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Wessen mann hatte ein geburtstrauma?

12. September 2014 um 20:25

Wie hat sich das geäussert?
Und was würdet ihr, basierend auf euer heutiges Wissen, bei der Geburt anders machen um das zu verhindern?

Danke für eure Antworten

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12. September 2014 um 20:32

Mein Mann ist umgekippt
Ob man das Geburtstrauma nennen kann, weiß ich nicht so recht. Aber er hat da schon ne Zeit dran gekaut obwohl ich die Geburt als sehr schön empfand.
Ich hätte ihm vorher sagen sollen, dass das Köpfchen vom Geburtskanal verformt sein kann. Das wusste er nicht und das hat ihn voll gedchockt. Und beim nächsten Mal soll er sich direkt hinsetzen, dann sieht er nicht so viel. Unter der Geburt wurde am Kopf vom Kind Blut abgenommen, er erzählt jetzt noch von der Nadel. Mittlerweile kommt er aber gut mit der Geburt zurecht und will nochmal mit.

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12. September 2014 um 21:26

Beide
Mein Mann und ich.
Die Geburt unseres 2.Kindes ging sehr schnell.90min.die Herztöne wurden schlecht ,plötzlich viele Ärzte im Raum,Kopf kam raus,mein Mann sagt,unser Sohn hatte bereits 2mal die Nabelschnur um den hals,ein 3.mal rutschte sie drum rum als der Kopf raus kam und zog somit alles zu.sie zogen ihn mir komplett raus nabelten ihn ab und er kam sofort weg.mein Mann sagt er dachte er sei tot.dunkelblau,leblos usw...
Ich sah am Gesicht meines Mannes das was nicht stimmte und fragte ihn wo unser Baby ist.wusste ja nicht mal was es war.mein Mann sagte mkt Tränen in den Augen,dass alles gut ist.daraufhin brüllte ich den laden zusammen,dass ich mein Baby will umd wissen will was passiert ist. Nach endlosen Minuten kam die Oberärzten und sagte,der kleine schreit,ist ok...
Mir ging es durch die schnelle körperlich sehr schlecht.auch Wochen danach.
Wir wollten nie mehr ein weiteres Kind.
Ich wurde doch schwanger und ich entschied mich für ein wks.
Für uns alle ein unsagbares wunderschönes Erlebnis.alle wussten den Hintergrund ,warum wks,alle gingen voll und ganz auf uns ein.mein Mann wurde in den ks mit ein gebunden,icg bekam den kleinen sofort nackig auf die Brust und dort blieb er auch.
Auch heute,6jahre nach der schlimmen normalen Geburt reden wir ganz viel drüber,aber mit dem wks letztes Jahr konnten wir vieles verarbeiten

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12. September 2014 um 21:47

Durfte
Er da zusehen?
Ich war ein paar mal bei Ks dabei und da durften die Väter lediglich an den Kopf der Mutter.
Es gab da wohl mal nen Vorfall, bei dem ein Papa auf den operierenden Arzt los gegangen ist als er das gesehen hat. Sieht auch nicht so sanft aus, wobei das "Rausdrücken" ja der besseren Wundheilung dienen soll im Gegensatz zu nem glatten Schnitt.

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12. September 2014 um 22:14
In Antwort auf vera_12569117

Durfte
Er da zusehen?
Ich war ein paar mal bei Ks dabei und da durften die Väter lediglich an den Kopf der Mutter.
Es gab da wohl mal nen Vorfall, bei dem ein Papa auf den operierenden Arzt los gegangen ist als er das gesehen hat. Sieht auch nicht so sanft aus, wobei das "Rausdrücken" ja der besseren Wundheilung dienen soll im Gegensatz zu nem glatten Schnitt.

Das raus drücken
Wird gemacht,damit es dem Geburtskanal ähnelt,die hautschichten werden auseinander gerissen,da sie so besser heilen...

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12. September 2014 um 22:34

Ja wenn es reißt
Dann hast du ja ne leicht unregelmäßige Struktur auf beiden Seiten der Gewebsschichten und das verheilt besser.
Leg mal deine Hände glatt nebeneinander und danach die Finger verschränkt ineinander, dann erklärt sich das (so hat mir der Arzt erklärt).

Das mit dem Geburtskanal wusste ich noch nicht^^

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13. September 2014 um 21:56

Ich denke, das kann man so nennen...
Bei der Geburt unserer grossen Tochter war er dabei. Die Geburt an sich lief glatt. Danach hatte ich eine ganz schlimme Atonie. Ich wurde notoperiert und bekam 3.5 Liter Blut per Infusion. Sie hatten Mühe die Blutungen zu stoppen. Es ging mir sehr schlecht und ich kam danach auf die Intensivpflegestation. Ich bekam allerdings gar nichts mehr mit. Nach dem ersten Blutschwall war ich weggetreten.
Mein Mann bekam derweil unser Kind in die Arme gedrückt und war völlig auf sich gestellt. Nach der ersten Untersuchung war er allei und überfordert damit ein Baby im Arm zu halten und nicht zu wissen, ob ich überlebe. Er war sicher zwei Stunden in dieser Situation. Dazwischen kam ab und zu jemand vorbei und fragte ob alles ok sei. Erst nach zwei Stunden wusste er, dass sie mich retten konnten.
Für ihn war das Ganze schrecklich.
Wir haben im Spital mit der Hebamme alles nachbesprochen, aber mein Mann wird das wohl nie vergessen. Er hatte einfach nur Angst das Baby bekommen und die Frau verloren zu haben.
Er sprach oft davon und erzählte es auch immer wieder anderen Menschen.
Als es ums zweite Kind ging, war er unsicher, weil er Angst hatte, dass dasselbe passiert. Es brauchte Gespräche mit dem FA, der alles erklärte und klarmachte, dass es vorkommen kann, man diesmal aber vorbereitet sei.
Bei der 2. Geburt, lag dann das Blut auch schon bereit. Wurde aber zum Glück nicht gebraucht....
Seither ist das Thema nicht mehr aktuell.

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13. September 2014 um 23:09

Bisschen anders vielleicht
aber das betrifft ja nicht nur Männer...


Ich bin sicher, hätte man mich "gezwungen", natürlich zu gebären, wäre es das reinste Desaster und sicherlich zu einem Trauma meinerseits gekommen.

Nur die Vorstellung, unter schlimmen Schmerzen, ein Kind aus mir, aus meiner Vagina herauspressen zu müssen, das mich da unten jemand schneidet, da mit einer Zange reinfährt oder einer Saugglocke, das war für mich einfach und ist immernoch eine absolute Horrorvorstellung!!!!
Das klingt für eine Frau natürlich seltsam, aber so hab ich schon immer gefühlt und jedesmal wenn ich natürliche Geburten beschrieben bekomme, schauderts mich und bin froh, dass "alles geklappt hat". Das ist für mcih ein Wunder, wirklich.

Ich würde das weder wollen, noch mir zutrauen.
Ich bin so froh über meinen WKS ( Hier in Spanien ist das nicht üblich!)

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14. September 2014 um 9:36

Meiner auch
Beim ersten endete es im Ks, er konnte nicht dabei sein, da es in Vollnarkose passierte (Pda wirkte nicht).
Und dann hat sie nicht geatmet, die ärzte kamen, haben sie mit in ein anderes krankenhaus genommen.

Beim zweiten lief es zwar für mich und das kind besser.
Aber er durfte die Station nicht betreten, da der verdacht bestand, dass er das Pfeiffersche Drüsenfieber hat

Für ihn ist es sehr schlimm, dass er bei keiner Geburt dabei sein konnte und seine kinder erst nach viele stunden auf den arm nehmen zu können

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