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Wer hat sich bewusst gegen ein weiteres Kind

8. Mai 2017 um 14:39

entschieden?
Und was waren die Gründe?
Falls es eine rationale Entscheidung war...Ist euer Gefühl "hinterhergekommen" oder bereut ihr es?

Liebe Grüße 
Pupsigel 

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8. Mai 2017 um 19:41

Mein Mann hat 1 Jahr nach Geburt des 3. Kindes eine Vasektomie durchführen lassen. Das hatte mehrere Gründe:

1. Wir fühlen uns einfach komplett!
2. Eine hormonelle Verhütung kam für mich nicht mehr in Frage und wir haben keine für uns geeignete hormonfreie Alternative gefunden, mit der wir zufrieden waren.
3. Insbesondere mein Mann ist ein gebranntes Kind in Bezug auf "alte" Eltern. Wir haben beide eines unserer Elternteile bereits früh verloren. Mein Mann ist jetzt 36, ich 34, also noch nicht sooooo alt. Aber für uns ist nun ein Alter erreicht, wo wir einfach froh sind, bereits 3 wundervolle Kinder zu haben und das Schicksal nicht noch einmal herausfordern wollen.

Ich habe unsere Entscheidung bisher gefühlsmäßig noch nicht bereut!

 

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8. Mai 2017 um 19:54

Meine Maus wird Einzelkind bleiben, da für mich die ersten 1,5 Jahre ein Albtraum waren. Ich kam mit dem Baby, das mir nicht mitteilen konnte was ihm fehlt und fem dazugehörigen Schlafmangel absolut nicht klar. Das holt mich, wenn sie krank ist, bis heute immer wieder ein. Die Hilflosigkeit, nicht zu wissen, was man dagegen tun kann, damit komme ich absolut nicht klar. Mittlerweile ist sie fast 5 und immer wenn mir der Gedanke kam oder kommt, dass sie vielleicht doch ein Geschwisterchen haben sollte, folgt kurz darauf eine Situation in der ich heil froh bin nur ein Kind zu haben. (Meistens eine Erkältung...)
Allerdings habe ich mich noch nicht zu einem endgültigen Schritt durchringen können. Ich bin noch nicht mal 30 und wer weiß was mir in 5 Jahren noch so einfällt... 

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8. Mai 2017 um 20:30
In Antwort auf pupsigel

entschieden?
Und was waren die Gründe?
Falls es eine rationale Entscheidung war...Ist euer Gefühl "hinterhergekommen" oder bereut ihr es?

Liebe Grüße 
Pupsigel 

Meine Arbeit und unser Alter.

Ich arbeite im Handel und habe 3 Schichten, zudem jeden Samstag, kein Urlaub Weihnachten und Ostern. Das wollten wir einen zweiten Kind nicht antun, dann ist mein Mann 6 Jahre älter als ich.


 

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8. Mai 2017 um 20:54

Wir sind uns mittlerweile auch sicher kein zweites zu wollen. Ich werde nächstes Jahr auch schon 40. Sind mit 2,5 jähriger Tochter voll und ganz ausgelastet.

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8. Mai 2017 um 22:23

Ich war mir immer unsicher bzgl weiterer Kinder und letztendlich hat mir meine Gesundheit bzw mein Körper die Entscheidung abgenommen. War auch gut so, denke ich, sonst hätten wir es nie wirklich entscheiden können Ich hätte versuchen können, meine Fertilität zu retten, aber wozu mit dem Schicksal spielen? Es ist mir wichtiger, für meine Tochter gesund zu werden und zu bleiben, damit sie mich noch lange bei sich hat und das alles zählt einfach.

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9. Mai 2017 um 5:20
In Antwort auf pupsigel

entschieden?
Und was waren die Gründe?
Falls es eine rationale Entscheidung war...Ist euer Gefühl "hinterhergekommen" oder bereut ihr es?

Liebe Grüße 
Pupsigel 

Bei uns sind es vorrangig rationale Gründe. Und ich bin egoistisch geworden! Ich habe keine Lust mehr jeden Cent 3x umzudrehen bevor ich ihn ausgeb. (Und das müsste ich definitiv bei einem weiteren Kind). Kinderbetreuung ist extrem teuer. Wir haben nur eine 3 Zimmer Wohnung. Eine grössere Wohnung ist leider unbezahlbar (München halt....) Keine Familie in der Nähe die uns unterstützen könnte. Meine Tochter war ein Schreikind - das halte ich kein 2tes mal aus. 
Endlich geht es uns finanziell so gut dass wir uns auch mal was leisten können und ich nicht immer nein sagen muss. Ich kann endlich wieder reisen. Das hatte ich so vermisst. Meine Tochter ist jetzt acht und wir haben unsere Freiheit zurück. Das ist so schön. Ich bin nicht bereit nochmal zu verzichten über Jahre. Ich habe auch ziemlich schnell festgestellt, dass dieses Muttersein nicht so mein Ding ist. Außerdem war ich nach der Geburt MEGAFETT und das will ich nicht mehr. 

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9. Mai 2017 um 6:09

@jessicajones: ich wünsche dir weiterhin ganz viel Kraft und dass Du bald wieder völlig gesund bist 

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9. Mai 2017 um 8:56
In Antwort auf pupsigel

entschieden?
Und was waren die Gründe?
Falls es eine rationale Entscheidung war...Ist euer Gefühl "hinterhergekommen" oder bereut ihr es?

Liebe Grüße 
Pupsigel 

Für mich ist das Thema ständig präsent und eigentlich ist meine "Entscheidungsdeadline" bereits abgelaufen. Wir wollten uns bis Ende 2016 entschieden haben.
Mein Mann würde ein weiteres Kind mittragen, also faktisch liegt die Entscheidung bei mir.
Mein Herz schreit laut "ja". Wenn ich mir meine Kinder ansehe kann ich es nicht erwarten ein weiteres Wunder zu bestaunen  (ja, und auch manchmal darüber verzweifeln ).
Aber es spricht so vieles dagegen: 
ich bin nicht mehr taufrisch, ich bin chronisch krank, ich hatte wahnsinnig anstrengende Schwangerschaften mit ständiger Angst, sooo unendlich vielen Arztbesuchen.
Ich habe gesunde Kinder, sollte ich nicht einfach dankbar sein?
Wenn ich den Satz "ich möchte das Schicksal nicht herausfordern" lese wird mir ganz übel, denn das triggert eine Urangst in mir.

Wir wohnen in einer Stadt, in der Wohnraum wahnsinnig rar und teuer ist, für 4 geht es gerade so, aber für 5 müssten wir raus aus der Stadt.
Ich arbeite seit einem Jahr wieder und es tut mir gut.
Wir können in Urlaub fliegen und unseren Kindern ein bisschen was bieten, dies wäre sicherlich weniger, da ich mit 3 Kindern in näherer Zukunft weniger arbeiten könnte.

Ich habe wahnsinnig große Angst vor der Schwangerschaft.
Ich glaube,  das ist mein größtes Hemmnis.

Ein Pflegekind oder ein Kind zu adoptieren kommt für uns nicht in Frage.

Schwierig.
Ich komme nicht weiter.
Vielleicht muss ich dieses Thema so lange vor mich herschieben bis es nicht mehr geht und meine Uhr abgelaufen ist. 

 

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9. Mai 2017 um 11:21

Eine enge Freundin von Mir hat sich gegen den Kinderwunsch entschieden, aus rationalen Gruenden, haultsaechlich Geld. Sie und ihr Mann wollten ihrer Tochter viel bieten, unter anderem ein Haus kaufen anstatt zu mieten. Ich muss zugeben dass ich das lange nicht verstehen konnte. Sie hat sehr darunter gelitten, tut es manchmal immer noch. Als ich meinen zweiten Sohn bekam trotz finanziell schwierigeren Verhaeltnissen  als ihre, war es sehr deutlich, dass wir da nicht gleich denken. Aber das macht ja nichts, das macht es ja auch lebendig, unterschiedliche Lebenskonzepte...

​Jetzt wo ihre Tochter 14 ist, kam es irgendwie alles noch mal hoch... So kurz vor 40...

​Eine andere Freundin ist da ganz klar mit sich: Ein Kind ist genug.

​Ich habe mich mit einem Kind nicht komplett gefuehlt. Mein Mann hat mit gezogen, aber als ich dann schwanger war, wusste ich ploetzlich, dass er das zweite Kind eigentlich nicht wollte.
Nach der Geburt fiel er in ein tiefes Loch.
​Mittlerweile liebt er den Kleinen sehr, will ihn nicht missen.
​Wir sind getrennt. Ich denke, das zweite Kind ist einer der Gruende...Ich fuehle mich jetzt aber komplett. Haette ich entscheiden muessen, ich haette mich immer fuer meinen zweitenSohn und gegen den Mann entschieden....

​Ich wuensche Dir, dass Du DEINE Antworteb findest. Das kannst Du nur mit voelliger Ehrlichkeit Dir selbst gegenueber. Wenn Du eine Entscheidung erzwingen muesstest, dann ust es wohl einfach noch nicht Zeit fuer diese Entscheidung. Dann lass es ruhen!!


 

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9. Mai 2017 um 11:29

ich glaube tatsächlich, dass man da auf sein Herz hören sollte. Natürlich beeinflussen die Umstände, wie Finanzen, Platz etc. diese Entscheidungen mit. Aber ich denke, wenn das Herz so laut danach schreit, dann kann es so verkehrt nicht sein.
Auch wenn das eventuell bedeutet, sich ein wenig mehr einschränken zu müssen, als nur mit einem bzw zwei Kindern.

Ich muss aber dazu sagen, ich rede von Familien, für die ein weiteres Kind im Zweifelsfall bedeutet, dass man die nächsten Jahre statt nach Malle zu fliegen eben an der Nordsee Urlaub macht und nicht diejenigen, die sowieso schon zu knappsen haben. (Nicht, dass ich nicht auch denen das Glück mehrerer Kinder gönne, ihr wisst wie ich das meine.. )

Wir bekommen aktuell Nr. 2 und ich hoffe, dass es zukünftig noch eine Nr. 3 geben wird. Aber man weiß natürlich nie. Finanziell werde ich defintiv auf Dauer mehr arbeiten müssen als jetzt, auch wenn mein Mann gut verdient und ich ja auch zur Zeit arbeite. Aber daran würde es auch nicht scheitern, wenn das Herz wirklich so sehr danach schreit....

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9. Mai 2017 um 12:50

Wir wollten ursprünglich drei Kinder. Jetzt haben wir zwei Kinder und sagen "Das wars". Zu 99 % fühlt sich das auch gut an, nur ganz selten werde ich bei dem Gedanken, nie mehr schwanger zu werden, etwas traurig. Aber es passt gerade alles. Sie lasten uns aus, jeder hat sein eigenes Zimmer, es reicht finanziell. Jetzt sind auch beide aus dem Gröbsten heraus, niemand muss mehr herumgeschoben oder getragen werden, man wird flexibler. Ein drittes Kind wäre in vielerlei Hinsicht zuviel. Gerade, weil unsere beiden Räuber wirklich anstrengend und fordernd sind. Außerdem soll ich gegen meine Hautkrankheit demnächst Medikamente bekommen und da ist eine Schwangerschaft sowieso "verboten". 

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9. Mai 2017 um 12:57

Habe zwei kinder und es fühlt sich komplett an. Ich möchte kein drittes hauptsaechlich aus egoistischen gründen.  ich geniese die zeit mit ihnen,  freue mich aber auch wenn sie älter und selbstständig er werden und ich mich  auf meine berufliche Laufbahn mehr konzentrieren kann, kann mir auch noch nicht vorstellen mit 30 oder 40 mit kleinkind nochmal neu anzufangen. 

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9. Mai 2017 um 13:08

Ich habe mich nicht direkt entschieden...mein Mann hat mir quasi die Entscheidung abgenommen und mittlerweile stehe ich auch voll dahinter und möchte definitiv kein 2. Kind.

Als wir zusammen kamen, war der Standpunkt, dass es eventuell noch ein 2. Kind geben wird. Irgendwann meinte er aber zu mir, dass er sich komplett fühlt und eigentlich nur ein 2. Kind wollen würde, wenn ich es unbedingt möchte.

Ich habe mir das alles durch den Kopf gehen lassen und festgestellt, dass er Recht hat und ich sehr glücklich bin, so wie es jetzt ist.
Mein Sohn ist jetzt 6 und ich bin immer mehr wieder Frau. Wir haben Paarzeit, die ich sehr genieße, weil der Kleine gern bei Oma und Opa ist. Ich habe meine Zeit für mich und die genieße ich auch. 
Ich mag nicht wieder von vorn anfangen. Ich bin sehr gern Mutter, aber ich bin kein Muttertier, das 2-3-4 Kinder braucht um sich vollständig zu fühlen.
Ich habe ein zauberhaftes Kind mit dem ich es nicht besser treffen konnte und dieses Kind wollte ich immer haben.
Ich habe einen wunderbaren Mann, der ein toller Vater ist und seine Meinung akzeptiere ich voll und ganz und deswegen kann ich auch behaupten, dass es mir nicht schwer fiel auf ein zweites Kind zu verzichten. 
Ich bin sehr glücklich mit dem was ich habe und mir ist bewusst geworden, dass ich kein weiteres Kind zu meinem Glück brauche.

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9. Mai 2017 um 13:11
In Antwort auf carpe3punkt0

Ich habe mich nicht direkt entschieden...mein Mann hat mir quasi die Entscheidung abgenommen und mittlerweile stehe ich auch voll dahinter und möchte definitiv kein 2. Kind.

Als wir zusammen kamen, war der Standpunkt, dass es eventuell noch ein 2. Kind geben wird. Irgendwann meinte er aber zu mir, dass er sich komplett fühlt und eigentlich nur ein 2. Kind wollen würde, wenn ich es unbedingt möchte.

Ich habe mir das alles durch den Kopf gehen lassen und festgestellt, dass er Recht hat und ich sehr glücklich bin, so wie es jetzt ist.
Mein Sohn ist jetzt 6 und ich bin immer mehr wieder Frau. Wir haben Paarzeit, die ich sehr genieße, weil der Kleine gern bei Oma und Opa ist. Ich habe meine Zeit für mich und die genieße ich auch. 
Ich mag nicht wieder von vorn anfangen. Ich bin sehr gern Mutter, aber ich bin kein Muttertier, das 2-3-4 Kinder braucht um sich vollständig zu fühlen.
Ich habe ein zauberhaftes Kind mit dem ich es nicht besser treffen konnte und dieses Kind wollte ich immer haben.
Ich habe einen wunderbaren Mann, der ein toller Vater ist und seine Meinung akzeptiere ich voll und ganz und deswegen kann ich auch behaupten, dass es mir nicht schwer fiel auf ein zweites Kind zu verzichten. 
Ich bin sehr glücklich mit dem was ich habe und mir ist bewusst geworden, dass ich kein weiteres Kind zu meinem Glück brauche.

Achso...wir haben auch unseren Sohn mit einbezogen. Er ist aber der Ansicht, dass er definitiv weder Schwester noch Bruder haben möchte.
In der Kita hält er großen Abstand von den Kleinen. Er mag keine kleinen Kinder und wenn wir mit Freunden unterwegs sind, die ein Kind unter 3 Jahre haben, dann bekommen wir danach immer gesagt, dass er definitiv keine Geschwister haben möchte. 

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9. Mai 2017 um 14:35

Ich war auch lange unsicher, ob ich ein zweites Kind möchte, obwohl es immer zu meinem "Lebensplan" gehörte. Ich hab auch lange gebraucht ein gesundes Kind zur Welt zu bringen, eigentlich wollte ich mit 30 das erste Kind, zwei Fehlgeburten und Zeit zum Wunden lecken später, ist dann mein Kind geboren. Dann hab ich lange gebraucht, um wieder in meinem Körper anzukommen. 
Unser Kind ist wunderbar. Unkompliziert, sozial, ein völlig normales Kind, auf das ich unglaublich stolz bin, obwohl ich gar nichts gemacht habe, es ist so, weil es von natur aus so ist.

Jetzt wurde ich dieses Jahr ungeplant schwanger- aber nicht ungewollt (sonst hätten wir nicht so nachlässig verhütet) und es war klar, das Kind ist willkommen. Dennoch endete es nicht gut, meine dritte Fehlgeburt. Nun ist klar, wir wollen ein zweites Kind, aber es ist nicht leicht.

Ich kann deine Ängste verstehen, die habe ich auch. Ich hab Angst, dass ich wieder eine Fehlgeburt erleide, ich hab Angst, dass es eine stille Geburt werden könnte, ich habe Angst, dass das Kind bei der Geburt sterben könnte, ich habe Angst, dass es am plötzlichen Kindstod sterben könnte.

Wir haben doch so ein Glück mit unserem gesunden Kind, wer weiß, was das Schicksal noch für uns bereit hält und ich hoffe, dass wir stark genug sind. Das unsere Familie das alles übersteht. Wir sind glücklich. 

Wir machen erst mal eine Pause. Vielleicht im Frühsommer noch mal. 

Niemand kann dir die Entscheidung abnehmen, vielleicht lasst ihr das Schicksal entscheiden?

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9. Mai 2017 um 15:22
In Antwort auf pustewind79

@jessicajones: ich wünsche dir weiterhin ganz viel Kraft und dass Du bald wieder völlig gesund bist 

Und ich schließe mich an! 
Di schreibst immer so sympathisch. 

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9. Mai 2017 um 15:28
In Antwort auf veilchen2011

Ich war auch lange unsicher, ob ich ein zweites Kind möchte, obwohl es immer zu meinem "Lebensplan" gehörte. Ich hab auch lange gebraucht ein gesundes Kind zur Welt zu bringen, eigentlich wollte ich mit 30 das erste Kind, zwei Fehlgeburten und Zeit zum Wunden lecken später, ist dann mein Kind geboren. Dann hab ich lange gebraucht, um wieder in meinem Körper anzukommen. 
Unser Kind ist wunderbar. Unkompliziert, sozial, ein völlig normales Kind, auf das ich unglaublich stolz bin, obwohl ich gar nichts gemacht habe, es ist so, weil es von natur aus so ist.

Jetzt wurde ich dieses Jahr ungeplant schwanger- aber nicht ungewollt (sonst hätten wir nicht so nachlässig verhütet) und es war klar, das Kind ist willkommen. Dennoch endete es nicht gut, meine dritte Fehlgeburt. Nun ist klar, wir wollen ein zweites Kind, aber es ist nicht leicht.

Ich kann deine Ängste verstehen, die habe ich auch. Ich hab Angst, dass ich wieder eine Fehlgeburt erleide, ich hab Angst, dass es eine stille Geburt werden könnte, ich habe Angst, dass das Kind bei der Geburt sterben könnte, ich habe Angst, dass es am plötzlichen Kindstod sterben könnte.

Wir haben doch so ein Glück mit unserem gesunden Kind, wer weiß, was das Schicksal noch für uns bereit hält und ich hoffe, dass wir stark genug sind. Das unsere Familie das alles übersteht. Wir sind glücklich. 

Wir machen erst mal eine Pause. Vielleicht im Frühsommer noch mal. 

Niemand kann dir die Entscheidung abnehmen, vielleicht lasst ihr das Schicksal entscheiden?

Leider kann ich das Schicksal nicht entscheiden lassen, da ich vor dem Versuchen Medikamente absetzen müsste. 
Den Gedanken bzw den Wunsch das Schicksal entscheiden zu lassen hatte ich im Kopfkino bereits häufiger. 

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9. Mai 2017 um 15:34
In Antwort auf pupsigel

Leider kann ich das Schicksal nicht entscheiden lassen, da ich vor dem Versuchen Medikamente absetzen müsste. 
Den Gedanken bzw den Wunsch das Schicksal entscheiden zu lassen hatte ich im Kopfkino bereits häufiger. 

Ah, ok. Dann musst du wirklich ganz tief dein Herz befragen. Bist du glücklich? Oder fühlst du dich unvollständig? Wirst du traurig, wenn du daran denkst, kein Kind mehr zu bekommen?
Oder mach doch mal eine rationale Pro und Contra Liste und geh die mit deinem Mann durch. 

Es ist ja meistens eine Gefühlsentscheidung, die durch Rationalität gestört wird.

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9. Mai 2017 um 15:38
In Antwort auf veilchen2011

Ah, ok. Dann musst du wirklich ganz tief dein Herz befragen. Bist du glücklich? Oder fühlst du dich unvollständig? Wirst du traurig, wenn du daran denkst, kein Kind mehr zu bekommen?
Oder mach doch mal eine rationale Pro und Contra Liste und geh die mit deinem Mann durch. 

Es ist ja meistens eine Gefühlsentscheidung, die durch Rationalität gestört wird.

Die Contras überwiegen, aber ich finde solche Listen in solch einem Fall nicht hilfreich.
Oder vielleicht veräppel ich mich selbst, denn der Punkt " ein weiteres Wunder" zählt doch mindestens 3 fach zum Punkt  "zu wenig Wohnraum", oder? 

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9. Mai 2017 um 15:52

Ich weiß nicht, manchmal bringt das Visualisieren schon was. Dein Herz kannst du nämlich nicht veräppeln, denn wenn du Punkte vergibst, hast du ja im Herzen schon entschieden.

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9. Mai 2017 um 18:23

Ich bin zu egoistisch für ein zweites Kind. Ich war schon immer Egoist und bleibe es wohl auch. Vllt weil ich Einzelkind bin

Meine TTochter ist 16 Monate alt. Natürlich liebe ich sie, dennoch hat sie meinen Körper zerstört den ich auch mal liebte.  Fette dehnungsstreifen von kniekehle bis Brust.  Bis auf 4 kg habe ich mein altes Gewicht zurück dennoch werden meine alten Jeans in 38 nie wieder zu gehen. Und BH's sind selbst in AA zu groß. Vor der Schwangerschaft hatte ich feste boobies in 75A und nun so leere Schläuche. 
Das muss ich nicht mit ner weiteren Schwangerschaft verschlimmern.

Zudem wollen wir nächstes Jahr bauen. Dh größerer Kredit über Jahrzehnte. Mit einem weiteren Kind müsste man finanziell sehr knausern. 

Und ich gönne mir auch gerne was. Sei es Urlaub, Kleidung oder einfach nur Dinge wie Haare färben lassen beim Friseur statt für 4 € aus Drogerie. 

Ich konnte mir nie großen Luxus leisten aber auf gewisse Dinge mag ich nicht verzichten....und das müsste ich mit 2 Kindern.

Ich bin generell keine perfekte mamaFrau. Ja, ich bin oft genervt von meinem Kind welches sich noch nicht verständigen kann.
Ich Bin froh um jedes mini Selbstständigkeit das sie erlangt. Ich möchte nicht nochmal von vorn anfangen. 

Kontakt zu Kindern hat sie in der krippe. Dafür braucht es weder Bruder noch Schwester 

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9. Mai 2017 um 19:11
In Antwort auf lilime90

Ich bin zu egoistisch für ein zweites Kind. Ich war schon immer Egoist und bleibe es wohl auch. Vllt weil ich Einzelkind bin

Meine TTochter ist 16 Monate alt. Natürlich liebe ich sie, dennoch hat sie meinen Körper zerstört den ich auch mal liebte.  Fette dehnungsstreifen von kniekehle bis Brust.  Bis auf 4 kg habe ich mein altes Gewicht zurück dennoch werden meine alten Jeans in 38 nie wieder zu gehen. Und BH's sind selbst in AA zu groß. Vor der Schwangerschaft hatte ich feste boobies in 75A und nun so leere Schläuche. 
Das muss ich nicht mit ner weiteren Schwangerschaft verschlimmern.

Zudem wollen wir nächstes Jahr bauen. Dh größerer Kredit über Jahrzehnte. Mit einem weiteren Kind müsste man finanziell sehr knausern. 

Und ich gönne mir auch gerne was. Sei es Urlaub, Kleidung oder einfach nur Dinge wie Haare färben lassen beim Friseur statt für 4 € aus Drogerie. 

Ich konnte mir nie großen Luxus leisten aber auf gewisse Dinge mag ich nicht verzichten....und das müsste ich mit 2 Kindern.

Ich bin generell keine perfekte mamaFrau. Ja, ich bin oft genervt von meinem Kind welches sich noch nicht verständigen kann.
Ich Bin froh um jedes mini Selbstständigkeit das sie erlangt. Ich möchte nicht nochmal von vorn anfangen. 

Kontakt zu Kindern hat sie in der krippe. Dafür braucht es weder Bruder noch Schwester 

Du solltest dich mehr lieben. 
Wie kannst du sagen, sie habe deinen Körper zerstört??

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9. Mai 2017 um 19:54

mal schauen,wie das ankommt...also,wir haben 5 kinder im alter von 3-17 zuhause,die beiden ersten ein pärchen(27 monate auseinander),dann pause und dann kam nummer drei weil der wunsch nach etwas kleinem sehr groß wurde,da waren die beiden schon 6 und 4...nach 3 jahren kam wieder dieses gefühl...da fehlt etwas,somit kam nummer 4 und 5 auch wieder als pärchen(22 monate auseinander)da ich nicht noch einmal ein "einzelkind" unter Geschwistern wollte.es fühlte sich für mich einfach nicht richtig an.unsere mittlere tochter leidet an einer geistigen behinderung und nimmt neben dem normalen alltag doch auch sehr viel extra zeit in anspruch mit therapien und viel geduld....ich bekomme das jetzt noch in den griff und kann mir meine zeit recht gut einteilen,auch finden mein mann und ich mittlerweile weder ab und an ein wenig zeit für uns....ein weiteres kind kommt für mich,verstandmässig nicht in frage,ich bin davon überzeugt das mich mein leben dann überfordert und ich niemandem mehr gerecht werden könnte.mein mann arbeitet und ich versorge die kinder und den haushalt,wir haben keine Unterstützung,wir packen das alleine,aber da sind meine grenzen!die beiden großen gehen ihren weg zur matura,unsere mittlere ist in der volksschule und die beiden kleinen sind halbtags im kindergarten...das bisschen zeit reicht da gerade mal für den haushalt,geld,platz,das sind meiner meinung nach "aufschieb/sorgen"gründe(jedoch in keinster weise unbegründet!!!) nur das sind dinge die man regeln kann...enger zusammen rücken,wohnraum anders gestallten,etwas sparsamer leben ect...das ist einstellungssache.mein hauptgrund ist zeit,denn egal wie ich es dreh und wende,mehr als 24 Stunden hat ein tag einfach nicht  
lg

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9. Mai 2017 um 20:05
In Antwort auf umminti

Du solltest dich mehr lieben. 
Wie kannst du sagen, sie habe deinen Körper zerstört??

Ich bin im reinen mit mir. Zerstören hört sich vllt zu hart an. Aber dennoch hat es meinem Körper optisch stark zugesetzt und es hat fast 1 Jahr gedauert diesen zu akzeptieren. Wenn ich heute von Zerstörung rede ist das schon etwas flapsig. 

Es ging mir jedoch lange nicht gut mit dem neuen Körper. Dieses Gefühl des Ekels, fast schon Selbsthass,  möchte ich nicht nochmal erleben. Wer weiß ob es mir nochmal gelingt mich zu akzeptieren wie ich bin 
Ich war als Teenager magersüchtig und lange in Therapie. Vermutlich gehe ich daher ohnehin kritischer mit meinem Körper um 

Aber wie gesagt, ich mag mich- auch mit Streifen und wabbelhaut etc.
Dennoch ein Grund für mich kein zweites Kind zu bekommen 

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9. Mai 2017 um 20:40
In Antwort auf umminti

Du solltest dich mehr lieben. 
Wie kannst du sagen, sie habe deinen Körper zerstört??

Naja, manche Menschen haben eine gewisse Vorlieben für ihren Körper.
Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich ganz froh bin, dass ich vom Glück geküsst war und keine Überbleibsel der Schwangerschaft habe.
Wenn ich den Bauch meiner Schwester sehe, den man mit einem Zebrastreifen verwechseln könnte, weil er übersät ist von Schwangerschaftsatreifen und überschüssige Haut, weil sie das Bindegewebe unserer Mutter geerbt hat, dann bin ich wirklich froh, dass ich weder Streifen noch überschüssige Haut habe und nicht die Binderaut meiner Mutter habe. 

Natürlich ist mein Kind mein größtes Wunder, aber ich könnte nicht die Aussage "Ich trage jeden Streifen mit stolz, weil ich dafür ein Kind bekommen habe." teilen. 
Ich liebe meinen Körper und ich bin stolz auf meinen Körper, weil ich mir diesen erarbeitet habe und ich bin eben nicht nur Mutter. Ich bin als erstes eine Frau, die in ihrem Körper ein Leben lang verweilen muss...also muss man sich auch wohlfühlen. Ich finde dieses "Du musst dich selbst lieben." immer sehr...hm...anmaßend. Wenn andere Frauen das so empfinden, dass das reicht, dann ist das super, aber es gibt auch Frauen, die haben nicht das Bedürfnis jeden Dehnungsstteifen zu küssen, weil das der Beweis ist, dass sie ihr Baby im Bauch getragen haben.

Das ist nicht so einfach, wenn man sich selbst nicht wohlfühlt. Natürlich hat man ein Kind dafür geschenkt bekommen, aber man lebt ja noch einige Jahre in diesem Körper und das kann einen psychisch wirklich fertig machen (meine Schwester leider sehr und legt sich jetzt zum 3. Mal unters Messer), wenn man sich noch so viel Mühe gibt und sich trotzdem nichts ändert, weil man Schwangerschaftsatreifen nicht einfach wegtrainieren kann. 
Ich bin wirklich dankbar dafür, dass meine Gene meinen Körper so aussehen lassen haben, wie vorher.

Das Glück hatte sie nicht und darüber darf sie ruhig traurig sein und es als Grund nehmen, dass sie kein weiteres Kind möchte. Sie hat es vielleicht etwas hart ausgedrückt, aber wenn man es genau nimmt, dann hat ihre Schwangerschaft ihren Körper ruiniert, weil sie eben nicht das gute Bindegewebe hatte. So Unrecht hat sie ja nicht, aber das heißt ja nicht, dass sie das ihrem Kind irgendwann mal vorwerfen wird. 

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OT: Urlaub auf dem Bauernhof
Von: pupsigel
neu
16. März 2018 um 19:50
Lust auf mehr Farbe in deinem Leben?
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