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Wer hat nur abgepumpt und warum

9. März 2009 um 11:20

Hallo!

Ja meine Frage steht ja schon oben.
Würde mich mal für eure Erfahrungen interessieren.

Ich bin auch am überlegen ob ich nicht hauptsächlich nur noch abpumpe und ihm dann gebe.

Mein Kleiner Jonathan ist 11 Wochen und 1 Tag alt und ich habe bisher voll gestillt - ab und an zugefüttert (mit abgepumpter Milch oder HA).
Er war von Anfang an ein sehr langsamer Trinker und ist es leider immer noch. Wir brauchen jetzt mindestens eine Stunde (halbe Stunde an jeder Brust), aber das reicht jetzt nicht mehr, so dass ich mich manchmal 1 1/2 bis 2 Stunden hinsetze. Danach scheint er aber immer noch nicht satt zu sein und wenn ich zufütter trinkt er das gerne noch.
Ich weiß nicht ob er ne Saugschwäche hat oder es am Stillhütchen liegt oder vielleicht am vermuteten Kiss-Syndrom.
Das klären wir alles nächste Woche beim Arzt.

Ich will auch nochmal Kontakt mit la leche liga aufnehmen.

Jedenfalls wenn ich abpumpe mit meiner Handpumpe bringe ich es in 8-10 min auf 80-100 ml pro Seite - also insgesamt auf 160-200 ml.
Und da frage ich mich natürlich nun ob es nicht besser wäre nur noch abzupumpen, weil ich da zeitlich bedeutend kürzer komme und es für uns beide das vermutlich besser wäre - auch für meine Psyche.

DAnke für euere Meinungen/Tipps.

LG Cindy

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9. März 2009 um 18:08

Pumpen und Zufüttern...
Hallo,

schön, dass man hier auch mal was von Leidensgenossinnen liest!

Mein kleiner Spatz ist seit dem 02.02. auf dieser Welt und ich pumpe quasi ab dem 3. Lebenstag!!!

Er hatte im KH die Neugeborenen-Gelbsucht aufgrund unserer unterschiedlichen Blutgruppen und Rhesusfaktoren derart stark, dass er von seinen 3090 g 400 g innerhalb von drei Tagen verloren hatte , weil diese Babies extrem trinkfaul sind. Da er aufgrund der Gelbsucht noch unter die Photo-Lampe musste, haben die Hebis ihn mir nicht zum Stillen gebracht in den Pausen, sondern ab dem 3. Tag Pre und meine abgepumpte Milch gefüttert.

Tja und der kleine Wassermann fand die Flasche so geil, dass er seitdem was gegen "Brust pur" hat, nur mit Stillhütchen andockt (wenn überhaupt ) und sowieso am liebsten aus der Flasche gefüttert werden möchte.

Das ganze nennt sich Saugverwirrung und er liebt seine Flasche und seinen Nuckel über alles (JA, ich geb ihm nen Nuckel, weil das nützt ja nu auch nix mehr , er hat ja die Saugverwirrung schon ).

Nach 5 nervenaufreibenden Wochen und zig vergeblichen Stillversuchen hab ichs aufgegeben und lasse ihm die heißgeliebte Flasche und das Pre. Hauptsache er wird satt und gedeiht...

Meine Milch wird langsam weniger, aber damit werd ich wohl leben müssen...

LG von der Mieze und "Flaschenkind" Jonas 5 Wochen alt

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9. März 2009 um 18:35

Hallo
Ich habe auch von geburt an gepumt, weil mein Sohnemann eine Saugschwäche hatte, aufgrund eines etwas nach innen abgeknickten Kinns, somit war Saugen an der Brust nicht möglich. Außerdem musste ich zufüttern, weil ich kaum Milch hatte.
Hab das 8 Wochen lang gemacht und dann aufgegeben. Ich konnte es im Alltag schlecht umsetzen. Alle 3 Std pumpen und auch nachts, sonst wurde die Milch weniger ... es war so schlimm und nervig. Ich hätte doch so gerne gestillt. aber das sollte wohl nicht sein. Von beiden Seiten. Nun bekommt mein Sohn nur noch voll die PRE Milch und ich habe mich inzwischen damit abgefunden. Ich hoffe aber sehr, dass es beim nächsten Kind klappt.

Ich bin mir sicher, dass es sich bei euch einspielen wird. Es dauert natürlich eine Weile. Aber wenn du absolut nicht möchtest, dann kann ich es verstehen. Wenn du unglücklich bist, wirkt sich das auch auf dein baby aus. Aber eine Beratung in der Leche Liga finde ich super von dir und dass du nicht sofort aufgibst.
Alles Gute und viel Glück

Liebe Grüße

Katharina mit Tim (5,5 Monate)

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