Home / Forum / Mein Baby / Wer hat schon mal Knochenmark gespendet

Wer hat schon mal Knochenmark gespendet

26. Januar 2009 um 20:20

Also hab mich ja nun auch als Spender registrieren lassen, weil ich das wichtig finde, wenn jemand dringend Knochenmark benötigt, dann auch ein passender Spender gefunden wird. Oftmals sind es die ganz Kleinen, die unsere Hilfe benötigen und wir können helfen und das nur mit einem Pieks.Also eine rundum gute Sache.

Meine Frage nun an die, die schonmal gespendet haben, wie läuft das ab.? Ich meine man bekommt einen Anruf? Muss dann in eine der 4 Kliniken fahren. Aber was ist wenn man grad im Urlaub ist oder die nächstmögliche Klinik belegt ist? Wie läuft das ab. Wer kann mir da helfen??? LG Ilo+Kids (21 Jahre, 21 Monate+fast 9Monate)

Mehr lesen

26. Januar 2009 um 20:49

In allen Kliniken gehts nicht
sagt wohl die Stiftung. Das dürfen wohl nur 4 Kliniken in Deutschland machen. Reisekosten würde ich mir bis Dresden ja gefallen lassen, das könnte ich veknusen, aber wenns nach Bayreuth oder so geht, dann wäre guter Rat teuer, aber da täte sich bestimmt auch ne Lösung finden wenn Dresden belegt ist. Seit Jahren hab ich überlegt Spender zu werden und jedesmal kam was dazwischen, diesmal hab ichs durchgezogen und bin es nun, und ich hab echt bedenken, das dann der Anruf im Urlaub kommt, manchmal ist es ja kurz vor 12 das ein Spender benötigt wird. Hast schonmal gespendet??? LG Ilo

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Januar 2009 um 20:55

Hallo
Also ich habe schon Stammzellen gespendet und habe keine Anruf erhalten, sondern es geht alles über schriftverkehr, klar, dann auch mal telefonate, aber hauptsächlich schriftverkehr!

Und was die Reisekosten und so beanlangt. Die DKMS übernimmt alles, die bezahlen die den Zug, Sprit wenn Du selbst mit dem Auto kommst, bist Du von weiter weg, dann bekommst Du ein Zimmer in einem Hotel und alles übernimmt die DKMS! Ist echt klasse wie die sich um einen kümmern!

Wie das mit den Kliniken ist weiß ich nicht, ob es da nur 4 gibt in die man gehen kann! Ich mußte nach Nürnberg!

Wenn noch fragen sind, einfach eine PN an mich, antworte gerne!

Lg Sandra

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Januar 2009 um 21:40

Hallo
Ich hab zwar noch nicht gespendet, aber ich möchte trotzdem was dazu sagen!
Ich find's toll, dass du (und die anderen, die geantwortet haben) bereit bist, jemanden neue Hoffnung zu geben, der vielleicht keine mehr hat!

Ich selbst bin seit 1997 registriert, weil damals mein Freund an Leukämie (ne echt krasse Form) erkrankt ist und die dritte Chemo auch nix mehr gebracht hat und es sehr schnell bergab ging. Durch die DKMS wurde ein passender Spender gefunden und die Spende wurde auch sehr schnell veranlasst. Leider war es dann doch zu spät und mein Freund ist verstorben (auf dem Weg zum OP).
Aber ich denke, dass sowas kaum vorkommt und das ist ja auch nun schon fast 12 Jahre her. Und die Medizin entwickelt sich weiter, so dass man eine Verschlechterung schneller bemerkt.

Ich wollte jetzt hier nicht rumheulen oder so, es berührt mich eben und ich wollte nur ausdrücken, wie toll ich eine Spendenbereitschaft finde!

LG, mommytobe mit Joshua (5 Monate, 2 Wochen & 2 Tage alt)

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Januar 2009 um 22:21
In Antwort auf angela_11947576

Hallo
Ich hab zwar noch nicht gespendet, aber ich möchte trotzdem was dazu sagen!
Ich find's toll, dass du (und die anderen, die geantwortet haben) bereit bist, jemanden neue Hoffnung zu geben, der vielleicht keine mehr hat!

Ich selbst bin seit 1997 registriert, weil damals mein Freund an Leukämie (ne echt krasse Form) erkrankt ist und die dritte Chemo auch nix mehr gebracht hat und es sehr schnell bergab ging. Durch die DKMS wurde ein passender Spender gefunden und die Spende wurde auch sehr schnell veranlasst. Leider war es dann doch zu spät und mein Freund ist verstorben (auf dem Weg zum OP).
Aber ich denke, dass sowas kaum vorkommt und das ist ja auch nun schon fast 12 Jahre her. Und die Medizin entwickelt sich weiter, so dass man eine Verschlechterung schneller bemerkt.

Ich wollte jetzt hier nicht rumheulen oder so, es berührt mich eben und ich wollte nur ausdrücken, wie toll ich eine Spendenbereitschaft finde!

LG, mommytobe mit Joshua (5 Monate, 2 Wochen & 2 Tage alt)

Du" heulst "bestimmt
nicht rum, jedenfalls nicht für mich und ich habe eben Gänsehaut gekriegt als ich Deine Geschichte las. Furchtbar und genau deshalb sollte es vielmehr Spender geben und ich würde mich echt riesig freuen wenn meine DNS mit meinem Knochenmark mal einem Menschen helfen kann. Gerade weil ich viele Geschichten höre die Knochenmark betreffen, denn im Fernsehen wird ja auch oft gesucht. Weißt Du, wir leben in dem was wir TUN weiter , denn auch unsere Kinder werden sich unserer "Taten" erinnern und dies zum Vorbild nehmen und werden es auch TUN und es weitergeben. Verstehst Du was ich meine. Selbst wenn wir zwar Spender sind aber vielleicht nie gebraucht werden, so leben wir unseren Kindern vor, wie wichtig dieser Schritt ist und diese vermitteln es an ihre Kinder usw. Und es werden immer mehr Menschen die dann helfen können. So ein Schicksal wie bei Deinem Freund muss sich nie nie wiederholen, denn es ist so einfach zu helfen LG Ilo

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Januar 2009 um 22:22

Dkms
ich bin seit 2003 registriert. Hab aber noch nicht gespendet. Einmal musste ich eine 2. Typisierung machen, da ich in der engeren Auswahl stand.
Eigendlich läuft alles über Schriftkontakt. Aber vor der 2. Typisierung wurde ich auch angerufen und die Frau hat sich sehr viel Zeit genommen um mir alles zu erklären.

ich müsste nach Dresden, wenn ich mal in Frage kommen würde. Bekäme alles bezahlt und hätte damals sogar meinen damals 2-jährigen Sohn hätte ich mit nehmen können.

Auf vder DKMS -Homepage gibt es ein Forum, da kannst du alle Fragen stellen, die dir auf der Seele brennen. Da wird dir ganz bestimmt besser geholfen als hier.

Ich find es auch ganz wichtig zu helfen. Deswegen spende ich regelmäßig Blut. Mir macht das nichts aus und ich kann damit vielen Menschen helfen.

LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Januar 2009 um 22:25
In Antwort auf lucine_12249785

Du" heulst "bestimmt
nicht rum, jedenfalls nicht für mich und ich habe eben Gänsehaut gekriegt als ich Deine Geschichte las. Furchtbar und genau deshalb sollte es vielmehr Spender geben und ich würde mich echt riesig freuen wenn meine DNS mit meinem Knochenmark mal einem Menschen helfen kann. Gerade weil ich viele Geschichten höre die Knochenmark betreffen, denn im Fernsehen wird ja auch oft gesucht. Weißt Du, wir leben in dem was wir TUN weiter , denn auch unsere Kinder werden sich unserer "Taten" erinnern und dies zum Vorbild nehmen und werden es auch TUN und es weitergeben. Verstehst Du was ich meine. Selbst wenn wir zwar Spender sind aber vielleicht nie gebraucht werden, so leben wir unseren Kindern vor, wie wichtig dieser Schritt ist und diese vermitteln es an ihre Kinder usw. Und es werden immer mehr Menschen die dann helfen können. So ein Schicksal wie bei Deinem Freund muss sich nie nie wiederholen, denn es ist so einfach zu helfen LG Ilo

Das wr sehr schön gesagt
eben... selbst wenn ich nie spenden kann, lebe ich meinen Kinder vor, wie wichtig soetwas ist.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Januar 2009 um 22:34
In Antwort auf banu_12534222

Dkms
ich bin seit 2003 registriert. Hab aber noch nicht gespendet. Einmal musste ich eine 2. Typisierung machen, da ich in der engeren Auswahl stand.
Eigendlich läuft alles über Schriftkontakt. Aber vor der 2. Typisierung wurde ich auch angerufen und die Frau hat sich sehr viel Zeit genommen um mir alles zu erklären.

ich müsste nach Dresden, wenn ich mal in Frage kommen würde. Bekäme alles bezahlt und hätte damals sogar meinen damals 2-jährigen Sohn hätte ich mit nehmen können.

Auf vder DKMS -Homepage gibt es ein Forum, da kannst du alle Fragen stellen, die dir auf der Seele brennen. Da wird dir ganz bestimmt besser geholfen als hier.

Ich find es auch ganz wichtig zu helfen. Deswegen spende ich regelmäßig Blut. Mir macht das nichts aus und ich kann damit vielen Menschen helfen.

LG

Du sagst es!
Blutspenden tue ich ja auch und das tut auch nicht weh und wenn ich etwas abgeben kann was ich zur genüge habe und es hilft, dann ist das gut und macht mich auch glücklich.

Ja Dresden würde bestimmt bei mir auch in Frage kommen, denn ich lebe in Brandenburg bei Berlin und da ist Dresden am nächsten. Ihr habt mir schon geholfen indem ihr Eure Erfahrungen geschildert habt und das hilft mir schon weiter, denn ich hab mir echt ne Rübe gemacht wie das ist, wenn ich im Urlaub bin....aber nun weiß ich ja wies funktioniert DANKE das Ihr mir da Eure Erfahrungen berichtet habt LG Ilo

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Januar 2009 um 22:46
In Antwort auf lucine_12249785

Du" heulst "bestimmt
nicht rum, jedenfalls nicht für mich und ich habe eben Gänsehaut gekriegt als ich Deine Geschichte las. Furchtbar und genau deshalb sollte es vielmehr Spender geben und ich würde mich echt riesig freuen wenn meine DNS mit meinem Knochenmark mal einem Menschen helfen kann. Gerade weil ich viele Geschichten höre die Knochenmark betreffen, denn im Fernsehen wird ja auch oft gesucht. Weißt Du, wir leben in dem was wir TUN weiter , denn auch unsere Kinder werden sich unserer "Taten" erinnern und dies zum Vorbild nehmen und werden es auch TUN und es weitergeben. Verstehst Du was ich meine. Selbst wenn wir zwar Spender sind aber vielleicht nie gebraucht werden, so leben wir unseren Kindern vor, wie wichtig dieser Schritt ist und diese vermitteln es an ihre Kinder usw. Und es werden immer mehr Menschen die dann helfen können. So ein Schicksal wie bei Deinem Freund muss sich nie nie wiederholen, denn es ist so einfach zu helfen LG Ilo

Danke!
Das hast du wirklich schön gesagt! Genau das ist es ja, man kann so einfach helfen. Der Eingriff ist nicht mal kompliziert und kann so viel bewirken. Ich wäre gerne auch Organspenderin, aber das geht aus gesundheitlichen Gründen bei mir nicht. Aber dafür ist es meine ganze Familie.
Werde meinem Sohn auch vermitteln, dass es richtig und wichtig ist, zu helfen. Und wer weiß, ich hoffe es zwar nicht, aber keiner ist davor geschützt, einmal selbst betroffen zu sein. Und schon deshalb ist mir das so wichtig. Woher soll ich wissen, dass es nicht einmal mein Kind sein wird, das diese Hilfe braucht? Da geht es mir mit der Registrierung gleich besser.

LG, mommytobe

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Januar 2009 um 22:56
In Antwort auf angela_11947576

Danke!
Das hast du wirklich schön gesagt! Genau das ist es ja, man kann so einfach helfen. Der Eingriff ist nicht mal kompliziert und kann so viel bewirken. Ich wäre gerne auch Organspenderin, aber das geht aus gesundheitlichen Gründen bei mir nicht. Aber dafür ist es meine ganze Familie.
Werde meinem Sohn auch vermitteln, dass es richtig und wichtig ist, zu helfen. Und wer weiß, ich hoffe es zwar nicht, aber keiner ist davor geschützt, einmal selbst betroffen zu sein. Und schon deshalb ist mir das so wichtig. Woher soll ich wissen, dass es nicht einmal mein Kind sein wird, das diese Hilfe braucht? Da geht es mir mit der Registrierung gleich besser.

LG, mommytobe

Organspender bin ich auch.....
und ich finde das auch wichtig, denn was nützen mir meine Organe, wenn ich mal nicht mehr bin....und wie recht hast Du, wenn Du sagst....Wer weiß vielleicht braucht man das ja mal selber oder es betrifft das eigene Kind...ich möchte das nie, nie nie bei meinen kindern erleben. Fest steht für mich auch. sollte eins meiner Kinder, warum auch immer (was ich nie hoffen mag) eine Niere brauchen, so wird es meine sein, die es bekommt, denn davon habe ich 2 aber dies würde ich auch nur bei meinen Kindern tun.....Ich hoffe so, das sich solche Fragen nie bei uns stellen werden, denn das wäre das schlimmste für eine Mutter. Recht hast Du wenn Du sagst, wir müssen das unseren Kindern vermitteln und vorleben und damit haben wir schon viel erreicht, wenn sie es annehmen und umsetzen LG Ilo

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Januar 2009 um 23:04
In Antwort auf lucine_12249785

Organspender bin ich auch.....
und ich finde das auch wichtig, denn was nützen mir meine Organe, wenn ich mal nicht mehr bin....und wie recht hast Du, wenn Du sagst....Wer weiß vielleicht braucht man das ja mal selber oder es betrifft das eigene Kind...ich möchte das nie, nie nie bei meinen kindern erleben. Fest steht für mich auch. sollte eins meiner Kinder, warum auch immer (was ich nie hoffen mag) eine Niere brauchen, so wird es meine sein, die es bekommt, denn davon habe ich 2 aber dies würde ich auch nur bei meinen Kindern tun.....Ich hoffe so, das sich solche Fragen nie bei uns stellen werden, denn das wäre das schlimmste für eine Mutter. Recht hast Du wenn Du sagst, wir müssen das unseren Kindern vermitteln und vorleben und damit haben wir schon viel erreicht, wenn sie es annehmen und umsetzen LG Ilo


Das kann ich nur unterstreichen! Genauso sehe ich das auch!
Danke, da hatte ich heute wieder etwas, worüber ich mich gefreut hab! (außer meinem Sohn natürlich )

LG, mommytobe

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. Januar 2009 um 9:44


Meine Schwester ist Blutspenderin/Organspenderin (wie alle über 18 in unserer Familie) und wurde vor etwa 2 Jahren angeschrieben, dass ihre Blutplättchen benötigt werden.. Sie war eine von 2 Spendern in Deutschland, die für diese Dame in Frage kam.

Mehrfach mußte sie in die Klinik, stundenlang hatte sie Nadeln in beiden Armen. Aus dem einem wurde das Blut entnommen, durch eine Maschine geschleudert, die diese Plättchen gefiltert hat und in den anderen Arm wieder rein.
Sie hat jedesmal einen oder sogar zwei Tage freibekommen (je nachdem wies ihr ging). Ihr Chef fand nicht sooo toll, war aber mehr stolz, dass sie helfen konnte (er ist Arzt).
Hätte sie kein Auto zur Verfügung gehabt, hätte die Klinik sogar ein Taxi geschickt.
Die haben kurzfristig angerufen.
Sie hat zwar noch keine Kinder, aber die Klinik hätte sich sicher auch um Betreuung derer bemüht.

Sie hat auch drum gebeten, Auskunft zu erhalten, ob es der Empfängerin besser geht. Nicht den Namen, nur ob sie helfen konnte.

Ich bin sehr stolz auf sie.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. Januar 2009 um 19:46
In Antwort auf midge_12282015


Meine Schwester ist Blutspenderin/Organspenderin (wie alle über 18 in unserer Familie) und wurde vor etwa 2 Jahren angeschrieben, dass ihre Blutplättchen benötigt werden.. Sie war eine von 2 Spendern in Deutschland, die für diese Dame in Frage kam.

Mehrfach mußte sie in die Klinik, stundenlang hatte sie Nadeln in beiden Armen. Aus dem einem wurde das Blut entnommen, durch eine Maschine geschleudert, die diese Plättchen gefiltert hat und in den anderen Arm wieder rein.
Sie hat jedesmal einen oder sogar zwei Tage freibekommen (je nachdem wies ihr ging). Ihr Chef fand nicht sooo toll, war aber mehr stolz, dass sie helfen konnte (er ist Arzt).
Hätte sie kein Auto zur Verfügung gehabt, hätte die Klinik sogar ein Taxi geschickt.
Die haben kurzfristig angerufen.
Sie hat zwar noch keine Kinder, aber die Klinik hätte sich sicher auch um Betreuung derer bemüht.

Sie hat auch drum gebeten, Auskunft zu erhalten, ob es der Empfängerin besser geht. Nicht den Namen, nur ob sie helfen konnte.

Ich bin sehr stolz auf sie.

WOW
ich hoffe, das es gut ausgegangen ist. Schön das es Leute gibt, die gerne spenden und somit helfen können. Wirklich tolle Sache!!!! Die Nadeln sind da völlig nebensache und sind auszuhalten, denke ich, denn man weiß ja wofür es ist!!!!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram

Das könnte dir auch gefallen