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Wichtige Info an alle, die im Elterngeldbezug arbeiten wollen/müssen

5. Juli 2010 um 18:44

hey ihr

ich muss mich jetzt mal abreagieren über das scheiss elterngeld. ich habe echt ne menge lehrgeld bezahlt. daher dies für alle zur info, die während des elterngeldbezugs arbeiten wollen.

ich bin von meinem arbeitgeber angesprochen worden schon eher wieder anzufangen mit arbeiten, weil eine kollegin längerfristig krank geworden ist.

mein tochter ist am 20. juli 2009 geboren. die lohnfortzahlung im krankheitsfall (6 wochen) für meine kollegin waren am 14.6. beendet. so dass meinAG mich ab 15.6. wieder eingestellt hat. (ich hatte vorher einen befristeten vertrag der in der elternzeit endete. daher die neueinstellung). tja. ich habe also seit den 15.6. wieder gearbeitet. meine einkünfte für juni und die voraussichtlichen für juli habe ich der elterngeldstelle gemeldet. heute kam der neuberechnete bescheid der elterngeldstelle und ich bin bald aus allen wolken gefallen, was mir an geld gestrichen worde.

alles bei der elterngeldstelle wird in lebensmonaten des kindes gerechnet. ABER die einkünfte, die man während der elternzeit erziehlt, werden zwar taggenau aufaddiert (bis zum ende des berechnungszeitraums) ABER dann durch die anzahl der lebensmonate des kindes geteilt, die man gearbeitet hat. bei mir hat das richtig reingehauen, weil ich ja wie gesagt im 11. lebensmonat meines kindes NUR 5 Tage (von 15.6. bis 19.6. gearbeitet habe, dieser monat aber mit angerechnet wird. meinen Groll versteht ihr vielleicht besser, wenn ihr meine zahlen seht.
ich habe für halben monat juni, den ich gearbeitet habe von meinem AG 1000 euro netto bekommen. (mein elterngeld war genauso hoch). vom monat juli (bis zum 19.7.- ende des elterngeldbezugszeittraums) bekomme ich ca. 1400 euro brutto. laut elterngeldstelle habe ich somit DURCHSCHNITTLICH in beiden monaten ca. 1000 euro verdient (gibt da noch irgendwelche abzüge. damit falle ich in BEIDEN lebensmonaten meines kindes (11. uznd 12.) unter die grenze, weshalb mir für diese monate nur der mindestsatz von 300 euro zustehen.

DAS IST DOCH TOTAL UNGERECHT, oder?

dass ich für den 12. lebensmonat meines kindes nur die 300 euro, wegen meines zu hohen einkommens bekomme, war mir bewusst. aber ich hätte nie im leben gedacht, dass mir wegen 5 tagen, die ich im 11. lebensmonat gearbeitet habe, mir 700 euro elterngeld gestrichen werden und ich statt der 100 euro nur den mindestsatz bekomme. die dame vom amt sagte mir, selbst wenn ich nur einen tag in einem lebensmonat arbeite, wird der mit zur durchschnittsberechnung des einkommens heran gezogen. das ist doch totale scheisse. da ich das geld ja schon alles überwiesen bekomme habe (es wird ja immer einen monat im voraus bezahlt) habe ich heute die saftige summe von 1400 euro bekommen, die ich an den staat zurückzahlen darf. eine echte frechheit oder? man gibt sein kind in die kita, was mir nicht leicht gefallen ist, um den staat nicht auf der tasche zu liegen und wieder arbeiten zu gehen und dann so eine scheisse.

hat denn jemand ähnliche erfahrungen gecmacht?

gibts ne möglichkeit dagegen zu klagen??

danke für eure antworten!!

LG JUle

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5. Juli 2010 um 20:30


ja scheiße ist das
aber klagen kannst du dagegen nicht
so sind nun mal die deutschen gesetze.

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