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Wer von Euch ist auch vom Typ "ich muss alles planen, jede Abweichung beingt mich aus dem Konzept"?

18. November 2016 um 11:27

Ich würde mich gerne austauschen.
Wie oben geschrieben bin ich ein absoluter Planungsmensch, jetzt wo ich Mutter bin ist das noch intensiver.
Ich stehe mir dadurch oft selbst im Weg, würde manche Dinge gern lockerer sehen.
Manchmal kommt es mir auch zu Gute, beispielsweise habe ich dadurch schnell für meine 6 Wochen alte Tochter einen Rythmus gefunden welcher ihr auch gut tut. Sie wacht zu festen Zeiten auf, geht zu festen Zeiten ins Bett, wacht Nachts nur noch einmal zur gleichen Uhrzeit auf, wir gehen einmal am Tag meist zur gleichen Uhrzeit raus, sie hat zur selben Zeit ihre Schreistunde und ich weiß genau was ich wie tun muss dass alles optimal verläuft.
Wenn ich mich an meinen Rythmus halten KANN, dann geht es ihr und mir gut.

Jeder weiß aber dass man nunmal nicht alles planen kann. Erstmal sind Kinder keine Maschinen, dann kommen immer mal Termine und Ereignisse aus der Reihe dazwischen und es gibt nunmal Menschen die keine Plantypen sind was dann mit meinem Charakter oder dieser Eigenart bzw Macke kollidiert, wie zb mein Partner.
Er ist, was das angeht, genau das Gegenteil von mir und jetzt wo dieses Planen noch extremer geworden ist, nervt es ihn manchmal. Und ich mich selbst oft auch, nämlich dann wenn so ein Tag da ist an dem ich mich nicht an meinen Plan halten kann. Zb Heute, steht die Weihnachtsfeier seiner Firma an. 3 Gänge Menü und wie beide sind auch eingeladen. Eigentlich würde ich mich über dieses leckere Essen freuen aber wir müssen genau dann los wenn die Kleine eigentlich ins Bett geht und vor 2 Stunden kommen wir da auch nicht weg. Ich weiß jetzt schon dass ich es nicht genießen kann weil unsere Tochter Theater machen wird wenn sie nicht ins Bett kann. Sie wird auch nicht im Wagen schlafen und der Abend wird kein Vergnügen werden. Aber ich möchte nicht unhöflich sein also werden wir hin gehen aber mir graut davor. Lauter Fremde Leute und dann fühle ich mich sowieso schon unwohl.
Andere Beispiele sind Arzttermine zu denen man pünktlich sein muss, Besuche bei Schwiegereltern an Weihnachten usw.

Ich bin mir sicher, wenn die Kleine älter ist und nicht mehr so leicht aus dem Konzept zu bringen, werde auch ich wieder lockerer aber ich frage mich wie ich es bloß schaffe bis dahin etwas ruhiger zu werden.
Sowas wühlt mich sehr extrem auf, ich fühle mich dann schlecht und sehr unwohl.

Wie kriegt man die Kurve, wie überwindet ihr euren Schweinehund? Es tut mir selbst ja nicht gut so zu sein.

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18. November 2016 um 11:33

Bezüglich der Weihnachtsfeier: wieso muss denn das Kind mit? Entweder du bleibst zuhause oder jemand anderes muss auf deine kleine aufpassen. Aber bei einem 6 Wochen alten Kind (aus deinen anderen Threads ging ja hervor, dass sie eh schnell überreizt ist) hat abends nichts auf einer Weihnachtsfeier verloren, wenn diese mit ihren Schlafenszeiten kollidiert. Du stillst doch auch nicht, oder? Dein Mann wird es sicherlich überleben alleine dahin zu gehen
 

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18. November 2016 um 11:39
In Antwort auf frechwildwunderbar

Bezüglich der Weihnachtsfeier: wieso muss denn das Kind mit? Entweder du bleibst zuhause oder jemand anderes muss auf deine kleine aufpassen. Aber bei einem 6 Wochen alten Kind (aus deinen anderen Threads ging ja hervor, dass sie eh schnell überreizt ist) hat abends nichts auf einer Weihnachtsfeier verloren, wenn diese mit ihren Schlafenszeiten kollidiert. Du stillst doch auch nicht, oder? Dein Mann wird es sicherlich überleben alleine dahin zu gehen
 

Er hat uns einfach eingeplant (Essen ist bestellt) und ohne Kind wäre ich auch gerne hin aber wir haben niemanden zum aufpassen.
Er sagt halt immer er möchte nicht überall allein hin und wir können uns ja wegen unserem Kind nicht überall ausschließen. Einerseits hat er Recht weil meine Planungsmacke auch nicht gut ist, andererseits versteht er nicht dass sie noch so klein ist und das alles jetzt noch nicht sein muss.

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18. November 2016 um 11:41

Also da würde ich mich durchsetzen. Sie ist doch erst 6 Wochen alt. Nicht jedes Kind kann gut mit reizen umgehen und ich finde deine Haltung eingentlich sehr gut (im Bezug auf euer Kind). Mein Sohn war ganz anders. Den könnte man schon ganz früh überall mit hinnehmen. Aber wenn mein Sohn wie deine Tochter gewesen wäre, dann hätte ich darauf bestanden, zuhause zu bleiben. Wenn sie viel schreit, dann wird das für euch drei Stress pur 

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18. November 2016 um 14:29
In Antwort auf pueppi1016

Ich würde mich gerne austauschen.
Wie oben geschrieben bin ich ein absoluter Planungsmensch, jetzt wo ich Mutter bin ist das noch intensiver.
Ich stehe mir dadurch oft selbst im Weg, würde manche Dinge gern lockerer sehen.
Manchmal kommt es mir auch zu Gute, beispielsweise habe ich dadurch schnell für meine 6 Wochen alte Tochter einen Rythmus gefunden welcher ihr auch gut tut. Sie wacht zu festen Zeiten auf, geht zu festen Zeiten ins Bett, wacht Nachts nur noch einmal zur gleichen Uhrzeit auf, wir gehen einmal am Tag meist zur gleichen Uhrzeit raus, sie hat zur selben Zeit ihre Schreistunde und ich weiß genau was ich wie tun muss dass alles optimal verläuft.
Wenn ich mich an meinen Rythmus halten KANN, dann geht es ihr und mir gut.

Jeder weiß aber dass man nunmal nicht alles planen kann. Erstmal sind Kinder keine Maschinen, dann kommen immer mal Termine und Ereignisse aus der Reihe dazwischen und es gibt nunmal Menschen die keine Plantypen sind was dann mit meinem Charakter oder dieser Eigenart bzw Macke kollidiert, wie zb mein Partner.
Er ist, was das angeht, genau das Gegenteil von mir und jetzt wo dieses Planen noch extremer geworden ist, nervt es ihn manchmal. Und ich mich selbst oft auch, nämlich dann wenn so ein Tag da ist an dem ich mich nicht an meinen Plan halten kann. Zb Heute, steht die Weihnachtsfeier seiner Firma an. 3 Gänge Menü und wie beide sind auch eingeladen. Eigentlich würde ich mich über dieses leckere Essen freuen aber wir müssen genau dann los wenn die Kleine eigentlich ins Bett geht und vor 2 Stunden kommen wir da auch nicht weg. Ich weiß jetzt schon dass ich es nicht genießen kann weil unsere Tochter Theater machen wird wenn sie nicht ins Bett kann. Sie wird auch nicht im Wagen schlafen und der Abend wird kein Vergnügen werden. Aber ich möchte nicht unhöflich sein also werden wir hin gehen aber mir graut davor. Lauter Fremde Leute und dann fühle ich mich sowieso schon unwohl.
Andere Beispiele sind Arzttermine zu denen man pünktlich sein muss, Besuche bei Schwiegereltern an Weihnachten usw. 

Ich bin mir sicher, wenn die Kleine älter ist und nicht mehr so leicht aus dem Konzept zu bringen, werde auch ich wieder lockerer aber ich frage mich wie ich es bloß schaffe bis dahin etwas ruhiger zu werden.
Sowas wühlt mich sehr extrem auf, ich fühle mich dann schlecht und sehr unwohl.

Wie kriegt man die Kurve, wie überwindet ihr euren Schweinehund? Es tut mir selbst ja nicht gut so zu sein.

Du müsstest mal einen Blick in meinen Filofax werfen da wird dir Schwindelig... ich habe Pläne über ALLES... Geschenke, Zeitplan, Arbeitsplan, Einkaufsplan, Speiseplan... 

ICh kann auch nicht ohne 

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18. November 2016 um 14:49
In Antwort auf pueppi1016

Ich würde mich gerne austauschen.
Wie oben geschrieben bin ich ein absoluter Planungsmensch, jetzt wo ich Mutter bin ist das noch intensiver.
Ich stehe mir dadurch oft selbst im Weg, würde manche Dinge gern lockerer sehen.
Manchmal kommt es mir auch zu Gute, beispielsweise habe ich dadurch schnell für meine 6 Wochen alte Tochter einen Rythmus gefunden welcher ihr auch gut tut. Sie wacht zu festen Zeiten auf, geht zu festen Zeiten ins Bett, wacht Nachts nur noch einmal zur gleichen Uhrzeit auf, wir gehen einmal am Tag meist zur gleichen Uhrzeit raus, sie hat zur selben Zeit ihre Schreistunde und ich weiß genau was ich wie tun muss dass alles optimal verläuft.
Wenn ich mich an meinen Rythmus halten KANN, dann geht es ihr und mir gut.

Jeder weiß aber dass man nunmal nicht alles planen kann. Erstmal sind Kinder keine Maschinen, dann kommen immer mal Termine und Ereignisse aus der Reihe dazwischen und es gibt nunmal Menschen die keine Plantypen sind was dann mit meinem Charakter oder dieser Eigenart bzw Macke kollidiert, wie zb mein Partner.
Er ist, was das angeht, genau das Gegenteil von mir und jetzt wo dieses Planen noch extremer geworden ist, nervt es ihn manchmal. Und ich mich selbst oft auch, nämlich dann wenn so ein Tag da ist an dem ich mich nicht an meinen Plan halten kann. Zb Heute, steht die Weihnachtsfeier seiner Firma an. 3 Gänge Menü und wie beide sind auch eingeladen. Eigentlich würde ich mich über dieses leckere Essen freuen aber wir müssen genau dann los wenn die Kleine eigentlich ins Bett geht und vor 2 Stunden kommen wir da auch nicht weg. Ich weiß jetzt schon dass ich es nicht genießen kann weil unsere Tochter Theater machen wird wenn sie nicht ins Bett kann. Sie wird auch nicht im Wagen schlafen und der Abend wird kein Vergnügen werden. Aber ich möchte nicht unhöflich sein also werden wir hin gehen aber mir graut davor. Lauter Fremde Leute und dann fühle ich mich sowieso schon unwohl.
Andere Beispiele sind Arzttermine zu denen man pünktlich sein muss, Besuche bei Schwiegereltern an Weihnachten usw. 

Ich bin mir sicher, wenn die Kleine älter ist und nicht mehr so leicht aus dem Konzept zu bringen, werde auch ich wieder lockerer aber ich frage mich wie ich es bloß schaffe bis dahin etwas ruhiger zu werden.
Sowas wühlt mich sehr extrem auf, ich fühle mich dann schlecht und sehr unwohl.

Wie kriegt man die Kurve, wie überwindet ihr euren Schweinehund? Es tut mir selbst ja nicht gut so zu sein.

Ich war früher so!  Spontanität hat mich kribbelig gemacht und ich hab es gehasst, nicht genau zu wissen, wann was in welcher Form passiert. Auf Überraschungen habe ich allergisch reagiert und ich hab meine Listen geliebt! 
Ich war durchgeplant, organisiert und ein Kontrollfreak par excellence...
Seit der Schwangerschaft und der Geburt meiner Tochter ist alles anders. 
Freunde und Familie haben das schlimmste bei mir befürchtet; jede Wette hätten sie gehalten, dass ich eine Oberglucke werde, die hysterische Anfälle bekommt, wenn nicht alles nach Plan läuft. 
Tja...mein Kind hat mich davon geheilt. Schon in der Schwangerschaft hat sie sich nicht an meine Pläne gehalten und anstatt durchzudrehen bin ich von Woche zu Woche entspannter geworden und das hat sich bis heute nicht geändert. Natürlich gibt es jetzt bestimmte Strukturen, an die wir uns aufgrund äußerer Umstände (Arbeit, KiGa) gewöhnt haben, aber meine Tochter hätte sich nur mit Druck einem bestimmten Rhythmus angepasst, also hab ich keinen Druck gemacht. 

Leider weiss ich kein Patentrezept für dich, vielleicht reicht es ja schon, wenn du dir bewusst machst, wie sehr du dich selbst einschränkst und wie wenig du dadurch alles genießen kannst?! Vielleicht ist auch wichtig, dass du zu unterscheiden lernst, was die Bedürfnisse deines Babys sind und welche du glaubst, dass dein Baby sie hat. 
Muss sie wirklich exakt um diese Uhrzeit ins Bett oder glaubst du das nur? Was würde passieren, wenn du sie vielleicht vorher eine Stunde schlafen lässt? Verstehst du, was ich meine?
Aber dann, ganz wichtig, wenn du weißt, weder die Kleine, noch du können diesen Abend genießen, weil es eben so IST, dass sie nur dann schlafen kann, dann handele nach dem Bedürfnis deines Kindes und nach deinem Bedürfnis und geh eben nicht mit!! 
Viel Spaß heut Abend, wie auch immer du entscheidest!

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18. November 2016 um 17:16
In Antwort auf pueppi1016

Ich würde mich gerne austauschen.
Wie oben geschrieben bin ich ein absoluter Planungsmensch, jetzt wo ich Mutter bin ist das noch intensiver.
Ich stehe mir dadurch oft selbst im Weg, würde manche Dinge gern lockerer sehen.
Manchmal kommt es mir auch zu Gute, beispielsweise habe ich dadurch schnell für meine 6 Wochen alte Tochter einen Rythmus gefunden welcher ihr auch gut tut. Sie wacht zu festen Zeiten auf, geht zu festen Zeiten ins Bett, wacht Nachts nur noch einmal zur gleichen Uhrzeit auf, wir gehen einmal am Tag meist zur gleichen Uhrzeit raus, sie hat zur selben Zeit ihre Schreistunde und ich weiß genau was ich wie tun muss dass alles optimal verläuft.
Wenn ich mich an meinen Rythmus halten KANN, dann geht es ihr und mir gut.

Jeder weiß aber dass man nunmal nicht alles planen kann. Erstmal sind Kinder keine Maschinen, dann kommen immer mal Termine und Ereignisse aus der Reihe dazwischen und es gibt nunmal Menschen die keine Plantypen sind was dann mit meinem Charakter oder dieser Eigenart bzw Macke kollidiert, wie zb mein Partner.
Er ist, was das angeht, genau das Gegenteil von mir und jetzt wo dieses Planen noch extremer geworden ist, nervt es ihn manchmal. Und ich mich selbst oft auch, nämlich dann wenn so ein Tag da ist an dem ich mich nicht an meinen Plan halten kann. Zb Heute, steht die Weihnachtsfeier seiner Firma an. 3 Gänge Menü und wie beide sind auch eingeladen. Eigentlich würde ich mich über dieses leckere Essen freuen aber wir müssen genau dann los wenn die Kleine eigentlich ins Bett geht und vor 2 Stunden kommen wir da auch nicht weg. Ich weiß jetzt schon dass ich es nicht genießen kann weil unsere Tochter Theater machen wird wenn sie nicht ins Bett kann. Sie wird auch nicht im Wagen schlafen und der Abend wird kein Vergnügen werden. Aber ich möchte nicht unhöflich sein also werden wir hin gehen aber mir graut davor. Lauter Fremde Leute und dann fühle ich mich sowieso schon unwohl.
Andere Beispiele sind Arzttermine zu denen man pünktlich sein muss, Besuche bei Schwiegereltern an Weihnachten usw. 

Ich bin mir sicher, wenn die Kleine älter ist und nicht mehr so leicht aus dem Konzept zu bringen, werde auch ich wieder lockerer aber ich frage mich wie ich es bloß schaffe bis dahin etwas ruhiger zu werden.
Sowas wühlt mich sehr extrem auf, ich fühle mich dann schlecht und sehr unwohl.

Wie kriegt man die Kurve, wie überwindet ihr euren Schweinehund? Es tut mir selbst ja nicht gut so zu sein.

Hm ich hab keinen richtigen Tip für dich, ich finde aber Thildas Text ganz treffend vor allem sich vlt. vor Augen führen wie sehr du dich selbst beschränkst und dadurch vlt. etwas nicht genießen könntest, inne halten, was dein Baby wirklich für Bedürfnisse hat also tatsächlich oder ob es doch eher Dinge sind wo du MEINST es seien die Bedürfnisse deines Kindes. Da gibt es und da gehe ich mit Thilda vollkommen konform tatsächlich nen Unterschied.Und man vermischt oftmals tasächliches Bedürfnis und das eigene Gefühl es könne sich jetzt um ein Bedürfnis handeln.  Man setzt sich gerne auch ganz schön selbst unter Druck und andere auch.
Das find ich befremdlich, und nimmt der zweifelnden Mama auch gleich den Wind aus den Segeln "Wie kann ich nur an sowas denken.....", fragt man sich dann in der Situation.
Mama sein ist keine Krankheit, man muss auch bei Abendveranstaltungen nicht immer mit Baby daheim hocken, den Partner alleine fortschicken und sich einschränken.
Ich war bei der Kleinen im Wochenbett auch zu ner Veranstaltung (familiärer Art) und habs genossen, Mein Schreibaby war dort sogar ganz ruhig, hat sich im Wagen schunkeln lassen und gut war.
Ich war vorher auch skeptisch aber es hat geklappt, ich konnte mich zum Stillen wunderbar zurückziehen, und hatte tasächlich mehr vom Abend als alleine mit Schreibaby zu Hause.
Später dann hatten wir noch mal bei der Familie meines Mannes 3, 4 Besuche gemacht, und natürlich gingen die Veranstaltungen auch bis in die Nacht, Krabbelkind und später Kleinkind waren da natürlich immer mit dabei, warum auch nicht ?!
Ich hab festegestellt dass ich auch mal von der "starren" "Kind muss JETZT ins Bett.....", Weise abweichen kann und siehe da weder mein Kind noch ich kommen dabei zu Schaden.
Und wenn du wirklich weisst  dass ihr Beide du und dein Kind es nicht genießen könntet, dann ist es tatsächlich so, und dann solltest du das tun was den Bedürfnissen deines Kindes entspricht.
Lg

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18. November 2016 um 18:50
In Antwort auf pueppi1016

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Wie oben geschrieben bin ich ein absoluter Planungsmensch, jetzt wo ich Mutter bin ist das noch intensiver.
Ich stehe mir dadurch oft selbst im Weg, würde manche Dinge gern lockerer sehen.
Manchmal kommt es mir auch zu Gute, beispielsweise habe ich dadurch schnell für meine 6 Wochen alte Tochter einen Rythmus gefunden welcher ihr auch gut tut. Sie wacht zu festen Zeiten auf, geht zu festen Zeiten ins Bett, wacht Nachts nur noch einmal zur gleichen Uhrzeit auf, wir gehen einmal am Tag meist zur gleichen Uhrzeit raus, sie hat zur selben Zeit ihre Schreistunde und ich weiß genau was ich wie tun muss dass alles optimal verläuft.
Wenn ich mich an meinen Rythmus halten KANN, dann geht es ihr und mir gut.

Jeder weiß aber dass man nunmal nicht alles planen kann. Erstmal sind Kinder keine Maschinen, dann kommen immer mal Termine und Ereignisse aus der Reihe dazwischen und es gibt nunmal Menschen die keine Plantypen sind was dann mit meinem Charakter oder dieser Eigenart bzw Macke kollidiert, wie zb mein Partner.
Er ist, was das angeht, genau das Gegenteil von mir und jetzt wo dieses Planen noch extremer geworden ist, nervt es ihn manchmal. Und ich mich selbst oft auch, nämlich dann wenn so ein Tag da ist an dem ich mich nicht an meinen Plan halten kann. Zb Heute, steht die Weihnachtsfeier seiner Firma an. 3 Gänge Menü und wie beide sind auch eingeladen. Eigentlich würde ich mich über dieses leckere Essen freuen aber wir müssen genau dann los wenn die Kleine eigentlich ins Bett geht und vor 2 Stunden kommen wir da auch nicht weg. Ich weiß jetzt schon dass ich es nicht genießen kann weil unsere Tochter Theater machen wird wenn sie nicht ins Bett kann. Sie wird auch nicht im Wagen schlafen und der Abend wird kein Vergnügen werden. Aber ich möchte nicht unhöflich sein also werden wir hin gehen aber mir graut davor. Lauter Fremde Leute und dann fühle ich mich sowieso schon unwohl.
Andere Beispiele sind Arzttermine zu denen man pünktlich sein muss, Besuche bei Schwiegereltern an Weihnachten usw. 

Ich bin mir sicher, wenn die Kleine älter ist und nicht mehr so leicht aus dem Konzept zu bringen, werde auch ich wieder lockerer aber ich frage mich wie ich es bloß schaffe bis dahin etwas ruhiger zu werden.
Sowas wühlt mich sehr extrem auf, ich fühle mich dann schlecht und sehr unwohl.

Wie kriegt man die Kurve, wie überwindet ihr euren Schweinehund? Es tut mir selbst ja nicht gut so zu sein.

Also bei meinen weihnachtsfeiern hat niemand erwartet, dass eine kollegin mit 6wochem alten baby da auftaucht. Nichtmal ohne kind. Da hat jeder normal denkende mensch verständnis..verstehe nicht, dass du da nicht höflich abgesagt hast...jetzt musst du da leider durch...

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18. November 2016 um 19:06
In Antwort auf pueppi1016

Ich würde mich gerne austauschen.
Wie oben geschrieben bin ich ein absoluter Planungsmensch, jetzt wo ich Mutter bin ist das noch intensiver.
Ich stehe mir dadurch oft selbst im Weg, würde manche Dinge gern lockerer sehen.
Manchmal kommt es mir auch zu Gute, beispielsweise habe ich dadurch schnell für meine 6 Wochen alte Tochter einen Rythmus gefunden welcher ihr auch gut tut. Sie wacht zu festen Zeiten auf, geht zu festen Zeiten ins Bett, wacht Nachts nur noch einmal zur gleichen Uhrzeit auf, wir gehen einmal am Tag meist zur gleichen Uhrzeit raus, sie hat zur selben Zeit ihre Schreistunde und ich weiß genau was ich wie tun muss dass alles optimal verläuft.
Wenn ich mich an meinen Rythmus halten KANN, dann geht es ihr und mir gut.

Jeder weiß aber dass man nunmal nicht alles planen kann. Erstmal sind Kinder keine Maschinen, dann kommen immer mal Termine und Ereignisse aus der Reihe dazwischen und es gibt nunmal Menschen die keine Plantypen sind was dann mit meinem Charakter oder dieser Eigenart bzw Macke kollidiert, wie zb mein Partner.
Er ist, was das angeht, genau das Gegenteil von mir und jetzt wo dieses Planen noch extremer geworden ist, nervt es ihn manchmal. Und ich mich selbst oft auch, nämlich dann wenn so ein Tag da ist an dem ich mich nicht an meinen Plan halten kann. Zb Heute, steht die Weihnachtsfeier seiner Firma an. 3 Gänge Menü und wie beide sind auch eingeladen. Eigentlich würde ich mich über dieses leckere Essen freuen aber wir müssen genau dann los wenn die Kleine eigentlich ins Bett geht und vor 2 Stunden kommen wir da auch nicht weg. Ich weiß jetzt schon dass ich es nicht genießen kann weil unsere Tochter Theater machen wird wenn sie nicht ins Bett kann. Sie wird auch nicht im Wagen schlafen und der Abend wird kein Vergnügen werden. Aber ich möchte nicht unhöflich sein also werden wir hin gehen aber mir graut davor. Lauter Fremde Leute und dann fühle ich mich sowieso schon unwohl.
Andere Beispiele sind Arzttermine zu denen man pünktlich sein muss, Besuche bei Schwiegereltern an Weihnachten usw. 

Ich bin mir sicher, wenn die Kleine älter ist und nicht mehr so leicht aus dem Konzept zu bringen, werde auch ich wieder lockerer aber ich frage mich wie ich es bloß schaffe bis dahin etwas ruhiger zu werden.
Sowas wühlt mich sehr extrem auf, ich fühle mich dann schlecht und sehr unwohl.

Wie kriegt man die Kurve, wie überwindet ihr euren Schweinehund? Es tut mir selbst ja nicht gut so zu sein.

Mmh, ich weiß ehrlich gesagt nicht ob ich manchmal nur denke dass meine Tochter dies und das Bedürfniss hat oder ob sie es wirklich hat. Ich merke nur an ihrer Reaktion ob sie durch etwas dass ich tue ruhig, zufrieden und entspannt ist oder ob sie unruhig und überdreht ist. 
Ich merke ihr zB deutlich an dass sie sich Abends erst entspannen und einschlafen kann wenn ich mit ihr ins Schlafzimmer gehe. Man merkt richtig wie froh sie darüber ist.
Davon leite ich ab dass sie es nicht schön finden wird zur Schlafenszeit noch mit ihr in die Kälte und Dunkelheit zu müssen um dann mit vielen Fremden Leuten bei demensprechender Lautstärke stundenlang zusammen zu sitzen weil sie dort sicher nicht schlafen kann. Wissen tue ich es freilich nicht bis es gemacht wird aber es spricht vieles dafür.

Jedenfalls sind wir jetzt doch zuhause geblieben. Es tut mir mega Leid für meinen Partner aber ich kann das so einfach nicht, ich hasse es mich so gezwungen zu fühlen. Ich weiß auserdem dass es unseren ganzen Rythmus wieder durcheinander gehauen hätte. In Zukunft werde ich nur noch ja zu etwas sagen wenn ich es mit mir vereinbaren kann und wenn nicht ihm genau erklären weshalb. Enrweder WILL er es verstehen oder eben nicht. Ich werde aber an mir arbeiten dass ich mit der Zeit wieder lockerer werde, das krieg ich bestimmt hin sobald die Kleine zumindest etwas reifer ist.

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18. November 2016 um 19:10
In Antwort auf pueppi1016

Mmh, ich weiß ehrlich gesagt nicht ob ich manchmal nur denke dass meine Tochter dies und das Bedürfniss hat oder ob sie es wirklich hat. Ich merke nur an ihrer Reaktion ob sie durch etwas dass ich tue ruhig, zufrieden und entspannt ist oder ob sie unruhig und überdreht ist. 
Ich merke ihr zB deutlich an dass sie sich Abends erst entspannen und einschlafen kann wenn ich mit ihr ins Schlafzimmer gehe. Man merkt richtig wie froh sie darüber ist.
Davon leite ich ab dass sie es nicht schön finden wird zur Schlafenszeit noch mit ihr in die Kälte und Dunkelheit zu müssen um dann mit vielen Fremden Leuten bei demensprechender Lautstärke stundenlang zusammen zu sitzen weil sie dort sicher nicht schlafen kann. Wissen tue ich es freilich nicht bis es gemacht wird aber es spricht vieles dafür.

Jedenfalls sind wir jetzt doch zuhause geblieben. Es tut mir mega Leid für meinen Partner aber ich kann das so einfach nicht, ich hasse es mich so gezwungen zu fühlen. Ich weiß auserdem dass es unseren ganzen Rythmus wieder durcheinander gehauen hätte. In Zukunft werde ich nur noch ja zu etwas sagen wenn ich es mit mir vereinbaren kann und wenn nicht ihm genau erklären weshalb. Enrweder WILL er es verstehen oder eben nicht. Ich werde aber an mir arbeiten dass ich mit der Zeit wieder lockerer werde, das krieg ich bestimmt hin sobald die Kleine zumindest etwas reifer ist.

-> Ich hoffe mein ungeduldiger Freund bringt die Geduld auf darauf warten zu können...

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18. November 2016 um 19:30
In Antwort auf pueppi1016

Mmh, ich weiß ehrlich gesagt nicht ob ich manchmal nur denke dass meine Tochter dies und das Bedürfniss hat oder ob sie es wirklich hat. Ich merke nur an ihrer Reaktion ob sie durch etwas dass ich tue ruhig, zufrieden und entspannt ist oder ob sie unruhig und überdreht ist. 
Ich merke ihr zB deutlich an dass sie sich Abends erst entspannen und einschlafen kann wenn ich mit ihr ins Schlafzimmer gehe. Man merkt richtig wie froh sie darüber ist.
Davon leite ich ab dass sie es nicht schön finden wird zur Schlafenszeit noch mit ihr in die Kälte und Dunkelheit zu müssen um dann mit vielen Fremden Leuten bei demensprechender Lautstärke stundenlang zusammen zu sitzen weil sie dort sicher nicht schlafen kann. Wissen tue ich es freilich nicht bis es gemacht wird aber es spricht vieles dafür.

Jedenfalls sind wir jetzt doch zuhause geblieben. Es tut mir mega Leid für meinen Partner aber ich kann das so einfach nicht, ich hasse es mich so gezwungen zu fühlen. Ich weiß auserdem dass es unseren ganzen Rythmus wieder durcheinander gehauen hätte. In Zukunft werde ich nur noch ja zu etwas sagen wenn ich es mit mir vereinbaren kann und wenn nicht ihm genau erklären weshalb. Enrweder WILL er es verstehen oder eben nicht. Ich werde aber an mir arbeiten dass ich mit der Zeit wieder lockerer werde, das krieg ich bestimmt hin sobald die Kleine zumindest etwas reifer ist.

Mit "wir sind zuhause geblieben" meine ich unsere Tochter und mich. 

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18. November 2016 um 21:11

6 Wochen ist aber auch wirklich noch sehr klein da hätte der Papa auch mitdenken können, dass es vielleicht noch etwas früh für sowas ist.

Für die Zukunft als Tipp für deine Planungswut Schaff dir/euch ein Tragetuch/Tragehilfe an!
Damit wird man auf einen Schlag sehr flexibel und auch etwas spontaner. Das war jedenfalls bei mir so. Man kann auch mit Baby im Tuch am Tischen essen Gibt zwar bequemeres, aber es geht, wenn es gehen muss. Und wenn du stillst ist die Milchquelle nicht weit weg. Mit etwas Übung klappt es auch dirket im Tuch zu stillen.
Bei mir war es auch so, dass ich viel mit Baby im ÖPNV unterwegs war. Es ist schon eine große Erleichterung nicht immer 10-15 Minuten mehr einzuplanen, weil man einfach Treppen gehen kann, statt immer auf Aufzüge warten zu müssen (oder auf Rolltreppen, die in die falsche Richtung gehen ) Hab dann immer die Mamas bemitleidet, die zu fünft vor einem Aufzug anstehen mussten...
 

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18. November 2016 um 22:19
In Antwort auf pueppi1016

Ich würde mich gerne austauschen.
Wie oben geschrieben bin ich ein absoluter Planungsmensch, jetzt wo ich Mutter bin ist das noch intensiver.
Ich stehe mir dadurch oft selbst im Weg, würde manche Dinge gern lockerer sehen.
Manchmal kommt es mir auch zu Gute, beispielsweise habe ich dadurch schnell für meine 6 Wochen alte Tochter einen Rythmus gefunden welcher ihr auch gut tut. Sie wacht zu festen Zeiten auf, geht zu festen Zeiten ins Bett, wacht Nachts nur noch einmal zur gleichen Uhrzeit auf, wir gehen einmal am Tag meist zur gleichen Uhrzeit raus, sie hat zur selben Zeit ihre Schreistunde und ich weiß genau was ich wie tun muss dass alles optimal verläuft.
Wenn ich mich an meinen Rythmus halten KANN, dann geht es ihr und mir gut.

Jeder weiß aber dass man nunmal nicht alles planen kann. Erstmal sind Kinder keine Maschinen, dann kommen immer mal Termine und Ereignisse aus der Reihe dazwischen und es gibt nunmal Menschen die keine Plantypen sind was dann mit meinem Charakter oder dieser Eigenart bzw Macke kollidiert, wie zb mein Partner.
Er ist, was das angeht, genau das Gegenteil von mir und jetzt wo dieses Planen noch extremer geworden ist, nervt es ihn manchmal. Und ich mich selbst oft auch, nämlich dann wenn so ein Tag da ist an dem ich mich nicht an meinen Plan halten kann. Zb Heute, steht die Weihnachtsfeier seiner Firma an. 3 Gänge Menü und wie beide sind auch eingeladen. Eigentlich würde ich mich über dieses leckere Essen freuen aber wir müssen genau dann los wenn die Kleine eigentlich ins Bett geht und vor 2 Stunden kommen wir da auch nicht weg. Ich weiß jetzt schon dass ich es nicht genießen kann weil unsere Tochter Theater machen wird wenn sie nicht ins Bett kann. Sie wird auch nicht im Wagen schlafen und der Abend wird kein Vergnügen werden. Aber ich möchte nicht unhöflich sein also werden wir hin gehen aber mir graut davor. Lauter Fremde Leute und dann fühle ich mich sowieso schon unwohl.
Andere Beispiele sind Arzttermine zu denen man pünktlich sein muss, Besuche bei Schwiegereltern an Weihnachten usw. 

Ich bin mir sicher, wenn die Kleine älter ist und nicht mehr so leicht aus dem Konzept zu bringen, werde auch ich wieder lockerer aber ich frage mich wie ich es bloß schaffe bis dahin etwas ruhiger zu werden.
Sowas wühlt mich sehr extrem auf, ich fühle mich dann schlecht und sehr unwohl.

Wie kriegt man die Kurve, wie überwindet ihr euren Schweinehund? Es tut mir selbst ja nicht gut so zu sein.

Also ich  plane auch seht viel eigentlich  alles. Bei vier  Kindern  und eigenen  Betrieb  ist  das  ein  muß.
aber  wenn  tue kleine  mal eine Stunde  mehr  oder  weniger  geschlafen  hat War alles  schon wieder  nichtig.
wenn sie  zum  Beispiel  morgens  nicht vor zehn  schläft  bringe ich  sie zu spät  on den mittafschlaf und  hat wieder  weitete Auswirkungen  auf meinen Tag.
wie du sagst  Kinder  sind  keine  Maschinen .

auch wenn  sie  ab Januar  in das Kinderhaus  geht bringt es eine  Umstellung   sich.


 Am Ende  vom tag  denke ich  immer hat es doch  alles geklappt.

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Von: gossy89
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18. November 2016 um 20:53
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