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Wer hat hier ein Kind mit ADHS ?

2. März 2014 um 11:25

Hallo,
auf drängen des Kiga und Empfehlung der Schulärztin habe ich meine Tochter jetzt auf ADHS oder ähnliches testen lassen.
Sie ist jetzt gerade 6 geworden. Der Kinderpsychologe war auch einmal im Kindergarten, Da die Probleme - sich nicht konzentrieren können, leicht abgelenkt sein- hauptsächlich dort auftreten. Natürlich merke ich das sie nicht das ruhigste "Standardkind" ist. Aber zuhause kann sie auch ne Stunde ein Bild malen, Kneten oder mit sich selbst spielen.
Mit meinem Kiarzt hatten wir vorher schon eine Ergotherapie angedacht.

Jetzt habe ich einfach Sorge vor Donnerstag. Was passierte denn bei euch nach der Diagnose und wie gings weiter? Ergo, Verhaltenstherapie oder sonstiges? Mag mal einer erzählen.

Danke schonmal
Finnchen

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2. März 2014 um 12:17

Habe zwar kein eigenes
Aber meine 2 schwestern (fast 15&fast17) haben ADS & ADHS.
Bei der älteren wurde es kiga/grundschule festgestellt, sie wurde auch mitten im 2schuljahr um ein jahr zurückversetzt u hat dann medis bekomm (medikinet & ritalin ) seitdem ging es, hat nur noch gute noten u binmt ihr medikinet nur noch an besonders langen oder tagen wo sie sich viel konzentrieren muss..sie hatte auch depressionen mit suizidgedanken mit 7j bei der trennung meiner mutter von ihrem vater. Sie ist die typische ads'lerin die viel in ihrer eigenen welt, oder mehr in der virtuellen welt unterwegs ist, denn in der realität, ne kleiner träumerin^^ ansonsten ist sie schnell gelangweilt, wenn sie etwas nicht "fesselt", hat kb zu iwas& schläft viel...

Die jüngere mit adhs war was das angeht quasi das gegenteil, immer aktiv, fordernd, hibbelig, lässt sich mega leicht ablenken, immer u überall danei mit ihren augen u ohren nur nue da wo sie soll sie ist sehr sportlich, rennt 3x die woche 3std im leichtathletik training neben 10schulstd tagen& ist wie unkaputtbar, kann sich aber auch ruhig u konzentriert beschäftigen; mit meiner tochter zB oder beim kochen u backen! Da ist sie top drin sie nimmt nur ein medikament- medikinet meine ich! Mittlerweile darf sie diese auch an kurzen tagen weglassen qo sie denkt es ginge ohne

Geberell wurden am we u in den ferien die tbl immer weggelassen.
Wenn du noch frageb hast meld dich kann dann auch meine mama fragen

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2. März 2014 um 12:36

Sie
ist genau so wie ihr es beschreibt. Innerlich unruhig, kaum Kaputtzukriegen. Auch spricht sie meist lauter als nötig.Unser Tagesablauf ist immer gleich und durchstrukturiert. Ich arbeite Vollzeit und bin mit Ihr alleine.
Ich hab einfach Sorgen das sie es in der Schule nicht schafft. Zudem mir die Erzieher immer in den Ohren liegen das ich ihr eine Schule mit kleiner Klasse suchen soll weil sie sonst auf jeden fall Probleme kriegen würde. Sowas gibts hier in der Nähe aber nicht.
Ich danke erst mal und warte Donnerstag ab.

Lg Finnchen

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2. März 2014 um 13:02

Darf ich...
... dir eine Frage stellen?
Gesprächstherapie mit einem 6-jährigen, was wird denn da gemacht, welche Ziele hat sie, und wie läuft das denn ab??
Kann ich mir grad gar nicht vorstellen...
Ist nicht anzweifelnd gemeint, sondern aus ehrlichem Interesse!

Tiri

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2. März 2014 um 13:43

Meine Güte sie grade mal
6 da darf sie mal nicht ruhig sitzen......ich würde da keine Angst haben...bzw mir IMMEr eine 2. Meinung holen....ist doch völlig normal das sie mal nicht still sitzen können

Aber wahrscheinlich darf man das eh nicht sagen, bekomm sicherlich ein auf den Deckel wenn ich ADHS kritisch sehe

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2. März 2014 um 14:02

Aber bei einem Kind was grad eingeschult wird,
darf man da direkt von ADHS sprechen, und etvl vielleicht nicht von Schulunreif??? Wird etvl einfach verwechselt, und die TS sagte zuhgause klappt es wunderbar...??!

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2. März 2014 um 16:54

Also
Ich finde es schwer eine Ferndiagnose zu stellen. Aber Adhs ist definitiv von Zappeligkeit zu unterscheiden. Ein Kind das die Krankheit hat kennt kein Ende hat fast kein Schmerzempfinden hat keine Empathie und und und!!!
Eine gute Klinik bzw Sozialpädiatrie kann durch einige Tests diese Diagnose stellen!!!
Ergo ist sicherlich nix Falsches auch wenn sie augenscheinlich kein Adhs hat.

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2. März 2014 um 17:54

Also,
nur falls ich mich falsch ausgedrückt habe. Ich bin eigentlich gegen Medikamente wenn es vielleicht auch ohne geht.
Ich wollte lediglich mal hören wie das hier bei betroffenen so weitergegangen ist.
minimalw: Natürlich muß eine 6 jährige nicht komplett still sitzen. Aber zwischen normalem nicht still sitzen und dem hier liegt schon was zwischen.

Falls wir am Do doch die Diagnose ADHS oder ähnliches bekommen werde ich mir natürlich eine zweite Meinung einholen. Zudem ist meine beste Freundin Kinderpsychologin so das ich auch zum Glück schnell über sie an einen Termin bei jemandem komme. Und nein, sie testet meine Tochter nicht. Das macht jemand der ihr gegenüber völlig neutral ist weil er sie vorher nicht kannte. Das würde ich auch bei einer zweiten Meinung so machen.

ooinafieldofstoneoo: Danke dir das trifft die Sache ziemlich genau.

Lg Finnchen

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2. März 2014 um 21:55

...
Hihi,

den kenn ich auch, den maternalen Alzheimer.
Der folgte bei mir auf die Schwangerschafts- und Stilldemenz!!
Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben, oder?

Lg, Tiri

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3. März 2014 um 7:14

Naja ich
erlebe im Alltag leider anderes. Es gibt adhs Kinder die können nicht nachempfinden dass sie gerade ein anderes Kind umgestossen haben
und ihm deshalb weh gemacht haben.
Es gibt auch kinder die nur an ads ohne hyperaktivität erkrankt sind und diese sind sehr sensibel usw.

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3. März 2014 um 8:56

Hm...
Wenn können sie auch am Donnerstag nur eine Verdachtsdiagnose stellen können...
Für die Diagnose müssen nach meinem Stand mehrere Lebensbereiche ( glaub mind. 3) länger als sechs Monate ohne Remission vor Vollendung des sechsten Lebensjahres "beeinträchtigt" gewesen sein....

Ich hab einige Kinder in der Praxis mit dieser Diagnose und bei genau 2 würde ich sofort die Diagnose unterschreiben....
Bei den anderen sehe ich andere Schwierigkeiten.... Teilleistungsstörungen, Motorikstörungen damit Wahrnehmungsstörungen, Blickmotorik.... Und manchmal fehlt wirklich einfach nur eine Strategie für gezielte Konzentration....
Zum Teil sind es auch Kinder wo die Eltern wenig ermutigt haben auch mal Sachen zu probieren die nicht so leicht fallen...
Sie zeigen wenig Ausdauer und Problemlösung und reagieren motorisch unruhig, ablenkend, aggressiv.... Das hat aber nichts mit einer hirnorganischen Stoffwechselstörung zu tun....

Bei ganz schwierigen Fällen kann man Medikamente geben.... Klar
Und das AD(H)S Kind wird dankbar sein dafür, weil es dann mal ein normales Level bekommt und merkt wieviel es leisten kann.... Bei den anderen Kindern schaffen wir kleine Zombies, die noch zusätzlich mit Nebenwirkungen zu kämpfen haben.... Klar ruhiggestellt sind sie auch

Wenn die Medikamente gut eingestellt sind, kann man dann auch richtig effektiv mit den Kindern mit ADHS arbeiten und sie fördern.... Bestenfalls mit den Eltern zusammen!

Ich erlebe Kinder mit diesem Bild als meist sehr intelligent und auch die fehlende Empathie kann ich nicht bestätigen, sie haben nur einen anderen Kommunikationskanal wie wir....die Wahrnehmungsbereiche sind natürlich etwas anders entwickelt, es gibt sowohl sehr unempfindliche wie auch sehr enpfindliche .... Nur eins haben sie gemeinsam, sie können es nicht steuern egal wie sehr sie sich bemühen....

Lg

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7. März 2014 um 23:03

Hi,
ooinafieldofs
Also sie hat nach jetzigem Stand kein klassisches ADHS. Sie erfüllt ein paar Punkte aber halt lange nicht alle die er für so eine Diagnose braucht. Eine leichte Konzentrationsschwäche ist schon da und halt die Ablenkbarkeit bei Reizen. Aber das war mir ja vorher klar. Er überlegt jetzt nochmal wie man Ihr am besten helfen kann. Er hat mir angeboten eine Kurzzeittherapie zu beantragen (10 std) mit einer anderen Diagnose - ich hab jetzt nur vergessen wie das hieß - undifferenzierbare....
Dabei würde er mit Ihr "üben" das sie sich nicht mehr so leicht ablenken lässt. Erst ein paar Stunden bei ihm in der Praxis und dann würde er mit in den Kiga gehen und sie in den Situationen die die Erzieher besonders beklage (Stuhlkreis) etc unterstützen. Das hilft wohl ganz gut das sie selbst merkt wenn sie zu abgelenkt ist.
Aber wie gesagt er will das nochmal auf einer supervision besprechen. Ansonsten soll ich mich einfach mal mit dem Schulleiter in verbindung setzen und ihn bitten sie in eine Klasse zu bringen bei der der Lehrer ihr klare Regeln vorgibt. Hört sich ja gemein an. Aber es gibt da wohl wirklich einen Unterschied. Der eine Lehrer ist mehr in sowas ausgebildet.
Ich selbst werde mich mal bei einem Ergotherapeuten nach sogenannten Schulvorbereitungskursen erkundigen.
Wenn sie 7 ist sollen wir noch mal wiederkommen und den Test einfach wiederholen. Bei Bedarf auch schon früher.
Mal sehen was er dann vorschlägt wenn er sich meldet.
Gut getan hat mir das er mich als kompetente Mutter bezeichnet hat. Sowas hör ich nicht so oft.
Danke für deine Nachfrage.

LG Finnchen

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