschäden helfen konnte usw. Bei mir wurde im Alter von 4 Wochen eine Bewegungsstörung Diagnostiziert und das ganze wurde dann auch mit mir gemacht.

Tja, aber man sollte sich da nichts vormachen: Auch wenn die Therapie ihren nutzen hat, bringt ein Kind, das schon in einem so jungen Alter so gequält wurde, niemals die gleichen Erfahrungen mit ins Leben, wie ein Kind das, sagen wir mal, etwas mehr Nettigkeit und Ruhe erfahren hat. Kinder brauchen eine Liebe auf die sie sich verlassen können und das wird hier unmöglich gemacht. Das gilt insbesondere, wenn die Übungen wirklich in der empfohlenen Häufigkeit durchgeführt werden (3-4 mal am Tag) und dann auch noch von den eigenen Eltern, meist der eigenen Mutter. Das ganze ist eine Vertrauensfrage und das Kind erlebt gerade seine erste zwischenmenschliche Beziehung.

Ich habe weiter oben gelesen, dass eine Mutter hier Angst hatte, dass ihr Kind später einen

Teil2
achso, hier kann man nur kurze Nachrichten schreiben?

Ich habe weiter oben gelesen, dass eine Mutter hier Angst hatte, dass ihr Kind später einen "Knacks" bekommt. Nun ist die Vojta-Methode ja eine medizinisch anerkannte. Und auch oder vor allem als Mediziner sollte man davon ausgehen, dass ein so ruppiger Umgang mit einem Säugling oder Kleinkind seelische Spuren hinterlässt, wie auch immer geschaffen. Man sollte also als Laie davon ausgehen können, das die Medizin hier so etwas wie Ergebniskontrolle betreibt und sich die Leute später mal anguckt, allein schon weil das so eine ungewöhnliche Therapie ist. Ich bin mir nicht sicher ob so etwas gemacht wird, ich kann also nur von mir als Einzelfall sprechen, und da kommen die Vojta überhaupt nicht gut weg.

Ich bin seit 4 Jahren mehrmals die Woche in Psychoanalyse, was die Krankenkasse gerne zahlt. Mein leben läuft in der letzten Zeit besser als in der Zeit davor, aber ich kann sagen, dass ich Vojta garnicht gut überstanden habe. Ich habe Angst angefasst zu werden und habe sehr viel weniger Geschlechtsverkehr als mir lieb ist. Beziehungen kann ich leider gar keine führen, da bin ich lieber allein. Ich habe zwar keine physisch verankerte Bewegungsstörung mehr, dafür habe ich jetzt aber eine gewisse Furcht davor mich vor anderen Leuten zu bewegen. Früher ging ich zum Beispiel oft auf eine volle Bushaltestelle zu und dachte mir "Oh mein Gott, die sehen alle wie ich mich bewege" und wurde ganz steif. Depressionen kenne ich auch einigermaßen gut.
Mehr will ich jetzt hier garnicht erzählen, das soll ja keine Gruselvorstellung werden und es ist mir auch zu persönlich um das ins Internet zu schreiben.

Natürlich ist ein halbseitig gelähmtes Kind wahrscheinlich auch nicht besonders glücklich, aber ich muss allen Eltern die mit ihrem Kind Vojta machen dringend raten Alternativen zu suchen. Bobath soll ganz gut sein und hat auch einen ganzheitlicheren Ansatz, der auch auf das seelische im Kind eingeht.
Vojta ist meiner Meinung nach pervers. Vojta ist Kinderschändung.

Viele Grüße und viel Glück mit euren Kindern. Passt auf sie auf!
Michael

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2. September 2008 um 14:54

Probiert es mal aus
Hallo, ich bin Physiotherapeutin und Mutter.
Ich muß jetzt mal mit all den Schreckgespenstern zum Thema Vojta aufräumen:
Die Kinder haben keine Schmezen und werden nicht gequält. Jede Mama hört am Schreien des Kindes, wann es Schmerzen aht, hungrig ist oder zornig. So kann man auch während der Vojta Therapie seinem Kind zuhören und rausfinden, was ihm fehlt.
Din Kinder strengen sich unter der Vojta Therapipe sehr an, bei vielen werden Muskeln aktiviert und Bewegungen, die sie aus dem Alltag nicht kennen, daher reagieren viele Kinder enorm ungehalten. Größere Kinder, die schon drehen oder sitzen oder karabbeln können finden es unmöglich auf dem Rücken/ Seite etc bleiben zu müssen, hier kommt zur Ansterengung auch noch Unmut hinzu. Ich habe mit meinem Sohn in den ersten 6 Monaten nebenbei Vojta geturnt, er fand es immer klasse, ,da er v.A. in Rückenlage besser hantieren konnte, während ich an der Zone war.
Daß Vojta nicht schmerzt habe ich mehrfach selbst erfahren, habe als Kind und nach der Schwangerschaft zur Rückbildung selbst Vojta geturnt und hatte außer einer Riesen Anstrengung keine weiteren Verluste zu verzeichnen. Kinder, die zuhhause regelmäßig "betrunt" werden, empfinden das Turnen in den Praxen garnicht so schlimm und hören meist auf sich so extrem aufzuregen, da sie die Ausgangsstellungen kennen.
Es gibt viele gute Säuglingstherapien, doch rein anatomisch und physiologisch gesehen ist die Vojta Therapie ungeschlagen in Wirkubng und Effizienz, da sie die einzige Therapie ist, die an den kleinen Muskeln der Wirbelsäule ankommt. Diese Muskeln kann ich willentlich nicht trainieren. Sie sind absolut unabdingbar für die Aufrichtung gegen die Schwerkraft und für das Drehvermögen der einzelnen Wirbelkörper gegeneinander. Können die Wirbelkörper nicht gegeneinander drehen, kann sich die Aufrichtung und später die Feinmotorik nur ungenügend entwickeln. Bobath ist auch eine sehr gute Therapieergänzung dazu. Hiermit können die neu erworbenen Fähigkeiten gefestigt werden.
In der Vojta therapie werden Muster gebahnt, die der Idealmotorik entsprechen, d.h. das Kind wird nicht in unnatürlichen Positionen festgehalten, sondern muß dreidimensional arbeiten. Die verschiedenen Positionen sehen furchtbar aus v.A die Bauchlage, da es scheint, der Therapeut hängt mit vollem Gewicht auf dem kind. in Wahrheit fehlt hier nur die 3. Hand. fragen Sie mal die KG, ob Sie Ihre Hand unter ihren Bauch legen dürfen, dann werden sie spüren, daß ihr Kind nicht gequetscht, sondern geführt wird. Der Vojta Therapeut ist zu sehen wie ein Tischebin, das nicht aus dem Weg geht. Mein Tip zum Schluß: zuhause fleißig üben, dann muß man nicht ewig zur Therapie und selbst mal ausprobieren, dann verliert das Gespenst Vojta schnell seinen Schrecken.

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4. September 2008 um 13:23
In Antwort auf leif_12331362

Teil2
achso, hier kann man nur kurze Nachrichten schreiben?

Ich habe weiter oben gelesen, dass eine Mutter hier Angst hatte, dass ihr Kind später einen "Knacks" bekommt. Nun ist die Vojta-Methode ja eine medizinisch anerkannte. Und auch oder vor allem als Mediziner sollte man davon ausgehen, dass ein so ruppiger Umgang mit einem Säugling oder Kleinkind seelische Spuren hinterlässt, wie auch immer geschaffen. Man sollte also als Laie davon ausgehen können, das die Medizin hier so etwas wie Ergebniskontrolle betreibt und sich die Leute später mal anguckt, allein schon weil das so eine ungewöhnliche Therapie ist. Ich bin mir nicht sicher ob so etwas gemacht wird, ich kann also nur von mir als Einzelfall sprechen, und da kommen die Vojta überhaupt nicht gut weg.

Ich bin seit 4 Jahren mehrmals die Woche in Psychoanalyse, was die Krankenkasse gerne zahlt. Mein leben läuft in der letzten Zeit besser als in der Zeit davor, aber ich kann sagen, dass ich Vojta garnicht gut überstanden habe. Ich habe Angst angefasst zu werden und habe sehr viel weniger Geschlechtsverkehr als mir lieb ist. Beziehungen kann ich leider gar keine führen, da bin ich lieber allein. Ich habe zwar keine physisch verankerte Bewegungsstörung mehr, dafür habe ich jetzt aber eine gewisse Furcht davor mich vor anderen Leuten zu bewegen. Früher ging ich zum Beispiel oft auf eine volle Bushaltestelle zu und dachte mir "Oh mein Gott, die sehen alle wie ich mich bewege" und wurde ganz steif. Depressionen kenne ich auch einigermaßen gut.
Mehr will ich jetzt hier garnicht erzählen, das soll ja keine Gruselvorstellung werden und es ist mir auch zu persönlich um das ins Internet zu schreiben.

Natürlich ist ein halbseitig gelähmtes Kind wahrscheinlich auch nicht besonders glücklich, aber ich muss allen Eltern die mit ihrem Kind Vojta machen dringend raten Alternativen zu suchen. Bobath soll ganz gut sein und hat auch einen ganzheitlicheren Ansatz, der auch auf das seelische im Kind eingeht.
Vojta ist meiner Meinung nach pervers. Vojta ist Kinderschändung.

Viele Grüße und viel Glück mit euren Kindern. Passt auf sie auf!
Michael

Es ist immer einfach, wenn man glaubt einen schuldigen gefunden zu haben....
Lieber Michael, ,Ihre Geschichte ist schon traurig und ich wünsche Ihnen alles Gute. Ich finde es nicht fair, daß Sie versuchen all Ihre Probleme an der Vpjta Therapie fest zu machen und ich hoffe, daß Sie darin nicht von Ihrem Therapeuten unterstützt werden, denn andernfalls sollten Sie sich dringend nach Alternativen umsehen.
Ich arbeite schon jahrzehnte mit der Methode und viele Kinder, die früher bei mir als Baby Vojta geturnt haben sind als junge Erwachsene erneut zu mir in Therapie gekommen. Alle kommen gut mit ihrem Leben zurecht, haben Familie und führen ein ungestörtes Leben. Aus diesem Grund kann ich Ihre Erfahrungen nicht bestätigen, im Gegenteil, ich ärgere mich darüben, wenn jemand einfach all seine Probleme einer Therapie in die Schuhe schieben möchte und nicht bereit scheint nach anderen Möglichkeiten zu suchen. Das ist eine himmelschreiende Unerechtigkeit und eine Unverschämtheit all den Eltern gegenüber, die mit ihrem Kind zur Therapipe müssen, da das Kind einen Bewegungsmangel hat. Jedes Elternteil, das Ihren Text liest, muß ja ein schlechtes Gewissen bekommen und das ist absolut nicht in Ordnung. Noch eine Bitte zum Schluß, wenn Sie sich in der Materie nicht auskennen und keine Ahnung haben, was der genaue Inhalt der einzelnen Therapieformen ist, lassen Sie anderen Menschen die Luft für eigene Entscheidungen und erfahrungen, aber versuchen Sie nicht Ihren persönlichen Feldzug anderen auf solch gemeine Weise aufzuzwingen. Jeder hat das Recht für sich zu entscheiden und daher finde ich es falsch Menschen auf diese Weise beeinflussen zu wollen oder ihnen durch Angstmacherei den Weg zu eigenen Erfahrungern zu verbauen.
Ich bin Raucher, meine beiden Eltern rauchen ebenfalls, ich kann ihenen aber nicht die Schuld geben, daß ich auch rauche, das wäre zu einfach. Manchmal lohnt es sich nach den wahren Ursachen zu forschen und nicht bei Oberflächlichkeiten stehen zu bleiben, weil sie einen gemütlichen Ausweg liefern. Weiterhin alles Gute in Ihrem Leben, viel Erfolg bei der tiefgreifenden Suche, aber lassen Sie solche Aktionen. Vielen Dank

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7. November 2008 um 21:50
In Antwort auf inge_12283537

Es ist immer einfach, wenn man glaubt einen schuldigen gefunden zu haben....
Lieber Michael, ,Ihre Geschichte ist schon traurig und ich wünsche Ihnen alles Gute. Ich finde es nicht fair, daß Sie versuchen all Ihre Probleme an der Vpjta Therapie fest zu machen und ich hoffe, daß Sie darin nicht von Ihrem Therapeuten unterstützt werden, denn andernfalls sollten Sie sich dringend nach Alternativen umsehen.
Ich arbeite schon jahrzehnte mit der Methode und viele Kinder, die früher bei mir als Baby Vojta geturnt haben sind als junge Erwachsene erneut zu mir in Therapie gekommen. Alle kommen gut mit ihrem Leben zurecht, haben Familie und führen ein ungestörtes Leben. Aus diesem Grund kann ich Ihre Erfahrungen nicht bestätigen, im Gegenteil, ich ärgere mich darüben, wenn jemand einfach all seine Probleme einer Therapie in die Schuhe schieben möchte und nicht bereit scheint nach anderen Möglichkeiten zu suchen. Das ist eine himmelschreiende Unerechtigkeit und eine Unverschämtheit all den Eltern gegenüber, die mit ihrem Kind zur Therapipe müssen, da das Kind einen Bewegungsmangel hat. Jedes Elternteil, das Ihren Text liest, muß ja ein schlechtes Gewissen bekommen und das ist absolut nicht in Ordnung. Noch eine Bitte zum Schluß, wenn Sie sich in der Materie nicht auskennen und keine Ahnung haben, was der genaue Inhalt der einzelnen Therapieformen ist, lassen Sie anderen Menschen die Luft für eigene Entscheidungen und erfahrungen, aber versuchen Sie nicht Ihren persönlichen Feldzug anderen auf solch gemeine Weise aufzuzwingen. Jeder hat das Recht für sich zu entscheiden und daher finde ich es falsch Menschen auf diese Weise beeinflussen zu wollen oder ihnen durch Angstmacherei den Weg zu eigenen Erfahrungern zu verbauen.
Ich bin Raucher, meine beiden Eltern rauchen ebenfalls, ich kann ihenen aber nicht die Schuld geben, daß ich auch rauche, das wäre zu einfach. Manchmal lohnt es sich nach den wahren Ursachen zu forschen und nicht bei Oberflächlichkeiten stehen zu bleiben, weil sie einen gemütlichen Ausweg liefern. Weiterhin alles Gute in Ihrem Leben, viel Erfolg bei der tiefgreifenden Suche, aber lassen Sie solche Aktionen. Vielen Dank

Warum Schuld?
Hallo!
Ich habe Ihre Beträge zu den Sorgen der Mutter verfolgt und es hat mich sehr bewegt. Denn, ich bin auch ein Vojta.Kind gewesen.
Ich bin meiner Mutter unsagbar dankbar, dass sie diese Anstrengungen auf sich genommen hat und mir ein Leben ermöglicht hat, wie es jeder andere gesunde Mensch führt. Was für eine Leistung!!!
Ich finde das ist es wert durchzuhalten und ich möchte Ihnen Mut machen.
Allerdings: Ein Kind das Vojta braucht ist kein gesundes Kind und um gesund zu werden macht es etwas durch, genau wie die Mutter mit Ihrer Angst und Ihrer Sorge Enormes durchstehen muss.
Es sind zwei Seiten und es geht nicht um Schuld. Es geht um Abwägung.
Ich kann nicht sagen welche negativen Auswirkungen seelischer Natur die Therapie auf mein Leben hatte und hat. Aber ich merke jetzt wo ich das schreibe und auch jedesmal, wenn meine Mutter mir von der Therapie erzählt kommen mir die Tränen (ich bin 33 jahre alt) und meine Hände werden feucht. Ich kenne Beklemmungszustände extremer Natur, die ich mir nicht erklähren kann, weil sie kommen auch wenn es mir gut geht. Woher? Ich habe dann keine Erklährung.
Ich finde es auch schade, dass es keine Literatur darüber gibt. Ich fühle mich da als ehemals Turnender unterrepräsentiert.

Abschließend: Ich bin froh und unermesslich über die Entscheidung, die meine Mutter getroffen hat. Ich liebe Bewegung, ich habe einen Beruf, den ich sonst nicht ausüben könnte.

Es mag vielleicht hart klingen aber: Ich bin krank auf die Welt gekommen, wie kann ich erwarten, dass alles so sein wird, wie bei den gesunden?

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