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Wer hat es bereut, sein Baby bekommen zu haben?

20. Januar 2015 um 12:49

Hallo,

mir ist bewusst, dass dies eine schwierige Frage ist. Doch bin ich mir sicher, dass nicht jede Mutter mit ihrem geplanten oder ungeplantem Baby glücklich ist. Von anderen Müttern habe ich oft durch die Blume gehört, wie sehr sie ihr altes Leben vermissen.

Doch hier ist man anonym und man kann auspacken. Also traut euch: Wer bereut seine Mutterschaft?

Ich habe ein ungeplantes Schreibaby, 4 Monate alt. Ich schlafe seit Monaten kaum noch, bin fertig mit den Nerven, möchte einfahc nur noch allein sein. Wie immer alle gegen Abtreibung sind und alle einem gut zusprechen, sie würden helfen usw... Von wegen! Man steht alleine da vor allem mit schwierigem Baby. Ja, ich wünschte, ich hätte damals auf meine innere Stimme gehört und hätte abgetrieben.

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20. Januar 2015 um 13:10

...
Niemals!
Ich schließe mich komplett den anderen vor mir an.
Meine Kinder sind das beste was mir je passiert ist.
Bitte suche dir Hilfe. Dein Kind macht nichts absichtlich. Es liebt dich mehr als alles auf der Welt.
Alles Gute!

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20. Januar 2015 um 13:15

Du brauchst hilfe!
Ganz dringend sogar, das klingt schon ernst gemeint und nicht aus stress mal eben so hingeschrieben.

Ich hoffe dein baby spürt deine negativen gefühle nicht!

Und nein, natürlich bereue ich nicht das ich zwei gesunde und glückliche kinder habe! Das ist nicht selbstverständlich, solltest du dir mal bewusst machen. Du hast es vielleicht nicht einfach wenn dein baby ein schreibaby ist aber das wird aufhören! Ein schwer krankes kind wird oft nie gesund

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20. Januar 2015 um 13:19

Oha
wenn das echt ist dann solltest du dir wirklich Hilfe suchen.
Mein Sohn war ein Schreibaby und ich habe geweint, geflucht und ins Kissen gebissen (oder mir auf die Lippe).
Dass alle gesagt haben sie helfen dann ganz viel und es in der Realität dann doch anders aussah das war bei mir auch so. Schlimme Gefühle sind auch glaube ich normal aber nie wären mir solche Worte über die Lippen gekommen.
Das hat auch nichts mit hier ist man ja anonym zu tun.
Dein Fall scheint wirklich über das normale Maß an Startschwierigkeiten hinaus zu gehen.
Bitte wende dich an deine Hebamme/Frauenärztin oder das Jugendamt.
Nicht dass du im Affekt noch irgendetwas machst was du bereuen würdest. Ich komme auf diesen Grfanken nur weil ich glaube dass der Mutterinstinkt und die Liebe das einzige sind was Mütter von schreibabys zur Fürsorge zwingt und ich das aus deinem Text nicht rauslese.
Alles Gute.

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20. Januar 2015 um 13:27

Also
Ich bin auch ungeplant schwanger geworden.
Ich wollte nie Kinder.
Bis dahin zumindest standen kinder ganz weit unten auf meiner Liste.
Ich war so jung und hatte mir mein Leben einfach ganz anders vorgestellt.
Wo meine Tochter dann auf der Welt war hatte ich, als ich dann zu Hause war, auch solche Gedanken.
Ich hatte es bereut, nur noch geheult und hätte sie am liebsten meinen Eltern gegeben.
Das hört sich jetzt schlimm an und das war es auch für mich.
Geweint hat sie auch viel, Stillen hat nicht funktionert etc....
ABER ich hatte eine fette Depression.
Und als das erkannt wurde und man mir nicht mehr ständig Vorwürfe gemacht hat sondern angefangen hat mir zu Heldenmuts zu verstehen, würde es besser.
Wie hatten einen ganz beschissenen Start (daran hab ich heute noch zu knabbern. Konnte die Erdte Zeit ja gar nicht genießen)
Und man denkt immer mal wieder an die Zeit ohne Kind zurück. Es war alles so schön einfach. Man musste sich um niemanden kümmern, konnte machen was und wann man wollte.
Ja das fehlt einem manchmal. Und das ist auch ok. Aber meine Tochter ist das beste was mir passiert ist und ich bin so froh das sie hier ist.
Du brauchst Hilfe....... Ich denke alleine kommst du da nicht raus.

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20. Januar 2015 um 13:35

Unsere Tochter ist nun bald 6 Jahre alt...
Und ja, die erste Zeit, da dachte ich oft: Nein... DAS wär ein Fehler... Und ich weiß heute, dass diese Gedanken aus der damaligen Situation entstanden sind... Ich habe dieses Kind geliebt, und doch habe ich die "Schuld" für die äußeren Umstände oft ihr zugeschrieben...
Ich wurde ungeplant schwanger, nach einer doch recht kurzen Beziehung... Die Schwangerschaft voller Ängste (dank sehr unsensibler Ärzte, die Aussagen getroffen haben a la "Das Kind ist dermaßen hintendran in der Entwicklung, das wird es eh nicht schaffen")... Dann die Hochzeit, der Umzug 360 km weg von meiner Familie, ohne wirklich "gefragt" worden zu sein... Die Geburt, ein Not-KS in Vollnarkose mit furchtbaren Demütigungen im Zuge der Geburt... Danach ein Schreibaby, wochenlang sind wir jede Nacht Auto gefahren, weil es der einzige Weg war, sie zum Schlafen zu bekommen... Familie, die nur Ansprüche gestellt hat, aber keine Hilfe war, eher noch schlimmer, die das Kind immer geweckt hat, wenn sie doch endlich mal ohne Auto schlafen konnte... Stillen, teils stundenlang, viel Geschrei die ersten Monate... Mit 2,5 Jahren die Diagnose Asperger-Syndrom... Ärzte, die einen für ein dummes kleines Kind halten... Ein Bruch mit der Familie, sodass wir letztlich ganz alleine waren... Keine Freunde mehr... ich hatte nach dem Umzug eh kaum welche, und die wenigen, die wir hatten haben sich sehr distanziert, weil sie nicht verstanden haben wie es ist mit einem Kind, das ständig schreit... Ein Kind, das nachts nicht schläft, aufwacht, teils 3 Stunden schreit, kaum zu beruhigen ist.

Heute weiß ich, dass nicht sie "Schuld" trägt, sondern dass einfach ich mich damals hätte mehr abgrenzen müssen von den Dingen um mich herum, die wirklich daneben liefen... Heute sitze ich hier, und ich bin so froh und dankbar für dieses Geschenk. Denn gerade schwierige Kinder sind die Aufforderung unseres Lebens an uns selbst, uns in Frage zu stellen. Dass ich mich hätte befreien sollen von unnötigen Erwartungen, und einfach es hätte machen sollen, wie es mein Gefühl mir sagt. Mir mein Gefühl hätte ich nicht schlechtreden lassen sollen.

Also ja, ich kann Dich verstehen... Und kann Dir aus meiner eigenen Erfahrung heraus sagen: Bitte suche Dir Hilfe. Dein Kind kann nichts dafür, und je besser Du selbst mit allem zurecht kommst, desto ruhiger wird Dein Kind werden. Und desto einfacher und schöner wird es alles werden, und Du wirst daran wachsen können.

Gerade solche Situationen sind es, die uns zu großen Veränderungen aufrufen... "Probleme sind notwendig, denn Not macht wendig." Greife den Punkt auf, und versuch dem eigentlich Problem auf die Schliche zu kommen.

Kinder sind unser Spiegel... Sie konfrontieren uns meist auf harmlose, aber manchmal auch auf sehr heftige Weise mit unseren eigenen "Baustellen"... Wenn wir diese auflösen, dann können wir unsere Kinder in einem anderen Licht sehen

Wenn Du Fragen hast, darfst Du mich gerne anschreiben.

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20. Januar 2015 um 21:18

Mein Kind
war wirklich mehr als nur ungeplant (u.a. weil ich Single war...), ich konnte mich nicht einmal richtig aus freien Stücken dafür entscheiden, weil ich die Schwangerschaft zu spät gerafft hab ^^ Ich hatte damals echt seeehr zu kämpfen...aber dann kam sie und die Liebe ist ganz schnell ganz groß geworden.. und heute kann ich definitiv nicht mehr sagen, dass ich mein Kind bereue. SIE keine Sekunde. Aber ich bereue die Situation. Es wäre wahrscheinlich besser 5-8jahre später gewesen (war noch im Studium) und ich bereue v.a. ihren Vater.. Aber mein Kind nicht. Auch wenn das jetzt natürlich paradox ist

Sie hat auch viel geweint, aber war jetzt kein Schreikind. Hätte ich allerdings meine Mutter nicht gehabt, weiß ich auch nicht, wie ich das geschafft hätte...deine Gedanken sind hart, aber ich kann deine Verzweiflung schon auch verstehen. Aber sie wird größer und es WIRD BESSER werden! Und bis dahin musst du dir wirklich Hilfe suchen...auf irgendeine Art und Weise...damit deine Beziehung zu deinem Kind nicht dauerhaft geschädigt wird..

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20. Januar 2015 um 23:31

Ihn bereut?
nein. anfangs war die situation sehr schwer für mich, ich habe über abtreibung, adoption nachgedacht. ich habe versucht mich mit der situation zu arrangieren, hat geklappt, ich würde ihn nicht mehr hergeben - auch wenn es in 5 jahren sicher besser gewesen wäre. ich habe aber auch glück mit ihm: stillen klappt, er lässt sich leicht beruhigen, schläft gut usw.

ich würde dir raten mal zum jugendamt zu gehen. vielleicht können die dir was anbieten (wie unten schon gesagt) mit betreuung ect., damit du runter kommen kannst. versuch dann einfach mal zeit für dich zu finden und zu schlafen

das klappt schon! lg

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21. Januar 2015 um 0:12

Ihr wisst
das ihr eure Kinder zu schrei Kindern macht. Oder ? Es sind immer die Eltern dafür verantwortlich ... Wenn ich das so lese - weiß ich warum das so ist.

Ich hoffe für eure Kinder ( die ungewollt oder ihr das bereut das die da sind ) starkt sind und keine psychischen schäden davon tragen werden !!!

Die Kinder nehmen mehr wahr als wir denken

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21. Januar 2015 um 9:03

Mein altes
Leben vernisse ich kein stück. Mein leben ist erfüllter und glücklicher als je zuvor. Auch wenn es natürlich sehr anstrengende momente gibt aber das vergisst man sehr schnell wieder.
Ich muss aber auch sagen das ich es am anfang bereut habe. Mein sohn war ein wunschkind aber ein schreibaby. Ich war so fertig und traurig. Ich hab sehr viel am anfang geweint weil ich einfach nicht mehr weiter wusste. Ich fühlte mich dem nicht gewachsen. Es hat einige zeit gedauert diesen zustand zu akzeptieren ohne das ich ihn ändern kann. Heute bereue ich nicht eine sekunde das ich ihn habe

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21. Januar 2015 um 12:41
In Antwort auf babybeat

Ihr wisst
das ihr eure Kinder zu schrei Kindern macht. Oder ? Es sind immer die Eltern dafür verantwortlich ... Wenn ich das so lese - weiß ich warum das so ist.

Ich hoffe für eure Kinder ( die ungewollt oder ihr das bereut das die da sind ) starkt sind und keine psychischen schäden davon tragen werden !!!

Die Kinder nehmen mehr wahr als wir denken

Da hat wohl jemand so gar keine Ahnung
Hol dir bitte mal ein Buch zu diesem Thema und rede dann weiter.



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21. Januar 2015 um 12:47

Liebe TE
Wo wohnst du?
Schau mal hier, ob bei dir auch Jemand in der Nähe ist, der dich unterstützen kann:
http://www.wellcome-online.de

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21. Januar 2015 um 23:06
In Antwort auf babybeat

Ihr wisst
das ihr eure Kinder zu schrei Kindern macht. Oder ? Es sind immer die Eltern dafür verantwortlich ... Wenn ich das so lese - weiß ich warum das so ist.

Ich hoffe für eure Kinder ( die ungewollt oder ihr das bereut das die da sind ) starkt sind und keine psychischen schäden davon tragen werden !!!

Die Kinder nehmen mehr wahr als wir denken

Also
das finde ich wirklich etwas fies von dir so etwas zu behaupten.. ich habe mir meinen Sohn sehr gewünscht wir lieben ihn über alles und er ist ein SchreiBaby ich war überall von osteopathen bis Schreiambulanz und das wir eltern daran schuld sind habe ich nie gehört nur immer wie toll wir das machen. ich wünsche niemandem ein schreikind denn es zerrt extrem an den nerven und das kann niemand verstehen oder nachvollziehen außer man ist in der situation. also sei doch bitte etwas freundlicher... die arme sucht hier rat und Motivation und du versuchst ihr noch einen reinzudrucken..

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22. Januar 2015 um 21:24

Die mama
sagt es nur weil sie wahrscheinlich gerade sehr gestresst ist und sobald ihr es ihr etwas besser sie merkt das sie es nicht ernst meint. sagt ihr soch bitte nicht sie soll ihr baby weggeben das zieht sie nur noch mehr runter... liebe mama glaube mir diese tage vergehen ich habe auch ejn schrwibaby und verstehe dicg seeeehr gut. und meine schwangerschaft war schon gruselig mit allem was dazu gehört habe 8 monate sogar bei einem schluck wasser gekotzt sodbrennen bis die Speiseröhre veretzt war und geblutet hat syphysemlockerung könnte nicht mehr laufen.... und dan einen ungeplanten kaiserschnitt unter vollnarkose uuuund zuguter letzt ein schreibaby.. aber da müssen wir alle durch jeder hat irgendwo seinen leid zu tragen oder besser Stress. sieh es doch so sei glücklich das dein kind (gottbewahre)keine behinderung hat und du auch gesund bist es gibt sooo viele schlimme dinge in diesem leben ind wir sind davon verschont.... kopf hovh

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23. Januar 2015 um 13:59

Such dir schnell psychologische Hilfe
deinem Kind zuliebe.

Du scheinst psychisch wirklich nicht sehr belastbar und stabil zu sein...

Was machst du mit deinem Baby wenn es schreit?

Was unternimmst du den Tag über mit ihm?

Ich kann solch eine Einstellung zum eigenen Fleisch und Blut überhaupt nicht nachvollziehen, geschweige denn verstehen, was soll das denn werden wenn dein Kind älter wird? Das erste Jahr ist das leichteste, erst dann wird's schwer, und wenn du jetzt schon nach so kurzer Zeit resignierst, will ich nicht wissen, was aus deinem Kind werden soll.

Ich habe übrigens seit über 5 Jahren nicht mehr richtig geschlafen, und ich lebe noch.

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